03 - Seite 140 bis Seite 228 (Kapitel 5 und 6)

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  • Ich glaube, ohne das Penizillin hätte Claire die Lungenentzündung nicht überstanden. Ben Green ist ein Geschenk des Himmels. Durch den Krieg, durch mangelnde Ernährung, durch die harte Arbeit war sie doch sehr geschwächt worden.

    Das glaube ich auch.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Aber ich glaube ja nicht an ernsthafte Absichten von Stefano.

    Ich auch nicht.

    Da stellen sich wohl einige Leute "schlimme" Dinge vor

    Wer weiß, inwieweit die Vorurteile da berechtigt waren...

    Ich könnte mir vorstellen, dass Friedrich dem Schwiegervater angeboten hat, er würde dessen Tochter heiraten, um sie aus ihrer Schwangerschaftsmisere herauszuholen, dafür könnte er dann aber auch etwas vom Schwiegervater verlangt haben. Geld zum Beispiel. Und deshalb will er nicht, dass Friedrich vom Erbe nochmal was bekommt.

    Das wäre möglich

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Habe gerade festgestellt, daß ich das Kapitel 6 unterschlagen habe:


    Wie der Vater sich vor der Spruchkammer verhalten hat, finde ich erbärmlich. Waren es nicht vornehmlich die Töchter, die alles wieder zum Laufen gebracht haben? Und dann tut der Vater so, als ob er die Töchter versorgen muß, weil sie noch keine Männer gefunden haben.


    Das Geld, das sie versteckt hatten, war das eigentlich Geld, das dem einstigen Partner Markus Weisgerber zugestanden hätte? Die genauen Zusammenhänge habe ich nicht verstanden.


    Rike spricht mit Miriam darüber, daß Friedrich nicht ihr Vater ist. Ich glaube, es ist eine Erleichterung für Rike, dies nicht mehr für sich behalten zu müssen.


    Ob das was mit Stefano wird, weiß ich nicht. Das kann ja nur klappen, wenn Stefano in Berlin bleibt. Ich glaube nicht, daß Rike von Berlin weg will.


    Ja, Silvie ist jetzt auch ihrer Liebe nach Nürnberg gefolgt. So schnell kann das gehen.


    Ich bin sehr gespannt auf das Urteil der Spruchkammer. Müssen die Töchter ohne ihren Vater weitermachen?

  • Wie der Vater sich vor der Spruchkammer verhalten hat, finde ich erbärmlich. Waren es nicht vornehmlich die Töchter, die alles wieder zum Laufen gebracht haben? Und dann tut der Vater so, als ob er die Töchter versorgen muß, weil sie noch keine Männer gefunden haben.

    Ja, gell? Einfach nur total ätzend. Ich mag Friedrich immer weniger.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Wie der Vater sich vor der Spruchkammer verhalten hat, finde ich erbärmlich. Waren es nicht vornehmlich die Töchter, die alles wieder zum Laufen gebracht haben? Und dann tut der Vater so, als ob er die Töchter versorgen muß, weil sie noch keine Männer gefunden haben.

    Das zeigt mal, wie unterschiedlich man die Sache sehen kann. Zwei Blickwinkel und der Vater meint es nicht mal böswillig sondern er ist einfach ein Mann seiner Zeit und Frauen waren keine Geschäftsfrauen sondern hatten Ehefrauen zu sein. Erst dadurch und durchs Kinder kriegen, wurden sie etwas wert. Auch ein Überbleibsel aus dem Nazionalsozialismus, der dieses Denken gefördert und gefordert hat.

  • Liebe Gagamaus, genauso war es. Allerdings hat Friedrich vor der Spruchkammer schon ordentlich auf die Tränendüse gedrück - lauter "unmündige" Töchter sozusagen ... dabei rettet die eine die Familie durch pfiffige Schwarzmarktgeschäfte, die andere trifft klige Entscheidungen für die Zukunft - das einzige "Kind" weit und breit ist Flori ...

    Rike muss ja auch ganz schön die Luft anhalten ...

  • Liebe Gagamaus, genauso war es. Allerdings hat Friedrich vor der Spruchkammer schon ordentlich auf die Tränendüse gedrück - lauter "unmündige" Töchter sozusagen ... dabei rettet die eine die Familie durch pfiffige Schwarzmarktgeschäfte, die andere trifft klige Entscheidungen für die Zukunft - das einzige "Kind" weit und breit ist Flori ...

    Rike muss ja auch ganz schön die Luft anhalten ...

    Das ist richtig, mich hat Friedrich vor der Spruchkammer auch etwas genervt.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Wie der Vater sich vor der Spruchkammer verhalten hat, finde ich erbärmlich. Waren es nicht vornehmlich die Töchter, die alles wieder zum Laufen gebracht haben? Und dann tut der Vater so, als ob er die Töchter versorgen muß, weil sie noch keine Männer gefunden haben.

    Das zeigt mal, wie unterschiedlich man die Sache sehen kann. Zwei Blickwinkel und der Vater meint es nicht mal böswillig sondern er ist einfach ein Mann seiner Zeit und Frauen waren keine Geschäftsfrauen sondern hatten Ehefrauen zu sein. Erst dadurch und durchs Kinder kriegen, wurden sie etwas wert. Auch ein Überbleibsel aus dem Nazionalsozialismus, der dieses Denken gefördert und gefordert hat.

    Im ersten Moment, beim Lesen, habe ich gedacht, er macht das, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Aber Du hast Recht - So waren die Ansichten damals!

  • Liebe Anne, warte mal noch ein bisschen ab, was mit Markus Weisgerber passiert ist ...

    deine Geduld wird belohnt werden ...

    Soso, Rike wird doch nicht die Tochter von Markus Weigerber sein? Ja, ich warte und lese geduldig.

    Meinst du? Auf der anderen Seite würde das almas giftiges verhalten ihm gegenüber erklären

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Liebe Gagamaus, genauso war es. Allerdings hat Friedrich vor der Spruchkammer schon ordentlich auf die Tränendüse gedrück - lauter "unmündige" Töchter sozusagen ... dabei rettet die eine die Familie durch pfiffige Schwarzmarktgeschäfte, die andere trifft klige Entscheidungen für die Zukunft - das einzige "Kind" weit und breit ist Flori ...

    Rike muss ja auch ganz schön die Luft anhalten ...

    Aber das konnte Friedrich wohl nicht zugeben ... und will das wahrscheinlich auch nicht so sehen. Dann wäre er ja noch mehr in seiner männlichen Ehre gekränkt :boah:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Liebe Gagamaus, genauso war es. Allerdings hat Friedrich vor der Spruchkammer schon ordentlich auf die Tränendüse gedrück - lauter "unmündige" Töchter sozusagen ... dabei rettet die eine die Familie durch pfiffige Schwarzmarktgeschäfte, die andere trifft klige Entscheidungen für die Zukunft - das einzige "Kind" weit und breit ist Flori ...

    Rike muss ja auch ganz schön die Luft anhalten ...

    Aber das konnte Friedrich wohl nicht zugeben ... und will das wahrscheinlich auch nicht so sehen. Dann wäre er ja noch mehr in seiner männlichen Ehre gekränkt :boah:

    Er kann doch nicht zugeben, dass ihn eine Frau rettet, sozusagen. Das geht doch nicht als Mann!

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Na ja, wir spekulieren ja nur. Vielleicht wollte sich Markus Weisgerber nicht zu dem Kind bekennen.

    Klar ist das reine Spekulation. Möglich ist aber auch, das Alma einfach schon entsprechend "indoktriniert" war.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)