03 - Kapitel 5 + 6 (Seite 216 bis 291)

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  • Alexanders Unfall ist noch mal gut ausgegangen. Er mußte zwar eine längere Zeit das Bett hüten, mußte Verbandswechsel über sich ergehen lassen, aber gegen die Schmerzen bekam er Heroin gespritzt.


    Heroin wurde tatsächlich von Baier um die Jahrhundertwende als ein oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet!


    Albrecht erfährt nun, was der Graf in Stettin machte. Er hielt sich eine schöne Kurtisane, Annabella Kassini.


    Konstantin traut sich nicht, Rebecca zu sagen, daß er in Wahrheit ein Sohn des Grafen ist.

    Er hat es tatsächlich gewagt, eine Saatmaschine zu bestellen und anzuzahlen. Zur Not würde er sie selbst bezahlen.

    Er schenkt Rebecca Silberohrringe mit Bernsteinen, ein Geschenk, wofür ein Kutscher normalerweise lange sparen muß. Er merkt, daß er Rebecca liebt.

    Wenn er aber so weitermacht und ihr nicht bald sagt, wer er ist, wird sie ihm das ganz übel nehmen!


    Nikolaus kommt zu Weihnachten nach Hause. Er benimmt sich wirklich abscheulich, bezeichnet Alexander sogar als Krüppel.


    Katharina hatte von Julius ein Paket mit einem Miniatur-Zeppelin erhalten- Die Mutter muß sich natürlich darüber mokieren. Das würde zu ihr passen, schließlich würde sie sich wie eine Sechsjährige benehmen. Sie verbietet ihr jeden weiteren Kontakt.


    Was für ein Aufsehen, als Annabella Sassini plötzlich zu Sylvester im Gutshaus auftaucht. Zum Glück konnte Albrecht die Situation retten.


    Der Graf ist ein Hornochse: Wenn sie es wagt nochmals aufzutauchen, will er sie wegen Prostitution anzeigen. Hauptsache, er hatte sein Vergnügen!


    Katharina schafft es, Julius Briefe zu schreiben, indem Clara erklärt, daß sie Briefe von einer Cousine bekommt. Hoffentlich kommt die Mutter nicht dahinter.


    Die Mutter kann Frau Urban nämlich nicht ausstehen. Sie hat nicht ihre Klasse!


    Albert hat viel im Waisenhaus durchmachen müssen, nachdem nicht mehr für ihn bezahlt wurde. Ich verstehe trotzdem nicht, warum man dann die armen Kinder malträtieren muß. Was können die Kinder dafür?


    Albert findet im Haus des Pastors einen dicken Umschlag zum Waisenhaus Kolberg. Ich bin wirklich gespannt, was er herausbekommt. Wer sind seine Eltern?

  • Heroin wurde tatsächlich von Baier um die Jahrhundertwende als ein oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet!

    Ja, das fand ich so ein nettes und interessantes Detail, dass ich es unbedingt mit einarbeiten wollte. ;-)

    Dinge, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann.

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Heroin wurde tatsächlich von Baier um die Jahrhundertwende als ein oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet!

    Ja, das fand ich so ein nettes und interessantes Detail, dass ich es unbedingt mit einarbeiten wollte. ;-)

    Dinge, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann.

    Kein Wunder fühlt er sich damit gut. :totlach: Das Problem dürfte sein, von dem Zeug wieder loszukommen. Denn um die Suchtgefahr wusste man ja noch nicht. Und "anständige Dosen" klingt nicht nach wenig rotwerd

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Codein ist ein auch ein Wirkstoff von Opium. Das nimmt man ja noch heute zur Hustenstillung. Codein ist sehr verwandt mit Morphin und Heroin.

    Das Verhalten des Grafen ist ...ohne Worte... er benutzt die junge Frau wie ein Gegenstand und wenn er sie nicht mehr will, wirft er sie einfach weg. Die Szene an Silvester fand ich einerseits super ( so bildlich vorgestellt) aber es zeigt auch die Verzweiflung, die durch diese Behandlung entsteht. Ich muss gestehen, ich habe nicht so richtig verstanden, warum Albert dem Grafen den Hintern rettet.

    Ich fand auch, das Nikolaus voll die Pestbeule ist.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Die Familie ist auch wirklich nur dem Schein nach zusammengehörig. Eigentlich kocht hier jede*r sein eigenes Süppchen und pfeift auf die Familie. Ich kann Rebecca immer mehr verstehen. Es kommt mir auch alles reichlich verlogen vor.


    Besonders schockiert war ich über die Behandlung der Soldaten aus den "unteren Schichten". Haben Adelige sie wirklich so verdroschen? Das ist wirklich grausam, aber so wirklich kann Konstantin das noch nicht sehen. Rebecca öffnet ihm zwar immer mehr die Augen,aber sobald er sich dann wieder unter seinesgleichen bewegt, wird er unsicher. Wobei ich das sogar auch verstehen kann. Er hat das ganze System bisher nie infrage gestellt. Wieso sollte er auch? Es ging ihm ja gut damit. Durch Rebecca fängt er an, auch mal die andere Sichtweise einzunehmen. Allerdings muss man hier auch sagen, dass er das nur tut, weil ihm Rebecca gefällt. Ansonsten wäre es wohl nicht soweit her mit seiner empathischen Einstellung. Ja, aber das ihm dann die Argumente ausgehen, wenn er mit Befürwortern des jetzigen System spricht, ist verständlich. Die Aussage "Dann müssen Arbeiter*innen eben entsprechend geschult werden, damit sie mitreden können." ist ihm wohl vollkommen fremd, weil er soweit einfach (noch?) nicht selbst denken kann. Wo man natürlich auch fragen kann: Ach ja? Und ihr wollt die klügeren Menschen sein? :teufel:


    Und ich bleibe bei meiner Litanei: Konstantin sollte endlich mit der Wahrheit herausrücken, bevor es wer anders tut!


    Albert ist seinem Geheimnis auf der Spur und er vermutet ähnlich wie wir, dass er mit der Grafenfamilie verwandt sein könnte. Ich habe zwischenzeitlich mal überlegt, ob er evtl. auch der Sohn von Adolphis sein kann oder ist da der Altersunterschied nicht groß genug? Aber selbst weiß auch gar nicht, was er überhaupt herausfinden wird. Da bin ich wirklich mal gespannt.

    Wie er ein Geheimnisbund mit Bertha knüpft ist witzig. Bertha ist selbst nicht ganz frei von "Verfehlungen" und sollte wohl wirklich aufpassen, was sie nun verlauten lässt. Mit den eigenen Waffen geschlagen nennt man das wohl und dabei kennt Bertha nicht sein wahres Geheimnis.


    Julius' Mutter versucht zwischen ihrem Sohn und Katka zu vermitteln. Zumindest von dieser Seite aus steht einer Verbindung nichts im Wege, aber umso mehr stellt Feodora sich quer. Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch entwickeln wird. Erstmal findet Katka einen Weg an ihrer Mutter vorbei mit Julius zu korrespondieren.


    Und ja, wie manche von euch richtig vermutet hatten, hat unser Herr Graf eine Affäre. Die beendet er zwar, aber so einfach will sie sich nicht damit abfinden. Ich würde mal sagen, Albert hat nun einen noch größeren Stein im Brett des Grafen. Mal schauen, was ihm das noch nützen wird.

  • Alexanders Unfall ist noch mal gut ausgegangen.

    Na ja, so ganz wissen wir das noch nicht, oder? Der Arzt geht zwar davon aus, dass alles verheilen wird, aber noch humpelt unser Alexander und muss auf Krücken laufen. So ganz traue ich dem Braten noch nicht.


    Nikolaus kommt zu Weihnachten nach Hause. Er benimmt sich wirklich abscheulich, bezeichnet Alexander sogar als Krüppel.

    Nikolaus ist mir auch sehr unangenehm. Wie er auf seinen Militärdrill stolz ist, der sich nicht gegen ihn richtet... So ganz zeugt das nicht von einem guten Charakter.


    Codein ist sehr verwandt mit Morphin und Heroin.

    Jap und Morphin wird ja auch heute noch verwendet. Also von daher wundert es mich nicht, dass man in der Anfangszeit auch Heroin verwendet hat. Ich bin mal gespannt, ob die Suchtgefahr sich bei Alexander bemerkbar machen wird.

  • Das ist wirklich der Wahnsinn was alles in den Abschnitten passiert, so viel Informationen.


    Nun ist es raus, Adolfphis hält sich eine Kurtisane, naja, nun ist es beendet, da sie wohl zu viel wollte. Albert ist da ganz dezent und äußert sich nicht dazu. Es scheint Gang und gäbe gewesen zu sein, dass die Herren sich ein Liebchen hielten. Vom Mittelalter kenne ich es ja das es Mätressen gab, aber von Adolfphis hätte ich es nicht gedacht. So kann man sich täuschen.


    Über Albert erfahren wir sehr viel. Seine Gedanken an das Heim-Leben,wie es ihm mit einem Mal ergangen ist, als die Zahlungen eingestellt wurden, war grausam. Die damaligen Bibeln waren ganz schöne wuchtige Dinger,da hätte schon ein Schlag gereicht. Aber er bekam so viele damit, auch die anderen Strafen sind mir aus einem anderem Buch noch gut im Gedächtnis. Das er so viele Narben davon getragen hat, zeugt von der enormen Brutalität. Als er entschlossen hatte, sich jedes Jahr selber zu beschenken war ich traurig. Ich finde das heutige Konsum-Leben ganz schrecklich und kann manches Mal gar nicht glauben, wie viele Geschenke schon kleine Kinder bekommen. Man sollte sich wieder ein wenig mehr auf die kleinen Dinge des Lebens besinnen.


    Konstantin spielt sein Spiel weiter und hat Rebecca immer noch nicht seine wahre Identität verraten. Was ich richtig schlimm daran finde ist, dass er sich als Albert Sonntag ausgibt. Ich habe immerzu damit gerechnet das es jeden Moment auffliegt. Er könnte so toll mit Rebecca diskutieren, sie hat eine klare Einstellung und eine Meinung die sie vertritt. Aber so muss er immer um den heißen Brei herum reden. Keine Ahnung was passiert wenn das raus kommt. Ob Rebecca ihm das verzeihen kann. Er sollte sich schnell dazu entscheiden, bevor es noch verzwickter wird. Da nützen die Treffen in gesicherter Entfernung auch nichts, denn in Berlin hat man gesehen, dass er auch anderswo erkannt wird.

    Nun hat er heimlich eine Saatmaschine bestellt, ohne seinen Vater um Erlaubnis zu fragen. Ganz schön mutig, aber anders scheint ihn keiner zu erhören.


    Alexander hat das schlimmste überstanden, ist seit dem aber unausstehlich. Er hätte sich ruhig bei Albert bedanken können, aber sein falscher Stolz hat es nicht zugelassen. Mit seinem Bruder Nikolaus versteht es sich überhaupt nicht. Nikolaus ist noch so einer aus der Familie der mir unsympathisch ist. Nimmt keine Rücksicht auf Alexander seine Verletzung und fügt ihm sogar zusätzlich Schmerzen zu. Die Diskussion über Alexander seine berufliche Zukunft war auch schlecht gelaufen. Tja was soll er nun machen? Ich könnte mir eine musikalische Ausbildung für ihn vorstellen, da er das Klavier spielen so mag. Aber das war bestimmt für einen Mann verpönt.


    Wie abwertend Feodora auf den Brief von Frau Urban reagiert hatte. Ich hoffe nur, dass sie noch ganz tief fallen wird um von ihrem hohen Ross runter kommt. Die Frau ist nicht auszuhalten.


    Als zu Weihnachten die russische Familie zu Besuch war, wurde eines ganz deutlich. Die Verwandtschaft wird sich im ersten Weltkrieg gegenüber stehen. Noch haben Nikolaus und sein russischer Cousin darüber Witze gemacht, wenn auch böse gemeint, ist ihnen glaube ich nicht wirklich klar, was das bedeutet.

    Sogar die Bediensteten haben Geschenke von der Herrschaft bekommen, wenigsten etwas bei der Ausbeutung.

    Feodora, wieder Feodora die mir die Laune verdorben hat. Sie gönnt Katharina gar keine kleinen Freuden. Sie fordert Katharina auf den kleinen Zeppelin zurück zu schicken mit einem Brief anbei, wo sie alles klar stellen soll.

    Doch Katharina hat einen Plan, in Zukunft schreibt sie die Briefe heimlich. Sie bezieht Clara mit in ihren Plan ein, denn die soll alles abwickeln. Getarnt natürlich:)


    Kurzzeitig gab es einen riesigen Schrecken, als Annabella Kassini in die Feierlichkeit der Herrschaften geplatzt ist. Zum Glück hat Albert schnell reagiert und gleich eine Antwort parrad gehabt. Aber ich hätte Feodora die Klatsche gegönnt.

    Warum Albert so in die Bresche gesprungen ist, wusste er auch nicht gleich zu beantworten. Es hätte ihm den Job kosten können. Doch Albert hat auch gleich Casper gegenüber klar gestellt, wer hier das Sagen hat. Und auch Annabella hat er klar gemacht, was passiert wenn sie noch einmal auftaucht.


    Wenn auch aus der Situation heraus, hat Katharina eine gute Tat begangen als sie dem Mann der an der Tür geklopft hatte, eine Unterkunft und Verpflegung besorgt hat. Das hat mir gefallen, denn sie wird anscheinend erwachsener. Kindheit gab es ja nicht in dieser Familie.


    Der Adel war also in der Deutschkonservativen Partei, wieder etwas dazu gelernt. Auch das es ein Dreiklassenwahlrecht gab, wusste ich nicht.


    Als Frau Urban zum Tee gekommen ist, hat Feodora sich von ihrer ekelhaften hochnäsigen Seite gezeigt. Zum Glück stand Frau Urban über den Dingen. Sie ist auch ganz angetan von Katharina und unterstützt ihren Sohn, damit die beiden im Kontakt bleiben können.


    Dann waren da noch die Erläuterungen mit Weihnachten bis Silvester. Der Aberglaube mit dem Besen und der Wäscheleine auf der keine Wäsche zu diesen Tagen hängen soll, das ist auch hier immer noch weit verbreitet.


    Zum Ende hin war es noch einmal richtig spannend. Albert ist beim Pastor eingebrochen und ist fündig geworden. Was das für Papiere sind wissen wir leider noch nicht. Aber als Bertha noch auftaucht hatte ich schon Angst, sie hat Albert beobachtet wie er eingebrochen ist. Puh, das war knapp.

    Ein Satz, der Albert wieder ins Gedächtnis kommt.....Seine edle Herkunft würde ihm jetzt auch nichts mehr nutzen....das wurde im Heim zu ihm gesagt, als die drastische Wende für ihn kam.

  • Die Familie ist wirklich unglaublich. Immer wieder frage ich mich, ob überhaupt einer Zuneigung zu irgendeinen Familienmitglied hegt. Und Rebecca trifft den Nagel auf den Kopf. Bin gespannt wie Konstantin das geregelt bekommen will.


    Das Soldaten so drangsaliert wurden ist mir auch nicht bekannt. Ich habe in den achtziger Jahren aber ähnliches bei der NVA miterleben müssen. Denn dort wurden die Neuankömmlinge so behandelt. Wenn es hieß" Essen fassen" , haben sich manche Offiziere einen Spaß daraus gemacht und die Mahlzeiten nach zwei drei Minuten wieder beendet. Und die Soldaten durften sich nichts mitnehmen. Sie wurden auf den Stuben schikaniert....dort wurden Mülleimer und Aschenbecher auf den Flur mit Wasser vermischt hingekippt, was sie dann sauber machen mussten. Toiletten mussten sie mit Zahnbürsten schrubben und vieles mehr.

    Auf der Sturmbahn ging es sehr rau und ohne Erbarmen zu. Die Selbstmordrate war immer sehr hoch, wenn die Neuen eingetroffen sind und dem nicht stand halten konnten.


    Wenn es jemand anderes tut, wird es für Konstantin viel schlimmer werden, dass glaube ich auch.


    Albert ist schlau und hat eine gute Beobachtungsgabe. Bei der Sache mit Bertha musste ich schmunzeln. Er hat ihr gleich den Wind aus den Segeln genommen.


    Julius Mutter ist eine der wenigen in diesem Buch, die ich sympathisch finde.

  • Wie abwertend Feodora auf den Brief von Frau Urban reagiert hatte. Ich hoffe nur, dass sie noch ganz tief fallen wird um von ihrem hohen Ross runter kommt. Die Frau ist nicht auszuhalten.



    Als Frau Urban zum Tee gekommen ist, hat Feodora sich von ihrer ekelhaften hochnäsigen Seite gezeigt. Zum Glück stand Frau Urban über den Dingen. Sie ist auch ganz angetan von Katharina und unterstützt ihren Sohn, damit die beiden im Kontakt bleiben können.

    Der Adel hält nichts von Leuten, die einen anderen Stand haben. Da können sich diese anstrengen, wie sie wollen.

  • Wie abwertend Feodora auf den Brief von Frau Urban reagiert hatte. Ich hoffe nur, dass sie noch ganz tief fallen wird um von ihrem hohen Ross runter kommt. Die Frau ist nicht auszuhalten.



    Als Frau Urban zum Tee gekommen ist, hat Feodora sich von ihrer ekelhaften hochnäsigen Seite gezeigt. Zum Glück stand Frau Urban über den Dingen. Sie ist auch ganz angetan von Katharina und unterstützt ihren Sohn, damit die beiden im Kontakt bleiben können.

    Der Adel hält nichts von Leuten, die einen anderen Stand haben. Da können sich diese anstrengen, wie sie wollen.

    Zum Glück werden sich die Zeiten bald ändern:), Mal sehen was dann passiert.

  • Die Familie ist wirklich unglaublich. Immer wieder frage ich mich, ob überhaupt einer Zuneigung zu irgendeinen Familienmitglied hegt.

    Ich glaube schon, daß es Zuneigung in dieser Familie gibt. Konstantin zu seinen Geschwistern, Katharina zu Alexander. Ich glaube auch, daß der Vater seine Kinder liebt. Er zeigt es nur nicht.

  • Die Familie ist wirklich unglaublich. Immer wieder frage ich mich, ob überhaupt einer Zuneigung zu irgendeinen Familienmitglied hegt.

    Ich glaube schon, daß es Zuneigung in dieser Familie gibt. Konstantin zu seinen Geschwistern, Katharina zu Alexander. Ich glaube auch, daß der Vater seine Kinder liebt. Er zeigt es nur nicht.

    Aber richtig zeigen tut es keiner. Auch gegen sie nicht wirklich füreinander ein oder verteidigen sich gegenseitig. Aber wer weiß, vielleicht ist es so und ich sehe es nur nicht.

  • Ich glaube schon, daß es Zuneigung in dieser Familie gibt. Konstantin zu seinen Geschwistern, Katharina zu Alexander. Ich glaube auch, daß der Vater seine Kinder liebt. Er zeigt es nur nicht.

    Aber richtig zeigen tut es keiner. Auch gegen sie nicht wirklich füreinander ein oder verteidigen sich gegenseitig. Aber wer weiß, vielleicht ist es so und ich sehe es nur nicht.

    Du hast recht. Sie zeigen es nicht. Sie haben das auch nicht von den Eltern gelernt.

  • Besonders schockiert war ich über die Behandlung der Soldaten aus den "unteren Schichten". Haben Adelige sie wirklich so verdroschen?

    Ja, so schlimm. Rosa Luxemburg hat Hunderte Briefe mit Berichten von Soldaten und ehemaligen Soldaten gesammelt und wollte sie dem Reichstag vorlegen. Hat die nicht weiter interessiert, aber es müssen wirklich schlimme Zustände gewesen sein.

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Wie abwertend Feodora auf den Brief von Frau Urban reagiert hatte. Ich hoffe nur, dass sie noch ganz tief fallen wird um von ihrem hohen Ross runter kommt. Die Frau ist nicht auszuhalten.



    Als Frau Urban zum Tee gekommen ist, hat Feodora sich von ihrer ekelhaften hochnäsigen Seite gezeigt. Zum Glück stand Frau Urban über den Dingen. Sie ist auch ganz angetan von Katharina und unterstützt ihren Sohn, damit die beiden im Kontakt bleiben können.

    Der Adel hält nichts von Leuten, die einen anderen Stand haben. Da können sich diese anstrengen, wie sie wollen.

    Genau so ist es. Es waren für sie Menschen zweiter Klasse.

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Codein ist sehr verwandt mit Morphin und Heroin.

    Jap und Morphin wird ja auch heute noch verwendet. Also von daher wundert es mich nicht, dass man in der Anfangszeit auch Heroin verwendet hat. Ich bin mal gespannt, ob die Suchtgefahr sich bei Alexander bemerkbar machen wird.

    Todsicher wird sie das. Schließlich ist die Sucht bei dem Zeug ja ziemlich schnell da.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)