04 - Kapitel 7 + 8 (Seite 292 bis 368)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • ich war auch der Meinung das Berta jünger ist als albert

    Ich bin der Meinung das war nachdem Wittekind das mit Albert geklärt hat. Albert ist 21, wie alt ist Bertha, würde das schon erwähnt?

    Dann wüsste sie das aber nicht aus eigener Erfahrung, sondern vom Hörensagen. Das hat dann nicht sonderlich viel beweiskraft

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ach, eine Sache hatte ich noch vergessen: Wie krank ist bitteschön Feodora, dass sie immer noch Ludwig von Preußen als Ehemann für Katharina für würdig empfindet? Ist es ihr tatsächlich vollkommen egal, dass er sie sexuell belästigt und fast vergewaltigt hat? Sie muss absolut verblendet von der adlig-königlichen Linie sein, wenn ihr das wichtiger ist als das Wohlergehen ihrer Tochter. Und das ihre Gedanken falsch sind, weiß sie ganz genau, ansonsten hätte sie Adolphis einfach von dem Vorfall erzählt und ihn dann als unwichtig abgetan. Diese Mutter wünscht man keinem!

    Ist das nicht grässlich? Ich glaube Ludwig hätte noch Schlimmeres mit Katharina machen können und Feodora würde immer noch an ihren Absichten festhalten ohne Rücksicht auf ihre Tochter zu nehmen.

  • Ach, eine Sache hatte ich noch vergessen: Wie krank ist bitteschön Feodora, dass sie immer noch Ludwig von Preußen als Ehemann für Katharina für würdig empfindet? Ist es ihr tatsächlich vollkommen egal, dass er sie sexuell belästigt und fast vergewaltigt hat? Sie muss absolut verblendet von der adlig-königlichen Linie sein, wenn ihr das wichtiger ist als das Wohlergehen ihrer Tochter. Und das ihre Gedanken falsch sind, weiß sie ganz genau, ansonsten hätte sie Adolphis einfach von dem Vorfall erzählt und ihn dann als unwichtig abgetan. Diese Mutter wünscht man keinem!

    Ist das nicht grässlich? Ich glaube Ludwig hätte noch Schlimmeres mit Katharina machen können und Feodora würde immer noch an ihren Absichten festhalten ohne Rücksicht auf ihre Tochter zu nehmen.

    Dann hätte man noch schneller heiraten können und keine mitgift und so weiter, denn sie müssen ja froh sein, das die Grafenfamilie den Skandal nicht öffentlich macht. Schließlich stehen sie zwar im Rang unter Ludwig, sind aber keine bürgerlichen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ist das nicht grässlich? Ich glaube Ludwig hätte noch Schlimmeres mit Katharina machen können und Feodora würde immer noch an ihren Absichten festhalten ohne Rücksicht auf ihre Tochter zu nehmen.

    Dann hätte man noch schneller heiraten können und keine mitgift und so weiter, denn sie müssen ja froh sein, das die Grafenfamilie den Skandal nicht öffentlich macht. Schließlich stehen sie zwar im Rang unter Ludwig, sind aber keine bürgerlichen

    Aber Ludwig hätte sie dann nicht mehr geheiratet. Er will ihr nur an die Wäsche, und da das normalerweise ohne Heirat nicht geht, nimmt er es in kauf.


    (Habe gesehen, dass mein Post schon zu weit vorgreift und ihn abgeändert, sorry. Senara, kannst du dein Zitat entsprechend abändern?)

    :kaffee: There's no life before coffee. :kaffee:

    Einmal editiert, zuletzt von Vorleser ()

  • Dann hätte man noch schneller heiraten können und keine mitgift und so weiter, denn sie müssen ja froh sein, das die Grafenfamilie den Skandal nicht öffentlich macht. Schließlich stehen sie zwar im Rang unter Ludwig, sind aber keine bürgerlichen

    A

    Bei einer Bauern- oder arbeiterfamilie wäre das sicherlich kein Problem gewesen. Aber bei einer Grafenfamilie, die entfernt mit dem zaren verwandt ist? Eher nicht.

    Das schlimme ist ja, statt Ludwig zu hängen, ausweiden und vierteilen, hätte feodora freudestrahlend das Aufgebot verkündet <X

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    Einmal editiert, zuletzt von Senara von Nostria ()

  • Wie haben euch die Szenen aus St. Petersburg gefallen?

    Ich habe so eine große Lust, dort hinzufahren, seit ich die Szenen geschrieben habe. Bin ja mit dem Finger auf dem Stadtplan abgefahren, wo alles spielt, und was man dort anschauen kann. Reisefieber!

    Mir haben sie sehr gut gefallen. St. Petersburg muß beeindruckend sein. Meine Eltern waren schon einmal dort, ich noch nie.

    St. Petersburg gehört zu diesen magischen Orten mit einer beeindruckenden Historie, vielen legendären Bauwerken und etlichen Mythen. Allein schon das Bild der berühmten "weißen Nächte" hat sich mir schon als Kind eingeprägt. Leider war ich noch nie dort, wie überhaupt in Rußland.

    Bei den Romanszenen hat mir besonders der Stimmungswechsel gefallen, eine neue Leichtigkeit ist spürbar und gleichzeitig werden die Wahrnehmungen intensiver, besonders bei Katharina. Dazu trägt natürlich das Wiedersehen mit Julian bei, diese wundervolle Überraschung. Ich habe mich sehr gefreut für Katharina, endlich darf sie Gefühle zeigen, ohne dass ihre Mutter sie sofort zurechtweist. Julian scheint es tatsächlich ernst zu sein mit ihr, wenn sie auch beide noch zu jung sind für eine Verlobung - aber wer weiß, vielleicht kommen sie noch zusammen, das würde mich sehr freuen für die beiden.

    Auch bei Feodora war eine neue Unbeschwertheit zu spüren, als wäre eine schwere Last von ihr abgefallen. Selbst Adolphis wirkt offener und freier als zuhause. Was doch so ein Ortswechsel manchmal bewirken kann!

  • Ob der alte Graf sich geweigert hat, wittekind zu bezahlen und er sich deshalb selbst bedient hat?

    Das glaube ich nicht. Ich denke gar nicht mal, dass Wittikind überhaupt was für diesen Dienst bekommen hat.

    Wahrscheinlich hat Pastor Wittekind von Donatus Geld bekommen für seine Vermittlung wie auch für das Waisenhaus, damit Albert dort gut versorgt wird. Irgendwann war genug Zeit vergangen, so dass Wittekind dreist wurde und alles für sich behalten hat. Das Kind Albert war ihm sowieso egal und ich vermute, dass Donatus seinem Sohn Adolphis nichts von dem unehelichen Sohn erzählt hat. Das würde auch den Wunsch erklären, den er kurz vor seinem Tod geäußert hat, als er Wittekind darum gebeten hat, die Wahrheit zu sagen.

  • ich vermute, dass Donatus seinem Sohn Adolphis nichts von dem unehelichen Sohn erzählt hat. Das würde auch den Wunsch erklären, den er kurz vor seinem Tod geäußert hat, als er Wittekind darum gebeten hat, die Wahrheit zu sagen.

    Irgendwie habe ich auch das Gefühl dass Adolphis gar nichts davon weiß.

  • ich vermute, dass Donatus seinem Sohn Adolphis nichts von dem unehelichen Sohn erzählt hat. Das würde auch den Wunsch erklären, den er kurz vor seinem Tod geäußert hat, als er Wittekind darum gebeten hat, die Wahrheit zu sagen.

    Irgendwie habe ich auch das Gefühl dass Adolphis gar nichts davon weiß.

    Ich denke auch, das der alte Herr das stillschweigend geregelt hat

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ob der alte Graf sich geweigert hat, wittekind zu bezahlen und er sich deshalb selbst bedient hat?

    Das glaube ich nicht. Ich denke gar nicht mal, dass Wittikind überhaupt was für diesen Dienst bekommen hat.

    Ich verrate nix. Ihr werdet das schon noch rauskriegen .

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Ist das nicht grässlich? Ich glaube Ludwig hätte noch Schlimmeres mit Katharina machen können und Feodora würde immer noch an ihren Absichten festhalten ohne Rücksicht auf ihre Tochter zu nehmen.

    Dann hätte man noch schneller heiraten können und keine mitgift und so weiter, denn sie müssen ja froh sein, das die Grafenfamilie den Skandal nicht öffentlich macht. Schließlich stehen sie zwar im Rang unter Ludwig, sind aber keine bürgerlichen

    Stimmt, so weit hatte ich noch gar nicht gedacht.