01 - Seite 9 bis Seite 75 (Prolog bis einschl. Kapitel 2)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Toll finde ich auch, wie die Sprache und der Erzählstil zu Zeit und Ort passen. Dazu gehören auch jede Menge alte oder typisch Berlinerische Begriffe. So etwas gefällt mir als Münchnerin natürlich besonders. Worte wie Rabatz und Malkofftorte (die gab es in meiner Jugend auch, weil man Vater sie geliebt hat.) sind Klasse.



    (Ich habe noch ein Buch auf dem SUB, welches so eine reale Geschichte erzählt. Untergetaucht, heißt es.)

    Das mag ich immer besonders, wenn der Schreibstil sich der Zeit anpasst in der die Handlung spielt. Das versetzt einen besser in die jeweiligen Epochen, denn heut ist die Sprache ja ganz anders. Und ich mag das berlinern so. Wenn wir in Berlin bei unseren Freunden sind, könnte ich den beiden den ganzen Tag zuhören:)

  • Liebe Brigitte , danke für die Videos. Ich sehe gerne Dokumentationen, für mich ergänzt es immer mein Wissen, welches man aus Büchern erlangt. Wir können von Glück reden, dass es noch alte Filmaufnahmen gibt, die auch als Mahnmal dienen sollten, damit so etwas Schreckliches nicht wieder passiert.

  • Bersarin, der russische Stadtkommandant, hätte mit dem besiegten Berlin auch ganz anders umgehen können, als er es getan hat. Er war dafür, dass es in Berlin bald wieder "Kultur" gab, Musik, Filme,halbwegs normales Leben ... Lebensmittelmarken f. die Besiegten!

    Denkt bitte nur daran, was ein deutscher Kommandant mit einem besiegten Moskau angestellt hätte ... das möchte man sich lieber gar nicht vorstellen!!!!

    Ja, es gab schreckliche Untaten auch auf russischer Seite, die will ich keinesfalls kleinreden, aber wir "Westler" übersehen dabei oft, dass die Rote Armee nicht nur als als Sieger, sondern auch als Befreier vom Hitler-Joch gekommen ist.

    Nein, wir brauchen uns da keineswegs verstecken. Es ist kein Wunder, das die Russen damals so gewütet haben. Die deutschen Truppen waren noch viel schlimmer.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Liebe Brigitte , danke für die Videos. Ich sehe gerne Dokumentationen, für mich ergänzt es immer mein Wissen, welches man aus Büchern erlangt. Wir können von Glück reden, dass es noch alte Filmaufnahmen gibt, die auch als Mahnmal dienen sollten, damit so etwas Schreckliches nicht wieder passiert.

    Ich auch. Und wenn man sich jetzt vorstellt, das da noch Menschen in den Trümmern gewohnt haben....:o

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Liebe Brigitte , danke für die Videos. Ich sehe gerne Dokumentationen, für mich ergänzt es immer mein Wissen, welches man aus Büchern erlangt. Wir können von Glück reden, dass es noch alte Filmaufnahmen gibt, die auch als Mahnmal dienen sollten, damit so etwas Schreckliches nicht wieder passiert.

    Ich auch. Und wenn man sich jetzt vorstellt, das da noch Menschen in den Trümmern gewohnt haben....:o

    Das ist für mich auch unvorstellbar. Aber wo sollten die Menschen hin? Es sah fast überall so aus, ausser in den einigen ländlichen Regionen. Gut das die Menschen an den Wiederaufbau geglaubt haben. Ich ziehe heute noch vor den Trümmerfrauen meinen Hut, eine unvorstellbare Leistung die die Männer, Frauen und sogar Kinder vollbracht haben.

  • Bersarin, der russische Stadtkommandant, hätte mit dem besiegten Berlin auch ganz anders umgehen können, als er es getan hat. Er war dafür, dass es in Berlin bald wieder "Kultur" gab, Musik, Filme,halbwegs normales Leben ... Lebensmittelmarken f. die Besiegten!

    Denkt bitte nur daran, was ein deutscher Kommandant mit einem besiegten Moskau angestellt hätte ... das möchte man sich lieber gar nicht vorstellen!!!!

    Ja, es gab schreckliche Untaten auch auf russischer Seite, die will ich keinesfalls kleinreden, aber wir "Westler" übersehen dabei oft, dass die Rote Armee nicht nur als als Sieger, sondern auch als Befreier vom Hitler-Joch gekommen ist.

    Nein, wir brauchen uns da keineswegs verstecken. Es ist kein Wunder, das die Russen damals so gewütet haben. Die deutschen Truppen waren noch viel schlimmer.

    Es stimmt, die rote Armee kam zum Glück als Befreier. Meine ehemalige Chefin konnte das viele viele Jahre nicht so sehen, denn sie wurde von den Russen verschleppt und über viele Monate missbraucht. Da kann man es verstehen, dass man gegen die Befreier einen großen Hass hegt.

    Es war auch nicht gerechtfertigt den besiegten Feind auszurauben und zu misshandeln. Es gab aber auch gute Offiziere, die diese Taten an deutschen Frauen nicht toleriert haben und es sogar unter Strafe gestellt haben.

  • Ich auch. Und wenn man sich jetzt vorstellt, das da noch Menschen in den Trümmern gewohnt haben....:o

    Das ist für mich auch unvorstellbar. Aber wo sollten die Menschen hin? Es sah fast überall so aus, ausser in den einigen ländlichen Regionen. Gut das die Menschen an den Wiederaufbau geglaubt haben. Ich ziehe heute noch vor den Trümmerfrauen meinen Hut, eine unvorstellbare Leistung die die Männer, Frauen und sogar Kinder vollbracht haben.

    Ja, das ist wahr. Wahrscheinlich wollten sie auch nicht weg, falls noch Angehörige fehlten. Der Ehemann oder Sohn etwa. Die hätten sich ja sonst nie wieder gefunden

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Nein, wir brauchen uns da keineswegs verstecken. Es ist kein Wunder, das die Russen damals so gewütet haben. Die deutschen Truppen waren noch viel schlimmer.

    Es stimmt, die rote Armee kam zum Glück als Befreier. Meine ehemalige Chefin konnte das viele viele Jahre nicht so sehen, denn sie wurde von den Russen verschleppt und über viele Monate missbraucht. Da kann man es verstehen, dass man gegen die Befreier einen großen Hass hegt.

    Es war auch nicht gerechtfertigt den besiegten Feind auszurauben und zu misshandeln. Es gab aber auch gute Offiziere, die diese Taten an deutschen Frauen nicht toleriert haben und es sogar unter Strafe gestellt haben.

    Das ist sehr gut nachvollziehbar Deine arme Chefin

    Ja, aber hier gilt halt auch: Wo kein Kläger kein Richter. Guck dir doch heute mal die Dunkelziffer bei sowas an. Und heute ist weder ein Makel noch wird man deswegen als schuldig hingestellt.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • ZUm Thema Geld und Schulden - großes Thema, das uns den ganzen Roman begleiten wird! Ich bitte hier um ein bisschen Gediuld, das meiste wird im Lauf der Handlung erzählt - den Rest erkläre ich dann später gerne.

    Ich will euch nicht die Spannung nehmen!


    Zum Thema Schuld an sich: ein Riesenthema natürlich, das ganze Bücherwände füllt. Krieg ist immer grausam und ungerecht, trifft die, die am wenigsten "dafür" können am allermeisten, und die Frage, ob es einen "gerechten" Krieg gibt, weil er einen Diktator stürzt und ein Schreckensregime beendet, kann man nach 1945 ja auch kaum noch mit "ja" beantwortet werden: Korea, Vietnam, Irak, Afganistan, Jemen, Syrien ...lauter Katastrophen, die weitere hervorgebracht oder noch verschlimmert haben.

    1945, zu Ende des Dritten Reichs, gab es - so glaube ich - unter den Aliierten, und da schließe ich die Russen mit ein - schon ein Gefühl: Das Unheil allen Übels ist ausgemerzt, jetzt ist ein Neuanfang möglich. Dass die Russen und die westlichen Alliierten sich ganz bald darauf heillos zerstreiten und in zwei Blöcke erstarren, ist eine andere Sache. Mir ging es im Roman darum, diesen Neuanfang in ein paar Momentaufnahmen festzuhalten.


    Noch einmal zu Friedrich und seiner schnellen Heirat: er ist ein Mann, der ohne Frau an seiner Seite gar nicht leben kann. Und als Alma stirbt, hat er 3 Kinder im Schulalter: Rike 12, die Zwillinge erst 9 - er braucht dringend eine Frau! :love:


    Und noch was Persönliches: Herrlich, wie die Runde hier anläuft! Ich genieße eure Beiträge - danke! <3

  • Es war auch nicht gerechtfertigt den besiegten Feind auszurauben und zu misshandeln.

    Klingt jetzt sicherlich für manchen etwas seltsam, aber im Tierreich ist so was durchaus üblich. Man zeigt damit seine Dominanz und Stärke, man bricht den Willen des Unterlegenen der einen dann als neuen Anführer anerkennt. Viele Tierarten töten dann auch noch die Kinder, damit sie ihre eigenen Gene wieder verbreiten können. In diese Kategorie würde ich die sexuellen Übergriffe und die anderen Taten der Siegermächte durchaus einordnen. Ja, das klingt wenig nach der intelligentesten Rasse auf Erden, nach den Wesen, die angeblich nach Gottes Ebenbild geformt wurden. Aber so wie der Krieg nüchtern betrachtet doch hirnlos und unverständlich ist, so sind auch solche Taten bei Kriegsende ein Zeichen dafür, dass wir gar nicht so weit weg sind von den tierischen Instinkten.

  • So, nun stoße ich auch zu euch, bin sehr gut in das Buch rein gekommen. Was für eine wunderbare Idee, die Familie und die Umstände drum herum in dem Prolog vorzustellen, der im Jahr 1932 spielt ... ein Jahr vor der schrecklichen Machtergreifung. Der Vater ist noch zuversichtlich, dass alles gut werden kann. "... für mich zählt einzig und allein die anstehende Reichstagswahl. Und da werden sie grandios scheitern." (Seite 13) ... das waren seine Worte.


    Doch natürlich kommt alles anders, wir wissen das als LeserInnen ja schon vorher. Rike, die Erstgeborene, muss nun stark sein. Allein mit den beiden Schwestern, der neuen Frau des Vaters und drei Flüchtlingen, die sie bei sich aufgenommen haben, muss sie schwer kämpfen. Der Hunger und die Angst bringt auch sie an ihre Grenzen. Doch dann ist der Krieg endlich aus. Es gelingt ihnen vor den Russen zu flüchten, bevor ihnen Schlimmes angetan wird. Doch damit müssen sie auch das Elternhaus verlassen. Es hat mir wieder sehr gut gefallen, wie Brigitte Riebe dieses geschickt nutzt um uns nochmal auch die abwesenden Familienmitglieder näher zu bringen indem sie uns gedanklich durch die Zimmer schickt. Super fand ich ja die Idee vom Vater mit der Dachgeschosswohnung um seine Rike bei sich behalten zu können ;)


    Das Glück will es, dass die Wohnung der Oma, die wohl schlussendlich an ihrer Krankheit verstarb, mehr oder weniger unversehrt blieb. Wenn es auch eng wird, nehmen sie noch Miri, die Kindheitsfreundin, mit auf. Diese überlebte den Krieg als U-Boot, ein Begriff, den ich hier zum ersten Mal lese. Schließlich findet auch Onkel Carl das kleine Häufchen wieder mit der guten und dennoch traurigen Nachricht, dass der Vater überlebt hat ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Ich freue mich sehr auf euch alle! Der Roman enthält jede Menge "Histo-Stoff". Manches kennt ihr sicherlich, anderes ist euch vielleicht neu. Zögert bitte nicht, bei mir nachzufragen - dazu bin ich da!


    Und jetzt Leinen los für Rike, Silvie und Florentine, die Schwestern vom Ku'damm!

    Und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände ... dieser erste Abschnitt macht so richtig Lust auf mehr :)

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Super Film, liebe Brigitte. Da kann man sich vorstellen, was die Berliner alles verloren haben durch die Zerstörung des Krieges.

    Ja, toll der Film ... sehr patriotisch ... wenn man das sieht, wünscht man sich doch wirklich selbst Berliner in dieser Zeit gewesen zu sein. Verschiedentlich sieht man ein paar Nazi Symbole aufblitzen doch im Großen und Ganzen wirkt alles sehr idyllisch, wenn dieser Begriff auch im krassen Gegensatz zu der gezeigten Fülle an Menschen und Fahrzeugen steht. Versteht ihr was ich meine?

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Ich hab ganz bewusst auf die übliche Vergewaltigung durch Russen verzichtet (es gab übrigens auch Vergewaltigungen durch die westlichen Alliierten und das gar nicht so selten, nur weniger bekannt), weil die ja schon zur Genüge beschrieben wurden.

    Dafür danke ich dir ... nicht dass ich davor die Augen verschließen möchte aber ich habe da wirklich schon sehr viel drüber gelesen und gehört. Mein Vater war damals noch Kind (acht Jahre alt) aber er hat noch Erinnerungen daran, wie sich seine Mutter und ihre Schwester hässlich machten um für die Russen nicht begehrlich zu sein ... sie hatten Beide Glück, viele andere leider nicht ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Bersarin, der russische Stadtkommandant, hätte mit dem besiegten Berlin auch ganz anders umgehen können, als er es getan hat. Er war dafür, dass es in Berlin bald wieder "Kultur" gab, Musik, Filme,halbwegs normales Leben ... Lebensmittelmarken f. die Besiegten!

    Denkt bitte nur daran, was ein deutscher Kommandant mit einem besiegten Moskau angestellt hätte ... das möchte man sich lieber gar nicht vorstellen!!!!

    Ja, es gab schreckliche Untaten auch auf russischer Seite, die will ich keinesfalls kleinreden, aber wir "Westler" übersehen dabei oft, dass die Rote Armee nicht nur als als Sieger, sondern auch als Befreier vom Hitler-Joch gekommen ist.

    Das hast du toll ausgedrückt !!!!

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Man bekommt einen kleinen Einblick in die Familie, die durch die Geburt der Zwillinge sehr lebhaft zu sein schien. Gerade Oskar bringt ordentlich Trubel ins Leben der Familie. Rike musste nun ihre geliebte Mama mit Oskar und Silvie teilen. Ich finde es immer etwas schade, wenn Mütter ihre Aufmerksamkeit nicht mit allen Kinder teilen können. Es wird dann das Verständnis des älteren Kindes einfach vorausgesetzt. ( So wie, du bist doch schon groß....)

    Ich fand es traurig, dass Rike so tapfer sein musste.

    Ja, so wird den Erstgeborenen oft ein wenig von der Kindheit geraubt. Ich bin auch die Erstgeborene aber meine Mutter bekam nicht Zwillinge sondern "nur" ein Kind ... da konnte sie mir noch genügend Aufmerksamkeit schenken :)

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • (Ich habe noch ein Buch auf dem SUB, welches so eine reale Geschichte erzählt. Untergetaucht, heißt es.)

    Es ist dieses hier, gell? Das hört sich sehr interessant an!

    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Berlin_1940%E2%80%931945

    Ich habe noch dieses hier auf dem SUB: https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Frau_in_Berlin

    Da habe ich mich noch nicht so rangewagt ... vielleicht, wenn ich mit diesem Buch fertig bin?

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Noch einmal zu Friedrich und seiner schnellen Heirat: er ist ein Mann, der ohne Frau an seiner Seite gar nicht leben kann. Und als Alma stirbt, hat er 3 Kinder im Schulalter: Rike 12, die Zwillinge erst 9 - er braucht dringend eine Frau! :love:


    Und noch was Persönliches: Herrlich, wie die Runde hier anläuft! Ich genieße eure Beiträge - danke! <3


    Ja, ich kann Friedrich verstehen ... das war dann oft die einzige Lösung, wenn nicht irgendwo eine unverheiratete Schwester oder Tante da war, die dann gerne als Babysitter genutzt wurde ;)


    Ich genieße die Beiträge auch und freue mich sehr, dass du uns als Autorin begleitest :)

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Zunächst habe ich festgesellt, dass ich froh bin, erst Anfang der fünfziger Jahre geboren zu sein! Nicht diesen elenden Krieg und auch nicht sein Ende miterleben gemusst zu haben.


    Eigentlich ging es Rike direkt noch gut im Gegensatz zu Miriam, die sich nicht als Trümmerfrau betätigen konnte und somit zu mehr Essen kommen konnte... Aber es ging natürlich niemandem wirklich gut.


    Rike gefällt mir, denn sie hält die Familie zusammen und Silvie ist barmherzig, hat sie doch der Frau mit den Zwillingen Zuflucht gewährt. Und sie haben das Wenige, das sie hatten mit diesen geteilt. Ich nehme an, dass sie es mit Miriam genauso macht.


    Und dann ist da noch Carl, der hoffentlich eine einigermaßen anständige Unterkunft für Lyfias und die Oma finden wird.


    Wir wurden mit dem Anfang des Buches gleich in die Schrecken der Nachkriegszeit katapultiert.


    Das Buch fing gut an und ist interessant und spannend. Interessant deshalb, weil unsereins eben nicht so viel über den Krieg weiß, nicht mehr als das, was man mindestens wissen sollte. Und spannend deshalb, weil ich gespannt bin, wie es den Protagonisten weiter ergehen wird.


    Also weiterlesen….

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________________________

    Nur wer aufgibt hat schon verloren