03: Kapitel 1: Unter Freibeutern (99 - 168)

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  • Ich glaube Lailaht überlegt gerade ernsthaft die Seiten zu wechseln.

    Ich habe ihre Gedanken eher so verstanden, dass es für sie besser ist, wenn Beorn beide Artefakte hat, weil sie dann den "edelmütigen" Phileasson nicht hintergehen muss, um an diese heranzukommen.

    Nun ja, bislang hat Beorn die Silberflamme, aber den Kelch hat noch keiner der beiden Drachenführer ...


    Zidane was auch immer sie tut, Rache wird ihr keine Erlösung sondern nur Leere bringen.

    Wie könnte denn eine gute Lösung für Zidaine aussehen? Früher oder später wird ihre Rache ja zum Ende kommen - spätestens, wenn sie den letzten Täter erwischt hat ... Und was dann? Ist sie dann befriedigt - oder leer?


    Ich glaub Tjorne bereut es wirklich und ich bin kein Freund von Folter, wenn sie ihn töten will dann schnell und im Zweikampf.

    Nun, wir sind ja auch alle keine Freunde der Todesstrafe ...

    Nach unserem Strafrecht würde Tjorne vermutlich - was die Schändung betrifft - freigesprochen. Nach 10 Jahren verjährt eine solche Tat, und zudem fiel er zur Tatzeit als Jungmann noch unter Jugendstrafrecht.


    Abdul finde ich toll dargestellt in seiner Verwirrtheit.

    Es freut mich, dass Abdul so gut bei Euch ankommt. Die Auswahl der Perspektivfiguren ist eine bedeutende Weichenstellung für einen Roman, und innerhalb einer Serie ist ein besonderes Risiko (aber auch eine besondere Chance) damit verbunden, sie zu wechseln.


    Lailath gefällt mir noch immer nicht.

    Ich bin gespannt, ob sich das im Laufe der Geschichte noch drehen wird ... Ich kann mir das vorstellen.


    Leben die eigentlich auch auf der Hauptinsel oder nur auf Beskan?

    In der Regionalspielhilfe sind diese Affen speziell für Beskan angegeben.


    Ich glaube Robert hat das mal so beschrieben: ein Porsche, der sich unter lauter VW-Käfern verstecken will.

    Das war Bernhard - aber ich stimme ihm zu. ;)


    Tylstyr fehlt mir aber gerade ein wenig.

    Geduld ... Der kommt noch ausführlich zur Geltung ...



    Die kleine Insel mit ihren bunten, schrägen und wild zusammengewürfelten Bewohnern gefällt mur sehr gut,

    Ich gestehe, dass mir der Abschied von Maraskan schwer fiel. Deswegen habe ich die auch in der Abenteuerkampagne vorgesehene Vorbereitungsphase auf Beskan ausführlich genutzt, um Aventuriens schönste Insel noch einmal ausführlich zu würdigen.

    bin auch der Meinung das es Zeit wird das diese Geschichte aus der Jägerinnen Phase heraus kommt.

    Ich bin wirklich sehr gespannt, wie die Wendung in diesem Handlungsstrang bei Euch ankommen wird ... :teufel:


    Denn ich hätte nicht gedacht, dass Phileasson so planlos vor der nächsten Aufgabe steht.

    Aus meiner Rollenspielzeit erinnere ich mich daran, dass bei solchen Gelegenheiten eigentlich immer vom Spielleiter kam: "Ihr seid natürlich vertraut mit der Legende, dass ..." Das wollte ich vermeiden. Niemand weiß alles, und nicht alle Legenden sind jedem bekannt, und gerade bei Legenden ist es schwierig, den wahren Kern zu erkennen und vom Brimborium zu befreien. Auch unsere Helden müssen manchmal ein bisschen suchen, um die richtige Spur zu finden.

  • Zitat von Fenlinka

    Galandel tut mir grade leid, sie weiss nicht mehr wo ihr Platz ist, sorgt sich um ihren Platz im Salasandra und steht generell neben sich.

    Sterben ist ein langwieriger Prozess , der wie die Geburt durchgangen werden muss. Galandel macht das gut. Es ist kein logischer Prozess - er beansprucht uns mit allen was wir sind und ich hoffe , wir können sie dabei begleiten.

  • Wie könnte denn eine gute Lösung für Zidaine aussehen? Früher oder später wird ihre Rache ja zum Ende kommen - spätestens, wenn sie den letzten Täter erwischt hat ... Und was dann? Ist sie dann befriedigt - oder leer

    ich glaube nicht, das es ihr eine Befriedigung bringt. Ich weiß auch nicht, ob sie mittlerweile nicht auch unter zwang steht wegen diesem pakt

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Zidane wird dann feststellen, dass es ihr eine nur kurze Befriedigung gebracht hat. Aber wie soll sie dann weiterleben, einfach so Haken dran und jetzt auf zu neuen Ufern? Da ist ja auch noch Tylstyr? Der gehört dann auch noch bestraft. Ich glaube nicht, dass sie noch zu retten ist. Da ist zu viel Hass und Wut, es sei den sie könnte vergeben, aber ich weiss nicht ob ich das könnte in ihrer Situation.


    Ja, Tjorne würde unter das Jugendstrafrecht fallen. Aber wir sind ja in einer anderen Welt/ Zeit daher dachte ich ein Zweikampf sei angemessen. War ja auch auf dem Tang, dass es dann aber nur ein Urteil war ob Zidane ihn dann töten darf, da dachte ich, nun reicht es.


    So wie ich das sehe ist er schon gestraft genug, eigentlich bin ich sicher, dass er so etwas nie mehr machen würde. Mir wäre es recht, wenn Zidane ihn nicht bekommt und er überlebt. Aber das ewige hin und her sollte jetzt endlich mal vorbei sein, sie nervt mich langsam.

  • Zitat von Robert Corvus

    Wie könnte denn eine gute Lösung für Zidaine aussehen? Früher oder später wird ihre Rache ja zum Ende kommen - spätestens, wenn sie den letzten Täter erwischt hat ... Und was dann? Ist sie dann befriedigt - oder leer

    Sie hat ja diesen Pakt geschlossen. Es muss sie wohl oder übel ihn erfüllen, wenn sie am Leben und frei sein will. Danach sollte sie die Ottajesko verlassen und auf der Pirateninsel ein neues Leben beginnen.

  • Zitat von Robert Corvus

    Wie könnte denn eine gute Lösung für Zidaine aussehen? Früher oder später wird ihre Rache ja zum Ende kommen - spätestens, wenn sie den letzten Täter erwischt hat ... Und was dann? Ist sie dann befriedigt - oder leer

    Sie hat ja diesen Pakt geschlossen. Es muss sie wohl oder übel ihn erfüllen, wenn sie am Leben und frei sein will. Danach sollte sie die Ottajesko verlassen und auf der Pirateninsel ein neues Leben beginnen.

    Ich glaube nicht an ein " und dann lebte sie glücklich bis an ihr Lebensende " Happy End. Ich würde es ihr wünschen, aber da ist einfach zu viel passiert. Ich glaube auch nicht, das die beiden nach Ende des Paktes einfach ihrer Wege gehen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Und endlich bin ich wieder bei meiner Ottajasko. Da ist bei beiden ja schon mächtig was los.




    zu Lailath:

    Ich glaube Lailaht überlegt gerade ernsthaft die Seiten zu wechseln. Ihre Treue gehört ihrem Auftag und ihrem Volk, also auf sie würde ich mich nicht verlassen. Sie wird dem folgen der sie zu den Artefakten führt und da hat Beorn im Moment die bessern Karten. Jedenfalls glaubt sie das.

    Ich denke aber nicht, dass sie direkt überläuft. Sie respektiert Phileasson und will ihm nicht schaden. Dennoch glaube ich, dass sie im entscheidenden Moment ihre eigene Wege gehen wird.

    Zumindest hat sie trotz ihrer Weltfremdheit dazu beigetragen, dass die Ottajasko ein neues Schiff und eine gut gefüllte Reisekasse ihr Eigen nennen kann. Das Vertauschen der Karten als Phexsches Wunder einzustufen... einfach köstlich!

    Ich fand diese Szene auch mega cool, wie sie da so total unbeteiligt ihre Äußerung macht. Einfach herrlich.

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Nicht nur, dass sie Beorn als "gewissenlosen Raubmörder" bezeichnet - warum solle Beorn sie überhaupt aufnehmen? Ich habe ihre Gedanken eher so verstanden, dass es für sie besser ist, wenn Beorn beide Artefakte hat, weil sie dann den "edelmütigen" Phileasson nicht hintergehen muss, um an diese heranzukommen.

    Nun wie auch immer, ich glaube auch sie würde lieber Beorn betrügen, das stimmt. Aber ein wirkliches Teammitglied ist sie nicht. Sonst würde sie den zweiten Teil der Prophezeiung, die keiner versteht, erklären.

    Aber sie ist auf jeden Fall nützlich, man stelle sich vor Phileasson hätte sein Schwert oder sein Skalde ,noch schlimmer, die Harfe verloren. Was würden wir dann noch singen, in den Lesungen. :o

    Lailath mag ich irgendwie, auch wenn sie für mich nicht so recht in die Ottajasko hereinpasst. Ich glaube aber, dass sie noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hat. Und ich kann ihre Gedankengänge durchaus nachvollziehen. Sie verfolgt nur ein Ziel. Und jetzt hat sie sogar noch die Chance, den Kelch zurück zu bringen. Ist doch klar, dass sie da nach den besten Möglichkeiten schaut.

    Und mit ihrer unschuldigen naiven Art scheint sie ja augenscheinlich auch ein Glück für die Ottajasko zu sein.

    Aber sie ist auf jeden Fall nützlich, man stelle sich vor Phileasson hätte sein Schwert oder sein Skalde ,noch schlimmer, die Harfe verloren. Was würden wir dann noch singen, in den Lesungen. :o

    Das wäre wahrlich ein großer Verlust! Soweit darf es nicht kommen! Die Leier muss unter allen Umständen verteidigt werden! :barbar:

    Aus dem Blickwinkel betrachtet sollte ich Lailath vielleicht doch noch mal eine Chance geben... ^^

    Die Leier ist natürlich unermesslich wichtig. Sie und natürlich Ohm, der auf jeden Fall bis zum Schluss dabei sein muss. Das ist für mich Gesetz!

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Abdul gefällt mir auch unglaublich gut. Ich werde mittlerweile auch zum Fan. Und ich bin gespannt, was er noch anstellen wird. Ich glaube schon, dass er noch sehr wichtig werden wird.


    Der lustige Laden samt seiner Affeneier und die Meereshexe illustrieren ein weiteres Mal die bunte Schönheit der Welt.

    Oh ja, das fand ich auch sehr unterhaltsam. Ich konnte mir das so richtig bildlich vorstellen.

    Ist ihm mal in den Sinn gekommen, dass Pardona jederzeit beschließen könnte, dass ihr diese ganze Wettfahrt doch etwas zu langweilig ist, und sie einfach nach Hause geht Chimären basteln?

    Genau das habe ich mich auch gefragt. Beorn sollte doch klar sein, dass Pardona kommen und gehen kann, wie es ihr beliebt. Noch ist sie neugierig und verfolgt ihr Ziel. Aber was ist, wenn sie vom Namenlosen abberufen wird? Dann steht Beorn auch wieder alleine da.

    Galandel tut mir grade leid, sie weiss nicht mehr wo ihr Platz ist, sorgt sich um ihren Platz im Salasandra und steht generell neben sich.

    So langsam sollte man der Dame entweder den Gnadenschuss geben oder eine neue Aufgabe, die sie wieder lebendig werden lässt. Das kann ich mir nicht mehr lange ansehen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die Rache Zidaines


    Ich hoffe sehr, dass das in diesem Band ein endgültiges Ende nimmt. Mich langweilt es langsam.

    Lager der Verzweifelten

    Einen Moment lang wollte ich ja glauben, die Autoren hätten ein Einsehen und würden das erbärmliche Hick-Hack in Beorns Mannschaft beenden. Aber natürlich kommt es nicht so. Ich tippe mal darauf, dass Tjorne wieder von Alseifs Truppe gefunden wird, dort den nächsten Band mitzieht und danach Zidaine sich wieder dazu gesellt. Dann können wir das gleiche Spiel noch mal ein paar Bände lang treiben ohne dass irgendwas vorangeht und alle dürfen sich an Angst und Hass laben.

    Oh Gott! Ich hoffe doch nicht. Liebes Autorenteam! Habt ein Einsehen mit Euren armen Lesern/Leserinnen!

    Denjenigen, die in der Schlangengrab-Leserunde dabei waren, habe ich schon angekündigt, dass dieser Handlungsstrang in Totenmeer eine abrupte Wendung nehmen wird. Denkt Ihr, das skizzierte Szenario könnte damit gemeint sein?

    Ende ist gut, egal wie. Tjorne war mir persönlich ja nie besonders nah, aber mittlerweile wäre es mir auch egal, wenn Zidaine drauf geht. Hauptsache es endet.

    Die anstehende Wendung könnte allerdings trotz solcher Vorbereitungen einige aus der Kurve werfen ... Mal schauen ... :)

    Ich kann mir derzeit kein Ende vorstellen, was mich tatsächlich aus der Kurve werfen würde. Es würde mich vielleicht überraschen, wenn Tjorne und Zidaine heiraten würden, aber sonst......

    Mal angenommen, sie könnte Tjorne umbringen ... Denkt Ihr, dass sie danach zufrieden wäre?

    Nee, sie wird weiterhin keine Erlösung finden. Das ist einfach nicht der richtige Weg.

    Zidane was auch immer sie tut, Rache wird ihr keine Erlösung sondern nur Leere bringen. Denn wenn sie alle erledigt hat wird sie selbst merken, es war immer nur eine kurze Befriedigung. Dann kommt das Gefühl wieder und sie kann nichts dagegen tun. Nicht schön wenn der einzige Sinn im Leben die Rache ist. Ich glaub Tjorne bereut es wirklich und ich bin kein Freund von Folter, wenn sie ihn töten will dann schnell und im Zweikampf. Aber sie weidet sich am Leid und der Angst und das macht sie mir mehr und mehr unsympathisch. Sie hat ein Recht darauf, dass diese Kerle bestraft werden, aber nicht so.

    Gut geschrieben. Genauso sehe ich das auch.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • So nun sind wir wieder bei unseren Recken. Wie schön.


    Bei Phileasson gehen wir das ganze noch etwas ruhiger an. Hier werden Reisevorbereitungen getroffen und über die neue Prophezeihung gerätselt. Beskan ist so eine richtige Pirateninsel. Ich musste manchmal an "Fluch der Karibik" denken. Alles typisch Piratenleben. Hauen, trinken, Unzucht, Verkauf von Beutegut ... ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Hexe Alryascha fand ich interessant. Ich hatte sehr schnell ein Bild von ihr vor Augen. Vor allem bei der Vorstellung wie sie wie ein kleiner Derwisch an der Klippe herumwirbelt um die Wellen zu befragen. Diese Szene hat mir gut gefallen. Um Galandel mache ich mir wirklich Sorgen. Sie wird wohl nicht mehr lange bei der Ottajasko bleiben. Ihr Lied verklingt, aber sie versucht noch, sich dagegen zu wehren. Ob sie es wohl schafft? Als sie sich dann, ohne es zu merken beinahe den Daumen amputiert war ich sehr erschrocken. Ich mochte auch die Szene mit dem Händler Jemoljian in seinem chaotischen Laden, der trotzdem alles findet. Lustig fand ich Abduls Gedanken für ihn einen Dschinn zu beschwören, der den Laden aufräumt. So einen Dschinn hätte ich gern hier zu Hause. Meine Tochter wäre begeistert, wenn sie ihr Zimmer nicht mehr selbst aufräumen müsste 8o. Haben die Recken denn nun die Affeneier gekauft für Praioslobs Knöchel? Schön fand ich auch die Einblicke in Abduls Gedankenwelt. Davon hätte ich gern mehr.Das Kartenspiel um die Stern von Silz war spannend. Obwohl es ziemlich klar war, dass Phileasson das Schiff am Ende gewinnt. Nur das wie war offen. Aber Dank den scharfen Elfenaugen konnten die "Betrüger" entlarvt werden. Lailath Gedanken über ihre Mission und die Shiannafeya und dass sie seit Jahrhunderten das versunkene Tie'Shianna behüten fand ich aufschlussreich.


    Bei Beorn geht es hauptsächlich um Zidaine und ihre Rache an Tjorne. Beorn's Einstellung eine Frau nie mit Gewalt zu nehmen ist sehr löblich. Da hat er bei mir gleich mal einen Pluspunkt gesammelt. Ich war überrascht, das Beorn das Urteil über Tjorne nich allein fällt, sondern seine Recken mit einbezieht. Mit dem Holmgang wusste ich zuerst nichts anzufangen. Naja jedenfalls bekommt Zidaine jetzt ihre Rache, so wie sie es sich wünscht. Allerdings frage ich mich, woher Zidaine In diesem Tangfeld Krebse bekommen will. Ich glaube ja kaum, dass es dort welche gibt. Ich bin gespannt, wie das Ganze ausgeht. Wer weiß, vielleicht kann sich Tjorne lange vor Zidaine verstecken und wird am Ende noch von Phileasson aufgegabelt? Aber eigentlich wäre ich schon dafür, wenn die Tjorne/Zidaine-Problematik bald ein Ende findet. Zidaine scheint sich ja jetzt sehr gut mit Beorn zu verstehen. Da ist Tylstyr wohl endgültig Geschichte. Die Spionageauftrag hat sich dann wohl auch erledigt. Das Sargassomeer wird auch gut beschrieben, mit seinem Gestank und Schlick und schleimartig verotteten Pflanzen ein echt idyllischer Ort. Da macht man doch gern mal einen Ausflug hin.8o


    So nun bin ich mal gespannt, wie Phileasson die Stern von Silz wieder flott bekommt und was unseren Kapitänen dann alles so im Totenmeer passieren wird.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Jetzt muss ich schlafen gehen. Ich lese mir morgen eure Beiträge durch und schreibe dann dazu.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • So wie ich das sehe ist er schon gestraft genug, eigentlich bin ich sicher, dass er so etwas nie mehr machen würde.

    Wenn Ihr die Richter wäret - welche Strafe fändet Ihr bei Tjorne gerecht - zehn Jahre nach einer schrecklichen Tat, die er als Jugendlicher begangen hat, und unter Einbezug seines Lebenswandels und seiner "Erlebnisse" mit Zidaine seither?


    Lailath mag ich irgendwie,

    Das scheint mir nach den bisherigen Beiträgen im Leseabschnitt halbwegs ausgeglichen zu sein - manche mögen sie, andere nicht. Wichtiger für uns als Autoren ist allerdings, ob man die Handlung rund um Lailath interessant findet ...?


    Abdul gefällt mir auch unglaublich gut.

    Der scheint allgemein gut anzukommen!


    Aber was ist, wenn sie vom Namenlosen abberufen wird? Dann steht Beorn auch wieder alleine da.

    Denkt Ihr, Beorn würde sich befreit fühlen, wenn Pardona plötzlich fort wäre? Oder würde er sie vermissen?


    Es würde mich vielleicht überraschen, wenn Tjorne und Zidaine heiraten würden, aber sonst......

    Schade, dass wir darauf nicht gekommen sind ... :lachen:


    Um Galandel mache ich mir wirklich Sorgen. Sie wird wohl nicht mehr lange bei der Ottajasko bleiben. Ihr Lied verklingt, aber sie versucht noch, sich dagegen zu wehren.

    Der Tod kennt viele Pfade, und auf diesem schreitet er geduldig und langsam ...

    Oftmals wird er in Fantasygeschichten als schneller Schnitter dargestellt, der rasch zuschlägt, in gewisser Weise auch sauber. Man hat kaum Zeit, sich zu sorgen, da ist die Klinge schon heran.

    Bei Galandel ist das anders ...


    Haben die Recken denn nun die Affeneier gekauft für Praioslobs Knöchel?

    Ich denke, das kann ich vorwegnehmen, obwohl es erst später erwähnt wird: Ja, haben sie. ;) Natürlich kümmern wir uns um das verstauchte Fußgelenk unseres Gefährten, damit er bald wieder voll einsatzfähig ist.

  • Da ist Tylstyr wohl endgültig Geschichte. Die Spionageauftrag hat sich dann wohl auch erledigt.

    Naja, "erledigt" höchstens in dem Sinne, dass Zidaine nicht mehr absichtlich irgendwas für Phileasson herausfindet. Tylstyr ist ja noch immer in der Lage, durch ihre Augen zu sehen, wenn er nah genug herankommt. Das kann sie nicht verhindern, solange er ihren Dolch hat. Insofern ist da durchaus noch Spionage möglich. Da bin ich auch sehr gespannt, was da noch so kommt. Wie würde Tylstyr reagieren, wenn er sieht, wie Zidaine gerade mit Beorn in der Koje liegt oder Tjorne foltert? Wie würde Beorn reagieren, wenn er herausfindet, dass Zidaine ursprünglich als Spionin zurück in seine Ottajasko gekommen ist?

  • Tylstyr ist ja noch immer in der Lage, durch ihre Augen zu sehen, wenn er nah genug herankommt. Das kann sie nicht verhindern, solange er ihren Dolch hat.

    Das kann er sogar, wenn er den Dolch nicht hat. Ein solcher Fokus erleichtert ihm den Zauber, ist aber nicht unbedingt notwendig. In Silberflamme hat er zum Beispiel durch Tjornes Augen geblickt, ohne einen Gegenstand zu haben, mit dem er besonders verbunden ist.

  • So! Endlich bin ich wieder richtig drin und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt in diesem Abschnitt. Ich finde der Abschnitt glänzt mit den vielen liebevollen Details, die so schön beschrieben sind und auch die kurzen "Einblendungen und Rückblicke" zu den jeweiligen Figuren sind wie kleine Anmerkungen harmonisch eingefügt und helfen einem hier und da dezent auf die Sprünge.


    Auf S. 101 fand ich es sehr berührend wie sehr Abdul doch durch seine Zeit der Gefangenschaft geprägt wurde.


    Besonders gelungen beschrieben fand ich die Stelle mit der Prophezeiung. Die Atmosphäre kommt gut rüber und das Knallen des Segels unterstreicht hier nochmal die Anspannung der Figuren angesichts Shayas Weissagung.


    Jemoljian hat mir richtig gut gefallen, wie er die Nähwaren feil bietet. Auch als das Kistchen beschrieben wird, wie ihm der Lack abblättert, was ein besonders schönes Muster hinterließ.....all das hat mir so richtig gut gefallen.


    S. 135 unterstreicht die Umschreibung des Geschehenen mit dem Geräusch "Platsch".....das hat sich nochmal so richtig aufgedrängt und einem wieder ein bisschen dieses Gefühl von Band 1 beschert. Eine geschickte Methode die Brücke zur Vergangenheit zu schlagen. Wie viel doch ein Wort, eine Umschreibung ausmachen können.


    Lachen musste ich, als Selime zu Eilif "Kaltherzige Seekuh" sagte. Ich konnte mir die beiden so gegensätzlichen Frauen und ihre Mienen dabei überdeutlich vorstellen. Sehr gelungen.


    So, so Beorn widersteht der Schönheitskönigin also besser, seit er seinen Druck an (oder in) Zidaine ablassen kann. Was sagt man dazu? Naja....es sei ihm gegönnt. Besser Zidaine spielt mit ihm als Lenya-Pardona. Trotzdem würde mich jetzt da doch interessieren, ob das nur so ein Spaßprogramm zwischen den beiden ist, oder ob er/ sie da vielleicht doch sogar Gefühle hegen? Vielleicht wird das noch an anderer Stelle beleuchtet. Mal sehen.


    Der Holmgang war wirklich klasse. Man wünscht Tjorne langsam einfach nur noch Erlösung wie immer diese aussehen mag. Sein Quälen ist niederschmetternd und auch, wenn er dieses Verbrechen begangen hat, finde ich, er muss eine Chance auf einen Neuanfang bekommen können. Ich würde es ihm wünschen! Aber da habe ich die Rechnung vielleicht ohne Zidaine gemacht. Für mich hat Tjorne im Laufe der Zeit deutlich mehr an Reife und Weitblick entwickelt, als Zidaine. Langsam finde ich es beinahe kindisch wie sie ihm weiter nachstellt. Immerhin ist sie offensichtlich nicht so geschädigt, dass sie mit keinem Mann mehr bereit wäre, das Bett zu teilen. In sofern könnte sie auch Großmut zeigen und ihrem Peiniger vergeben, statt ewig auf Rache zu sinnen. Das finde ich allmählich schwach von ihr und lange finde ich es wohl auch nicht mehr allzu glaubwürdig. Sie wird älter und auch wenn man vieles mit Anfang Zwanzig noch mit einer anderen Intensität vertritt oder verfolgt, glaube ich, dass man im Laufe der Jahre milder wird und erkennt, dass ver-und nachgeben nicht immer Schwäche bedeutet. Ich vermute, dass die beiden da draußen aufeinandertreffen und Tjorne ihr das Leben retten wird, danach wäre sie quitt.


    Das Kartenspiel um das Schiff war wieder eine so "schnuckelige" Szene, wie ich sie liebe in der ganzen Saga. Die Atmosphäre, die Spannung.....die Figuren kommen nochmal authentischer rüber, die fahren sich mit dem Handrücken über den Mund, rülpsen, kratzen sich den Bart usw. sie bekommen nochmal mehr Leben eingehaucht finde ich irgendwie. Irulla, Orkengriff, Leomara….ihre Kette mit den fehlenden Gliedern. Alles ist stimmig, passt und gibt das Gefühl von "nach Hause kommen".


    Gemein und niederträchtig, wie Tjorne sich abseilt und Lenya-Pardona ihm das Amulett zerredet. Er hatte daran geglaubt, dass es ihn schützen kann (und hier hilft meistens der Glaube allein!). Er hatte einen Funken Hoffnung. Und sie nimmt ihm eiskalt alles. Das tat richtig weh und als Tjorne die nackten Füße in den Tang setzt musste ich ein kleines Tränchen wegblinzeln.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Leihlat hat dieses Geheimnisvolle, das sie ja auch für sich bewahren will. Sie hält sich auch von den anderen Elfen fern.


    Sie bringt auch immer wieder lustige Momente, durch ihr nicht verstehen der Situation, auch weil sie nicht berechenbar ist. Man weiss nie so richtig was sie als nächstes tun wird. So belebt sie die Handlung und bring Spannung hinein. Ich hoffe, dass sie noch länger eine Rolle spielt und auch wieder in die Wüste heimkehren kann.

    Mal sehen wie Sie sich im Tangmeer macht^^.

  • Im Übrigen: Ich würde Tjorne überhaupt nicht (mehr) bestrafen! Er war ein Heranwachsender und seine Strafe schleppt er im Prinzip seit Jahren ohnehin mit sich herum. Diese ständige Angst vor der Rache und einem unwürdigen Tod sind weitaus genug an Strafe. Für ihn wird seine Tat immer nachwirken, er muss damit leben, dass er sich so unrühmlich verhalten hat und vielleicht wird er seine Kinder einmal lehren, mit einem Gegenüber respektvoll umzugehen und niemandem seinen Willen aufzuzwingen, auch keiner Frau.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Zitat von TippendeTastatur

    Im Übrigen: Ich würde Tjorne überhaupt nicht (mehr) bestrafen!

    Natürlich ist er in sich bestraft ,aber damals muss er wohl Freue an seinen Taten empfunden haben.

    Deshalb stimme ich für eine Bestrafung.

    Ich fand es gut von Beorn ,dass er von der Ottajasko ein Urteil verlangte.

    Eine Gemeinschaft soll über ihn Urteilen und nicht ein Einzelner.

    Im übrigen nichts bleibt im Leben ungesühnt.

  • In sofern könnte sie auch Großmut zeigen und ihrem Peiniger vergeben, statt ewig auf Rache zu sinnen. Das finde ich allmählich schwach von ihr und lange finde ich es wohl auch nicht mehr allzu glaubwürdig.

    Dem würde ich zustimmen, wäre da nicht der Pakt mit dem Dämon. Ich denke daraus speist sich ein Großteil ihrer Rachsucht. Vielleicht hätte sie ohne den Pakt längst von ihrer Jagd Abstand genommen.

  • Endlich bin ich wieder richtig drin und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt in diesem Abschnitt.

    Schön, das freut mich! :)


    Sein Quälen ist niederschmetternd und auch, wenn er dieses Verbrechen begangen hat, finde ich, er muss eine Chance auf einen Neuanfang bekommen können. Ich würde es ihm wünschen!

    Im Übrigen: Ich würde Tjorne überhaupt nicht (mehr) bestrafen!

    Ah, jetzt wird es interessant! Ich glaube, das ist die erste Stimme in all den Leserunden (auch zu den vergangenen Bänden), die einen Freispruch für Tjorne richtig fände. Wie stehen die anderen dazu?

    Natürlich ist er in sich bestraft ,aber damals muss er wohl Freue an seinen Taten empfunden haben.

    Deshalb stimme ich für eine Bestrafung.

    Er hat damals mit voller Absicht gehandelt und es genossen, davon kann man ausgehen. Da gibt es keine mildernden Umstände außer der Jugend.

    Andererseits ist es wirklich schon länger als 10 Jahre her ... Ist er noch derselbe Mensch wie damals?

    Was wäre durch eine Bestrafung gewonnen? Vor allem durch eine, wie sie Zidaine vorschwebt?