01 - Elbenzorn - Kapitel 1 bis 5 (Anfang bis Seite 66)

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  • Ich finde die Namen gar nicht so schlimm, mir gefällt das mit den Doppelvokalen. Vor allem: es gibt inzwischen schon Romanfiguren in der Fantasy, die mit drei aufeinanderfolgenden Vokalen geschrieben werden. ;)


    Ja, ich erinnere mich, und die Figur war sehr interessant – und das nicht nur wegen des Dreier-Vokals ;)

  • Jetzt bin ich aber neugierig: Wo, wer, was, wie? :)


    Ich muss mich korrigieren, es sind sogar vier Vokale: es gibt einen Poltergeist namens "Quiiiitsss", den hat Tom Finn erfunden ("Die Chroniken der Nebelkriege"). Und mit drei Vokalen, da hatten wir es vor kurzem mit dem Geier "Fiiij-der-Flinke-Hacker-Fiiij" zu tun, der stammt von Karl-Heinz Witzko aus "Das Traumbeben".


    Also Leute, wer wird sich da noch über zwei Vokale beschweren... ;D Ich finde die Namen übrigens deswegen schön, weil man sie mit zwei Vokalen auch noch gut ausprechen kann; Ruta-aura ist doch ein toller Name, auch Ivi-idis.
    Was Zina-avija betrifft, Susanne: üben, üben, üben....die erste Lesung kommt bestimmt. ;D ([size=6pt]oder du liest ein Kapitel vor, in dem sie nicht vorkommt [/size] :D)

  • Ich muss mich korrigieren, es sind sogar vier Vokale: es gibt einen Poltergeist namens "Quiiiitsss", den hat Tom Finn erfunden ("Die Chroniken der Nebelkriege").


    Oh da habe ich gerade diese Woche den ersten Band bekommen ;)
    na dann bin ich ja gut vorbereitet *lach*

    &quot;Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.&quot;<br />Daniel Glattauer

  • Zitat

    Ich muss mich korrigieren, es sind sogar vier Vokale: es gibt einen Poltergeist namens "Quiiiitsss", den hat Tom Finn erfunden ("Die Chroniken der Nebelkriege"). Und mit drei Vokalen, da hatten wir es vor kurzem mit dem Geier "Fiiij-der-Flinke-Hacker-Fiiij" zu tun, der stammt von Karl-Heinz Witzko aus "Das Traumbeben".


    Ach - na klar, Quiiiitsss kenn ich doch! ;D Irgendwie war der mir entfallen. Aber das "Traumbeben" ist eine unbekannte Größe - sollte ich mir das mal zulegen? Der Geier macht jedenfalls schon sehr neugierig.


    Zitat


    Was Zina-avija betrifft, Susanne: üben, üben, üben....die erste Lesung kommt bestimmt. ;D ([size=6pt]oder du liest ein Kapitel vor, in dem sie nicht vorkommt [/size] :D)


    Du wirst lachen - ich übe! :D


  • [quote='Susanne Gerdom','https://leserunden.de/forum/index.php?thread/&postID=24416#post24416']
    Aber das "Traumbeben" ist eine unbekannte Größe - sollte ich mir das mal zulegen? Der Geier macht jedenfalls schon sehr neugierig.


    Stichwort: Gezeitenwelt, Band 5 - dazu läuft eine Leserunde --->hier.
    Ach, die bisher an mir vorbeigegangene Gezeitenwelt ... Super, dann weiß ich ja, was ich auf meinen nächsten Piper-Wunschzettel schreibe ;D

  • Hallo ihr, :winken:


    zwar bin ich noch nicht durch mit dem ersten Abschnitt und habe deshalb auch die vorangehenden Postings noch nicht gelesen, dies werde ich natürlich nachholen, wenn ich fertig bin.
    Jedoch möchte ich schon einmal meine ersten Eindrücke schildern. Ich bin jetzt auf Seite 24 angelangt und die Atmosphäre des Buches hat mich schon in ihren Bann gezogen.
    Schon die Betrachtung der Karte am Buchanfang, insbesondere die wundervollen Flüssenamen (Schwan, Rabe, ...), vermittelte mir einen ersten Eindruck von der Welt, in die ich nun eintauchen werde.


    Die Einführung des Kapitels durch die Historikerin Andronee Mondauge (welch ein wundervoller Name) finde ich ebenfalls sehr gelungen. Hier wird erstmals vermittelt, mit welch unheimlichen Wesen es die beiden Protagonistinnen zu tun haben und wie gefährlich diese Dunkelelben wirklich sind.


    Sehr schön finde ich auch die Namen der Elbinnen, welche immer einen doppelten Vokal beinhalten (das erinnert mich irgendwie ans Finnische, was ich sowieso sehr mag).


    Ich habe auch sofort einen Zugang zu den beiden Hauptcharakteren bekommen, insbesondere Rutaaura hat es mir angetan, sie scheint eine hochinteressante Figur zu sein.
    Der Sprachstil ist wundervoll anschaulich, ich sehe die Welt der Elben und die Figuren vor meinem inneren Auge und kann mir die Handlung somit wie einen Film bildhaft vorstellen.


    Zur eigentlichen Handlung werde ich erst etwas schreiben, wenn ich mit dem Abschnitt durch bin, sonst wiederhole ich mich, das wird dann langweilig. ;)
    Mein bisheriger Eindruck ist jedenfalls durchweg positiv und verspricht einen richtig schönen Fantasy-Schmöker zum Abtauchen und Versinken, was genau das ist, was ich zurzeit lesen möchte.
    Soweit erst einmal, bis dann. :winken:


    Begeisterte Grüße!

  • Hallöchen zusammen!


    Wow, seid ihr fleißig gewesen! Die vielen Postings druck ich mir gerade aus - das kann ja kein Mensch auf einen Schlag am Monitor lesen... ;) Ich meld mich mit meinen Eindrücken, sobald ich eure gelesen habe - vermutlich kann ich dem sowieso nicht mehr viel hinzufügen.


    An meinen Eindrücken bis dahin nur so viel: Ich bin begeistert!


    Liebe Grüße,
    melima

  • Hallo beisammen,


    nun habe ich den ersten Abschnitt beendet. Ich hatte mir zwar vorgenommen, mich mit dem Lesen zu beeilen, damit ich euch schnell einhole - aber nun ist mir das Buch zum Durchhetzen viel zu schade. Ich werde also diesmal wohl eure Leseschnecke sein. :D


    Schon der Beginn des Buches ist sehr geheimnisvoll. Wer ist wohl dieser geheimnisvolle Er? Viele vermuten ja, dass es Glautas ist. Auch mir ist dieser Gedanke schon gekommen, aber womöglich ist es auch ein völlig neuer Charakter.


    Die Mordszene des Kommandeurs zeigte, wie gefährlich und unheimlich die Dunkelelben sind. Allerdings haben sie Broneete nichts getan, sie hatten es also explizit auf ihr Opfer abgesehen und dies wahrscheinlich auch nicht ohne Grund. Das spricht schon einmal für die Dunklen. Ich bin auch schon sehr gespannt darauf, mehr über ihre Beweggründe zu erfahren.


    Ich bin auch sehr neugierig darauf, wie es geschehen kann, dass manche Elben einfach "dunkel" geboren werden, ohne dass die Eltern dies vorher wissen. Ich könnte mir auch eine Art Mutation vorstellen, ein Geburtsmerkmal, das von den Hellen Elben verabscheut wird, aus welchen Gründen auch immer. Allerdings ist es für mich auch vorstellbar, dass die Dunklen dabei ihre Finger im Spiel haben. Allerdings bin ich eher geneigt, die Dunklen nicht als bösartig anzusehen und bevorzuge daher die erste Theorie.


    Auch ich glaubte zunächst, mit Broneete die Hauptfigur vor mir zu haben - und dann war sie es wohl doch nicht. ;) Nun ja, ich hoffe, man bekommt noch öfter etwas über Broneete zu lesen, sie scheint ja keine uninteressante Figur zu sein.
    Auf jeden Fall hat mich die Sondiererin, welche höchstwahrscheinlich in Bezug auf Broneetes Erinnerungen gelogen hat, auch stutzen lassen. Was mögen wohl ihre Beweggründe sein. Auf den Gedanken, dass es sich bei ihr um Zinaavija handeln könnte, bin ich noch gar nicht gekommen. Das könnte natürlich gut sein. Weshalb sonst ist wohl ihr Name nicht genannt worden...?


    Meine bisherigen Favoriten sind auch ganz klar Trurre und Lluigolf. Die Wirtshaus-Kampfszene und Trurres Fluch mit den Orks fand ich einfach nur köstlich. Die Begegnung mit Rutaaura habe ich auch erwartet. Die drei scheint eine recht gute Freundschaft zu verbinden. Rutaaura finde ich nach wie vor sehr interessant. Auch sie ist eine meiner Lieblingsfiguren.


    Es ist sehr traurig, wie Rutaaura von den anderen Hellen gemieden wird, mit Ausnahme ihrer Schwester, was ich ganz toll von dieser finde. Von den Hellen Elben bin ich sowieso nicht besonders begeistert, ihre hochnäsige und engstirnige Art finde ich ziemlich unangenehm. Kein Wunder, dass Iviidis sich davon abgrenzen will und sich lieber einem liebevollen und gutmütigen Ehemann wie Olkodan zuwendet. Die Hellen mit ihrer wohlgeordneten, bürokratischen und in sich geschlossenen Welt, die jeden, der anders als sie ist, verurteilt und abweist, kann ich mir zwar sehr gut vorstellen (erinnert mich in gewisser Weise auch an die heutige Oberschicht), ihr Verhalten aber ganz und gar nicht gutheißen.


    Ihren Lebensraum, den Wandernden Hain, finde ich dagegen sehr schön beschrieben. Die aus den Bäumen entstandenen Häuser scheinen wunderschön und sehr hell zu sein.


    Ich finde Olkodans Hilfsbereitschaft und Toleranz für andere Völker sehr bewundernswert und kann verstehen, dass Iviidis ihn zu ihrem Ehemann erwählt hat. Allerdings hat mich auch gewundert, dass er noch nichts von Rutaaura weiß. Nun ja, er wird es jetzt wohl noch erfahren.


    Die Idee mit den Baumsingern finde ich auch sehr gelungen. Ich bin gespannt, ob darauf noch näher eingegangen wird.
    Ich bin schon sehr gespannt auf das, was da noch kommen mag... :)


  • nun habe ich den ersten Abschnitt beendet. Ich hatte mir zwar vorgenommen, mich mit dem Lesen zu beeilen, damit ich euch schnell einhole - aber nun ist mir das Buch zum Durchhetzen viel zu schade. Ich werde also diesmal wohl eure Leseschnecke sein. :D


    Da hast du aber recht, dieses Buch sollte man wirklich genießen. Nur wenn es so spannend ist, will ich es nicht aus der Hand legen... ::) ;)



    Die Mordszene des Kommandeurs zeigte, wie gefährlich und unheimlich die Dunkelelben sind.


    Ich finde sie auch sehr rätselhaft und mysteriös, vor allem, weil man sie mit den Sinnesorganen kaum wahrnehmen kann; als Elbe vielleicht noch eher als als Mensch.



    Es ist sehr traurig, wie Rutaaura von den anderen Hellen gemieden wird, mit Ausnahme ihrer Schwester, was ich ganz toll von dieser finde. Von den Hellen Elben bin ich sowieso nicht besonders begeistert, ihre hochnäsige und engstirnige Art finde ich ziemlich unangenehm. Kein Wunder, dass Iviidis sich davon abgrenzen will und sich lieber einem liebevollen und gutmütigen Ehemann wie Olkodan zuwendet. Die Hellen mit ihrer wohlgeordneten, bürokratischen und in sich geschlossenen Welt, die jeden, der anders als sie ist, verurteilt und abweist, kann ich mir zwar sehr gut vorstellen (erinnert mich in gewisser Weise auch an die heutige Oberschicht), ihr Verhalten aber ganz und gar nicht gutheißen.


    Ja, manchmal denke ich, wir sehen ein Spiegelbild unserer menschlichen Gesellschaft. Nur in schönerer Verpackung natürlich. ;)



    Die Idee mit den Baumsingern finde ich auch sehr gelungen. Ich bin gespannt, ob darauf noch näher eingegangen wird.


    Die Baumsinger finde ich auch toll! Wobei ich schon meine Probleme habe, mir das vorzustellen, wie so ein Haus "gesungen" wird. Bei kleinen Gegenständen fällt es mir etwas leichter. ;)


  • Die Baumsinger finde ich auch toll! Wobei ich schon meine Probleme habe, mir das vorzustellen, wie so ein Haus "gesungen" wird. Bei kleinen Gegenständen fällt es mir etwas leichter. ;)


    Ich würde das ja gerne mal hören. Wobei ich mir das als so feinen, zauberhaften Klang vorstelle, dass meine plumpen Rundohren ihn wahrscheinlich gar nicht richtig fassen könnten. ;)


  • Die Baumsinger finde ich auch toll! Wobei ich schon meine Probleme habe, mir das vorzustellen, wie so ein Haus "gesungen" wird.


    Naja, dazu braucht's dann eben mehr als einen, wie bei anderem Hausbau auch ;)


  • Wird das Haus denn im Ganzen gesungen, also in einem Stück aus einem großen Baum? Oder werden die Einzelteile gesungen und dann zusammengesetzt? Eher ersteres, oder?


    Ich hab das bislang auch so verstanden, daß das „am Stück“ herausgesungen wird. Wobei ich mich schon frage, wie die Elben die vielen Riesenbäume im Hain zusammenbekommen haben ... ???

  • Ich hab das bislang auch so verstanden, daß das „am Stück“ herausgesungen wird. Wobei ich mich schon frage, wie die Elben die vielen Riesenbäume im Hain zusammenbekommen haben ... ???


    Ich habe mir ein oder zwei Schreibmuskeln bei dem Versuch verstaucht, meine Vorstellung von den Häusern im Hain aufs Papier zu bringen ... das wird jetzt und hier auch nicht hundertprozentig klappen, fürchte ich! ::)
    Stellt euch die Häuser wie einen Miniatur-Wald vor: eine Gruppe von schlanken, hohen Bäumen, die spiralig stehen und dann besungen werden, damit sie sich wand- und dachtechnisch miteinander verbinden, Räume bilden usw.
    Ich hab ja gesagt, das krieg ich hier und jetzt auch nicht hin. Hng. >:(