06: Kapitel 4: Nicht Meer noch Land (331 - 383)

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  • Da ist sie traumatisiert wegen einer Gruppenvergewaltigung die Wochen gedauert hat und dann springt sie dauernd mit einem anderen in die Kiste.

    Auch in der Realität sind die Reaktionen auf solche schreckliche Erfahrungen sehr vielfältig. Viele Pornostars haben Missbrauchserfahrungen hinter sich ...

  • Wieder einmal sehr gruselig. Wie sich ihr Körper verdreht während ihrer Vision.

    Ich musste die ganze Zeit an den Exorzisten denken:o

    Galayne kann einem leid tun. Als Kreatur Pardonas steht er ständig in einer Art Bringschuld

    Ich habe auch Mitleid mit ihm und wünsche ihm, das er sich emanzipieren kann

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Denn da geraten die Kapitäne nun gewissermaßen zwischen die Fronten und werden vor den Karren zweier verfeindeter Greise gespannt.

    Glaubt Ihr, es ist eine gute Idee, diese beiden Drachenführer einspannen zu wollen? :teufel:


    Gerührt hat mich Phileasson, als er Galandels Hände hielt. Irgendwie ein Moment des Innehaltens in alldem Chaos.

    In diesem Buch scheinen es vor allem die kleinen Szenen am Rande zu sein, die beeindrucken. :)


    Und dass jetzt wieder diese Krebse zum Einsatz kommen sollen......auch das....irgendwie....ich weiß es nicht.

    Ich habe mir erklären lassen, dass ein solches "Muster" beim Morden ein typisches Merkmal für Serienkiller ist. Deswegen bezeichnet die Polizei auch schon mal jemanden als Serienkiller (oder deutsch "Massenmörder"), obwohl er erst einen einzigen Menschen umgebracht hat, also eigentlich noch nicht von einer Serie die Rede sein kann. Das passiert, wenn der Mord etwas Rituelles und Zwanghaftes hat - im Gegensatz zum Beispiel zu einem Verbrechen, das aus einem Ehestreit heraus geschieht, oder als "Nebeneffekt" bei einem Raub.

    Ich musste die ganze Zeit an den Exorzisten denken

    Ich war dabei inspiriert von einer Szene in dem Film Der Exorzismus der Emily Rose.

  • Ich finde es immer wieder faszinierend, über welche magischen Fähigkeiten Abdul verfügt, er benötigt keinen Zauberstab, um seine Magie zu verstärken und schüttelt seine "Sprüche" locker aus dem Ärmel, ganz instinktiv, ohne sich überhaupt daran erinnern zu können, warum er es kann.


    Auf der anderen Seite haben wir diese Gedächtnislücken, immer wieder tauchen Erinnerungsfetzen auf, die er aber nicht mehr zuordnen kann. Was die Geschehnisse vor und während seiner Zeit im Himmelsturm angeht, könnte ich das noch nachvollziehen, aber auch Dinge aus der jüngsten Vergangenheit, wie seine Warnungen, die er den Postreiter (der exakte Name fällt mir gerade mal wieder nicht ein) übergeben hat, kann er nicht mehr zuordnen. Ich hoffe nur, dass dieser Gedächtnisverfall nicht weiter fortschreitet.


    Ach, die Kröte ist wieder da? Die ist ja ganz schön hartnäckig. Ich kann das Vieh zwar noch nicht einschätzen, aber wie sie Vespertilio in seiner Überheblichkeit schön alt hat aussehen lassen, hat mich dann doch gefreut.

    Allerdings trifft Vespertilio mit seiner Vermutung, was die Beziehung zwischen Beorn und Phileasson angeht, voll ins Schwarze und zieht Parallelen zu seiner Beziehung zu Vermis und Zynthia. Allerdings handelt es sich bei der Frau in Beorns Leben um dessen Schwester und nicht um seine Geliebte.

    Da fällt mir gerade ein, in einem der vorigen Abschnitte wurde doch mal bei einer Feier in den Raum geworfen, wem Phileassons Herz wohl gehören würde, was doch - ich glaube, es war Ohm - direkt abgewürgt wurde.


    Endlich schafft es Tylstyr wieder durch die Augen seiner "Geliebten" zu sehen und erhält wohl dabei die Klatsche seines Lebens. Naja, nun weiß er Bescheid, ist besser so, wie wenn er sich weiterhin in falschen Hoffnungen wiegt.


    War das jetzt wirklich vernünftig oder einfach nur sentimental von Lailath, als sie diesen Stimmen gefolgt ist? Die Szene zeigt jedoch, wie wenig zugehörig sie sich zur Ottajasko fühlt, ganz anders wie Salarin oder Galayne.


    Apropos Galayne: sein Gespräch mit Pardona war sehr interessant, ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass sie sogar mehr über die Hintergründe der Wettfahrt weiß. Unsere Überlegungen, warum so viele elfische Artefakte eine Rolle bei dieser Wettfahrt spielen bzw. ob nicht viel mehr dahintersteckt, decken sich ziemlich mit Pardonas Überlegungen.


    Zidaine und Tjorne: die beiden scheinen nun im Finale angekommen zu sein. Das Gespräch, welches Zidaine mit ihm führt, wäre schon viel früher fällig gewesen, aber erst, als er wehrlos und mit dem Krebslockmittel eingestrichen ist, ist sie in der Lage, offen über ihre innere Pein und ihre Abmachung mit dem Erzdämon der Rache zu sprechen. Und Tjorne zeigt ihr Größe, indem er die Schuld annimmt. Ob das Versprechen des Dämons, dass Zidaine frei sein wird von ihren "Dämonen", die sie damals geschändet haben, indem sie sie alle umbringt, wirklich in Erfüllung gehen wird?


    Ah, und nun taucht auch Vermis auf - jedenfalls schon mal sein Unterhändler. Während Vespertilio auf Beorn setzt, wendet sich sein Rivale an den Foggwulf. Mit Worten kann Vermis schon mal umgehen, aber ich werde nicht nochmal den Fehler machen und ihm mehr trauen als Vespertilio, immerhin ist Vermis ebenfalls ein Sadist. Außerdem machen mich die fiebrigen Augen von Ikvan misstrauisch. Naja, wie werden sehen.

  • Wurde ja Zeit, das Phileasson endlich mal ankommt. Sehr viel weiter als Beorn ist er mit seinem Schiff nicht gekommen.

    Stimmt, Beorn hat inzwischen ganz schön viel Zeit vertrödelt, einmal wegen Zidaines Rache und zum anderen mit dem Kampf gegen die Spinnen, von dem sich einige seiner Recken erstmal erholen mussten.


    Während Galandel immer schneller ihrem Ende zustrebt.

    Das ist echt erschreckend, wie schnell sie verfällt.


    Galayne tut mir leid, er ist langsam angekommen und fühlt sich als Teil einer Gemeinschaft und steht jetzt zwischen Pardona und Beorns Truppe. Nett das er sich anderswo seine Nahrung sucht, auch wenn es ihm nicht schmeckt.

    Mir tut Galayne ebenfalls leid mit seiner inneren Zerrissenheit.


    Ob Dolorita noch dahinter kommt wer die blonde Fledermaus ist, die dauernd um sie rumflattert? Echt, das war eine gemeine Sache. Orelio war ein echt netter Typ er hat es nicht verdient so verunstaltet zu werden.

    Da bin ich ganz bei dir. Irgendwie hoffe ich, dass Dolorita noch die Wahrheit erfährt. Dass sie eigentlich bis Beorns Auftauchen ein gutes, wenn auch armes Leben geführt haben, hat sie inzwischen auch erkennen müssen.


    Also wenn alle so sterben müssen die dabei waren, damit Zidane es vergessen kann, dann hat Tylstyr ein echtes Probleme.

    Genau.


    Und dann kommt Leomara - und das Ende ihrer Vision schafft es tatsächlich, mich etwas neugieriger auf das zu machen, was noch so mit Lailath passieren wird.

    Ja, Leomaras Auftritt war wieder ziemlich stark - und passte perfekt dann zu Lailaths Ausflug.


    Anscheinend hat Vespertilio es ja nicht ganz geschafft, Orelios Gedächtnis zu löschen. Wenn der "Goldpelz" andauernd Dolorita anstarrt und Pepito verfolgt.

    Ich hatte auch das Gefühl, dass Orelio als Chimäre immer noch eine besondere Beziehung zu Dolorita hat.


    Andererseits ist er Pardona bedingungslos ergeben. Ich sehe nicht, dass er sich irgendwie von ihr löst.

    Ich frage mich gerade, was mit ihm passieren würde, wenn Pardona sterben würde? Wäre er dann frei oder kreuzunglücklich, weil seine Schöpferin nicht mehr lebt?


    Wenn es diesen Ursprung der Kraft gibt, und man es schafft, den zu beseitigen, dann müsste sich das Tangmeer ja wieder auflösen, oder? Dann kommt man da vielleicht ganz einfach per Schiff weg, wenn es keinen Sog meht gibt.

    Das ist eine sehr gute Überlegung - ich verdränge zwar bisher den Gedanken, denn der Kelch muss ja erstmal gefunden werden, aber irgenwann sollten unsere Helden dieses Tangmeer wieder verlassen können.


    Am Ende ist Magie nichts, das für Menschen gedacht ist (im Gegensatz zu den Elfen, die von Natur aus magisch begabt sind). Die Magie wurde den Menschen von Mada zum Geschenk gemacht ("Madas Frevel"). Von daher ist die Überlegung, dass Abduls magisches Können auch damit zu tun hat, dass sich sein Verstand außerhalb der Bahnen bewegt, die für Menschen normal sind, durchaus valide.

    Die Überlegung, warum Abdul über so viel magische Macht verfügt und sie so leicht handhaben kann wie ein Elf, stelle ich zwischendrin auch immer wieder an.


    Gerührt hat mich Phileasson, als er Galandels Hände hielt. Irgendwie ein Moment des Innehaltens in alldem Chaos.

    Stimmt, das fand ich ebenfalls sehr rührend.

  • Zitat von odenwaldcollies

    Mir tut Galayne ebenfalls leid mit seiner inneren Zerrissenheit.

    Ich habe dar so eine Theroie zu Galayne. Er ist doch Pardonas Geschöpf. Bestimmt ein misslungenes Chimärenprojekt indem sie aus einer Elfe einen Vampir schuf.

    Er muss ihr dienen bis zu ihrem Tod .

  • Zitat von odenwaldcollies

    Mir tut Galayne ebenfalls leid mit seiner inneren Zerrissenheit.

    Ich habe dar so eine Theroie zu Galayne. Er ist doch Pardonas Geschöpf. Bestimmt ein misslungenes Chimärenprojekt indem sie aus einer Elfe einen Vampir schuf.

    Er muss ihr dienen bis zu ihrem Tod .

    Das könnte ich mir auch gut vorstellen.

  • Das Gespräch, welches Zidaine mit ihm führt, wäre schon viel früher fällig gewesen, aber erst, als er wehrlos und mit dem Krebslockmittel eingestrichen ist, ist sie in der Lage, offen über ihre innere Pein und ihre Abmachung mit dem Erzdämon der Rache zu sprechen.

    Mich hat es etwas gewundert, dass sie überhaupt mit Tjorne über ihre Gefühle und Motivation redet. Das war bei den bisherigen Opfern ja auch nicht der Fall, oder? Vielleicht ist das ein Zeichen, dass die Sache mit Tjorne, da sie sich schon so lange zieht, doch auch Spuren bei ihr hinterlassen hat. Es kam mir ein bisschen so vor, als wollte sie sich gegenüber Tjorne rechtfertigen.


    Außerdem machen mich die fiebrigen Augen von Ikvan misstrauisch.

    Das hat mich auch irritiert.


    aber auch Dinge aus der jüngsten Vergangenheit, wie seine Warnungen, die er den Postreiter (der exakte Name fällt mir gerade mal wieder nicht ein) übergeben hat, kann er nicht mehr zuordnen. Ich hoffe nur, dass dieser Gedächtnisverfall nicht weiter fortschreitet.

    Ich habe nicht das Gefühl, dass der Gedächtnisverlust schlimmer wird. Ich glaube eher, dass Abdul immer mal wieder "wachere" Phasen hat, in denen er klar sieht und sich weitgehend erinnern kann, und dann eben die verwirrten Phasen.

  • Ich habe nicht das Gefühl, dass der Gedächtnisverlust schlimmer wird. Ich glaube eher, dass Abdul immer mal wieder "wachere" Phasen hat, in denen er klar sieht und sich weitgehend erinnern kann, und dann eben die verwirrten Phasen.

    Das hoffe ich auch.


    Mich hat es etwas gewundert, dass sie überhaupt mit Tjorne über ihre Gefühle und Motivation redet. Das war bei den bisherigen Opfern ja auch nicht der Fall, oder?

    Mich hat das auch überrascht - andererseits waren wir bei den anderen Opfern nicht live dabei, ob sie mit ihnen ebenfalls gesprochen hat. Und mit Tjorne hat sie immerhin eine ganze Zeit lang inzwischen gemeinsam verbracht, außerdem kam noch die Episode mit Tylstyr dazu, die ja ihre Rache vorübergehend etwas ins Wanken gebracht hat. Vielleicht hat das alles dazu beigetragen, dass sie am Ende noch das Gespräch mit ihrem Opfer sucht. Und ja, mir ging es hier wie dir: das hatte was von Rechtfertigung.

  • Auf der anderen Seite haben wir diese Gedächtnislücken, immer wieder tauchen Erinnerungsfetzen auf, die er aber nicht mehr zuordnen kann. Was die Geschehnisse vor und während seiner Zeit im Himmelsturm angeht, könnte ich das noch nachvollziehen, aber auch Dinge aus der jüngsten Vergangenheit, wie seine Warnungen, die er den Postreiter (der exakte Name fällt mir gerade mal wieder nicht ein) übergeben hat, kann er nicht mehr zuordnen. Ich hoffe nur, dass dieser Gedächtnisverfall nicht weiter fortschreitet.

    Ich glaube eher, dass Abdul immer mal wieder "wachere" Phasen hat, in denen er klar sieht und sich weitgehend erinnern kann, und dann eben die verwirrten Phasen.

    Abduls Geist ist wie die Oberfläche eines Sees in einem Sturm - schwierig, dort mit einem kleinen Boot (einem Gedanken) in gerader Linie von A nach B zu kommen. Nur selten unterbricht eine Flaute diesen Sturm.

    War das jetzt wirklich vernünftig oder einfach nur sentimental von Lailath, als sie diesen Stimmen gefolgt ist? Die Szene zeigt jedoch, wie wenig zugehörig sie sich zur Ottajasko fühlt, ganz anders wie Salarin oder Galayne.

    Ja, Lailath hat eine Mission ... Auf ihre Art ist sie eine treue Seele.


    Irgendwie hoffe ich, dass Dolorita noch die Wahrheit erfährt.

    Wissen ist ja schön und gut - aber was könnte sie mit diesem Wissen anfangen? Wäre es für sie mehr als zusätzliches Leid?


    andererseits waren wir bei den anderen Opfern nicht live dabei, ob sie mit ihnen ebenfalls gesprochen hat.

    Zweimal wurde Zidaines Opferritual geschildert: In Nordwärts mit Eigil und in Die Wölfin in Festum bei Tjorne, wo sie allerdings leicht von ihrem Muster abgewichen ist.

  • Wissen ist ja schön und gut - aber was könnte sie mit diesem Wissen anfangen? Wäre es für sie mehr als zusätzliches Leid?

    Ich habe die Hoffnung, sie könnte dann Pardona einen Dolch in den Rücken stoßen ... naja, das hilft wahrscheinlich nicht viel gegen diese falsche Göttin, oder?


    Zweimal wurde Zidaines Opferritual geschildert: In Nordwärts mit Eigil und in Die Wölfin in Festum bei Tjorne, wo sie allerdings leicht von ihrem Muster abgewichen ist.

    Echt, waren wir bei Eigil live dabei? Das habe ich total vergessen, ich konnte mich nur noch daran erinnern, wie er gefunden. Stimmt, bei Tjorne hat sie das erste Mal auch nicht so viele Worte gemacht, jedenfalls nicht solche.

  • Ich war dabei inspiriert von einer Szene in dem Film Der Exorzismus der Emily Rose.

    Dann lag ich ja nicht mal so daneben8)


    Endlich schafft es Tylstyr wieder durch die Augen seiner "Geliebten" zu sehen und erhält wohl dabei die Klatsche seines Lebens

    Da hatte ich so Mitleid mit Tylstyr und hätte Zidaine am liebsten eine geklatscht, der doofen Nuss X(


    Irgendwie hoffe ich, dass Dolorita noch die Wahrheit erfährt.

    Nein. Das hoffe ich nicht. Das fände ich sehr, sehr schrecklich. Wie schlimm muss es für Dolorita sein?

    Liebe Grüße


    Nadine


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  • Also in dem Moment als Tjorne sich von Zidaine niederschlagen lässt, da musste ich echt kurz anhalten und schauen ob ich richtig gelesen hatte. Sehnt er sich so sehr nach dem Tod, dass er sich einfach so niederschlagen lässt? Wenn Robert noch einmal fragt, warum Tjorne für einen Waschlappen gehalten wird, dann muss ich ihm den Absatz wahrscheinlich mit der Post schicken.

    Er hat in dem Moment eine beidhändig geführte, leere Armbrust in der Hand, bei der grade der sicher geglaubte Todesschuss fehl gegangen ist durch einen unplanbaren Zufall, wer würde sich da wehren (können)? Also das fand ich schon sehr plausibel.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Zu mäkeln habe ich allerdings auch etwas. Das Zidaine-Ding ist für mich nun nicht mehr glaubhaft. Dieses ständige mit Beorn Rumgemache und dann kehren angeblich jede Nacht die Jungmannen zu ihr zurück!? Hmm, das erscheint mir etwas weit hergeholt. Trauma hin, Trauma her. Hier ist nun der Punkt gekommen an dem ich diese Kiste als absolut ausgereizt empfinde, ich wünsche mir nun ein Ende dieser Zidaine-Tjorne Story. Und dass jetzt wieder diese Krebse zum Einsatz kommen sollen......auch das....irgendwie....ich weiß es nicht. Klar, sie weiß ja wie sehr er sich davor fürchtet und man könnte sagen, warum soll sie also auf das Maximum an Angst-machen verzichten, wenn sie darum weiß.....aber es gefällt mir nicht. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht, dass sie es tun wird.

    Also rein psychologisch ist diese Bias gar nicht so unverständlich oder ungewöhnlich. Auch wenn ich zugebe das es mir fremd erscheint wenn ich es logisch betrachte. So Erlebnisse zerstören oft das eigene Bild von sich, und wer weiss, vielleicht ist das ja auch Zidaines Art die Erinnerungen im Zaum zu halten, wer weiss. Ich habe selber schon mal (leider) ähnliches beobachten müssen bei einer Freizeitteilnehmerin, aber da gehe ich trotz der Distanz der Jahre lieber nicht in einem offenen Forum ins Detail.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • In diesem Buch scheinen es vor allem die kleinen Szenen am Rande zu sein, die beeindrucken. :)

    Sind es nicht immer die kleinen Szenen die die grossen Aktionen erden und es einem leichter machen mit den Charakteren zu fiebern?

    Fenlinka

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  • So, jetzt hab ich nicht nur endlich den Leseabschnitt geschafft sondern auch hier alle Kommentare gelesen. Irgendwie ist es einfacher wenn ich schnell lesen kann, aber dagegen hat mein Leben oder das Universum oder sonst wer aktuell was.

    Naja egal.

    Das Kapitel war sehr vielschichtig und hat mir gut gefallen. Beorn sieht seine Felle nach dem Spinnenschiff immer mehr schwimmen, viele Recken noch geschwächt, Zidaine auf ihrem Rachetrip, dem Verbündeten kann er nicht trauen, und jetzt auch noch die Kröte. Leicht hat er es wirklich nicht. Bei Philiasson läuft es zwar nur bedingt besser, bei ihm sind es eher die menschlichen (und elfischen) Kleinigkeiten die das Projekt Kelch erschweren. Tylsty tat mir etwas leid, auch wenn so eine Szene zu erwarten war. Lailath sucht Nähe leider immer noch ausserhalb der Ottajasko und gehört nicht wirklich dazu, was Salarin in Probleme bringt, und Galandel wird einfach sterben. Ich fand bei der Szene in der Galandel in Augenblicken altert die Ortsbeschreibung interessant. Sie sitzt auf Moos und Holz. Ob es wohl dieser Untergrund war der den plötzlichen Verfall getriggert hat? Fühlte sich für ich an als wäre das so ein Ruheplatz mit anklang an frühere Orte für sie.

    Jetzt bin ich gespannt was Vermis bekanntschaft bringt, und fast noch mehr darauf wie er sich präsentiert, undwelche Methoden die seinen sind.

    Fenlinka

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  • Beitrag von Redbetty ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Situation vorgegriffen ().
  • Beitrag von Senara von Nostria ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Der Showdown kann langsam beginnen. Nun sind alle Beteiligten am Start. Ich gehe auch stark davon aus, dass sich alle gleichzeitig wiedersehen werden.


    So wie es scheint, gibt es diesmal wohl viele Interessenskonflikte: einmal die zwischen Beorn und Phileasson (von den Göttern beauftragt), dann die zwischen den beiden Magiern, dann die persönliche Aufgabe von Lailath, Pardona und ihre noch nicht ganz klare Mission (vermutlich im Auftrag des Namenlosen) und zu guter Letzt die Kröte, die aus der ganz alten Welt zu kommen scheint.

