01: Anfang Prolog bis "Er folgte willig" (5 - 45)

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  • Der Kelch der Orima ist wohl das magische Objekt, das die drei Zauberer hier suchen. Ein weiteres elfisches Artefakt, das unsere Recken wohl dieses mal finden müssen. Und wieder die Verbindung zur Khôm Wüste.

    Das habe ich mich gefragt, ob das derselbe Kelch sein kann, der den Wüstenelfen gestohlen wurde. Ich war der Meinung, dass die Wüstenelfen deutlich nach der Hochelfenzeit gelebt haben. Dann kann es eigentlich nicht dieser Kelch sein. Außer er befindet sich schon lange nicht mehr auf dem Schiff und die Suche der Magier war von vornherein vergebens...

  • Oder der Kelch ist viel später auf das Schiff gelangt. Könnte auch sein. Und die Legenden sind dann erst entstanden, nachdem der Kelch auf dieses Schiff kam. Wer weiß denn schon, was dieser Kelch in einer Umgebung voll dunkler Magie alles bewirken kann.....

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Aber am schlimmsten finde ich ja - liebe Autoren - dass ihr vor Grausamkeiten gegen EINHÖRNER! nicht zurückschreckt! Ich bin entsetzt!:ohnmacht::boahnee:..

    Ja, also was in ihren diversen Büchern alles so mit den Einhörnern passiert. Da sind sie Killer, hier ist es von diesem Wald/ Schiff übel zugerichtet. Frage mich nur warum es den Wald nicht verlassen hat. Einhörner sind doch eigentlich ziemlich schlau. Dieses scheint irgendwie den Absprung verpasst zu haben. :autsch: Oder es war ein etwas weniger schlaues Exemplar.

  • Hallo zusammen,


    das vorliegende Buch hat mich direkt auf der ersten Seite schon gepackt - die Vignette finde ich auch wieder wunderschön.

    Den Kelch, den die drei Magier in diesem gruseligen Wald suchen, ist doch auch der Kelch, den Beorn und Phileasson im Totenmeer suchen sollen, oder nicht? Nun bin ich mal gespannt, wie der Kelch unter Wasser kommt bzw. ob der Kelch sich überhaupt in diesem seltsamen Schiff befindet.


    Die Einschätzung der drei Dämonenbeschwörer durch Rallion lässt direkt tief blicken, dass die Drei nicht einfach harmlose Magier sind. Es wird schon seinen Grund haben, warum Vespertilio und Vermis aus Mirham verstoßen wurden.


    Ich muss gestehen, ich habe mich von Vermis' Aussehen auch einlullen lassen, ich habe ihn als den Harmlosesten der Drei angesehen, aber das war wohl eine krasse Fehleinschätzung. Nun bin ich gespannt, was mit Vermis und dem Thron "passiert" :o


    Dieser ganze Wald ist mehr als unheimlich und mich würden keine 1000 Pferde oder degenerierte Einhörner dort reinbringen, aber ich strebe auch nicht nach Unsterblichkeit bzw. einer enormen Steigerung meiner magischen Fähigkeiten.


    Diese triefenden Augen, die kranken Bäume und das mit seiner Umgebung verwachsene Schiff :aaa:


    Das bedauernswerte Einhorn ist ebenfalls furchtbar, ich denke, Zynthia hat ihm echt einen Gefallen getan, wenn es gar nicht mehr fressen konnte.


    In jedem Fall sind die drei Magier in ihren Gmeinsamkeiten und Unterschiede sehr gut beschrieben. Und ich bin gespannt, ob und wer von den Dreien den Prolog überleben wird.


    Die schwebende Planke hat mir ebenfalls sehr gut gefallen - mysteriös, dass die Elfen damals den Kindern erlaubt haben, sich am Rand der Salamandersteine anzusiedeln.

  • Also, irgendwie fühlt es sich so an ,

    als sei Zynthia das Synonym für Pandora.

    So weit hatte ich gar nicht überlegt. Dabei könnte das mit der Schönheit durchaus passen. Andererseits hat Röllchen recht: würde Pardona an der Akademie studiert haben? Obwohl, Bernd hat uns daran erinnert, dass Pardona durchaus sehr überzeugend in die Rolle anderer Menschen "schlüpfen" kann.


    Da stellt sich natürlich sofort die Frage, ist dieser Kelch, den die drei suchen, der Kelch aus der Prophezeiung? "...Schärft der geschuppten Herrn der Meere Waffen gegen des Kelches Räuber..." Falls ja, wie kommt er ins Sargassomeer?

    Das habe ich mich ebenfalls gefragt, wie der "heilige Gral" in das Wasser kommt.


    Gut, es sollte die Feinde vernichten. Aber wenn es auch dazu führt, alle Lebewesen in seinem Umkreis krank zu machen... da sind die Hochelfen schon sehr tief gefallen.

    Das war damals wohl eine ziemliche Verzweiflungstat der Elfen - und scheinbar ist ihnen das alles damals entglitten.


    Die Schwarzmagier sind "vor 24 Jahren" schon nicht mehr super jung gewesen, so dass ich denke, dass sie "heute" eigentlich schon fast zu alt wären, um noch eine bedeutende Rolle in der Geschichte zu spielen. Aber wer weiß, was dieser Kelch vielleicht für ihre Jugend tut...

    Ich bin auch gespannt, ob sie den Kelch wirklich finden werden und ob er ihnen das von ihnen Gewünschte bzw. Begehrte "liefern" kann.


    Zum anderen, wer ist "Der Wandelbare Krieger"?

    Gute Frage - ich habe gerade auch keine Ahnung.


    Ja, ein weiteres Mal spielen die Hochelfen eine wesentliche Rolle in unserer Geschichte ...

    ... und ein Kampf gegen den Namenlosen, der taucht auch immer wieder auf.


    Oder der Kelch ist viel später auf das Schiff gelangt. Könnte auch sein. Und die Legenden sind dann erst entstanden, nachdem der Kelch auf dieses Schiff kam. Wer weiß denn schon, was dieser Kelch in einer Umgebung voll dunkler Magie alles bewirken kann.....

    Falls sich der Kelch wirklich in dem Schiff befindet, frage ich mich, ob die Elfen der Salamandersteine davon wissen. Wenn ja, hat nie einer von ihnen versucht, ihn herauszuholen? Weil sie wissen, dass eh niemand aus diesem Wald zurückkehren wird?


    Wer hat hier nochmal die Verbindung zu dem Kelch gezogen, der den Wüstenelfen entwendet wurde? Das ist ein guter Hinweis, an DEN Kelch hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht.

  • Das war ich. ^^

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Holla die Waldfe... oder auch nicht. Egal schauen wir mal was geht.


    Pardona, nicht Pandora. Nicht die mit der Büchse, sondern die mit den spitzen Ohren. Obwohl ich muss zugeben, dass ich das auch jahrelang verwechselt habe. Bernhards Schuld.

    Das Schiff ist da wo es hingehört. Mehr oder weniger. Nur halt außer Betrieb. Und sein Zweck ist so profan wie traurig. Es ist ein Kriegsschiff. Geschaffen um Krieg zu führen.


    Dieses "Schiff" das eigentlich kein Schiff ist "Iylian Thar" ist schon von der Beschreibung her ziemlich gruselig. Gibt es irgendwo ein Bild davon? Ich hab so meine Schwierigkeiten, es mir vorzustellen. Irgendeine Mischung aus Schiff, Spinne, Tausendfüßler, Skelett - oder so ähnlich

    Naja. Soweit ich weiß haben unsere beiden Autoren hier erst das zweite Wipfelschiff überhaupt eingeführt. Das andere liegt als sagenumwobenes Mysterium im Dschungel am anderen Ende des Kontinents. Bilder gibt es demnach noch nicht so viele. Eine Art Schiffsrumpf mit Aufbauten wie eine Burg und Beinen wie ein Tausendfüßler. Erinnert mich an das hier.

    https://goo.gl/images/VaZi7h


    Die drei Helden haben anscheinend so einiges auf dem Kerbholz. Die mögen dunkle Magie und jeder hat seine Gründe für diesen Trip. Ich glaube dieser Prolog gibt einen Hinweis, was Blender & Co diesmal suchen sollen. So war es ja auch bei der Silberflamme.

    Mal sehen was sie da im Wald finden🌲🌲🌳🍃

    Dieses Hochelfenschiff finde ich sehr interessant, stelle es mir wie ein riesiges Insekt vor, dass über Bäume läuft. Oder? Scheint ziemlich schräg drauf zu sein.

    Wenn die Hochelfen mit Segelschiffen über das Eis schweben. Dann können Sie vielleicht auch Schiffe bauen, die über den Wald laufen, oder? Erinnerst du dich noch an welche Orte mit besonderen Bezügen zu den Elfen wir bereits gereist sind, oder zumindest davon gehört haben. Ein Turm im Eis, ein Geheimnis in einem See, ein Schiff in einem Wald, und eine seltsame Gruppe von Wüstenelfen. Und wie Robert glaube ich schon schrieb, hat der Prolog diesmal wieder sehr viel mit der Aufgabe zu tun.

    Die Einschätzung der drei Dämonenbeschwörer durch Rallion lässt direkt tief blicken, dass die Drei nicht einfach harmlose Magier sind. Es wird schon seinen Grund haben, warum Vespertilio und Vermis aus Mirham verstoßen wurden

    Nunja. Die beiden Freigeister sind selbst für die freidenkerische Strömung der aventurischen Gildenmagier sehr liberal. Wenn du dir ihre Gedankengänge anschaust, wirst du feststellen, dass moralische Erwägungen bei Ihnen keine Rolle spielen. Alles was den Weg zu noch mehr Macht behindert würden sie verächtlich beiseite schieben.

    Nett finde ich die Erwähnung des Elfenzaubers, der sich wie ein filigranes Pilzgeflecht durchzieht. Ist dann der erwähnte Hexenzirkel auch sowas? Denn in "echt" sind so Hexenkreise ja tatsächlich Pilze, dessen Mycel sich durch den Boden zieht und die Pilze im Kreis sind ja nur das "obere". Allerdings wäre der im Wald dann eher eine "böse" Magie, denn was Gutes würde ja nicht so düster auftreten, auch wenn am Anfang von der herben Schönheit des Todes die Rede war.

    Dort wird ja von Feenmagie gesprochen. In diesem Fall sollte man das tatsächlich wörtlich nehmen. Der Wald in dem wir uns befinden besitzt sicher einige Übergänge in die Feenwelt.


    Gebt mir einen Kelch und ich verändere die Welt

    Blöde Frage vielleicht. Aber die Prophezeihung mit dem Kelch ist zu diesem Zeitpunkt im Roman doch noch gar nicht ausgesprochen, oder? Verwechsle ich hier gerade irgendetwas?

    Das habe ich mich gefragt, ob das derselbe Kelch sein kann, der den Wüstenelfen gestohlen wurde. Ich war der Meinung, dass die Wüstenelfen deutlich nach der Hochelfenzeit gelebt haben. Dann kann es eigentlich nicht dieser Kelch sein. Außer er befindet sich schon lange nicht mehr auf dem Schiff und die Suche der Magier war von vornherein vergebens

    Es wäre schon ein arger Zufall, wenn es noch einen solchen Kelch geben würde. Es wird nirgends gesagt, wann der Kelch gestohlen wurde. Das kann auch schon lange her sein. Die Wüstenelfen sind nun mal sehr mhm konservativ.

    Das habe ich mich ebenfalls gefragt, wie der "heilige Gral" in das Wasser kommt

    Das wird glaube ich noch sehr lustig.

    Falls sich der Kelch wirklich in dem Schiff befindet, frage ich mich, ob die Elfen der Salamandersteine davon wissen. Wenn ja, hat nie einer von ihnen versucht, ihn herauszuholen? Weil sie wissen, dass eh niemand aus diesem Wald zurückkehren wird?


    Wer hat hier nochmal die Verbindung zu dem Kelch gezogen, der den Wüstenelfen entwendet wurde? Das ist ein guter Hinweis, an DEN Kelch hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht.

    Tja, meistens hat das seinen Grund. Wenn so ein mächtiges McDings da irgendwo rumliegt und scheinbar nur darauf wartet gefunden zu werden, dann hat die Sache meistens einen Haken. Und unsere kleine Reisegruppe wird ihm sicher bald begegnen.:teufel:

  • Gefällt mir sehr, dass die beiden Magier einen eigenen Prolog bekommen. Ich fand sie immer schon recht interessant und freue mich darauf sie später wiederzusehen.

    Das der Largala'Hen als Kraftwerk für ein Wipfelschiff dienen soll ist in der Tat eine interessante Lösung. Und die Finsternis über dem Wald passt auch gut ins ganze Konzept.


    Besonders faszinierend fand ich die Darstellung der Magier. Gerade die Einblicke in die spezielle Perspektive des Golembauers oder seines Kollegen sind schon sehr speziell. Die Anwesenheit einer Dame verleiht dem Trio genügend Dynamik um immer wieder interessant zu bleiben.


    Ganz außerhalb des Protokolls würde mich interessieren, ob ab diesem Roman bereits die jüngste Ankündigung des Ulisses-Verlags eine Rolle spielt. Man möchte ja das Thema Elfen/Phileasson-Saga und die entsprechenden Hintergründe in einer neuen Kampagne aufleben lassen. Gibt es da bereits irgendwelche Querverbindungen?

  • Tja, meistens hat das seinen Grund. Wenn so ein mächtiges McDings da irgendwo rumliegt und scheinbar nur darauf wartet gefunden zu werden, dann hat die Sache meistens einen Haken. Und unsere kleine Reisegruppe wird ihm sicher bald begegnen. :teufel:

    McDings :lachen:

    Dort wird ja von Feenmagie gesprochen. In diesem Fall sollte man das tatsächlich wörtlich nehmen. Der Wald in dem wir uns befinden besitzt sicher einige Übergänge in die Feenwelt.

    Stellt sich nur die Frage, ob gut oder schlechte Magie. Und ob das auch so wie filigranes Pilzgeflecht aussehen würde, wenn man einen Zauber darauflegen würde.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Frage mich nur warum es den Wald nicht verlassen hat. Einhörner sind doch eigentlich ziemlich schlau. Dieses scheint irgendwie den Absprung verpasst zu haben.

    Das habe ich mich auch gefragt. Aber das degenerierte Einhorn war natürlich sehr gut geeignet, die Auswirkungen des Waldes auf die Lebewesen deutlich zu machen. Selbst ein normalerweise makelloses Geschöpf wie ein Einhorn, das auch noch selbst magiebegabt ist, kann sich den dunklen Kräften nicht widersetzen...


    Falls sich der Kelch wirklich in dem Schiff befindet, frage ich mich, ob die Elfen der Salamandersteine davon wissen. Wenn ja, hat nie einer von ihnen versucht, ihn herauszuholen? Weil sie wissen, dass eh niemand aus diesem Wald zurückkehren wird?

    Vielleicht hat Mandarion Schattenträumer genau das versucht?



    Aber die Prophezeihung mit dem Kelch ist zu diesem Zeitpunkt im Roman doch noch gar nicht ausgesprochen, oder? Verwechsle ich hier gerade irgendetwas?

    In diesem Roman noch nicht, aber im letzten auf Beorns Seite. Schlangengrab S. 513


    Es wäre schon ein arger Zufall, wenn es noch einen solchen Kelch geben würde.

    Das stimmt natürlich. Ich vermute die Zusammenhänge und wie sie zeitlich zueinander passen werden noch aufgelöst.



    Gefällt mir sehr, dass die beiden Magier einen eigenen Prolog bekommen. Ich fand sie immer schon recht interessant und freue mich darauf sie später wiederzusehen.

    Da hast du für meinen Geschmack für die "Unwissenden" wie mich etwas zu viel gespoilert...


  • Gefällt mir sehr, dass die beiden Magier einen eigenen Prolog bekommen. Ich fand sie immer schon recht interessant und freue mich darauf sie später wiederzusehen.

    Da hast du für meinen Geschmack für die "Unwissenden" wie mich etwas zu viel gespoilert...

    Oh, das tut mir leid. Das ist aber doch in jedem Prolog so. Also wirklich keine gemeine Enthüllung.

    Da mache ich mir nen Kopf wegen dem Kelch und dann so was.:plapper:

  • Tja, meistens hat das seinen Grund. Wenn so ein mächtiges McDings da irgendwo rumliegt und scheinbar nur darauf wartet gefunden zu werden, dann hat die Sache meistens einen Haken.

    Ich schätze, mit dem Haken hast du absolut recht :totlach:

    Wenn was harmlos und wertvoll ist, würde es ja nicht lange da rumliegen^^

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Die, die zurückkommen haben nicht mehr alle Latten am Zaun,

    :lachen:

    Wobei aus der Sicht der Menschen ein Elf umso weniger Latten am Zaun hat, je ursprünglicher er lebt. Auch Phileasson hatte ja anfangs so eine Eingewöhnungszeit, als Salarin an Bord gekommen ist.


    Dieses "Schiff" das eigentlich kein Schiff ist "Iylian Thar" ist schon von der Beschreibung her ziemlich gruselig. Gibt es irgendwo ein Bild davon?

    Soweit ich weiß haben unsere beiden Autoren hier erst das zweite Wipfelschiff überhaupt eingeführt.

    Unseres Wissens sogar das Erste - das andere war uns unbekannt, obwohl wir diverse Quellen durchforstet haben. Wo ist es denn beschrieben - ich würde das gern jetzt noch im Nachhinein nachlesen?

    Ein Bild gibt es von einem "Wipfelschiff-Beiboot", das uns aber nicht restlos überzeugen konnte, weil es wie ein übliches Boot mit einem großen Laubblatt als Segel aussieht.

    Aber am schlimmsten finde ich ja - liebe Autoren - dass ihr vor Grausamkeiten gegen EINHÖRNER! nicht zurückschreckt! Ich bin entsetzt!

    Ja, also was in ihren diversen Büchern alles so mit den Einhörnern passiert. Da sind sie Killer, hier ist es von diesem Wald/ Schiff übel zugerichtet.

    Ich gestehe, ich bin ein Wiederholungstäter (Schattenkult).

    Die Szene mit dem Einhorn haben wir übrigens sehr eng verzahnt geschrieben. Ich erinnere mich noch an das Café in San José, in dem wir am Fenster gesessen haben, von dem aus wir das Flamingo Motel beobachten konnten. Bernhard hat diese Szene begonnen, ich habe mich als Matrone aufgeführt und an Formulierungen herumgemeckert. Irgendwann wurde ich ein wenig müde (Jetlag) und bin spazieren gegangen, während Bernhard weitergeschrieben hat. Als ich zurück war, ist Bernhard müde geworden und ist über die Straße in unser Motel gegangen. Das habe ich genutzt, um die Szene weiterzuschreiben, bis es so war, dass wir zu den ersten Programmpunkten des Science Fiction WorldCons ins Kongresszentrum aufbrechen konnten.

    Frage mich nur warum es den Wald nicht verlassen hat. Einhörner sind doch eigentlich ziemlich schlau.

    Traurigerweise schützt auch Intelligenz nicht vor Suchtkrankheit ... :(

    Auch die Geschichte von Weidbert und den Orks. Warum die Elfen ihnen wohl geholfen haben?

    Dazu ist vielleicht interessant, dass Elfen und Orks einander in Aventurien seit jeher spinnefeind sind. In den Mythen der Elfen (nachzulesen im Roman Aldarin) ist davon die Rede, dass dies bereits seit der allerersten Begegnung dieser beiden Völker der Fall ist. Und die Waldelfen sind dem Erben ihrer Vorfahren in vielerlei Hinsicht besonders stark verbunden ...

    Ja, ich weiß noch, das Pardona Selflanatil nicht berühren kann. Nur warum, dass will mir im Moment nicht einfallen.

    ... und ein Kampf gegen den Namenlosen, der taucht auch immer wieder auf.

    Selflanatil ist eine Waffe, die gegen den Namenlosen und seine Schergen geschmiedet wurde. Pardona ist als "Zunge des Namenlosen" diesem besonders stark verbunden. Sie kann die Waffe grundsätzlich schon berühren, aber sie ist besonders verwundbar dadurch. Zudem heißt das Schwert "Silberflamme", weil Flammen aus silbrigem Licht die Klinge umtanzen, wenn sich eine Kreatur des Namenlosen in ihrer Nähe aufhält.

    Die Einschätzung der drei Dämonenbeschwörer durch Rallion lässt direkt tief blicken, dass die Drei nicht einfach harmlose Magier sind.

    Die Waldelfen gelten als das ursprünglichste der Elfenvölker. Sie haben noch eine sehr deutliche Wahrnehmung für alles, was badoc ist, also dem Licht der Elfen entgegensteht. Dazu gehören insbesondere dämonische Kräfte ...

    So gesehen "stinken die drei bestialisch nach Dämon" ...

    Und sein Zweck ist so profan wie traurig. Es ist ein Kriegsschiff. Geschaffen um Krieg zu führen.

    Was sehr untypisch für die Hochelfen ist: In aller Regel haben sie zwar durchaus zweckmäßige Dinge konstruiert, die aber immer auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen mussten.

    Die beiden Freigeister sind selbst für die freidenkerische Strömung der aventurischen Gildenmagier sehr liberal.

    Hier ist für die Nicht-Insider vielleicht interessant, dass eine Zugehörigkeit zur schwarzen Gilde in Aventurien nicht unbedingt bedeutet, bösartig/moralisch verdorben zu agieren. Vielmehr ist die Weiße Gilde diejenige, die sehr strikt auf Regeln (damit auch auf Herrschaft) achtet, die Schwarze Gilde (der auch unsere Magier angehören) dagegen gewährt schlicht maximale Freiheit. Die Graue Gilde (in der Tylstyr und Abdul Mitglied sind) liegt dazwischen. Schwarzmagier in Aventurien sind daher nicht von vornherein "böse", sondern vielmehr "unberechenbar".

    Der übelste Magier der jüngeren aventurischen Historie ist Galotta, ein Angehöriger der Weißen Gilde. Er hat nach der Macht gegriffen und dabei den Zug der 1.000 Oger in Gang gesetzt, die über Tobrien hergefallen sind. Das Ergebnis ist das verwüstete Land, das die Ottajaskos in Silberflamme bereist haben.

    Aber die Prophezeihung mit dem Kelch ist zu diesem Zeitpunkt im Roman doch noch gar nicht ausgesprochen, oder?

    In diesem Roman noch nicht, aber im letzten auf Beorns Seite. Schlangengrab S. 513

    Richtig. :klatschen:


    Ganz außerhalb des Protokolls würde mich interessieren, ob ab diesem Roman bereits die jüngste Ankündigung des Ulisses-Verlags eine Rolle spielt. Man möchte ja das Thema Elfen/Phileasson-Saga und die entsprechenden Hintergründe in einer neuen Kampagne aufleben lassen. Gibt es da bereits irgendwelche Querverbindungen?

    Ja, und zwar massiv. Aber dazu kann ich gerade jetzt noch nicht so viel sagen - auf der auch heute noch in Dreieich stattfindenden Convention gibt es ein Panel zur geplanten Sternenträger-Kampagne, bei dem wir nicht ohne Grund auf dem Podium sitzen. ;)

  • Ja, und zwar massiv. Aber dazu kann ich gerade jetzt noch nicht so viel sagen - auf der auch heute noch in Dreieich stattfindenden Convention gibt es ein Panel zur geplanten Sternenträger-Kampagne, bei dem wir nicht ohne Grund auf dem Podium sitzen. ;)

    Allein wegen des Panels bin ich am überlegen, heute nochmal nach Dreieich zu fahren. Aber da das voraussichtlich nichts wird, wäre es super, wenn du hinterher ein paar Worte darüber verlieren könntest. :)

  • Wobei aus der Sicht der Menschen ein Elf umso weniger Latten am Zaun hat, je ursprünglicher er lebt. Auch Phileasson hatte ja anfangs so eine Eingewöhnungszeit, als Salarin an Bord gekommen ist.

    Ich wollte zuerst nicht mehr alle Planken am Deck schreiben :totlach:

    Ich finde Salarin mittlerweile nerviger.

    Was sehr untypisch für die Hochelfen ist: In aller Regel haben sie zwar durchaus zweckmäßige Dinge konstruiert, die aber immer auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen mussten.

    War das dann vor oder nach dem Fall des Himmelsturms? Denn nach diesem Krieg fühlte sich ja irgendwie keiner mehr an die Regeln des Krieges gebunden, wenn man sich gegenseitig abschlachtet und nicht mal vor den Kindern Halt.

    Traurigerweise schützt auch Intelligenz nicht vor Suchtkrankheit ..

    Du meinst das Einhorn war süchtig nach diesen Pilzen????:boah:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • So, nun bin ich auch wieder in diese faszinierende Welt eingedrungen und freue mich schon tierisch auf ein Wiederlesen.


    Und es liest sich auch wieder von Anfang an sehr spannend. Diesmal sind es 3 Magier, die 24 Jahre zuvor dieses doch sehr unheimliche Schiff aufsuchen, um diesen Kelch zu finden.


    Da stellt sich natürlich sofort die Frage, ist dieser Kelch, den die drei suchen, der Kelch aus der Prophezeiung?

    Das habe ich mich gefragt, ob das derselbe Kelch sein kann, der den Wüstenelfen gestohlen wurde. Ich war der Meinung, dass die Wüstenelfen deutlich nach der Hochelfenzeit gelebt haben. Dann kann es eigentlich nicht dieser Kelch sein.

    Ich glaube auch, dass es sich um genau diesen Kelch handelt. Allerdings glaube ich ebenfalls, dass der Kelch nicht dort sein wird (das wäre zu einfach), sondern dass uns die Autoren wieder aufs Glatteis führen wollen.


    Aktuell habe ich wenig Hoffnung das die drei die Reise in den Wald überstehen.

    Es wäre für unser entzückendes Autorenduo, das ja nun zum ersten Mal gemeinsam diesen Prolog zu verantworten haben, sicherlich nicht sehr überraschend. Aber ich glaube, dass zumindest einer überleben wird.

    Zwei Fragen bleiben momentan für mich offen. Zum einen haben wir bisher in den Prologen ja immer einen besonderen Blick auf die Vorgeschichte von Personen erhalten, die im jeweiligen Buch oder der Saga insgesamt eine wichtige Rolle spielen. Bei den bisherigen Charakteren in diesem Prolog kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Die Schwarzmagier sind "vor 24 Jahren" schon nicht mehr super jung gewesen, so dass ich denke, dass sie "heute" eigentlich schon fast zu alt wären, um noch eine bedeutende Rolle in der Geschichte zu spielen. Aber wer weiß, was dieser Kelch vielleicht für ihre Jugend tut...

    Stimmt, also sollte mindestens einer überleben. Zu der Zeit des Wettbewerbes sollten die drei dann über 50 sein und könnten so durchaus noch die Welt in Atem halten. Immerhin haben die drei Magier interessante Vorlieben, die sicherlich Pardona sehr interessieren dürften. Ich glaube allerdings nicht, dass Zynthia Pardona ist.Das passt irgendwie für mich nicht zusammen.


    Ich glaube, Irulla hätte sich gut mit Mandarion vertragen. Der erste Satz " sie werden sterben" Eindeutig Irulla, nur ohne Spinne :totlach:

    :totlach::totlach::totlach: Ja das stimmt. Die beiden wären sicherlich ein nettes Team. Ich hätte mich da nicht gewundert, wenn Irulla um die Ecke gekommen wäre.

    Meinst du Falnokul? Der war doch ein Waldelf, der sich von seiner Sippe losgesagt hat.

    Den möchte ich irgedwie, weil der so schräg war. Mich würde ein wiederlesen sehr freuen und hatte auch tatsächlich an ihn gedacht. Also sind die Waldelfen die ältesten Elfen überhaupt, also noch vor den Hochelfen?

    Es war wirklich schwer, das Buch an der vorgegebenen Stelle aus der Hand zu legen. So eine Gemeinheit, den Prolog in zwei Leseabschnitte einzuteilen! :argh:

    Das finde ich allerdings auch.

    Aber am schlimmsten finde ich ja - liebe Autoren - dass ihr vor Grausamkeiten gegen EINHÖRNER! nicht zurückschreckt! Ich bin entsetzt! :ohnmacht::boahnee::o

    Ich gestehe, ich bin ein Wiederholungstäter (Schattenkult).

    Und Bernhard Hennen hatte eines in Azuhr - Die weiße Königin. Einhörner scheinen ja gerade sehr angesagt zu sein. Ich tendiere allerdings nach wie vor zu der positiven Sorte von Einhörnern, die einem Freude bereiten. Aber wehe ihr vergreift Euch irgendwann auch an Hunde oder Katzen, dann gibt es von mir die rote Karte! X(

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, und zwar massiv. Aber dazu kann ich gerade jetzt noch nicht so viel sagen - auf der auch heute noch in Dreieich stattfindenden Convention gibt es ein Panel zur geplanten Sternenträger-Kampagne, bei dem wir nicht ohne Grund auf dem Podium sitzen. ;)

    Allein wegen des Panels bin ich am überlegen, heute nochmal nach Dreieich zu fahren. Aber da das voraussichtlich nichts wird, wäre es super, wenn du hinterher ein paar Worte darüber verlieren könntest. :)

    Dem kann ich mich nur anschließen. ^^

  • Unseres Wissens sogar das Erste - das andere war uns unbekannt, obwohl wir diverse Quellen durchforstet haben. Wo ist es denn beschrieben - ich würde das gern jetzt noch im Nachhinein nachlesen?

    Ich suchs bei Gelegenheit mal raus. Spontan würde ich jetzt auf die Mysteria Abteilung der Südmeer-Spielhilfe tippen. Ich war mir erst nicht sicher, ob es ein Luft-Schiff war, aber die Beschreibung der "Beine" passt so gut zu eurem Schiff.

    Traurigerweise schützt auch Intelligenz nicht vor Suchtkrankheit ... :(

    Tja, und ironischerweise auch nicht vor Dummheiten anderer Art. Wenn Intelligenz ein Garant für irgendetwas wäre, dann wäre die Welt vermutlich ein viel besserer Ort.