04 - Elbenzorn - Kapitel 14 bis 18 (Seite 181 bis 254)

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  • Für mich gibt es in jedem Handlungsstrang eine Hauptfigur und ich kann mich auch mit allen sehr gut anfreunden (Iviidis im Goldenen Hain, Trurre in den Kronbergen, Rutaaura und Lluigolf im Sandigen Ozean). Ich sehe mich auch mehr als Beobachter und muss mich nicht in jede Figur einfühlen können, um sie interessant zu finden. Trotzdem bin ich überrascht, wie nahe mir die Protagonisten mir inzwischen sind; ich finde, in der Kürze dieser 250 Seiten sind sie schon sehr treffend charakterisiert worden.


    So sehe ich das auch. Deshalb kann ich mich auch gar nicht entscheiden, welchen Handlungsstrang ich am liebsten mag. Ich bin mit allen Figuren gerne unterwegs.
    Der etwas längere Ausflug mit Trurre hat mich zwar im ersten Moment etwas verwundert, weil ich nicht damit grechnet hatte, dass ein Zwerg in einem Buch, das Elbenzorn heißt, so viel Raum bekommt ;), allerdings hat er mir sehr gut gefallen. Seine Familienkonstellation finde ich höchst interessant. Der arme Trurre hat mir total leid getan als er vor seinem Vater stand. Wenigstens sind seine Schwester und seine Mutter nicht gegen ihn und auch die anderen Zwerge, die nicht viel vom König halten, scheinen eigentlich ein nettes Volk zu sein. Ich bin gespannt, wie sich die Sache nun weiterentwickelt. Eigentlich hatte ich gedacht, dass sich der Krieg nur innerhalb der Elbenvölker abspielt und Trurre einfach falsche Schlüsse gezogen hat. Aber wer weiß, ob sich Elben und Zwerge nicht doch noch in die Quere kommen...


    Im Wandernden Hain kommt die Sache jedenfalls immer mehr ins Rollen. Wer genau war an dem Gespräch beteiligt, das Broneete belauscht hat? Warum ist Glautas plötzlich verschwunden? Und wagen sich die Dunklen wirklich die offene Straße?
    Das Gespräch zwischen Iviidis und Indrekin fand ich übrigens auch sehr interessant. Und niedlich. Ob es wirklich eine größere Beudeutng hat, dass Indrekin "Wie Papa" sagt? Ist Olkodan etwa doch kein einfacher Tischler?


    Die Reise von Rutaaura und Anhang finde ich nicht nur spannend - vor allem jetzt, da immer mehr Magie ins Spiel kommt - sondern auch tierisch amüsant. Rutaaura und Lluis sind einfach ein tolles Gespann und ihre Umgangsart total erfrischend.


  • Aber euch allen gefällt ja Trurre so gut -


    Er ist einfach in seiner Schilderung ein gelungenes Rundumpaket, was immer auch seine Funktion letztlich sein wird. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ist Trurre noch mehr als der liebenswert knurrige Zwerg? Oder warum "wollen alle Trurre"? Aber dann kam prompt seine Rückkehr ins Zwergenreich, und da kam seine ernste Seite zum Vorschein, das hat ihm nochmal Tiefe verliehen.


  • Rutaaura und Lluis sind einfach ein tolles Gespann und ihre Umgangsart total erfrischend.


    Ich hab das Geplänkel um das "Gepäck" Lluis heute Nacht gelesen und fast einen Lachanfall gekriegt. Meine Nachbarn müsstens gemerkt haben ;D


    Die Szene im Flussbett kam auch gerade richtig, als ich dachte, jetzt wäre ein bisschen Action nicht schlecht. Da wünsche ich mir übrigens auch mal, dass Broneete zeigt, was eine Gardistin ausmacht. Bisher muss sie ja eher nur so Hausburschensachen machen.