    Da bin ich echt gespannt, wie Ihr das auflöst.


    Wer sind die verschiedenen Seiten? Die Zwölfgötter einerseits, der Namenlose (in Form von Pardona) andererseits? Und nun noch alte Echsengötter in Form der Kröte?

    Ich sehe auch diese drei starken Vertreter als Hauptinteressenten. Hinter all dem steckt ein viel größeres Ziel als nur eine Wettfahrt zu gewinnen. Aber ich glaube, dass ist mittlerweile jedem klar.


    Die Kröte ist wohl sehr nachtragend. Wie stellt sie es an der Mannschaft zu folgen? Möchte sie wirklich verschlingen , oder doch nur erschrecken?:teufel:

    Ja und sie hat diesem fiesen Zauberer eine schöne Lektion erteilt. Hat mir richtig Spass gemacht wie er abgehauen ist.:wegrenn:

    Das hat mir auch irgendwie Spaß gemacht, auch wenn ich der Kröte nicht unbedingt begegnen möchte. Und Eilif sollte ihr auch besser aus dem Weg gehen. Ich glaube, die ist nachtragend :totlach:

    Aber dann ist die Sache ja klar: Kröte versucht Eilif zu verschlucken und erstickt an diesem übergroßen Bissen. Problem gelöst und Eilif hat ihren Fehler wieder gutgemacht. :totlach:

    :totlach::totlach::totlach: Also wenn das soooo einfache wäre.... :teufel:


    Da denkt man, die Stern von Silz ist der Seeadler von Beilunk entkommen, und dann rettet sie am Ende nur das Totenmeer... und Abduls entfesselte Magiekunst! Interessant solche kleinen Details, dass er sich schon früh das Zaubern ohne Stab angewöhnt hat. Seine Gedanken sind einfach klasse. So unbefangen wie ein kleines Kind und gleichzeitig in der Lage Dinge zu sehen, die die anderen nicht so ohne Weiteres wahrnehmen. Ihr dürft das Schiff nicht kaputt machen, und Galandel löst sich auf. Klasse!

    Das fand ich auch interessant. Abdul entwickelt sich immer mehr zu einer der interessantesten Figuren hier in dieser Serie. Ich hoffe darauf, noch viel mehr darüber zu lesen. Ich bin auch gespannt, inwieweit sich Tylstyr an seiner Seite entwickeln wird. Ich glaube, nach dieser Wettfahrt wird er ein großer Magier sein und hat mit dem unsicheren Tylstyr nichts mehr gemein.

    Anscheinend hat Vespertilio es ja nicht ganz geschafft, Orelios Gedächtnis zu löschen. Wenn der "Goldpelz" andauernd Dolorita anstarrt und Pepito verfolgt.

    Ich vermute, dass der Instinkt durchkommt. Immerhin hatte Orelio ja starke Gefühle gegenüber Dolorita. Oder Pardona hat mit ihrem Eingreifen dafür gesorgt, dass Orelio doch genau weiß, was passiert. Diese Grausamkeit würde ich der Dame durchaus zutrauen.

    Tylstyr sieht endlich wieder etwas durch Zidaines Augen. So leid mir der Magier da auch tat, ich musste dennoch schmunzeln....der Albtraum eines jeden Mannes. Wie er dann Beorns lüsternes Gesicht vor Augen hat. Das hatte doch etwas tragisch Komisches.

    Ehrlich gesagt fand ich das auch tragisch und komisch zugleich. Wenn Beorn wüsste, wie ein Mitstreiter seines größten Feindes ihn so sehen würde, wäre er sicherlich auch nicht sehr begeistert :totlach:

    Apropos Galayne: sein Gespräch mit Pardona war sehr interessant, ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass sie sogar mehr über die Hintergründe der Wettfahrt weiß. Unsere Überlegungen, warum so viele elfische Artefakte eine Rolle bei dieser Wettfahrt spielen bzw. ob nicht viel mehr dahintersteckt, decken sich ziemlich mit Pardonas Überlegungen.

    Das fand ich auch. Ich gehe immer mehr davon aus, dass sie auch im Auftrag des Namenlosen unterwegs ist, um herauszufinden, was die Götter da aushecken. Mir scheint, als wolle man entweder die alte Elfenkultur wieder aufwecken oder gänzlich zerstören.


    Könnte man das eigentlich, wenn mal alle Artefakte hätte und diese unwiderruflich zerstören würde?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Beitrag von odenwaldcollies ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().