1) Kapitel 1 bis 12 (Seite 82)

Leserunden.de wird am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hallo Ihr Lieben,


    hier startet ab heute die Leserunde zu "Ewiges Leben". Ich begrüße alle TeilnehmerInnen herzlich und ganz besonders Andreas Brandhorst, den Autor. Sehr schön, dass Du die Leserunde begleiten wirst, Andreas!:*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.

    Postet hier bitte erst, wenn Ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn Ihr hier oder per PN an die Moderatorin kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr zu Kapitel 1 bis 12 schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!

  • Hallo an alle!


    Ich habe mich heute direkt auf den ersten Abschnitt gestürzt.


    Ich fange aber mal mit dem Cover an, das ich absolut toll finde. Für mich sieht es so aus als würde Licht/Leben durch eine Art Gitter geordnet, oder aber hindurchscheinen. Ein tolles Cover das mich auf jeden Fall zum nachdenken anregt.


    Im ersten Abschnitt begleiten wir ja das Nachrichtenteam Sophie und Borris.

    Die beiden wirken erst mal sehr sympathisch, wenn auch Sophie ein bisschen parteiisch ist was Futuria angeht. Was ich aber verstehen kann, da sie ohne diese Firma nicht mehr am Leben wäre. Borris ist für mich momentan weniger durchschaubar, er will die Wahrheit ans Tageslicht bringen, koste es was es wolle.


    Das Pascale den Tod besiegen will, damit niemand mehr seine Liebsten sterben sehen muss kann ich irgendwie nachvollziehen. Es ist schwer jemanden gehen zu lassen, den man gern hat, auch wenn es der Wunsch desjenigen ist. Ob er tatsächlich erfolgreich war?


    Diese Cherubim unter der Herrschaft von diesem Jossul finde ich eher suspekt. Auf den ersten Blick wirken sie wie jede fanatische Gruppe, die ihren Glauben verbreiten will. Die Anschläge verstärken den schlechten Eindruck nur, den ich von der Gruppe habe.

    Jossul hat meiner Meinung nach eine ganz schöne Schraube locker, wenn er den Glauben vorschiebt und Mord damit zu rechtfertigt. Ein Fanatiker, der gefährlich und unbelehrbar ist.


    Wer mich aber wirklich neugierig gemacht hat ist Casper, Sophies Besuch im Zugabteil. Er scheint eine Menge zu wissen. Wieso hilft er den beiden, was hat er davon?

    Ist er möglicherweise einer der Unsterblichen, die angeblich schon existieren? Oder vielleicht ein Aussteiger von Futuria, der ein Interesse daran hat den Konzern zu stürzen?


    Ich kann es kaum erwarten Morgen weiter zu lesen :)

  • Guten Morgen!


    dubh - Danke fürs Einrichten hier!


    Andreas Brandhorst : wie schön, dass Du diese Runde wieder begleitest! Ich bin sicher, dass es wieder extrem spannend wird.


    Das war ja ein interessanter erster Abschnitt!

    Nachdem die Crispr/cas Methode 2012 erstmals wissenschaftlich dokumentiert wurde, nehme ich mal an, dass Sophia und Borris sich irgendwo in den 2030iger Jahren befinden. Und dieser Gedanke ist für mich persönlich, wenn ich meine Zukunft bedenke, recht erschreckend. Für diesen Thriller ist es aber eine geniale Zeitvorgabe: in naher Zukunft, aber doch nicht gleich morgen. Das macht es noch mal spannender und interessanter!


    Der Prolog? Dass der Vater stirbt - Dignitas-unterstützt - mag für Pascal Leclerq der Grund gewesen sein, dass er seine Forschungen intensiviert um im Endeffekt Unsterblichkeit zu erreichen. Aber wie kann er nur glauben, dass diese Unsterblichkeit ein wünschenswertes Ziel ist? Gibt es da nicht zahlreiche Probleme, die erst gelöst werden sollten? Wohin mit all den Menschen? Und ist der Tod nicht ein funktionaler Teil des Lebens?

    Du siehst schon: ich gehöre noch immer zu denen, die die Unsterblichkeit nicht wünschen!

    Und wohin ist Pascal verschwunden? Eigentlich wünsche ich mir fast, dass Pascal Lelerq gegen seine eigene Firma arbeitet, an der Seite von Jossul oder dass er selber Jossul ist!;)


    Sophia und Borris - eigentlich wirken die beiden sympathisch. Es ist auch verständlich, dass Sophia von Futuria recht begeistert ist, da diese Firma ihr ein normales Leben ermöglicht, schließlich hat sie ja ein extremes Paket an Erkrankungen mitbekommen. Damit ist sie allerdings auch befangen, was Futuria angeht. Umso sympathischer ist es allerdings, dass sie sich gleich von Borris zu dem Ausflug auf den Friedhof überreden lässt und damit ist bei ihr zumindest mal ein erster Zweifel gesät. Wohin ist übrigens dieser Lars verschwunden?

    Und wer ist dieser Casper? Er scheint ja Futuria auch skeptisch gegenüberzustehen.


    Und damit war ich als Leser sofort in einem gehörigen Dilemma, denn die Heilung von Krankheiten kann man ja nur positiv, wünschenswert und erstrebenswert finden. Der Wunsch nach Perfektion und Unsterblichkeit? Das ist wieder ein sehr zweifelhafter Wunsch, aber ein unumgänglicher Nebeneffekt. Wer entscheidet, was perfekt ist? Wer entscheidet, wer unsterblich sein soll? Wie weit darf der Mensch eingreifen?
    Ich halte den Menschen zwar für intelligent, aber nicht für vernunftbegabt. Daran scheitert er!


    Ein wenig leid tut es mir, dass Futuria erst mal religiös anmutende Kontrahenten gegenüber gestellt werden. "Sie versündigen sich am Werk der Schöpfung" ist für mich kein Argument. Eine Gruppe von Wissenschaftlern wäre mir persönlich lieber als Gegner!


    In der ersten Variante hier hab ich noch geschrieben, dass mir Jossul selber nicht so sehr vom religiösen Gedanken getragen erscheint. Das war ein Fehler! Irgendwie hab ich seine Äußerungen in dieser Richtung ausgeblendet! Sorry! Er riecht Sünde etc. Damit tut es mir noch mehr leid, dass Futuria bis jetzt keine Wissenschaftler als Gegner hat.

    Es ist mir noch nicht ganz klar, welche Ziele genau er verfolgt und was sein Antrieb ist. Angenommen er gewinnt? Was macht er dann mit dem Wissen?


    Damit liegen wieder zahlreiche Fragen vor mit, denn abgesehen von dieser "Zukunft der Medizin"-Fragen, werden ja auch noch Klimafragen, religiöse Fragen und wirtschaftliche Fragen erwähnt. Es spielt alles zusammen - ein gordischer Knoten?


    Was ist übrigens ein biokybernetisches Interface?


    Ein spannender und nachdenklich machender Start ins Buch - ich bin begeister!

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    2 Mal editiert, zuletzt von ysa ()

  • So, auch ich habe den ersten Abschnitt beendet. Grossartiger Einstieg, man ist gleich mitten drin. Die Akronyme sind auch wieder klasse: SUSGE zum Beispiel. :D

    Was diese neue Getreidemischung anbelangt: ein reduzierter Anteil an Gluten reicht nicht fuer jemand der an Zoeliakie leidet. Selbst ein einziger Kruemel am Essen reicht schon um einen Schub auszuloesen.

    Jossul und seine Gruppe von Fanatikern sind anscheinend auf der richtigen Spur, aber ich habe Probleme mit ihrer Motivation. Religioese Eiferer und Fanatiker gehoeren fuer mich zu den Wurzeln aller Uebel auf dieser Welt (genauso wie Geldgier und Machthunger). Das wird ein interessantes Aufeinandertreffen, und anscheinend sind Sophia und Borris schon mittendrin, wenn sie es auch noch nicht wissen.

    ich muss jetzt zur Arbeit, heute abend gehe ich dann auf eure Beitraege ein.

  • Jossul hat meiner Meinung nach eine ganz schöne Schraube locker, wenn er den Glauben vorschiebt und Mord damit zu rechtfertigt. Ein Fanatiker, der gefährlich und unbelehrbar ist.

    Wenn ich es mir genau überlege, hast Du schon recht: auch Jossul selber ist stark religiös motiviert in seinen Handlungen. Auch er ist ein Fanatiker. Ich hab momentan nicht mehr an "Sünde riechen" etc gedacht - sorry!

    Und auch wenn ich dem religiösen Gedanken wenig abgewinnen kann: ich verstehe das Ziel, Futuria in der aktuellen Form zu verhindern. Und was soll man mit Unsterblichen machen?


    Andererseits sind auch Verheuven udn Montero auf ihre Art Fanatiker - gefährlich und unbelehrbar.


    Ich sags ja: der Mensch ist nicht vernunftbegabt.

  • Religioese Eiferer und Fanatiker gehoeren fuer mich zu den Wurzeln aller Uebel auf dieser Welt (genauso wie Geldgier und Machthunger)

    Volle Zustimmung!

    Und deshalb hoffe ich auch wissenschaftliche Unterstützung der Futuria-Gegner!

  • Ich habe gestern schon den ersten Abschnitt gelesen gehabt, aber als ich aus dem Theater kam, war ich nicht mehr wach genug, um noch meine Gedanken hier halbwegs geordnet zu schreiben. Also jetzt dann! :)


    Vorweg, um mich als Leserin einschätzen zu können. ;) Das ist mein erster Roman von Andreas Brandhorst und in der Thriller-Schiene bin ich nicht so häufig unterwegs - bei Dystopien schon eher. Genau deswegen hat das Buch mich auch inhaltlich angesprochen und bisher bin ich sehr begeistert. Der Schreibstil gefällt mir. Er ist nicht so einfach gehalten, wie ich das sonst aus der Krimi/Thriller-Ecke kenne, aber dennoch verständlich auch wenn ich viele Begriffe aus den naturwissenschaftlichen Bereichen nicht kenne.


    Ich mag die Charaktere. Sophia ist erstmal sympathisch und mit Borris an der Seite hat sie einen guten Partner. Sie stößt direkt zu Beginn auf seltsame Ereignisse, die Leiche ist weg und dann die Begegnung mit Casper. Irgendetwas geht bei Futuria also nicht mit rechten Dingen zu und Sophias Neugierde ist geweckt, aaaaaber sie vergöttert Futuria. Dieses Dilemma gefällt mir sehr. Sie hat die positiven Seiten des Konzerns kennen gelernt und ohne deren Medikamente wäre sie wahrscheinlich schon tot. Erstmal ist sie Futuria also durchweg positiv gegenüber eingestellt. Das macht es spannend.


    Ich habe Casper von Anfang an geglaubt. :totlach: Ich bin leichtgläubig in Romanen. Die Unsterblichkeit ist "erfunden", aber sie wird geheimgehalten. Klingt für mich ziemlich einleuchtend, auch wenn wir bisher noch keinen Beweis haben. Denn auch die Szene aus der Sicht von Jossul war eben nur aus seiner Sicht erzählt und den Mann, den sie umgebracht haben, könnte genauso gut wirklich 42 und nicht 39 Jahre alt gewesen sein. Aber nicht nur Casper hat diese These aufgeworfen sondern auch Lars, der den Mais verbrannt hat.

    Die Frage, warum Pascale sich zurückgezogen hat und in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen wird, habe ich mir auch schon gestellt. Aber irgendwie finde ich es schwierig darauf eine Antwort zu finden. Ist er vielleicht von zu vielen Experimenten entstellt? So wie Frankenstein? Ich kann's mir kaum vorstellen, denn Sophias Kollege Stefan schafft es ja auch mit all seinen Operationen "umwerfend" zu sein.


    Jossul ist ein ebenso spannender Gegner wie Sophia. Ein religiöser Fanatiker - das kann ich kaum ernstnehmen. Aber dennoch teile ich seine Skepsis gegenüber Futuria vor allem was die Unsterblichkeit angeht. Allgemein sollte bei aller Gentechnik man genau ein Auge drauf haben und ich habe hier eher das Gefühl, dass die Kritik in der allgemeinen Euphorie völlig verloren gegangen ist. Und dabei glaube ich nicht an Gottes Schöpfung, aber an ein ausgekügeltes System, dass die Erde hier hat, und bei dem Eingriffe mit äußerster Sorgfalt und Behutsamkeit vorgenommen werden sollten. Ja, aber Jossul gefällt mir. Denn natürlich bin ich kritisch, aber Jossul einfach so aus religiösem Eifer heraus folgen, kann ich natürlich auch nicht. Damit kann ich weder Sophias Seite noch Jossuls Seite so komplett einnehmen, sondern bleibe kritisch und hinterfrage. Großartig! :)

  • Wieso hilft er den beiden, was hat er davon?

    Ist er möglicherweise einer der Unsterblichen, die angeblich schon existieren? Oder vielleicht ein Aussteiger von Futuria, der ein Interesse daran hat den Konzern zu stürzen?

    Ja, was hat Casper davon? Er erhofft sich wahrscheinlich Unterstützung für seine Sache. Aber was ist seine Sache? Dass er ein Unsterblicher ist, glaube ich eher weniger. Ein Aussteiger von Futuria klingt für mich schon besser, auch wenn ich auf die Idee noch nicht gekommen wäre.


    Nachdem die Crispr/cas Methode 2012 erstmals wissenschaftlich dokumentiert wurde, nehme ich mal an, dass Sophia und Borris sich irgendwo in den 2030iger Jahren befinden.

    Ah, ich habe auch überlegt, wann das Buch spielen könnte, aber war zu faul, um Berechnungen anzustellen. :unschuldig:


    aber wie kann er nur glauben, dass diese Unsterblichkeit ein wünschenswertes Ziel ist?

    Ich fand die Sterbeszene am Anfang zwar gut, weil sie ein wenig den Anfang dokumentiert, aber fand Pascals Schlüsse daraus auch nicht besonders weit gedacht. Klar, man verliert nicht gerne einen Menschen, aber dieser Prozess gehört zum Leben dazu und wie du schon fragtest, was passiert, wenn die ganze Welt unsterblich ist? Wir haben so schon nicht genügend Ressourcen für unseren hohen Lebensstandard. Auch glaube ich nicht, dass das Verhalten der Menschen irgendwie besser, weiser oder sonst was wird, nur weil er länger lebt. Ich befürchte eher das Gegenteil. Warum kann ich gerade nicht benennen, es ist eher ein Gefühl, das ich so habe.


    Und wohin ist Pascal verschwunden? Eigentlich wünsche ich mir fast, dass Pascal Lelerq gegen seine eigene Firma arbeitet, an der Seite von Jossul oder dass er selber Jossul ist! ;)

    Ohhh, tolle Theorie - wie in "The Circle"!


    Und damit war ich als Leser sofort in einem gehörigen Dilemma, denn die Heilung von Krankheiten kann man ja nur positiv, wünschenswert und erstrebenswert finden. Der Wunsch nach Perfektion und Unsterblichkeit?

    Heilung von Krankenheiten ist für mich auch nochmal ein anderes Thema als Perfektion und Unsterblichkeit. Und durch die Heilung von vielen Krankheiten wurde ja auch heute schon die Lebensrate im Allgemeinen verlängert und auch Epidemien wurden so sehr eingeschränkt. Pest und Cholera etc. sind quasi in Europa kein Thema mehr. Auch viele andere Krankheiten wurden eingedämpft durch Impfstoffe. Na ja, Perfektion kann man auch heute schon durch Schönheitsoperationen erreichen. Wobei ich persönlich das auch nicht Perfektion nennen würde, weil für mich sehen die meisten Menschen, die sich Schönheits-OPs unterzogen haben, eher entstellt aus. Aber das ist Geschmackssache.

    Zu deinen weiteren Gedanken bzgl. der Unsterblichkeit kann ich dir nur Recht geben.


    Was diese neue Getreidemischung anbelangt: ein reduzierter Anteil an Gluten reicht nicht fuer jemand der an Zoeliakie leidet. Selbst ein einziger Kruemel am Essen reicht schon um einen Schub auszuloesen.

    Mal davon abgesehen, dass ich es ganz furchtbar fände, nur noch eine Brotsorte essen zu müssen. Gerade die Vielfalt an Getreidesorten macht das Frühstück doch erst zum Genuß: Roggenbrot, Dinkelbrötchen, Weißbrot, Schwarzbrot... Wie langweilig und trist wäre es, wenn man nur noch diesen Genmist essen müsste. Und ich kann mir zudem nicht vorstellen, dass dies keine weiteren umweltschädlichen Faktoren aufweist.


    Und auch wenn ich dem religiösen Gedanken wenig abgewinnen kann: ich verstehe das Ziel, Futuria in der aktuellen Form zu verhindern. Und was soll man mit Unsterblichen machen?

    Unsterblichkeit mit Mord zu bekämpfen, klingt radikal,macht aber hier tatsächlich fast Sinn. Auch wenn ich den Unsterblichen doch ein paar Jahre mehr gönnen würde als 42. Und natürlich kann darüber nicht ein einzelner Mensch entscheiden. Aber ich denke in diesem Fall, sollte das erste Ziel sein, die Machenschaften aufzudecken und die "Herstellung" von weiteren Unsterblichen zu verhindern.

  • Das ist mein erster Roman von Andreas Brandhorst und in der Thriller-Schiene bin ich nicht so häufig unterwegs - bei Dystopien schon eher. Genau deswegen hat das Buch mich auch inhaltlich angesprochen und bisher bin ich sehr begeistert.


    Ich bin auch keine wirkliche Brandhorstbücher-Kennerin:o, aber mir hat die Leserunde "Das Erwachen" extrem gut gefallen, weil Andreas sich wirklich viel Mühe gemacht hat, unsere Fragen zu beantworten und auch weil aktuelle Themen (so wie hier auch) beleuchtet und besprochen werden. (Jedenfalls hat diese Leserunde damals meine ehemals legere Einstellung zum virtuellen Selbstschutz radikal verändert!)


    Auch wenn man das möglicherweise als Dystopie lesen mag, eigentlich ist die Wissenschaft und Forschung schon sehr weit, vermutlich weiter als wir denken! Und auch da gibt Andreas immer wieder interessante Infos!

    Es ist auf alle Fälle ein interessanter Blick in die Zukunft - und zwar in unsere Zukunft, da die Chancen durchaus gut stehen, dass ich in 20 Jahren noch immer lebe!


    Irgendetwas geht bei Futuria also nicht mit rechten Dingen zu und Sophias Neugierde ist geweckt, aaaaaber sie vergöttert Futuria.

    Natürlich sind Sophia und Borris sympathische Protagonisten und ihre Einstellungen werden glaubhaft transportiert. Aber Sophia braucht noch ein wenig Zeit um die Dankbarkeit gegenüber Futuria abzulegen und tatsächlich zur gnadenlos wahrheitssüchtigen Journalistin zu werden, die sie eigentlich ist. Was dann aber sicher moralische Dilemmata bringen wird. Gut so! Ich als Leser hocke schon zwischen den Stühlen, sollen es wenigsten die Protagonisten auch!;)

    Heilung von Krankenheiten ist für mich auch nochmal ein anderes Thema als Perfektion und Unsterblichkeit

    Perfektionierung (wer bestimmt denn nun, was perfekt ist?) bzw die Möglichkeiten dazu, sind für mich lukrative Nebenerscheinungen der Erforschung von Krankheiten und Medikamenten bzw Therapien.


    Ohhh, tolle Theorie - wie in "The Circle"!

    Das war nur ein momentaner Gedanke, keineswegs gut überlegt, eher ein "Befreiungsschlag" gegen die zahlreichen Zwiespältigkeiten in mir, mit denen ich hier gerade konfrontiert werde! Coole Geschichte!

    Allgemein sollte bei aller Gentechnik man genau ein Auge drauf haben und ich habe hier eher das Gefühl, dass die Kritik in der allgemeinen Euphorie völlig verloren gegangen ist.

    Da muss ich mich noch schlau machen, wer tatsächlich ein Auge drauf hat. Es gibt ja ein sog Moratorium diesbezüglich, aber was ist das tatsächlich wert? He Jiankui hat vermutlich tatsächlich die Genmanipulationen vorgenommen und Lulu und Nana sind jetzt auf der Welt. Und welchen Wert hat das Verbot, diese Forschungen fortzusetzen? Gibt es nicht immer irgendwo irgendwen, der genau da weitermacht? Das Wissen ist vorhanden!

  • He Jiankui hat vermutlich tatsächlich die Genmanipulationen vorgenommen und Lulu und Nana sind jetzt auf der Welt. Und welchen Wert hat das Verbot, diese Forschungen fortzusetzen? Gibt es nicht immer irgendwo irgendwen, der genau da weitermacht? Das Wissen ist vorhanden!

    Das sehe ich auch so. Was technisch möglich ist (und in dieser Hinsicht ist mit CRISPR/Cas9 extrem viel möglich), wird irgendwann irgendwo ausprobiert. Verbote können das nur verlangsamen. Der Mensch ist einfach zu neugierig, und außerdem locken Geld und Macht, wie auch bei der Künstlichen Intelligenz (siehe "Das Erwachen").


    In diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessant. Die Leopoldina https://de.wikipedia.org/wiki/…_Naturforscher_Leopoldina) hat mich für Anfang April 2019 nach Berlin eingeladen, wo ich an einem wissenschaftlichen Gesprächsabend teilnehmen werde. Thema: „Sicherheit statt Freiheit? Forschung zwischen Erkenntnisgewinn und Risikosteigerung“. Mit anderen Worten: Es geht genau um die Frage, ob man wissenschaftlicher Forschung gesetzliche Grenzen setzen sollte, damit sie nicht unsere Sicherheit und unsere Freiheit bedroht. Eine sehr interessante Frage, die man aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Auch wenn man das möglicherweise als Dystopie lesen mag, eigentlich ist die Wissenschaft und Forschung schon sehr weit, vermutlich weiter als wir denken! Und auch da gibt Andreas immer wieder interessante Infos!

    Da magst du recht haben. Viele Technologie, zu denen wir Zugang haben, exsistierten schon Jahre vorher - nur wussten wir nichts oder nur sehr wenig darüber.


    (wer bestimmt denn nun, was perfekt ist?)

    Gute Frage. Das ändert sich ja auch laufend, deswegen würde ich so schwammig antworten wie: Die Gesellschaft. ;)


    Mit anderen Worten: Es geht genau um die Frage, ob man wissenschaftlicher Forschung gesetzliche Grenzen setzen sollte, damit sie nicht unsere Sicherheit und unsere Freiheit bedroht. Eine sehr interessante Frage, die man aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann.

    Gute Frage. Ich denke, man kann es nicht wirklich verbieten, aber ggf. regulieren und eine Auge darauf haben, was wie für was eingesetzt wird, so dass eben keine Wissenschaftler*innen in ihren Laboren irgendetwas entwickeln, ohne dass man darüber Bescheid weiß. Gerade solche Diskussionabende sind doch genau das, was wir brauchen. Aufklärung auf beiden Seiten, Diskussion darüber. In unserem Buch hier erforschen die Wissenschaftler*innen aber gefühlt hinter geschlossenen Türen, wie weit man mit dem Thema Unsterblichkeit ist. Und das halte ich für Grund falsch. Wissenschaftlicher Austausch halte ich für wichtig. Klar, gerade wenn es in Firmen stattfindet, will man sich einen Vorteil durch Vorsprung nicht nehmen lassen wollen, aber da ist wohl auch eine der großen Schwierigkeiten.

  • Klar, gerade wenn es in Firmen stattfindet, will man sich einen Vorteil durch Vorsprung nicht nehmen lassen wollen, aber da ist wohl auch eine der großen Schwierigkeiten.


    Da liegt tatsächlich eins der großen Probleme. Forschung wird auch und gerade von Unternehmen betrieben, die natürlich einen Wettbewerbsvorteil erringen und viel Geld verdienen wollen. Also werden sie mit ihren Ergebnissen erst an die Öffentlichkeit treten, wenn es "zu spät" ist, d.h. wenn konkrete, auf dem Markt verwertbare Ergebnisse ihrer Forschungen vorliegen. Futuria macht es genauso.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Ist er möglicherweise einer der Unsterblichen, die angeblich schon existieren? Oder vielleicht ein Aussteiger von Futuria, der ein Interesse daran hat den Konzern zu stürzen?

    Ich hatte ihn irgendwie bei Jossul eingeordnet, aber deine Ideen finde ich interessanter.

    Und wohin ist Pascal verschwunden? Eigentlich wünsche ich mir fast, dass Pascal Lelerq gegen seine eigene Firma arbeitet, an der Seite von Jossul oder dass er selber Jossul ist!

    Ich denke eher, dass er verschwunden ist, so wie dieser chinesische Wissenschaftler. Möglicherweise sind ihm Bedenken gekommen, und seine Compagnons haben ihn ruhiggestellt?

    An einen religiösen Hintergrund glaube ich bei Leclerq nicht, da hätte er gar nicht erst angefangen,zu forschen.


    Wohin ist übrigens dieser Lars verschwunden?

    Und wer ist dieser Casper? Er scheint ja Futuria auch skeptisch gegenüberzustehen.

    Gute Fragen. Halten sie Lars zusammen mit Leclerq irgendwo gefangen? Wird er vielleicht gar als Versuchskaninchen gebraucht?

    Und damit war ich als Leser sofort in einem gehörigen Dilemma, denn die Heilung von Krankheiten kann man ja nur positiv, wünschenswert und erstrebenswert finden. Der Wunsch nach Perfektion und Unsterblichkeit? Das ist wieder ein sehr zweifelhafter Wunsch, aber ein unumgänglicher Nebeneffekt. Wer entscheidet, was perfekt ist? Wer entscheidet, wer unsterblich sein soll? Wie weit darf der Mensch eingreifen?

    Ich stimme dir zu, aber natürlich aus der Perspektive des Laien. Das Geschäft mit der Gesundheit ist ein Riesengeschäft, die Pharmaindustrie ist leider nicht der edle Helfer, sondern ein Moloch der sich an uns dumm und dusselig verdient. Krankheiten die selten sind werden gar nicht erforscht da sie keinen Profit abwerfen.

    Ich habe Casper von Anfang an geglaubt. :totlach: Ich bin leichtgläubig in Romanen. Die Unsterblichkeit ist "erfunden", aber sie wird geheimgehalten. Klingt für mich ziemlich einleuchtend, auch wenn wir bisher noch keinen Beweis haben.

    Ich finde das auch nicht abwegig.


    Ein religiöser Fanatiker - das kann ich kaum ernstnehmen.

    Dummerweise greifen religiöse Fanatiker leider fast immer zu Gewalt, Mord und Totschlag -- die sollte man immer ernst nehmen.



    Wie langweilig und trist wäre es, wenn man nur noch diesen Genmist essen müsste. Und ich kann mir zudem nicht vorstellen, dass dies keine weiteren umweltschädlichen Faktoren aufweist.

    Wenn es nach Monsanto ginge, würden wir das schon längst tun. Auch wir haben ja schon jede Menge genmodifizierter Nahrung in den Regalen der Kaufhäuser, und wenn eine Zutat nict mehr ihre Ursprungsform hat, muss es noch nicht mal deklariert werden, dass das Produkt Gentechnik enthält.


    Mit anderen Worten: Es geht genau um die Frage, ob man wissenschaftlicher Forschung gesetzliche Grenzen setzen sollte, damit sie nicht unsere Sicherheit und unsere Freiheit bedroht. Eine sehr interessante Frage, die man aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann.

    Hört sich interessant an, aber mit Leuten wie Trump an der Regierung eines der größten und einflussreichsten Länder, ist es vollkommen egal was der Rest der Welt beschließt.

    eigentlich ist die Wissenschaft und Forschung schon sehr weit, vermutlich weiter als wir denken! Und auch da gibt Andreas immer wieder interessante Infos!


    Es ist auf alle Fälle ein interessanter Blick in die Zukunft - und zwar in unsere Zukunft, da die Chancen durchaus gut stehen, dass ich in 20 Jahren noch immer lebe!

    Zum Glück bin ich dann so alt, dass es mich für meine Person nicht mehr interessieren wird -- meine Kinder und Enkle sind natürlich was anderes.

  • Hallo zusammen,


    ich bin heute nachmittag gut in das Buch gestartet, das scheint mir wieder eine sehr spannende Geschichte zu werden.


    Im Prolog begleiten wir das Sterben von Pascals Vater, der sich dafür entschieden hat, den Zeitpunkt seines eigenen Todes selbst bestimmen zu dürfen. Ich kann Pascals Entscheidung verstehen, dass er für seinen Vater das Glas gehalten hat, ungeachtet der Konsequenzen, die ihn erwarten.

    Aber Dumont ist nachsichtig und verfolgt die Meldung nicht weiter, obwohl es für Außenstehende wirklich leicht aussehen konnte, dass Pascal den Tod seines Vaters gewollt hat, weil er dann ein Vermögen erbt. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass er seinen Vater loswerden wollte.

    Auch hatte ich bei seinem Gespräch mit Amadeus den Eindruck, dass er wirklich die besten Vorsätze für seine Firma hatte.


    Und wie es aussieht, hatte er damit auch wirtschaftlichen Erfolg. Leider scheinen die guten Vorsätze aber nicht angehalten zu haben, denn die Behauptung, dass es vereinzelte Unsterbliche bereits gibt, scheint wahr zu sein.


    Dann lernen wir Sophia und Borris kennen. Sophias Ruf als gnadenlose Journalistin und die gleichzeitige Abhängigkeit von Futuria durch ihren tödlichen Knochenkrebs sorgen für eine pikante Situation, denn ich habe mich auch direkt gefragt, wie neutral kann sie dann zu dem Unternehmen überhaupt stehen. Glücklicherweise ist Borris aber skeptischer und schafft es, bei seiner Kollegin Zweifel zu säen. Es wird schon seinen Grund haben, warum Montero daran gelegen ist, dass das Attentat in der Presse eher kleingehalten werden soll. Wobei die Führungsschicht von Futuria Sophias Beitrag zu würdigen weiß. Oder liegt das vielleicht daran, dass sie Sophia in der Hand haben, denn wenn das Unternehmen ihr die Therapien verweigert ...


    Krankheiten mithilfe der Genschere zu besiegen, ist natürlich sehr verführerisch, gerade wenn man weiß, wie hässlich und schmerzhaft Krebs in seinem Endstadium ist. Aber Unsterblichkeit? Hier habe ich die gleichen Bedenken wie Jossul, wenn es Unsterbliche gibt und gleichzeitig weiterhin Kinder geboren werden. Das sind Themen, die doch sicherlich im Hinblick auf die kurz bevorstehende Unsterblichkeit durch Futuria öffentlich diskutiert werden müssen, oder nicht?


    Dass der Attentäter nicht in dem Grab liegt, hat mich verwundert, ich hatte damit gerechnet, dass Futuria ihn so schnell wie möglich hat loswerden wollen. Wo ist er und was haben sie mit ihm gemacht bzw. was haben sie noch mit ihm vor?


    Angenommen, Sophia erfährt mehr über die Machenschaften von Futuria und kommt zu dem Schluss, dass die Cherubim womöglich recht damit haben, dass Futuria das Verderben und nicht die Zukunft der Menschheit darstellt, wie wird sie sich dann entscheiden? Gegen Futuria und damit womöglich ihren eigenen Tod einleiten oder wird ihr Wunsch zu leben stärker sein? Das ist eine ganz schwierige Situation und ich bin froh, nicht an ihrer Stelle zu sein.


    Ich verurteile das Vorgehen von Jossul und den Cherubim, wie sich Menschen ermorden, um ihre Ziele durchzusetzen, auch habe ich starke Probleme mit seiner religiösen Einstellung, aber dennoch kann ich die rationalen Gründe durchaus verstehen, welche immensen Probleme die Unsterblichkeit mit sich bringt.

    Außerdem scheint er ja recht damit zu haben, was Futuria und die Unsterblichkeit angeht, dass sie schon längst möglich ist, aber nur bestimmten Menschen ermöglicht wird. Welche Ziele verfolgt Futuria damit?

    Und was ist mit Pascal Leclerq, warum ist er seit drei Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden?


    Gewundert hat mich bei Jossul, dass er bei seiner religiösen Auffassung keine Probleme mit Homosexualität hatte, da hätte ich ihn fanatischer eingeschätzt.

    Die Cherubim sind in jedem Fall sehr gut organisiert, ihre Aktionen führen sie ziemlich profimäßig durch. Und das nächste Ziel ist der Papst!

    Die Kirche der Zukunft muss sich schon sehr verändert haben, dass sie tatsächlich bereit sind, Futurias Unsterblichkeit zu unterstützen. Oder spielen hier noch ganze andere Interessen mit rein?


    Das Ziel, alle christlichen Kirchen zu vereinen und zusammen mit den anderen Weltreligionen zu einer neuen Harmonie von Kirche und Welt zu führen, hört sich erstmal absolut wünschenswert an, aber es wird immer Fanatiker und Eiferer geben, die damit nicht einverstanden sein werden, weil sie ihre Religion als die einzig Wahre ansehen.


    Wer ist der Unbekannte, der Sophia in dem Zug angesprochen hat? Und vor allem, was ist auf dem Ministick?

    Die Frage, was Futuria eigentlich mit VR zu tun hat, habe ich mir übrigens in Monteros Büro auch gestellt.

  • An den Genen von Pflanzen und Tieren spielen wir ja schon lange rum, nur die Methode hat sich geändert. Pflanzen wurden und werden gekreuzt um eine Eigenschaft zu verstärken. Bei Tieren genauso, da dürfen sich auch nur die fortpflanzen, die uns möglichst nützlich sind.

    Mit der Crisper/Cas nimmt man nur genauer Einfluss.

    Im Prinzip sind die Gene unserer Nutz- und Haustiere alle von uns verändert worden.


    Ich als chronisch kranker Mensch würde es glaube ich genau wie Sophie sehr begrüßen, wenn mir eine Firma helfen könnte, weil es mein Leben erst einmal verbessern würde. Über die Folgen macht man sich glaube ich erst dann wirklich Gedanken wenn es zu spät ist.

    Sophie kann es sich ja eigentlich überhaupt nicht leisten, sich mit Futuria zu verkrachen sonst müsste sie ja sterben.


    Ich denke tatsächlich dass der Firmengründer sich einfach zurückgezogen hat. Er ist ja schließlich auch in Gefahr wegen Jossuls Leuten.


    Was mich bei solchen Fanatikern ja immer ärgert ist, dass sie für alle eine Entscheidung treffen wollen, weil sie meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

    Wenn Jossul gegen die Gengeschichte ist und solche Behandlungen nicht in Anspruch nehmen will, dann soll er es halt einfach lassen. Das reicht ihm aber nicht er will gleich eine Entscheidung für die Gesamte Menschheit treffen und das macht mich irgendwie sauer.

    Er kann ja versuchen die Öffentlichkeit zu informieren, so dass jeder für sich einen Entschluss fassen kann.


    So ich glaub ich muss jetzt weiter lesen :):lesen:

  • Das Ziel, alle christlichen Kirchen zu vereinen und zusammen mit den anderen Weltreligionen zu einer neuen Harmonie von Kirche und Welt zu führen, hört sich erstmal absolut wünschenswert an,

    Prinzipiell hört es sich gut an, aber hier geht es um mehr, wenn ich das richtig verstanden habe. Ist nicht auch ein Schulterschluss mit Futuria geplant?



    ie Frage, was Futuria eigentlich mit VR zu tun hat, habe ich mir übrigens in Monteros Büro auch gestellt.

    Hmm, die virtuelle Welt bietet so viele Möglichkeiten -- unter anderem, die Menschen schon mal in eine Abhängigkeit zu führen. Lies mal 'Ready Player One' von Ernest Kline.



    Ich als chronisch kranker Mensch würde es glaube ich genau wie Sophie sehr begrüßen, wenn mir eine Firma helfen könnte, weil es mein Leben erst einmal verbessern würde.

    Natürlich würden wir es alle begrüßen, wenn medizinische Hilfe für alles verfügbar wäre.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies