02: Ende Prolog ab "Halt ihn!" (45 - 97)

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  • Ein wirklich spannender Prolog. Ich fand die Erzählung des Schiffes über die letzte Schlacht und sein "Seelenleben" dass es mit Vermis teilt sehr interessant und spannend. Und dann ist der Kelch doch nicht auf dem Schiff. Pech für unsere Schwarzmagier. Ich war auch ziemlich überrascht, dass die Iylian Thar Vermis wieder frei lässt. Das hätte ich nicht gedacht.

    das unheimliche lebendige Schiff wird Beorn bestimmt helfen.

    Ich habe so die leise Vermutung, dass die Iylian Thar der Wandelnde Krieger ist. Das Schiff will ja freu sein. Und wenn es das wirklich will, dann wird es sich sicherlich auch befreien können. Eventuell mit etwas Hilfe von Pardona? Die beiden würden sich bestimmt gut verstehen. Außerdem denke ich, dass man mit diesem Wipfelschiff bestimmt gut durch´s Sargassomeer waten kann.

    Ich glaube Zurbaran erwähnt sie als "sehr alte Dame, die aus dem Norden kommt"

    Da hatte ich ein totales Brett (Planke) vorm Kopf. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. :verlegen:

    Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie die Spur des Largala'Hen ins Totenmeer führt, wo sie den Weg unserer Ottajaskos kreuzen werden. :totlach:

    Das denke ich auch.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich hab mir gerade nochmal die Prophezeiung durchgelesen.

    "...zwei alte Meister gefangen in des herrenlosen Sklaven Netz. ..."

    Ob das wohl Vermis und Vespertilio sind?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich hab mir gerade nochmal die Prophezeiung durchgelesen.

    "...zwei alte Meister gefangen in des herrenlosen Sklaven Netz. ..."

    Ob das wohl Vermis und Vespertilio sind?

    Das dachte ich mir auch, auch wenn 24 Jahre nicht so lange her ist und die damit eigentlich noch nicht so uralt sein können

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Geisterkrieger

    Genau daran hat es mich auch erinnert. Wobei konnten die toten Krieger in einem kurzen Moment nicht auch verletzten? Ist so nicht eine Kämpferin von Beorn schwer verletzt worden? Mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein.

    Vielleicht darf man dazu sagen, dass es beim Schwarzen Auge ein Konzept für Traumwelten/Visionen etc. gibt, dass sich Realitätsdichte nennt. Wenn diese schwankt, dann passiert genau das was die beiden Autoren hier beschreiben. Ein eben noch tödliche Speer wird zu einem unerfreulichen Kratzer. Oder ein scheinbar harmloser Dämon zum sicheren Verhängnis. Beorn verlor eine Kämpferin aufgrund seiner Begegnung im Bornland. Auch dort war das Echo einer vergangenen Schlacht so stark, dass die Gefahren zeitweise real wurden. Auch dort ging es um den Kampf von Elfen gegen eine fremdartige Streitmacht.

    Außerdem denke ich, dass man mit diesem Wipfelschiff bestimmt gut durch´s Sargassomeer waten kann.

    Mhm. Da wüsste ich was Besseres. Ein Wipfelschiff fühlt sich wohl im Wald am wohlsten.

    Ich hab mir gerade nochmal die Prophezeiung durchgelesen.

    "...zwei alte Meister gefangen in des herrenlosen Sklaven Netz. ..."

    Ob das wohl Vermis und Vespertilio sind?

    Vielleicht. Aber wer könnte dann der herrenlose Sklave sein? Und wessen Netz ist hier gemeint? :unschuldig:

  • ein Dämon vielleicht?

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Falnokul der Schlächter... auch sehr interessant. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das der gleiche Fanokul ist, den wir schon aus Sven Gabelbarts Gefolge kennen. Was mag ihn dazu gebracht haben, erst Eindringlinge in die Salamandersteiner so vehement zu bekämpfen, und sie dann zu verlassen, um sich einem Menschen anzuschließen? Ich glaube ich muss noch mal die entsprechenden Stellen in Silberflamme nachlesen, in denen er vorkam. War nicht auch die Halbelfe seine Tochter, oder verwechsele ich da was?

    Das würde mich jetzt auch interessieren. Ich bekomme das auch nicht mehr so genau zusammen.

    Falnokul ist ja schon lange bei den Menschen unterwegs. Und seine Tochter war tatsächlich mit Svens Truppe unterwegs. Der Konflikt mit Elfen und Menschen/Orks/Zwergen ist in jedem Fall schon alt. Eigentlich mehr oder weniger so alt, wie es Kontakt mit den anderen Völkern gibt. Man hatte sich mal mehr (Orks) mal weniger (Menschen) schnell in den Haaren. Die Elfen verteidigen ihren Lebensraum gegen die fremden Eindringlinge. Manche wollen dabei rabiater vorgehen als andere. Falnokul gehört wohl zur extremeren Fraktion. Mögliche Gründe dafür gibt es ja genug.

    Ein bisschen bedient sich dieser Konflikt immer bei dem Vorbild der Indianer. Hach, die armen, armen Elfen.

  • Bevor ich es vergesse.

    Im Hinblick auf die schwebende Planke dürften einige der Bemerkungen von Zurbaran zu elfischen Schiffen der besonderen Art von besonderem Interesse sein. Er bietet nämlich eine Alternative zu Iylian Thar an, die im Bezug auf die ungewöhnlichen Eigenschaften noch eher Sinn ergibt.

  • Außerdem denke ich, dass man mit diesem Wipfelschiff bestimmt gut durch´s Sargassomeer waten kann.

    Mhm. Da wüsste ich was Besseres. Ein Wipfelschiff fühlt sich wohl im Wald am wohlsten.

    Das mag schon sein. Aber dieses Wipfelschiff ist ja anscheinend etwas anders als andere. Es hat ein Eigenleben entwickelt. Und es scheint einsam zu sein. Das Leben/Dasein im vergifteten Wald ist ihm ja vielleicht auf Dauer zu langweilig. Und es kommt ja auch kaum noch wer in diesen Teil des Waldes. Schließlich wurde es für den Kampf gebaut und da wo es jetzt ist kann es dieser Bestimmung nicht nachgehen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Bevor ich es vergesse.

    Im Hinblick auf die schwebende Planke dürften einige der Bemerkungen von Zurbaran zu elfischen Schiffen der besonderen Art von besonderem Interesse sein. Er bietet nämlich eine Alternative zu Iylian Thar an, die im Bezug auf die ungewöhnlichen Eigenschaften noch eher Sinn ergibt.

    Ja stimmt. Ein Luftschiff. 😀

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Die Elfen verteidigen ihren Lebensraum gegen die fremden Eindringlinge. Manche wollen dabei rabiater vorgehen als andere. Falnokul gehört wohl zur extremeren Fraktion. Mögliche Gründe dafür gibt es ja genug.

    Mich hat auch weniger verwundert, dass Falnokul die Salamandersteine früher mal vertedigt hat, sondern eher, dass er es jetzt nicht mehr tut. Warum hat er das aufgegeben und sich einer Menschengruppe angeschlossen? Vielleicht wegen seiner Tochter? Die war aber ja (wenn ich mich recht an ihr Alter erinnere) 24 Jahre zuvor auch schon da...

  • Bevor ich es vergesse.

    Im Hinblick auf die schwebende Planke dürften einige der Bemerkungen von Zurbaran zu elfischen Schiffen der besonderen Art von besonderem Interesse sein. Er bietet nämlich eine Alternative zu Iylian Thar an, die im Bezug auf die ungewöhnlichen Eigenschaften noch eher Sinn ergibt.

    Ja stimmt. Ein Luftschiff. 😀

    Ja das ist eine gute Idee. Ein Wipfelschiff läuft über Baumwipfel, die gibt es im Meer nicht. Oder kann es vielleicht auch über Tang laufen?

    Wenn dann ginge nur ein Schiff das schweben oder fliegen kann. So wie die Planke in der Herberge. Wenn es sowas gibt. Vielleicht findet Phileasson ja so eine Möglichkeit um den Vorsprung von Beorn wieder einzuholen. Der war ja schon im letzten Buch unterwegs.:hexe:

  • Interessant fand ich auch die Fähigkeit des Schiffes, die Vergangenheit materialisieren zu können. Das hat mich sehr an Beorns Kampf im Totenmoor erinnert, wo sich die Geister der toten Krieger immer wieder materialisiert haben.

    :klatschen:


    Aber wie ist das denn, wenn ein Mensch lebendig in die Sphäre der Dämonen gezogen wird? Stirbt er dann einfach und seine Seele kann irgendwie noch zu Boron gelangen, oder ist die an die Dämonen verloren?

    Das weiß man nicht so genau ... Pardona ist aus solch einer Gefangenschaft entkommen, aber manche sagen ja auch, sie ist seitdem nicht mehr ganz knusper ... Und ihre Fähigkeiten übersteigen bei Weitem jene von Normalsterblichen.

    Dann muss ich mir den Abschnitt auch noch mal anschauen. Ich war der Meinung, den Namen Zurbaran noch nie zuvor gehört zu haben.

    In Himmelsturm sind das die Seiten in der Nähe von 265 und 291. ;)

    Gut es konnte sein Gefühle spühren und er wollte ja auch nicht wirklich mit ihr verbunden bleiben, aber nachdem es alles sonst vergiftet und tötet kommen die Beiden davon?

    Ich war auch ziemlich überrascht, dass die Iylian Thar Vermis wieder frei lässt. Das hätte ich nicht gedacht.

    Eine echte Vereinigung ist immer zweiseitig ... nicht nur Vermis nimmt Emotionen des Schiffes auf, es geschieht auch umgekehrt. Das Schiff spürt, wie es ihm geht, und das beeinflusst seine Entscheidungen.

    Im Übrigen ist die Persönlichkeit des Schiffs nach so langer Einsamkeit sicher nicht mehr vollständig integer. Das führt zu teils erratischen Entscheidungen.

    Ein klein wenig erinnerte mich Vermis im Thron an die SQUID in "Feuer der Leere". Robert Corvus Hat Dich diese Szene vielleicht dazu animiert?

    Das kann ich ausschließen, weil diese Konzepte von meinem Kollegen enwickelt wurden. ;)


    Gehe ich davon aus, dass die Schlacht auf diesem Schiff gegen den Goldenen (ich will da immer an Hennens Drachen denken rotwerd ) bw. den Namenlosen die letzte Schlacht der Hochelfen war und sie danach vernichtet wurden?

    Das war ein Krieg mit sehr vielen Schlachten und über einen langen Zeitraum - die besonders wichtigen Schlachten wurden dabei um die Städte der Hochelfen geführt. Aus den geschilderten Ereignissen kann man schließen, dass dieses spezielle Wipfelschiff kaum eingreifen konnte.


    Und ob Zynthia tatsächlich tot ist?

    Tja ... was denkt die Leserunde?


    Und wer ist diese Seltaia? Haben wir diesen Namen bisher schonmal irgendwie gehört?

    Nein, sie ist noch nie aufgetaucht.


    Ist so nicht eine Kämpferin von Beorn schwer verletzt worden?

    Ja, Salda.


    Warum hat er das aufgegeben und sich einer Menschengruppe angeschlossen?

    Zitat von Silberflamme Seite 144
    »Für meine Sippengenossen bin ich zu entschlossen«, fuhr Falnokul fort, als Salarin ihn einholte. »Mein Handeln war ihnen zu rabiat.« Er lachte. »Für die Welt hier draußen ist es gerade richtig.«


    Ein wirklich spannender Prolog.

    :freu:

  • Tja ... was denkt die Leserunde?

    Ich würde es ihr ja wünschen, aber ich habe Mühe daran zu glauben. Das fänden die Dämonen wahrscheinlich zu "gnädig"

    Wenn du jetzt auch noch eine Idee für das Netz hast, dann wirds richtig unangenehm.

    Das Netz unserer Wünsche und Träume? Oder meinst du eher ein materielles Netz? Denn die beiden Magier haben sich ja irgendwie im Netz ihrer Wünsche verstrickt. So wie Zynthia von dem Wunsch ihre Schönheit zu erhalten.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

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    (Chin. Weisheit)

  • Tja ... was denkt die Leserunde?

    Ob Zynthia tot ist weiß vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich gehe davon aus, dass sie nicht in die Dritte Sphäre zurückkehren wird.



    In Himmelsturm sind das die Seiten in der Nähe von 265 und 291. ;)


    Zitat von Silberflamme Seite 144


    »Für meine Sippengenossen bin ich zu entschlossen«, fuhr Falnokul fort, als Salarin ihn einholte. »Mein Handeln war ihnen zu rabiat.« Er lachte. »Für die Welt hier draußen ist es gerade richtig.«

    Danke! Wie gut, dass es die Leserunde gibt, sonst würden einem viele Details erst beim wiederholten Lesen auffallen. Oder vielleicht auch nie...

  • Dass man den Namenlosen früher den Goldenen genannt hat, habe ich nicht gewusst. Fand es auf jeden Fall schön, hier mehr dazuzulernen.


    Falnokul hatte ich jetzt nicht als so mächtig empfunden..."der Schlächter" ist vielleicht doch ein anderer? Vielleicht ist Falnokul ja sowas wie der deutsche Schmidt oder Müller. xD Jaja, schon klar. Er wird es mit ziemlicher Sicherheit sein, hat mich aber doch gewundert.


    Die Unterbrechung und Rückblende zu Zurbaran passte mir nicht so recht da rein. Die Frage, die sich am Ende höchstens stellt, ist: Hat er gewusst, dass der Kelch wohl nicht da ist und hat sie wissentlich in ihr Verderben laufen lassen?


    Dieses Materialisieren der Geister hatten wir ja schon mal und ich kenne es irgendwie gefühlt auch schon aus anderen DSA-Abenteuern. Ist nicht so ganz meins. Und dann auch noch teilweise doppelt beschrieben, einmal aus der Sicht Verpertilios und dann wieder aus der von Vermis, das konnte ich jetzt auch nicht besser lesen als den Teil im Wald...nicht, dass ich nicht mit Geistern gerechnet hätte...aber erst im Totenmeer.


    Alles umsonst. Machte aber für mich ja auch schon im vorigen Abschnitt wenig Sinn, dass der Kelch da ist. Der galt ja irgendwie mehr noch als Silberflamme als "für immer verloren" irgendwie. Macht Sinn, dass er dann im Totenmeer ist. Die See ist dem Wüstenvolk doch besonders fremd. Oder ging das nur besonders Lailath so? Widersprüchlicher Weise wurden doch die Toten von Lailaths Volk dem Meer übergeben, wenn ich mich da richtig erinnere? Ob die Geister dann im Totenmeer "angespült" werden? Hätte auf jeden Fall was humoristisches, wenn Lailath dann irgendwelchen Verwandten als Geistern dort begegnen würde, hihi ("Oma, bist du das?" xD). Ja, meine Phantasie geht mal wieder durch. Nicht beachten. :P


    Ob Vermis sich im Totenmeer erneut mit einem Schiff verbindet? Er kennt das nun ja schon. Und den Zauber zur Beschwörung Mactans kennt er auch noch...


    Ob Zynthia überlebt hat? Hm...vielleicht hat sie sich mit Mactans verbunden, wo sie doch eh schon im Leib des Dämons steckte und spinnt jetzt als herrenlose Spinne ihre Netze im Totenmeer, wo Vermis sie heraufbeschworen hat...ja, ok, etwas abwegig.^^

    Nein, ich glaube es sogar noch weniger. Pardona war schon immer sehr mächtig und würde ihrer Schönheit nicht so hinterher jagen. Soweit ich weiß ( korrigiert mich, wenn ich falsch liege) ist pardona etwas "Höheres" und ich glaube dem Ding wäre es nicht besonders gut bekommen, wenn es pardona versucht hätte zu fressen und die das nicht wollte.

    Ich glaube Zurbaran erwähnt sie als "sehr alte Dame, die aus dem Norden kommt"

    Exakt! Auch zu der Zeit wird Pardona schon alt und mächtig gewesen sein. Man muss Pardona vielleicht in dem Band ja auch eine starke Gegnerin gegenüberstellen. Wäre jetzt meine Vermutung zumindest.

  • Exakt! Auch zu der Zeit wird Pardona schon alt und mächtig gewesen sein. Man muss Pardona vielleicht in dem Band ja auch eine starke Gegnerin gegenüberstellen. Wäre jetzt meine Vermutung zumindest.

    Zumindest ein gleichwertiger Gegner, sonst langweilt sich die Arme noch zu Tode *io*

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Widersprüchlicher Weise wurden doch die Toten von Lailaths Volk dem Meer übergeben, wenn ich mich da richtig erinnere?

    Ja, das stimmt. Die Wüstenelfen glauben, dass ihre Toten zu einer Insel gelangen müssen, von wo aus sie in eine Nachwelt gelangen. In Kavernen unterhalb der Oase Kei Urdhasa sammeln sie die Leichen und bringen sie dann zum Meer. Dort legen sie sie in Schiffe oder Boote, die sie mit Zauberzeichen versehen, damit sie ihren Weg finden.

    Diese Vorstellung unterscheidet sich sehr von der Glaubenswelt anderer Elfenvölker, wie etwa der Auelfen, zu denen Salarin zählt.

    Außer im Prolog von Silberflamme wird auch in Bernhards Roman Rabensturm darauf eingegangen.

  • Jetzt bin ich noch mehr überzeugt,dass Zynthia Pardona ist .

    In der Dämonenwelt von Mactans wurde SIE zu den WESEN ,was sie jetzt ist.

    Nein, ich glaube es sogar noch weniger. Pardona war schon immer sehr mächtig und würde ihrer Schönheit nicht so hinterher jagen. Soweit ich weiß ( korrigiert mich, wenn ich falsch liege) ist pardona etwas "Höheres" und ich glaube dem Ding wäre es nicht besonders gut bekommen, wenn es pardona versucht hätte zu fressen und die das nicht wollte.

    Ich glaube Zurbaran erwähnt sie als "sehr alte Dame, die aus dem Norden kommt"

    Ich schätze es wie Redbetty ein. Ich kann mir gut vorstellen, dass Zynthia die ursprüngliche Pardona ist. Für mich ist das zum Ende des Prologs auch irgendwie angeklungen. Von alleine wäre ich nicht darauf gekommen, aber nun, da diese These im Raum steht, kann ich sie unterstützen.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Nun hatte ich im zweiten Teil des Prologs ein paar gute Momente, z.B die Stelle mit dem Thron. Aber im Großen und Ganzen empfand ich ihn anstrengend. Ich kann nicht mal genau erklären warum oder woran es liegt, dass ich mit diesem Prolog (zum ersten Mal!) so gar nicht warm wurde. Die drei Protagonisten sprachen mich auch zum Ende hin nicht an. Bislang waren die Prologe für mich immer ein Highlight, diesmal bin ich dementsprechend enttäuscht. Trotz der vielen starken Bilder konnte ich die Atmosphäre nicht nachempfinden und die Dialoge unter den Figuren waren irgendwie nervig. Eigentlich ist die Szene mit dem Schiff ja eine Steilvorlage für Spannung. Dennoch hatte ich Mühe "Bilder" zu sehen, Kopfkino zu bekommen. Ab und an lief es an, dann kam aber wieder irgendwas und ich musste wieder beißen. Noch nie musste ich mich in der Phileasson-Saga so durch den Prolog kämpfen. Dementsprechend lange habe ich gebraucht und dementsprechend anstrengend empfand ich es als Mühsal.


    Ich hätte gerne etwas Positiveres dazu gesagt. Dennoch. Nun hoffe ich natürlich auf das Durchstarten der Geschichte und hoffe es geht nicht so zäh weiter. :angst::schwitz:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.