05 - Kapitel 9 + 10 (Seite 369 bis 446)

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  • Daß einem so guten Schüler die Möglichkeit gegeben wird, auf eine weitergehende Schule zu gehen, ist toll. Albert wird das Schul- und Kostgeld bezahlen. Der Pächter kann das Geld dafür nicht aufbringen.


    Und schon wieder kann sich das Ekelpaket Ludwig nicht zurückhalten. Katharinas Mutter ist außer sich über Katharina. Obwohl Katharina anspricht, daß Ludwig sie schon wieder unsittlich berührt hat, glaubt die Mutter ihr nicht. Sie setzt ihr mit Ohrfeigen zu. Entweder heiratet sie Ludwig oder wird in ein russisches Kloster weggesperrt. So einfach ist das!


    Katharina kann sich eine Landkarte von Preußen besorgen. Sie plante, zu ihrer Tante Leopoldine zu flüchten, die jüngere Schwester ihres Vaters. Diese würde sie beschützen.


    Matthis hat es übertrieben. Er darf nicht mehr am Familienleben teilnehmen. Adolphis will sich nach einem neuen Lehrer umschauen.


    Mamsell sorgt endlich dafür, daß bekannt wird, daß Caspers ungebührlich viel Lohn einbehält, zur Bestrafung.


    Wiebke freut sich, daß sie ihre Schwester gefunden hat. Das Lesen- und Schreibenüben hat sich wirklich gelohnt!


    Wir erfahren, daß auch Alexander nicht gut auf die Mutter zu sprechen ist. Er hat ein Gespräch seiner Mutter belauscht. Sie hält ihn für überflüssig. Wie kann man sich nur so über seine Kinder äußern!


    Katharina und Alexander haben es unter ihrer Mutter nicht einfach. Ich finde, sie bringt ihnen auch wenig Liebe entgegen. Sie behandelt sie wie Erwachsene und bestraft sie wie Kinder.

  • Und schon wieder kann sich das Ekelpaket Ludwig nicht zurückhalten. Katharinas Mutter ist außer sich über Katharina. Obwohl Katharina anspricht, daß Ludwig sie schon wieder unsittlich berührt hat, glaubt die Mutter ihr nicht. Sie setzt ihr mit Ohrfeigen zu. Entweder heiratet sie Ludwig oder wird in ein russisches Kloster weggesperrt. So einfach ist das!

    In dem Kloster gibt es wenigstens keinen Ludwig.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • So, ich muss mich heute leider bis Montag abmelden. Dringendes Familiengedönse, ihr wisst schon ... Aber ihr kommt ja bestens alleine klar, wie ich merke.

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Das Matthis so einen auf die Mütze bekommen hat, hat mich so gefreut.

    Ob Katharina bei ihrer Tante wirklich in Sicherheit ist, wage ich sehr zu bezweifeln.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Es ist einfach großartig, wie sich die Dinge entwickeln.


    Caspers hat also tatsächlich das Geld unterschlagen, und zurückzahlen kann er es nicht weil er es verspielt hat. Ich bin mal gespannt, wie er aus der Nummer rauskommen will. Bestimmt setzt er Ceynowa irgendwie unter Druck und erpresst von ihm das Geld.

    Feodora ist noch ekliger, als schon bekannt war. Was sie über Alexander denkt ist haarsträubend.

    Aber was soll man von einer Mutter, die ihre jüngste Tochter an einen pädophilen Vergewaltiger verschachern will, schon erwarten.


    Katharina plant anscheinend, abzuhauen. Hoffentlich gelingt es ihr. Momentan hat sie Alexanders Unterstützung, aber wer weiß, wie lange. Schade, dass sie keine Beziehung zu Konstantin hat, der könnte ihr viel besser helfen.


    Zum Glück schafft Ludwig es nicht, Katharina zu vergewaltigen (obwohl es ja trotzdem schon eine Art Vergewaltigung ist), denn dann hätte Katharina ihn zwar nicht mehr heiraten müssen, aber ihre bekloppte Mutter hätte auf jeden Fall ihr die Schuld gegeben.

    Mann, bin ich froh über meine Mutter. :-D

  • Daß einem so guten Schüler die Möglichkeit gegeben wird, auf eine weitergehende Schule zu gehen, ist toll. Albert wird das Schul- und Kostgeld bezahlen. Der Pächter kann das Geld dafür nicht aufbringen.

    Albert? Ich dachte, Konstantin?

    In dem Kloster gibt es wenigstens keinen Ludwig.

    Genau. Das wäre Katharina tausendmal lieber, als Ludwig zu heiraten.

    Eine morganatische Ehe hätte auch nur für Ludwig Vorteile, aber zumindest müsste ihre finanzielle Versorgung durch einen Vertrag sichergestellt werden. Aber wie kann man denn für sein Kind so etwas anstreben?

  • Wow, Feodora ... mir fehlen wirklich die Worte! Wie kann sie nur? Sie weiß genau, was Ludwig ihrer Tochter an tut, aber sie schreitet beim besten Willen nicht ein, nur weil sie im Gotha noch höher aufsteigen möchte. Das ist doch skrupellos! Ich bin vollkommen geschockt. Dass sie keine Hochzeit zwischen Katharina und Julius haben will - gut, geschenkt, aber es muss doch nicht gleich jemand sein, der schon zweimal versucht hat, ihre Tochter zu vergewaltigen!

    Und dem nicht genug, versucht sie das auch vor Adolphis zu verbergen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Adolphis den Mumm hätte, sich dazwischen zu stellen, aber ich will es mal hoffen, so lange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde. ;)

    Dass Katharina nun Fluchtpläne schmiedet - wer könnte das nicht verstehen? Sie brauchte wohl dieses erbarmungslose Verhalten der Mutter, um sich endgültig lösen zu können. Eine Ehe mit Julius ist natürlich kein schlechter Ausweg für sie. Sie wird zwar ihre Titel verlieren, aber was sind schon Titel im Gegensatz zur eigenen Ehre? In einer Ehe mit Ludwig würde wohl auch sehr schnell mehr als nur ihre Ehre verloren gehen. Irgendwann würde sie wohl sich selbst nicht mehr wiedererkennen.


    Alexander unterstützt Katharina, obwohl er selbst schwer zu knabbern hat an seinem Leben. Das Heroin zeigt üble Nebenwirkungen und Alex wird noch unausgeglichener. Puh! Ich bin mal gespannt, ob eine Umgewöhnung auf ein anderes Schmerzmittel funktioniert. Es sollte die Entzugserscheinungen schon gut mildern, ansonsten wird das nicht gut werden für Alexander. Leider ist Alex auch ein Charakter, der wohl auf Betäubungsmittel stark anspringt. Er selbst ist nicht sonderlich gefestigt und somit wohl stark gefährdet. Hoffen wir mal, dass man noch früh genug eingegriffen hat! Was er von seiner Mutter mit anhören musste, ist wirklich hart. Da hat er mir richtig Leid getan. Wenn nicht mal die Eltern an einen glauben, wer sollte es dann?


    Matthis verliert durch sein Verhalten langsam alles. Erst wird er von Rebecca zutiefst gemaßregelt und dann verliert er seine Anstellung auf dem Gut. Ich bin ein wenig "froh", dass er die Anstellung durch sein eigenes Fehlverhalten verliert und nicht durch die Streiche von Alexander, sonst hätte ich vielmehr Mitleid mit ihm habe müssen. :D


    Caspers hat das Geld wirklich selbst eingestrichen, weil er spielsüchtig ist. Ich muss sagen, dass er mir wirklich Leid tut! Er hat alles versucht, um den Verlockungen des Spiels zu entgehen - zumindest alles, was damals in seiner Macht stand. Aber professionelle Hilfe blieb natürlich aus und so wurde er während seiner freien Tage im Urlaub rückfällig, immer und immer wieder. Ist das nicht traurig? Und weil er sich nicht anders zu helfen wusste und es so einfach war, hat er seine ihm anvertrauten Kollegen bestohlen. Oh man... Dass Adolphis ihn trotzdem behält, rechne ich Adolphis groß an. Er hat es zwar vor allem aus Gründen der Bequemlichkeit getan, aber hätte er Caspers vor die Tür gesetzt, dann wäre er sicherlich total abgestürzt. So hat Caspers nochmal eine Chance bekommen. Ich hoffe, er nutzt sie!

  • Daß einem so guten Schüler die Möglichkeit gegeben wird, auf eine weitergehende Schule zu gehen, ist toll. Albert wird das Schul- und Kostgeld bezahlen. Der Pächter kann das Geld dafür nicht aufbringen.

    Oh ja, eine Episode, die ich völlig vergessen hatte. Man merkt, was für einen Einfluss Rebecca auf Konstantin hat. Und Kontantin handelt demnach, wenn auch nicht ganz uneigennützig, schließlich hat er Pläne mit dem Jungen. Aber ich denke, dass ist schon in Ordnung, denn sein Eigennütz nützt später auch dem Jungen, somit haben wir hier eine klassische Win-Win-Situation. :) Allerdings kam schon die erste Situation, wo Konstantin fast aufgeflogen wäre. Uiuiui, ich fürchte, im letzten Abschnitt knallt es noch.


    Wiebke freut sich, daß sie ihre Schwester gefunden hat. Das Lesen- und Schreibenüben hat sich wirklich gelohnt!

    Auch eine schöne kleine Nebenepisode, die mich gefreut hat. Gerade weil so viel Mieses passiert, ist es schön, dass wenigstens unsere Wiebke noch glücklich wird! :)


    So, ich muss mich heute leider bis Montag abmelden. Dringendes Familiengedönse, ihr wisst schon ... Aber ihr kommt ja bestens alleine klar, wie ich merke.

    Das ist ja kein Problem. Jeder braucht mal ein freies Wochenende! :)


    Ob Katharina bei ihrer Tante wirklich in Sicherheit ist, wage ich sehr zu bezweifeln.

    Ja, aber erstmal sicherer als bei ihrer Mutter. Ich bin gespannt, wie ihr Plan aufgehen wird. Ich wünsche ihr auf jeden Fall sehr, dass sie einer Ehe mit Ludwig entkommt und sie muss noch ein paar Jahre rum kriegen, bis sie heiraten kann, deswegen ist die Idee erstmal nicht blöd, sich bei der Tante zu verstecken.


    Albert? Ich dachte, Konstantin?

    Ja, ich habe mich vertan. Natürlich Konstantin!

    Dieses Verwechslungsspiel macht mich auch schon immer leicht durcheinander. :D

  • Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Adolphis den Mumm hätte, sich dazwischen zu stellen, aber ich will es mal hoffen, so lange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde.

    Er scheint seine Kinder zu lieben, also würde ich auch hoffen, dass er etwas täte.

  • Ich bin ein wenig "froh", dass er die Anstellung durch sein eigenes Fehlverhalten verliert und nicht durch die Streiche von Alexander, sonst hätte ich vielmehr Mitleid mit ihm habe müssen.

    Der Grund für seine Entlassung ist schon ein bisschen schwer nachzuvollziehen, finde ich. Eine Maßregelung -- ja. Aber eine Entlassung?

    Da sieht man mal wieder, in welch unheilvollem Abhängigkeitsverhältnis selbst einigermaßen gebildete Leute standen.

  • Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Adolphis den Mumm hätte, sich dazwischen zu stellen, aber ich will es mal hoffen, so lange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde.

    Er scheint seine Kinder zu lieben, also würde ich auch hoffen, dass er etwas täte.

    Ja, ich hatte auch den Eindruck, dass seine Irritation in die richtige Richtung ging und er eingeschritten wäre. Aber seine Überlegungen in Bezug zu Caspers Entlassung und wie gemütlich er da auch irgendwie war, haben mich ein wenig schwanken lassen. Also zusammengefasst: Ich finde Adolphis wahnsinnig schwierig einzuschätzen.


    Der Grund für seine Entlassung ist schon ein bisschen schwer nachzuvollziehen, finde ich. Eine Maßregelung -- ja. Aber eine Entlassung?

    Gebe ich dir vollkommen Recht, aber ich hatte das Gefühl, dass die Familie einen Grund sucht, um Matthis loszuwerden. Und da hat sich dieser Eklat natürlich angeboten. Zumal ich mir vorstellen könnte, dass der Eklat viel größer ist, als er uns vorkommt, weil man so sehr gegen diese dämliche Etikette verstoßen hat. Und noch ist er auch nicht entlassen, weil Adolphis mal wieder zu gemütlich ist, um einen Ersatz zu suchen. :D

  • Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Adolphis den Mumm hätte, sich dazwischen zu stellen, aber ich will es mal hoffen, so lange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde.

    Er scheint seine Kinder zu lieben, also würde ich auch hoffen, dass er etwas täte.

    Das ist auch meine Meinung zu Adolphis. Katharina sollte sich ihrem Vater anvertrauen in der Angelegenheit mit Ludwig. Sie müsste ihm alles genau berichten, damit er sich ein Bild machen kann von diesem Widerling. Er würde seiner Tochter beistehen, da bin ich mir sicher und endlich den Ambitionen seiner Frau klare Grenzen setzen. Diese enorme Belastung kann Katharina nicht alleine tragen, sie braucht einen Erwachsenen an ihrer Seite, dem sie vertrauen kann.

    Adolphis ist kein schlechter Vater, er hat sich nur daran gewöhnt, alles innerhalb der Familie Feodora zu überlassen und sich aus Konflikten herauszuhalten. Genauso verhält er sich auch gegenüber Konstantin, wenn es um das Gut und die notwendigen Modernisierungen geht. Er lässt die Dinge laufen und wählt den für ihn bequemsten Weg. Irgendwann wird er allerdings Stellung beziehen müssen und eine Richtung vorgeben, um die Probleme zu lösen, die sich hinter seinem Rücken zusammenballen. Er wird sich nicht auf ewig aus allem raushalten können.

  • Er wird sich nicht auf ewig aus allem raushalten können.

    Da sagst du was. Bisher konnte er das sehr gut, weil sein Vater das Familienoberhaupt war, aber das hat sich nun geändert. Ich glaube wirklich, dass er diese Veränderung wirklich bedauert und er einfach nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Wir können nur hoffen, dass er bald einen Umgang damit finden wird.

  • Er wird sich nicht auf ewig aus allem raushalten können.

    Da sagst du was. Bisher konnte er das sehr gut, weil sein Vater das Familienoberhaupt war, aber das hat sich nun geändert. Ich glaube wirklich, dass er diese Veränderung wirklich bedauert und er einfach nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Wir können nur hoffen, dass er bald einen Umgang damit finden wird.

    Ich schließe mich dem an. Ich denke auch, dass Adolphis bald aufwachen und Verantwortung übernehmen muss.

  • Ich muss mich leider etwas kürzer fassen, da ich unverhofft seit Freitag Besuch bekommen habe. Ich hoffe das ist in Ordnung.


    Alexander geht es immer noch nicht wirklich besser und wird immer launischer. Da mein Mann seit 10 Jahren Morphium nimmt, kann ich es gut verstehen, wenn viele der Meinung sind, Alexander müsse davon los kommen. Aber das geht nicht so einfach. Heute sind die Morphin Präparate natürlich viel besser abgestimmt und exakt dosiert. Bei meinem Mann würde nichts anderes mehr wirken. Ich bezweifle das es damals auch schon so gewesen. Wie ich aus dem zweiten Weltkrieg weiß, war es sogar soetwas wie ein Modemedikament. Sissy hatte es auch genommen. Allesamt, so etwas von leichtsinnig.

    Alex benötigt ein starkes Medikament, sein Schmerzgedächtnis hat diesen Schmerz ebenfalls schon verinnerlicht und bei solch einer Verletzung hat er sicher starke Schmerzen. Zur damaligen Zeit, konnten da die Chirurgen schon vernünftig Sehnen und Bänder operieren? Ich glaube nicht.


    Um Matthis loszuwerden hat er in Matthis seinem Zimmer ein Schmuckstück seiner Mutter versteckt. Katharina erst entsetzt, gibt dann doch nach. Denn die Aussicht auf eine richtige Schule ist zu verlockend. Die beiden werden in diesen beiden Abschnitten immer mehr zu Verbündeten.


    Feodora regt sich fürchterlich beim essen auf, weil nur noch vom Krieg die Rede ist. Einerseits verständlich, da ihre Familien genau in zwei Ländern leben, die zu Feinden werden. Das ist natürlich tatsächlich beängstigend.


    Der Irrglaube, dass der Krieg nicht lange dauern wird, ist stark verbreitet. Ein Phänomen,welches auch im zweiten Weltkrieg mit den Nationalsozialismus bestand. Schon komisch.


    Albert sieht auch keinen Grund sich freiwillig zu melden. Hätte ich nach solch einen Grundwehrdienst wie Albert ihn erlebt hat, auch nicht. Es ist so wie er sagt, sie wären nur Kanonenfutter, während die hohen Offiziere hinter den Fronten ihre nächsten Züge planen.


    Der polnische Arbeiter Valerie Ceynowa ist nicht gerne gesehen, er wird als Vaterlandsverräter gesehen. Mir wäre nicht wohl mit einer Arbeit unter Menschen, die einem nicht mögen. Da könnte man Angst bekommen ermordet zu werden.


    Konstantin kämpft immer noch um Anerkennung für seine Ideen. Doch er stößt bei Thalmann wie auch bei seinem Vater auf starken Wiederstand. Aber Konstantin hat Recht, wer soll die Arbeiten erledigen wenn die Männer in die Krieg abgezogen werden. Da erleichtern die Maschinen doch die Arbeiten um ein Vielfaches.


    Der Junge Tobias Güstrow bekommt seine Chance zur erweirteten Schule zu gehen. Ich habe mich richtig für ihn gefreut. Ohne die finanzielle Unterstützung von Konstantin wäre es für die Eltern nie möglich gewesen.


    Rebecca hat endlich dem Hauslehrer vom Gut ihre Meinung gesagt, dass wurde auch Zeit. Wie eingebildet der war, als wenn Rebecca sich ihren Lehrer-Titel auf dem Flohmarkt gekauft hat.

    Zwischen Rebecca und Konstantin lodert weiterhin die Liebe, doch verschweigt er ihr immer noch seine wahre Identit

    Das Rebecca Tobias auf das was auf der Schule auf ihn zukommen wird, vorbereitet hat, fand ich gut. Vielleicht hören wir noch etwas von ihm, ob er es geschafft hat.

    Tobias sagt ihr noch wer der Kutscher ist, nachdem sie ihn gefragt hat. Und selbst da glaubt sie immer noch an einen Irrtum.


    Ludwig kam ohne Anmeldung aufs Gut und wieder hat er versucht sich an Katharina zu vergreifen. Feodora bleibt unerbittlich hart mit ihrer Tochter. Sie könnte alle würgen? Hallo geht's noch, ich bin sehr friedlebend aber da hätte ich sie gerne geschüttelt bis sie endlich zur Besinnung kommt. Vielleicht hätte sich ein Mann Mal so an ihr vergreifen sollen, da hätte ich gerne gesehen was sie dann gemacht hätte. Und das sie ihre Tochter auch noch so hart schlägt und bestraft, ist unfassbar. Katharina soll für aller Schicksal der Familie verantwortlich sein, da sie Ludwig verweigert. Hat Feodora ihrer Tochter überhaupt zugehört wie unsittlich Ludwig sich verhalten hat. Katharina ist ganze zwölf Jahre alt. Da wäre sie in einem russischen Kloster wahrscheinlich noch besser aufgehoben um der Tyrannei ihrer Mutter zu entkommen. Aber vielleicht läuft sie ja doch noch weg.

    Und ausgerechnet die kleine Hedwig musste sich das mit ansehen.

    Wiebke hat endlich die Adresse ihrer Schwester heraus bekommen. Oh da habe ich mich so für sie gefreut.


    Matthis ist wieder zu weit gegangen und wird von nun an in die unterste Etage verbannt. Und sobald Ersatz gefunden wurde, kann er sein Köfferchen packen. Geschieht im ganz recht. Die Szene, als er dann in der Leutestube seinen Platz zugewiesen bekommen hat, musste ich schmunzeln. Da merkte er gleich wie es um ihn gestellt ist.


    Mamsell Schott fasste sich ein Herz und hat Adolfphis alles über ihren Verdacht mit Casper erzählt. Und erst da wurde ihm bewusst, dass er noch nie einen Blick hinter die Kulissen geworfen hat. Na wird aber auch Zeit, dass er das endlich Mal macht. Schließlich musste er nun reagieren und hat mit Casper geredet. Da bin ich gespannt, wie er diese Schulden zurück zahlen will. Er kann von Glück reden nicht gefeuert worden zu sein.


    Und dann erschien noch Hektor, der ehemalige Kutscher. Er erzählt von der hohen Arbeitslosigkeit die überall im Land herrscht und das er sich entschlossen nach Amerika auszuwandern.

  • Zu Feodora gibt es auch keine passenden Worte mehr. Ich hatte mir zwischendurch schon gewünscht das ihr etwas zustößt.....die Treppe runter fallen oder so was in der Art.

    Wie soll Katharina dem nur entkommen, indem sie flieht. Etwas anderes wird ihr nicht übrig bleiben.


    Alexander wird mir immer sympathischer, er ist eigentlich ein guter, den es schlecht getroffen hat.


    Tja Matthis ist weit übers Ziel hinaus geschossen. Er ist wohl mit der Zeit zu selbst verliebt und zu selbstsicher geworden.


    Casper kann einem wirklich leid tun. Wir wissen ja heute wie schwer es Spielsüchtigen fällt ohne Hilfe aus diesem Kreislauf raus zu kommen. Nun ist der Karren in den Dreck gefahren und er muss zusehen, wie er dort wieder raus kommt. Er hat sich in seinem Urlaub Spaß gegönnt, viel Freude haben sie ja sonst nicht. Schon traurig das alles.

  • Da sagst du was. Bisher konnte er das sehr gut, weil sein Vater das Familienoberhaupt war, aber das hat sich nun geändert. Ich glaube wirklich, dass er diese Veränderung wirklich bedauert und er einfach nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Wir können nur hoffen, dass er bald einen Umgang damit finden wird.

    Ich schließe mich dem an. Ich denke auch, dass Adolphis bald aufwachen und Verantwortung übernehmen muss.

    Anders geht es gar nicht. Hauptsache es muss nicht erst zum großen Streit oder Krach kommen, bis es soweit ist.

  • Katharina sollte sich ihrem Vater anvertrauen in der Angelegenheit mit Ludwig. Sie müsste ihm alles genau berichten, damit er sich ein Bild machen kann von diesem Widerling. Er würde seiner Tochter beistehen,

    Das dumme ist nur, das Feodora schon klargemacht hat, das sie von ihrem Vater keine Hilfe zu erwarten hat.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)