08: Kapitel 6: Erkundungen (477 - 565)

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  • Lailath schreckt nicht vor einem Bündnis mit den Geisterwesen zurück. Kann Sie überhaupt ihren roten Sandkörper abgeben?:rolleyes:


    Die Gerichtverhandlung mit dem Vorsitzenden Praioslob... fanatisch! Jetzt ist der Pakt nur Einbildung und sie wird in seelischen Qualen sich winden. Mal sehen ,was für eine Strafe er für angemessen hält.:polizei:


    Der Zusammenschluss der Thorwälder war abzusehen. Sie werden diese Aufgabe gemeinsam meistern und die Anderen austricksen. Allerdings werden die beiden Magier ihr Bestes geben, sich bemühen es ihnen nicht allzu- leicht zu machen. Vielleicht entsteht dort auch ein Bündnis oder es ist schon geschmiedet.:verschwoerung:


    Pardona erledigt die Kröte oder Eilif wird von ihr gefressen. :schweinskram:

    Sie kann in ihr Echsenreich zurück hüpfen.


    Auf Mactan freue ich mich schon - eigentlich bekämpft man Feuer mit Wasser:wahrsager:

  • Kann Sie überhaupt ihren roten Sandkörper abgeben?

    Vielleicht hat sie deshalb kein Problem damit, so leicht darauf zu verzichten? Oder aber, sie ist bereit jeden Preis für das Schwert und den Kelch zu zahlen?

    Die Gerichtverhandlung mit dem Vorsitzenden Praioslob

    Wenn man sich überlegt, das Praiosgeweihte mit der der Inquisition gleichzusetzen sind war Praioslob doch sehr zurückhaltend.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Praiosgeweihte mit der der Inquisition gleichzusetzen sind

    Das trifft nur auf einen Teil der Praiosgeweihten zu. Marcian aus Bernhards Trilogie Das Jahr des Greifen beispielsweise ist Inquisitor. Praioslob dagegen ist eine Mischung aus Missionar und Gemeindevorsteher.

    Dann hab ich bestimmt den noch im Kopf, das hab ich nämlich auch schon gespielt. Ist mir wie die Phileasson-Saga im Kopf geblieben...aber das gibt es schon als Buch, oder?

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Hut ab! Was mich angeht ist die "unerwartete Wendung" absolut gelungen! Auf die Idee bin ich wirklich nicht gekommen, dass Zidaine sich ihren Pakt die ganze Zeit nur eingebildet hat. Dabei folgt es wirklich schlüssig aus der bisherigen Geschichte... Als Praioslob nach ihren Dämonenmalen fragt wäre ich fast lachend vom Stuhl gekippt. Genial!

    Nun bin ich auch tatsächlich gespannt, wie es für sie weitergeht. Für sie bedeutet das ja nun, dass sie ihren Rachefeldzug nicht mehr mit ihrem Pakt "rechtfertigen" kann. Sie muss ganz allein für die brutalen Morde geradestehen, insbesondere sich selbst gegenüber. Interessant wird es, wenn alle drei Gefangenen lebend da raus kommen... Praioslob muss eine harte Bestrafung fordern, da sie ihm gegenüber sämtliche Morde gestanden hat. Beorn wusste schon vorher davon und will sie sicher gerne in der Ottajasko behalten. Je nachdem wie Zidaine selbst mit der neuen Erkenntnis umgeht (im Moment will sie es ja noch nicht wirklich glauben), gehe ich aber davon aus, dass sie in keiner der beiden Ottajaskos noch eine Zukunft hat.


    Bei Vermis werden nun aber auch alle Register gezogen, um ihn widerwärtig zu machen. Diese Äußerungen zu/über Shaya... man möchte einfach nur Eilif bitten, kurz mal ihre Faust in seinem Gesicht zu parken. Mehrfach. :boxen:

    Beorn beweist da im Vergleich zu Phileasson echt mehr Schneid. Der weiß sofort, wie er mit Vermis umgehen muss und lässt sich kein Stück einschüchtern. Sonst war doch Phileasson bisher derjenige, der zumeist so eine gute Menschenkenntnis bewiesen hat. Wenn sich der Foggwulf nicht noch ein wenig profiliert im Rest des Buches, werden danach wohl wieder ein paar mehr Recken aus der Leserschaft bei Beorn mitrudern.


    Ich weiß wirklich nicht, was Lailath da macht. Das kann doch nicht gut sein. Wo soll das überhaupt hinführen? Wohnen dann 23748236 Geister gleichzeitig in ihrem Körper? Wie soll das gehen? Was ist mit ihrem eigenen Geist? Der braucht den Körper schließlich auch, um die Artefakte nach Hause zu bringen. Ich bin verwirrt.


    Abdul trifft Selime... harter Tobak. Dass sie ihm vorwirft, für ihr schreckliches Schicksal verantwortlich zu sein, hätte ich nicht erwartet. Augenscheinlich geht es ihr doch ganz gut in ihrem jetzigen Leben. Alles nur Fassade? Möchte sie Pardona am liebsten loswerden?

    Ich frage mich, was das nun für einen Einfluss auf Abdul hat. Er schien in dem Moment ungewöhnlich klar. Wenn ihn das nun so sehr belastet, dass er im Kampf gegen den Dämon keinen Zauber zustande bekommt, haben er und seine Kumpanen ein Problem.


    Und arme Shaya, für sie hören die schlimmen Erlebnisse gar nicht mehr auf. Streit mit Phileasson, die Kommentare von Vermis, abgewiesen von Lenya... hoffentlich geht das bald mal wieder in die andere Richtung bei ihr.

  • Das trifft nur auf einen Teil der Praiosgeweihten zu. Marcian aus Bernhards Trilogie Das Jahr des Greifen beispielsweise ist Inquisitor. Praioslob dagegen ist eine Mischung aus Missionar und Gemeindevorsteher.

    Marcian ist nicht mal ein Praiosgeweihter, wenn ich mich recht erinnere. Inquisition und Praioskirche haben zwar eine (große) Schnittmenge, sind aber nicht deckungsgleich. Dann gibt es ja auch noch die Bannstrahler, die ich immer mit der Inquisition verwechselt habe. Die sind aber noch mal was anderes.

  • Jetzt ist der Pakt nur Einbildung und sie wird in seelischen Qualen sich winden.

    Für sie bedeutet das ja nun, dass sie ihren Rachefeldzug nicht mehr mit ihrem Pakt "rechtfertigen" kann.

    Nun ja, das würde bedeute, dass sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens als Fehler ansieht, beziehungsweise sich diesen Fehler eingesteht. Darin sind wir Menschen im allgemeinen ziemlich schlecht ...

    Sie werden diese Aufgabe gemeinsam meistern und die Anderen austricksen.

    Wenn sich die Ottajaskos zusammentun - wer bekommt dann den Kelch bzw. den Punkt?

    Beorn beweist da im Vergleich zu Phileasson echt mehr Schneid. Der weiß sofort, wie er mit Vermis umgehen muss und lässt sich kein Stück einschüchtern.

    Ich glaube, man muss die Abenteuervorlage als Spielleiter kennen, um zu erkennen, wie gefährlich Beorns Spiel an dieser Stelle ist. Im Roman haben wir es nur angedeutet, als Abdul einige Male über die vielen Artefakte nachdenkt, mit denen der Magier behängt ist. Es hat einen Grund, dass er sich Jahrzehnte im Totenmeer behauptet hat ...

    Was ist mit ihrem eigenen Geist? Der braucht den Körper schließlich auch, um die Artefakte nach Hause zu bringen.

    Vermutlich denkt Lailath hier nicht besonders weit: Sie will die Artefakte haben, das ist zunächst einmal das Wesentliche.

    Aber wenn man es dann aus elfischer Sicht sieht, steht danach "nur noch" die Rückverbringung in ihre Heimat an - danach ist ihre Lebensaufgabe ohnehin erfüllt. Ihr Licht würde dann ihren Körper verlassen, der damit frei würde. Vielleicht will sie die Geister überzeugen, sich so lange zu gedulden - und trägt sie derweil als Gäste mit sich herum?

    Aber vielleicht hat sie auch etwas ganz anderes vor ... ;)

    Hut ab! Was mich angeht ist die "unerwartete Wendung" absolut gelungen!

    :jakka:

  • Gott, habt ihr mich genarrt! :o Die Szene damals, als sie neu mit Blakharaz verhandeln wollte und er nicht antwortete...und jeder hat gedacht, dass er einfach nicht auf ihr Angebot eingehen wollte...jetzt komme ich mir so dämlich vor. rotwerd Natürlich kann sie keinen Erzdämon beschwören. Aber ich kenne mich dafür auch zu wenig aus mit den Dämonen, ob man sie nicht auch in die Welt locken kann. So soll man ihren Namen ja auch lieber nicht laut aussprechen. Also lag es für mich schon im Bereich des Möglichen. Für einen Erzdämon wäre das aber wirklich ein ziemlich mickriges Geschäft gewesen. Einem Opfer beizuspringen hätte ja dann auch wirklich etwas mildtätiges und würde ganz bestimmt nicht zu einem Erzdämon passen. Ja, der Klatscher an die Stirn tat weh. ^^


    Insgesamt macht auch bei mir Beorn in diesem Roman den besseren Eindruck. Er kümmert sich mehr um seine Mannschaft und riskiert nicht blödsinniger Weise das Leben aller an Bord und die Wettfahrt, damit jemand wie Kodnas Han entkommt. Sachen werden auch viel zielstrebiger geklärt, während Phileasson mit Shaya zum Beispiel nicht wirklich weit gekommen ist (gut, abgelenkt von seinem eigenen Problem). Phileasson kommt wirklich unerfahrener rüber und nachdem Beorn und seine Mannschaft schon vorab einen harten Kampf gegen die Spinnen hatten und wieder und wieder geübt haben, wie man am besten gegen sie besteht, haben sie es auch irgendwo mehr verdient.

    Wohnen dann 23748236 Geister gleichzeitig in ihrem Körper? Wie soll das gehen? Was ist mit ihrem eigenen Geist? Der braucht den Körper schließlich auch, um die Artefakte nach Hause zu bringen. Ich bin verwirrt.

    Ganz mein Gedankengang! Habe ich auch nicht verstanden. Dann hätte sie die Artefakte und kann sie dann nicht zurückbringen oder müsste sich dann in ihrem Körper mit x Geistern darauf einigen? War schon eine sehr seltsame Aktion von ihr. Natürlich aus ihrer Verzweiflung raus, aber naja...

  • Wenn sich die Ottajaskos zusammentun - wer bekommt dann den Kelch bzw. den Punkt?

    Die beiden Drachenführer haben sich ja darauf geeinigt, wer zuerst die Hand am Kelch hat bekommt den Punkt. So war es bei Selflanatil ja letztendlich auch.


    Ich glaube, man muss die Abenteuervorlage als Spielleiter kennen, um zu erkennen, wie gefährlich Beorns Spiel an dieser Stelle ist. Im Roman haben wir es nur angedeutet, als Abdul einige Male über die vielen Artefakte nachdenkt, mit denen der Magier behängt ist. Es hat einen Grund, dass er sich Jahrzehnte im Totenmeer behauptet hat ...

    Dann muss ich mir diese Passage merken und nochmal evaluieren, wenn ich mich auf die Kampagne vorbereite. Natürlich ist im Buch auch rübergekommen, dass Vermis unglaublich mächtig ist. Aber Beorns Argumente waren für mich auch stichhaltig, dass Vermis seit 20 Jahren darauf wartet, diesen Kelch in die Finger zu kriegen, und weiß, dass er auf sie angewiesen ist. Gefährliches Spiel sicher, aber gefühlt ein durchaus kalkuliertes Risiko und auch nicht wirklich gefährlicher, als den Himmelsturm zu erkunden oder sich mit einer Seeschlange anzulegen.


    Apropos Seeschlange... bisher scheinen die Geister ja die einzigen zu sein, die irgendwie von den Seeschlangenzahnwaffen beeindruckt sind. Ob sie am Ende (für Lailath) die "Räuber des Kelches" aus der Prophezeiung sind, und mit den Waffen von den Ottajaskos aufgehalten werden? Die Spinnen haben den Kelch ja nicht wirklich "geraubt", er befindet sich noch immer dort, wo die Hochelfen ihn zurückgelassen haben.

  • Zitat von Robert Corvus

    Nun ja, das würde bedeute, dass sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens als Fehler ansieht, beziehungsweise sich diesen Fehler eingesteht. Darin sind wir Menschen im allgemeinen ziemlich schlecht ...

    Dar muss ich dir recht geben , aber Zidaine möchte nicht böse sein. Sie wird versuchen ihr Unrecht wiedergutzumachen. Es gibt Menschen , die von Grund auf Böse sind , aber dazu gehört sie nicht.

    Sie wird versuchen das Geschehene mit besonderen Mittel , wir sind ja in der Fantasiewelt , zu verarbeiten:unschuldig:

  • Zidane hat sich den Packt also nur eingebildet. Da ich da keine Ahnung habe, wie sowas abläuft, war es Klasse, das sich Lailath fast Gleichzeitig so ein Siegel setzt um einen Packt einzugehen. Das fand ich gut. Sehr anschaulich.


    Tja, dann bin ich jetzt auch mal gespannt, wie sie ohne Körper die beiden Artefakte zurück bringen will. Nun wenn sie die hat, kann sie sich vielleicht wehren bzw. Mit dem Kelch diesen Geistern helfen? Oder sich vom Siegel wieder befreien? Sie kennt die Macht, die in diesen Schätzen steckt. Am Ende geraten die 10.000 Geister in einen so heftigen Streit, dass sie abhauen kann.


    Ich hoffe Galandel wird doch noch mit der Hilfe von Galayne ihr Lebensziel wieder finden. Echt, ich hoffe er bekommt bald den Absprung.

    Was hat Pardona mit Salarin vor, den brauchen wir noch. Die soll bloß die Finger von ihm lassen. Mal sehen wie lange sie noch unbemerkt ihre Fäden ziehen kann.


    So Abdul kommt langsam seinen verlorenen Erinnerungen näher, ob es ihm schadet oder nützt?


    Phileasson kommt gerade wirklich nicht so gut weg. Im Moment spielt Beorn seine Rolle besser. Es kam mir bei der Szene mit Vermis so vor, als ob sie guter Cop und böser Cop spielen wie in den Krimis:unschuldig::teufel:. Aber sehr wahrscheinlich ist er sich der Gefahr die von den Magier ausgeht mehr bewusst. Phileasson ist mehr der Kopf Typ und Beorn mehr Bauch, der glaubt wahrscheinlich, dass er durch Pardona davor mehr geschützt ist.


    Ich finde es ja gut, das der Foggwulf sich um seine Manschaft sorgt. Aber er setzt auch einfach mal alles aufs Spiel um einem Piraten zu helfen. Auch kann er sich nicht so öffnen.

    Was ist denn nun mit Beorns Schwester passiert, sie war krank und Phileasson hat sie zurück gelassen? So wie ich das sehe, war es keine Liebesgeschichte, sondern ein Freundschaft. Er kann nicht darüber sprechen, nein, er unterstellt Shaya das sie scheinheilig und bösartig ist. Auch wenn er sich schnell wieder fängt und einsieht, dass er falsch liegt. Aber da liegt schon irgendwo der Hund begraben, dass sich die beiden Drachenführer so spinnefeind sind.


    Gut das sie einsehen, dass sie hier nur zusammen das Ziel erreichen, ich hoffe es läuft besser als im Himmelsturm.:barbar:


    Also ich bin auch froh, wenn sie das stinkende Tangmeer endlich verlassen. Ich hab dauernd beim Lesen den Wunsch eine schöne Dusche zu nehmen, um den Gestank und Dreck los zu werden.8o

  • Ja, der Klatscher an die Stirn tat weh. ^^

    :lachen:


    Er kümmert sich mehr um seine Mannschaft und riskiert nicht blödsinniger Weise das Leben aller an Bord und die Wettfahrt, damit jemand wie Kodnas Han entkommt.

    Phileasson steht zu seiner Freundschaft - auch mit Kodnas Han. Schließlich hat Kodnas ihn auch in seinem Unterschlupf auf Beskan willkommen geheißen.

    Natürlich ist im Buch auch rübergekommen, dass Vermis unglaublich mächtig ist. Aber Beorns Argumente waren für mich auch stichhaltig, dass Vermis seit 20 Jahren darauf wartet, diesen Kelch in die Finger zu kriegen,

    Das beides in Kombination lässt darauf schließen, wie mächtig Vermis' Gegenspieler sind ...


    Was hat Pardona mit Salarin vor, den brauchen wir noch. Die soll bloß die Finger von ihm lassen.

    :lachen: Ein Sternenträger ist schon etwas Besonderes, und Pardona interessiert sich stets für das Besondere.


    Phileasson ist mehr der Kopf Typ und Beorn mehr Bauch,

    Genau! Cleverness versus animalischer Trieb - mein Reden!

  • Die Gerichtverhandlung mit dem Vorsitzenden Praioslob... fanatisch!

    Ja, das war wirklich ganz großes Kino! Chapeau, liebe Autoren! Vor allem die Kunst Praioslob niemals als Inquisitor darzustellen, der nur die Tat verurteilt, ohne die Hintergründe zu beachten. Ich mag Praioslob mittlerweile wirklich sehr gerne

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Phileasson ist mehr der Kopf Typ und Beorn mehr Bauch,

    Genau! Cleverness versus animalischer Trieb - mein Reden!

    Habe jetzt den genauen Zusammenhang nicht mehr gefunden, aber ich sehe das in diesem Roman genau anders herum. Getrieben von seiner Freundschaft hilft Phileasson Kodnas Han ohne kühle Abwägung. Da hätte Beorn mehr zugunsten seiner Mannschaft entschieden. So wie er in der Vergangenheit Leif auch nicht sofort reinen Wein eingeschenkt hat, Freundschaft hin oder her. Er bleibt fokussierter und handelt vielleicht doch mehr mit Köpfchen als man denkt. Dabei spreche ich aber wirklich nur von ihm und nicht von bestimmten grobschlächtigen Mitgliedern seiner Ottajasko, die wie kleine Kinder im Laden erstmal alles angrabbeln müssen, ne? ;)

    Mit einer "Göttin" an seiner Seite muss Beorn auch nicht so viel seinen Kopf benutzen btw. 8)

  • Zitat von Janeway

    Mit einer "Göttin" an seiner Seite muss Beorn auch nicht so viel seinen Kopf benutzen btw. 8)

    Ich denke , beide Kapitäne müssen clever , aber auch in Menschenführung bewandert sein. Beide sind getrieben von dem Wunsch etwas Großes darzustellen. Durch ihre Vergangenheit wurden Sie geprägt , aber jeder ist für seine jetzigen Taten verantwortlich und jeder versucht auf seine Weise er zu erlangen. Beorn hat es ,aus meiner Sicht ,schwerer. Er muss versuchen sich aus den Fängen dieser Pardona zu befreien und das ist ,wie ihr wisst, ist das nicht ganz einfach.

  • Ach, was habe ich mir die Hände gerieben in diesem Abschnitt! Praioslob :danke: Und ganz ehrlich: So wirklich an diesen Pakt Zidaines mit einem Dämon habe ich nie geglaubt. Mir kam das schon immer sehr seltsam vor und je arroganter sie aufgetreten ist, desto mehr konnte man spüren, dass sie einfach zu ihrem (vermeintlichen) Recht kommen will....koste es was es wolle! Di Dialoge zwischen Tylstyr-Zidaine-Praioslob waren einfach genial. Wie sie sich immer wieder versucht zu rechtfertigen und Praioslob nicht müde wird zu betonen, dass sie weder eine Göttlichkeit noch das Recht hat andere zu Opfern zu machen. Besonders gefallen haben mir hier die Rückblicke in Zidaines Jahre, die uns bislang verborgen blieben. Was sie da alles angestellt hat, schlägt dem Fass echt den Boden aus. Ich stimme Praioslob voll und ganz zu. Sie hat genauso wenig das Recht dazu, anderen etwas anzutun, wie es damals die Jungmannen hatten! Nur weil man einmal ein Opfer war, rechtfertigt das noch lange nicht, sich auf eine Stufe mit Verbrechern zu stellen und genauso zu handeln. In dem Moment begebe ich mich zwar aus meiner Opferrolle raus, aber ich bin um nichts mehr besser, als jene, die mir etwas angetan haben. Sie hatte nicht das Recht zu richten. Die perfiden Details, wie dass sie ihr Opfer noch das Fass mit Krebsen hat schleppen lassen, zeigen wie heimtückisch und geplant sie jeden Mord vorgenommen hat. Das hat -für mich- sogar einen gänzlich anderen Charakter, als die Tat der JUngmannen, die ohne Zweifel von Eigil auch geplant war, aber die anderen wurden überrumpelt mit dem Angebot ihres Kumpels und wollten nicht als Schwächlinge dastehen, das ist eine andere Liga, als jemandem Krebse auf den Buckel zu schnallen und ihn sehenden Auges in den Tod zu führen. Die Art wie sie sich an dem Leid, selbst der Witwe ergötzt hat, ist an Unmenschlichkeit eigentlich nicht mehr zu überbieten. Ihr ist Unrecht widerfahren, ohne Zweifel, aber das gibt ihr noch lange nicht das Recht so einen grausamen Feldzug zu führen in der fehlgeleitenden Annahme, sich Genugtuung zu verschaffen. Und dann noch zu glauben, man habe Ylva einen Gefallen getan. Ich empfinde nur noch tiefe Verachtung für Zidaine. Leid zu erfahren ist eine Sache, Leid zu bringen, eine andere.

    Auf jeden Fall eine unglaublich starke und beeindruckende Szene, die ich so nicht erwartet habe.


    Die Dialoge zwischen Beorn und Asleif waren amüsant und ich stimme dem Blender zu. Für mich bleibt der Foggwulf doch etwas blass. Bei Beorn weiß ich, woran ich bin und was ich erwarten kann. Ich würde mich bei ihm sicherer fühlen. Interessant, dass die beiden jetzt wieder als Team agieren wollen. Ein guter Weg, aber ob er reibungslos funktionieren wird? Ich bin gespannt!


    Lailath wirkt auf ich nach wie vor etwas befremdlich. Auch weil sie wie ein Fremdkörper in der Ottajasko wirkt, der sie sich ja auch nicht verbunden fühlt. Sie sabbert wie ein Hund nach dem Ball immer nur nach diesem Schwert. Hmmm...irgendwie nervt mich die Madame jetzt zunehmend, ich hoffe sie verschwindet bald von der Bildfläche und kehrt dahin zurück, wo sie hergekommen ist.


    Oha Galayne droht ein Techtelmechtel mit Pardona….der arme Kerl. So richtig bock hat er ja nicht auf die Alte:boff:kann einem ja fast leid tun. Ich bin gespannt ob und wann er es schafft sich zu lösen. Ich hoffe immer noch, dass ER es sein wird, der Pardona ins Nirvana befördert. Das hätte was.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Die Gerichtverhandlung mit dem Vorsitzenden Praioslob... fanatisch!

    Ja, das war wirklich ganz großes Kino! Chapeau, liebe Autoren! Vor allem die Kunst Praioslob niemals als Inquisitor darzustellen, der nur die Tat verurteilt, ohne die Hintergründe zu beachten. Ich mag Praioslob mittlerweile wirklich sehr gerne

    Ich bin schon vom ersten Moment an sehr angetan von Praioslob. Der Mann schaut über den Tellerrand, hat das große Ganze immer im Auge und agiert immer bedacht. <3

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies