04: Kapitel 2: Der Atem des Totenmeers (169 - 251)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • In Tjorne`s Haut möchte ich nicht stecken. Ich hätte schon längst einen Herzinfakt in seiner Situation bekommen. Von einer Misere in die Andere watten. Echt widerlicher Tang , schon beim Lesen konnte ich ihn riechen und spüren.

    Es ist doch faszinierend wie tief der Geist mitfiebert , denkt , leidet ,hofft , sich freut …:lesen:


    Die geflügelten Chimären erschrecken mich. Niemals möchte ich so einem dummen Wesen begegnen.<X


    Auch Tjorne hat es nicht verdient in so etwas verunstaltet zu werden.

    Lieber soll er es mit Zidaine ausfechten.

    Zidaine könnte ihre Seele rettten , wenn sie diesen Rachefeldzug einstellt.

    Auch nach einem Missbrauch der übelsten Art ist der Mensch fähig zu gesunden, wie die Realität bestätigt .Ansonsten würden noch mehr Zombies die Welt bevölkern.


    Und nun ist auch noch Verspertilio aufgetaucht und wie geahnt, vervollkommend er seine Chimärologie.

    Aber er ist seinem Ziel nah und doch so fern. Bestimmt sind hinter ihn noch gräßlichere Wesen die den Kelch bewachen. Er muss eine Allianz mit Beorn schliessen, um den Kelch zu kriegen. Verrat folgend...:(


    Selbst Affen werden hier auch zu attakierenenden Rüpeln .X( Ach ,wäre die Insel in ihrer Farbenpracht und Reichhaltigkeit mal friedvoll.:love::love::love:

    Nun besitzt Asleif ein Schiff und bricht bald zu diesem miefenden schrecklichen Haufen Tang, Schmotter und dem widerlichen Verspertilio auf. Das wohl!

  • Das Thema Rache taucht also auch in der anderen Ottajasko auf. Was uns die Autoren wohl damit sagen wollen?


    Beim Wandern durch das Totenmeer fragte ich mich wieder einmal, warum die Figuren in Romanen eigentlich immer wieder auf die Geister reinfallen. Vielleicht ist das auch nur mangelnde Immersion, aber mich stört das irgendwie immer. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur zu viele Rollenspiel-Situationen erlebt, in denen die Figuren natürlich niemals so handeln, wie es hier im Sinne einer dramatischen Geschichte erforderlich ist.?(


    Durchaus gelungen fand ich die Begegnung mit Vespertilio. Unter anderen Umständen würden die Thorwaler ihn vermutlich einfach samt Schiff verbrennen. Aber unter ungewöhnlichen Umständen sind manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich. Bin gespannt wie sich Asleif in solch einer Situation schlägt.

  • Ein sehr langer Leseabschnitt! Davon kommen ja noch ein paar, wenn ich es richtig sehe. Ich habe es lieber etwas kürzer. Sonst zieht sich das Lesen in meinem normalen Tagesablauf über mehrere Tage und ich verliere leichter den Überblick über das gelesene Kapitel und einige Details aus den Augen.


    Für mich war dieser Abschnitt ein recht seltsames Leseerlebnis. Wenn ich drüber nachdenke, dann steckte ziemlich viel drin an Infos und Dingen, die passiert sind. Trotzdem habe ich am Ende das genau entgegengesetzte Gefühl, nämlich dass kaum etwas passiert ist und die Geschichte nicht so recht vom Fleck kommt.


    Ich weiß auch nicht so recht, wie ich die Phileasson-Szene in dem ansonsten nur auf Beorn ausgerichteten Kapitel einordnen soll. Die kam mir so ein bisschen alibimäßig vor, als ob gezeigt werden musste, dass die anderen auch noch da sind, ohne dass man wirklich etwas über sie zu erzählen hat. Die Kalekken mal in Aktion zu sehen war ganz nett, aber wozu diente die Szene? Um zu zeigen, dass Asleifs Truppe noch ein Weilchen braucht, bis das Boot repariert ist, bevor sie starten können? Oder ist mir irgendwas entgangen? Wird es vielleicht später wichtig, dass einige Planken an dem Boot frisch sind? Ich habe auch die ganze Zeit darauf gewartet, dass Phileasson endlich in See sticht, was trotz gut 80 Seiten bis zum Ende des Kapitels nicht passiert ist. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mich fühle, als trete ich auf der Stelle.


    Die Tjorne-Zidaine-Geschichte zieht sich doch noch länger, als ich gedacht hätte. Sie spürt ihn auf, dann kommt Vespertilio dazwischen. Dann hat sie ihn wieder fast und wird per Brief"taube" zurückgerufen. Noch ein Grund, weshalb es für mich nicht vorwärts ging.


    Dafür war es interessant zu sehen, was aus Vespertilio geworden ist und wie er mit Beorn und seinen Leuten interagiert. Mit einem Mal ist klar, was aus den ganzen Besatzungen der Schiffe geworden ist, die im Totenmeer festsitzen. Vespertilio macht sie zu Sklaven und Lederschwingen, und Vermis wird ja auch noch irgendwo rumsitzen. Der hat sicherlich auch Verwendung für solchen "Nachschub". Gegen Pardona ist Vespertilio natürlich völlig hilflos, der Arme. Weiß gar nicht wie ihm geschieht und wie er das Erlebte mit dem Bild der Geweihten in Einklang bringen kann. Klar, dass Pardona sich für die gruseligen Lederschwingen interessiert. Am liebsten würde sie ihre Verkleidung aufgeben und tagelang mit dem Schwarzmagier fachsimpeln. Sie weiß natürlich genau, dass sie einen Schüler von Zurbaran vor sich hat.


    Der Kelch ist also ganz in der Nähe und trotz seiner Lederschwingen-Armee ist er für Vespertilio unerreichbar. Was für ein Ungetüm den wohl bewacht? Und die Thorwaler sollen sich erst beweisen, bevor er sie zum Bewacher des Kelches führt? Das kingt ziemlich beunruhigend. Vielleicht hätten Vespertilio und Vermis gemeinsam eine Chance gehabt, den Kelch zu erobern, aber anscheinend haben sie sich ja über den Tod von Zynthia zerstritten.


    Das Totenmeer kann ich mir übrigens sehr gut vorstellen. Diese grün-braune schlammig-schleimige stinkende Einöde. Ein sehr eintöniger Ort, an dem die aufgelaufenen Schiffe die einzige Abwechslung sind. Kein Schutz vor Sonne oder Regen und die Fortbewegung ein Kraftakt. Wenn ich an so einem Ort stranden würde, würde ich ziemlich schnell den Mut verlieren. Da kann ich es mir gut vorstellen, dass Vespertilio gar nicht immer so viel Überzeugungsarbeit leisten muss, dass die Überlebenden sich ihm als Sklaven unterstellen. Wenn die Alternative ist, allein durch die Tangfelder zu waten, bis einen das (vermutlich schnelle) Ende ereilt hat...

  • Unter anderen Umständen würden die Thorwaler ihn vermutlich einfach samt Schiff verbrennen.

    Das habe ich mir auch gedacht. Gerade die Sklaven müssten insbesondere Beorn doch mächtig aufstoßen. Das ist ihm sicherlich ein ziemlicher Dorn im verbliebenen Auge, dass er auf so jemanden angewiesen ist.

  • Es wäre doch toll , wenn das Schiff der Hochelfen aus dem Wald der Dunkelheit in das Totenmeer fährt und dort auf dem schleimigen Tang herumfliegt , ohne Probleme ,und dort die bösartigen Figuren in sich assimiliert. Ein Superaltlastenaufräumer….

  • Es wäre doch toll , wenn das Schiff der Hochelfen aus dem Wald der Dunkelheit in das Totenmeer fährt und dort auf dem schleimigen Tang herumfliegt , ohne Probleme ,und dort die bösartigen Figuren in sich assimiliert. Ein Superaltlastenaufräumer….

    Ich finde das Schiff ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten und sollte es auch bleiben

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Auch Tjorne hat es nicht verdient in so etwas verunstaltet zu werden.

    Das hat niemand verdient.

    Vielleicht hätten Vespertilio und Vermis gemeinsam eine Chance gehabt, den Kelch zu erobern, aber anscheinend haben sie sich ja über den Tod von Zynthia zerstritten.

    Ich glaube, das nur Zynthia sie zusammengehalten hat.

    Durchaus gelungen fand ich die Begegnung mit Vespertilio. Unter anderen Umständen würden die Thorwaler ihn vermutlich einfach samt Schiff verbrennen. Aber unter ungewöhnlichen Umständen sind manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich. Bin gespannt wie sich Asleif in solch einer Situation schlägt.

    Die hat mir auch sehr gut gefallen. Vor allem als er Pardonas Magie angucken wollte. *kicher*

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Der Abschnitt war ja ganz schön lange. Die Tagebucheinträge haben es natürlich auch in die Länge gezogen, aber die haben mir überraschend gut gefallen. Normalerweise bin ich kein großer Fan solcher "Unterbrechungen", aber war schon interessant zu sehen, wie viel mehr man über das Schiff und seine ehemalige Besatzung herausfinden konnte, wenn man nicht gerade Tjorne hieß.8o


    Was soll's nun sein? - Otta. -> Da kann Tjorne ja froh sein, dass er keine Mensch-Otter-Chimäre wurde.^^

    Überlegt euch mal die Ironie, wenn Vespertilio Tjorne in etwas einmaliges wie ...hach, ich weiß ja nicht...eine Krebs-Chimäre verwandeln würde und der sich an Zidaine für seine gefallenen Jungmannen rächen würde. xD:boff:


    Meine Vermutungen, was weiter passieren könnte:

    Vespertilio stellt Beorns Mannschaft noch auf die Probe...evt. schafft es in der Zwischenzeit Phileasson auch mal, ins Totenmeer vorzudringen und sie begegnen Vermis und tun sich mit ihm zusammen gegen Beorn und Vespertilio. Das wäre sehr ausgeglichen.

    Oder Vermis ist schon derjenige, gegen den Beorn auf die Probe gestellt wird, das könnte auch sein.


    Zu Zidaine und Tjorne will ich gar nicht viele Worte verlieren. Da geht es eben weiter wie gehabt. :rolleyes:


    Pardonas Besuch bei Vespertilio auf dem Schiff fand ich recht langweilig. Dass sie sich überhaupt für seine Arbeit interessiert und sie ihr nicht immer noch viel zu laienhaft ist im Vergleich mit ihren eigenen "Künsten". Warum, glaubt ihr, offenbart sie sich ihm nicht? Er kann doch eh nichts gegen sie ausrichten und jemandem erzählen auch nicht. Sie hätte auch alle Informationen zum Kelch ganz leicht aus ihm herausbekommen können. Davon war nichts zu lesen, aber vielleicht wurde da ein Stück ausgelassen?


    Das habe ich mir auch gedacht. Gerade die Sklaven müssten insbesondere Beorn doch mächtig aufstoßen. Das ist ihm sicherlich ein ziemlicher Dorn im verbliebenen Auge, dass er auf so jemanden angewiesen ist.

    Ja, da hat mir wenigstens ein kurzer Gedanke dazu seitens Beorn gefehlt.

  • Pardonas Besuch bei Vespertilio auf dem Schiff fand ich recht langweilig.

    Ich fand das Staunen von Vespertilio super. :totlach: Da dachte er, er sei der Held vom Erdbeerfeld und die Geweihte ist nicht im mindesten beeindruckt. So ein Ärgernis :P

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Mir hat sehr gefallen was Ohm zum Thema Rache sagt.

    Am besten lässt man sie hinter sich.


    Beorn sitzt schon im Tang fest und kämpft sich weiter. Schon wieder ist von Phileasson nichts zu sehen. Der sammelt erstmal Holz zum Schiff flicken. Da hat der Blender schon den Kelch im Auge.


    Da haben wir unseren Magier aus dem Prolog und das Pardona hier eine verwandte Seele findet, die ihr sympathische ist, war ja zu erwarten.

    Es gibt wirklich noch was schlimmeres das Tjorne passieren kann, als von Zidane mit Krebsen erledigt zu werden. Also das wird eine harte Nummer. Mann mit Krebsscheren 🦀


    Interessant , dass Zidane die Jagd aufgibt als Beorn sie braucht. Das hätte sie vorher nicht gemacht. Ich glaube, das wird die grosse Lovestory des Buches. Beorn scheint genau der Richtige zu sein. Er hört zu, drängt sie nicht, nimmt sich Zeit. Hätte ich nicht gedacht. Auf dem Schiff, als sie das Versteck findet und dann überlegt warum sie nie ein Kind bekommen hat. Auch das es ihr so nah gegangen ist. Vielleicht der Aufbruch zu neuen Ufern? 🐛🦋

    Aber ohne Happy End, das wird bestimmt ein Drama.


    Schon viel Beorn in diesem Kapitel, mal sehen wie Phileasson das Ganze angeht. Sein Schiff ist mit flachem Boden jedenfalls besser geeignet. Aber sein Ansatz ist ja eigentlich meistens erst gut planen und weniger Risiko eingehen. Aber dauert halt auch länger. Die Wahrsagerin mit Häuschen und Meerblick fand ich auch sehr gelungen.:klatschen:

  • Zitat von Röllchen

    Der Kelch ist also ganz in der Nähe und trotz seiner Lederschwingen-Armee ist er für Vespertilio unerreichbar. Was für ein Ungetüm den wohl bewacht?

    Ja , dass interessiert mich auch sehr. Meine Theorie wäre, außer den Spinnen, irgendwelche grässlichen Wassergeschöpfen, vielleicht noch eine Gruppe von Elfen ,die wir nicht kennen. Wasserdämonen oder Wassermänner wären auch denkbar.

  • Mir persönlich stört es überhaupt nicht, dass dieser Abschnitt sehr Beornlastig ist. Ich mag diesen Kerl irgendwie und lese gerne davon. Außerdem finde ich, hat er in seiner Ottajasko die größere Spannung. Trotzdem warte ich natürlich ungeduldig darauf, dass auch Phileasson, dieser alter Trödler, auch endlich mal Fahrt aufnimmt.


    Rache scheint tatsächlich ein Hauptthema in diesem Band zu sein. Mal sehen, wie das ausgeht.


    Tjorne tut mir jetzt sogar leid. Der arme Kerl hat wirklich keinen guten Tag. Man weiß gar nicht, was man ihm wünschen soll. Immerhin hat er eine kleine Galgenfrist von Zidaine, macht die Sache aber auch nicht besser, da Pardona und Vespertilio ihn als Chimäre gebrauchen möchten.

    Überlegt euch mal die Ironie, wenn Vespertilio Tjorne in etwas einmaliges wie ...hach, ich weiß ja nicht...eine Krebs-Chimäre verwandeln würde und der sich an Zidaine für seine gefallenen Jungmannen rächen würde. xD :boff:

    uih.... das ist Böse. Das wünsche ich ihm nun wirklich nicht. Dann doch bitte einen Tod durch Kampf.



    Dass Pardona sich Vespertilio auf dem Schiff näher anschaut, war klar. Sie ist neugierig und von den Chimären beeindruckt. Vermutlich hat sie schon ganz konkrete Pläne im Sinn.

    Pardonas Besuch bei Vespertilio auf dem Schiff fand ich recht langweilig.

    Ich fand das Staunen von Vespertilio super. :totlach: Da dachte er, er sei der Held vom Erdbeerfeld und die Geweihte ist nicht im mindesten beeindruckt. So ein Ärgernis :P

    Ja, da habe ich auch gelacht. Wenn DER wüsste....:totlach::totlach::totlach:



    Ich glaube, das wird die grosse Lovestory des Buches. Beorn scheint genau der Richtige zu sein. Er hört zu, drängt sie nicht, nimmt sich Zeit. Hätte ich nicht gedacht. Auf dem Schiff, als sie das Versteck findet und dann überlegt warum sie nie ein Kind bekommen hat. Auch das es ihr so nah gegangen ist. Vielleicht der Aufbruch zu neuen Ufern? 🐛🦋

    Aber ohne Happy End, das wird bestimmt ein Drama.

    Ein Happy End kann da auch nicht geben. Aber während der Fahrt so eine kleine heiße Liebesaffaire ist doch ganz nett. Obwohl ich Tylstyr noch nicht ganz aufgegeben habe. Wenn überhaupt ist er sicherlich der Einzige, der Zidaine noch "bekehren" kann.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Auch Tjorne hat es nicht verdient in so etwas verunstaltet zu werden.

    Lieber soll er es mit Zidaine ausfechten.

    Zidaine könnte ihre Seele rettten , wenn sie diesen Rachefeldzug einstellt.

    Tja, Tjorne und Zidaine ... Ich werde ja nicht müde, die große Wende in diesem Plot anzukündigen. Noch ist aber Zeit für Spekulationen: Was wird hier geschehen?


    Bin gespannt wie sich Asleif in solch einer Situation schlägt.

    Ich glaube, da verrate ich nicht zu viel, wenn ich sage: Das wird man schon bald lesen können ... ;)


    Wenn ich drüber nachdenke, dann steckte ziemlich viel drin an Infos und Dingen, die passiert sind. Trotzdem habe ich am Ende das genau entgegengesetzte Gefühl, nämlich dass kaum etwas passiert ist und die Geschichte nicht so recht vom Fleck kommt.

    Vielleicht liegt das an der Atmosphäre des Tangmeers: Man steckt fest, mit dem Schiff, dann bei jedem Schritt ... Möglich, dass sich das atmosphärisch überträgt.


    Schon wieder ist von Phileasson nichts zu sehen. Der sammelt erstmal Holz zum Schiff flicken. Da hat der Blender schon den Kelch im Auge.

    Die Kalekken mal in Aktion zu sehen war ganz nett, aber wozu diente die Szene? Um zu zeigen, dass Asleifs Truppe noch ein Weilchen braucht, bis das Boot repariert ist, bevor sie starten können?

    Auch das, ja. Zeit muss verstreichen, und das muss beim Lesen spürbar sein.

    Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...


    Vespertilio macht sie zu Sklaven und Lederschwingen, und Vermis wird ja auch noch irgendwo rumsitzen.

    Davon darf man wohl ausgehen ... ;)


    Das Totenmeer kann ich mir übrigens sehr gut vorstellen. Diese grün-braune schlammig-schleimige stinkende Einöde.

    Schön, das freut uns. :)


    aber war schon interessant zu sehen, wie viel mehr man über das Schiff und seine ehemalige Besatzung herausfinden konnte, wenn man nicht gerade Tjorne hieß.

    :lachen:


    evt. schafft es in der Zwischenzeit Phileasson auch mal, ins Totenmeer vorzudringen und sie begegnen Vermis und tun sich mit ihm zusammen gegen Beorn und Vespertilio.

    Das könnte er vielleicht - aber würde ihn das der Erfüllung der Aufgabe näher bringen?

    Tjorne tut mir jetzt sogar leid. Der arme Kerl hat wirklich keinen guten Tag.

    Ich merke: Die Sympathie der Lese-Ottajasko für Tjorne steigt. Wie ist denn allgemein die "Temperatur" ihm gegenüber?


    Beorn scheint genau der Richtige zu sein. Er hört zu, drängt sie nicht, nimmt sich Zeit.

    Obwohl ich Tylstyr noch nicht ganz aufgegeben habe. Wenn überhaupt ist er sicherlich der Einzige, der Zidaine noch "bekehren" kann.

    Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?

  • Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt

    Ich will nicht das sie stirbt :(



    Tja, Tjorne und Zidaine ... Ich werde ja nicht müde, die große Wende in diesem Plot anzukündigen. Noch ist aber Zeit für Spekulationen: Was wird hier geschehen?

    Puh, schwierig, aber ich tippe auf irgendwas, was Zidaine zum Umdenken bewegt. Das würde ich mir wünschen. Irgendwas, das sie erkennt, wie falsch ihr Weg ist. Aber ich weiß nicht, was das sein sollte, weil dieser Wunsch nach Rache das einzige ist, was sie wirklich antreibt.

    Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?

    Weder noch. Erst muss sie mit sich selbst ins Reine kommen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das Tylstyr-so gern ich ihn mag- der Richtige für sie ist, weil sie ihn immer als denjenigen sehen würde, der sie im Stich gelassen hat. Gibt es kein Elfenlied, das ihr helfen könnte? So ein uralter Zauber, der sich wie ein Pflaster auf ihre Seele legt und es zur Narbe werden lässt, die zwar da ist, aber nicht mehr wehtut. Eine ferne Erinnerung an das, was war.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Vielleicht liegt das an der Atmosphäre des Tangmeers: Man steckt fest, mit dem Schiff, dann bei jedem Schritt ... Möglich, dass sich das atmosphärisch überträgt.

    Gut möglich. Ich konnte den Tangsumpf jedenfalls fast selbst spüren. Bin gespannt, wie Salarin oder Lailath sich auf dem Untergrund fortbewegen. Vermutlich sinken die kein bisschen ein. Über Galayne wird ja auch schon gesagt, dass seine Kleidung kaum dreckig wird.


    Auch das, ja. Zeit muss verstreichen, und das muss beim Lesen spürbar sein.

    Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...

    Verstehe. Das war mir beim Lesen des Abschnitts gar nicht aufgefallen, dass Galandel da eine Hauptrolle spielt. Das macht deutlich, auf welchen Figuren mein Fokus (nicht) liegt.


    Ich merke: Die Sympathie der Lese-Ottajasko für Tjorne steigt. Wie ist denn allgemein die "Temperatur" ihm gegenüber?

    Für mich ist Tjorne nie so richtig aus den Startlöchern gekommen. Als er in Festum sein Essen mit dem Goblinmädchen (oder war es ein Menschenkind?) teilt und schwört, von nun an die Schwachen zu beschützen, dachte ich, jetzt wird es vielleicht was mit ihm. Aber er hat ja seitdem nicht die Möglichkeit gehabt, sich was das angeht zu beweisen. Für mich versinkt er weiterhin im Mittelmaß. Seine eigenen Fähigkeiten und der Verlauf der Geschichte lassen anscheinend nichts anderes zu. Wenn die angekündigte Wendung eine positive Entwicklung des Charakters beinhaltet, bin ich dem durchaus aufgeschlossen, ich sehe es aber noch nicht kommen.

  • Oh mein Gott! Was für ein Leseabschnitt. Das war wirklich gewaltig. Also bitte: Wer immer noch der Ansicht ist, Tjorne leide (noch) nicht genug, der möge bitte hervortreten. Der Kerl ist ja nun wirklich wie der Wurm an der Angel. Jetzt war ich froh, dass er der Schlachtbank dieses ominösen Chimärenerschaffers entkommen war und nun geht das Spielchen von vorne los. Na wenn sich da nicht mal zwei gesucht und gefunden haben. Lenya-Pardona und Vespertilio und endlich kann ich die Bezüge zum Prolog erkennen und deuten. Das ist ja absolut irre. Ich bin geplättet.


    Die Szene in der Lanya-Pardona dem Schiff Vespertilios entgegenschreitet. Ein geiles Bild. Überhaupt kann ich nur sagen, dass ich endlich wieder mein geliebtes Kopfkino durchleben darf, ein Aspekt, der mich eigentlich die ganze Reihe hindurch begleitet hat. Diese manchmal noch so winzigen Details, die dir einfach noch etwas mehr Gänsehaut bereiten. Einfach herrlich!


    Als Zidaine die Mutter mit dem Baby in diesem Verschlag findet....das war einfach absolut spooky. Wieder so ein Details, dass sie sich die Fingerkuppen quasi aufgekratzt hat beim verzweifelten Gescharre. Da bekommt man wirklich Beklemmung. Für einen kurzen Augenblick scheint Zidaine aufzuwachen, ihr eigentliches "Ich" taucht hervor (ich hege kurz Hoffnung), nur um ebenso schnell wieder abzutauchen. Dennoch zeigt diese kleine Stelle, dass da durchaus noch etwas anderes von ihr übrig ist, als nur der ewige Rachedurst.


    Jetzt kann ich nie mehr in meinem Leben diese niedlichen Fledermäuse im Zoo anschauen gehen, ich werde nun ewig diese gigantischen Freaks vor mir sehen. Mit der Umschreibung "Moorleiche" traf es genau meine Vorstellung.


    Amüsiert habe ich mich über die Eimnir-Zidaine Stelle......manche Typen schnallen es einfach nicht, wenn eine Frau nicht ihre Kragenweite ist :P:spinnen:


    Beorn wird ja langsam beinahe zum Klammeräffchen....putzig der Blender. Mittlerweile würde ich sagen: Der große Plünderer hat eine zu große Schwäche für das weibliche Geschlecht. Das wird ihm nochmal zum Verhängnis. Er lässt sich da unterbewusst viel zu sehr "lenken", das steht ihm nicht gut zu Gesicht und wird ihm ohnehin früher oder später, nur Ärger einbringen.:boff:


    Nun ahne ich Schreckliches im nächsten Abschnitt auf mich zukommen. Nach dem Motto: es kann nur noch schlimmer werden. Am meisten bange ich um Tjorne und zittere wie die Autoren das Tjorne-Zidaine Gespann lösen werden. Da fällt mir übrigens ein: Zidaine und Lenya-Pardona teilen das Bett mit demselben Mann. Sowas geht selten bis nie gut, zumindest nicht auf Dauer. Könnte Pardona versuchen sich Zidaines zu entledigen, um ihren Einfluss auf Beorn wieder zu verstärken? Vielleicht kommt doch noch so eine "Tjorne-rettet-Zidaine-vor-der-Metarmorphose"-Szene?


    Ich bin jedenfalls total gespannt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.











































































































































  • Ich fand die Tagebucheinträge toll. Das hat nochmal so viel für die gruselige Stimmung gebracht. Genau an der richtigen Stelle erfährt man auf diese Art etwas aus der Vergangenheit.....davon könnte ich mir haben.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Als Zidaine die Mutter mit dem Baby in diesem Verschlag findet....das war einfach absolut spooky. Wieder so ein Details, dass sie sich die Fingerkuppen quasi aufgekratzt hat beim verzweifelten Gescharre

    Das ging mir auch so. Und das ei ihr Kind mit ihrem Blut gesäugt hat. Das finde ich total gruselig und auch richtig schlimm. Ich habe ja selbst Kinder und allein die Vorstellung ihnen beim Verhungern zuzuschauen, ist unerträglich

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies