04: Kapitel 2: Der Atem des Totenmeers (169 - 251)

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  • Ich fand es super das mal wieder richtig raus kam das eben nicht alle lesen können, das das nicht mal ungewöhnlich ist es nicht zu können. Und die alternativen Buchnutzungen haben mich doch zum Lachen gebracht.


    Hmmm, eine Krebs chimäre, oh die Ironie hätte was.


    Hmmm, Vermis war doch der Golem Experte der zusätzlich vom Wipfelschiff eine Dämobenbeschwörung gelernt hat.... der könnte einiges dagegen stellen. Aber warum würde er den Kelch im Totenmeer behalten? Um ne grüne Insel zu bauen?


    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?


    Nun besser Beorn, Tylstyr würde, wenn sonst alle Beteiligten der Jungmanne weg gerächt sind, mit den netten Krebsen Bekanntschaft machen. Nicht vergessen, er war auch da. Alle oder Keiner, wenn es für ihn schlecht läuft😐


    Stell dir vor du hast eine heisse Liebesnacht und wachst morgens, gefesselt unter Kreben wieder auf.😱🦀🦀🦀🦀 So tickt Zidaine.


    Besser wenn sie jemanden nimmt, der damit nichts zu tun hatte.

  • Ja, der Abschnitt war sehr lang, und ich kann immer nur in kurzen Etappen lesen da ich fast immer mindesten ein Kind um mich habe. (Gestern konnte ich nur lesen indem ich den kranken Zwerg vorm Bauch hatte und laut vorlesend durch das Wohnzimmer gestapft bin ;))

    Ich fand die Vorbereitungen von Philiasson zwar interessant, aber irgendwie wirkt es als hätte er die Ruhe weg, und nicht als wär er an zweiter Stelle in einer Wettfahrt. Ja, man sollte ein heiles Boot haben, und all das, aber so wirkte es halt.

    Beorn dagegen hat ständig vor Augen das er keine Zeit verlieren darf. Auch wenn seine Methoden dazu manchmal zweifelhaft sind. Das Totenmeer ist gut beschrieben und durchaus spannend, aber auch da wirkt manches wie wie Nebenschauplätze. Die Begegnung mit Vespertillo fand ich gut, und auch das one on one mit Pardona, in der sie abgesehen von der Optik alles Geweihtenhafte fallen lässt war schön zu lesen. Ich frage mich ja ob sie wirklich was über diese speziellen Chimären lernen will oder nur neugierig ist wie ein Mensch das ganze angeht. Wäre Vespertillio für sie ein Spielzeug oder eher ein potentieller Schüler? Da bin ich gespannt wie es weiter geht.

    Aber langsam wird es für Pardona auch immer schwerer die Geweihte überzeugend darzustellen, die Ottajasko hat ja schon Abstand genommen. Und das Machtgerangel zwischen Beorn und ihr ist auch manchmal etwas würdelos (für Beorn) das muss ganz schön am Stolz kratzen ;)

    Mal sehen wie lange das noch gut geht.

    Bei Tjorne und Zidaine warte ich auch nur noch auf die Auflösung der Situation, (nicht unbedingt das Verschwinden von einem) denn aktuell ist es ein reine Katz und Maus Spiel.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...

    Ich finde interessanterweise Galandel einen ganz starken Charakter in diesen Kapiteln. Das liegt aber vielleicht auch daran das sie sich grade am meisten und deutlichsten verändert.

    Und wann "sieht" man schon mal eine aus dem alterslosen Volk vergehen? Da ist auch etwas neugierde bei mir definitiv drin.

    Ich hoffe sie entscheidet sich nicht spontan auf der Insel zu bleiben, das fänd ich schade. Auch wenn es momentan fast so wirkt als könnte sie in die Richtung gehen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Phileasson und seine Ottajasko haben immer noch festen Boden unter den Füßen - nur gut, dass Beorn ein wenig aufgehalten wird durch Zidaines Rache, aber dennoch ist schon wieder viel weiter als sein Konkurrent.


    Nachdem Galandel beinahe apathisch im ersten Abschnitt wirkte, tritt sie hier glücklicherweise wieder stärker in Erscheinung und zeigt, dass man immer noch mit ihr rechnen kann. Klasse, wie sie den Konflikt mit den Affen schlichtet.


    Irulla gefällt mir aber auch wieder gut, wie sie der sterbenden Elfe ganz pragmatisch vorhält, dass es besser ist, satt zu sterben, denn der Tod kommt ja eh :totlach:


    Tylstyr hat es also nicht mehr geschafft, durch Zidaines Augen zu sehen und weiß daher überhaupt nichts davon, wie sich die Dinge inzwischen entwickelt haben.

    Und das war es schon in diesem Abschnitt, was Phileassons Ottajasko betrifft. Ich hoffe echt, dass sie endlich bald ins Totenmeer kommen, sonst hat Beorn den Kelch längst geborgen und ist schon auf dem Weg zur siebten Aufgabe.


    Dieses Tangzeugs muss ja echt furchtbar stinken und ich will mir nicht vorstellen, wie eklig das ist, wenn man es schluckt, so wie es Tjorne geht, als er auf den Geist von Sinasab trifft, der ihn beinahe in das Verderben lockt. Spannend fand ich die Einträge in dem Logbuch - nur gut, dass Zidaine lesen kann, aber schade, dass die letzten beiden Seiten fehlen. Dass man in der Kapitänskajüte bei Nacht die Tote hinter dem Wandbild kratzen hört, ist auch ganz schön unheimlich.


    Bei Kindern wird Zidaine immer ganz weich und sie sehnt sich auch nach eigenen Kindern, aber ihre Rache kann sie nicht hinter sich lassen. Falls sie überhaupt noch Kinder bekommen kann. Dafür haben wir es jetzt hier schriftlich, dass sie seinerzeit in der Tat einen Pakt eingegangen ist.


    Und dann stehen wir urplötzlich Vespertilio gegenüber - ich muss gestehen, ich hatte ihn zwar im Totenmeer vermutet, aber so hatte ich nicht mit ihm gerechnet, obwohl man bei der Erwähnung der Chimären schon hätte drandenken können. Tja, da hat Tjorne erstmal noch Glück gehabt, nicht als Chimäre zu enden und nun hat Pardona ihr Einverständnis gegeben, dass der Magier Tjorne doch als Opfer verwenden darf. Ob Vermis auch in der Nähe ist oder lebt er gar nicht mehr?


    Dass Pardona ganz entzückt ist wegen der Chimären war ja klar. Aber ich muss gestehen, so wenig ich die Dame leiden kann, aber ein wenig Schadenfreude habe ich schon dabei empfunden, wie sie Vespertilio abgewatscht hat, der sie als kleine dumme Traviageweihte angesehen hat. Wenn er wüsste ... ich denke, die beiden könnten gute Freunde werden, sie haben beide die "gleichen" Hobbies.


    Beorn wird immer wieder schmerzlich bewusst, in welchem fatalen Abhängigkeitsverhältnis er mit Pardona steht. Aber zum Teufel jagen kann er ihre Schiedsrichterin schlecht und wenn er jetzt seiner Ottajasko eröffnet, wen sie die ganze Zeit an ihrer Seite haben, würden die das wohl auch ziemlich schlecht aufnehmen, dass ihre Peinigerin aus dem Himmelsturm sie begleitet. Und dann will er natürlich den Titel gewinnen und das wird leichter, wenn Pardona ihm hilft.


    Wenn Zidaine nun zur Donnersturm zurückkehrt und Tjorne ebenfalls dank der Lederschwingen dorthin zurückgebracht wird, kommt die Rache-Jagd von Zidaine aber auch nicht so recht in die Gänge. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Zidaine begeistert darüber ist, dass Vespertilio und Pardona ihr Opfer ihr vor der Nase wegschnappen wollen.


    So, wo ist nun der Kelch und welchen starken Gegner muss man dazu überwinden?

  • Irulla gefällt mir aber auch wieder gut, wie sie der sterbenden Elfe ganz pragmatisch vorhält, dass es besser ist, satt zu sterben, denn der Tod kommt ja eh

    Das ist echt typisch Irulla. :totlach:

    Beorn wird immer wieder schmerzlich bewusst, in welchem fatalen Abhängigkeitsverhältnis er mit Pardona steh

    Ich weiß nicht mehr, ob es dieses Verhältnis im Spiel auch gab. Ich glaube ja, aber es kann genauso gut sein, dass mir meine Erinnerung einen Streich spielt ( das ist schließlich schon über 20 Jahre her! Ich bin eine alte Schachtel :o)

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • In Tjorne`s Haut möchte ich nicht stecken. Ich hätte schon längst einen Herzinfakt in seiner Situation bekommen.

    Ich dachte zwischendrin auch, ob es nicht besser wäre, wenn er sich einfach ertränkt, aber nach seinen Überlegungen, dass er dann womöglich nie in Swafnirs Hallen einen Platz finden wird, ist das auch nicht so einfach.


    Mit einem Mal ist klar, was aus den ganzen Besatzungen der Schiffe geworden ist, die im Totenmeer festsitzen.

    Ich war überrascht, dass es überhaupt Besatzungsmitglieder gibt. Ich hatte gedacht, die verrecken früher oder später alle da draußen, weil die Nahrung ausgeht, wenn zu lange kein Schiff mehr in das Totenmeer gezogen wird bzw. weil die Geister ihnen den Garaus machen. Daher war ich verwundert, dass Vespertilio tatsächlich Besatzungsmitglieder hat. Scheinbar funktioniert das doch mit dem regelmäßigen Nachschub an Menschen und Lebensmitteln.


    Sie weiß natürlich genau, dass sie einen Schüler von Zurbaran vor sich hat.

    Ja, da war ein Erkennen, als sie den Namen hörte.


    Das habe ich mir auch gedacht. Gerade die Sklaven müssten insbesondere Beorn doch mächtig aufstoßen.

    Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht.


    Überlegt euch mal die Ironie, wenn Vespertilio Tjorne in etwas einmaliges wie ...hach, ich weiß ja nicht...eine Krebs-Chimäre verwandeln würde und der sich an Zidaine für seine gefallenen Jungmannen rächen würde.

    Genau das hatte ich auch überlegt, ob sich Tjorne in dem Moment nicht für das Hummermännchen entscheiden sollte, das würde es für Zidaine sicherlich deutlich schwieriger machen, dann die Krebse anzusetzen :teufel:


    Oder Vermis ist schon derjenige, gegen den Beorn auf die Probe gestellt wird, das könnte auch sein.

    Auch das habe ich mir überlegt.


    Mir hat sehr gefallen was Ohm zum Thema Rache sagt.

    Am besten lässt man sie hinter sich.

    Das hat mir ebenfalls gut gefallen.


    Mir persönlich stört es überhaupt nicht, dass dieser Abschnitt sehr Beornlastig ist. Ich mag diesen Kerl irgendwie und lese gerne davon.

    :o Du wirst doch wohl nicht wie Tjorne überlaufen??? :o


    Trotzdem warte ich natürlich ungeduldig darauf, dass auch Phileasson, dieser alter Trödler, auch endlich mal Fahrt aufnimmt.

    "Alter Trödler" ist gut :totlach::totlach:


    Amüsiert habe ich mich über die Eimnir-Zidaine Stelle......manche Typen schnallen es einfach nicht, wenn eine Frau nicht ihre Kragenweite ist :P:spinnen:

    Aber echt - und so schnell ist es vorbei mit der Solidarität mit Tjorne.


    Beorn wird ja langsam beinahe zum Klammeräffchen....putzig der Blender.

    Ja, an Zidaine scheint ihm wirklich etwas zu liegen.


    Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?


    Nun besser Beorn, Tylstyr würde, wenn sonst alle Beteiligten der Jungmanne weg gerächt sind, mit den netten Krebsen Bekanntschaft machen. Nicht vergessen, er war auch da. Alle oder Keiner, wenn es für ihn schlecht läuft😐

    Ich denke auch, dass Beorn im Endeffekt besser zu ihr passen würde. Und ja, gerade auf Tylstyr hatte sie damals sogar den größten Hass, weil er ihr die Rettung versprochen hat und dann sein Versprechen nicht gehalten hat.

  • Genau das hatte ich auch überlegt, ob sich Tjorne in dem Moment nicht für das Hummermännchen entscheiden sollte, das würde es für Zidaine sicherlich deutlich schwieriger machen, dann die Krebse anzusetzen

    Aber er hat doch nach dem Versuch von Zidaine eh schon Angst vor Krebsen. Ich glaube nicht, das er gerne einer wäre.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • So nun hab ich endlich Zeit zu diesem Abschnitt etwas zu schreiben. Ist zur Zeit etwas stressig hier.

    Nun begleiten wir Tjorne durch das idyllische Totenmeer. Da durchzuwaten ist bestimmt spaßig. <X Und Tjorne trifft den ersten Geist. Welch trauriges Schicksal die arme Sinasab und ihr Baby erleiden mussten. Es muss schrecklich für sie gewesen sein. Und dann treffen wir, wie schon vermutet, Vespertilio im Totenmeer. Ich denke Vermis ist da auch noch irgendwo. Vespertilio kann hier im Totenmeer seiner Leidenschaft ganz ohne Einschränkungen nachgehen und fleißig Chimären schaffen. Diese von ihm erschaffenen Lederschwingen finde ich echt gruselig. Denen möchte ich nicht begegnen. Gut gefallen hat mir die Begegnung von Verspertilio und Lenya/Pardona. Was für ein Glück, dass Verspertilio sich mit Geweihten und ihren Kräften nicht so auskennt. Aber die beiden passen doch gut zusammen. Sie haben zumindest schon mal ein gemeinsames Hobby :P. Ich bin gespannt, ob die beiden am Ende aus Tjorne noch eine Chimäre machen ...

    Beorn erkennt auch mal wieder, dass er Pardona eigentlich nicht trauen kann. Wenn es ihr in den Kram passt, dass wird sie ihn verraten. Das wohl. Vespertilio weiß also, wo in dem verdammten Totenmeer der Kelch ist und wer ihn hat. Und mit Beorn und seinen Recken will er sich den Kelch holen und sicherlich nicht Beorn überlassen. Na da bin ich mal gespannt, wie das am ende ausgeht.


    Phileasson und seine Recken müssen sich im Wald mit Affen rumschlagen. Nasbirat führt sie ohne ihr wissen in das Gebiet dieser Affen um ihr bei ihrer Rache zu helfen. Na da hat sie aber die Rechnung ohne Phileasson gemacht. Für solche Spielchen ist er nicht zu haben. Recht so.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Der Kelch ist also ganz in der Nähe und trotz seiner Lederschwingen-Armee ist er für Vespertilio unerreichbar. Was für ein Ungetüm den wohl bewacht? Und die Thorwaler sollen sich erst beweisen, bevor er sie zum Bewacher des Kelches führt? Das kingt ziemlich beunruhigend.

    Da bin ich auch sehr gespannt, was uns da erwartet. Es klingt auf jeden Fall sehr beunruhigend!

    Vor allem als er Pardonas Magie angucken wollte. *kicher

    :totlach: Ja das fand ich auch sehr lustig.

    Vespertilio stellt Beorns Mannschaft noch auf die Probe...evt. schafft es in der Zwischenzeit Phileasson auch mal, ins Totenmeer vorzudringen und sie begegnen Vermis und tun sich mit ihm zusammen gegen Beorn und Vespertilio. Das wäre sehr ausgeglichen.

    So was in der Art hab ich mir auch schon gedacht. Beorn trifft auf Verspertilio und Phileasson auf Vermis. Und alle wollen den Kelch. Das wird ein Spaß....

    Sie hätte auch alle Informationen zum Kelch ganz leicht aus ihm herausbekommen können.

    Das wohl, aber wie hätte sie erklären sollen, wie sie an diese Informationen gekommen ist? Sie ist doch nur eine "kleine Traviageweihte" .

    Ich fand das Staunen von Vespertilio super. :totlach: Da dachte er, er sei der Held vom Erdbeerfeld und die Geweihte ist nicht im mindesten beeindruckt. So ein Ärgernis :P

    Ja ich hatte auch viel Spaß beim lesen dieser Szene.

    Mir hat sehr gefallen was Ohm zum Thema Rache sagt.

    Am besten lässt man sie hinter sich.

    Das fand ich auch toll.

    Ich merke: Die Sympathie der Lese-Ottajasko für Tjorne steigt. Wie ist denn allgemein die "Temperatur" ihm gegenüber?

    Meine "Temperatur" zu Tjorne hat sich nicht wirklich geändert. Ich bin da zwiegespalten. Er tut mir leid und auch wieder nicht. Das was er in seiner Jugend getan hat war schrecklich, aber das was er jetzt durchmacht verdient keiner.

    Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?

    Keine Ahnung. Tylstyr tut ihr gut und Beorn auch. Aber bevor sie nicht mit sich selbst und ihrer Rachegeschichte im reinen ist wird es wohl werder mit dem einen noch mit dem anderen was werden.

    Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...

    Ja das stimmt. Und ich finde es sehr schade, wenn Galandel stirbt. Wir wollten doch alle ein Happy End für Galayne und Galandel ....

    Ich will nicht das sie stirbt :(

    Ich auch nicht.

    Puh, schwierig, aber ich tippe auf irgendwas, was Zidaine zum Umdenken bewegt. Das würde ich mir wünschen. Irgendwas, das sie erkennt, wie falsch ihr Weg ist. Aber ich weiß nicht, was das sein sollte, weil dieser Wunsch nach Rache das einzige ist, was sie wirklich antreibt.

    Das wünschen sich hier viele. Ich auch. Aber das wird wohl nicht passieren, da uns ja eine überraschende Wendung prohezeit wird. Das würde uns ja nicht so sehr überraschen.

    Und das ei ihr Kind mit ihrem Blut gesäugt hat. Das finde ich total gruselig und auch richtig schlimm. Ich habe ja selbst Kinder und allein die Vorstellung ihnen beim Verhungern zuzuschauen, ist unerträglich

    Ja so ging es mir auch. Das mag ich mir gar nicht vorstellen.;(

    (Gestern konnte ich nur lesen indem ich den kranken Zwerg vorm Bauch hatte und laut vorlesend durch das Wohnzimmer gestapft bin

    Oh das kenne ich. Nicht das vorlesen, aber mit krankem Kind sogar auf's Klo zu gehen, weil ich sie nicht einen Moment hinlegen oder alleine lassen konnte.^^

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Das wohl, aber wie hätte sie erklären sollen, wie sie an diese Informationen gekommen ist? Sie ist doch nur eine "kleine Traviageweihte" .

    Zumindest Beorn, Selime und Galayne hätte sie doch komplett einweihen können. Oder sie behält die Infos für sich und plant damit ihre nächsten Solo-Einsätze.^^ Von so einer neugierigen Göttin hätte ich halt erwartet, dass sie alle Informationen zusammenträgt, die sie bekommen kann.

  • Gibt es kein Elfenlied, das ihr helfen könnte? So ein uralter Zauber, der sich wie ein Pflaster auf ihre Seele legt und es zur Narbe werden lässt, die zwar da ist, aber nicht mehr wehtut.

    Zumindest gibt es einen Zauber, der vergessen lässt ... Den hat Galayne ja bei Galandel angewendet.

    Für mich ist Tjorne nie so richtig aus den Startlöchern gekommen.

    Da muss ich gestehen, dass ich mich tatsächlich schwer getan habe, ihn interessant darzustellen - bei mir stand er oft in Tylstyrs Schatten und war eben "der Freund des Magiers".

    Allerdings habe ich eine andere Wahrnehmung gewonnen, nachdem ich ihn an Bernhard übergeben habe. Ich erinnere mich sogar noch genau an die Szene: Als er das "Wettrennen" gegen Selime gewinnt. Seitdem hat er für mich deutlich mehr Eigenständigkeit.

    Diese manchmal noch so winzigen Details, die dir einfach noch etwas mehr Gänsehaut bereiten. Einfach herrlich!

    Ja, ich glaube, das ist oft so. Das signifikante Detail ist entscheidend.

    Das ist ja auch im echten Leben so. Nicht umsonst haben Städte gern Wahrzeichen: Eine Millionenstadt im Ganzen kann man schlecht erfassen, und sie bleibt schlecht im Gedächtnis. Aber der Eiffelturm, die Freiheitsstatue und (hier bricht mein Lokalpatriotismus durch) der Kölner Dom ... damit kann man etwas verknüpfen.

    Für einen kurzen Augenblick scheint Zidaine aufzuwachen, ihr eigentliches "Ich" taucht hervor

    Nicht zum ersten Mal ... Erinnert Ihr Euch an das Mädchen in den Trümmern von Ysilia, dem sie ihr Schwert geliehen hat, um das Schwein zu erschlagen?

    Zidaine und Lenya-Pardona teilen das Bett mit demselben Mann. Sowas geht selten bis nie gut, zumindest nicht auf Dauer.

    Das ist bei Thorwalern allerdings gängige Praxis: Sowohl im Langhaus als auch im Drachenboot herrschen in dieser Hinsicht sehr lockere Sitten.

    Ich fand es super das mal wieder richtig raus kam das eben nicht alle lesen können, das das nicht mal ungewöhnlich ist es nicht zu können.

    Solche Sachen finde ich nützlich, um zu zeigen, dass es eben nicht unsere Gegenwart ist, in der wir leben. In Aventurien kann nicht jeder lesen - aber sehr viel mehr Menschen können ein Lagerfeuer machen als bei uns.

    Wäre Vespertillio für sie ein Spielzeug oder eher ein potentieller Schüler?

    ich denke, die beiden könnten gute Freunde werden, sie haben beide die "gleichen" Hobbies.

    Tja, was denkt Ihr - schließt sich Vespertilio vielleicht sogar Beorn an, um in Pardonas Nähe zu bleiben, sodass er uns für folgende Abenteuer erhalten bleibt? Könntet Ihr ihn Euch in der Ottajasko des Blenders vorstellen?

    Ich finde interessanterweise Galandel einen ganz starken Charakter in diesen Kapiteln.

    Das freut mich - und ich glaube, der Erfolg der Saga gründet auch darauf, dass wir so unterschiedliche Figuren vorstellen können. Dadurch finden sehr viele Leserinnen und Leser zumindest einige, die interessant für sie sind.

    Tylstyr hat es also nicht mehr geschafft, durch Zidaines Augen zu sehen und weiß daher überhaupt nichts davon, wie sich die Dinge inzwischen entwickelt haben.

    Abwarten - das Totenmeer ist zwar sehr groß, aber 50 Meilen sind 50 Meilen ... Wenn beide Ottajaskos dort unterwegs sind, ist das zumindest schon einmal ein deutlich engerer Raum als das Perlenmeer ...

    Spannend fand ich die Einträge in dem Logbuch

    Im Rollenspielabenteuer sind zu sehr vielen Schiffen kurze Abrisse (1, 2 Absätze) zur Historie gegeben - so auch hier. Die ausführliche Darstellung bekommt man aber erst jetzt im Roman. ;)

    Dafür haben wir es jetzt hier schriftlich, dass sie seinerzeit in der Tat einen Pakt eingegangen ist.

    Ich bitte, das im Gedächtnis zu behalten.

    Ich weiß nicht mehr, ob es dieses Verhältnis im Spiel auch gab.

    Auch im Rollenspiel hat Beorn unter Pardonas Dominanz gelitten.

    Scheinbar funktioniert das doch mit dem regelmäßigen Nachschub an Menschen und Lebensmitteln.

    Bitte ein wenig Geduld - die Versorgung mit Wasser und Nahrung wird schon bald ein Thema werden. ;)

    Vespertilio kann hier im Totenmeer seiner Leidenschaft ganz ohne Einschränkungen nachgehen und fleißig Chimären schaffen.

    Sehr richtig. In seiner Abgeschiedenheit, wo ihn nichts von seinen Studien abgelenkt hat, ist er zu einem der besten Chimärologen Aventuriens geworden. Sogar Pardona zeigt sich ja beeindruckt von seinen Geschöpfen - und das will etwas heißen.

    Ich bin gespannt, ob die beiden am Ende aus Tjorne noch eine Chimäre machen ...

    Ich glaube, inzwischen haben wir wenigstens vier Theorien:

    - Tjorne wird eine Chimäre

    - Tjorne kommt im Tangmeer um

    - Zidaine tötet Tjorne

    - Tjorne entkommt und schließt sich wieder Phileasson an, die Jagd geht weiter

    Traut auch jemand Tjorne zu, Zidaine zu besiegen?

    Zumindest Beorn, Selime und Galayne hätte sie doch komplett einweihen können. Oder sie behält die Infos für sich und plant damit ihre nächsten Solo-Einsätze.

    Bitte nicht vergessen, dass es Pardona gar nicht darum geht, die Wettfahrt zu gewinnen, sondern, sie in Gang zu halten. Sie will beobachten und herausfinden, was (und wer) dahintersteckt.

  • Eine weitere Theorie (nicht meine) war glaube ich auch noch, dass Tjorne Zidaine irgendwie das Leben rettet und damit seine Schuld begleicht oder so.


    Ich traue ihm nicht zu, sie in einem Kampf oder anderweitig zu besiegen. Sie ist deutlich schlauer und kampfstärker als er. Das könnte höchstens mit purem Glück zustande kommen.

  • Tja, was denkt Ihr - schließt sich Vespertilio vielleicht sogar Beorn an, um in Pardonas Nähe zu bleiben, sodass er uns für folgende Abenteuer erhalten bleibt? Könntet Ihr ihn Euch in der Ottajasko des Blenders vorstellen?

    Oh nee, nicht noch so ein Typ, der irgendwelche Lebewesen miteinander verbastelt, Pardona reicht vollkommen aus.

  • den Zauber von Galayne hätte ich jetzt eher negativ im Kopf, aber stimmt, das wäre eine gute Verwendung.

    Nein, Vespertilio kann ich mir nicht auf Dauer bei Beorn vorstellen. Dazu ist er zu egozentrisch und rücksichtslos. Ich kann ihn mir nicht im schildwall vorstellen.

    Also hat Pardona da schon immer mitgemischt?!

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Mir fällt gerade noch was ein, was in diesem Abschnitt angesprochen wurde: die Wirkung, die Tylstyrs Aufzeichnungen auf die Regeneration seiner Magie hat - das finde ich spannend, dass seine Aufschriebe ohne scheinbar diesbezüglich positiv beeinflussen.

  • Mir fällt gerade noch was ein, was in diesem Abschnitt angesprochen wurde: die Wirkung, die Tylstyrs Aufzeichnungen auf die Regeneration seiner Magie hat - das finde ich spannend, dass seine Aufschriebe ohne scheinbar diesbezüglich positiv beeinflussen.

    Ich warte auch die ganze Zeit darauf, dass zu diesem geheimnisvollen Buch noch ein paar mehr Informationen kommen...

  • Mir fällt gerade noch was ein, was in diesem Abschnitt angesprochen wurde: die Wirkung, die Tylstyrs Aufzeichnungen auf die Regeneration seiner Magie hat - das finde ich spannend, dass seine Aufschriebe ohne scheinbar diesbezüglich positiv beeinflussen.

    Stimmt darüber bin ich auch gestolpert, ich bin gespannt ob das noch aufgeklärt wird.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)