03 - Elbenzorn - Kapitel 10 bis 13 (Seite 113 bis 180)

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  • In diesem Abschnitt gab es wieder einige tolle Einfälle wie z.B. die Falterpost und das Archiv, das ich wirklich klasse fand! Und auch Alvydas scheint mir eine interessante Persönlichkeit zu sein, die eine Menge wissen dürfte.
    Was mich allerdings ein wenig gewundert hat ist, dass Iviidis nicht schon früher darauf gekommen ist, dass die Forschungen ihrer Mutter mit den Dunklen zu tun haben könnten. Immerhin hat sie eine dunkle Tochter geboren.
    Wie wird man eigentlich Sondierer? Haben nur bestimmte Elben diese besondere Fähigkeit oder ist das nur eine Berufsgruppe, der sich (zumindest theoretisch) jeder Elb anschließen könnte?


    ER trifft sich wieder mit den Dunklen. Ich vermute, es wird also bald etwas geschehen und ich könnte mir gut vorstellen, dass Zinaavija und Glautas damit zu tun haben. Wobei auch Nekiritian - der eitle Pfau mit seinem Rubin-Schönheitsfleck ::) - und evtl. seine Cousine ihre Finger mit im Spiel haben könnten. Ich bin gespannt, was unser Sherlock-Holmes-Gespann Iviidis und Broneete herausfinden können.


    Magiebegabte Zwerge werden also verstoßen. Fragt sich warum. Ich persönlich würde mich über magische Fähigkeiten nicht beklagen. ;D Aber Zwerge sind wahrscheinlich ein eher bodenständiges, handwerkliches Volk, bei denen so etwas Abgefahrenes wie Zauberkräfte nicht so gut ankommt. Vermutlich werden wir aber auch noch etwas mehr darüber erfahren.


    Wer mir in diesem Abschnitt auch sehr gut gefallen hat, war Rutaaura. Sie ist mir mit ihrer forschen, mutigen Art überaus sympathisch. Sehr amüsant fand ich die Reitszene.
    "Sind die aber groß!"
    "Das sind die Weibchen. Die tragen das Gepäck."

    Herrlich! Ebenso wie die ulkige Heilerin mit ihren Sprachversuchen. :D


  • Aber dafür hab ich das mit dem Meer doch nicht so richtig kapiert. Magier halten das wässrig, aber die reiten da jetzt mit den Skralls durch? ???


    Ja, die halten die befahrenen Routen flüssig - bei Bedarf. Es gibt die stationären Magier in den jeweiligen Häfen und dann noch die "Schiffsbegleiter". Die Sandläufer kennen die "Fahrpläne" - aber es passiert immer mal wieder, dass ein Schiff außer der Reihe durchkommt, und das wird dann gefährlich.

  • Hallo ihr Lieben!


    - Andronee Mondauges Aufzeichnungen finde ich ja sehr interessant!
    Die zum Verborgenen Licht auf S. 113 fand ich sehr melodisch und wunderschön geschrieben. Eine sehr interessante Entstehungsgeschichte, fragt sich nur ob wirklich noch jeder geborene Elb einen dunklen Zwilling hat oder ob das nur für die goldenen, adligen Elben gilt, eigentlich dürfte das ja sonst kein Kindermärchen sein... es müssten eigentlich viel mehr Elben wissen, dass es die Dunklen wirklich gibt, oder nicht?


    - Die Idee, einen Schmetterling zur Nachrichtübermittlung fand ich ja sooo schön *schwärm* das hat mir wirklich gut gefallen. Klingt auf jeden Fall romantischer als eine Brieftaube, auch wenn die auch schon süss sind! ;)


    - Ich muss euch auch zustimmen, dass sich Nekiritan wiederlich einschleimt, besonders auf S. 127 war ich besonders erleichtert als Indrekin die beiden störte... *hihi*


    - auf der S.132 fand ich es irgendwie seltsam, warum ein Bediensteter des seelords es sich leisten kann ganz offen seine Verachtung für Rutaaura und Tamayout zur schau zu tragen... gerade weil es ja "nur" ein Bediensteter des Seelords ist, der ja froh sein kann, wenn er lange Leben darf...


    - Eine der großen Fragen stellte sich mir auf S.136, warum ist der Hafen überhaupt ausgetrocknet??? So kann doch gar kein großer Handel mehr betrieben werden, oder ist das etwa der Grund?? Da der sogen. Seelord ja regen Handel betreibt und immer reicher wird...


    - die Skralls würde ich ja auch gerne mal in echt sehen!


    - Andronee Mondauges Ausführungen auf der Seite 143 fand ich auch wieder sehr schön geschrieben und wahr zugleich. Außerdem stellt sich die Frage, wer mit den Barmherzigen gemeint ist, etwa die dunklen da diese die "Gabe" haben Leben nehmen zu können. Weil ja anscheinend einige Elben die Welt ja freiwillig verlassen, "wenn sie müde geworden sind..."


    - Ich frage mich ob Rutaaura und Iviidis nun unterschiedliche Väter haben oder nicht?, so klang es zumindest für mich während des Gespräches zwischen Iviidis und Alvydas auf S. 149!


    - schade, dass man Erinnerungen oder generell Daten nicht in Wirklichkeit auch auf Kristallen speichern kann. Die halten bestimmt weitaus länger als Bücher oder USB-Sticks.. :D


    - Igitt, finde es ja sehr ekelig, wenn Nekiritan die Fingerspitzen von Iviidis küsst, bzw anlullert, da kein sein Atem so toll nach Blumenwiese duften wie er will... ich glaube auch nicht, dass es eine gute Idee von Iviidis war sich zum Picknick mit ihm zu verabreden. Dann muss der Aprikosenpudding ja schon zum niederknien sein, wenn Nekiritans Anwesenheit dafür in Kauf nimmt... ;D

    ~Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel -<br />Um fliegen zu können müssen wir uns umarmen~


  • Ja, die halten die befahrenen Routen flüssig - bei Bedarf. Es gibt die stationären Magier in den jeweiligen Häfen und dann noch die "Schiffsbegleiter". Die Sandläufer kennen die "Fahrpläne" - aber es passiert immer mal wieder, dass ein Schiff außer der Reihe durchkommt, und das wird dann gefährlich.


    Danke für die Erklärung! So in etwa habe ich mir das vorgestellt, aber ganz sicher war ich mir nicht. Auf jeden Fall eine tolle Idee, auch wenn es für die Magier bestimmt eine ziemliche Anstrengung bedeutet, ständig so ein großes Gebiet unter Kontrolle zu halten. Mit denen möchte ich nicht tauschen. Stattdessen würde ich viel lieber den Aprikosenpudding probieren. Ich weiß nicht warum, aber ich stelle mir elbisches Essen immer extrem lecker vor. ;D



    - Ich frage mich ob Rutaaura und Iviidis nun unterschiedliche Väter haben oder nicht?, so klang es zumindest für mich während des Gespräches zwischen Iviidis und Alvydas auf S. 149!


    Hm, ich habe mir das Gespräch noch mal angeschaut, konnte aber keinen Hinweis darauf finden. Meinst du, weil Iviidis sich die Gedanken in dem Kristall nicht in Glautas' Haus anhören wollte?


  • Hm, ich habe mir das Gespräch noch mal angeschaut, konnte aber keinen Hinweis darauf finden. Meinst du, weil Iviidis sich die Gedanken in dem Kristall nicht in Glautas' Haus anhören wollte?


    dachte ich in dem Moment wo ich das gelesen habe zumindest... und wegen Alvydas' Bemerkung, dass Ivii sich die Aufzeichnungen ihrer Mutter noch nicht angehört hat... Ich dachte mir zumindest, dass einer der Elternteile ein Dunkler sein muss, damit dass Kind auch dunkel wird...
    das hätte ja auch der Grund sein können warum Rutaaura verstossen wurde...
    aber später löst sich das ganze ja noch auf... ;)

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  • Hallo zusammen,


    langsam und stetig geht es auch bei mir voran - und hier sind meine Eindrücke zu diesem Abschnitt.


    Andronee Mondauges elbische "Schöpfungsgeschichte" hat mir schon einmal sehr gut gefallen. Ich habe es so interpretiert, dass die Elben, wenn sie des Lebens müde sind, freiwillig sterben können. Dies geschieht, indem sie sich in die Hände der Barmherzigen begeben. Ein interessanter Gedanke, der mir selbst gar nicht gekommen wäre, ist, dass es sich bei diesen Barmherzigen vielleicht um Dunkle handeln könnte. Das kann gut sein...


    Sehr romantisch und süß fand ich die Schmetterlingsbotschaft von Olkodan an seine Liebste. Ich liebe solche charmanten kleinen Details. :)
    Ich brauche wohl nicht gesondert zu erwähnen, dass auch mich die Beschreibung des Archivs sehr beeindruckt hat. Ich konnte das Bauwerk beim Lesen richtig vor mir sehen.


    Mit Alvydas wird eine sehr interessante neue Figur eingeführt. Auch ich habe mich sehr über seinen Zustand gewundert - ich dachte immer, Elben können nicht altern. Wahrscheinlich hat er vor, sich in die Hände der Barmherzigen zu begeben. Darauf deutet auch der anfängliche Hinweis mit den zurückgelassenen Erinnerungen im Text von Andronee hin.


    Nekiritan wird aber während des Gespräches sehr zudringlich - gut, dass Indrekin seinen Machenschaften ein Ende setzt.
    Auch ich war sehr erleichtert, dass die Übergabe der Güter an Rookhan gut ausgegangen ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Ruta sich gegen diesen Mann sehr wohl zur Wehr zu setzen wüsste. Sicherlich gibt es aus vergangenen Begegnungen der beiden noch einige Geheimnisse zu erfahren.


    Die Heilerin fand ich auch sehr knuffig und über Lluigolf musste ich auch wieder schmunzeln. Der Ritt auf den Skralls war auch sehr schön beschrieben. Ich bin gespannt, was sie auf diesem Ritt so alles erleben.


    "Er" trifft also wieder auf die Dunklen, welche langsam ungeduldig werden. Der Geheimnisvolle ist also Ratsmitglied und hat es sich zum Ziel gesetzt, auf den Thron zu gelangen. Spannend! Ich tippe ebenfalls noch immer auf Glautas, gerade weil dieser immer so betont unwissend und unschuldig tut. Aber Zinaavija und Nikiritan stecken sicherlich auch irgendwie mit drin, was auch ihr vertrauliches Gespräch zum Schluss auf dem Fest vermuten lässt. Die beiden scheinen gerade wieder einmal irgendwelche dunklen Machenschaften zu planen. Ich bin auch der Überzeugung, dass bald wieder etwas Schlimmes geschehen wird.


    Zinaavija hat sich ja interessanterweise wirklich als die geheimnisvolle Sondiererin Broneetes herausgestellt - und sie hat wissentlich die Unwahrheit gesagt. Das ist wiederum ein Hinweis, dass sie zumindest Mitwisserin ist.
    Iviidis und Broneete haben sich inzwischen angefreundet, was mich sehr freut. Ich fand es sehr mutig von Broneete, dass sie sich nochmals sondieren ließ, obwohl ihr das so große Angst macht und so unangenehm ist. Das lässt auf eine ziemlich große Uneigennützigkeit schließen.


    Die Prozedur der Speicherung von Alvydas' Erinnerungen auf dem Kristall ist ebenfalls sehr interessant und scheint vonseiten der Sondiererin sehr große Konzentration zu verlangen. Und Alvydas scheint sie die letzte Kraft zu kosten. Ich hoffe sehr, dass die beiden es noch schaffen, die Erinnerung sicher im Kristall zu bewahren und dass sie Iviidis dann für Nachforschungen - auf die ich auch schon sehr neugierig bin - zur Verfügung stehen.


    Die Träume von Alvydas deuten darauf hin, dass auch er eine dunkle Schwester hat und dass er sich deshalb in einer sehr ähnlichen Situation befindet wie auch Iviidis selbst. Auch Lootana scheint sich - wohl ihrer Tochter zuliebe, welche sie eigentlich nie fortgeben wollte - mit den Dunklen zu beschäftigen. Ich bin gespannt, ob es eine Begegnung zwischen der Mutter und der dunklen Tochter geben wird.


    Nun weiß Iviidis also Bescheid und will mit Broneete gemeinsame Sache machen - ich hoffe natürlich auf einen Erfolg der Beiden. Mal sehen, was dabei herauskommt.
    Tja, Iviidis scheint sich ja noch nicht so ganz von Nekiritan lösen zu können - geht sie doch auf seine Einladung zum Picknik ein. Hoffentlich wird dieser nicht allzu zudringlich... Ich frage mich, wieso sie immer wieder auf ihn eingeht und ihm nicht deutlicher zu verstehen gibt, dass sie kein Interesse an einer Verbindung mit ihm hat. Der arme Olkodan...


    Außerdem habe ich mich wieder sehr darüber geärgert, dass von Iviidis erwartet wird, bei der Suche nach einem Bräutigam in erster Linie an die Familie zu denken und nicht ihrem Herzen zu folgen. Ich finde es noch immer toll von ihr, dass sie diesen Erwartungen nicht gerecht werden will...
    Ich bin schon gespannt auf den Fortgang der Geschichte...


  • [...]-ich dachte immer, Elben können nicht altern.


    Da bringst du mich jetzt auf eine Frage, Erendis, nämlich wie die elbische Zeitrechnung überhaupt funktioniert: Elben wachsen zwar heran, aber trotzdem werden sie nicht wirklich alt (und gebrechlich). Also gibt es entweder 'Elbenjahre' (wie Hundejahre ;)) oder ab einem bestimmten Alter ändert sich einfach nichts mehr an ihrer Optik, bis die Elben sich entschließen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden...
    Habe mir seltsamerweise noch nie Gedanken darüber gemacht, wie jemand altert, der eigentlich unsterblich ist, obwohl das doch eigentlich eine interessante Frage ist.


  • Da bringst du mich jetzt auf eine Frage, Erendis, nämlich wie die elbische Zeitrechnung überhaupt funktioniert: Elben wachsen zwar heran, aber trotzdem werden sie nicht wirklich alt (und gebrechlich). Also gibt es entweder 'Elbenjahre' (wie Hundejahre ;)) oder ab einem bestimmten Alter ändert sich einfach nichts mehr an ihrer Optik, bis die Elben sich entschließen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden...
    Habe mir seltsamerweise noch nie Gedanken darüber gemacht, wie jemand altert, der eigentlich unsterblich ist, obwohl das doch eigentlich eine interessante Frage ist.


    Das war, ob ihr es mir glaubt oder nicht, der für mich am schwierigsten zu knackende Punkt der ganzen Geschichte. Ich hatte mir das ja selbst eingebrockt, hätte sie schließlich nicht unsterblich "konfigurieren" müssen ... aber irgendwie ist das so eine Vorstellung, die ich nach der Lektüre des HdR hatte - dass die einfach nicht sterben!
    Und ab da hatte ich die Probleme voll am Hals: zuoberst die schlichte Rechenaufgabe, die jedem Deppen ganz klar sagt, dass diese Welt von oben bis unten und in den letzten Winkel komplett mit Elben bedeckt sein müsste.
    Okay, ich hab sie also verwundbar und kriegerisch gemacht (was man so nicht wirklich sieht, wie ich zugeben muss - aber ich hab keine Lust auf Schlachtengetümmel, weder als Leserin noch als Schreiberin. Das musste also schlichte Behauptung bleiben.) Dann hab ich sie intrigant gemacht - Meuchelmorde sorgen auch für Bevölkerungsdezimierung. Dann hab ich versucht, sie etwas einzelgängerischer zu gestalten, das ist mir aber nicht wirklich gelungen, weil das die Geschichte gestört hätte. Okay, und dann hab ich entschieden, dass sie einfach wenig und selten Kinder bekommen und einen "Notausstieg" für ein zu langes Leben konstruiert - den freiwilligen Gang zu den "Barmherzigen".
    Dass man trotzdem an der Unsterblichkeit nicht zu fest mit dem Logikhämmerchen rumklopfen darf, ist klar. Das Konstrukt steht auf recht dünnen Beinen.
    Was mir vor allem als Kurzlebige schwer fiel, war das Einfühlen darin, wie man sich als Unsterblicher wohl fühlt, wie man übers Leben denkt, wie man seine schrecklich lange Vergangenheit hinbekommt - die Speicherkristalle, die auch dafür sorgen, dass man Erinnerungen nicht immer und alle mit sich rumtragen muss, waren ein Weg, das in den Griff zu bekommen.
    Ich denke, für diese Geschichte funktioniert es einigermaßen, aber wenn ich noch mal an die Sache herangehen müsste, würde ich sie nur sehr, sehr langlebig machen - nicht mehr. Das ist schon schwierig genug!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen