07: Kapitel 5: Der zweite Meister (385 - 476)

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  • Oh nein! Oh nein! Oh nein! Tjorne!!! :argh: Ich glaube wohl bis zuletzt daran, dass jedem etwas Gutes innewohnt. Aber gut, was will man erwarten bei dem Pakt, den Zidaine geschlossen hat. Und wie sie sich an seinem Leid und Elend geweidet hat. Das hat mich richtig zornig gemacht. Abstoßend! Für mich ist die Figur Zidaine nun ausgereizt und erledigt. Was soll ich mir von ihr noch erwarten oder erhoffen? Nein, da gibt es nichts mehr und demnach empfinde ich beinahe erschreckend gleich mit Tylstyr. Alles was ihm durch den Kopf geht, schwirrt auch bei mir herum. Er tut mir leid. Oftmals empfinde ich ihn zwar durchaus als etwas naiv, was Zidaine betrifft, aber nun ja.....Gefühle machen uns oftmals blind und weich und töricht. Die Vergleiche die er zu Beorn zieht, die Art zu lieben, all das....Tylstyr ist zutiefst verunsichert. All das Schöne, das er erlebt hat, scheint immer nur für ihn, in seiner Welt existiert zu haben, nie in ihrer. Diese Erkenntnis zieht ihm wohl beinahe den Boden unter den Füßen weg. Auch die Frage danach, ob diese eine Tat keinen Raum ließ für seine anderen Taten.....aber Zidaine hat ihm die Zeit ja ohnehin nur großzügigerweise zugestanden. Welch ein elender, würdeloser Tod. Niemand hat so etwas verdient. Ganz gleich, welche Tate er begangen hat. Wir können doch keine Tate sühnen, in dem wir Gleiches mit Gleichem vergelten. Damit begibt man sich doch auf dieselbe Stufe desjenigen, den man deswegen verachtet! Das habe ich noch nie nachvollziehen können, wie der Tod einem Genugtuung verschaffen kann? Mein ganzes Leben lang ist es für mich ein ungeheuerlicher Zustand, dass es in einem modernen Land wie de U.S.A ach wie vor in vielen Staaten die Todesstrafe gibt. Niemand hat das Recht ein Leben zu nehmen. Auch dann nicht, wenn der Täter eins genommen hat.

    Der Abschnitt hat mich insgesamt Nerven gekostet, eigentlich möchte ich endlich einen anderen Schauplatz. Dieses stinkige TOTENMEER kann ich nicht mehr riechen. Das einzige Erheiternde: Vermis modischer Geschmack. Rot mit Grün und dann gelbe Socken. 8)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Er hat seinen Frieden verdient.

    Und wie sie sich an seinem Leid und Elend geweidet hat. Das hat mich richtig zornig gemacht. Abstoßend!

    Wer hätte im Prolog von Nordwärts gedacht, dass man einem der Täter später Frieden wünscht und das Opfer später als abstoßend empfindet! Ein bisschen stolz bin ich ja schon darauf, dass wir das so drehen konnten ... :)

    Ich glaube Beorn wird es nicht gefallen, dass er seine Geliebte gefangen hält, falls er es überhaupt erfährt.

    Was denkt Ihr, wie Beorn zu Zidaine steht? Ist sie seine große Liebe?


    Das habe ich noch nie nachvollziehen können, wie der Tod einem Genugtuung verschaffen kann?

    Vermutlich appelliert diese Strafe an das Gerechtigkeitsgefühl - ein Leben für ein Leben ...

  • Auf dieses Zusammentreffen der Beiden warte ich auch schon. Hoffentlich lernt Abdul dazu , wie er sie ärgern kann

    Oder es löst eine totale Panikreaktion aus.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ich habe Vermis seit dem Prolog direkt von Anfang an nicht getraut und das war wohl auch richtig, der spielt doch ebenfalls ein falsches Spiel, dieser eitle Geck.

    Als er dann auch noch nichts darüber sagt, dass er Vespertilio bereits von früher kennt, war klar, dass der Typ lügt. Wie Abdul ihn immer wieder vorgeführt hat, war richtig klasse, auch wenn das schlussendlich dazu führte, dass Phileasson kein Bündnis mit Vermis eingeht und Praioslob, Tylstyr und Zidaine an den Masten baumeln.


    Ha, der Foggwulf hat wenigstens Anstand genug, mit einem gemeinen und bösen Blutmagier wie Vermis keine Geschäfte einzugehen, während Beorn der Blender mit einem Magier paktiert, der sich Sklaven hält, das wohl :totlach:


    Dass diese Hummer-Chimären Vespertilios Geschöpfe sind, war ja klar, aber ich war mir nicht sicher, ob er diese Biester aufgrund von Beorns Bitte, seinem Widersacher bei der Wettfahrt das Leben schwer zu machen, zu dem Wrack geschickt hat. Aber scheinbar haben die lt. Vermis schon die Tage zuvor Ärger gemacht.


    Wie Abdul um Vermis rumschleicht und ihm die gespreizten Hände neben Vermis' Ohren hält, da musste ich schon grinsen, aber Abdul weiß genau, was er macht, auch wenn es nicht immer so den Anschein hat.


    Die Geschichte, warum er als Einziger von der Besatzung der Königin Jalja überlebt hat, kaufe ich ihm nicht ab. Und von wegen, Ikvan soll ihn nicht Meister nennen, sie wären ja alles Geschwister, die einen gemeinsamen Weg aus der Misere suchen, blablabla .... Der will doch nur seinen eigenen Arsch retten, aber zuvor noch den Kelch in seine Hände bringen.


    Und die beiden Ottajaskos sollen für die beiden Magier die Kohlen aus dem Feuer holen, weil sie selbst zu viel Angst vor den Spinnen und Mactan haben [IMG:https://www.smiliesuche.de/smi…/spinnen-smilies-0004.gif]



    Das war wohl kein Zufall, dass Mactan aus Leomara gegenüber Vermis gesprochen hat, der Dämon wird schon wissen, dass die beiden Meister ihm ans Leder wollen bzw. den Kelch wollen, der Rest wird ihnen egal sein, vor allem auch, was mit den Mitgliedern der beiden Ottajaskos geschehen wird. Am liebsten wird ihnen sicherlich sein, wenn so wenig wie möglich überleben, damit keiner Ärger machen bzw. Anspruch auf den Kelch stellen kann.



