05: Kapitel 3: Gewebe des Todes (253 - 329)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Die Gewebe des Todes erweckten gleich wieder meine Spinnenphobie. Ich musste es schnell durchlesen , sonst wäre es phlogogen für meinen Körper geworden. Ansonsten gutgeschrieben ,aber für mich to much.:o


    Pardona scheint ja in Verspertilio einen Gleichgesinnten zu haben. Schön , wie sie so vertraut ihrem Hobby frönen.8o


    Endlich geht es auf die Fahrt mit Phileasson. Die Szene mit dem Erstarrung und die Lösungen der Situation fand ich spannend. Schade ,dass der Piratenkapitän nicht mitfährt.:(


    Ansonsten finde ich ,trotz einer Schocker stilistisch schön ausdrucksvoll und spannend geschrieben. Macht so weiter!<3:*

  • Echt jetzt, liebe Autoren? Was habt ihr nur mit diesen blöden Spinnen? :wegrenn: Wie wäre es mit flauschigen Schafen oder so? Warum Spinnen?:angst:

    Ansonsten: Wahnsinn, ihr habt euch echt selbst übertroffen, ich fühle mich ein bisschen an den Himmelsturm erinnert, bisher echt grandios.:freu:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Es ist schon interessant wie angesichts des Feindes die Angst in die Herzen der Ottajasko kriecht. Selbst Eilig fühlt sich unwohl.


    Und wie sich Vespertilio verplappert. Sehr nett. Warum nennt er Mactans eigentlich Vater der Spinnen? Wäre Mutter nicht viel naheliegender?


    Mit Pardona ist wahrlich nicht gut Kirschen essen. Die Verlockungen von Vespertilios Experimenten sind einfach zu groß. Und wie es dann mit Tjorne enden könnte würde ja auch schon angedeutet. Huh.

  • Igiiiitttrotwerd:argh: nein ich mag keine Spinnen, es mag gut beschrieben sei und auch spannend. Aber es ist absolut ekelhaft, allein schon mir das vorzustellen.

    Was machen Spinnen auf dem Meer? Echt jetzt? <X🕸🕷

    Ich bin mal gespannt was der Sinn der Aktion war. Auf jeden Fall wissen sie jetzt vor was sie Angst haben müssen, selbst Elif und Galayne hat es ganz schön mitgenommen.

    Dann auch noch das mit Orelio, was finden die an diesem Monster bauen nur so faszinierend? Ich gebe zu, die Operation habe ich sehr schnell gelesen, so genau wollte ich das nicht wissen.


    Ja, es hat sehr an den Himmelturm erinnert. Nun da hat der liebe Beorn ja seine Erfahrung. Ob er irgendwann mal hinter die Machenschaften dieser Göttin kommt und sich von ihr trennt? Ich nehme an, da noch sechs weitere Bücher anstehen, wird er sie noch lange nicht los.🤔 Er hat Pech mit den Magiern die er am Hals hat, die sind alle mehr als schräg drauf. Armer Beorn:elch:


    War ich froh wieder mit Phileasson zu fahren. War echt eine Erholung. Dann lieber Käfer im Boot, als Spinnen im Bauch.

    Nun Irulla wird ihren Spass haben, da hat sie genug nette Haustiere zum kuscheln. 🕸🕷🕷 Aber vielleicht begegnen sie ja auch ganz anderen Monstern oder wo ist eigentlich der zweite Zauberer?


    Ich hoffe nach diesem Band war es das mit den Spinnen. Dann werden wir auf Rosen gebettet.🌹😉

  • Ein sehr actionreicher Abschnitt mit diversen Gruselelementen! Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt!


    Zunächst muss ich zwei Zugeständnisse an Beorn machen. Ich hatte ja im ersten Kapitel bemängelt, dass er sich zu sehr auf Pardona verlässt und dann in Kapitel 2 die Sklavenhaltung von Vespertilio einfach so hinnimmt. Im jeweils folgenden Kapitel kamen dazu dann die entsprechenden Gedanken von ihm in die richtige Richtung.


    Soso... Mactans ist zurück. Das gibt Raum für Spekulationen. Hat Vermis vom Wipfelschiff gelernt, wie dieser Dämon beschworen wird, und nutzt dies nun für seine Zwecke? Ist er der "Anführer" dieser ganzen Spinnenbrut? Hieße das vielleicht sogar, dass er den Kelch besitzt? Vermutlich nicht, sonst wäre er wohl längst nicht mehr im Totenmeer. Aber vielleicht ist er näher dran am Kelch als Vespertilio, so dass Vespertilio zunächst Vermis und seine Spinnen aus dem Weg räumen muss, bevor er an den Kelch kommen kann...

    Oder sind die Spinnen doch völlig unabhängig dort? Kann ich mir fast nicht vorstellen. So ein Dämon muss ja beschworen werden, damit er die dritte Sphäre betreten kann.


    Was ich mich frage: Wenn der Dämon Mactans der Urheber all dieser Spinnen ist, handelt es sich bei denen dann um normale Tiere oder um irgendwas anderes?


    Der Kampf auf dem Spinnenschiff war schon eine gehörige Portion Grusel. Erst das langsame Vortasten mit den grausigen Entdeckungen, mit dem Wissen, dass in jeder Ecke etwas lauert. Dann der Angriff, alles geht plötzlich ganz schnell. Man sieht es aber nur aus Galaynes Perspektive, der -obwohl einer der mächtigsten Personen in Beorns Truppe- sehr schnell den Spinnen erliegt. Man weiß zunächst nicht, wie es den anderen ergeht. Ich habe mich da ernsthaft gefragt, ob sie die Spinnen so dermaßen unterschätzt haben, dass ihnen jetzt die gesamte Ottajasko erliegt und eingesponnen wird und die Überlebenden vielleicht von Asleif und Co gerettet werden müssen. Ganz so schlimm ist es dann ja doch nicht ausgegangen, aber schlimm genug allemal. Beorn selbst wäre fast draufgegangen, womit den Autoren reichlich Schreibarbeit erspart geblieben wäre. Aber natürlich hat Pardona ihnen diese Arbeitserleichterung nicht gegönnt und Beorn ins Leben zurückgeholt.

    Auch die zweite und dritte Angriffswelle der Spinnen fand ich überaus gelungen. Während ich bei der zweiten noch damit gerechnet habe, weil ich mir schon dachte, dass der Überlebende als Brutstätte benutzt wird, kam die dritte für völlig unerwartet. Obwohl sie schon vor Beginn des Kampfes angedeutet wird. Aber als die Gruppe wieder an Deck war hatte ich bereits mit dem Kampf abgeschlossen. Falsch gedacht!

    Ich glaube insgesamt war das für mich bisher die beste Szene im Buch!


    Um Orelio finde ich es sehr schade. Den mochte ich im letzten Buch irgendwie. Aber er hatte als Charakter wohl nicht genug Alleinstellungsmerkmale, um die Geschichte dauerhaft zu bereichern. Immerhin hat er mich noch mal ziemlich schockiert, zunächst mit seinem Ableben, dann mit seinem unerwarteten Überleben und grausigen Schicksal. Klar, dass Pardona sich nicht zurückhalten kann. Sie muss Vespertilio unbedingt beweisen, dass sie es besser kann. Nur dass er ihr Werk als völlig verpfuscht ansieht. Das muss eine völlig neue Erfahrung für die Dame sein! :totlach: Es amüsiert mich etwas, dass Vespertilio noch immer von ihrem jugendlichen Aussehen geblendet ist. Er jagt doch selbst einem Artefakt hinterher, von dem er sich ewige Jugend verspricht, da könnte er bei ihren Fähigkeiten doch langsam mal eins und eins zusammenzählen.

    Ich bin gespannt, ob Orelio nach der Umwandlung noch irgendwie erkennbar ist. Falls dem so ist, könnte Pardona das dazu nutzen, die Ottajasko gegen Vespertilio aufzubringen. Falls da überhaupt zusätzliche Motivation nötig wäre, beizeiten gegen ihn vorzugehen.


    Schön, dass Phileassons Ottajasko auch endlich wieder mehr in Erscheinung tritt. Abdul ist einfach großartig! Keine Lust zu arbeiten, lieber feiern! :totlach: Die kurze Szene, in der Galandel den Käfer zertritt, war die erste im Buch, an der ich an dem Charakter hängen geblieben bin. Das hat mich total irritiert. Hätte sie den Käfer aufgehoben und fliegen lassen, wäre mir das nie im Gedächtnis geblieben.


    Das "Wiedersehen" mit der Seeadler von Beilunk war auch sehr spannend. Klar, dass Phileasson nicht zusehen kann, wie die Galeasse sich Kodnas Han schnappt. Um ein Haar wäre das waghalsige Mannöver nach hinten losgegangen, konnte ja auch keine damit rechnen, dass Orm an der Pinne versteinert. Aber da Kodnas Han sich umgehend bei Asleif revanchiert und auch dank Abdul entkommen sie schließlich. Ich würde gerne erfahren, ob Kodnas auch davonkommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es für ihn eher schlecht aussieht.


    Über die Diskussion zwischen Asleif und Kodnas über die Höhe des Kopfgeldes auf verschiedene Piraten habe ich mich sehr amüsiert. Das passt so wunderbar zusammen mit einer ähnlichen Szene in Das Jahr des Greifen. War das Absicht?


    Nun sollte sich die Ottajasko aber beeilen, endlich ins Totenmeer zu kommen. Allerdings muss Beorns Truppe nun ja auch erst einmal ihre Wunden lecken. So schnell werden die nicht wieder einsatzfähig sein, und dezimiert sind sie noch dazu. Es ist ja auch noch nicht klar, wie es mit Eimnir und Selime ausgeht.


  • Die Gewebe des Todes erweckten gleich wieder meine Spinnenphobie. Ich musste es schnell durchlesen , sonst wäre es phlogogen für meinen Körper geworden. Ansonsten gutgeschrieben ,aber für mich to much. :o

    Igiiiittt rotwerd:argh: nein ich mag keine Spinnen, es mag gut beschrieben sei und auch spannend. Aber es ist absolut ekelhaft, allein schon mir das vorzustellen.

    Was machen Spinnen auf dem Meer? Echt jetzt? <X 🕸🕷

    Das kann ich mir gut vorstellen, dass das für den einen oder anderen zu harte Kost ist. Meine Frau wird vermutlich ähnlich reagieren, aber die "darf" die Saga im Moment noch nicht lesen, weil sie sie planmäßig nächstes Jahr erst noch spielen wird. Es hat schon seinen Grund, warum gerade Spinnen immer wieder zu den beliebten Horrorelementen gehören.

  • Zitat von Röllchen

    Was ich mich frage: Wenn der Dämon Mactans der Urheber all dieser Spinnen ist, handelt es sich bei denen dann um normale Tiere oder um irgendwas anderes?

    Also diese Spinnen sind nicht normal. Die Verhaltensweisen ,wie Einspinnen , Aufbewahren der Nahrung, selbst das Einbetten der Eier in lebende Körper, ist in der Natur bekannt. Aber die Größe der Spinnen gibt es nicht auf Erden. Teilweise musste ich an Harry Potter denken, dar gibt es auch so eine Spinnenszene im Wald. Allerdings ist mir unbekannt ,dass Spinnen das Meer lieben.

    Wer hat denn diese Spinnen so groß gezüchtet , ist für mich die spannendere Frage. Mactan glaube ich nicht … Feuer und Spinnen passen nicht so.


    Mit Vermis und Mactan würde ich dich unterstützen , die passen besser zusammen.

  • Zitat von Cadden

    Dann auch noch das mit Orelio, was finden die an diesem Monster bauen nur so faszinierend?

    Ich denke , die Abartigkeit dieses Prozesses wirkt für sie unwiderstehlich.

    Sich selbst als Erschaffer einer neuen Spezies zu sehen. Ich kann es also, tue ich es .Ohne Bedenken ,Ethik ,Moral.Sie sind andersartig gepolt.X(


    Orelio, der schöne Fechter ,muss nun als Lederschwinge sein Leben fristen, ohne seine große Liebe. Wie hart ist das denn?:(


    Kann man die Chrimärologie auch rückgängig machen?:buecher:

  • Kann man die Chrimärologie auch rückgängig machen? :buecher:

    Gute Frage. Wenn es rein um das Umformen des Körpers geht vermutlich schon. Es sollte für z.B. Pardona gut möglich sein, die Schwingen zu entfernen, Arme wieder an die richtige Stelle zu setzen und neue menschliche Beine anzubauen. Da aber in dem von Vespertilio durchgeführten Prozess der Verstand gelitten hat, die Person sich an nichts erinnert und nur noch einen kleinen Teil ihrer ursprünglichen Intelligenz besitzt, sehe ich für eine Komplett-Umkehr ziemlich schwarz.

  • Die Szene mit dem Erstarrung und die Lösungen der Situation fand ich spannend.

    Das war übrigens eine Szene, in der uns die Aventurien-Redaktion des Rollenspiels geholfen hat. Von dort kam die Idee, einen Pfeil als Träger des Zaubers zu nehmen.


    Wie wäre es mit flauschigen Schafen oder so? Warum Spinnen?

    Wenn die Spinnen groß und behaart genug sind, können sie auch flauschig sein ...


    Und wie es dann mit Tjorne enden könnte würde ja auch schon angedeutet.

    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten ... In einem früheren Leseabschnitt wurde ja vermutet, dass sich die "Jagdszenen" mit ihm und Zidaine noch lange hinziehen werden ... aber vielleicht erwartet ihn ein ganz anderes Ende? Ob sich Zidaine dann um ihre Rache betrogen sieht?


    Was machen Spinnen auf dem Meer? Echt jetzt?

    Wenn der Dämon Mactans der Urheber all dieser Spinnen ist, handelt es sich bei denen dann um normale Tiere oder um irgendwas anderes?

    Höhlenspinnen und Waldspinnen sind auch sehr groß, und das sind normale Tiere.

    Die Spinnen, die uns bislang begegnet sind, sind für sich genommen erst einmal gewöhnliche aventurische Fauna. Die Frage, wieso es in einem Tangmeer dermaßen viele davon gibt und wieso sie dort so prächtig gedeihen, ist allerdings berechtigt - ihr übliches Habitat ist das nicht.

    wo ist eigentlich der zweite Zauberer?

    Auch das eine berechtigte Frage - auf die es schon bald eine Antwort geben wird.


    Die kurze Szene, in der Galandel den Käfer zertritt, war die erste im Buch, an der ich an dem Charakter hängen geblieben bin. Das hat mich total irritiert. Hätte sie den Käfer aufgehoben und fliegen lassen, wäre mir das nie im Gedächtnis geblieben.

    Ja, es sind oft diese kleinen Vignetten, die im Gedächtnis bleiben ...


    Ich würde gerne erfahren, ob Kodnas auch davonkommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es für ihn eher schlecht aussieht.

    Da es für unsere Romanreihe keine Rolle mehr spielt, kann ich es verraten: Ja, er entkommt und befährt weiterhin als Freibeuter das Perlenmeer. Dies ist eine der Figuren, die in der Phileasson-Abenteuerkampagne eingeführt und dann in das Geflecht des aventurischen Hintergrunds eingegangen sind (wie übrigens auch Pardona).

    Über die Diskussion zwischen Asleif und Kodnas über die Höhe des Kopfgeldes auf verschiedene Piraten habe ich mich sehr amüsiert. Das passt so wunderbar zusammen mit einer ähnlichen Szene in Das Jahr des Greifen. War das Absicht?

    Ja, das ist eine Reverenz an die entsprechende Szene in Bernhards alter Romanreihe.

  • Wenn die Spinnen groß und behaart genug sind, können sie auch flauschig sein ...

    Dann haben sie aber immer noch zu viele Arme und Beine und die Mandibeln machen sie auch nicht gerade hübscher

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Orelio, der schöne Fechter ,muss nun als Lederschwinge sein Leben fristen, ohne seine große Liebe. Wie hart ist das denn?

    Das fand ich auch total ungerecht. X(

    Die kurze Szene, in der Galandel den Käfer zertritt, war die erste im Buch, an der ich an dem Charakter hängen geblieben bi

    Ja, weil das so untypisch für sie ist. Das ging mir auch so

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Zitat

    »Ich heile die Welt von Ungerechtigkeit. Ich bin eine Geweihte der Rache.«

    Hennen, Bernhard. Die Phileasson-Saga - Totenmeer: Roman (Die Phileasson-Reihe 6) (German Edition) (S.289). Heyne Verlag. Kindle-Version.

    So weit ist es also gekommen. Zidaine hat endgültig den Verstand verloren.

  • Zitat

    »Ich heile die Welt von Ungerechtigkeit. Ich bin eine Geweihte der Rache.«

    Hennen, Bernhard. Die Phileasson-Saga - Totenmeer: Roman (Die Phileasson-Reihe 6) (German Edition) (S.289). Heyne Verlag. Kindle-Version.

    So weit ist es also gekommen. Zidaine hat endgültig den Verstand verloren.

    Ja, Point of no return. Alles andere wäre ein Wunder.👼

  • Also der Abschnitt beginnt beinahe bezeichnend mit dem Satz: "Der Morgen war eher Ahnung als Gewissheit." (S.262)

    Ein Satz, der mich kurz inne halten ließ du vielleicht mein Gefühl als Leser ganz gut umschrieb, denn was mich dann erwartete, damit war nicht zu rechnen!


    Spinnen! In aller Coleur! Mit und ohne Haare....na klasse. Und natürlich nicht nur eine. Und natürlich spritzt unentwegt gallertartiges Zeug aus denen....das war schon eklig, allein diese krasse Vorstellung durch dieses Schiff zu taumeln, überall diese Gespinste....Gänsehautfaktor ohne Ende. Und als sie dann die eingesponnenen in der Vorratskammer auspacken....mich haben die Gesichter wirklich angestarrt. Wieder das Motiv der Mutter mit ihrem Kind, das sie noch im Tod umarmt. ( Da es jetzt wiederholt auftaucht, empfinde ich es so, als ob der Autor damit die tiefe Verbundenheit zwischen Müttern und ihrem Kind auch gerne zum Ausdruck bringt UND es gibt dem Tod auf eine gewisse Art etwas Unschuldiges, etwas Friedliches durch dieses "Bild", andererseits ist es so unvorstellbar grausam.) Vermutlich soll der Leser hier einfach bewusst emotional besonders aufgewühlt werden und, das ist in der Tat gelungen.

    Als sie auf den noch Lebenden treffen mit dem geschwollenen Bauch, wusste ich natürlich vorauf das hinauslaufen würde...nicht minder war dann allerdings dennoch der Ekel davor. Zidaine glänzt natürlich in der Szene nd man kann sich richtig vorstellen, wie sie in ihrer schwarzen Montur herumwirbelt und sich mal austoben kann. Beorn wirkt geschwächter, fast als fehle ihm etwas der Wille zum Sieg. Er wirkt zunehmend müder.


    Das Werkeln von Pardona und Vespertilio war auch sowas von gruselig. Ich war einfach völlig gefesselt, diese tollen Bilder, wie die Lederschwingen die Mannschaft abtransportiert. Also der Abschnitt war an Unterhaltung und Atmosphäre quasi nicht zu toppen. Das muss ich wirklich sagen.


    Gegen Ende dürfen wir noch einmal Phileasson begleiten. Tylstyr wirkt (endlich) deutlich selbstbewusster und sein Feuerzauber geht ihm jetzt auch routiniert von der Hand. Er macht eine gute Figur. Praioslob und Phileasson stehen sich gegenüber, das war auch so ein Herzschlagmoment. Ich stand auf der Seite Praioslobs, aber was blieb ihm anderes übrig, als sich zu fügen? Dennoch hatte er recht. Phileassons Auftreten hat mich nicht überzeugt, er gefällt mir einfach nicht in seiner Art. Ruppig und pampig....und einfach geil aufs Überfallen....hmmm ich weiß nicht. Shaya fiel kaum ins Gewicht. Der Abschnitt über Phileasson hat ihn mir nicht sympathisch gemacht. Ja, gut das mit dem Manöver war schon gut gemacht, aber die Stimmung in Phileassons Ottajasko ist irgendwie anders, als die in Beorns. Ich würde mich bei Beorn sicherer fühlen, der macht wirklich alles für seinen Trupp.


    Mal sehen, was da mit Phileasson noch kommt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies