06 - Kapitel 11 + 12 (ab Seite 447)

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  • Wiebke hat es nicht einfach gehabt in ihrem Leben. Es ist schlimm, wenn man von seinen Geschwistern getrennt wird. Jetzt hat sie Hoffnung, alle wiederzusehen!


    Bertha missgönnt Clara ihr Glück. Hektor soll sie nicht mit nach Amerika mitnehmen. Ich hoffe, daß Clara nicht dahinter kommt, denn dann wird sie böse werden.


    Mamsell Schott ist unglaublich. Sie bietet Caspers an, Geld auszulegen, damit er dem Grafen das Geld zurückgeben kann. Das nennt man Mitgefühl!


    Was für ein Unglück, daß die Scheune abbrannte! Waldner hat mal wieder alles auf Eugen geschoben. Dabei wäre Waldner tot, wenn ihn der Junge nicht aus dem brennenden Stall gerettet hätte. Albert bekommt es hin, daß Waldner Eugen Lohn zahlt. Großartig.


    Konstantin ist mutig, daß er seinem Vater gegenüber tritt, als es um den Kauf des Dampfspflugs geht. Er erklärt ihm, daß viele in den Krieg ziehen werden und dann nur noch wenige Leute da sind, um die Äcker zu bewirtschaften. Mit Maschinen gewinnen sie. Schließlich lenkt der Vater ein.


    In der Landwirtschaft ist es oft so, daß die Älteren sich von den Jüngeren nichts sagen lassen wollen. Die Älteren ziehen es oft auch bis zum letzten Zeitpunkt hinaus, bevor sie den Hof an Jüngere übergeben. Das ist oft ein Kampf.


    Auf meinem elterlichen Hof war es so, daß sowohl mein ältester als auch mein jüngster Bruder Landwirt gelernt haben. Zuerst ist der eine gegangen, und dann der andere. Zum Schluß mußte mein Vater die Landwirtschaft aufgeben. Meine Brüder wollten sich einbringen, aber mein Vater ist ihnen keinen Schritt entgegen gegangen.


    Konstantin hat es verspielt mit Rebecca. Ihr Aufenthalt an der Ostsee war schön gewesen. Aber er hat zu lange mit seiner Erklärung gewartet.


    Julius will Katharina mit nach Buenos Aires nehmen. Aber Katharina ist noch nicht so weit, ihre Familie zu verlassen. Er läßt Geld und die Adresse seines Hotels in Buenos Aires zurück.


    Und Feodora hofft immer noch, ihr Sommerfest veranstalten zu können. Sie wird ganz schnell in ein tiefes, schwarzes Loch fallen werden!


    Alexander klärt Konstantin über Katharina und Ludwig von Preußen auf. Warum nur meint Konstantin, nun seine Macht gegen Rebecca ausspielen zu wollen. Erst nichts sagen, und dann mit Druck reagieren. Wird er wie sein Vater? Das kann doch nicht wahr sein!

  • Die Aktion von Bertha war auch unter aller Kanone. Ich mag Clara auch nicht besonders, aber jemand so eine Chance zu vermasseln, weil man selbst eifersüchtig ist, das ist schon krass. Es bleibt nur für Bertha zu hoffen, das ihr das nicht noch um die Ohren fällt.

    Mamsell Schott habe ich nicht so richtig verstanden. Aber sie weiß ja auch nichts von den Spielschulden, oder? Wenn er spielsüchtig ist, wird er ja jetzt nicht aufhören.

    Und das Katharina nicht mit Julius mitgegangen ist, würde ich auch als Fehler bezeichnen. Ich so beim Lesen: Katharinaaaaaaaa, geh mit ihm ! Los geh mit!:boahnee:

    Bei Rebecca und Konstantin ist das passiert, wa sich befürchtet habe: Sie hat es spitzgekriegt, wer Konstantin wirklich ist und war natürlich nicht begeistert. Mal gucken, wie er da jetzt noch mal die Kurve kriegen will, aber sicher nicht mit Druck.

    Feodora wird nach Kriegsende ganz schön auf die Nase fallen und auch für Adolphis wird es nicht leicht. Jetzt muss er mal ran und tatsächlich mal ARBEITEN! :angst:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Wow. Wie Rebecca reagiert, wenn sie es rausfindet, war ja abzusehen. Konstantin hätte es ihr definitiv schon sagen müssen bevor er mit ihr an der See war. Kein Wunder, dass sie sich ausgenutzt und beschmutzt vorkommt.

    Ich hoffe allerdings, dass sie s sich doch noch anders überlegt (und dass Konstantin keine weitere Dummheit macht, so wie angedeutet wird).


    Caspers bekommt sein Fett weg, hat aber Glück im Unglück, da Adolphis keine Auseinandersetzung mit Feodora haben will.

    Das kann ich gut verstehen, sie ist nicht nur völlig wahnsinnig, sondern noch unglaublich brutal dazu. Diese körperliche Gewalt, der Katka andauernd ausgesetzt ist, hat von ihren Brüdern sicher keiner aushalten müssen.


    Bertha, diese Klatschbase, ich hoffe, sie erstickt an ihrem üblen Gewäsch!


    Für Wiebke freut es mich, dass sie tatsächlich ihre Geschwister wieder gefunden hat.


    Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht!

  • Die Aktion von Bertha war auch unter aller Kanone. Ich mag Clara auch nicht besonders, aber jemand so eine Chance zu vermasseln, weil man selbst eifersüchtig ist, das ist schon krass. Es bleibt nur für Bertha zu hoffen, das ihr das nicht noch um die Ohren fällt.

    Oh, ich hoffe sehr, dass Bertha noch ihr Fett wegkriegt. So eine fiese, üble Klatschbase.

    Ich habe nicht so wahnsinnig viel übrig für Clara nach dieser Aktion mit dem Wein, aber dies war noch ne Nummer härter.

  • Meine Brüder wollten sich einbringen, aber mein Vater ist ihnen keinen Schritt entgegen gegangen.

    Ja, je älter man wird, desto größer wird die Angst vor Kontrollverlust. Das habe ich schon an vielen alten Leuten gesehen, und inzwischen bin ich alt genug, dass ich es auch verstehen kann (aber ich stöhne trotzdem immer mal darüber was meine Mutter für Sachen macht).

  • Die Aktion von Bertha war auch unter aller Kanone. Ich mag Clara auch nicht besonders, aber jemand so eine Chance zu vermasseln, weil man selbst eifersüchtig ist, das ist schon krass. Es bleibt nur für Bertha zu hoffen, das ihr das nicht noch um die Ohren fällt.

    Oh, ich hoffe sehr, dass Bertha noch ihr Fett wegkriegt. So eine fiese, üble Klatschbase.

    Ich habe nicht so wahnsinnig viel übrig für Clara nach dieser Aktion mit dem Wein, aber dies war noch ne Nummer härter.

    Ja, das war echt heftig

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Aber Bertha geht ja noch. Nikolaus ist genauso mies und übel wie seine Mutter. Wie er die arme Katharina zusammenfaltet und bedroht, nur, weil ersich da irgendwelche Beförderungschancen ausrechnet. Einfach widerlich.

  • Also ein zeitweiliges Happy-End gibt es gerade für keinen - aber wir haben ja noch zwei Bücher vor uns, die mir Hoffnung geben!


    Rebecca hat so reagiert, wie erwartet. Ich frage mich, ob es anders gewesen wäre, wenn Konstantin es ihr früher gesagt hätte. Ich befürchte fast nicht. Allerdings habe ich beim Lesen mit dem Kopf geschüttelt, als Konstantin mit ihr ins Bett geht, ohne ihr vorher zu sagen, wer er wirklich ist. Das ist ein wirklich mieser Zug von ihm und das Rebecca sich vor allem in diesem Punkt von ihm beschmutzt fühlt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass Rebecca sehr hart mit ihm ins Gericht geht und Konstantins Bemerkung, dass ihr Standesdünkel viel schwerer wiegt als seiner - ja, dem konnte ich nur noch zustimmen. Denn ihre Vorurteile gegenüber ihm sind genauso stark wie andersherum. Eigentlich wäre es auch seltsam, wenn es anders wäre. Vorurteile herrschen einfach immer auf beiden Seite - das habe ich auch bereits als Jugendliche mit 18 Jahren festgestellt, als ich mit einem deutsch-türkischen Moslem meine erste "feste" Beziehung hatte.


    Wieso ist Katharina nicht mit Julius gegangen? Julius' Eltern sind wirklich weitsichtig, dass sie ihren Sohn ins Ausland schicken, um den Krieg umgehen zu können. Für Katharina wäre das ebenfalls ein sicherer Ort und ich glaube Julius, dass er Katharinas Ehre nicht beschmutzen würde, zumindest nicht mehr als eine Heirat mit diesem Standesunterschied das könnte. ;) So ganz habe ich Katharina auch nicht verstanden. Ging es ihr dann auf einmal zu schnell? Wahrscheinlich. Wenn sie eine Woche Zeit gehabt hätte, alles zu arrangieren, wäre ihre Entscheidung ggf. anders ausgefallen. So bin ich wirklich gespannt, wie das noch mit ihr und Julius weitergehen wird.


    Alexanders Weltbild ist wirklich einfach. Feodoras Seite oder die andere. Ja, da wäre mir an Konstantins Stelle die Wahl auch leicht gefallen. Dass Konstantin eingeweiht ist, ist keine schlechte Entwicklung. Er hat nochmal einen anderen Einfluss als Alex und vielleicht kann er ihn nutzen und Katharina beistehen. Ich denke, es wäre auf jeden Fall mal an der Zeit, dass zumindest einige der Kinder ein wenig zusammenhalten, wo sie doch eigentlich alle ähnliche Ziele verfolgen. Gemeinsam kämpft es sich gleich viel leichter!

  • Mamsell Schott ist unglaublich. Sie bietet Caspers an, Geld auszulegen, damit er dem Grafen das Geld zurückgeben kann. Das nennt man Mitgefühl!

    Mamsell Schott habe ich richtig ins Herz geschlossen. Sie ist eine so liebe Person und man hat schon im vorherigen Abschnitt richtig gemerkt, wie schlecht sie sich gefühlt hat, Caspers anzuschwärzen. Aber so konnte sie allen anderen etwas Gutes tun und nun hat sie sicherlich ein schlechtes Gewissen und will Caspers helfen. Wie kann eine Person nur ein so großes Herz haben? <3


    Albert bekommt es hin, daß Waldner Eugen Lohn zahlt.

    Albert ist wirklich ein ebenso feiner Kerl! Wie er sich für Eugen einsetzt - an Eugens Stelle wäre Albert nun auch mein bester Freund. ;) Und Albert setzt sich ebenso für Wiebke ein und weist Matthis mal so eben in die Schranken. Das hat mir wirklich gefallen.


    Die Aktion von Bertha war auch unter aller Kanone. Ich mag Clara auch nicht besonders, aber jemand so eine Chance zu vermasseln, weil man selbst eifersüchtig ist, das ist schon krass.

    Mit Bertha werde ich einfach nicht warm. Ich kann sie nicht verstehen und ich habe bisher keine sympathische Seite an ihr gefunden. Wie sie auch Alberts Geheimnis weitertratschen musste - also wirklich, das war mindestens ebenso unter aller Kanone wie der gefälschte Brief an Hektor!


    Nikolaus ist genauso mies und übel wie seine Mutter. Wie er die arme Katharina zusammenfaltet und bedroht, nur, weil ersich da irgendwelche Beförderungschancen ausrechnet. Einfach widerlich.

    Urks, Nikolaus - ich wünsche ihm die vorderste Front!

  • So ist es. Es kommen noch zwei Bücher. ;-)

    Gut Greifenau – Abendglanz ... erschienen

    Gut Greifenau – Nachtfeuer ... erscheint am 27.12.2018

    Gut Greifenau – Morgenröte ... erscheint am 1.3.2019

    :buecher: Knaur Verlag - als Taschenbuch / EBook / Hörbuch :buecher:

  • Wieso ist Katharina nicht mit Julius gegangen? Julius' Eltern sind wirklich weitsichtig, dass sie ihren Sohn ins Ausland schicken, um den Krieg umgehen zu können. Für Katharina wäre das ebenfalls ein sicherer Ort und ich glaube Julius, dass er Katharinas Ehre nicht beschmutzen würde, zumindest nicht mehr als eine Heirat mit diesem Standesunterschied das könnte. ;) So ganz habe ich Katharina auch nicht verstanden. Ging es ihr dann auf einmal zu schnell? Wahrscheinlich. Wenn sie eine Woche Zeit gehabt hätte, alles zu arrangieren, wäre ihre Entscheidung ggf. anders ausgefallen. So bin ich wirklich gespannt, wie das noch mit ihr und Julius weitergehen wird.

    Ich denke auch, dass das einfach zu unerwartet kam. Und da hat sich Alex, den sie immerhin schon ihr Leben lang kennt, eben durchgesetzt. Julius tat gut daran, sie nicht zu sehr unter Druck zu setzen, das hätte die Beziehung sicher belastet, besonders, wenn Katka sich in einem fernen, fremden Land wiedergefunden hätte.

  • Das denke ich auch nicht. Albert sagt es ja schon: die Herren Offiziere machen es sich gemütlich und schicken die niederen Stände als Kanonenfutter ins Feld.

    Aber natürlich wünsche ich Nikolaus auch, dass er den wahren Krieg erlebt und vielleicht ein anderes Bild bekommt.

  • Hi hi. :D Waren denn die Offiziere in der vordersten Front?

    Ich habe keine Ahnung, aber ich denke, allein schon wegen seiner adeligen Geburt wird das nicht sein Schicksal werden....

    Das glaube ich auch nicht, wie sagte Albert so schön? Die normalen enden als kanonenfutter

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ach herje, nun ist es zu Ende und ich wollte doch noch so viel erfahren. Immer wenn man mittendrin ist, dass ist der Nachteil bei einer Reihe:).


    Dieser Abschnitt war so spannend. Da verbringen Rebecca und Konstantin ein paar schöne Tage wie ein Ehepaar und immer noch blieb Konstantin seine Lüge bestehen. Gerade als er ihr alles beichten wollte erfahren sie von den schlechten Nachrichten aus der Zeitung.

    Doch dann, einige Zeit später, nachdem das Feuer auf dem Gut gewesen ist, kam alles raus. Rebecca ist auch immer noch nicht stutzig geworden als der Hauslehrer sie auf das Gespräch mit Konstantin angesprochen hat.

    Die bittere Wahrheit hat sie dann durch Zufall erfahren. Sie tat mir so leid und als Konstantin ihr hinterher rief wurde selbst ich wütend. Denn er hat sie nicht beim Vorname genannt, selbst dazu war er zu feige.

    Nun herrscht eisige Kälte zwischen den beiden. Rebecca hat ihm ordentlich die Meinung gesagt, ja sie hat sich richtig Luft gemacht. Da tat es schon fast weg, wie Konstantin sie angefleht hat. Doch mit seinem letzten Satz, fand ich, hat er gar nicht so unrecht. Sie darf ihn verurteilen, aber eigentlich verhält sie sich nicht anders. Ihr Klassendenken scheint tatsächlich sehr tief in ihr zu sitzen.


    Wenn ich Clara schon manches Mal als kleines Biest gesehen habe, so ist Bertha noch einen Zacken schärfer. Sie schickt den alten Kutscher Hektor einfach weg und erzählt Clara hatte es sich anders überlegt und gibt ihm auch noch einen gefälschten Brief. Zuvor hat sie Clara einfach den Brief von Hektor nicht ausgehändigt. Was Neid und nicht erwiderte Liebe alles in einem verursachen kann.

    Und dann nimmt Bertha sich noch raus, Irmgard von ihrer Entdeckung mit Albert seinen Papieren zu erzählen. Die bringt sich noch in Teufels Küche. Auch wenn Irmgard ein wenig überlegt, so reagiert sie Bertha gegenüber richtig. Das geht sie nichts an und sie solle sich hüten etwas darüber zu erzählen.


    Für Wiebke habe ich mich gefreut, sie wird endlich wieder Familie haben. Nach so langer Zeit, wie muss sich das anfühlen, ein Lichtblick am Horizont.

    Die Szene mit dem Hauslehrer und Albert, als der Hauslehrer ihr fast schon den Befehl erteilt sie solle für ihn nähen, fand ich belustigend. Mir sieht es immer so aus als wolle Albert sie behüten. So als wäre sie seine kleine Schwester.


    Berührt hat mich Mamsell Schott, sie hilft Caspers in seiner größten Not. Obwohl sie es ja gewesen ist, die die ganze Sache ins Rollen gebracht hat. Aber ihre Erklärung dafür, die sie Caspers liefert ist so treffend.


    Konstantin hat nun endlich eine Einigung mit seinem Vater getroffen, nachdem er eigenmächtig und von seinem Ersparten eine neue Maschine gekauft hat. Konstantin hatte ein klärendes Gespräch mit Adolfphis. Das wurde aber auch Zeit, denn so konnte es nicht weiter gehen. Und Thalmann ist endlich aus dem Rennen.


    Eugen ist für mich der große Held. Er hat Johann gerettet, sich dabei so schwer verletzt, wo nicht klar war ob er es überlebt. Er hat die Strafe hingenommen, obwohl er an dem Brand keine Schuld hatte. Und wieder ist es Albert der alles regelt. Der hat einen so großen Gerechtigkeitssinn, dass ist unglaublich. Gut das es ihn gibt.


    Feodora diese schreckliche Hexe, Rabenmutter und es fallen mir noch ein paar Wörter für sie ein, die ich hier nicht nennen möchte. Sie ist so verbohrt, als sie dann noch den Brief an Julius findet, dreht sie völlig durch. Warum sagt Katharina nicht endlich alles ihrem Vater.

    Jedenfalls, um es kurz zu machen, wir wissen ja was passiert ist, ist wieder Alexander ihr Verbündeter. Er schafft es sogar Julius kommen zu lassen. Er geht fort, eine gute Entscheidung seines Vaters. Er möchte sie mitnehmen,doch dazu kann sie sich letztendlich nicht entscheiden. Eine Rolle für diese Entscheidung spielte auch Alexander und die Tatsache, dass sie dann von der Familie verstoßen worden wäre. Hoffentlich werden sie sich wieder sehen.


    Und....Wittekind hat bemerkt das der Umschlag fehlt, kann sich nur noch nicht erklären wo er ihn hat.

    Albert hat mit seinem Entschluss, sich seinem Vater zu stellen sehr gehadert. Das ist gar nicht so verkehrt, denn er muss sich ganz genau überlegen wie er die ganze Sache angeht. Er hat auch immer noch keine Ahnung wer seine Mutter sein könnte. Da gibt es keinerlei Hinweise. Ich wünsche mir für ihn, dass es noch Gerechtigkeit für ihn geben wird.


    Nun kommt der Krieg und schon beginnen die Hamsterkäufe, jeder möchte vorsorgen da keiner weiß was die Zeit bringen wird.

    Nikolaus ist voller Euphorie und kann es nicht abwarten endlich in den Krieg zu ziehen. " Jeder Schuss ein Russ, jeder Stoss ein Franzos" ....wenn er sich da mal nicht irrt.

    Auch er spielt den Mächtigen bei Katharina, er droht ihr sogar. Sie soll sich bei Ludwig für ihn stark machen. Was denken die sich alle. Unglaublich was für eine Last auf Katharinas Schultern abgeladen wird. Zum ersten Mal betrachtete nun auch Konstantin seine Schwester mit anderen Augen. Hoffentlich kommt er ihr zur Hilfe sollte es zum äußersten kommen.


    Nun heißt es warten bis der zweite Teil erscheint. Zum Glück dauert es nicht mehr so lange.

  • Eugen ist für mich der große Held. Er hat Johann gerettet, sich dabei so schwer verletzt, wo nicht klar war ob er es überlebt. Er hat die Strafe hingenommen, obwohl er an dem Brand keine Schuld hatte. Und wieder ist es Albert der alles regelt. Der hat einen so großen Gerechtigkeitssinn, dass ist unglaublich. Gut das es ihn gibt.

    Er war ja lange bewusstlos, und als es ihm dann besser ging wurde er quasi vor vollendete Tatsachen gestellt. Vermutlich dachte er, es hätte keinen Zweck, dagegen anzukämpfen -- so ganz ohne Zeugen. Es ist wirklich ein Glück, dass Albert die Sache zumindest lohnmäßig in die Hand nimmt, wenngleich Eugen nicht offiziell Gerechtigkeit bekommt. Hoffentlich wirkt sich das nicht mal negativ aus.

    Wenigstens wird er nicht in den Krieg müssen.



    Und....Wittekind hat bemerkt das der Umschlag fehlt, kann sich nur noch nicht erklären wo er ihn hat.

    Das wirdd sicher noch etwas dauern, bis er dahinter kommt.

  • Wow. Wie Rebecca reagiert, wenn sie es rausfindet, war ja abzusehen. Konstantin hätte es ihr definitiv schon sagen müssen bevor er mit ihr an der See war. Kein Wunder, dass sie sich ausgenutzt und beschmutzt vorkommt.

    Ich hoffe allerdings, dass sie s sich doch noch anders überlegt (und dass Konstantin keine weitere Dummheit macht, so wie angedeutet wird).

    Rebecca`s Reaktion habe ich als völlig überzogen empfunden. Natürlich war sie zuerst schockiert, als sie dem echten Albert Sonntag begegnet ist und Konstantin auf der Treppe gesehen hat. Diese Reaktion war glaubwürdig und da konnte ich sie noch gut verstehen. Aber wie sie sich einige Tage später verhalten hat, als Konstantin zu einer Aussprache zu ihr in die Schule kam, das war völlig herzlos und unnötig grausam. Liebe kann vieles verzeihen und gerade als Lehrerin sollte sie sich auch mit seelischen Nöten auskennen. Sie weiß doch im Grunde ganz genau, dass er ihr seine wahre Identität nur aus dem einzigen Grund verschwiegen hat, weil er Angst hatte, sie zu verlieren und jeden Tag, jede Stunde mit ihr festhalten und geniessen wollte. Er liebt sie über alles und sie stellt ihre Vorurteile über ihre Gefühle. Damit ist sie für mich nicht viel besser als Feodora, nur von der anderen Seite betrachtet, wiel sie genauso voreingenommen und unbelehrbar auf die "höheren Stände" blickt wie Feodora auf die "niederen". Beide Haltungen sind zutiefst ungerecht und menschenverachtend. Menschen wie diese beiden, die ihre Ideologie über alles andere stellen, sehen nicht den anderen Menschen in seiner Komplexität und Einzigartigkeit, sondern nur seine jeweilige in ihren Augen "falsche" Schichtzugehörigkeit - und das ist zutiefst inhuman. Vor solchen Fanatikern hatte ich schon immer Angst.

    Was Feodora angeht, so entpuppt sie sich jetzt als wahre Sadistin. Wie sie mit Katharina umgeht, ist nicht mehr tolerierbar, das ist schwere seelische und körperliche Misshandlung. Die beste Lösung wäre doch, wenn Adolphis sich von ihr scheiden lassen würde. Dann könnte sie zurück in ihr geliebtes St. Petersburg, er hätte endlich seine Ruhe vor ihren verbalen Giftpfeilen und für Katharina käme es einer Lebensrettung gleich.