    Iviidis ist mir total ans Herz gewachsen. Die kleinen Einschübe mit ihrem Sohn sind total süß. Sie ist aber nicht bloß nett anzuschauen, sie kann auch berechnend sein. Bin gespannt, ob Nekiritan das mal schnallt. Zu Ruta hab ich immer noch ein etwas distanziertes Verhältnis. Sie verbirgt ihren inneren Konflikt sehr gut und meistert bisher locker alle Hürden. Wäre schön, wenn sie mal auf die Schnauze fällt und von Lluis gepäppelt werden muss (fies, ne?).


    Sabine

  • Keks? ;D


    Da stimmen auch die Entfernungen nicht, oder? Dorf -> Kervansaray eine halbe Tagesreise, Dorf -> da wo die Sklavenhändler sind, Name vergessen, sechs Tagereisen. Auf der Karte sieht das aber anders aus. :finger in der Wunde rumdreh:


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  • Da stimmen auch die Entfernungen nicht, oder? Dorf -> Kervansaray eine halbe Tagesreise, Dorf -> da wo die Sklavenhändler sind, Name vergessen, sechs Tagereisen. Auf der Karte sieht das aber anders aus. :finger in der Wunde rumdreh:


    „Tagesreisen“ ist leider ein extrem unpräziser Entfernungsbegriff, weil es immer darauf ankommt wer wie und womit reist. Eine kleine Gruppe Jamalli auf gut trainierten Rennskralls ist schneller als eine vielköpfige Karawane mit schwer bepackten Lastskralls. Eine Entfernung, die erstere in zwei Tagen zurücklegen, kostet letztere vielleicht vier oder fünf Tage. Das macht das Abschätzen von Entfernungen auf Karten immer so schwierig ;)

  • „Tagesreisen“ ist leider ein extrem unpräziser Entfernungsbegriff, weil es immer darauf ankommt wer wie und womit reist. Eine kleine Gruppe Jamalli auf gut trainierten Rennskralls ist schneller als eine vielköpfige Karawane mit schwer bepackten Lastskralls. Eine Entfernung, die erstere in zwei Tagen zurücklegen, kostet letztere vielleicht vier oder fünf Tage. Das macht das Abschätzen von Entfernungen auf Karten immer so schwierig ;)


    Danke. Danke. DANKE!! ;D

  • ;D Kap. 24: http://www.susannegerdom.de/24.pdf
    (Und die Originalfassung, die ungestrichene, von Kap. 23: http://www.susannegerdom.de/23.pdf)


    :-* Mein Drucker ist grad' ganz schön am ackern... ;)


    Da bin ich aber froh, dass ich noch nicht so weit gelesen habe... habe erst Kapitel 20 durchgelesen..


    - also, wie schon einige von euch es vermuten, denke ich auch dass es durchaus möglich wäre, dass Glautas in die Verschwörung verwickelt ist, obwohl ich den anderen wiederum genauso zustimmen würde, dass ich es auch Zinavija zutrauen würde ihren eigenen Mann zu hintergehen...
    ach das ist alles so verwirrend und ich möchte doch unbedingt wissen, wer hinter dem ganzen steckt... also nachher ersteinmal weiterlesen...


    - auf der Seite 194 habe ich mich gefragt, ob Andronee vielleicht auch eine Dunkle war/ist?, da sie und ihre Bewahrer beschuldigt wurden an dem Tod der Königin schuld zu sein...
    ..."Wir wahren die Mahnenden, die Unbequemen, und mussten teuer dafür bezahlen.""
    vielleicht wurden ja deshalb gleich alle Dunklen verjagt und verfolgt mit der Begründung, dass sie Verräter seien??!


    - die Szene mit Trurres Falterpost finde ich auch wieder schön, v.a. wie sich der Falter noch zuvor entfalten muss... an wen Trurre wohl die Botschaft geschickt hat???


    - ich habe Trurre auch schon sehr ins Herz geschlossen, was mir bei diesem Buch bei den anderen Protagonisten auch erstaunlich leicht gefallen ist... ich könnte glaube ich gar nicht sagen, wen ich am liebsten mag, da ich alle Hauptcharaktere sehr sympathisch finde (bis auf Kiritan und co. natürlich ;-))
    aber Trurre hat glaube ich die lustigsten Sprüche überhaupt drauf... auf S. 199 z.B. als er sich einen alten Ochsen nennt, da er sich wie ein bartloses Kind gefürchtet hat...


    - oder als Trurre auf der Seite 206 die Frauen aus dem Tiefland beschreibt: "Viel zu schmächtig. Und zu wenig Haare im Gesicht." <-- obwohl ich an der Stelle erst überlegt habe ob es möglich wäre, dass Zwerginnen wirklich im Gesicht behaart sind.. :-[ da bin ich auf Trurre wohl ganz schön reingefallen... *hihi*


    - als ich das 15. Kapitel durchgelesen habe, habe ich mich hauptsächlich gefragt, was wohl der Grund für das Verhalten von Trurres Vater sein könnte? Verachtet er ihn einfach nur so sehr? oder fürchtet er sich vielleicht sogar in Wahrheit nur vor den magischen Fähigkeiten seines Sohnes??


    - auf der Seite 227 habe ich mich gefragt, wieRuta und Tamayout erkennen können dass der Platz sicher ist, wenn sie lediglich an Steinen riechen und daran lecken??? da habe ich nicht ganz durchgeblickt...


    - Hat Luis eigentlich auch magische Fähigkeiten??? Oder wie war es sonst möglich, dass er Ruta im sandigen Ozean unterstützen oder Kraft leihen konnte???


    - was mich bei den Skralls noch interessieren würde: Warum laufen die Skralls in der Nacht nur ungern? weil sie sich dann nicht aufwärmen können, bekommen sie vielleicht so etwas wie eine Winterstarre wenn es zu kalt ist? Oder können sie nachts vielleicht nicht so gut sehen???
    Wäre lieb wenn mich da jemand vielleicht aufklären könnte!!!


    So bis dahin viele liebe Grüsse
    Sunnivah

    ~Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel -<br />Um fliegen zu können müssen wir uns umarmen~


  • - was mich bei den Skralls noch interessieren würde: Warum laufen die Skralls in der Nacht nur ungern? weil sie sich dann nicht aufwärmen können, bekommen sie vielleicht so etwas wie eine Winterstarre wenn es zu kalt ist? Oder können sie nachts vielleicht nicht so gut sehen???
    Wäre lieb wenn mich da jemand vielleicht aufklären könnte!!!


    Ja, ich hab mir so etwas in der Richtung vorgestellt: Als Echsen brauchen sie eine gewisse "Betriebstemperatur", und da es in der Wüste nachts ganz schön kalt werden kann, sind sie dann eher bewegungsfaul. Nicht, dass sie nicht könnten, aber sie wollen nicht. Und wenn ein Skrall nicht will, dann ist er stur wie ein ... Skrall ;)

  • Achso ist das... na dann lag ich ja gar nicht gänzlich daneben ;) vielen Dank für die Auskunft! :-*

    ~Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel -<br />Um fliegen zu können müssen wir uns umarmen~

  • Hallo zusammen,


    so, nun habe ich auch diesen Abschnitt mit Begeisterung gelesen und hier kommen meine Eindrücke dazu. Dummerweise habe ich mir diesmal keine Notizen gemacht, also könnte mein Eintrag diesmal etwas chaotischer ausfallen als sonst, außerdem hoffe ich, dass ich nicht allzu viel vergesse. ;)


    Auch ich bin überzeugt, dass Broneete hier neben Zinaavija auch noch Nekiritan belauscht hat ("arrogant klingender Elbe" passt in diesem Falle recht gut ;D) und wer der geheimnisvolle dritte Elbe ist, darauf kann ich mir auch noch keinen Reim machen. Glautas scheidet ja schon einmal aus, den hat Broneete ja kurz zuvor selbst zu einem anderen Gebäude eskortiert. Es hat mich dann auch gewundert, wie plötzlich Glautas dann verschwunden war. Bei diesem weiß ich nun gar nicht mehr, was ich von ihm halten soll. Einerseits habe ich ihn schon von Beginn an unter Verdacht, maßgeblich an der Verschwörung beteiligt zu sein - aber warum war er dann nicht bei dem Gespräch dabei? Sehr rätselhaft...


    Indrekin fand ich in diesem Abschnitt ganz enorm knuffig! :) Der Kleine scheint in einem sehr neugierigen Alter zu sein und aus diesem Grund erfahren auch wir Leser, dass die Elben nicht wissen, was nach einem Elbentod geschieht.
    Auch ich vermute fast, dass Indrekin mit seinem "Wie Papa" nicht nur auf Olkodans Tischlerhandwerk anspielt. Ob er wohl wirklich ein Baumsinger ist? Und Alvydas ist ein Baumelbe - das ist sehr interessant. Erstaunlich finde ich es, dass Iviidis ihm zuerst nicht glauben wollte. Schließlich müsste sie es aufgrund ihrer Schwester besser wissen, dass in solchen Kinderlegenden auch oft ein ziemlich großes Körnchen Wahrheit steckt.


    Andronee Mondauges Einschub, der das Ende der letzten Königin schildert, war auch sehr stimmungsvoll und interessant.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Dunkelelben waren, die Trurre da gesehen hat. Ich tippe da eher auf eine Verschwörergemeinschaft. Schließlich müsste Trurre durch seine Freundschaft mit Ruta schon ein wenig an die Eigenschaften der Dunklen gewöhnt sein und wissen, dass sie einem Zwerg im Grunde nichts Böses wollen. Wahrscheinlich hat er Goldene gesehen und daraus geschlossen, dass die Elben wieder einmal grundlos Krieg gegen die Zwerge führen wollen. Vielleicht hat er aber auch Dunkle gesehen und sie für Goldene gehalten, wer weiß das schon so genau... ;)


    Trurre wuchs mir in diesem Abschnitt noch mehr ans Herz - ich hatte großes Mitleid mit dem Zwerg, als sein Vater ihn so unbarmherzig abwies. Es scheint ihm ja auch sehr nahe zu gehen. Zum Glück denken seine Mutter und seine Schwester, die ich übrigens beide auch ganz klasse finde, anders darüber und wenden sich nicht von Trurre ab. Aber natürlich muss es sehr hart für den Zwerg sein, wenn er diese geliebten Menschen aufgrund seiner Verbannung nur so selten zu Gesicht bekommt und meist gezwungenermaßen von ihnen getrennt ist. Ich finde es schon toll, dass man in diesem Abschnitt ein wenig mehr über Trurre erfährt - es ist immer interessant, etwas über die Hintergründe wichtiger Charaktere zu erfahren, auch wenn sie eigentlich nur Nebencharaktere sind.


    Auch die Reise durch den Sandigen Ozean war eine sehr spannende Passage, die habe ich heute in der Uni gelesen und hätte am liebsten die Vorlesung geschwänzt. ;D
    Ich finde den Umgangston zwischen Lluigolf und Ruta zum Schießen, die bringen mich immer wieder zum Schmunzeln ("alte Reisetasche" :D). Herrlich! Auch über Grainas Erstaunen darüber, dass ihre beiden Begleiter Elben bzw. Halbelben sind, musste ich grinsen - die beiden haben sie wirklich herzallerliebst aufgezogen.
    Hoffentlich bleiben sie zusammen und entschließen sich nicht dazu, getrennte Wege zu gehen. Nun müssen sie ja erst einmal die Kinder befreien - hoffentlich geht ihr Plan nicht schief. Spannend wird es ganz sicher. :)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen