03: Kapitel 1: Unter Freibeutern (99 - 168)

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  • 4.) Er wollte ihr zur Flucht verhelfen, was zeigt, dass er auch damals schon durchaus wusste, dass es ein Fehler war.

    Ich glaube, da verwechselst Du ihn mit Tylstyr. Tjorne hat Tylstyr der Gefangenen zugeführt und oben am Einstieg gewartet. Er hat sich aber nicht an der geplanten Befreiung beteiligt.

    Stimmt! Du hast Recht. Er wollte damals wohl etwas angeben mit ihrem "Fang" und seinem Kumpel was davon "abgeben". Dennoch wenn man diesen Punkt also abzieht, bleiben noch genug andere.....und der Umstand, dass er wirklich noch so jung war und es eigentlich ein "Gruppenverbrechen" war, entlastet ihn. Zumindest wenn man noch die Zeit hinzuzieht, die vergangen ist. Müsste man ihn unmittelbar nach der Tat (also damals) bestrafen, hätte er eine bekommen müssen, die sihc im Rahmen dessen bewegt, was einem jungen Menschen zuzumuten ist (aus unserer zivilisierten Sicht, nicht umsonst gibt es Sozialstunden o.ä) in der Thorwalschen Welt gelten aber wohl andere Gesetze und ob sie da überhaupt belangt worden wären, ist mehr als fraglich. Dort herrscht eben ( wie auch in unserer Welt heutzutage noch in vielen Ländern) die Ansicht, dass Frauen weniger "wert" seien und dass sich ein Man ihrer "bedienen" kann.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Dort herrscht eben ( wie auch in unserer Welt heutzutage noch in vielen Ländern) die Ansicht, dass Frauen weniger "wert" seien und dass sich ein Man ihrer "bedienen" kann.

    Das ist in Aventurien kaum der Fall. Du siehst es ja auch daran, dass in Thorwal eine Oberste Hetfrau das Sagen hat, Mutter Cunia regiert im Traviatempel, Cellyana ist die Herrin über die Magierakademie. Auch in den Ottajaskos stehen die Schildmaiden wie Eilif oder Irulla gleichberechtigt neben den männlichen Recken, und als Phileasson in Riva die Seeadler zurückschickt, übergibt er einer Frau das Kommando über das Schiff.

    In Aventurien gibt es nur wenige Kulturen mit einer Geschlechterdominanz. In Aranien etwa haben die Frauen das Sagen, bei den Novadis und Ferkinas die Männer. Aber das sind Ausnahmen.

  • Dort herrscht eben ( wie auch in unserer Welt heutzutage noch in vielen Ländern) die Ansicht, dass Frauen weniger "wert" seien und dass sich ein Man ihrer "bedienen" kann.

    Das ist in Aventurien kaum der Fall. Du siehst es ja auch daran, dass in Thorwal eine Oberste Hetfrau das Sagen hat, Mutter Cunia regiert im Traviatempel, Cellyana ist die Herrin über die Magierakademie. Auch in den Ottajaskos stehen die Schildmaiden wie Eilif oder Irulla gleichberechtigt neben den männlichen Recken, und als Phileasson in Riva die Seeadler zurückschickt, übergibt er einer Frau das Kommando über das Schiff.

    In Aventurien gibt es nur wenige Kulturen mit einer Geschlechterdominanz. In Aranien etwa haben die Frauen das Sagen, bei den Novadis und Ferkinas die Männer. Aber das sind Ausnahmen.

    Und das finde ich total cool an dem Spiel. Wenn ich es recht im Kopf habe, war das auch schon von Beginn an, als ab Mitte der 80ger so.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Vielleicht noch als kleines Schmankerl, weil es hier noch nicht erwähnt wurde.

    Ist jemandem Vascals Antwort auf Seite 126 aufgefallen?

    Ja, aber wo ich es einordnen soll, weiß ich noch nicht.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • So, nun bin ich auch bei der Wettfahrt angekommen. War ja wieder klar, Beorn hat einen gehörigen Vorsprung, während Philassons Ottajasko sich mal wieder mit dem Problem rumschlagen darf, woher sie ein Schiff bekommen sollen. Aber das hat sich jetzt ja glücklicherweise erledigt, nachdem sich rausstellte, dass Nasbirat falsch gespielt hat. Nur gut, dass Lailath so aufmerksam war, auch wenn ihr die Wichtigkeit ihrer Beobachtung gar nicht klar war.


    Und ihr hattet recht, der Kelch, der neben Selflanatil den Shiannafeya gestohlen wurde, ist genau der Kelch, der sich in irgendwo im Totenmeer befinden soll. Das ist natürlich die Chance für Lailath und wenn ich ihre Überlegungen richtig interpretiere, dann ist bereit, wenn auch schweren Herzens, Phileasson zu betrügen, um die beiden Artefakte zurück zu ihrem Volk zu bringen und seine Unfruchtbarkeit zu beenden. Ich kann es ja sogar verstehen, den Elfen läuft allmählich die Zeit davon, aber hoffentlich stellt sie sich diesmal klüger an und sorgt nicht wieder dafür, dass der Kelch Beorn in die Hände fällt.

    Wäre es denn nicht eine Möglichkeit, das Schwert - wenn sie es in ihren Besitz bringen sollte - und den Kelch solange bei der Ottajasko zu lassen, bis die Wettfahrt vorüber ist, und dann die Artefakte zu ihrem Volk zu bringen? Die paar Monate werden es sicherlich nicht rausreißen. Aber ob die Ottajasko das Ende der Wettfahrt überlebt bzw. die Artefakte nicht irgendwo unterwegs verlorengehen, ist natürlich auch kein geringes Risiko.


    Für Tjorne wird es jetzt ganz schön eng: Zidaine hat ihr Ziel erreicht, indem sie Beorn auf ihre Seite gebracht hat und damit ihre Rache öffentlich macht. Ich muss sagen, es spricht sehr für Beorn, dass er Gewalt gegen Frauen verabscheut und er in diesem Fall lieber auf einen tüchtigen Seemann verzichtet. Tjorne war die ganze Zeit der Außenseiter in Beorns Ottajasko und jetzt hat er erst recht alle gegen sich, bis auf Eimnir.


    Tjorne stand so kurz davor, Zidaine für immer loszuwerden, aber dann ist es ausgerechnet wieder die Erinnerung an den Winter in Stainakr, der ihren Tod vermeidet. Naja, das Katz und Maus-Spiel zwischen Zidaine und Tjorne scheint nun seinen Höhepunkt anzustreben und ich hoffe, dass es wenigstens Beorn ein wenig bei seiner Suche nach dem Kelch aufhält.


    Außerdem hat es eigentlich auch eine Vorteil, dass Beorn und Zidaine miteinander schlafen: damit ist er ein wenig Pardonas Einfluss entzogen. Wenn Zidaine aber die Jagd nach Tjorne nicht überleben sollte, was dann?


    Will Pardona Tjorne am Ende dieses Abschnitts einfach nur Angst machen, weil sie ihn ebenso wie die anderen für das verachtet, was er getan hat oder wollte sie ihm vielmehr irgendwas damit mitteilen? Denn mal ehrlich, die empörte Verfechterin von geschändeten Mädchen und Frauen nehme ich ihr nicht ab, dazu ist sie selbst viel zu pervers und brutal, wenn es ihren eigenen Zwecken dient. Und außerdem möchte sie Zidaine doch auch am liebsten loswerden.


    Wie ist das denn, Tylstyr konnte doch nach wie vor durch Zidaines Augen sehen, oder nicht? Ob er inzwischen schon mitbekommen hat, was zwischen ihr und Beorn läuft? Oder wird er womöglich ihre Jagd auf seinen alten Freund miterleben?


    Wirklich Sorgen mache ich mir um Galandel, warum nur hat sie sich so tief in die Hand gesägt, ohne es zu merken?

    Aber auch Abdul macht einen ziemlich verwirrten Eindruck, es ist immer wieder erstaunlich, dass er in den entscheidenden Momenten zeigen kann, welche magische Macht er besitzt. Wir können nur hoffen, dass er auch weiterhin die richtige Magie zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.


    In jedem Fall macht das Totenmeer jetzt schon einen ziemlich gruseligen Eindruck, auch wenn wir noch nicht so viel davon mitbekommen haben. Aber diese Lichter und dieser Schrei ... nein, zusammen mit dem Cover und den bisherigen Beschreibungen wird es das Totenmeer wohl eher nicht auf die Liste der schönsten Urlaubsziele schaffen.

  • Der lustige Laden samt seiner Affeneier und die Meereshexe illustrieren ein weiteres Mal die bunte Schönheit der Welt.

    Das hat mir auch gut gefallen.


    Zidaine's Rache scheint verständlich ,aber so wird sie ihre Seele niemals heilen.

    Das denke ich auch - dazu kommt noch der Pakt, der sicherlich großen Einfluss auf ihr Tun hat. Aber ich glaube auch, die sie jagt der Hoffnung hinterher, dass ihre Rache ihr irgendwann Erleichterung bringen wird.


    Die anstehende Wendung könnte allerdings trotz solcher Vorbereitungen einige aus der Kurve werfen ... Mal schauen ... :)

    Ich bin gespannt!


    Mal angenommen, sie könnte Tjorne umbringen ... Denkt Ihr, dass sie danach zufrieden wäre?

    Nein, siehe meine Antwort oben.


    Ich glaube Lailaht überlegt gerade ernsthaft die Seiten zu wechseln.

    Das meinte ich in einem Satz auch so herauszulesen.


    Ist ihm mal in den Sinn gekommen, dass Pardona jederzeit beschließen könnte, dass ihr diese ganze Wettfahrt doch etwas zu langweilig ist, und sie einfach nach Hause geht Chimären basteln?

    Der Gedanke kam mir ebenfalls.


    Aber sie ist auf jeden Fall nützlich, man stelle sich vor Phileasson hätte sein Schwert oder sein Skalde ,noch schlimmer, die Harfe verloren.

    Ich war ja so überzeugt, dass Mirandola das bessere Blatt hat, nachdem die Leier und das Schwert des Foggwulfs als Einsatz auf dem Tisch lagen - und war dann dermaßen enttäuscht, als das alles verloren sein sollte.


    Als Selime drin vorkam, dachte ich sofort an das "Eichenherz" des Wipfelschiffs. Ich habe keine Ahnung, wie eine Verbindung dazu aussehen könnte, aber ist doch zu schön, um daraus nichts zu machen.

    So ging es mir im Prolog, dass ich bei der Erwähnung des Eichenherzes an Selime mit ihrem Herz von Eichward denken musste.


    Denkt Ihr, Beorn würde sich befreit fühlen, wenn Pardona plötzlich fort wäre? Oder würde er sie vermissen?

    Wahrscheinlich würde der Depp sie noch ein klein wenig vermissen, denn ganz unnütz ist sie ja nicht für die Wettfahrt, bei allen Nachteilen.


    Ehrlich gesagt bin ich froh nicht in der Situation zu sein richten zu müssen. Durch die Einblicke in sein Denken würd ich sagen er leidet genug unter den Folgen, aber ob man das als Gerechtigkeit betrachten kann.... Zidaine ist da deutlich einfacher zu "richten", erlittenes Unrecht ist keine Erlaubnis zum Henker, oder hier sogar Folterer, zu werden. Aber dies alles sag ich hier in meinem warmen Bett sitzend, sicher und geschützt. Das sind Momente in denen das rauhe Aventurien sehr weit von meinen Bezugspunkten weg ist. Von magischen und dämonischen Zwängen mal ganz zu schweigen....

    Da bin ich ganz bei dir.

  • Das ist natürlich die Chance für Lailath und wenn ich ihre Überlegungen richtig interpretiere, dann ist bereit, wenn auch schweren Herzens, Phileasson zu betrügen, um die beiden Artefakte zurück zu ihrem Volk zu bringen und seine Unfruchtbarkeit zu beenden. Ich kann es ja sogar verstehen, den Elfen läuft allmählich die Zeit davon, aber hoffentlich stellt sie sich diesmal klüger an und sorgt nicht wieder dafür, dass der Kelch Beorn in die Hände fällt.

    Ich frage mich ja, ob ihr Volk überhaupt noch lebt. Klar, Elfen werden alt. Aber wer weiß, wie viele sie noch ausgeschickt haben, nachdem Lailath und Nantiangel nicht zurückgekehrt sind. Es waren ja so schon nicht mehr viele vorhanden. Vielleicht haben sie sich in ihrer Jagd nach dem Schwert komplett selbst ausgelöscht, oder die wenigen Verbliebenen wurden Opfer anderer Ereignisse und es gibt gar kein Volk mehr, zu dem Lailath etwas zurückbringen könnte. Immerhin ist es 200 Jahre her, seit sie das letzte Mal mit ihnen Kontakt hatte.

  • das würde mich auch interessieren, vielleicht bekommen wir noch im Laufe der Geschichte eine Antwort auf das Schicksal der Wüstenelfen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Hmm, Selime und das Eichenherz habe ich so gar nicht in Bezug zueinander gebracht, aber es wär natürlich eine tolle Verbindung wenn da was draus gemacht würde.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich frage mich ja, ob ihr Volk überhaupt noch lebt.

    Das frage ich mich zwischendurch auch immer wieder.


    Hmm, Selime und das Eichenherz habe ich so gar nicht in Bezug zueinander gebracht

    Ich glaube, bei mir liegt das auch eher an der Namensähnlichkeit: Selimes Herz stammt von Eichward und im Prolog ist vom Eichenherz die Rede, daher musste ich in dem Moment sicherlich beim Eichenherz an die beiden denken.

  • Irgendwie hab ich Eichel!-herz gelesen, vll hab ich die Parallele deshalb nicht gezogen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Wäre es denn nicht eine Möglichkeit, das Schwert - wenn sie es in ihren Besitz bringen sollte - und den Kelch solange bei der Ottajasko zu lassen, bis die Wettfahrt vorüber ist, und dann die Artefakte zu ihrem Volk zu bringen? Die paar Monate werden es sicherlich nicht rausreißen.

    Das würde ich auch gut finden.

    Wie ist das denn, Tylstyr konnte doch nach wie vor durch Zidaines Augen sehen, oder nicht? Ob er inzwischen schon mitbekommen hat, was zwischen ihr und Beorn läuft? Oder wird er womöglich ihre Jagd auf seinen alten Freund miterleben?

    Ja aber nur wenn die Entfernung nicht zu groß ist. Ich denke Tylstyr konnte noch nicht wieder durch Zidaines Augen sehen, weil sie zu weit voneinander entfernt sind.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Wäre es denn nicht eine Möglichkeit, das Schwert - wenn sie es in ihren Besitz bringen sollte - und den Kelch solange bei der Ottajasko zu lassen, bis die Wettfahrt vorüber ist, und dann die Artefakte zu ihrem Volk zu bringen? Die paar Monate werden es sicherlich nicht rausreißen. Aber ob die Ottajasko das Ende der Wettfahrt überlebt bzw. die Artefakte nicht irgendwo unterwegs verlorengehen, ist natürlich auch kein geringes Risiko.

    Eine schöne Möglichkeit - aber mit Risiken haben die Wüstenelfen schlechte Erfahrung gemacht. Jemand müsste in Lailath also genug Zuversicht wecken, dass dieser Plan gelingen wird.


    Wie ist das denn, Tylstyr konnte doch nach wie vor durch Zidaines Augen sehen, oder nicht?

    Ja aber nur wenn die Entfernung nicht zu groß ist. Ich denke Tylstyr konnte noch nicht wieder durch Zidaines Augen sehen, weil sie zu weit voneinander entfernt sind.

    Genau, er muss auf etwa 50 bis 60 Meilen herankommen. In Schlangengrab ist ihm das in Boran gelungen, wenn Ihr Euch erinnert ...

    Er kann übrigens grundsätzlich jedem durch die Augen schauen, aber es wird leichter, wenn er die Person gut kennt (wie Tjorne in Silberflamme) oder wenn er etwas hat, das der Person viel bedeutet (wie Zidaines Dolch oder, in Silberflamme, das Ohr von Flanokuls Tochter).

  • Wäre es denn nicht eine Möglichkeit, das Schwert - wenn sie es in ihren Besitz bringen sollte - und den Kelch solange bei der Ottajasko zu lassen, bis die Wettfahrt vorüber ist, und dann die Artefakte zu ihrem Volk zu bringen? Die paar Monate werden es sicherlich nicht rausreißen.

    Das würde ich auch gut finden

    Ich nehme an, da es sich um Elfenartefakte handelt, wird es auf sowas hinauslaufen.

    Die Gegenstände werden als Beweis vorgelegt und dann wird sich auch klären, was es mit der Reise wirklich auf sich hat. Wir wissen doch mittlerweile, dass die Wettfahrt nur ein Mittel zum Zweck ist. :) Auch Tylstyrs Auftrag lässt darauf schließen.

  • Beorn's Einstellung eine Frau nie mit Gewalt zu nehmen ist sehr löblich.

    Was anderswo normal ist, ist bei ihm löblich...naja für einen Plünderfahrer, ok. Liest sich trotzdem komisch.

    Ich frage mich ja, ob ihr Volk überhaupt noch lebt.

    Das frage ich mich zwischendurch auch immer wieder.

    Was meint ihr denn? Ich glaube eigentlich schon, dass es noch jemanden gibt, zu dem Lailath Selflanatil zurückbringen kann. Wäre sonst nicht ihr ganzer Auftrag sinnlos? Sie scheint ja davon überzeugt zu sein?

  • Beorn's Einstellung eine Frau nie mit Gewalt zu nehmen ist sehr löblich.

    Was anderswo normal ist, ist bei ihm löblich...naja für einen Plünderfahrer, ok. Liest sich trotzdem komisch.

    War auch in Bezug auf den Plünderfahrer gemeint. Bei Beorns Gedanken, dass seine Recken in dieser Hinsicht oft anders denken: "Wenn der Kampf ... beendet war, .... geschahen oft .... Dinge, über die in Heldenliedern der Skalden nie gesungen wurde."

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Was meint ihr denn? Ich glaube eigentlich schon, dass es noch jemanden gibt, zu dem Lailath Selflanatil zurückbringen kann. Wäre sonst nicht ihr ganzer Auftrag sinnlos? Sie scheint ja davon überzeugt zu sein?

    Natürlich ist sie davon überzeugt. Sie lebt ja für nichts anderes als ihren Auftrag. Nur diese Hingabe hat sie ja den Tod überdauern lassen und ins Leben zurückgeführt. Aber es könnte einen ziemlichen Schock für sie geben, wenn sie mit einem oder beiden Artefakten nach Hause kommt und niemand mehr da ist. Ob der Auftrag dann sinnlos war kommt sicher darauf an, was mit den Artefakten dann passiert. Es scheint ja so, dass sie irgendwie die Schlüssel für den weiteren Verlauf der Wettfahrt darstellen, und vielleicht weiß nur Lailath, wie man sie verwendet. Dann hätte ihr Auftrag einen ganz anderen Zweck, von dem sie selbst noch nichts weiß. So wie die gesamte Wettfahrt einen noch nicht offensichtlichen Zweck hat...

  • Also nach langem Umherirren bin ich jetzt auch in der Hauptsaga gelandet. Und schon habe ich ein dummes Gefühl, es wurde ja angekündigt, dass sich die Autoren etwas haben einfallen lassen wegen Zidaine. Nun bin ich nervös, was wird passieren. Beim Kampf dachte ich schon, dass sie eventuell durch das Schlickdach fällt. oder von so einer Tentakel erwischt wird. Sollte das ihr Schicksal sein? Ich war natürlich sehr überrascht, dass Zidaine Beorn alles anvertraut hat, aber es hat schon eine gewissen Logik. Tylstyr gehörte zu den Jungmannen, er wußte alles, aber er war kein vertrauter Geist. Schließlich hatte er selbst noch Angst vor ihr. Die Stellung zu Phileasson war ja sehr schwierig, denn sie sollte ihn ausspionieren und er ist für sie wohl eher unnahbar. Bei Beorn fühlte sie etwas, was sie verbindet (also doch eher der Böse?) . Dass sie aber so viel Vertrauen zu ihm hat und auch, dass sie immernoch ihre Rache an Tjorne will, das überraschte mich eben doch. Ich dachte sie wäre auf dem Weg, damit fertig zu werden und schließlich hatte er die Qual ja schon durchlebt. Ach es ist wirklich eine Zitterpartie. Ich weiß nicht was ich mir für sie wünsche, nun, nachdem sie scheinbar doch nicht zu einem ruhigeren Leben findet. Auf der anderen Seite scheint sie ein gutes Gegengewicht zu Pardona für Beorn zu sein. Also doch eine Chance? Grübel, was haben sie mit ihr vor?!

    So ist es also beim Lesen des ersten Kapitels gewesen: Anspannung -Beorn, Entspannung -Phileasson.

    Das bunte Bild Maraskans ist mir nicht so sehr aufgefallen, aber ich habe mich doch köstlich amüsiert über die unfreiwillige Komik der Elfin. Sie meinte das ja vollkommen ernst mit dem Boot und auch ihre Bemerkung wegen der vertauschten Karten war ehrliche Verwunderung. Eine schöne Szene.

    Was haben die Götter mit dieser Wettfahrt vor? Wollen sie die Wiederkehr der Elfen einleiten? Es ist ja schon interessant, dass es zum zweiten Mal um ein Elfenartefakt geht und eigentlich schon zum dritten Mal, denn man braucht ja wohl den Schlangenzahn um das Artefakt zu bergen.

  • Pardona scheint wenig Gefallen daran in die Rolle von Lenya zu schlüpfen.

    DAs scheint mir nicht so, ich habe das Gefühl, dass es ihr zunehmend Spaß macht, alle an der Nase rumzuführen.

    Ich bin froh, dass es Abdul ein wenig besser geht. Hoffentlich kommt sein Gedächtnis ganz zurück und er kann seine Nichte retten. Er ist einer meiner Lieblingsfiguren

    Ich habe vor ihm Angst. Da er nicht wirklich weiß was er tut und in seiner Realität lebt, warte ich immer darauf, dass er dabei irgendwas gut gemeintes tut, was richtig Schaden anrichtet.

    Der Auftrag ist jetzt klar ... aber warum treibt Lailath ihr eigenes Spiel und teilt ihre Infos nicht mit?


    Sie muss aufrichtiger werden ,aber sie kann sich auch noch Beorn anschliessen

    Sie hat einen Auftrag, es geht um das Überleben ihrer Rasse. Ihr Auftrag beißt sich aber mit dem der Kapitäne, die ja die Artefakte für sich haben wollen um den Wettkampf zu gewinnen, sie hat also keine andere Chance als letztendlich zu betrügen, keiner der beiden würde ihr Silberflamme freiwillig geben.