02 - Kapitel 3 + 4 (Seite 104 bis 215)

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  • Insgesamt ist das Lesen komisch, denn wir wissen ja, das die Welt, wie die Dorf- und Gutsbewohner es kennen bald untergehen wird. Ich glaube, das das für Feodora besonders schlimm wird. Eine Welt, in der sie ihren so wichtigen Status verliert und nicht mehr all ihrer Launen nachgeben kann.

    In den drei Büchern "Gut Greifenau-Bänden" wird davon erzählt, wie es eben dazu kam, dass diese Welt untergehen konnte. Ich nenne sie auch die Kaisersturz-Trilogie. Ja, da werden sich einige sehr umgeguckt haben.

    Deshalb freue ich mich schon auf die nächsten

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • In den drei Büchern "Gut Greifenau-Bänden" wird davon erzählt, wie es eben dazu kam, dass diese Welt untergehen konnte. Ich nenne sie auch die Kaisersturz-Trilogie. Ja, da werden sich einige sehr umgeguckt haben.

    Deshalb freue ich mich schon auf die nächsten

    Ist ja nicht mehr lange hin. 6 Wochen bis Band 2 und weitere 8 Wochen bis Band 3.

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Albert gefällt mir. Er sieht Ungerechtigkeiten und versucht zu helfen. Das macht ihn sympathisch.

    Ja, er ist eine sehr schillernde Figur. Das macht immer viel Spaß, eine Figur undurchsichtig anzulegen.

    Mir gefällt er auch sehr gut, vor allem, da mir fast alle anderen Personen, außer Konstantin, nicht so wirklich sympathisch sind. Katharina hat es nicht leicht mit ihrer dominanten Mutter, ich wünsche ihr vor allem, dass sie lernt, sich zu behaupten und ihren eigenen Weg findet irgendwann.

    Albert hat einen sehr guten Instinkt für andere Menschen, er erkennt, was die wahren Gründe für ihr Verhalten sind und sieht hinter ihre Fassaden. Dadurch kann er auch dem armen geprügelten Stallburschen Eugen ein wenig Mut und Selbstvertrauen zurückgeben.

    Ich vermute, dass Albert diese Fähigkeit,andere zu durchschauen, durch seine Zeit im Waisenhaus und die vielen Erfahrungen von Grausamkeit und menschlichen Abgründen erlangt hat. Nur wer selber schon viel erlebt und durchlitten hat, entwickelt ein Gespür für das Leiden anderer. Er ist sensibel geworden und gleichzeitig hat es ihn auch stärker gemacht, so dass er seinen Weg klar vor sich sieht - zumindest in dieser Phase der Handlung.

  • Die arme Katharina -- wird halb vergewaltigt, und ihre Mutter unterstützt sie nicht mal. Was für eine oberflächliche, grausame Ziege die doch ist.

    um Katharina tut es mir auch leid. Die einzige Möglichkeit dem allen zu entkommen ist, später wenn sie älter ist abzuhauen:o. Naja , soweit muss es ja nicht kommen. Aber die Mutter möchte doch keiner geschenkt haben.

    Katharina wird von ihrer Mutter bis an die Grenze des Unerträglichen drangsaliert und dominiert. Sie lässt dem Mädchen kaum noch Luft zum Atmen. Wie bescheuert ist es auch, für eine 12- Jährige ein derart teures Kleid zu kaufen, spätestens in einem Jahr passt es ihr nicht mehr. Überhaupt ist sie noch viel zu jung für diese verqueren Kuppeleien und feudalen Ambitionen von Feodora. Ihr Mann sollte sie wirklich mal bremsen in ihrer Verschwendungssucht und ihren vielen Plänen zur Umgestaltung der Gärten und des Gutshauses. Feodora benimmt sich, als wäre sie mit dem Sonnenkönig verheiratet und würde in Versailles residieren und nicht auf einem Landgut in Pommern. Sie lebt so völlig in ihrer eigenen engen Welt des Standesdünkels und der feudalen Gesellschaftsregeln, dass ich mir schon jetzt vorstellen kann, wie schlimm das Erwachen in der Realität für sie werden wird, wenn ihre vertraute Welt bedroht wird und ins Wanken gerät.

  • um Katharina tut es mir auch leid. Die einzige Möglichkeit dem allen zu entkommen ist, später wenn sie älter ist abzuhauen:o. Naja , soweit muss es ja nicht kommen. Aber die Mutter möchte doch keiner geschenkt haben.

    Katharina wird von ihrer Mutter bis an die Grenze des Unerträglichen drangsaliert und dominiert. Sie lässt dem Mädchen kaum noch Luft zum Atmen. Wie bescheuert ist es auch, für eine 12- Jährige ein derart teures Kleid zu kaufen, spätestens in einem Jahr passt es ihr nicht mehr. Überhaupt ist sie noch viel zu jung für diese verqueren Kuppeleien und feudalen Ambitionen von Feodora. Ihr Mann sollte sie wirklich mal bremsen in ihrer Verschwendungssucht und ihren vielen Plänen zur Umgestaltung der Gärten und des Gutshauses. Feodora benimmt sich, als wäre sie mit dem Sonnenkönig verheiratet und würde in Versailles residieren und nicht auf einem Landgut in Pommern. Sie lebt so völlig in ihrer eigenen engen Welt des Standesdünkels und der feudalen Gesellschaftsregeln, dass ich mir schon jetzt vorstellen kann, wie schlimm das Erwachen in der Realität für sie werden wird, wenn ihre vertraute Welt bedroht wird und ins Wanken gerät.

    Das glaube ich auch, ich kann mir auch vorstellen, das sie sich in der neuen Welt nach dem Krieg nicht mehr zurechtfindet.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    Einmal editiert, zuletzt von Senara von Nostria ()

  • Mir gefällt er auch sehr gut, vor allem, da mir fast alle anderen Personen, außer Konstantin, nicht so wirklich sympathisch sind.

    Hm, bei mir hält es sich eigentlich noch die Waage. Ich kann vielen Personen noch etwas Gutes abgewinnen und kann sie verstehen. Mir gefallen gerade die Personen in diesem Buch. Es gibt keine durchweg guten oder schlechten Personen. Sie alle haben so viele verschiedene Charaktereigenschaften und verhalten sich dem einen so nett und dem anderen so bösartig gegenüber, dass ich mich mit uneingeschränkten Sympathie, aber auch Antipathie Punkten doch sehr schwer tu.


    Auch Konstantin hat durchaus seine schwachen Ansichten. Wie er seine Pächter durch die Maschinen ersetzen will, ohne dass er darüber nachdenkt, was es für die Menschen bedeuten wird, wenn er weniger Arbeit zur Verfügung stellt...

  • Hm, bei mir hält es sich eigentlich noch die Waage. Ich kann vielen Personen noch etwas Gutes abgewinnen und kann sie verstehen. Mir gefallen gerade die Personen in diesem Buch. Es gibt keine durchweg guten oder schlechten Personen. Sie alle haben so viele verschiedene Charaktereigenschaften und verhalten sich dem einen so nett und dem anderen so bösartig gegenüber, dass ich mich mit uneingeschränkten Sympathie, aber auch Antipathie Punkten doch sehr schwer tu.


    Auch Konstantin hat durchaus seine schwachen Ansichten. Wie er seine Pächter durch die Maschinen ersetzen will, ohne dass er darüber nachdenkt, was es für die Menschen bedeuten wird, wenn er weniger Arbeit zur Verfügung stellt...

    Alle haben irgend etwas das für sie spricht, aber Feodora, Nikolaus, Caspers und Mathis sind nicht gerade Sympathieträger. :-D

  • Hm, bei mir hält es sich eigentlich noch die Waage. Ich kann vielen Personen noch etwas Gutes abgewinnen und kann sie verstehen. Mir gefallen gerade die Personen in diesem Buch. Es gibt keine durchweg guten oder schlechten Personen. Sie alle haben so viele verschiedene Charaktereigenschaften und verhalten sich dem einen so nett und dem anderen so bösartig gegenüber, dass ich mich mit uneingeschränkten Sympathie, aber auch Antipathie Punkten doch sehr schwer tu.


    Auch Konstantin hat durchaus seine schwachen Ansichten. Wie er seine Pächter durch die Maschinen ersetzen will, ohne dass er darüber nachdenkt, was es für die Menschen bedeuten wird, wenn er weniger Arbeit zur Verfügung stellt...

    Alle haben irgend etwas das für sie spricht, aber Feodora, Nikolaus, Caspers und Mathis sind nicht gerade Sympathieträger. :-D

    Ich finde z.B. Wiebke herzerweichend. Aber letztendlich gibt es keine "gute" Figur ist nur gut, und keine "böse" Figur ist nur schlecht. Figuren werden dann am spannendsten, wenn sie in verschiedenen Facetten schillern. Gehört zum ABC des Autoren ...

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Mir gefällt er auch sehr gut, vor allem, da mir fast alle anderen Personen, außer Konstantin, nicht so wirklich sympathisch sind.

    Hm, bei mir hält es sich eigentlich noch die Waage. Ich kann vielen Personen noch etwas Gutes abgewinnen und kann sie verstehen. Mir gefallen gerade die Personen in diesem Buch. Es gibt keine durchweg guten oder schlechten Personen. Sie alle haben so viele verschiedene Charaktereigenschaften und verhalten sich dem einen so nett und dem anderen so bösartig gegenüber, dass ich mich mit uneingeschränkten Sympathie, aber auch Antipathie Punkten doch sehr schwer tu.


    Auch Konstantin hat durchaus seine schwachen Ansichten. Wie er seine Pächter durch die Maschinen ersetzen will, ohne dass er darüber nachdenkt, was es für die Menschen bedeuten wird, wenn er weniger Arbeit zur Verfügung stellt...

    Du hast recht, direkt unsympathisch sind mir vor allem Feodora, der Pastor Wittekind, der Butler Caspers und dieser widerliche Hauslehrer. Ich mag sie vor allem deshalb nicht, weil sie nur an sich denken, egoistisch und opportunistisch handeln, wie etwa lügen und anderen Dinge in die Schuhe schieben, um daraus einen eigenen Vorteil zu ziehen. Die anderen Personen sind vielschichtiger, was mir auch besser gefällt als die rein "Guten" oder "Bösen". Ich bin gespannt, wie sie sich noch entwickeln werden im weiteren Handlungsverlauf, vor allem Katharina und Alexander, der nach seinem schlimmen Unfall seelisch und körperlich leiden wird. Auch die Beziehung zwischen Konstantin und Rebecca wird nicht einfach werden, vor allem, wenn er ihr weiterhin verschweigt, dass er der Sohn des Gutsherrn ist. Da muss er aufpassen, er wandelt auf dünnem Eis, denn irgendwann wird sie es erfahren und dann sehr enttäuscht sein von ihm wegen dieser Charade. Das sollte er besser nicht riskieren, wenn ihm etwas an ihr liegt.