03: Bernstadt – Neues Ziel

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  • Ich hab den Abschnitt schon am Samstag beendet, aber ich tue mich im Augenblick schwer, das Gelesene in Worte zu fassen - irgendwie habe ich gerade einen kleinen Hänger...


    Hier erhält man endlich Klarheit, worum es in dem Großen Krieg geht und wer auf welcher Seite steht.

    Und Olef, der Schmied, hat unbewusst der guten Magie des Artefaktes geschadet, indem er es unsachgemäß geöffnet hat. Wahrscheinlich konnte deshalb der grüne Nebel entweichen und nun sein Unwesen treiben.

    Ich stelle mir diesen Kampf der bewaffneten Skelette echt schräg vor, man hört nur das klingen der Waffen und das Rascheln vom Laub, mehr nicht :)
    Die Ritter des Gekreuzten Schwertpaares versuchen Alfons aus dem Gefängnis zu bekommen - zunächst nur mit Worten - scheitern aber an dem Zorn des Hauptmanns. Schließlich müssen sie doch Gewalt anwenden um ihn zu befreien. Hoffentlich hat Alfons ordentlich an seinem schlechten Gewissen, seinen Gefährten gegenüber zu knabbern, er hat es echt verdient. Durch seine Gedankenlosigkeit sind unschuldige Menschen gestorben !

    Dieses Ritual um Magie zu finden ist ja auch echt gewöhnungsbedürftig. Was für eine Idee :) Aber es scheint ja zu funktionieren und ich bin mal wirklich gespannt was passiert, wenn alle aufeinander treffen !

    Grimo finde ich übrigens super, er hat so eine herrlich trockene Art und hat viel zu erzählen - ich mag das.

    Er hatte mich gleich, als er Harald sagte, er solle sich waschen, weil er stinkt :totlach: und wo er sich innerlich darüber aufregt, dass Harald beim Suppe löffeln schmatzt. Das kann ich kaum ertragen und war deshalb sofort auf seiner Seite !

  • Endlich wissen wir in groben Zügen, was damals passiert ist. Und einige Fragen aus dem vorherigen Abschnitt werden beantwortet. Es gibt zwei Fraktionen, die Eberritter, die die Magie für sich nutzen wollen, und das Bündnis aus Adlerrittern, Baumorden und Gekreuzte Schwerter.

    Und schon kommt die nächste Frage, nämlich wer der Gute und wer der Böse ist. Ich kann verstehen, dass die Eberritter die Magie bewahren und dafür sorgen wollen, dass Unbefugte sie nicht missbrauchen können. Nur, wer bestimmt, wann sie missbraucht wird? Und wenn das Bündnis Recht hätte und die Magie vernichtet werden sollte, rechtfertigt das das Töten so vieler Unschuldiger? Das hat mich bei den Adlerrittern nämlich überrascht. Dass eine Befreiung aus dem Gefängnis nicht ohne Verluste gelingt ist klar. Aber warum musste die Frau des Hauptmannes sterben? Hätte es nicht gereicht, sie zu fesseln und zu knebeln? Sie hätte die Befreiung nicht verhindern können. Ich denke, hier sehen wir den schlechten Einfluss des Artefaktes.

    Dass das Artefakt missbraucht wurde und nun schlechte Magie beherbergt, hatten wir ja schon vermutet. Jetzt wissen wir es. Ich frage mich, wie lange es noch bei den Zähhäutern gut geht.

    Grimo finde ich übrigens super, er hat so eine herrlich trockene Art und hat viel zu erzählen - ich mag das.

    Er hatte mich gleich, als er Harald sagte, er solle sich waschen, weil er stinkt :totlach: und wo er sich innerlich darüber aufregt, dass Harald beim Suppe löffeln schmatzt. Das kann ich kaum ertragen und war deshalb sofort auf seiner Seite !

    Grimo gefällt mir mit seiner Art auch sehr gut. Ihn und Gerold habe ich sofort ins Herz geschlossen.


    Ich stelle mir diesen Kampf der bewaffneten Skelette echt schräg vor, man hört nur das klingen der Waffen und das Rascheln vom Laub, mehr nicht :)

    Das war wirklich schön gruselig! Irgendwie hatte ich immer angenommen, dass das Bündnis das stärkere ist, wahrscheinlich weil es aus drei Parteien besteht. Aber der Eberorden ist zahlenmäßig überlegen. Ich frage mich, ob den Skeletten bewusst ist, dass 321 Jahre vergangen sind? Sie kämpfen, als wäre keine Zeit dazwischen vergangen.

  • Aber warum musste die Frau des Hauptmannes sterben? Hätte es nicht gereicht, sie zu fesseln und zu knebeln? Sie hätte die Befreiung nicht verhindern können. Ich denke, hier sehen wir den schlechten Einfluss des Artefaktes.

    Ich glaube nicht, dass das Artefakt dabei eine Rolle spielt. Wahrscheinlich fackeln die Ritter einfach nicht lange und es musste ja auch schnell gehen.

    Ich frage mich, ob den Skeletten bewusst ist, dass 321 Jahre vergangen sind? Sie kämpfen, als wäre keine Zeit dazwischen vergangen.

    Ich denke nicht, dass sie sich dessen bewusst sind.

  • So, nun lernen wir Bernstadt kennen - und die Zähhäuter haben es dank des Artefakts sogar noch schneller geschafft. Und beinahe wären Harald und sie sich noch über den Weg gelaufen.


    Ich muss sagen, dass ich Neron etwas nervig finde, seine Gier von Anfang an und sein überhöhter Optimismus bringt ihn bestimmt nochmal in Schwerigkeiten. Kerad gefällt mir da deutlich besser. Aber im Moment läuft es für die Zähhäuter ziemlich gut, aber was ist, wenn das Artefakt plötzlich nicht mehr so funktioniert, wie es soll und das Böse in ihm überwiegt? Ich bin mal gespannt, ob auch bei Terbad das gute Gefühl weiterhin anhalten wird oder ob es allmählich vergiftet wird.


    Das, was wir über die Magie erfahren - die gute und böse Magie, wie sie missbraucht werden kann und welche Folgen das für die Magie hat, fand ich sehr spannend. Und alles gar nicht so einfach, in kann immer besser verstehen, dass Helmko es vermeiden will, dass sich der Eberkopf in den Händen von Laien befindet; mir ist inzwischen auch nicht mehr wohl dabei, gerade bei Neron.


    Ich finde, in diesem Abschnitt kommt auch gut rüber, welche Bedeutung Magie für die Zähhäuter hat. Auch die ganzen Hintergründe zur Vergangenheit der Spezies und ihrer Magiehandhabung gefallen mir gut.


    Auf Anhieb war mir Grimo Daum sympathisch, er ist so herrlich kauzig - und Geschichten erzählen kann er auch noch. Das ist sehr spannend, was Harald und wir durch ihn erfahren. Das ist doch sicherlich kein Zufall, dass der Alte Wald erst nach dem Großen Krieg entstanden ist. Hier wird die Magie auch greifbarer, was das mit dem "guten Gefühl" tatsächlich auf sich hat. Ich hatte mir bisher gar keine Gedanken gemacht, in welchen Bereichen sich das wie auswirken kann.

    Dass ursprünglich gute Magie, die missbraucht und damit zu schlechter Magie wurde, weiterhin gute Gefühle vortäuschen kann, finde ich ganz und gar nicht beruhigend, wenn ich an den Eberkopf denke.


    Und nun wissen wir auch, dass es damals vor bzw. während des Großen Kriegs tatsächlich 2 Parteien gab, die vormals im Bund vereint waren. Dass der Orden des Ebers die Artefakte nicht zerstören, sondern einsammeln und kontrollieren wollte, ist zuerst mal kein schlechter Gedanke, denn mit der guten Magie kann man auch wirklich viel Gutes bewirken. Aber die Schwachstelle ist immer derjenige, der für die Kontrolle verantwortlich ist. Wird er wirklich immer zum Vorteil des Guten handeln? An einer Stelle kam ja auch die Aussage, dass etwas, das dem einen nützt, einem anderen schaden kann - also wer entscheidet dann, was wirklich "gut" ist?

    Außerdem werden Artefakte, solange sie existieren, immer die Gier von Wesenheiten fördern.


    Wenn dagegen die Artefakte zerstört sind, können auch keine Begehrlichkeiten aufkommen und die Gefahr, dass Artefakte missbraucht werden, ist dann auch gebannt. Alles nicht so einfach.


    In jedem Fall sind die Ritter aller vier Orden (aus Fleisch und Blut) nicht gerade zimperlich, wenn es um ihren Auftrag geht. So viele Tote, nur weil Alfons seine Finger nicht bei sich hat behalten können. Er kann jetzt ruhig ein schlechtes Gewissen haben. Es wird jetzt auch klar, warum Alfons so wichtig für die drei Orden ist, die die Artefakte zerstören wollen.


    Die unheimliche Begegnung, welche Hannes und die Waldarbeiter mit der geisterhaften Armee im Wald hat, war ziemlich gruselig. War das jetzt eigentlich nochmal eine andere Armee wie die, die wenige Nächte zuvor bereits die Brücke bei Waldbrück überquert hat? Um Hannes hatte ich Angst, nachdem wir schon miterlebt haben, was die Skelette mit Henner und dem Kaufmann gemacht haben.

    Hannes finde ich übrigens einen sehr guten Dorfhaupt, der Verantwortung für seine Dorfbewohner übernimmt.


    Tja, und die Skelette sind sich ganz schön am Kloppen, da im Alten Wald. Ich wäre ja nicht böse, wenn sie irgendwann alle platt wären, vor allem dieser unheimliche Magier.

  • Er hatte mich gleich, als er Harald sagte, er solle sich waschen, weil er stinkt :totlach: und wo er sich innerlich darüber aufregt, dass Harald beim Suppe löffeln schmatzt. Das kann ich kaum ertragen und war deshalb sofort auf seiner Seite !

    Das war wirklich herrlich :totlach:


    Ich frage mich, ob den Skeletten bewusst ist, dass 321 Jahre vergangen sind? Sie kämpfen, als wäre keine Zeit dazwischen vergangen.

    Ich habe ebenfalls den Eindruck, als ob ihnen das nicht wirklich bewusst ist. Teilweise erinnern sie mich an Roboter, die einfach da weiteragieren, wo sie vor hunderten Jahren aufgehört haben. Bis auf die Anführer, sie scheinen mir noch allzu "intelligent" zu sein.

  • Ich muss sagen, dass ich Neron etwas nervig finde, seine Gier von Anfang an und sein überhöhter Optimismus bringt ihn bestimmt nochmal in Schwerigkeiten.

    Das glaube ich auch, wer gierig ist läuft irgendwann Gefahr zu gierig zu werden und das endet meist nicht gut !

    Aber im Moment läuft es für die Zähhäuter ziemlich gut, aber was ist, wenn das Artefakt plötzlich nicht mehr so funktioniert, wie es soll und das Böse in ihm überwiegt?

    Dann vollbringen sie wahrscheinlich nichts Gutes mehr, sondern nur noch Schlechtes...;) Ich befürchte, dass sie diese Geschichte nicht überleben werden.

    An einer Stelle kam ja auch die Aussage, dass etwas, das dem einen nützt, einem anderen schaden kann - also wer entscheidet dann, was wirklich "gut" ist?

    Das ist ja die Krux an der Sache, kann es darauf nur eine richtige Antwort geben ? Wahrscheinlich wird es immer ein Pro und immer ein Contra geben...

    War das jetzt eigentlich nochmal eine andere Armee wie die, die wenige Nächte zuvor bereits die Brücke bei Waldbrück überquert hat?

    So richtig sicher bin ich mir nicht, aber ich hab zwei Möglichkeiten im Kopf : 1. Zuerst haben alle (wie vor 321 Jahren) gegeneinander gekämpft, den Kampf dann beendet und die übrig gebliebenen haben sich dann zusammengeschlossen, um die Artefakte wiederzuholen, oder 2. die Skelette haben sich wie damald formiert, haben gegeneinander gekämpft und sind dann in zwei Gruppen ( 1. Gruppe die Eberköpfe und 2. Gruppe die anderen ) in unterschiedliche Richtungen gegangen. allerdings kann ich dir hier keinen Grund nennen, warum sie das tun sollten. Ich bin doch eher für die 1. Variante :)

  • War das jetzt eigentlich nochmal eine andere Armee wie die, die wenige Nächte zuvor bereits die Brücke bei Waldbrück überquert hat?

    So richtig sicher bin ich mir nicht, aber ich hab zwei Möglichkeiten im Kopf : 1. Zuerst haben alle (wie vor 321 Jahren) gegeneinander gekämpft, den Kampf dann beendet und die übrig gebliebenen haben sich dann zusammengeschlossen, um die Artefakte wiederzuholen, oder 2. die Skelette haben sich wie damald formiert, haben gegeneinander gekämpft und sind dann in zwei Gruppen ( 1. Gruppe die Eberköpfe und 2. Gruppe die anderen ) in unterschiedliche Richtungen gegangen. allerdings kann ich dir hier keinen Grund nennen, warum sie das tun sollten. Ich bin doch eher für die 1. Variante :)

    Ich denke, die wieder auferstandenen Skelette aus dem Alten Wald waren nicht nur aus einer Gruppe sondern bestanden aus Gegnern, und diese Gegner haben sich untereinander bekämpft. Dazu ist eine andere Armee, die aus dem Osten, gestoßen. Die Frage ist nur, ob die guten oder die bösen überleben, und ob man von gut sprechen kann, wenn man so verbissen an einer Aufgabe hängt.

  • Ach so....Du meinst, es gab nicht nur die Sklette aus dem Alten Wald ? Würde natürlich Sinn machen, ich habe mich schon gefragt, wo diese vielen Skelette so unbemerkt gelegen haben. Wie kommst du auf eine Armee aus dem Osten, steht das irgendwo ?

  • Es ist eine armee östlich von Waldbrück und dem Forstbach. Auch das befindet sich im Alten Wald. Der Alte Wald ist ein riesiges Gebiet. Gerolds Glück heißt der Ort, an dem der Eberkopf gefunden wurde. Auch das liegt im Alten Wald, jedoch westlich von Waldbrück und dem Forstbach. Ein Blick auf die Karten macht einiges verständlicher

  • Ach so....Du meinst, es gab nicht nur die Sklette aus dem Alten Wald ? Würde natürlich Sinn machen, ich habe mich schon gefragt, wo diese vielen Skelette so unbemerkt gelegen haben. Wie kommst du auf eine Armee aus dem Osten, steht das irgendwo ?

    Ich finde jetzt die genaue Stelle nicht, aber Harald hatte gesehen (es war doch Harald?), dass eine Armee den Weg vor ihm in Richtung Westen überquert hat. Er konnte nur noch nicht erkennen, dass es Skelette waren. Etwas später hat diese Armee die Brücke bei Waldbrück auch in Richtung Westen überquert. Zu dieser Zeit war die Armee auf Gerolds Lichtung noch mit sich selber beschäftigt

  • Er konnte nur noch nicht erkennen, dass es Skelette waren. Etwas später hat diese Armee die Brücke bei Waldbrück auch in Richtung Westen überquert. Zu dieser Zeit war die Armee auf Gerolds Lichtung noch mit sich selber beschäftigt

    Stimmt, ich weiß welche Stelle du meinst. Hab ich wohl irgendwie nicht mehr auf der Reihe gehabt, danke dir !

  • Stimmt, ich weiß welche Stelle du meinst. Hab ich wohl irgendwie nicht mehr auf der Reihe gehabt, danke dir !

    Gern geschehen! Ich hatte diese Stelle auch 2x gelesen und dann auf der Karte verfolgt. Am Anfang hatte ich auch überlegt, wie Gerolds Skelette dahin kamen

  • So, nun treffen sich alle in Bernstadt. Die Zähhäuter haben ja direkt Erfolg mit ihrem "guten Gefühl". Ich bin gespannt, wann das komplett umschlägt, denn das Artefakt ist ja nicht mehr eindeutig gut und durch Nerons Gier wird es sicherlich noch zusätzlich beschädigt.


    Ich muss sagen, dass ich Neron etwas nervig finde, seine Gier von Anfang an und sein überhöhter Optimismus bringt ihn bestimmt nochmal in Schwerigkeiten.

    Ich glaube auch, dass Neron durch seine Gier etwas in Gang setzt, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die anderen merken das anscheinend noch nicht. Ich sehe da schwarz für den Zähhäuter.

    Das, was wir über die Magie erfahren - die gute und böse Magie, wie sie missbraucht werden kann und welche Folgen das für die Magie hat, fand ich sehr spannend. Und alles gar nicht so einfach, in kann immer besser verstehen, dass Helmko es vermeiden will, dass sich der Eberkopf in den Händen von Laien befindet; mir ist inzwischen auch nicht mehr wohl dabei, gerade bei Neron.

    Mir ebenfalls nicht. Ich kann die Allianz der Orden verstehen, wenn sie die Magie gänzlich unterbinden wollen. Wer kann schon sagen, was gut und was schlecht ist. Auch Neron agiert ja aus seiner Sicht im Guten und es ist es trotzdem nicht. Letztendlich ist kaum etwas so rein und so gut, dass die gute Magie auch so bleibt. Also ändert sich jegliche Magie und keiner hat mehr Einfluss darauf. Das ist einfach eine zu große unkontrollierbare Macht.

    An einer Stelle kam ja auch die Aussage, dass etwas, das dem einen nützt, einem anderen schaden kann - also wer entscheidet dann, was wirklich "gut" ist?

    Außerdem werden Artefakte, solange sie existieren, immer die Gier von Wesenheiten fördern.

    Genau, wer entscheidet das? Keiner kann das. Es gibt da unterschiedliche Positionen und Meinungen. Und es ist wie Ying und Yang, wie gut und böse, positiv und negativ, wo das eine ist, ist auch das andere.


    Grimo Daum finde ich auch extrem cool. Ich hoffe, er bleibt uns noch ein wenig erhalten und sorgt gemeinsam mit seinem Bruder für Aufklärung. Das alte Wissen kann da sicherlich hilfreich sein.


    Die Skelett-Kämpfer fand ich auch sehr spuky. Da möchte ich nicht an Hannes Stelle gewesen sein.


    Ich bin gespannt, wann die einzelnen Gruppen alle zusammen treffen. Denn das sie das werden, ist offensichtlich. So langsam nähern sie sich alle Bernstadt an. Vorausgesetzt die Zähhäuter bleiben dort.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, ein schöner Abschnitt, der viel erklärt. Allerdings habe ich bei der Beschreibung von Bernstadt aufgegeben, weil ich so viel nicht im Gedächtnis behalten kann. Aber gemerkt habe ich mir die Straße in der der Professor wohnt.

    Grimo finde ich übrigens super, er hat so eine herrlich trockene Art und hat viel zu erzählen - ich mag das.

    Er hatte mich gleich, als er Harald sagte, er solle sich waschen, weil er stinkt :totlach: und wo er sich innerlich darüber aufregt, dass Harald beim Suppe löffeln schmatzt. Das kann ich kaum ertragen und war deshalb sofort auf seiner Seite !

    Ja, ich fand ihn auch klasse, obwohl ich ihn unterschätzt habe. Seine Verhandlung mit dem Stadtoberhaupt war sehr gut. Er ist also nicht ein weltfremder Professor, sondern er kennt auch die Probleme der Realität und er ist Diplomat. Sein Verhalten war super und wirklich hilfreich. Es ist es auch dann auf der Reise, wenn Harald zu ungeduldig wird.

    Aber der Eberorden ist zahlenmäßig überlegen. Ich frage mich, ob den Skeletten bewusst ist, dass 321 Jahre vergangen sind? Sie kämpfen, als wäre keine Zeit dazwischen vergangen

    Ich glaube nicht, dass der Eberorden zahlenmäßig überlegen ist. Sie wenden Magie an, was die anderen ablehnen. was mich wundert ist, dass noch ein Artefakt vorhanden ist, denn soweit ich gelesen habe hatte der Kapuzenmann eine Schatulle und das war doch die, die gefunden wurde?

    Ich habe ebenfalls den Eindruck, als ob ihnen das nicht wirklich bewusst ist. Teilweise erinnern sie mich an Roboter, die einfach da weiteragieren, wo sie vor hunderten Jahren aufgehört haben. Bis auf die Anführer, sie scheinen mir noch allzu "intelligent"

    die toten Anführer machen meiner Meinung nach auch einfach weiter. Die Taktik gehört zum Krieg. Bei den lebenden Anführern bin ich mir nicht sicher. Sie folgen ja eigentlich auch einem Ritual, welches vor Jahrhunderten eingeimpft wurde, wie auch immer. Wieviel Eigenleben sie haben, ist für mich fraglich. Das Abschlachten der Einwohner der Ebene, die einfach aus Unwissenheit kämpfen, fand ich schlimmer als die Ermordung der Waffenknechte in der Burg. Hätte er die Zeit genutzt und sich mit der Umgebung bekannt gemacht, wäre so was nicht nötig gewesen. diese ganze Überlieferung ist wie alles, was sich nicht entwickelt ziemlich dumm und gefährlich.

    Aber warum musste die Frau des Hauptmannes sterben? Hätte es nicht gereicht, sie zu fesseln und zu knebeln? Sie hätte die Befreiung nicht verhindern können. Ich denke, hier sehen wir den schlechten Einfluss des Artefaktes.


    Warum mußte der Hauptmann sterben, da geht es schon los. sie hätten ihn einfach als Geisel nehmen können und das hätte auch gereicht. Die Frau mußte wohl einfach sterben, weil sie sicher gehen wollten, dass sie keine Wachen ruft. Aber auch das wäre mit Knebel zu verhindern gewesen. Deshalb halte ich ihre "Wegen dir mußten wir töten, was wir nicht gern tun" für sehr verlogen.

    Wenn dagegen die Artefakte zerstört sind, können auch keine Begehrlichkeiten aufkommen und die Gefahr, dass Artefakte missbraucht werden, ist dann auch gebannt. Alles nicht so einfach.

    Das ist immer so, mit jeder Erfindung, mit jedem Gesetzt, was eigentlich Gutes bewirken sollte. Es gibt immer die Möglichkeit, das auszunutzen und zu missbrauchen. die Frage ist, ob man auf Gutes verzichten sollte, weil es möglich ist, es falsch anzuwenden. Wir sehen das ja jetzt mit der Frage der Genmanipulation, die ermöglicht Erbkrankheiten zu bekämpfen und vielen Menschen ermöglichen würde, gesund geboren zu werden. Die Frage ist, ob man damit eventuell Menschen designen will. Oder, ganz aktuell durch den Buß- und BEttag bei uns, eine Diskussion zur Sterbehilfe.

    Hannes finde ich übrigens einen sehr guten Dorfhaupt, der Verantwortung für seine Dorfbewohner übernimmt.

    Ja, das ist er. ER gerät nicht in Panik und er schlichtet Streit und vor allem verbreitet er das Gefühl von Sicherheit. er ist wirklich sehr besonnen und macht klare Ansagen.


    Das glaube ich auch, wer gierig ist läuft irgendwann Gefahr zu gierig zu werden und das endet meist nicht gut !

    Es wird nicht gut enden, das deutet sich an. Schließlich haben die nicht aufgepasst in der "Schule"und somit wäre es völlig unpädagogisch, wenn sie mit ihrem überheblichen Umgang Erfolg hätten.