09: Anfang Kapitel 7 bis "keine Gefahr mehr" (567 - 609)

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  • Der Kampf war spannend und nicht zu lang. Mich hat allerdings auch überrascht, dass Mactans dann so schnell besiegt werden konnte. Allerdings dachte ich mir schon, dass die Waffen aus dem Seeschlangenzahn damit zu tun haben könnten. Und jetzt weiß man ja auch, warum. Diese Info über den Dämonen hat man aber im Buch selbst nirgendwo gelesen, oder? Dass heißt, diejenigen, die nicht das Glück haben, an einer Leserunde mit Autorenduo teilzunehmen, erfährt das dann nicht.


    Erstaundlich fand ich wieder die Angst von Olaf bei den Spinnen. Auch die Härtesten unter ihnen haben also ihre Schwäche. Kurz habe ich mir ein wenig Sorgen um ihn gemacht.


    Auch sehr spannend fand ich auch, wie unterschiedlich die Magier auf Mactans Geflüster reagierten. Vermis reagiert da sehr durchdacht und wartet ab, während Vespertilio doch mehr von seinen Gefühlen zu Zynthia geleitet wird. Nun ja, er hat sie ja wieder gefunden, zumindest so in etwa. Ich fand diese Szene schon sehr horrormäßig.


    Bei Abdul habe ich dann kurz aufgeschrien und echt gedacht, der wäre jetzt tot. Ich hätte es unseren Autoren durchaus zugetraut, wäre dann aber mit Sicherheit deswegen ein wenig verschnupft gewesen. Aber er scheint ja zum Schutz nur einen Zauber gewirkt zu haben und Selime hat sich dann auch endlich zu ihrem Onkel bekannt und Gefühle gezeigt. Das fand ich dann schon sehr schön.


    Zidains Wand bzw. Weltanschauung ist auf jeden Fall gebröckelt. Praioslob war da wirklich sensationell. Hat mir sehr gut gefallen und fand ich gut zu Ende gebracht. Mal sehen, ob es langfristig bei Zidaine nachwirkt. Klar, dass sie erstmal etwas bockig reagiert. Diese ungeschminkte Wahrheit muss man auch erst mal verarbeiten.


    Und Beorn findet den Kelch zuerst. Ich finde auch zurecht, immerhin hat er am meisten dafür gekämpft und hat in diesem Abenteuer eindeutig mehr Profil bewiesen. Auch bei mir blieb Phileasson ein wenig blass, Probleme in seiner Ottajasko hin oder her. Als ob Boern mit einer Waldorfschulklasse durch die Gegend zieht. Der hat immerhin ein "göttliches" Problem, auch wenn sie sich manchmal auch als nützlich erweist.


    Es steht also 4:5(6). Da kann noch viel passieren. Es ist alles offen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Ich hoffe immer noch, dass sie ihren Streit beilegen können. Beste Freunde werden sie vielleicht nicht mehr, aber mit Respekt begegnen sie sich ja jetzt schon. Eine klare Aussprache wäre aber echt überfällig.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Diese Info über den Dämonen hat man aber im Buch selbst nirgendwo gelesen, oder? Dass heißt, diejenigen, die nicht das Glück haben, an einer Leserunde mit Autorenduo teilzunehmen, erfährt das dann nicht.

    Wer an Leserunden teilnimmt, weiß eben mehr. ;)

    Aber auch jeder Leser weiß aus der Prophezeiung, welchen Zweck die Waffen aus den Seeschlangenzähnen erfüllen:

    "Schärft der geschuppten Herrn der Meere Waffen gegen des Kelches Räuber ..."

    Sie wissen nur nicht, warum sie wirken.

    Ich fand diese Szene schon sehr horrormäßig.

    Ähnlich wie Himmelsturm ist auch Totenmeer ein Roman mit starken Horror-Elementen. Das wird in Rosentempel wieder anders - da könnt Ihr Euch auf 1001 Nacht freuen. ;)

    Bei Abdul habe ich dann kurz aufgeschrien und echt gedacht, der wäre jetzt tot. Ich hätte es unseren Autoren durchaus zugetraut,

    :banane:

    Genau diese Unsicherheit - es könnte jeden treffen - wollen wir erreichen. Sie ist notwendig für echte Spannung.


    Es steht also 4:5(6). Da kann noch viel passieren. Es ist alles offen.

    So ist es. :)

  • Abdul lebt aber doch hoffentlich noch, oder? :o Bittebittebitte, lasst ihn noch leben, ich mag den alten Zausel ;( Wo doch auch Selime im Moment der höchsten Gefahr erkennt, was ihr Onkel ihr immer noch bedeutet. Da muss doch noch was kommen, das kann es doch nicht gewesen sein!

    Aber ich gestehe, die Szene, nachdem Selime Abdul das Leben rettet und er sie rundmacht, dass sie sich schämen sollte, mit einem riesigen Krummschwert rumzulaufen, war echt zu köstlich :totlach:


    Echt jetzt, Beorn hat schon wieder das Artefakt als Erster an sich gebracht???!!! Wäre seine Ottajasko nicht so zielgerichtet von den Spinnen auf Deck attackiert worden, könnte es anders aussehen, dann würde er vielleicht auch noch oben auf dem Deck kämpfen und hätte sich nicht mit Brachialgewalt einen Zutritt zu dem Schiff verschafft.


    Aber ganz ehrlich: ich hoffe jetzt am allermeisten, dass in Phileassons Ottajasko keiner sterben wird bei dem Kampf. Auch wenn der Blender nun einen Vorsprung hat, es wird erst am Ende abgerechnet und bis dahin sind es noch 6 Aufgaben, es ist also noch gar nichts entschieden, das wohl :barbar:

    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren. Und Eilif muss gar nicht so spöttisch tun, nur weil er nicht mehr ganz so schnell an am Seil hochklettern konnte wie sie: im Endeffekt war das ihre Rettung, denn es hätte wohl überhaupt nichts gebracht, wenn sie alle von den Spinnen an Bord festgepinnt worden wären. Und Olav ist auch clever genug, hinter seinem Schild geschützt Beorn und Eilif zu befreien, statt einen einen aussichtlosen Angriff zu wagen.


    Spannend fand ich aber auch Galaynes Empfindungen, als er mit der Silberflamme gegen die Spinnen zieht und auch vor allem die zarte Melodie, die ihn so berührt. Stammt die Melodie von dem Elbenschiff, welches von dem Dämon so "geschändet" wurde?


    Aber was ist mit Galaynes Augen, woher kommt dieser plötzliche Schmerz, den Pardona lindern kann? Andererseits scheinen diese Worte von Zynthia zu stammen. Aber das ist doch grauenvoll, was von Zynthia noch übrig ist, zudem ist sie völlig wirr im Kopf wie es scheint - oder hat Vermis recht und das war Mactans? Aber Vespertilio liebt sie nach wie vor und ihm es das alles völlig egal. Dass er sie so sehr liebt, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich denke, Beorn hat recht, wenn er sagt, dass von Vespertilio keine Gefahr mehr ausgehen wird.


    Nun ist die Frage, wie sie mit Vermis fertig werden - gut, Beorn hat den Punkt erlangt und könnte dem alten Zauberer den Kelch überlassen, aber dieser Ratte ist ja nicht zu trauen.

    Außerdem gibt es noch Lailath, die sowohl Kelch als auch Schwert in ihren Besitz bringen will - ich bin gespannt, wie das mit ihr ausgehen wird.


    Bei Tylstar, Praioslob und Zidaine kann ich immer noch nicht einschätzen, welche Folgen ihr Gespräch haben wird, ob es bei Zidaine zu einem Umdenken kommen wird. Inzwischen führen sie eher allgemeine Grundsatzdiskussionen, aber nach finde ich es klasse, dass der Geweihte der Diskussion nicht aus dem Weg gehen wird, auch wenn Zidaine ihm unbedingt nachweisen will, dass er gerade nur sein Fähnchen nach dem Wind drehen würde.


    So, jetzt bin ich sehr gespannt auf den letzten Abschnitt.

  • Mactan in die Sphäre zurück ,vielleicht sehen wir ihn wieder?

    Vorallem, wenn er Beorn nun auf seiner Black List stehen hat :o


    Aber es geht ja sowieso um höheres als den König der Meere, eine Reise bringt auch immer neue Erkenntnisse.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Praioslob war ansonsten mit seinen Argumenten gegenüber Zidaine sehr stark und klarer Gewinner des Wortgefechts. 8)

    Ja, Praioslob lässt sich absolut nicht in die Defensive drängen.


    Außerdem hatte der Punkt seinen Preis. Einen mächtigen Dämon zum Feind zu haben ist sicher nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

    Ohja, das würde mich an seiner Stelle nicht unbedingt beruhigen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass er den Paralysis-Zauber, von dem Ohm durch den Pfeil befallen war, auf sich selbst angewendet hat. Seine Beine werden ja während des Kampfes zu Stein, wodurch er vor dem Schabel des Dämons geschützt ist.

    Stimmt, der Zauber kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich bin nicht mehr daraufgekommen, wo das mit dem Versteinern schon mal geschehen ist.


    Von einem fünfgehörnten Dämon hätte ich irgendwie etwas mehr Gegenwehr erwartet, insbesondere wenn er es 20 Jahre lang schafft, sich gegen zwei überaus kompetente Magier zu behaupten.

    Ich war auch überrascht, dass es dann doch relativ schnell ging, trotz der Seeschlangenzahn-Waffen.


    Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Das fällt mir sehr schwer zu beurteilen, weil ich immer noch nicht weiß, was denn nun genau mit Gilda passiert ist.


    Bei Abdul habe ich dann kurz aufgeschrien und echt gedacht, der wäre jetzt tot.

    Heißt das, Abdul hat überlebt? Ich erlaube mir jetzt mal einen leisen Stoßseufzer der Erleichterung :totlach:


    Ähnlich wie Himmelsturm ist auch Totenmeer ein Roman mit starken Horror-Elementen. Das wird in Rosentempel wieder anders - da könnt Ihr Euch auf 1001 Nacht freuen. ;)

    1001 Nacht? Das sind dann garantiert mehr 40 Räuber als verwunschene Prinzessin :totlach: In jedem Fall kann ich jetzt schon sagen, dass Totenmeer bei mir zu den Favoriten dieser Reihe zählen wird.

  • Ähnlich wie Himmelsturm ist auch Totenmeer ein Roman mit starken Horror-Elementen. Das wird in Rosentempel wieder anders - da könnt Ihr Euch auf 1001 Nacht freuen. ;)

    Vermutlich 1001 Nacht nach Hennen & Corvus. Ich rechne mir da mal nicht soviel Romantik aus.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Für mich auch und eigentlich ist es mir mittlerweile völlig egal, wer es wird. Ich glaube, der Grund hinter dieser Reise und diesem Wettkampf ist das eigentliche große Geheimnis und Ziel. Und natürlich, wer zum Schluss noch übrig bleibt außer Beorn und Phileasson.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zitat von Murkxsi

    Für mich auch und eigentlich ist es mir mittlerweile völlig egal, wer es wird. Ich glaube, der Grund hinter dieser Reise und diesem Wettkampf ist das eigentliche große Geheimnis und Ziel. Und natürlich, wer zum Schluss noch übrig bleibt außer Beorn und Phileasson.

    Genau so sehe ich das auch! Natürlich hoffe ich insgeheim ,dass sie beide zum Schluss zusammentun , aber wer weiß...

  • Aber ich gestehe, die Szene, nachdem Selime Abdul das Leben rettet und er sie rundmacht, dass sie sich schämen sollte, mit einem riesigen Krummschwert rumzulaufen, war echt zu köstlich :totlach:

    Abdul ist im gesamten Buch einfach ein absoluter Lichtblick, gerade wegen seiner nicht so lichten Momente. Die Situationskomik, die jedes Mal aus seinem Handeln heraus entsteht, war für mich immer wieder ein kurzes Auftauchen und Aufatmen, die mich die Schrecken des Tootenmeeres besser ertragen ließen.


    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren.

    Lustigerweise ist Olav für mich so nebensächlich, dass ich von Buch zu Buch jedesmal wieder vergesse, dass er überhaupt dabei ist. Das ist mir bisher bei keinem anderen Charakter passiert.


    Aber was ist mit Galaynes Augen, woher kommt dieser plötzliche Schmerz, den Pardona lindern kann?

    Ich habe das als einen magischen Angriff des Dämons gedeutet.


    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Das Witzige ist ja, dass wir als Leser diese Schlüsse schon ziehen konnten, während es für Asleif und Beorn noch immer um nichts anderes als den Titel geht. Ich bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis meine Spieler dieselben Schlüsse ziehen, wenn ich sie auf die Phileasson-Rollenspielkampagne loslasse, und wie ich es dann als Meister handhabe, wenn sie Asleif damit konfrontieren.

  • Auch wenn der Blender nun einen Vorsprung hat, es wird erst am Ende abgerechnet und bis dahin sind es noch 6 Aufgaben, es ist also noch gar nichts entschieden, das wohl :barbar:

    Genau, das wohl! Team Foggwulf!


    Aber was ist mit Galaynes Augen, woher kommt dieser plötzliche Schmerz, den Pardona lindern kann? Andererseits scheinen diese Worte von Zynthia zu stammen.

    Ja, Zynthia überträgt ihre Gedanken und Empfindungen, und dazu gehört auch der Schmerz. Alle "Magiebegabten" sind dafür empfänglich.


    Vermutlich 1001 Nacht nach Hennen & Corvus. Ich rechne mir da mal nicht soviel Romantik aus.

    Für die Kenner: 1001 mal Schattenkult. :teufel:


    Abdul ist im gesamten Buch einfach ein absoluter Lichtblick, gerade wegen seiner nicht so lichten Momente. Die Situationskomik, die jedes Mal aus seinem Handeln heraus entsteht, war für mich immer wieder ein kurzes Auftauchen und Aufatmen, die mich die Schrecken des Tootenmeeres besser ertragen ließen.

    Es ist wichtig, auch in einem düsteren Bild ein paar helle Flecken zu setzen, sonst verliert die Dunkelheit an Wirkung.


    Das Witzige ist ja, dass wir als Leser diese Schlüsse schon ziehen konnten, während es für Asleif und Beorn noch immer um nichts anderes als den Titel geht.

    Na ja, in Phileassons Ottajasko wird seit Silberflamme kräftig darüber spekuliert ...

  • Der Kampf war schnell zu Ende und der Kelch ging , wie von mir gehofft , an Beorn , der in diesem Teil wirklich viel investiert hat. Mactan in die Sphäre zurück ,vielleicht sehen wir ihn wieder?

    Also ich bin auch sehr froh über die Kürze des Kampfes, denn ich versuche immer Kopfkino zu vermeiden. Das Lesen mit halboffenen Augen, damit keine Spinnenfäden eindringen, ist wirklich etwas anstrengend.
    Ich war ja erstaunt, dass Beorn Phileasson wieder vertraut und sich auf einen Kampf mit ihm zusammen einläßt. Szene um an einem einfacheren Ort einzudringen. Gut, er mußte wohl, denn das hatten sie nicht angenommen, obwohl ich mir schon dachte, dass es eine Täuschung ist, wenn sie meinen, sie Spinnen kämpfen nicht als Verband. Schließlich sind sie an Bord eines Schiffes, das ein Dämon leitet, also kann der sicher die Spinnen dirigieren. Trotz meiner Probleme mit Spinnen hätte ich aber gern mehr von der Art des Kampfes Irullas gelesen. Es muss ein komischer Anblick sein, wie sie mit den Spinnen redet und sie aber auch bekämpft. Ich hatte gehofft etwas in der Art zu lesen wie beim letzten Spinnenangriff.Aber vielleicht haben die Spinnen hier keine Erziehung genossen und ihr leichtes ausschimpfen hat nicht geholfen.

    Laanges Gespräch unter den Gefangenen und Praioslobs allgemeines Gerede über Gerechtigkeit und Wahrheit fand ich fast zu ausschweifend (war hart an der Grenze), aber manche Punkte mussten auch echt mal gesagt werden. Praioslob war ansonsten mit seinen Argumenten gegenüber Zidaine sehr stark und klarer Gewinner des Wortgefechts.

    Hmm ist er das? So klar? Sicher durchbricht er den Panzer an Rechtfertigung, den sich Zidaine vermutlich ziemlich unbewußt, zurecht gelegt hat (ich kenne schon Leute, die sich ihre Vergangenheit zu zurecht lügen, dass sie selbst an diese Lüge glauben), aber der letzte Satz hat doch was und ich finde, dass auch Praioslob gezwungen ist sehr über seine Ansichten nachzudenken. Das ist es was mir eigentlich an diesem Gespräch gefallen hat. Seine Rede ist kein erhobener Zeigefinger, sondern er denkt selbst nach, er spürt seinen eigenen Worten hinterher und überprüft sie an den Antworten Zidaines. Das Gespräch wirkt nicht wie Anklage und Rechtfertigung, sondern hat fast den Charakter eines philosophischen Disputes, in den dann auch Tylstyrs Gedanken einfließen und wieder einige Unschärfen reinbringen. Beieindruckt hat mich die Ruheidaine. in Praioslobs Verhalten und das langsame Aufbrechen bei ÄZ

    auch wenn es am Ende etwas Glück war, den "richtigen" Eingang ins Schiff genommen zu haben, um als erster an Ort und Stelle zu sein.

    Glück war es wohl nicht allein, denn es war schon zu vermuten., dass der Kelch nicht an Deck steht, oder?

    Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Ich denke, es wird jetzt schon einiges angesprochen und zwischen den beiden steht unausgesprochenes und unverarbeitetes. Ich bin für wiedereinsetzen der Freundschaft.



    Die Szene zwischen Abdul und seiner Nichte fand ich auch nett. Lustig fand ich sie nicht, weil ich ja gemerkt habe, dass er sich jetzt erinnert und ich hatte Angst, dass gerade jetzt seine magischen Fähigkeiten verloren gehen könnten. Tot sein kann er nicht. so einen Sympathieträger und Humoristen können die Autoren nicht ersatzlos streichen!


    Ich denke wir erfahren über Phileassons Kampf hier sehr wenig. Währen Born kämpft und probt und wieder käpft, hat Phileasson andere Probleme zu lösen. Ich weiß nicht, wer der bessere Schiffsführer ist, einer, der eine Kämpfermannschaft kämpfen lkäßt so gut es geht oder einer, der eine gemischte, ihm teilweise zugefallene Mannschaft zusammenhält und aus einzeln für den Kampf ziemlich untauglichen Mitgliedern , eine schlagkräftige Mannschaft macht. Ich denke, letzteres braucht etwas länger wird dann aber zuschlagen! Das wohl!

  • Na Murkxsi, das werden wir ja auch noch überstehen. Schließlich muss sich das Grauen dann auf 1001 Nacht verteilen, denn auch der beste Autor schafft keine 1001 Nacht wie im Orakelturm. Und schließlich stehen wir ja im Schildwall. Also, Spinnen sind ja nun abgesagt, die waren zweimal, das reicht, nur aller GUTEN Dinge sind drei.

  • Also, Spinnen sind ja nun abgesagt, die waren zweimal, das reicht, nur aller GUTEN Dinge sind drei.

    Also Spinnen mindestens viermal... :verschwoerung::teufel::lachen:

    Aber vielleicht bin ich lieber vorsichtig was ich sage, ich kenne Schattenkult (noch) nicht...

  • Also, Spinnen sind ja nun abgesagt, die waren zweimal, das reicht, nur aller GUTEN Dinge sind drei.

    Also Spinnen mindestens viermal... :verschwoerung::teufel::lachen:

    Aber vielleicht bin ich lieber vorsichtig was ich sage, ich kenne Schattenkult (noch) nicht...

    Wenn wegen dir nochmal Spinnen kommen, dann lauf vor mir weg!!!!:kommmalherfreundchen:

  • Ein kurzer, knackiger und spannender Abschnitt. Ich wäre auch sicher schon schneller fertig gewesen. Nur leider musste ich, gezwungener Maßen, einen Tag pausieren, da ich das Buch im Wartezimmer der Therapeutin meiner Tochter vergessen hatte. rotwerd:wand:


    Der Kampf gegen die Spinnen war spannend und fesselnd. Mir hat gut gefallen, wie kurz und schnell die Wechsel zwischen den Personen waren. Somit hatte ich das Gefühl überall gleichzeitig zu sein und die Schnelligkeit und das Kampfgetümmel kamen so gut zur Geltung. :daumen:


    Die Spinnen überraschen dann damit, dass sie unsere Recken bereits erwarten und entgegen Beorns Annahme zusammenarbeiten. So schlagen die Spinnen Beorn und seine Recken kurzzeitig in die Flucht. Bei der Stelle, wo Eilif in den Tang platscht musste ich sehr lachen. Das konnte ich mir gut vorstellen:totlach:. Galayne kämpft mit Selflanatil und lässt dem Schwert sozusagen die Kontrolle. Das war interessant. Pardonas Aussrede, warum Selflanatil leuchtet war schon geschickt. Als Mactans in den Köpfen der Zauberer spricht war der Unterschied zwischen Vermis und Vespertilio sehr deutlich. Vermis lässt sich nicht verführen, Verspertilio schon. Und was der Dämon aus Zynthia gemacht hat ist echt schrecklich. Die Arme. Die kurze Beschreibung Irullas aus Sicht von Verspertilio war klasse. War ja klar, das Irulla erstmal versucht mit ihren Freundinnen zu reden. 8) Nur leider hat es nichts genutzt. Mactans kann dann tatsächlich nur mit den Schlangenzahnwaffen verletzt und zurück in seine Sphäre geschickt werden. Und Beorn hat einen weiteren mächtigen Feind dazugewonnen. Vielleicht tun sich ja Mactans und die Kröte zusammen .... :totlach:8o


    Abdul und Selime ... eine schöne und zugleich schreckliche Szene. Abdul schimpft mit Selime, dass sie mit einem Khunchomer herumfuchtelt statt ihre Gabe zu gebrauchen. ^^ Zum Glück war Abdul aber soweit klar, dass er Selime vor Mactans retten konnte. Aber zu welchem Preis? Liebe Autoren, wenn ihr Abdul jetzt sterben lasst bin ich echt sauer! DAS könnt ihr nicht machen. Erst lasst ihr ihn als Perspektivfigur unsere Herzen erobern und dann .... X(:boahnee: Wehe. :kommmalherfreundchen:

    Ich hab dazu mal eine Frage: Wie ist das denn mit der Magie? Kann die in Aventurien jeder erlernen oder muss man dazu eine gewisse Veranlagung haben?


    DieZidaine Sache ist irgendwie auch noch nicht wirklich geklärt. Sie zeigt sich nicht wirklich einsichtig über ihre Taten. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie mit dieser Taktik bloß ablenken will. Am Schluss zeigt sie sich doch verletzlich. Bin gespannt, wie es da noch weitergeht.


    Und Beorn macht mal wieder den Punkt. Das gefällt mir gar nicht. Ehrlich! Was ist denn mit Phileasson los? So holt er aber nicht den Titel "König der Meere". :horac:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Aber das schwebende Hirn im Spinnenhintern hat mich noch einige Tage beschäftigt.

    Ja, das was aus Zynthia geworden ist, ist schon heftig. <X

    Selime und Abdul: Richtig schön! War toll zu lesen und ich habe mir um Abdul echt Sorgen gemacht. Dass sie einander wieder so nah gekommen sind, hat mir richtig gut gefallen.

    Ja die Szene fand ich auch sehr schön.

    Vermis wartet draußen nur darauf, seine Schergen und Golems auf die Überlebenden zu hetzen, um sich den Kelch zu sichern.

    Ganz sicher sogar. Da ist noch nicht aller Tage Abend im Kampf um den Kelch. Lailath und die Geister sind ja auch noch im Speil.

    :o Team Phileasson scheint zu bröckeln!

    Nein auf keinen Fall. Ich bleibe dem Foggwulf treu. Einnal Foggwulf immer Fogfwulf! Das wohl. :kommmalherfreundchen:

    Wie seht Ihr das - sind Asleif und Beon Rivalen auf ewig, oder kommen sie über kurzfristige Zweckbündnisse hinaus wieder zusammen?

    Ich bin für eine Erneuerung der Freundschaft. Nach einer klärenden Aussprache.

    Ich hatte das Gefühl, dem Drehen der Figur Zidaine von der Sympathieträgerin (für weite Teile der Leserschaft) zur gefährlichen Psychopathin viel Raum geben zu müssen. Dabei habe ich mir auch überlegt, welche Einwände beim Lesen kommen könnten (sozusagen, was man im Lesesessel dem aufgeschlagenen Buch entgegenruft), und habe versucht, auf diese einzugehen. Ich wollte das auf keinen Fall halbgar machen ...

    Das ist dir auch gut gelungen. :klatschen:

    Das liegt primär an Mactans' Historie. Er ist eigentlich der Domäne der Erzdämonin Charpytoroth zugehörig, hat aber gegen diese rebelliert. Seeschlangen sind Geschöpfe der Charyptoroth. Die Waffen aus Seeschlangenzähnen sind sozusagen von der Macht seiner Herrin durchtränkt und deswegen gegen ihn besonders wirksam.

    Das ist eine schöne Hintergrund-Info. Danke.

    Für alle Leser ,die neu in dieser Materie sind ,muss wohl ein Kurs angeboten werden.Vielleicht könnte ihr im Glossar eine kurze Einführung in die Materie anhängen.Also für mich war das Neu. ?(

    Gute Idee! :daumen:

    Und brennt sich (zumindest bei mir) besser in den Kopf als eine Vase oder so

    Da hast du absolut recht. Aber in den Büchern gibt es so einige Bilder, die sich auf immer bei mir eingebrannt haben. Ich denke da nur an den Dämonenbaum ....

    Immer wieder denkt er an seinen alten Meister.

    Immer wieder denkt er an seinen alten Meister. Er braucht einen väterlichen weisen Freund, der ihn mal an die Hand nimmt und ihm ein bisschen den Weg aufzeigt

    Meister Eddrik kam in diesem Band in Tylstyrs Gedanken sehr oft vor. Vielleicht ist das ja eine Vorbereitung darauf, dass er bald wieder persönlich in Erscheinung tritt .... Ich würde mich darüber freuen.

    Praioslob ist in dieser Hinsicht nicht immer ganz so konsequent, wie es die reine Lehre vorsieht ...

    Das macht ihn für mich um so sympatischer und auch menschlich. Die Welt ist nun mal nicht nur schwarz und weiß. Es gibt auch Grautöne.

    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren.

    Ja da war ich auch besorgt. Ich mag Olav auch sehr.

    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Ja das geht mir auch so.

    Vermutlich 1001 Nacht nach Hennen & Corvus. Ich rechne mir da mal nicht soviel Romantik aus.

    Ja das ist sehr wahrscheinlich.

    Für die Kenner: 1001 mal Schattenkult. :teufel:

    Jetzt bekomme ich Angst. Das kann ja nichts Gutes werden. :wegrenn:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich war ja erstaunt, dass Beorn Phileasson wieder vertraut und sich auf einen Kampf mit ihm zusammen einläßt.

    Da müssen wir uns vielleicht klar machen, dass die beiden einer uns fremden Kultur entstammen. Beorn ist nicht entsetzt über Phileassons Zug im Himmelsturm - er zollt ihm Anerkennung. Sich durchzusetzen, auch gewaltsam, ist ein Zeichen von Stärke (solange es sich nicht gegen Wehrlose richtet) und deswegen in Thorwal etwas, das als erstrebenswert gilt.

    Beorn hätte wahrscheinlich größere Schwierigkeiten, sich mit einem Weichling zusammenzutun, als mit einem Recken, der eine gewissen Durchschlagskraft bewiesen hat.


    aber der letzte Satz hat doch was und ich finde, dass auch Praioslob gezwungen ist sehr über seine Ansichten nachzudenken.

    Interessant, dass Du diesen Satz so wahrnimmst. (»Mir scheint, wenn dein Praios alles ausmerzt, was seiner Gerechtigkeit nicht genügt«, sagte Zidaine mit brüchiger Stimme, »ist die Welt bald ein öder Felsklumpen, auf den eine mitleidlose Sonne brennt.«)

    Ich empfinde Zidaine hier als ausgesprochen manipulativ. Praios ist ja eben kein Gott, der "alles ausmerzt", wenn auch nur das kleinste Vergehen begangen wird. Die Todesstrafe für jemanden zu fordern, der in einem fremden Haus auf den Boden spuckt, wäre eine Pervertierung gerechter Gesetzgebung. Genau für diese Art von Pervertierung - unverhältnismäßige Strafen - steht der Erzdämon Blakharaz, dem sich Zidaine verbunden fühlt ...

    Sie unterstellt also der Gegenseite eine Position, die diese gar nicht vertritt, um sie dann aufgrund dieser scheinbar vertretenen Position zu verurteilen.

    Allerdings ist Praios der Gott der Gerechtigkeit, nicht der Güte. Jeder bekommt, was er verdient. Was hat Zidaine verdient?

    Vermis lässt sich nicht verführen, Verspertilio schon.

    Ich habe einmal gehört (und oft bestätigt gefunden): Immer, wenn ein Mann etwas völlig Dämliches macht, handelt er aus den edelsten Motiven. Und meistens tut er es wegen einer Frau.

    :lachen:


    Wie ist das denn mit der Magie? Kann die in Aventurien jeder erlernen oder muss man dazu eine gewisse Veranlagung haben?

    Man braucht eine Veranlagung.

    Die Gildenmagier suchen gezielt nach Kindern mit solchen Veranlagungen und versuchen, sie auszubilden - so ist auch Tylstyr, obwohl aus ärmlichen Verhältnissen stammend, an die Akademie von Thorwal gekommen.

    Bleibt eine solche Ausbildung aus, manifestiert sich das magische Talent manchmal dennoch, kann dann aber in der Regel nicht bewusst gelenkt werden ("Abdul light").

  • Aber es gibt ja in der Bibel auch schon so eine Ausmerzung, sei es die Sintflut, die es in verschiedenen Kulturen gibt oder Sodom und Gomorrha. Bei letzterem wird zwar noch verhandelt, aber ich habe immer gefragt, was die Kinder verbrochen haben, die von dieser Strafe mit bedacht wurden. Eine absolute Gerechtigkeit kann es nicht geben.