05: Kapitel 3: Gewebe des Todes (253 - 329)

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  • ZU Mactans mache ich mir auch so meine Gedanken. Hat Vermis ihn heraufbeschworen? Und wie kann er sich denn so lange im Totenmeer aufhalten? Müssen Dämonen nicht wieder in ihre Dimension zurück? Sind die Spinnen wirklich seine Kinder? Möglich ist es vielleicht, wie sonst sollten sie ins Totenmeer geraten sein. Ist ja nicht unbedingt ihr natürlicher Lebensraum. ?(

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Haha! Denkt Ihr, Irulla wird sich an diesem Ort wohlfühlen?

    Wahrscheinlich schon. Obwohl es ihr vielleicht nicht so gut gefällt, wenn sie als Spinnenfutter endet. Oder vielleicht doch? Wer weiß ....

    Irulla sieht das wahrscheinlich pragmatisch mit dem Tod - so wie immer :totlach:


    Die vielen Spinnen werden sie vielleicht schon entzücken, aber wer weiß, was hinter diesen Spinnen steckt, ob sie nicht arme Opfer irgendeines Dämons sind und dann könnte sich Irulla vielleicht berufen fühlen, die armen Wesen zu "befreien".

  • Das würde mich bei Irulla auch nicht überraschen. Ich kann mir das richtig gut vorstellen. Irulla, wie sie zwischen den vielen Spinnen rumläuft und jede einzelne bedauert, tröstet und ihr Rettung verspricht. .. ^^

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Yeah. Das wär's! :banane::geil:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Vielleicht ist Irulla ja der Schlüssel, sie dreht die Spinnen um und die kämpfen dann auf der Seite von Phileasson.

    Haha, wie geil :lachen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • ZU Mactans mache ich mir auch so meine Gedanken. Hat Vermis ihn heraufbeschworen? Und wie kann er sich denn so lange im Totenmeer aufhalten? Müssen Dämonen nicht wieder in ihre Dimension zurück? Sind die Spinnen wirklich seine Kinder? Möglich ist es vielleicht, wie sonst sollten sie ins Totenmeer geraten sein. Ist ja nicht unbedingt ihr natürlicher Lebensraum. ?(

    Da hänge ich gleich mal ein paar Fragen dran: Kann ein bereits beschworener Dämon nochmals beschworen werden? Wäre das nicht eine Möglichkeit, ihn loszuwerden? Indem man ihn an einen anderen Ort beschwört? Vielleicht kennt auf Aventurien ja auch noch irgendein anderer schwarzer Magier Mactans wahren Namen? Und warum lernt man verdammt nochmal nicht gleich beim Dämonenbeschwören das Dämonenbannen mit, hm? Wäre doch mal was. ^^ Können Dämonen nicht selber in ihre Sphäre zurück, wenn sie wollen? Gut, vielleicht wollte Mactans das auch nie...

  • die Frage ist: warum haben Dämonen überhaupt geheime Namen?

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Was für ein Abschnitt. Das war wirklich HORROR in der reinsten Form. Ich konnte förmlich die ekligen Spinnen riechen. Starkes Kopfkino.


    Beorn tut mir echt leid. Schon wieder habe ich das Gefühl, dass er den schwierigeren Part übernimmt, während Phileasson sich die Nüsse am Strand schaukelt und sich unnötige Wettrennen liefert. Der muss jetzt mal langsam aufholen.

    Ich dachte nur, hoffentlich wird die Stern von Silz nicht gleich wieder beschädigt, so dass sie womöglich wieder nicht vom Fleck kommen. Aber die Mission verläuft ja erfolgreich, der Pirat einen größeren Vorsprung und weder bei Ohm noch bei dem Schiff sind größere Schäden entstanden.

    Genau das dachte ich auch. Eigentlich sollte er nur einen Fokus haben. Und wenn das Schiff zerstört worden wäre, wäre er nicht weitergekommen und hätte von vorne anfangen müssen. Ich kann zwar verstehen, dass er seinem Freund einen Vorsprung verschaffen wollte, aber es hätte seine Mission stark gefährden können.


    Wenn die Spinnen groß und behaart genug sind, können sie auch flauschig sein ...

    Nee Nee Nee...... die kannst Du uns nicht schönschreiben....

    Ich hoffe nach diesem Band war es das mit den Spinnen. Dann werden wir auf Rosen gebettet.🌹😉

    Genau so wird es kommen! Mit Glitzerfeen! ^^

    Nach dieser Schreckensszene wünsche ich sie mir nun tatsächlich ein klein wenig herbei.... aber nur ein klein wenig!!!!


    Hast du Angst vor Spinnen?

    Ja! Definitiv!!!!:angst::wegrenn::ohnmacht:

    Hatte ich bis zum heutigen Tage nicht, ich trage jede einzelne brav nach draußen und wünsche ihr ein schönes Leben. Nach DIESEM Abschnitt allerdings werde ich zukünftig Spinnen mit anderen Augen sehen. Herzlichen Dank an das Autorenteam!


    Ob er irgendwann mal hinter die Machenschaften dieser Göttin kommt und sich von ihr trennt

    Ob er wirklich die Option hat, sich von ihr zu "trennen"? Ich glaube eher nicht. Aber ich denke, wer wird sich nicht alles gefallen lassen. Ich hoffe nur für Beorn, dass Pardona ihm weiterhin wohlgesonnen ist. Ich mag nicht daran denken, wenn sie ihre Pläne ändert und ihn vernichten will.

    Um Orelio finde ich es sehr schade. Den mochte ich im letzten Buch irgendwie. Aber er hatte als Charakter wohl nicht genug Alleinstellungsmerkmale, um die Geschichte dauerhaft zu bereichern. Immerhin hat er mich noch mal ziemlich schockiert, zunächst mit seinem Ableben, dann mit seinem unerwarteten Überleben und grausigen Schicksal.

    Das finde ich auch sehr schade. Man hätte diesen Charakter durchaus weiter ausbauen können.

    Ich bin gespannt, ob Orelio nach der Umwandlung noch irgendwie erkennbar ist. Falls dem so ist, könnte Pardona das dazu nutzen, die Ottajasko gegen Vespertilio aufzubringen. Falls da überhaupt zusätzliche Motivation nötig wäre, beizeiten gegen ihn vorzugehen.

    Ein guter Gedanke und ein perfider Plan. Das wird sicherlich ein Schock für den einen oder die andere sein. Es ist die Frage, ob man wirklich gegen Vespertilio vorgehen muss. Das wird sich zeigen.

    Pardonas Vorgehen zeigt aber das ihr die Verkleidung scheinbar langweilig wird, sie will wieder basteln ;) und das gleich richtig.

    "Basteln" :totlach::totlach::totlach: Jeder braucht eben ab und zu eine kreative Stunde. Soll den Kopf frei machen.


    Hat Vermis vom Wipfelschiff gelernt, wie dieser Dämon beschworen wird, und nutzt dies nun für seine Zwecke? Ist er der "Anführer" dieser ganzen Spinnenbrut?

    Meine Vermutungen gehen auch in diese Richtung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Vermis etwas mit den Spinnen zu tun hat.

    Abdul ist einfach großartig! Keine Lust zu arbeiten, lieber feiern! :totlach:

    Das fand ich auch einfach genial. Abdul entwickelt sich immer mehr zu meinem Liebling.


    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten ... In einem früheren Leseabschnitt wurde ja vermutet, dass sich die "Jagdszenen" mit ihm und Zidaine noch lange hinziehen werden ... aber vielleicht erwartet ihn ein ganz anderes Ende? Ob sich Zidaine dann um ihre Rache betrogen sieht?

    Ich finde, das hat Tjorne nun auch wieder nicht verdient. Dann lieber einen schnellen sauberen Tod. Ich hoffe nicht, dass Ihr da wieder neue Gruseltaten im Kopf hattet.


    Da es jetzt wiederholt auftaucht, empfinde ich es so, als ob der Autor damit die tiefe Verbundenheit zwischen Müttern und ihrem Kind auch gerne zum Ausdruck bringt UND es gibt dem Tod auf eine gewisse Art etwas Unschuldiges, etwas Friedliches durch dieses "Bild", andererseits ist es so unvorstellbar grausam.

    Das stimmt. Der Tod an sich ist ja auch etwas Friedliches, sofern er nicht künstlich in die Länge gezogen wird. Diese Bilder brennen sich besonders ein. Man weiß, dass man da nicht lebend wieder raus kommt und sieht zusammen den Tod entgegen. Da bekomme ich Gänsehaut und mich haben diese beiden Szenen sehr berührt.

    Die Szene von Galandel und dem Käfer fand ich irgendwie spannend. In Galandel ist eine Sehnsucht nach irgendwas, und die Welt ist ihr noch nicht so egal, das sie die Dissonanz in der Melodie ignoriert. Aber gleichzeitig passirrt es yo nebenher als würd man eine Fliege vom Essen scheuchen.

    Stimmt, diese kleine Szene kam stark rüber. Die Beschreibung war so gut, dass ich sogar Mitleid mit den Käfern hatte.

    Der Verlag ist dabei übrigens manchmal etwas ängstlich. Beispielsweise hat man uns vom Titel Schlangengrab abgeraten, weil er Schlangenphobiker abschrecken könnte ...

    Ob Totenmeer in dieser Hinsicht besser ist, weiß ich allerdings nicht. Immerhin versöhnen wir beim nächsten Band mit Rosentempel. ^^

    Also ich weiß nicht. Ich habe da meine größten Befürchtungen, wenn man einen Roman dieser Kategorie "Rosentempel" nennt, ist das sicherlich bei DEN Autoren nur eine Ablenkung und wir werden dort viel schlimmere Dinge erlesen. Bei Schlangen weiß ich, was kommt und kann mich vorbereiten. Bei Totenmeer denke ich auch nicht an frohlockende fröhlich feiernde Elfenpartys. Aber Rosentempel? Das kann alles sein.


    Ich bin gespannt, was jetzt noch alles kommt und wann Phileasson endlich da mitspielt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Hatte ich bis zum heutigen Tage nicht, ich trage jede einzelne brav nach draußen und wünsche ihr ein schönes Leben. Nach DIESEM Abschnitt allerdings werde ich zukünftig Spinnen mit anderen Augen sehen. Herzlichen Dank an das Autorenteam!

    Schlechter Einfluss durch Lektüre :o:totlach:


    Genau das dachte ich auch. Eigentlich sollte er nur einen Fokus haben. Und wenn das Schiff zerstört worden wäre, wäre er nicht weitergekommen und hätte von vorne anfangen müssen. Ich kann zwar verstehen, dass er seinem Freund einen Vorsprung verschaffen wollte, aber es hätte seine Mission stark gefährden können.

    Eben, zumal der Foggwulf eh immer so lange braucht, bis er ein Schiff angeheuert bekommt.

  • Pardonas Vorgehen zeigt aber das ihr die Verkleidung scheinbar langweilig wird, sie will wieder basteln ;) und das gleich richtig.

    "Basteln" :totlach::totlach::totlach: Jeder braucht eben ab und zu eine kreative Stunde. Soll den Kopf frei machen.

    Hmmm, ich für meinen Teil kann sagen das mich handarbeiten (oft als basteln beschimpft) tatsächlich psychisch stabil hält, bei Pardona ist das schon mal gescheitert :D

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Hmmm, ich für meinen Teil kann sagen das mich handarbeiten (oft als basteln beschimpft) tatsächlich psychisch stabil hält, bei Pardona ist das schon mal gescheitert :D

    Vielleicht trifft das ja auf Pardona auch zu. Wer weiß wie sie ohne ihre Basteltätigkeit drauf wäre... :o

  • Ich bin echt geflasht von diesem Abschnitt

    Was für ein Abschnitt. Das war wirklich HORROR in der reinsten Form. Ich konnte förmlich die ekligen Spinnen riechen. Starkes Kopfkino.

    :freu::freu:


    Jetzt müssen sie sich wohl erstmal ein paar Tage erholen. Das gibt Phileasson Zeit aufzuholen.

    Genau! Ihr werdet den Foggwulf doch wohl noch nicht abgeschrieben haben? ;)


    Müssen Dämonen nicht wieder in ihre Dimension zurück?

    Kann ein bereits beschworener Dämon nochmals beschworen werden? Wäre das nicht eine Möglichkeit, ihn loszuwerden? Indem man ihn an einen anderen Ort beschwört?

    Einmal gerufen, können sie sich durchaus häuslich nierderlassen ... Durch Abwarten löst sich ein Dämonenproblem nicht.

    Können Dämonen nicht selber in ihre Sphäre zurück, wenn sie wollen?

    In der Regel können sie das schon - aber sie können nicht notwendigerweise alles mitnehmen, was sie in der diesseitigen Sphäre erbeutet haben ...


    Und warum lernt man verdammt nochmal nicht gleich beim Dämonenbeschwören das Dämonenbannen mit, hm?

    Die Dämonologie ist zur Zeit der Phileasson-Saga ein eher randständiges Studiengebiet. Viele Dinge werden erst Jahre später, während der Borbaradkrise, entwickelt oder wiederentdeckt. Dazu gehören auch Bannkreise ...


    Ich finde, das hat Tjorne nun auch wieder nicht verdient. Dann lieber einen schnellen sauberen Tod.

    Für mich ist es interessant, zu beobachten, wie Tjorne in diesem Roman deutlich mehr Fürsprache erhält als jemals zuvor.


    Ich habe da meine größten Befürchtungen, wenn man einen Roman dieser Kategorie "Rosentempel" nennt, ist das sicherlich bei DEN Autoren nur eine Ablenkung und wir werden dort viel schlimmere Dinge erlesen.

    :lachen:

  • Ja, der Rosentempel wird es in sich haben. Fleichfressende, nach Verwesung duftende Rosen mit Messern als Dornen bewachen diesen Tempel des Grauens. Also nach dem Spinnenmassaker geht meine Fantasie mit mir durch. 😊

  • Sie hat eindeutig die falschen Handarbeiten ausgesucht

    ja, das Nähen oder Stricken wäre sicher besser. Wobei sie jetzt halt Haut zusammennäht. Das wäre prinzipiell nicht schlecht, hätte soe nur mehr Respekt vor dem Leben.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • In der Regel können sie das schon - aber sie können nicht notwendigerweise alles mitnehmen, was sie in der diesseitigen Sphäre erbeutet haben

    Kann dieser Kelch überhaupt in die Niederhöllen? Wäre interessant zu wissen, was damit passiert, wenn er tatsächlich mal dort landen würde.

    Für mich ist es interessant, zu beobachten, wie Tjorne in diesem Roman deutlich mehr Fürsprache erhält als jemals zuvo

    Ich für meinen Teil habe Mitleid mit ihm, weil er trotzdem so gehen muss, obwohl er sich mit seiner Tat auseinandersetzt. Und ihm tatsächlich bewusst wird, was er angerichtet hat. Ich hätte ihm gewünscht, das er weiterleben darf. Aber die Frage ist doch, ob er das tatsächlich gewollt hätte? Denn er wollte ja zum Schluss sterben, hat Zidaine die Entscheidung abgenommen. Das finde ich sehr mutig.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)