    Dass Tylstyrs Entdeckung, was Zidaine angeht und den angeblichen Mord in Beorns Ottajasko angeht, ihm keine Ruhe lässt, ist wohl verständlich, auch dass er am liebsten mit ihr reden möchte. Und Ikvan bietet ihm diese Möglichkeit. War das alles vielleicht von Anfang an eine Falle im Auftrag von Vermis? Wundern würde es mich nicht.

    Und wieder verhält sich Praioslob richtig toll, dass er Tylstyr nicht alleine ziehen lässt, aber auch nicht mit dem mahnenden Zeigefinger daherkommt. Kein Wunder, dass Praioslob mit seiner toleranten Art bei seinen Glaubensbrüder angeeckt ist.



    Ich bin überzeugt, dass Tjorne in Swafnirs Hallen aufgenommen wurde, jedenfalls würde ich es ihm nach dieser grausamen Tortur, die er mit so erhobenem Haupt durchstanden hat, wirklich gönnen. Die Beschreibungen, wie er da hing und nahezu vollständig aufgefressen war, waren einfach nur schockierend und schrecklich. So eine Frau kann Tylstyr nicht wirklich lieben wollen, die zu so etwas in der Lage ist! Sehr schön fand ich auch die Szene beschrieben, in der sich Tylstyr wehmütig an die gemeinsamen Zeiten mit seinem alten Jugendfreund erinnert, das war, als ob in dem Moment die Handlung und auch die Zeit gestoppt wurde.


    Allerdings wird das noch ganz schön spannend werden, jetzt, wo Zidaine zusammen mit Tylstyr und Praioslob in einer Kajüte festsitzt und sie viel Zeit haben werden, sich mit sich zu beschäftigen. Mit dieser Wendung habe ich tatsächlich nicht gerechnet - finde ich aber super und bin gespannt, was sich hieraus ergeben wird.


    Salarin ist mal wieder auf seinem Phileasson-ist-sein-König-Trip; liegt das an der Nähe des Kelches?


    Und Lailath kocht weiterhin ihr eigenes Süppchen und verhilft einem Skelett, dessen höchstes Ziel es ist, nicht von den Geweihten gefunden zu werden, quasi zur Flucht. Werden diese Stimmen ihr in dem Moment, in dem der Kelch greifbar ist, zur Seite stehen können? Könnten sie der Elfe verraten, wo der Kelch sich genau befindet und sie sich ihn holen, während die Gefährten sich dem Kampf mit Mactan und den Spinnen stellen?



    Dass Irulla natürlich direkt interessiert ist, als die Spinnen zur Sprache kommen, überrascht uns alle nicht wirklich, oder? [IMG:https://www.smiliesuche.de/smi…/spinnen-smilies-0010.gif]


    Durch die Lederschwinge weiß Vespertilio und damit Beorn jetzt allerdings auch Bescheid, dass bei Vermis und Phileasson nicht alles zum besten steht.


    Achja, als Tylstyr durch Beorns Augen sieht, sieht er die goldenen Iriden der falschen Lenya. Er stutzt zwar, aber durch seine Verzweiflung wegen Zidaine wird er dieser Beobachtung keine weitere Bedeutung zumessen, denke ich.

  • Das Gespräch zwischen Galandel und Tylstyr hat mich sehr berührt,

    Mich auch.


    Was mir auffällt: Das passiert irgendwie immer mit ihm, wenn er in der Nähe von elfischer Magie ist. Dann "switcht" er, gerade so als ob er eine multiple Persönlichkeit wäre.

    Genau das dachte ich auch.


    Ich hatte ja echt gedacht, dass Tylstyr irgendwie noch dazu käme und Tjorne retten würde.

    Ich gebe zu, ich dachte ebenfalls, dass Tylstyr evtl. noch rechtzeitig ankommen würde.


    Phileasson weiß schon, wie er Vermis einzuschätzen hat, da bin ich mir sicher. Da lief es das Bündnis zwischen Verspertilio und Beorn besser.

    Ja, Vespertilio und Beorn "verstehen" sich besser, auch wenn genügend Misstrauen auf beiden Seiten da ist.


    Was denkt Ihr, wer wird die Artefakte am Ende des Romans besitzen?

    Einerseits würde ich es Lailath ja schon gönnen, wenn sie die Artefakte nach Hause nehmen könnte und damit ihrem Volk Heilung und eine Zukunft bringen könnte. In jedem Fall hoffe ich aber, dass der Kelch nicht auch noch bei Beorn landet.

    Wie ist eigentlich nochmal der aktuelle Punktestand?


    Ich bin sehr neugierig, was das für ein Hilfe und Verderben versprechender Stirnreif ist, den Vermis da trägt.

    Ja, der Stirnreif wird so oft erwähnt und selbst Abdul hat Respekt vor ihm.


    Auch frage ich mich, wie er seine Leute kontrolliert. Die geröteten Augen scheinen irgendwas damit zu tun zu haben. Ich habe das Gefühl, dass es mit der Nahrung zusammenhängt.

    Dass die geröteten Augen nur von den Ausdünstungen des Tangmeers stammen, glaube ich auch noch nicht so ganz. Das mit der Nahrung könnte gut möglich sein.


    Er versucht regelrecht, ihnen seinen Proviant aufzudrängen, wo er doch selbst nicht unendlich viel davon besitzen kann, und möchte seinen Handel mit einem Schluck Wein besiegeln.

    Genau, das fand ich ebenfalls verdächtig. Und gut, dass Phileasson den Wein lieber weggekippt hat.

    Bei dem gemeinsamen Dinner hat Vermis doch noch behauptet, keine Wein zu haben, als Mirandola nachgefragt hat.


    Interessant, er hat also Mactans beschworen (was ich mir nach seiner Vereinigung mit dem Schiff gedacht habe), konnte ihn aber nicht beherrschen.

    Die Geister, die ich rief ...


    Die Geister haben ja offensichtlich auch eine eigene Agenda. Vielleicht könnten sie mit dem Kelch wieder lebendig werden? Jedenfalls scheint es mir weniger so, als wollen sie Lailath helfen, als vielmehr dass sie sie benutzen.

    Mich würde ebenfalls nicht verwundern, wenn die Geister eigene Ziele verfolgen und Lailath für ihre Zwecke einspannen.


    Ich bin gespannt, gegen welche Gefahr die Schlangenzahnwaffen eingesetzt werden, "in der Stunde, da keine Waffe von sterblicher Hand euch noch zu retten vermag." Der Dämon? Die Geister?

    Darauf bin ich ebenfalls gespannt.


    Aber wenn sie sich das vom Kelch versprechen - wieso haben sie bisher nicht versucht, an ihn heranzukommen? Oder sind ihre bisherigen Versuche gescheitert?

    Eigentlich geht es ihnen ja auch weniger um Leben als um Körperlichkeit ...

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass ihre bisherigen Versuche gescheitert sind, vielleicht ist genau dafür eine Art Körperlichkeit notwendig. Oder könnte der Kelch dafür sorgen, dass sie endlich ihren Frieden finden könnten? Wobei das ja nicht jeder Geist möchte.


    Er würde es nicht schaffen mit Zidane zu Leben und da nicht seinen von Krebsen gefressen Freund vor Augen zu haben.

    Eben, so sehe ich das auch.


    Auf dieses Zusammentreffen der Beiden warte ich auch schon. Hoffentlich lernt Abdul dazu , wie er sie ärgern kann.

    Hoffentlich überlebt er ein Zusammentreffen, das ist meine größere Sorge, dass Pardona ihn womöglich ganz schnell aus dem Weg schaffen will.


    Was denkt Ihr, wie Beorn zu Zidaine steht? Ist sie seine große Liebe?

    Ob sie seine große Liebe ist, weiß ich nicht, aber sie bedeutet ihm scheinbar schon etwas. Immerhin genug, um sie Pardona vorzuziehen.

  • Dass diese Hummer-Chimären Vespertilios Geschöpfe sind, war ja klar, aber ich war mir nicht sicher, ob er diese Biester aufgrund von Beorns Bitte, seinem Widersacher bei der Wettfahrt das Leben schwer zu machen, zu dem Wrack geschickt hat. Aber scheinbar haben die lt. Vermis schon die Tage zuvor Ärger gemacht.

    Beorn habe ich da überhaupt nicht in Verdacht. Ich glaube Vespertilio hat einen verzweifelten Versuch unternommen, Vermis um seine Verbündeten zu bringen.


    Wie Abdul um Vermis rumschleicht und ihm die gespreizten Hände neben Vermis' Ohren hält, da musste ich schon grinsen, aber Abdul weiß genau, was er macht, auch wenn es nicht immer so den Anschein hat.

    Ich denke nicht, dass er immer genau weiß, was er macht. Er handelt oft intuitiv, vielleicht könnte man sogar sagen instinktiv. Es scheint ihm in dem Moment wichtig zu sein, über die Konsequenzen seiner Handlung macht er sich keine Gedanken.


    Und Ikvan bietet ihm diese Möglichkeit. War das alles vielleicht von Anfang an eine Falle im Auftrag von Vermis? Wundern würde es mich nicht.

    Vermis ist sehr gut über alles informiert, was im Totenmeer passiert, und nutzt dieses Wissen gnadenlos aus. Dass Ikvan Tylstyr zu Zidaine schickt ist mit Sicherheit eine von Vermis ersonnene Falle.


    Und wieder verhält sich Praioslob richtig toll, dass er Tylstyr nicht alleine ziehen lässt, aber auch nicht mit dem mahnenden Zeigefinger daherkommt.

    Volle Zustimmung! Praioslob schafft es wirklich fabelhaft, mit dem Klischee des typischen Praiosgeweihten zu brechen.


    Bei dem gemeinsamen Dinner hat Vermis doch noch behauptet, keine Wein zu haben, als Mirandola nachgefragt hat.

    Stimmt! Ein sehr interessantes Detail, das mir durch die Lappen gegangen ist. Das stützt meine These der nahrungsgebundenen Beherrschungsmagie.



    Ich gebe zu, ich dachte ebenfalls, dass Tylstyr evtl. noch rechtzeitig ankommen würde.

    Ich hatte da vollstes Vertrauen in die Autoren, dass sie wissen, wenn Tylstyr erneut rechtzeitig kommt um Tjorne zu retten, klappe ich das Buch zu und bin raus. Zum Glück wurde mein Vertrauen nicht enttäuscht. ^^

  • Ich hatte da vollstes Vertrauen in die Autoren, dass sie wissen, wenn Tylstyr erneut rechtzeitig kommt um Tjorne zu retten, klappe ich das Buch zu und bin raus. Zum Glück wurde mein Vertrauen nicht enttäuscht. ^^

    :totlach::totlach:


    Ich denke nicht, dass er immer genau weiß, was er macht. Er handelt oft intuitiv, vielleicht könnte man sogar sagen instinktiv. Es scheint ihm in dem Moment wichtig zu sein, über die Konsequenzen seiner Handlung macht er sich keine Gedanken.

    Die meiste Zeit habe ich auch den Eindruck, aber bei Vermis hatte ich das Gefühl, Abdul wusste von Anfang an, wem er da gegenübersteht, daher auch immer diese Spitzen gegen Vermis. Aber vielleicht war das auch nur aus dem Unterbewussten raus, das könnte natürlich auch möglich sein.

  • Ha, der Foggwulf hat wenigstens Anstand genug, mit einem gemeinen und bösen Blutmagier wie Vermis keine Geschäfte einzugehen, während Beorn der Blender mit einem Magier paktiert, der sich Sklaven hält, das wohl

    Genau, das wollen wir hier mal festhalten! :barbar:


    Und wieder verhält sich Praioslob richtig toll, dass er Tylstyr nicht alleine ziehen lässt, aber auch nicht mit dem mahnenden Zeigefinger daherkommt. Kein Wunder, dass Praioslob mit seiner toleranten Art bei seinen Glaubensbrüder angeeckt ist.

    Volle Zustimmung! Praioslob schafft es wirklich fabelhaft,

    Schön, dass Euch diese Figur so gut gefällt. Sie war tatsächlich ein Risiko, weil sie völlig gegen das Klischee des erbarmungslos-dümmlichen Inquisitors geschrieben ist. Ich glaube aber, dass sie der aventurischen Wirklichkeit, wie sie in den Quellenbüchern beschrieben ist, gerecht wird. Vor allem wirkt die Praioskirche zwar an Herrscherhöfen - aber auch dem einfachen Volk will sie Gerechtigkeit bringen.

    So eine Frau kann Tylstyr nicht wirklich lieben wollen, die zu so etwas in der Lage ist!

    Das ist alles eine Frage der Perspektive ... Zidaine hat auch zuvor schon gemordet, aber wir haben nicht so sehr den Scheinwerfer darauf gerichtet. Deswegen wurde ihre Grausamkeit nicht so auffällig - und in der Leserschaft war sie eine Sympathieträgerin. Das scheint sich mit Totenmeer zu drehen ...

    Achja, als Tylstyr durch Beorns Augen sieht, sieht er die goldenen Iriden der falschen Lenya. Er stutzt zwar, aber durch seine Verzweiflung wegen Zidaine wird er dieser Beobachtung keine weitere Bedeutung zumessen, denke ich.

    Mal angenommen, er würde Verdacht schöpfen ... Was könnte/wollte er denn tun?

  • Ja, Vespertilio und Beorn "verstehen" sich besser, auch wenn genügend Misstrauen auf beiden Seiten da ist.

    Naja, die beiden sind sich vielleicht nicht mal so unähnlich

    Mal angenommen, er würde Verdacht schöpfen ... Was könnte/wollte er denn tun?

    Nichts. Außer sie vielleicht auffliegen lassen. Aber wer würde ihm denn schon glauben? Richtig- niemand!

    Das scheint sich mit Totenmeer zu drehen

    Nach dieser Wendung kein Wunder ^^

    Eben, so sehe ich das auch.

    Ich auch!

    Die meiste Zeit habe ich auch den Eindruck, aber bei Vermis hatte ich das Gefühl, Abdul wusste von Anfang an, wem er da gegenübersteht, daher auch immer diese Spitzen gegen Vermis

    Ich auch. Und ich fand dieses "Stupfen" ja richtig klasse. Ich habe immer darauf gewartet, das Vermis deswegen mal den Flipper kriegt und sein wahres Gesicht zeigt

    Achja, als Tylstyr durch Beorns Augen sieht, sieht er die goldenen Iriden der falschen Lenya. Er stutzt zwar

    Wie sollte er auch? Er kennt ja Pardona nicht. Ich glaube, der einzige, der es (vielleicht) kapieren würde, wäre Abdul und selbst da bin ich mir nicht sicher.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Mal angenommen, er würde Verdacht schöpfen ... Was könnte/wollte er denn tun?

    Tja, das ist die große Frage - er könnte die Anderen höchstens sensibilisieren, das nächste Mal genauer hinzuschauen. Und dann beim höchsten Götterkommittee Einspruch erheben, dass Beorns Ottajasko überhaupt nicht mehr von einer echten Geweihten begleitet wird, was dann zur Disqualifikation des Blenderes führt. Lailath kann dann direkt Kelch und Silberflamme mit in die Wüste nehmen und so den Fluch ihres Volkes aufheben :totlach::totlach:


    Das ist alles eine Frage der Perspektive ... Zidaine hat auch zuvor schon gemordet, aber wir haben nicht so sehr den Scheinwerfer darauf gerichtet. Deswegen wurde ihre Grausamkeit nicht so auffällig - und in der Leserschaft war sie eine Sympathieträgerin. Das scheint sich mit Totenmeer zu drehen ...

    Ich bin mir sicher, würde sie ihre Schänder von damals einfach nur töten, könnte ich das mehr nachvollziehen, auch wenn es sich dann immer noch um Selbstjustiz handelt, aber in Aventurien geht es eh rauher zu. Aber Tjorne so zu quälen und damit auch Tylstyr sowie ihren Verrat an dessen Liebe zu ihr lässt mein Mitgefühl im Moment gerade arg schmelzen.


    Ich auch. Und ich fand dieses "Stupfen" ja richtig klasse. Ich habe immer darauf gewartet, das Vermis deswegen mal den Flipper kriegt und sein wahres Gesicht zeigt

    Ich dachte auch immer, jetzt gleich flippt Vermis aus :totlach:


    Oder um sich ihrer zu entziehen.

    Oder so.

  • Ich auch. Und ich fand dieses "Stupfen" ja richtig klasse. Ich habe immer darauf gewartet, das Vermis deswegen mal den Flipper kriegt und sein wahres Gesicht zeigt

    Ich dachte auch immer, jetzt gleich flippt Vermis aus :totlach:

    Das habe ich auch gedacht, dass sowas passieren könnte. Gerade deshalb habe ich das nicht als durchdachte Aktion von Abdul gesehen, sondern als Handlung aus der Situation heraus. Wenn Vermis ausgeflippt wäre, hätte das für die Ottajasko durchaus gefährlich werden können.

  • Das war ein sehr aufschlussreiches Kapitel mit einigen wichtigen Wendungen. Besonders gut gefallen hat mir Abdul, über den könnte ich mich echt totlachen, wie er Vermis immer wieder provoziert. Ich glaube auch, dass Abdul zumindest unbewusst genau weiß, was er da tut und was Vermis da macht. Ich hoffe sehr, dass er zur rechten Zeit alle Sinne beisammen hat, um seinen Leuten beizustehen.


    Lailath geht mir auf den Zeiger. Sie gehört einfach nicht zur Gruppe und ich empfinde sie als Störfaktor. Da gliedert sich Pardona ja noch besser ein :totlach: Ich wäre nicht traurig, wenn die Dame im nächsten Band nicht mehr mit dabei ist.


    Für mich sieht es ja nun so aus, als ob es darauf hinausläuft, dass beide Ottajaskos begleitet von ihren jeweiligen Schwarzmagiern mehr oder weniger zeitgleich am Spinnenschiff eintreffen. Vielleicht haben wir ja Glück und bei diesem Zusammentreffen schalten die beiden Schergen sich gegenseitig aus. Dann müssen Asleif und Beorn sich "nur noch" um den Dämon kümmern und auswürfeln, wer den Kelch mitnehmen darf.

    Ich vermute auch so etwas. Vielleicht müssen die beiden Kontrahenten sogar wieder zeitweise zusammen halten, damit sie da heil raus kommen. Ich bin sehr gespannt, wer dieses mal gewinnt. Ich mag da keine Prognose stellen.

    An Tjorne können wir nun zumindest einen Haken machen. Ich bin froh, dass niemand mehr rechtzeitig aufgetaucht ist, um ihn noch zu retten. Das wäre mir zuviel des Guten gewesen.

    Mir auch. Genug ist genug. Ich war ja noch nie ein großer Fan von Tjorne, aber immerhin hat er zum Schluss ein wenig gepunktet und ein weiteres Leid hätte ich ihm nicht gewünscht.

    Was passiert wohl, wenn er erkennt, wie nahe pardona ist?

    Da Abdul arkane Ströme wahrnimmt, die selbst den meisten Magiern verborgen bleiben, ist es vielleicht wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis Pardona von ihm entdeckt wird oder er zumindest erkennt, dass Lenya eine andere ist.

    Das wird sicherlich auch nochmal spannend. Zumindest Pardona wird ihn erkennen und auch da ist es nicht uninteressant, wie sie darauf reagiert. Wird sie ihn wieder haben wollen?

    War das alles vielleicht von Anfang an eine Falle im Auftrag von Vermis? Wundern würde es mich nicht.

    Davon gehe ich mal stark aus.

    Allerdings wird das noch ganz schön spannend werden, jetzt, wo Zidaine zusammen mit Tylstyr und Praioslob in einer Kajüte festsitzt und sie viel Zeit haben werden, sich mit sich zu beschäftigen. Mit dieser Wendung habe ich tatsächlich nicht gerechnet - finde ich aber super und bin gespannt, was sich hieraus ergeben wird.

    Das wird allerdings eine ganz interessante Kombination und damit hatte ich tatsächlich auch nicht gerechnet. Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    Salarin befindet sich wieder in der "mein König" Phase.

    Ich ahne ,das seine erste Persönlichkeit -Beschützer des Hochkönigs der Elfen- überlagert wurde von seiner jetzigen Persönlichkeit. Diese Reise wirkt bewussseinsfördernd auf ihn.

    Was mir auffällt: Das passiert irgendwie immer mit ihm, wenn er in der Nähe von elfischer Magie ist. Dann "switcht" er, gerade so als ob er eine multiple Persönlichkeit wäre.

    Das stimmt, das ist mir auch schon aufgefallen. Anscheinend gibt es da zu den Hochelfen eine starke Verbindung.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Das Zusammentreffen von unseren Recken mit Vermis verläuft nicht ganz so, wie Vermis sich das vorgestellt hat. :totlach: Erst werden seine Gäste kurz vom Schiff von Scherenwürmern angegriffen und dann sind sie auch noch so gar nicht willig, mit ihm ein Bündnis zu schließen. Abduls Reaktion auf Vermis war amüsant und interessant. Es lässt vermuten, dass Vermis seine "Kameraden" mit Magie an sich bindet. Auch sammelt er magische Artefakte an sich. Auf mich wirkt Vermis sehr unsympatisch und suspekt. Er sagt garantiert nicht die Wahrheit. Und nachdem Abdul dann auch noch Vermis schreckliche Taten der Vergangenheit aufdeckt ist es bei Phileasson natürlich vorbei. Das wohl! Der Kampf mit den Scherenwürmern war spanndend. Zum Glück wurde niemand verletzt.

    Die Vision von Leomara war ja echt gruselig! :o Da musste ich dann an den Exorzisten denken. Wie Leomara da so verdreht über den Tisch läuft .... :angst:Und Mactans will sich also an Vespertilio und Vermis rächen. Was haben sie dem Dämon bloß angetan? Und Mactans lebt auf einem "fremdartigen Schiff" dessen "Eleganz seines Baus den Seeleuten ein Rätsel" ist. Es zerfällt auch nicht. Ob das wohl die Iylian Thar ist? Sie ist ja im Wald auch schon "Mactans zweites Zuhause" gewesen. Das sie dem Sargassomeer widersteht liegt ja vielleicht daran, dass sie elfischen Ursprungs ist oder daran, dass der Kelch dort ist.

    Salarin ist anscheinend wieder im anderen Modus. Er bezeichnet Phileasson wieder als seinen König und verhält sich wie ein erfahrener Krieger und Beschützer seines Herrn. Aber was genau ist denn das nun mit Salarin? Er ist nicht von einem Geist besessen. Das erfahren wir durch den Geist der mit Lailath spricht. "Er ist ... anders." Aber leider erfahren wir nicht was an ihm anders ist. Schade. Die Sache mit dem Geist dem Lailath hilft war seltsam, aber sie hat mir geholfen etwas mehr Einblick zu bekommen. Lailath plant also mit Hilfe der Geister etwas Böses, denn sie braucht dafür böse Geister. Das ist nicht gerade vertrauenerweckend.


    Zidaine bringt die Angelegenheit mit Tjorne zu Ende. Er stirbt also doch durch ihre Hand. Irgendwie finde ich das schon etwas traurig. Was mich überrascht hat, war das Tjorne die Qualen ohne vor Schmerzen zu schreien erträgt, sondern als seine Sühne auf sich nimmt und zu Swafnir betet. Das muss doch schrecklich gewesen sein. Aber dadurch nimmt er Zidaine einen Teil ihrer Rache. Sie empfindet unfreiwillig Respekt für Tjorne und hat keine Freude an ihrer Folter.

    Tylstyr und Praioslob ... das war schön. Ich fand Praioslob toll in diesem Dialog. Er unterstützt Tylstyr und will ihm helfen. Auch fand ich Tylstyrs Bemerkung, das es gut gewesen wäre, wenn Praislob mal in seinem Dorf gepredigt hätte, richtig klasse. Da hat Tylstyr die Gedanken, die ich da beim lesen hatte ausgesprochen. Und dann das Treffen mit Zidaine. Tylstyr ist geschockt, dass Zidaine Tjorne ermordet hat. Ich denke, dass ist das endgültige aus für Tylstyrs Liebe zu Zidaine.


    Vermis dieser hinterhältige gemeine Zauberer! Ob er wohl Ikvan beauftragt hat Tylstyr den Ort, wo sich Zidaine befindet zu verraten, damit er ihn dann dort als Geisel nehmen kann. Das vermute ich ganz stark. Und woher weiss er eigentlich immer alles, was im Totenmeer vor sich geht? Was für Zauberei ist das? So nun da Vermis drei Geiseln hat müssen Phileasson und seine Recken mit Vermis zusammenarbeiten. Ich bin gespannt, wie das so wird.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • bestimmt zieht er ins Swafnirsreich ein ; so Glorreich ist noch keiner abgegangen!

    Das würde ich mir für ihn auch wünschen.

    Nun wird sich Zidaine mies fühlen, weil sie Blakhara kein Opfer bringen konnte.

    Konnte sie Blakharz wirklich kein Opfer bringen. Sie musste ihre Opfer einen grausamen und qualvollen Tod bescheren. Das hat sie definitiv getan.

    Was mir auffällt: Das passiert irgendwie immer mit ihm, wenn er in der Nähe von elfischer Magie ist. Dann "switcht" er, gerade so als ob er eine multiple Persönlichkeit wäre.

    Ja das ist mir auch aufgefallen. Da gibt es bestimmt einen Zusammenhang.

    Ich hatte ja echt gedacht, dass Tylstyr irgendwie noch dazu käme und Tjorne retten würde

    Nein das hab ich echt nicht gedacht. Aber es hätte mich nicht überrascht, wenn sie Zidaine in Aktion überrascht hätten, aber für Tjorne trotzdem jede Hilfe zu spät gewesen wäre.

    Tja, wie steht es denn nun um die beiden - haben sie noch eine Zukunft?

    Nein. Der Zug ist abgefahren.

    Was denkt Ihr, wer wird die Artefakte am Ende des Romans besitzen?

    da wage ich keine Prognose.

    Was passiert wohl, wenn er erkennt, wie nahe pardona ist?

    Ich glaube, das wäre nicht gut für Abdul. Wer weiß, ob dann nicht seine Erinnerungen zurückkommen und er daran zerbricht?

    was das für ein Hilfe und Verderben versprechender Stirnreif ist, den Vermis da trägt.

    Das frage ich mich auch.

    Dann müssen Asleif und Beorn sich "nur noch" um den Dämon kümmern und auswürfeln, wer den Kelch mitnehmen darf.

    :totlach:

    auf die angekündigte Wendung warte ich noch

    Die wird dann in nächsten Kapitel kommen, wenn Zidaine, Tylstyr und Praislob zusammen in einer Kammer eingesperrt sind. :geil:

    Also ich hätte den auch gerne. Da ich aber gegen jede einzelne der sechs Parteien ziemlich alt aussehen würde, warte ich erstmal das große Hauen und Stechen ab, und schaue dann wer noch steht, wenn sich der Rauch verzogen hat. Vielleicht ergibt sich dann ja eine günstige Gelegenheit... :autsch:

    Das ist eine gute Strategie. Ich bin dabei. :daumen:

    Damit begibt man sich doch auf dieselbe Stufe desjenigen, den man deswegen verachtet! Das habe ich noch nie nachvollziehen können, wie der Tod einem Genugtuung verschaffen kann? Mein ganzes Leben lang ist es für mich ein ungeheuerlicher Zustand, dass es in einem modernen Land wie de U.S.A ach wie vor in vielen Staaten die Todesstrafe gibt. Niemand hat das Recht ein Leben zu nehmen. Auch dann nicht, wenn der Täter eins genommen hat.

    Das ist auch meine Meinung.

    Was denkt Ihr, wie Beorn zu Zidaine steht? Ist sie seine große Liebe?

    Ob sie unbedingt seine große Liebe ist? Keine Ahnung. Auf jeden Fall empfindet er durchaus viel für sie. Sie haben ja auch schon auf früheren Fahrten gelegentlich das Lager geteilt.

    Ha, der Foggwulf hat wenigstens Anstand genug, mit einem gemeinen und bösen Blutmagier wie Vermis keine Geschäfte einzugehen, während Beorn der Blender mit einem Magier paktiert, der sich Sklaven hält, das wohl :totlach:

    Das wohl! :kommmalherfreundchen:

    Sehr schön fand ich auch die Szene beschrieben, in der sich Tylstyr wehmütig an die gemeinsamen Zeiten mit seinem alten Jugendfreund erinnert, das war, als ob in dem Moment die Handlung und auch die Zeit gestoppt wurde.

    Das stimmt. Das war sehr berührend.

    Allerdings wird das noch ganz schön spannend werden, jetzt, wo Zidaine zusammen mit Tylstyr und Praioslob in einer Kajüte festsitzt und sie viel Zeit haben werden, sich mit sich zu beschäftigen.

    Darauf freue ich mich schon.

    Oder könnte der Kelch dafür sorgen, dass sie endlich ihren Frieden finden könnten? Wobei das ja nicht jeder Geist möchte.

    Wenn das so wäre, dann würde der böse Geist, dem Lailath geholfen hat ihr bestimmt nicht helfen. Denn dann hätte dieser Geist doch einfach seine Knochen von den Geweihten segnen lassen können.

    Mal angenommen, er würde Verdacht schöpfen ... Was könnte/wollte er denn tun?

    Nicht viel. Aber er könnte zumindest diese Information weitergeben und dann würde sich das bestimmt ziemlich negativ für Beorn auf die Wettfahrt auswirken. Vielleicht werden dann ja die Punkte, die er mit Pardonas Hilfe erlangt hat wieder abgezogen?

    Tja, das ist die große Frage - er könnte die Anderen höchstens sensibilisieren, das nächste Mal genauer hinzuschauen. Und dann beim höchsten Götterkommittee Einspruch erheben, dass Beorns Ottajasko überhaupt nicht mehr von einer echten Geweihten begleitet wird, was dann zur Disqualifikation des Blenderes führt. Lailath kann dann direkt Kelch und Silberflamme mit in die Wüste nehmen und so den Fluch ihres Volkes aufheben :totlach::totlach:

    Die Variante ist auch nicht schlecht. Allerdings wären dann die Wettfahrt sehr schnell zu Ende. Und dann gibt es die anderen 6 Bände nicht mehr. Das wäre doch echt blöd.

    Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    :klatschen::geil: Das wär's. :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Lailath geht mir auf den Zeiger. Sie gehört einfach nicht zur Gruppe und ich empfinde sie als Störfaktor. Da gliedert sich Pardona ja noch besser ein :totlach: Ich wäre nicht traurig, wenn die Dame im nächsten Band nicht mehr mit dabei ist.

    Da bin ich voll und ganz bei Dir!


    Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    Also wenn man eine Parodie auf dieses Buch schreiben wollte, dann wäre das eine geniale Idee für diese Situation! :totlach:


    Aber was genau ist denn das nun mit Salarin? Er ist nicht von einem Geist besessen. Das erfahren wir durch den Geist der mit Lailath spricht. "Er ist ... anders." Aber leider erfahren wir nicht was an ihm anders ist. Schade.

    Wenn er nicht von einem Geist besessen ist, dann tippe ich auf eine wiedergeborene Elfenseele. In anderen DSA-Romanen kommt auch ein Elf vor, der mehrfach gelebt hat, Tenobaal Totenamsel. Allerdings wusste der genau wer er war und konnte sich erinnern, wenn ich mich nicht täusche. Es ist also die Frage, warum sich Salarin nicht einfach normal erinnern kann sondern eher zufällig in seine alte Persönlichkeit wechselt und damit den Blick für seine aktuelle Umgebung verliert.

  • Wenn er nicht von einem Geist besessen ist, dann tippe ich auf eine wiedergeborene Elfenseele.

    Ich gehe auch davon aus, dass in ihm eine alte Elfenseele aus erster Zeit steckt. Wie ist das denn generell in dieser Welt: Gibt es das oft, dass die Seelen wiedergeboren werden oder fällt das zunächst nicht auf und muss - vielleicht auch durch alte Artefakte - erst wieder animiert werden? Sozusagen als Schlüssel für die alte Seele?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich gehe auch davon aus, dass in ihm eine alte Elfenseele aus erster Zeit steckt. Wie ist das denn generell in dieser Welt: Gibt es das oft, dass die Seelen wiedergeboren werden oder fällt das zunächst nicht auf und muss - vielleicht auch durch alte Artefakte - erst wieder animiert werden? Sozusagen als Schlüssel für die alte Seele?

    Die DSA-Experten mögen mich verbessern oder ergänzen, aber mir ist außer dem genannten Elfen Tenobaal kein Fall von Wiedergeburt eines Normalsterblichen (dazu zähle ich die Elfen jetzt mal) bekannt. Es scheint mir also zunächst einmal so zu sein, dass in den allermeisten Fällen jede Seele nur einmal lebt und Wiedergeburt etwas äußerst Seltenes ist (auch wenn die Maraskaner daran glauben).Ansonsten kenne ich das nur von höheren Wesenheiten, die im Laufe der Zeit in verschiedenen Inkarnationen auftreten. Oder mächtige Magiebegabte, die ihren Geist willentlich in einen anderen Körper überführen oder Geister von Verstorbenen, die es schaffen wieder körperlich zu werden (siehe Lailath). Das sind aber alles keine Wiedergeburten im eigentlichen Sinn.



    Aufgrund der geringen Stichprobe "echter" Wiedergeburten ist es schwer zu sagen, ob Salarins Zustand "normal" für so etwas ist, oder ob da noch mehr dahinter steckt. Vorausgesetzt es handelt sich tatsächlich um eine Wiedergeburt bei ihm... er trägt ja zusätzlich das Sternenmal, das mit Sicherheit auch eine Rolle in der ganzen Sache spielt.

  • Und dann beim höchsten Götterkommittee Einspruch erheben, dass Beorns Ottajasko überhaupt nicht mehr von einer echten Geweihten begleitet wird, was dann zur Disqualifikation des Blenderes führt.

    Vielleicht werden dann ja die Punkte, die er mit Pardonas Hilfe erlangt hat wieder abgezogen?

    Da sprecht Ihr einen interessanten Aspekt an.

    Am Ende wird derjenige König der Meere, den die Oberste Hetfrau dazu ernennt.

    Diese Wettfahrt hat Garhelt ausgerufen (allerdings auf Bitten Cunias), um die Sache zu regeln. Aber am Ende ist es ihre Entscheidung.

    Sie entscheidet darüber, wer welche Punkte zugesprochen bekommt (und gegebenenfalls, wer welche aberkannt bekommt). Dazu stützt sie sich wesentlich auf die Berichte der mitreisenden Geweihten.

    Wie wird sie zu Pardona stehen?

    Aber auch: Wie wird sie dazu stehen, dass die Schiedsrichterin Shaya inzwischen als Teil der Ottajasko agiert? Könnte auch das zu einem Punktabzug führen?

    Besonders gut gefallen hat mir Abdul, über den könnte ich mich echt totlachen, wie er Vermis immer wieder provoziert.

    Es freut mich, dass Abdul so an Sympathien gewinnt. :jakka:


    Lailath geht mir auf den Zeiger. Sie gehört einfach nicht zur Gruppe und ich empfinde sie als Störfaktor.

    Auch diese Rezeption finde ich interessant. Ja, Lailath ist kein Teil der Ottajasko ... Aber im Gegensatz zu Vermis und Vespertilio verfolgt sie immerhin ein ehrenhaftes Ziel. Sie ist in göttlicher Mission unterwegs, für ihr Volk, und um ihren Bruder zu erlösen, der als Geist in Vallusa "festhängt".

    Auch sammelt er magische Artefakte an sich.

    Vermis kann sie sogar erschaffen - er ist Golembauer und Artefaktmagier.


    Und woher weiss er eigentlich immer alles, was im Totenmeer vor sich geht? Was für Zauberei ist das?

    Ihr habt ja schon den Tang-Golem gesehen ... Solche und ähnliche Kunstgeschöpfe hat er viele. Das sind seine Kundschafter im Tangmeer. Und vielleicht(?) besitzt er auch ein Artefakt, das ihm bei der Aufklärung hilft.


    Und nachdem Abdul dann auch noch Vermis schreckliche Taten der Vergangenheit aufdeckt ist es bei Phileasson natürlich vorbei.

    Die Ausgestaltung dieser Taten war ein Punkt, bei dem uns die Rollenspielredaktion geholfen hat. In der ersten Fassung war Vermis lediglich ein Blutmagier. Aber die kundigen DSA-Redakteure haben dann zu Recht darauf hingewiesen, dass auch die Thorwaler mit ihren Runen und ihren Sumarblot-Ritualen Blutmagie wirken (allerdings in aller Regel mit Tierblut). Daher habe ich Vermis' "Jugendsünden" etwas weiter ausgestaltet.

    Lailath plant also mit Hilfe der Geister etwas Böses, denn sie braucht dafür böse Geister. Das ist nicht gerade vertrauenerweckend.

    Ich bin mir nicht sicher, ob "etwas Böses" es im absoluten Sinne trifft. Sie will sich die Artefakte mit allen Mitteln holen - und das schließt im Zweifel auch Gewalt mit ein. In der aktuellen Konstellation muss sie davon ausgehen, dass man mit Reden kaum weiterkommen wird ...

    Aber dadurch nimmt er Zidaine einen Teil ihrer Rache. Sie empfindet unfreiwillig Respekt für Tjorne und hat keine Freude an ihrer Folter.

    Wie steht Ihr denn inzwischen zu Tjorne - nachdem seine Geschichte zu Ende erzählt ist? Ist er nett oder ein Fiesling? War er interessant?

    Ob sie unbedingt seine große Liebe ist? Keine Ahnung. Auf jeden Fall empfindet er durchaus viel für sie. Sie haben ja auch schon auf früheren Fahrten gelegentlich das Lager geteilt.

    Ich glaube, das ist bisher in der Diskussion auch kaum beleuchtet worden ... Beorn und Zidaine kennen sich schon seit Porto Paligan. Im Schlangengrab-Prolog war sie bereits mit dabei.

    Wie ist das denn generell in dieser Welt: Gibt es das oft, dass die Seelen wiedergeboren werden

    Auch in Aventurien ist das Nachleben etwas Ungewisses.

    Die Zwölfgötterkirchen lehren, dass die Seele von Golgari, dem Totenraben, über das Nirgendmeer getragen wird. Sie wird dann vom Totengott Boron auf der Seelenwaage Rheton gewogen. Wenn sie für gut befunden wird, wird sie gefragt, in welches der zwölfgöttlichen Paradiese sie Einlass begehrt - Rahjas Zelt der Freuden, Travias Tafel etc. Es gibt auch meist ein Gegenstück, einen Bereich für jeden Zwölfgott, in den er besonders missliebige Seelen verbannen kann.

    Bei den Maraskanern wird man wiedergeboren, bis Gror den Weltendiskus fängt.

    Für alle diese Varianten gibt es belege - was die Sache widersprüchlich macht. Vielleicht passiert mit einer Seele genau das, was der Verstorbene geglaubt hat, was mit ihr passiert ...

    Es scheint mir also zunächst einmal so zu sein, dass in den allermeisten Fällen jede Seele nur einmal lebt und Wiedergeburt etwas äußerst Seltenes ist (auch wenn die Maraskaner daran glauben).

    In den Romanen von Karl-Heinz Witzko spielen belegte Wiedergeburten eine gewisse Rolle ...

  • Aber auch: Wie wird sie dazu stehen, dass die Schiedsrichterin Shaya inzwischen als Teil der Ottajasko agiert? Könnte auch das zu einem Punktabzug führen?

    Pardona-Lenya agiert da ja nicht unbedingt anders... da gibt es auch einige Beispiele, die über den Status eine reinen "begleitenden Schiedsrichterin" hinausgehen. Wenn sie beispielsweise die Echsenrunen entziffert und so Beorn den Weg zum Schlangenfriedhof weist...

    Davon abgesehen hat ja nicht Phileasson entschieden, dass Shaya Teil der Ottajasko zu sein hat, sondern sie hat sich selbst eingegliedert. Ihm kann man daraus keinen Vorwurf machen. Wenn es sie stört, hätten Cunia und Garhelt besser geeignete Schiedsrichter auswählen müssen anstatt von Travia-Geweihten, die schon von ihrer Überzeung her für die Menschen um sie herum da sind.


    In den Romanen von Karl-Heinz Witzko spielen belegte Wiedergeburten eine gewisse Rolle ...

    Die Romane stehen noch auf meiner Liste. Da bin ich gespannt!

Anstehende Termine

  1. Freitag, 30. November 2018, 21:43 - Freitag, 14. Dezember 2018, 22:43

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  2. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  3. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  4. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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