2) Kapitel 13 bis 23 (Seite 160)

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  • Hier könnt Ihr zum zweiten Abschnitt - einschließlich Kapitel 23 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Der Datenstick geht hauptsächlich auf die VR Investitionen von Futuria ein.

    Das eigene selbst in eine Künstliche Welt zu transferieren wäre auch eine Art der Unsterblichkeit. Noch dazu eine, bei der zumindest Ernährung und Lebensraum keine Rolle spielen würden.

    Borris scheint in Sophie verliebt zu sein, was vor allem in der Szene rauskommt als ihr Ex-Mann auftaucht.

    Der ist drogensüchtig und hat wohl auch nicht vor was dagegen zu unternehmen. Das er gerade zu einem Zeitupunkt wo sophie wichtige recherchen bezüglich Futuria unternimmt an ihren geänderten Code kommt ist ein seltsamer "Zufall".

    Schade finde ich, dass Sophie sich nur aus der Not heraus auf Borris einlassen möchte.

    Bemerkenswert fand ich auch den Papst, der mit allen typischen Kirchenkonventionen brechen möchte. Ob es wirklich nötig ist, dass Jossuls Leute ihn aus dem Weg schaffen? Der Vatikan hat es ja bisher auch selber recht gut hinbekommen unliebsame Päpste wieder los zu werden.

    Endlich betreten wir in Begleitung von Jossul Eden - eine Virtuelle Welt.

    Natürlich findet er das auch sündig und verdorben. Er versteht es nicht und kann nichts damit anfangen deswegen muss es schlecht sein.

    Dort fühlt Tokio sich offenbar so zu Hause, dass sie Jossul offenbart, dass sie eine Tochter hatte. Diese ist bei einer Behandlung von Futuria gestorben. Tokio hat also allen Grund Futuria zu hassen.

    Das der Vatikan eine Diözese in Eden gegründet hat finde ich ja bemerkenswert. Wenn das Leben sich auch dort abspielt macht es Sinn, dass auch der Glaube dort ein Teil des virtuellen Lebens ist.

    Dieser Edzel ist entweder ein Verräter, oder Futuria nutzt die Cherubim um unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen.

    Wenn dasjenige in der Firmenzentrale sitzt und dort eine KI am Werk ist glaube ich kaum dass die sich so leicht täuschen lässt. Ich tendiere daher eher zu letzterem.

    Das Bild von Pascale und seinem Tod, auf dem er "zufällig" weil das Tuch verrutscht ist zu erkennen ist, wird von Borris bzw. der InterMedia KI als Fälschung erkannt.

    Würde aber Sinn machen, wenn er selbst untertauchen wollte. Vielleicht hat er sein Aussehen ja so verändert, dass er nicht mehr zu erkennen ist und nun wieder ungestört sein Leben führen kann.

    Die Führung durch die Filiale von Futuria ist ja sehr ergibig für Borris und Sophia gelaufen.

    Ob die Erkenntniss, dass sich Huwylers Gesicht seit 10 Jahren nicht verändert hat wirklich darauf hindeutet, dass er bereits unsterblich ist?

    Er macht ja als erster Mitarbeiter Sophia gegenüber eine direkte Angabe was die Unsterblichkeit angeht. Sie müsste auf jeden Fall nicht mehr an Altersschwäche sterben.

    Wenn er sowas weiß muss er ein höheres Tier sein, als ein einfacher Zweigstellenleiter, oder?

  • Es ist so viel geschehen, dass ich gar nicht weiß, ob ich noch alles auf dem Schirm haben. Aber fangen wir mal an...


    Eden ist eine interessante Welt - vor allem der Name, weil er zu Jossuls Leuten passt, obwohl Futuria ihn ausgesucht hat. Dort trifft Jossul auf Edzel und ich war ziemlich erstaunt, dass Jossul die Namen der Unsterblichen, die er umbringt, von einer anonymen Person aus der virtuellen Welt hat. Er verteufelt das und nutzt es gleichzeitig. Nun gut. Ich traue Edzel nicht. Auch wenn er Unsterbliche benennt, bin ich mir nicht sicher, ob er nur Unsterbliche nennt oder auch sterbliche Menschen zu Unsterblichen macht, die er aus dem Weg haben will. Ich denke da an Casper. Klar, Casper könnte unsterblich sein, aber wenn Edzel ein Aussteiger aus Futuria ist und Casper ggf. ebenfalls, aber beide etwas unterschiedliche Ziele haben, dann könnte Edzel Jossul dazu benutzen, Casper loszuwerden. Wobei Edzel selbst nicht genau zu wissen scheint, wer Casper ist. Was Casper für Edzel sicherlich noch gefährlicher macht. Immerhin ist Jossul ebenfalls auf der Hut und traut Edzel nicht uneingeschränkt.


    Was ist denn das für ein Unfallfoto mit Pascale? Anscheinend ist es eine Fälschung, aber warum? Es scheint einen Grund zu geben, warum Pascale nicht mehr in der Öffentlichkeit erscheint und es gibt jemanden, der ihn für tot erklären wollte. Aber da das Foto eine Fälschung ist, lebt er anscheinend noch. Das macht es alles noch verworrener.


    Und dann trifft Sophia noch auf Huwyler. Borris ist großartig, wie er sich einfach mal ins System von Futuria hackt. Und dann findet er direkt heraus, dass Huwyler schon unsterblich ist. Seine Antworten darauf ließen auch immer irgendwie durchschimmern, dass er genau weiß, dass das eigentlich schon erfunden ist.


    Vom Papst war ich sehr überrascht. Auch wenn ich verstehen kann, dass er Angst um seine Institution hat (vollkommen zurecht!), ist es irgendwie nicht der richtige Weg, einfach alles zu akzeptieren, was Futuria einem hinwirft. Ich denke, gerade der Papst könnte hier kritisch ohne verurteilend zu sein. Das ist natürlich ein schwieriger Weg, aber ein Versuch wäre es wert. Man muss ja nicht gleich so fanatisch wie Jossul sein. Aber im Prinzip hat der Papst natürlich recht, wenn er sagt, die Kirche darf sich Modernisierungen nicht verschließen, wenn sie noch weiter attraktiv sein will. Das sollte sich die Kirche auch heute mal als Leitbild nehmen. ^^

  • Der Datenstick geht hauptsächlich auf die VR Investitionen von Futuria ein.

    Den Teil, den sie bisher gesichtet haben. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann befinden sich ja noch viel mehr Daten auf dem Stick, aber bisher konnten sie noch nicht alles sichten.

  • ...

    Das eigene selbst in eine Künstliche Welt zu transferieren wäre auch eine Art der Unsterblichkeit. Noch dazu eine, bei der zumindest Ernährung und Lebensraum keine Rolle spielen würden.

    ...

    Stimmt. Die Frage ist: Was wäre vorzuziehen, biologische Unsterblichkeit oder ein ewiges Leben in einer virtuellen Realität, in der man sein kann was man will?


    Viele Grüße

    Andreas

  • Das war wieder ein sehr ereignisreicher Abschnitt!


    Bemerkenswert sind sicher die hohen Investitionen von Futuria in den Bereich der VR. Wird das als Möglichkeit gesehen, die Unsterblichkeit real umzusetzen? Ich bin fast sicher, dass es zwischen diesen Bereichen eine inhaltliche Verbindung gibt. Vielleicht weil die VR ins Unendliche erweiterbar sein könnte?

    Aber ist so eine VR irgendwie kontrollierbar? So wie es im Internet auch das Darknet gibt, kann es doch auch in der VR Welten geben, die keineswegs Sonne-Strand-Meer-Idylle vorspielen, oder?

    Schließlich ist es von Menschen erdacht und genutzt.


    Sophias Exmann taucht in ihrer Wohnung auf, was zeigt wie verletzlich auch ausgeklügelte Sicherheitssysteme sein können. Mir ist nicht ganz klar, warum Andreas diesen Herrn auftauchen ließ. Welche Rolle wird er noch spielen? Denn Seitenfüller braucht dieses Buch keine. Dass Sophia sich dann plötzlich Borris zuwandte fand ich allerdings völlig unmotiviert und zusammenhanglos.


    Zu den Menagerien gab es bis jetzt wenig Hinweise, aber ich bin überzeugt, dass sie noch eine wichtige Rolle spielen werden.


    Jossul trifft den Informanten Edzel in der VR. Es ist seltsam, dass diese Welt als "Garten Eden" bezeichnet wird über den eine "Mutter" wacht. Damit werden Assoziationen gefördert, die tiefe menschliche Bedürfnisse bedienen. Klug!

    Und die Cherubim heißen auch nicht umsonst so - schon in der Bibel waren sie eine Art "special forces" zum Schutz des Baumes des Lebens. (Ich mag solche inhaltlichen Verweise! Danke!)

    Ebenso gefällt mir das Symbol der Triskele. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!


    Edzel verrät die Unsterblichen. Die Frage ist, wie er selbst zu diesen Informationen kommt und warum er sie weiter gibt. Wirklich vertrauenswürdig ist er nicht. Allerdings ist in diesem Buch bis jetzt eigentlich niemand so richtig vertrauenswürdig (nein! Auch Sophia ist es nicht!).


    Der Papst? Er erscheint sympathisch, aber alles in allem rückgratlos. Um die eigene Institution zu bewahren, befürwortet er die wissenschaftlich erzeugte Unsterblichkeit?! Hält er den Menschen für fähig, diese seelige Unsterblichkeit überhaupt auszuhalten?


    Und dann war da noch der Besuch in einer Futuria-Zentrale. Ehrlich, diese Huwyler ist doch ein rechter Schleimer! Und Borris findet heraus, dass er hhöchstwahrscheinlich ein Unsterblicher ist. Spannend - wie viele gibt es davon schon? Und wo sind die fehlgeschlagenen Versuche diesbezüglich? Denn die hat es zweifelsohne gegeben!

    Aber dieser Ausflug in die Zentrale ist eine perfekte Zusammenfassung der Geschichte der Gentechnik, der Genmanipulation. Das hat mir einiges an Recherche erspart - Danke! Ich nehme Dich mal als vertrauenswürdige Quelle, Andreas Brandhorst und werde nur noch ein wenig über Gaudelli nachlesen...


    Und hier wird auch eine ganz wichtige Frage gestellt, nämlich wie sich diese Unsterblichkeit auf den Geist und die Psyche des Menschen auswirkt. Könnte ein Mensch das überhaupt aushalten?

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Was ist denn das für ein Unfallfoto mit Pascale? Anscheinend ist es eine Fälschung, aber warum? Es scheint einen Grund zu geben, warum Pascale nicht mehr in der Öffentlichkeit erscheint und es gibt jemanden, der ihn für tot erklären wollte. Aber da das Foto eine Fälschung ist, lebt er anscheinend noch. Das macht es alles noch verworrener.

    Stimmt! Aber ich bin sicher, dass diesr Pascal Leclerq noch irgendwo auftauchen wird. Und ich hoffe, dass er sich als wissenschaftlicher Gegner von Futuria entpuppt (ich bin manchmal etwas hartnäckig in meinen Gedanken...)

    Dass der Erfinder erkennt, welche Lawine er da losgetreten hat. Aber kann man eine Lawine aufhalten?


    Auch wenn er Unsterbliche benennt, bin ich mir nicht sicher, ob er nur Unsterbliche nennt oder auch sterbliche Menschen zu Unsterblichen macht, die er aus dem Weg haben will. Ich denke da an Casper. Klar, Casper könnte unsterblich sein, aber wenn Edzel ein Aussteiger aus Futuria ist und Casper ggf. ebenfalls, aber beide etwas unterschiedliche Ziele haben, dann könnte Edzel Jossul dazu benutzen, Casper loszuwerden. Wobei Edzel selbst nicht genau zu wissen scheint, wer Casper ist. Was Casper für Edzel sicherlich noch gefährlicher macht. Immerhin ist Jossul ebenfalls auf der Hut und traut Edzel nicht uneingeschränkt.

    Casper und Edzel sind Gegenspieler von Futuria, die irgendwo in Futuria selbst tätig sein müssen. Beide haben so viele Insiderinformationen, dass kein anderer Schluss möglich ist.

    Allerdings hab ich mir schon überlegt, ob Edzel und Casper nicht vielleicht eine Person sind?! Ist der Gedanke abwägig?

  • ...

    Aber dieser Ausflug in die Zentrale ist eine perfekte Zusammenfassung der Geschichte der Gentechnik, der Genmanipulation. Das hat mir einiges an Recherche erspart - Danke! Ich nehme Dich mal als vertrauenswürdige Quelle, Andreas Brandhorst und werde nur noch ein wenig über Gaudelli nachlesen...

    ...


    Ja, die Informationen sind natürlich recherchiert und korrekt, wie auch an anderen Stellen im Roman.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Sophias Exmann taucht in ihrer Wohnung auf, was zeigt wie verletzlich auch ausgeklügelte Sicherheitssysteme sein können. Mir ist nicht ganz klar, warum Andreas diesen Herrn auftauchen ließ. Welche Rolle wird er noch spielen? Denn Seitenfüller braucht dieses Buch keine. Das Sophia sich dann plötzlich Borris zuwandte fand ich allerdings völlig unmotiviert und zusammenhanglos.

    Besagter Herr spielt noch eine Rolle. Alles ist miteinander verzahnt. ;)


    Viele Grüße

    Andreas

  • Stimmt. Die Frage ist: Was wäre vorzuziehen, biologische Unsterblichkeit oder ein ewiges Leben in einer virtuellen Realität, in der man sein kann was man will?

    Hmmm... kann die virtuelle Existenz überhaupt weiter verbleiben, wenn der reale Körper stirbt? Geht doch nicht!

    Denn so wie die VR hier geschildert wird, gehen die Protagonisten für eine bestimmte Zeit in diese gewünschten und konstruierten Welten. Der Körper bleibt doch in der realen Welt und muss dort atmen etc, also zumindest jede Art von Stoffwechsel muss weiter funktionieren.

  • Stimmt. Die Frage ist: Was wäre vorzuziehen, biologische Unsterblichkeit oder ein ewiges Leben in einer virtuellen Realität, in der man sein kann was man will?

    Hmmm... kann die virtuelle Existenz überhaupt weiter verbleiben, wenn der reale Körper stirbt? Geht doch nicht!

    Denn so wie die VR hier geschildert wird, gehen die Protagonisten für eine bestimmte Zeit in diese gewünschten und konstruierten Welten. Der Körper bleibt doch in der realen Welt und muss dort atmen etc, also zumindest jede Art von Stoffwechsel muss weiter funktionieren.


    Richtig überlegt. Warten wir ab, was der Roman noch zu diesem Thema zu sagen hat.


    Viele Grüße

    Andreas

  • ysa Edzel muss nicht unbedingt ein Gegenspieler von Futuria sein, er sitzt ja in der Firmenzentrale, wie die Hacker von Jossul herausgefunden haben. Es könnte also auch sein, dass Futuria selbst die Cherubim benutzt um unliebsame Leute aus dem Weg zu räumen.

  • Delora

    Das ist ein guter Gedanke - allerdings hat Futuria sicher genug Möglichkeiten, unliebsame Personen selber aus dem Weg zu räumen.

    Und Jossul muss auch nicht noch mehr "angeschwärzt" werden. Sein Ruf bzw der der Cherubim ist schon schlecht genug!

    Außerdem hat der Bischof seine Infos über den Tod des stellvertretenden Premierminister vom MI6 folglich vermute ich da schon recht valide Informationen.

    Und bei diesem Toten ist ja auch die veränderte DNA gefunden worden - hätte Futuria nicht großes Interesse gehabt, genau dies vorerst noch zu verheimlichen? Denn noch behauptet Futuria, dass es diese Unsterblichkeit noch nicht gibt.

  • Zu den Menagerien gab es bis jetzt wenig Hinweise, aber ich bin überzeugt, dass sie noch eine wichtige Rolle spielen werden.

    Ah, ich denke, wir werden die Menagerien bald aus nächster Nähe sehen. Bisher kann ich mir noch nicht viel darunter vorstellen.


    Edzel verrät die Unsterblichen. Die Frage ist, wie er selbst zu diesen Informationen kommt und warum er sie weiter gibt. Wirklich vertrauenswürdig ist er nicht. Allerdings ist in diesem Buch bis jetzt eigentlich niemand so richtig vertrauenswürdig (nein! Auch Sophia ist es nicht!).

    Das stimmt. Ich bin eh gespannt, wie am Ende alles zusammenhängt. Es scheint wesentlich mehr als nur zwei Seiten zu geben und jeder verfolgt ein unterschiedliches Ziel.


    Und hier wird auch eine ganz wichtige Frage gestellt, nämlich wie sich diese Unsterblichkeit auf den Geist und die Psyche des Menschen auswirkt. Könnte ein Mensch das überhaupt aushalten?

    Stimmt, die Frage fand ich auch spannend. Aber genauso dachte ich mir, wie öde es doch sein muss, wenn man so gar nicht altert. Ich meine, ein Leben lang 30, 36 oder 45 zu sein. Das stelle ich mir irgendwie wirklich langweilig vor, denn jeder Lebensabschnitt hat doch etwas für sich.


    Allerdings hab ich mir schon überlegt, ob Edzel und Casper nicht vielleicht eine Person sind?! Ist der Gedanke abwägig?

    Ja, finde ich schon. Denn dann würde Edzel seinen eigenen Mord beauftragen und außerdem soll Edzel in San Fransciso sein, während Casper sich aktuell in Europa aufhält...

  • Stimmt, die Frage fand ich auch spannend. Aber genauso dachte ich mir, wie öde es doch sein muss, wenn man so gar nicht altert. Ich meine, ein Leben lang 30, 36 oder 45 zu sein. Das stelle ich mir irgendwie wirklich langweilig vor, denn jeder Lebensabschnitt hat doch etwas für sich.


    Also, wenn ich es mir aussuchen könnte: Ich wäre gern für immer und ewig 45. Ich bin jetzt 62, und zurückschauend kann ich sagen: Mit etwa 45 habe ich mich, alles zusammengenommen, am besten gefühlt. Und langweilig wird es bestimmt nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht: Je länger man lebt, desto mehr interessante Dinge entdeckt man. Und stellt euch mal vor, wie viele tolle Romane man in ein paar Hundert Jahren lesen und schreiben kann! ;)


    Viele Grüße

    Andreas

  • Hmmm... schätzen wir das Leben nicht auch deshalb, weil wir wissen, dass es endlich ist? Was zutiefst menschlich ist.

    :verlegen:

    Ich schätze das Leben, weil es "Leben" bedeutet. Wie bereits an anderer Stelle gesagt, ich bin 62, und es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an den Tod denke - es ist ein Gedanke, der mir Angst macht. Ich habe das deutliche Gefühl, dass die Zeit knapp wird, und gleichzeitig entdecke ich immer mehr Dinge, die mich interessieren. Ich schätze das Leben nicht, weil es endlich ist, sondern weil es mir die Möglichkeit gibt, zu leben, die Welt zu sehen, sie zu entdecken und zu verstehen.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Ich bin noch nicht fertig, aber bevor ich nachher wieder alles vergessen habe, will ich schon mal ein paargedanken loswerde. :)


    Interessant ist wie immer, die Aktualität des Inhaltes. Der Klimawandel zum Beispiel -- als hätte Andreas gewusst, was für einen Sommer wir dieses Jahr bekommen würden.


    Das bio-kinetische Interface finde ich auch mächtig interessant. Würde Jossul dann Gerüche wahrnehmen können?


    Irgendwie ist die Sache doch faul. In London wird der Berater des Premierministers umgebracht, und jetzt steht in Berlin ein Kanzlerkandidat auf der Liste.

    Das sieht für mich langsam so aus, als ob unbeliebte Politiker beseitigt werden, und jemand Jossul und seine Gruppe von Mördern* zu seinen Zwecken ausnutzt.


    Und wie passt Casper da rein? Auch hier drängt sich der Eindruck auf, dass eine unliebsame Person unschädlich gemacht werden soll -- alles auf die Behauptung hin, sie wäre unsterblich. Wer überprüft das denn? Haben Jossuls Mörder einfach das Wort eines Unbekannten geglaubt?


    *In meinen Augen sind es Mörder/Auftragskiller.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies