06 - Elbenzorn - Kapitel 23 bis 27 (Seite 313 bis 376)

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  • Hier könnt Ihr zu den Kapiteln 23 bis 27 (Seite 313 bis 376) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, so Trurre möchte sich ab jetzt also wieder mehr um die Zwergenpolitik kümmern. Gut so, denn die hat es ja anscheinend genauso nötig wie die elbische.
    Und dieser Kjetil scheint ja mächtig in Trurres Schwester verliebt zu sein. :)


    Rutas Warnung, den "Entführern" nichts zu tun ging ja gerade noch mal gut!
    Und da sind sie jetzt, die Dunklen, und gleich so viele auf einmal. Bisher gefallen sie mir.
    Gerade als ich jedoch erwähnen wollte wie gut mir die Beziehung von Ruta und Lluis gefällt, da kommt der große Knall. :'( Der arme Lluigolf! Ich verstehe zwar Rutas Gefühle, weil sie endlich ihre Familie und ihr Volk gefunden hat, dennoch gefällt mir nicht, dass sie dafür ihren Gefährten wegstösst.


    Die Dunklen aus dem Tal kann man eigentlich kaum mit den Dunklen aus dem Sommerpalast zusammenbringen. Das ist dort wahrscheinlich eher eine gewaltätige Außenseitergruppe.


    Ruta hat Ähnlichkeiten mit Mondauge. Sind die beiden womöglich verwandt?
    Lootana ist also bei den Dunklen im Tal. Damit hatte ich nach den bisherigen Hinweisen eigentlich schon gerechnet.


    Die Beschreibung des Tals der Dunklen hat mir gut gefallen, ebenso wie die Namensgebungszeremonie. Aber was hat es sich mit den Visionen genau auf sich? Wie entstehen die?
    Ruta hat damit aber anscheinend Ivii sehr geholfen. Jetzt weiß sie wieder, wer sie ist.


    Ivii wurde also von den Dunklen entführt und ist durch Alvydas Erinnerungen verwirrt. Immerhin scheinen sich die Dunklen gut um sie zu kümmern.
    Laiima und ihre Familie wurden ermordet. Ich frage mich, ob damit zwei Fkiegen mit einer Klappe geschlagen werden sollen. Da ich immer noch davon ausgehe, dass Glautas hinter allem steckt, hat er sich so vielleicht einer Ratsherrin entledigt, die er nicht unter seiner Kontrolle hatte. Gleichzeitg steigt das Chaos und er hat einen Grund die Garde aufzustellen und so seine militärische Macht zu festigen.


    Olkodan holt Trurre zu Hilfe. Das ist sicher eine gute Idee. Langsam spitzt sich die Lage zu.

  • Trurre...
    interessantes Treffen. Ich habe erwartet, dass er die Zwerge nicht mehr alleine läßt und hoffe nun,
    dass er doch noch König wird.


    Endlich hat Rutaaura Ihr Ziel erreicht.
    Sie hat die Dunklen gefunden und sie sind sogar nett zu Ihr.
    und werden sie mitnehmen.
    Das Lluis da nicht mitkann hab ich schon geahnt,
    auch wenn es mich traurig macht :'(


    Das eine unbekannte Familie gestorben ist fand ich gut.
    War keiner da den ich hätte entbehren wollen ...
    Iviidis ist da in ein ganz schönes Schlamassel geraten.


    Das Ruta ihr im Traum helfen konnte, war hoffentlich kein Traum.
    Sehr interessant, dass sie Ihren Namen träumt.
    Hatte mir ja schon gedacht, dass sie Ihre Mutter dort trifft.
    Schade, dass sie dies nicht genießen kann und wir mehr erfahren.
    Vermute sie reist ganz schnell wieder ab.


    Der Elf vom Anfang - den kennt Ividiis - ich vermute es ist Nekiritan.
    So viele männliche Personen bleiben ja nicht.


    Ich glaube auch, dass Ruta eine Nachfahrin von Mondauge ist :)


    Wahrscheinlich finden sich bald alle an einem Fleck ein.
    Trurre wird ja zur Hilfe Eilen.
    Ruta und Lootana werden auch bald reisen.
    Oldokan ist schon da.
    Fehlt nur noch Llui - mal sehen wie er davon erfährt.


    :lesen: Weiterlesen geh ...

  • Huhu


    Das war ja jetzt was. Ich dachte Luisa hätte schon wieder in meinem Buch geblättert.
    Aber Susanne ... du hast auf Seite 362 und 369 den gleichen Abschnittsanfang. "Rutaaura erwachte davon, dass sie niesen musste. Ein Strohhalm ..." ;D



    Lootana ist also bei den Dunklen im Tal. Damit hatte ich nach den bisherigen Hinweisen eigentlich schon gerechnet.


    Also ist Lootana keine Goldene? Aber wenn sie zu den Dunklen gehört, müsste sie doch anders aussehen? ???



    Trurre...
    interessantes Treffen. Ich habe erwartet, dass er die Zwerge nicht mehr alleine läßt und hoffe nun, dass er doch noch König wird.


    Bestimmt wird er das. Er hat einfach das Zeug dazu. 8)


    Es ist es grad unheimlich spannend. Ich geh direkt weiter lesen :lesen:


    LG Kati :winken:

  • Das Treffen der aufrührerischen Zwerge (aha, daher kommt also "Zwergenaufstand" ;D) fand ich recht lustig; kann kommen was will, ein Fass Bier ist immer zur Hand bei diesem Völkchen. Es wird aber auch deutlich, dass es Trurre nicht so einfach gemacht wird, wieder in die Reihen der Zwerge aufgenommen zu werden - nicht nur beim König ist er also in Ungnade gefallen, auch das niedere Volk hat seine Vorbehalte. Aber schön zu lesen, dass das Treffen trotzdem gut verlaufen ist und er so etwas wie einen Neuanfang wagt. Aha, und auch bei den Zwergen gibt es also Verliebte... ;)


    Der Abschied von Rutaaura und Lluigolf, der tat schon ein bisschen weh. Ich kann Ruta aber verstehen, sie zieht es mit aller Macht zu ihrem Volk - eigentlich genau wie bei Trurre. Für Lluigolf ist da einfach kein Platz. Er erkennt das auch sehr schnell mit einer gewissen Bitterkeit und zieht von dannen. Wohin wird es ihn wohl verschlagen?


    Olkodan sucht verzweifelt nach Iviidis und spricht auch bei Alvydas vor. Täusche ich mich oder verschweigt der etwas? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er sich sehr bedeckt hält. Heraus kommt lediglich, dass Iviidis seine Erinnerungen aufbewahrt und dass diese ihr schaden können, doch auf welche Weise wohl?


    Das erfahren wir im nächsten Kapitel: sie verliert ihre eigenen Erinnerungen. Sie ist also tatsächlich das Opfer einer Entführung durch die Dunklen geworden, eine ziemlich hoffnungslose Situation. Gibt es irgendjemanden, der sie befreien kann? Trurre vielleicht, gemeinsam mit Olkodan - aber werden die mit Dunkelelben fertig? Ich habe da so meine Zweifel. Außerdem weiss ja niemand, wo sie ist. Knifflig...


    Die Ankunft Rutaauras im Domizil der Dunkelelben fällt nicht so toll aus; unter einer freundlichen Begrüßung verstehe ich etwas anderes. Einen Gast gleich mal in eine Höhlenlabyrinth stecken und vor sich hin phantasieren lassen, das ist nun nicht die netteste Art. Aber es sind ja schließlich Dunkelelben, da sind die Sitten nun etwas anders als im Wandernden Hain.


    Diese Traumsequenz von Ruta, in der sie später auch auf Iviidis trifft, fand ich faszinierend. Da spielen ganz viele Sachen mit hinein: sie träumt von ihren Gefährten, dann auch von Iviidis - das ist ja ein hochinteressanter Abschnitt. Offenbar hilft sie Iviidis im Traum mit den vielen Erinnerungen, die sie überschwemmen. Ruta verhält sich im Traum wie eine Bewahrerin bzw. Sondiererin - aber sie ist sich nicht bewusst, was sie tut. Welche Stimme hört sie, die sie beruhigt? Ich bin jetzt natürlich neugierig, wie es bei Iviidis nach ihrem Erwachen aussieht - kann sie sich wohl wieder an sich erinnern? Außerdem ist nur eine Nacht vergangen, obwohl Ruta dachte, sie ist schon Wochen im Labyrinth. Und was passiert da unter dem Wasserfall, als sie von funkelnden Lichtern bedeckt wird? Sind das vielleicht die Erinnerungen, die sie von Iviidis übernommen hat und die sie nun überschwemmen? Was heisst das, wenn Windauge sagt: "Wir hatten lange keine Sternenfängerin mehr."? Ist das das Pendant der Bewahrerin bei den Goldelben? Ihr seht schon, Fragen über Fragen, und diese Angelegenheit wird mich bestimmt noch ein bisschen beschäftigen. Mir gefallen ja solche geheimnisvollen und rätselhaften Strecken sehr gut. ;D


    Das die ältere Elbin niemand anderes ist als Loona, Rutas Mutter, darauf bin ich sehr schnell gekommen. Eigentlich dachte ich schon bei der Ankunft daran, dass eigentlich die Mutter hier sein könnte. Mein erster Gedanke war, dass Windauge und Loona indentisch sind. Aber das ist ja nicht der Fall. Eine komische Sache, diese erste bewusste Begegnung zwischen Mutter und Tochter. Ruta ist ganz schön zurückhaltend und emotionslos; ich denke, die beiden werden eine Weile brauchen, bis sie miteinander warm werden.


    Ein Augenöffner war zum Schluss die Bemerkung von Loona: "Ich hole Mondauge." Unsere Chronistin lebt also noch, welche Überraschung! Damit hätte ich nicht gerechnet und ich bin schon gespannt auf sie.


  • Also ich hab das jetzt noch 3x überflogen.
    Es war einmal ein "Erwachen" im Traumzustand, wo sie dann Iviidis findet und ihren wahren Namen bekommt und einmal real.
    ok ok... es hat seine Richtigkeit, aber es war verwirrend ;D


    Ich hätte gerne noch eine Wiederholung dieses Aufwachens gehabt, aber das wäre zu lang geworden. Bei weniger aufmerksamen Lesern als den Teilnehmerinnen dieser Runde ;) sollte das ein Déjà-vu erzeugen.


  • Das Treffen der aufrührerischen Zwerge (aha, daher kommt also "Zwergenaufstand" ;D) fand ich recht lustig; kann kommen was will, ein Fass Bier ist immer zur Hand bei diesem Völkchen. Es wird aber auch deutlich, dass es Trurre nicht so einfach gemacht wird, wieder in die Reihen der Zwerge aufgenommen zu werden - nicht nur beim König ist er also in Ungnade gefallen, auch das niedere Volk hat seine Vorbehalte. Aber schön zu lesen, dass das Treffen trotzdem gut verlaufen ist und er so etwas wie einen Neuanfang wagt. Aha, und auch bei den Zwergen gibt es also Verliebte... ;)


    Zwergenaufstand :D :D :D das find ich gut


    Iviidas tut mir im mometn besonderst leid. Wer hat sie nun bloß entführt und warum. Geheimnisse über Geheimnisse. Und Was haben Rutaauras Leute damit zu tun. Was hatte es mit dem Traum auf sich ???


    Ich glaub da hilft nur eins ich muss ganz schnell weiterlesen.


    Susanne ! Das Buch schreit jetzt schon nach einer Fortsetzung. Los an den Schreibtisch mit Dir ;D ;)

    Lieber Barfuss als ohne Buch - Isländisches Sprichwort

  • Was mir schon mal gut gefällt: Es werden bereits ein paar Antworten auf einige Fragen gegeben, die sich über das Buch hinweg aufgebaut haben, aber nicht mit dem Holzhammer, sondern so ganz nebenbei eingestreut. Das ist schön, ich kann nämlich diese Showdown-Aufklärungen auf den letzten zehn Seiten nicht leiden ;) Aber dafür kommen auch gleich wieder ein paar neue Fragen hinzu ...


    Im Zwergenreich herrschen ja wirklich bedenkliche Zustände. Immerhin wollen die Aufrührer aber gar nicht den König stürzen, die Monarchie abschaffen und eine Republik ausrufen, sondern nur die ungeliebten Berater des Königs loswerden. Das ist doch ein Ziel, dem sich eine ganze Reihe Zwerge dürften anschließen können. Daß Trurre nicht gerade mit Jubelrufen begrüßt werden würde, war zu erwarten, aber er macht das sehr geschickt. Wo hat er bloß den Rhetorikkurs besucht? Da sollte ich vielleicht auch mal hin ;D
    Jaja, Kjetil scheint schwer in Trurres Schwester Torill verliebt zu sein. Aber das ist doch gut, so weiß Trurre wenigstens, daß jemand auf sie aufpassen wird. Noch bin ich ja nicht überzeugt, daß er seine Ankündigung wahrmachen kann, denn die läuft ja darauf hinaus, Zwergenkönig zu werden. Ob da die Zwerge mitspielen? Einen Zauberer auf dem Thron? Ich weiß ich nicht recht, das sähe ihnen nicht ähnlich. Aber vielleicht kann er ja die Erbfolgeregelung zugunsten seiner Schwester ändern, das wär doch was ;D



    Das Treffen der aufrührerischen Zwerge (aha, daher kommt also "Zwergenaufstand" ;D) fand ich recht lustig; kann kommen was will, ein Fass Bier ist immer zur Hand bei diesem Völkchen.


    DAS dachte ich allerdings auch sofort!


    Die Dunklen kann ich im Moment noch schwer einschätzen. Einerseits finde ich sie trotz ihrer Schweigsamkeit um ein vielfaches sympathischer als ihre goldenen Brüder im Wandernden Hain. Und schöne Namen haben sie auch alle! Die Taywwa kennen sie vor allem als begnadete Heiler, das paßt so gar nicht zu dem Ruf, den sie in der Elbenwelt genießen, bestätigt sich aber am Umgang mit der bewußtlosen Rutaaura. Andererseits ist ihr Umgang mit Rutaaura auch ein bißchen merkwürdig, wie sie da ohne Infos hängen lassen und dann gleich in diese Höhle sperren ohne Erklärung. Gut, das klärt sich dann recht schnell, Rutaaura ist wohl auch schon zu alt, um noch ohne „ihren“ Namen herumzulaufen. Und möglicherweise weiß Windgesang durch ihre Vögel auch mehr von dem sich zusammenbrauenden Ungemach, als sie Rutaaura und uns verrät, was die Dringlichkeit rechtfertigen würde.
    Mit Lootana hatte ich hier nicht ernsthaft gerechnet, weil ich über sie nicht weiter nachgedacht habe, aber ihre Anwesenheit ist irgendwie logisch. Daß Rutaaura ihr nicht gerade vor Freude um den Hals fallen würde, damit hat sie sicher gerechnet. Schließlich kennen sie sich eigentlich nicht.


    Iviidis ist von den Dunklen entführt worden. Da wir ja im letzten Abschnitt spekuliert hatten, wer die ominöse „Sie“ ist, die da beseitigt werden sollte: Jetzt wissen wir es. Ich zitiere mich gerad mal eben selbst:



    Bei dem mysteriösen Gespräch der Dunklen über die „Sie“, die beseitigt werden müsse, aber ich auch überlegt, wer es wohl sein könnte. Zuerst dachte ich auch an Iviidis, aber wenn die Dunklen Informationen über sie bekommen haben, müßten sie dann nicht auch von Broneete wissen und hätte dann nicht von mehreren zu beseitigen Personen die Rede sein müssen? Und von Olkodan vielleicht gleich noch mit? Das wäre eigentlich nur dann nicht der Fall, wenn die Information von Nekiritan stammt, der von Broneetes und Olkodans Einweihung ja nichts weiß. Das würde dann auch wieder dafür sprechen, daß er der ominöse Geschäftspartner vom Anfang ist.


    Die Vermutung sehe ich jetzt einfach schon mal als bestätigt an. Nekiritan ist über Iviidis mißtrauisch geworden, hat sie an die Dunklen „verpfiffen“ >:( und da er nicht weiß, daß und was Olkodan, Glautas und Broneete wissen, hat es auch nur sie getroffen. Nannte ihn Olkodan nicht auch einen Schleimbeutel? Recht hat er!
    Rutaauras – ja, was eigentlich? Traum? Vision? über ihre Schwester war ja erschreckend präzise, könnte aber auch einen Hinweis darauf geben, daß sie ihrer Schwester bei einer notwendigen Heilung helfen kann. Nur: Dafür müssen sie Iviidis erst mal finden. Immerhin nehmen sich die Führerinnen der Dunkelelben der Sache schon mal an, das läßt hoffen. Und Trurre bekommt auch noch eine Schmetterlingsnachricht von Olkodan, aber dann müßte er sich aus den Kronbergen erst mal verabschieden, wo er so dringend gebraucht wird. Ob Lluigolf noch was in petto hat?



    Olkodan sucht verzweifelt nach Iviidis und spricht auch bei Alvydas vor. Täusche ich mich oder verschweigt der etwas? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er sich sehr bedeckt hält.


    Das Gefühl hatte ich auch. Ich vermute, daß Alvydas durchaus weiß, daß seine Schwester Windgesang noch bei den Dunklen lebt und auch Lootana dort ist. Möglicherweise hat er auch schon erfahren, daß Rutaaura auf dem Weg dorthin ist. Er wird nicht wissen, wo sich Iviidis befindet, hat aber vielleicht eine Idee, daß Dunkle dahinterstecken könnten und deshalb andere als er sich darum kümmern müssen. Was nützte es dann, Olkodan mit einer solchen Information noch mehr zu beunruhigen? Ich nehme an, daß er immer noch auf eine Versöhnung zwischen den beiden Elbengruppen hofft, um wieder zusammenzufügen, was zusammengehört.


    Schönen Gruß,
    Aldawen


  • Noch bin ich ja nicht überzeugt, daß er seine Ankündigung wahrmachen kann, denn die läuft ja darauf hinaus, Zwergenkönig zu werden. Ob da die Zwerge mitspielen? Einen Zauberer auf dem Thron? Ich weiß ich nicht recht, das sähe ihnen nicht ähnlich. Aber vielleicht kann er ja die Erbfolgeregelung zugunsten seiner Schwester ändern, das wär doch was ;D


    Das ist ja mal ein guter Gedanke, eine Zwergenkönigin! Fände ich sehr innovativ. ;)



    Und schöne Namen haben sie auch alle! Die Taywwa kennen sie vor allem als begnadete Heiler, das paßt so gar nicht zu dem Ruf, den sie in der Elbenwelt genießen, bestätigt sich aber am Umgang mit der bewußtlosen Rutaaura.


    Die Dunklen haben für mich eine indianischen Einschlag, mit ihren Namen und ihren Heilmethoden, was mich auf eine heikle Frage an Susanne bringt: wie dunkel sind die Dunklen eigentlich, bezogen auf die Hautfarbe? Muss ich sie mir eher schwarzhäutig wie einen Afrikaner vorstellen, oder eher etwas heller, wie einen Indianer oder Inder? Das würde mich brennend interessieren... ;)



    Iviidis ist von den Dunklen entführt worden. Da wir ja im letzten Abschnitt spekuliert hatten, wer die ominöse „Sie“ ist, die da beseitigt werden sollte: Jetzt wissen wir es. Ich zitiere mich gerad mal eben selbst:



    Die Vermutung sehe ich jetzt einfach schon mal als bestätigt an. Nekiritan ist über Iviidis mißtrauisch geworden, hat sie an die Dunklen „verpfiffen“ >:( und da er nicht weiß, daß und was Olkodan, Glautas und Broneete wissen, hat es auch nur sie getroffen.


    Könnte mit "Sie" nicht auch die Ratsherrin Laiima gemeint sein, die ermordet wurde? Aber Iviidis ist natürlich auch eine Kandidatin, und die Nekiritan-Theorie klingt plausibel.


  • Die Dunklen haben für mich eine indianischen Einschlag, mit ihren Namen und ihren Heilmethoden, was mich auf eine heikle Frage an Susanne bringt: wie dunkel sind die Dunklen eigentlich, bezogen auf die Hautfarbe? Muss ich sie mir eher schwarzhäutig wie einen Afrikaner vorstellen, oder eher etwas heller, wie einen Indianer oder Inder? Das würde mich brennend interessieren... ;)


    Mich hast Du zwar jetzt nicht gefragt, aber wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es bei den Dunklen ziemliche Abstufungen. Lluigolf stellt doch fest, daß Sonnenlieds Hautfarbe den Ton „von dunkler Walderde“ hat, während Regenläufers Hautfarbe deutlich heller ist. Da ist wohl das ganze Spektrum abgedeckt ;)

  • Mich hast Du zwar jetzt nicht gefragt, aber wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es bei den Dunklen ziemliche Abstufungen. Lluigolf stellt doch fest, daß Sonnenlieds Hautfarbe den Ton „von dunkler Walderde“ hat, während Regenläufers Hautfarbe deutlich heller ist. Da ist wohl das ganze Spektrum abgedeckt ;)


    Ja. :) Ich stelle mir da wirklich alle Braun- und Schwarzschattierungen vor, die deutlich dunkler als südeuropäische Töne sind. (Also alles von den eher hellhäutigen Berbern bis zu richtig tiefschwarzen Afrikanern - natürlich jeweils mit hellen Haaren und Augen ...) Indianer oder Inder wären etwas zu hellhäutig, Tamilen kommen wieder hin ...
    (Ich hab in meiner Opernhaus-Zeit auch Ballettrikots in Hauttönen gefärbt und war immer fasziniert, wieviele Schattierungen es gibt. Wir hatten ja so ziemlich alle Nationalitäten im Ballett vertreten. Spannend.)

  • Auch wenn der Trurre-Strang für die Auflösung diverser (mich kribbelig machender) Fragen keine große Rolle spielt, mag ich ihn ziemlich gerne. Das Treffen der Aufständischen und die gesamte politische Lage, Trurre selbst, der verliebte Zwerg - das alles wäre wirklich etwas, über das ich auch ein eigenes Buch lesen würde. ;)


    Rutaaura ist also endlich bei ihrer Familie angekommen, quasi im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie gelangt nicht nur ins Tal der Dunklen, sondern trifft dort auch ihre Mutter. Eigentlich logisch, denn wo sonst hätte Lootana sein sollen?
    Etwas mehr überrascht als das Zusammentreffen hat mich allerdings die 'Begrüßungszeremonie'. Das war wohl nichts mit einem warmen Bad. Stattdessen wird Ruta in ein Höhlensystem verbracht (in dem es interessanterweise genau so dunkel ist wie im ersten Kapitel, als ER sich mit den Dunklen trifft) und erstmal dort gelassen. Auch wenn dies nicht gerade die feine elbische Art ist, so hatte das Ganze doch etwas Gutes. Wie auch immer Ruta es angestellt hat, dürfte sie in ihrem 'Traum' ihrer Schwester geholfen haben, um die es - nach der Entführung durch die Dunklen und dem Druck, mit dem Alvydas' Erinnerungen auf ihr lasten - wirklich nicht allzu gut steht.
    Mittlerweile glaube ich wirklich, dass Glautas der geheimnisvolle ER ist. Die Dunklen haben seine Tochter gegen seinen Willen entführt, um ihn unter Druck zu setzen und die Zusammenarbeit zu beschleunigen. Dann allerdings frage ich mich, warum er überhaupt einen Brief an sie geschrieben haben sollte, in dem er - vermutlich - von Iviis Nachforschungen berichtet. Das ergäbe ja keinen Sinn. Außer, er hat einfach nicht damit gerechnet, dass seine Partner Ivii entführen würden, was sehr naiv gewesen wäre. Also stammt der Brief doch von Nekiritan? Arbeiten sowohl er als auch Glautas mit den Dunklen zusammen? Wahrscheinlich. Oder war mit dem "Sie" in dem Brief wirklich die ermordete Ratsherrin gemeint? Gegen die Vermutung, dass der Brief von Glautas stammt, spricht ja eigentlich auch, dass Olkodan bei dem Gespräch zwischen Ivii und ihrem Vater ebenfalls anwesend war, er aber noch frei und putzmunter durch die Gegend wandert. Ach, am besten höre ich auf zu spekulieren und lese einfach weiter. ;D


    Schließlich möchte ich auch unbedingt wissen, welche genauen Fähigkeiten Rutaaura hat, dass sie zu dem (überaus schönen) Namen 'Sternfängerin' gekommen ist. Die dunkelelbischen Namen sind wirklich alle sehr klangvoll.
    Beim Abschied von Rutaaura und Lluis fand ich übrigens ein wenig schade, dass Rutauura ihrem Freund kein Wiedersehen versprechen konnte. Natürlich ist nachvollziehbar, dass sie mit den Dunklen mitgeht. Immerhin hat sie ihr Leben lang nach ihnen gesucht. Ich kann auch verstehen, dass sie noch nicht sagen kann, wie ihre Zukunft aussehen wird, aber so wie sie reagiert hat, klang es so, als wäre es möglich, dass sie Lluis überhaupt nie wieder sieht und das wäre ja schon heftig. Aber gut, er ist ja dann auch ziemlich schnell abgezogen, so dass für eine genauere Planung gar keine Gelegenheit bestand.

  • Was für ein spannender Abschnitt! Erstmal was für die Galerie (die Zwerge beim Saufen und Raufen, Susanne, bei solchen Szenen bist du anbetungswürdig), dann der plötzliche Abschied von Lluis. Ich war einen Moment versucht zu denken, ja, Bub, hau ab, lass sie gehen. Kaltschnäuziges Weib. Sorry ;D So richtig warm werd ich mit ihr einfach nicht. Da macht es viel mehr Spaß, wenn er hoffentlich bald wieder mit Trurre zusammen ist.


    Das Empfangskommitee war mir bis auf ein, zwei Ausnahmen durchaus nicht sympathisch. Hätten sie Ruta nicht einfach sagen können, dass sie da hausen muss, bis sie ihren Namen hat? Dann findet sie nach gefühlten zig Tagen die Schwester in der Höhle und sehr viel mehr als ein besorgtes Schultertätscheln kommt da nicht zum Vorschein. Ich mein, die tapert tagelang durchs Dunkel, müsste mit den Nerven schon völlig runter sein, und dann findet sie am Arsch der Welt ihre Schwester und dreht nicht durch? Kaltschnäuziges Weib! ;D


    Beim Ausharren in der Höhle hatte ich ja noch gedacht, na, da hat aber einer dezent das Kloproblem ausgeklammert, aber es war ja dann doch nur eine Nacht.


    Um Ivii ist mir wirklich bang. :( Die mag ich am liebsten. Wieso hat Olko seinen Schmetterling eigentlich nicht in ihre Richtung geschickt? Hätte das nicht auf der Hand gelegen? (Dass das nix wird, kann er ja noch nicht wissen.)


    Das mit dem Strohhalm ist mir auch aufgefallen. Dass das Absicht war, hab ich natürlich nicht geschnallt (für sowas bin ich einfach zu begriffsstutzig).


  • Um Ivii ist mir wirklich bang. :( Die mag ich am liebsten. Wieso hat Olko seinen Schmetterling eigentlich nicht in ihre Richtung geschickt? Hätte das nicht auf der Hand gelegen? (Dass das nix wird, kann er ja noch nicht wissen.)


    Er hat das Blatt, aus dem die Falterpost wird, doch von Trurre bekommen. Ich hab das daher so interpretiert, daß diese Falter ähnlich wie Brieftauben nicht einfach irgendwohin geschickt werden können, sondern immer den Weg zu ihrem „Eigentümer“ nehmen. Also flog dieser Falter zu Trurre und hätte auch bei noch so starkem Wunsche Olkodans gar nicht zu Iviidis gesandt werden können.


  • Ich war einen Moment versucht zu denken, ja, Bub, hau ab, lass sie gehen. Kaltschnäuziges Weib. Sorry ;D So richtig warm werd ich mit ihr einfach nicht.


    Ich glaube, ich verrate kein Geheimnis - ich bin auch nicht in dem Maße mit ihr warm geworden, wie ich mir das gewünscht hätte. Da hab ich in der Anlage der Figur einfach zu viel Distanziertes hinein gepackt. Sie war dann im Verlauf ähnlich widerborstig wie Lluis - manchmal steckt man da nicht drin *g* (Aber du hättest mal die Erstfassung des zweiten Kapitels sehen sollen: da war sie nur am Jammern! Noch schlimmer!!)


    Zitat

    Um Ivii ist mir wirklich bang. :( Die mag ich am liebsten. Wieso hat Olko seinen Schmetterling eigentlich nicht in ihre Richtung geschickt? Hätte das nicht auf der Hand gelegen? (Dass das nix wird, kann er ja noch nicht wissen.)


    Ging nicht. Dieser Falter war ein frankierter Rückumschlag *g*


    Zitat

    Das mit dem Strohhalm ist mir auch aufgefallen. Dass das Absicht war, hab ich natürlich nicht geschnallt (für sowas bin ich einfach zu begriffsstutzig).


    Hmm - nee. Ich fürchte, da hab ich einen Effekt gewollt, der sich dann nicht erzählt hat. Wenn ich mit Abstand darüber nachdenke, geht das auch, glaube ich, so nicht. Müsste mal austüfteln, wie es aussehen müsste, damit es geht. (Wahrscheinlich müsste wirklich noch mindestens eine weitere Wiederholung passieren, damit man die Absicht bemerkt und es nicht für einen Fehler hält. Die magische Drei ...)