01 - Anfang bis Kapitel 3 (bis Seite 53)

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    Brücke der brennenden Blumen


    Der Geheimbund des Mammuts hat sich dem Kampf gegen das Böse in einer Welt verschrieben, die immer feindlicher und grausamer wird. Ein unheimlicher Verfolger bedroht die Gefährten um Rodraeg, Bestar und Naenn. Und ein neuer Auftrag führt die Verschwörer in den bizarren Thostwald. Dort geraten sie in die Fänge des Experimentators, eines skrupellosen Wissenschaftlers, der die letzte Grenze des Schmerzes aufzuspüren sucht. Doch was hat es mit der geheimnisumwitterten Brücke der brennenden Blumen auf sich, die er erschaffen will? Als sie die Wahrheit erkennen, geraten Bestar und die anderen Kämpfer des Mammuts in tödliche Gefahr ...


    Es handelt sich hier um den 4. Teil der auf 12 Teile angelegten Mammut-Saga.




    Verlosung:


    je ein Freiexemplar der Taschenbuchausgabe ging an:


    Seychella
    Ingroscha
    Loomis


    Mein Herzlicher Dank dafür gilt dem Piper Verlag




    Feste Teilnehmer:


    Tobias O. Meißner, der Autor


    Seychella
    Kiala
    Bianca
    Ingroscha
    melima
    Dreamy
    Loomis


    Unsichere Teilnehmer:


    Amanita


    Moderation:


    nimue

  • Guten Morgen, ihr Lieben!


    Die lang ersehnte Reise unseres Mammut geht weiter und damit in die vierte Runde. Ich begrüße dazu alle TeilnehmerInnen und ganz besonders natürlich Tobias, der uns bei der Leserunde wieder begleiten wird. Schön, dass Du Buch für Buch mit uns nochmal durchreist! :)


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis einschließlichKapitel 3 (Seite 53) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden-FAQ durch. Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Fragen, Wünsche und Anregungen im Zusammenhang mit der Leserunde dürft ihr natürlich gerne an mich richten.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß! ;D


    Viele liebe Grüße
    nimue

  • Guten Tag,


    ich habe mich jetzt extra für die Mammut-Leserunde hier im Forum angemeldet und hoffe, dass ich trotzdem willkommen bin.


    Ich weiß nicht, ob es jetzt unangemessen ist, als Neuling einen ersten Beitrag zu schreiben, aber nachdem ich den Abschnitt gestern Nachmittag gelesen habe, wage es einfach einmal un fange mit dem Prolog an.


    Obwohl er sehr kurz ist, reichen die beiden Seiten aus, um das Leid dieser Frau, Tiraato, deutlich zu zeigen.
    Dabei stellt sich natürlich die Frage, wodurch diese Krankheit verursacht wird und was es mit der Aufgabe des Mammuts zu tun hat, aber dazu werden wir bestimmt auch noch etwas erfahren, wenn nicht jetzt, dann später.
    Der rote Schnee weckt zumindest bei mir immer sehr bedrohliche Assoziationen, da ich bei dieser Farbe immer als erstes an Blut denken muss. In einem der früheren Bände sagte ja auch jemand, der rote Schnee würde aus den Toten des Kontinents hergestellt, wobei man als Leser aber natürlich nicht weiß, ob das tatsächlich zutrifft.
    Tatsächlich scheint in dieser Welt aber manches anderen Gesetzen zu folgen, als in Wirklichkeit, denn menschenfressende Kanninchen gibt es ja wohl noch nicht.
    Wobei Tiraato das aber dort auch anzweifelt.


    Zitat

    "Aber du weißt, daß es meine Tochter ist, nicht wahr, das weißt du doch?"


    S 10 Mitte
    Mit dieser Bemerkung erinnert mich "das Tier" irgendwie an den Werwolf Dasco, der ja auch einige Kinder als die Seinen bezeichnete.
    Dieser kam ja eigentlich im zweiten Band zu Tode, aber wir scheinen uns ja in dieser Sequenz auch nicht mehr in der normalen Welt zu bewegen.
    Was es damit genau auf sich hat, würde mich auf jeden Fall sehr interessieren.


    Zitat

    "Sie wußte, daß alles Rennen zwecklos war, doch sie wußte auch, dass Flüchten das war, was die Menschen des Geweihwasserdorfes von ihr erwarteten."


    S10 Mitte


    Dies ist noch einmal ein sehr rätselhafter Satz, bei dem man wirklich anfängt, sich zu fragen, wie diese Situation zu verstehen ist. Die normale Reaktion eines von einem wilden Tier bedrohten Menschen ist das sicher nicht, es sei denn, sie wolle selbst nicht mehr weiterleben. Das kann ich mir hier allerdings kaum vorstellen, schließlich möchte sie ja ihrem Kind helfen.


    Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt, wo diese Sache hinführt und was sich hinter diesen Dingen verbirgt.


    Viele Grüße
    Amanita

  • So, mein Exemplar ist zwar noch nicht hier eingetroffen, aber als Literaturschockler weiß man sich ja zu helfen! (Mit ein klein wenig Hilfe einer guten Bekannten.) ;)


    So konnte ich heute doch noch den ersten Abschnitt lesen.
    Der Prolog war ja ziemlich düster. Allein der rote Schnee!
    Irgendwie ziemlich abartig, wenn ich mir den bildlich vorstelle...
    Die Assoziation zu Dasco war bei mir natürlich auch gleich wieder da.
    Dumm nur, dass ich mich beim besten Willen nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern kann.
    Das ist wirklich ein Problem und betrifft nicht nur Dasco. Ich hätte die anderen Bände nochmal lesen sollen, zumindest den letzten! Denn bei der Aufzählung der Ereignisse des letzten Abenteuers sah ich auch ziemlich unwissend aus der Wäsche (S.23). Wie kann man innerhalb eines Jahres so viele Einzelheiten vergessen?


    Ich wusste aber natürlich noch, dass Rodraeg tödlich verwundet wurde und war froh zu lesen, dass er noch nicht tot ist. Es mag ihm nicht gut gehen und er mag bewusstlos sein, aber tot ist er nicht! Da konnte ich erst einmal aufatmen.


    Zu Schmunzeln gab es auch schon etwas. Die Pflegerin Hebezie schäkert mit Eljazokad. Mit wem den sonst?
    Und Bestar bleibt einfach Bestar. Großartig wie immer!
    Er mag ja manchmal etwas einfach erscheinen, aber gerade das braucht die Gruppe oft. Seine Bemerkungen bei den Versuchen die geheimnisvolle Unterschrift auf den Drohbriefen zu enträtseln, waren einfach grandios! ;D


    So ein Drohbrief hat dem Mammut gerade noch gefehlt! Als hätten sie nicht schon genug Probleme. Ich bin schon gespannt, was und besonders wer dahinter steckt.


    Diese (oder dieser?) Dreimagier war ja wirklich unheimlich! Ich bin nicht sicher, dass es eine gute Idee war da nochmal hin zu gehen! Und erst recht nicht sicher, ob es eine gute Idee war ihnen den Schlüssel zur Höhle zu geben.
    Und was hat es nur mit dieser unheilvollen Vision auf sich? Die lässt ja mal wieder das Schlimmste befürchten!


    Gut, dass sich das Mammut gegen die Hilfe für den Stoffhändler entschieden hat. Der schien mir nicht ganz koscher und mit diesem Cruath scheint man sich besser auch nicht anzulegen!


    Nochmal zum Prolog: Eine Hütte aus Büchern. Sehr poetisch, stelle ich mir aber eher unpraktisch vor. Und haben wirklich Kaninchen die Weise getötet? Was geht in diesem Wald nur vor?
    Und es wird mit keinem Wort erwähnt, was für ein Tier Tiraato da angreift. Nach ihren Worten scheint es aber ein Raubtier zu sein. Doch ein Wolf? ???
    Wie üblich für ein Mammutbuch versteht man von Prolog (und wahrscheinlich auch Epilog) erst einmal nicht viel.

  • Hallo liebe Leserunde! :winken:


    Was bin ich froh, dass meine Konzentration heute für diesen Abschnitt gereicht hat. Es liest sich wieder so spannend, ich merke wie ich in die Geschichte hineingezogen werde. Auch wenn ich gleich wieder heulen musste, aber dazu etwas später.


    Erstmal der Prolog, sehr geheimnisvoll und düster. Roter Schnee, wurde an diesem Ort viel Blut vergossen? Was waren das für Kaninchen, die die Weise getötet haben? Ich stelle mir da keine normalen vor, sondern eher "etwas" was die Kaninchen verändert hat.
    An Dasco musste ich auch gleich denken, ob er seinem Kind geholfen hat? Und warum tut die Mutter etwas, nur weil es die Leute aus dem Geweihwasserdorf von ihr erwarten würden? Was sind das für Leute? Und hat das Dorf etwas mit geweihtem Wasser zu tun? ???


    Bei der Aufzählung der Ereignisse kam einiges wieder zu mir zurück. Manche Dinge standen mir wieder klar vor Augen, auch wenn ich sicher einiges vergessen habe. Meine Emotionen vor allem zum Schluß des letzten Bandes, zu Hellas und Rodraeg, waren wieder voll da und wollten in Form von Tränen raus. Ich werde wohl doch noch zu einer Heulsuse, aber ich fand das alles schon sehr traurig. *schnief*
    War dann auch etwas sauer auf Bestar, wegen seiner Worte über Hellas. Allerdings beschleicht mich ja der Verdacht, dass wir Hellas - wenn überhaupt (und wehe nicht) - erst ein paar Bücher später wieder treffen. Erst dann, wenn er oder seine Taten wieder den Weg des Mammuts kreuzen. Das Mammut erscheint mir ohne ihn so anders, ich muss es für mich neu sortieren. Es ist nicht so, dass ich die anderen Figuren nicht mag, aber Hellas war (ist!) für mich eben etwas besonderes.


    Rodraeg steht also auf der Brücke der brennenden Blumen, zwischen Leben und Tod. Der Arme wird wirklich nicht geschont, und Naenns Versuch ihn per Körperkontakt zurückzuholen, fand ich ziemlich rührend. Ich habe ein wenig Bammel vor dem nächsten Auftrag, denn ich denke dass dieser mindestens noch ein Mitglied auf die Brücke der brennenden Blumen bringen wird. Jemand hatte es auch gesagt, momentan sind sie zu lebendig um Rodraeg zu erreichen.
    Und wer bedroht das Mammut? Treffen sie während des Auftrags auf ihn (sie? eine Gruppe?) - oder sind das zwei verschiedene Gefahren? Und: kennen sie diese Person, oder hält sie sich im Hintergrund?

  • Hallo, liebe Leserunde!


    So, ich bin jetzt auch im aus Büchern erbauten Haus. Ich mußte mein Mammut noch absatteln, striegeln und mit sehr, sehr viel Heu und Knusperkram im Stall unterstellen. Jetzt, wo es versorgt ist, kann ich zu Euch ans warme Feuerchen kommen. Der rote Schnee dort draußen ist doch wieder mächtig ungemütlich, aber hier drinnen ist es ganz anders. Es duftet nach Tee und Aufmerksamkeit.
    Hat hier etwa schon jemand Tränen vergossen? Jetzt doch noch nicht! Das ist doch erst der Anfang einer Geschichte, die stellenweise wirklich ziemlich düster wird.


    Grüße von Tobias,
    dem Mammut-Autor

  • Guten Morgen, ihr Lieben!


    ich habe gestern noch angefangen, bin aber leider noch nicht ganz durch diesen Abschnitt durch. Trotzdem ist es für mich schon wieder wie ein nach Hause kommen (vor allem, da mich momentan eine kleine Leseflaute plagt).


    Eines vorweg: Richtet Eure Aufmerksamkeit bitte mal kurz auf den hinteren Klappentext ;-)


    Amanita: Natürlich bist Du Willkommen! Toll, dass Du Dich gleich angemeldet hast und direkt mitmachst.


    Zum Prolog: Ich habe das Gefühl, dass die Bücher langsam immer düsterer werden. Oder waren die anderen auch direkt beim Einstieg so?


    Der rote Schnee weckt zumindest bei mir immer sehr bedrohliche Assoziationen, da ich bei dieser Farbe immer als erstes an Blut denken muss.


    Brrr... und der rote Schnee verbarg ihr Blut... da hatte ich schon wieder Gänsehaut.


    In einem der früheren Bände sagte ja auch jemand, der rote Schnee würde aus den Toten des Kontinents hergestellt, wobei man als Leser aber natürlich nicht weiß, ob das tatsächlich zutrifft.


    Mist, daran kann ich mich natürlich gar nicht mehr erinnern! Überhaupt ist mein Gedächtnis mal wieder wie ein Sieb. Ich habe schon wieder recht viel vergessen, aber so langsam kommt die Geschichte wieder Stückchen für Stückchen zu mir zurück.


    Dieser kam ja eigentlich im zweiten Band zu Tode, aber wir scheinen uns ja in dieser Sequenz auch nicht mehr in der normalen Welt zu bewegen.


    War Dasco eigentlich der einzige seiner Art?


    Ich hätte die anderen Bände nochmal lesen sollen, zumindest den letzten! Denn bei der Aufzählung der Ereignisse des letzten Abenteuers sah ich auch ziemlich unwissend aus der Wäsche (S.23). Wie kann man innerhalb eines Jahres so viele Einzelheiten vergessen?


    Das habe ich mich auch gefragt!


    Und Bestar bleibt einfach Bestar. Großartig wie immer!


    Ganz wunderbar fand ich die Anspielung auf sein Aussehen, das nun den Riesen gleicht.


    Erstmal der Prolog, sehr geheimnisvoll und düster. Roter Schnee, wurde an diesem Ort viel Blut vergossen? Was waren das für Kaninchen, die die Weise getötet haben? Ich stelle mir da keine normalen vor, sondern eher "etwas" was die Kaninchen verändert hat.


    Kaninchen können aber ganz schön biestig sein *g*


    Meine Emotionen vor allem zum Schluß des letzten Bandes, zu Hellas und Rodraeg, waren wieder voll da und wollten in Form von Tränen raus. Ich werde wohl doch noch zu einer Heulsuse, aber ich fand das alles schon sehr traurig. *schnief*


    Ohja... *schnieft eine Runde mit*



    So, ich bin jetzt auch im aus Büchern erbauten Haus.


    Was hatte der Satz denn zu bedeuten im Buch? Eine Anspielung? Doch nicht auf Literaturforen, oder? :-) Wird man darüber noch mehr erfahren?


    Ich mußte mein Mammut noch absatteln, striegeln und mit sehr, sehr viel Heu und Knusperkram im Stall unterstellen. Jetzt, wo es versorgt ist, kann ich zu Euch ans warme Feuerchen kommen. Der rote Schnee dort draußen ist doch wieder mächtig ungemütlich, aber hier drinnen ist es ganz anders. Es duftet nach Tee und Aufmerksamkeit.


    Mensch, Tobias... wie machst Du das nur? Schon alleine durch Dein erstes Posting fühle ich mich noch tiefer mit der Geschichte verbunden.


    Liebe Grüße
    nimue

  • Hallo liebe MitleserInnen und hallo Tobias :winken:


    gestern habe ich noch den Prolog und die ersten zwei Kapitel gelesen, dann bin ich leider weggeschlummert, obwohl ich sehr gerne noch weiter Bestars Besuch bei dem Klippenwälder verfolgt hätte. Naja, das kommt dann heute abend ;D Mein kleines Kuschelmammut hängt jetzt auch an meinem Schlüsselbund *g*.



    ich habe gestern noch angefangen, bin aber leider noch nicht ganz durch diesen Abschnitt durch. Trotzdem ist es für mich schon wieder wie ein nach Hause kommen (vor allem, da mich momentan eine kleine Leseflaute plagt).


    Ging mir genauso und ich bin Tobias sehr dankbar für die wieder einmal sehr gelungene und unaufdringliche Wiederauffrischung meines Gedächtnisses bez. der Ereignisse im letzten Mammut-Band.



    Eines vorweg: Richtet Eure Aufmerksamkeit bitte mal kurz auf den hinteren Klappentext ;-)


    Habe ich gestern schon gesehen :o Das dürfte ein Zitat aus Biancas Rezension sein - super :) Im Fantasy-Prospekt war mir das auch schon aufgefallen aber dass es dann auch noch hinten auf dem Buch steht... :klatschen:


    Rodraeg lebt noch, obwohl ihn ja eigentlich durch Hellas einen letalen Schuss erwischt hat :( Durch Naenns "Opfer" hat sie nun auch Gewissheit, dass er sie liebt - schließlich ist ihr Gesicht in seinem Licht erschienen. Ich hoffe, unser Rodraeg schafft es und kommt durch. Ich hätte gerne den alten Rodraeg (aber bitte ohne Husten) zurück!


    Bestar ist diesmal gleich zu Beginn großartig - so langsam habe auch ich ihn ja "liebgewonnen". Ich bin sehr gespannt, wie der Besuch bei seinem Landsmann ablaufen wird.


    Ich muss nun leider erst einmal wieder an die Arbeit... melde mich später noch einmal... :winken:

  • Hallo an alle und an Tobias!


    Hier geht es ja schon richtig zur Sache! Gut, dass ich diesmal etwas mehr Zeit habe als für die letzte Leserunde zu "Elfenritter". Es macht einfach mehr Spass, wenn man nicht hinterherhinkt.


    Eines vorweg: Richtet Eure Aufmerksamkeit bitte mal kurz auf den hinteren Klappentext ;-)

    :klatschen: Das ist ja toll! Das habe ich bisher gar nicht gesehen, weil ich den Klappentext noch gar nicht gelesen hatte. Ich wollte mich diesmal von der Geschichte so richtig überraschen lassen.


    Der Klappentext lässt ja Schlimmes für unsere Freunde befürchten! :o




    Rodraeg steht also auf der Brücke der brennenden Blumen, zwischen Leben und Tod. Der Arme wird wirklich nicht geschont, und Naenns Versuch ihn per Körperkontakt zurückzuholen, fand ich ziemlich rührend. Ich habe ein wenig Bammel vor dem nächsten Auftrag, denn ich denke dass dieser mindestens noch ein Mitglied auf die Brücke der brennenden Blumen bringen wird. Jemand hatte es auch gesagt, momentan sind sie zu lebendig um Rodraeg zu erreichen.

    Richtig, dazu hatte ich noch gar nichts gesagt.
    Die Szene mit Naenn war sehr schön. So langsam werde ich doch zu einem Schmetterlingsmädchen- Fan.
    Überhaupt hat Naenn mir bisher gut gefallen. Ihre etwas zynische, nachdenkliche Art macht sie sehr sympathisch.


    Und gleich zu Anfang erfahren wir etwas über die Brücke der brennenden Blumen, die dem Buch seinen Namen gab. Sehr gelungen!
    Und unheilverkündend. Denn sicher wird bald einer oder mehrere vom Mammut nicht mehr allzu lebendig sein und ebenfalls auf diese Brücke gelangen. :o

  • So, wie immer mit ein wenig Verspätung bin ich nun auch dabei.


    Der Prolog war schon mal sehr schräg und etwas verstörend. Genau das, was ich als Moorcock-Fan also liebe! Bei dem Raubtier dachte ich natürlich auch an Dasco. Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der nun auf der "anderen Seite" ist und da einfach so weiter macht wie bisher.


    Bei den Killerkaninchen musste ich gleich an Monty Python denken. Da bin ich gespannt, was es damit auf sich hat.


    Der rote Schnee kam tatsächlich schon mal vor. Das war da als der mit den blauen Haaren vor seinem Boss kniete und die Standpauke erhalten hat, weil er das mit den Walen vermasselt hat.


    Dann zu den ersten Kapiteln:
    Tja, scheint leider so, als sei das Mammut an einem vorläufigen Tiefpunkt angelangt. Alles scheint ihnen zu entgleiten. Jetzt merkt man erst, dass Rodraeg trotz all seiner Schwächen doch ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Mitglied der Gruppe ist.


    Das Bestar gesagt hat, dass Hellas "schon immer ein Arschloch war" fand ich hart, aber es zeigt, wie sehr Bestar von Hellas enttäuscht ist. Dennoch glaube ich nicht, dass Bestar vor dem Vorfall mit Hellas schon so gedacht hat.


    Auch der Besuch von Eljazokad bei den Dreimagiern hat mich wieder vom Stil her an Moorcock erinnert. Damit will ich aber nicht sagen, dass Du da abschreibst Tobias! Im Gegenteil finde ich eher, dass Du manchmal diesen Stil wiederaufleben lässt, den der Meister selbst leider nicht mehr so gut hinbekommt wie früher. Dass die Dreimagier nun den Schlüssel haben finde ich auch bedenklich. Allerdings hat Tobias mich schon so einige Male sehr überrascht, da ist vieles nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.


    Es freut mich, dass Cajin inzwischen auch ernstere Aufgaben bekommt. Wäre ja für ihn bestimmt auch nicht so toll gewesen, immer nur den Haushälter zu spielen, während die anderen aufregende Abenteuer erleben (wobei die anderen wohl oft lieber in Warchaim wären als das durchzumachen, was sie eben durchmachen).


    Die Geschichte mit von Heyden und Cruath ist natürlich verzwickt. Wie das Mammut es macht, machen sie es falsch. Das ist eine schwierige Situation.


    Naenn ist wirklich nicht zu beneiden. Die Lasten, die auf ihren Schultern ruhen sind eigentlich viel zu schwer für sie.


    Und Rodraeg...
    Man fragt sich wirklich, ob das Martyrium denn kein Ende mehr nehmen will. Aber natürlich wünsche ich mir ein positives Ende...


    P.S.: Tobias: Musst du das "Levakirni" eigentlich immer nachschlagen oder weißt Du das auswendig?


    P.P.S.: DMDNGW? Hm, keine Ahnung...


  • Es freut mich, dass Cajin inzwischen auch ernstere Aufgaben bekommt. Wäre ja für ihn bestimmt auch nicht so toll gewesen, immer nur den Haushälter zu spielen, während die anderen aufregende Abenteuer erleben (wobei die anderen wohl oft lieber in Warchaim wären als das durchzumachen, was sie eben durchmachen).

    Ich bin froh, dass Cajin immer in Warchaim bleibt. Denn obwohl ich ihn sehr gerne mag und genauso gerne mehr über ihn lesen würde, habe ich immer ein ungutes Gefühl. Seit wir etwas von seiner Vergangenheit erfahren haben, habe ich den Eindruck, dass er so eine Art Zeitbombe ist. Es braucht nur den richtigen Zünder und er geht hoch. Und das wahrscheinlich zum Schaden des Mammuts.
    Deshalb soll er lieber außer Gefahr in Watte gepackt im Haus bleiben und nur harmlose Recherchen übernehmen.


    Oder bilde ich mir das nur ein? Was meint ihr dazu? ???

  • Ich will ja auch nicht, dass er in Kämpfe verwickelt wird, aber ich denke eben wenn das Mammut ihn immer nur Milch holen lässt, dann begeht er erst recht irgendwann mal eine Dummheit, weil ihm das zu langweilig wird.

  • Hallo Ihr Lieben,


    nachdem ich am Montag ganz pünktlich ( ;D) gestartet bin, musste ich gestern leider eine Pause inlegen, da meine Tochter alles mit mir teilt - auch die Magen-Darm-Infekte :o.


    Tja, es ist einfach wieder schön, eine Mammut-Geschichte zu lesen und alleine der Titel "Die Brücke der brennenden Blumen" ist wieder sehr gelungen.


    Den Prolog fand ich ganz schön gruslig :o und gar nicht so beschaulich, wie ich die Anfänge der Vorbände in Erinnerung habe.


    Zitat von "Kiala"


    Wie üblich für ein Mammutbuch versteht man von Prolog (und wahrscheinlich auch Epilog) erst einmal nicht viel.


    Viel schlimmer bei mir persönlich ist, dass ich mich hinterher an diese Szenen (die meistens auch noch fatal wichtig sind) nicht mehr richtig erinnern kann :-[.


    Zitat von "Kiala"


    Ich wusste aber natürlich noch, dass Rodraeg tödlich verwundet wurde und war froh zu lesen, dass er noch nicht tot ist. Es mag ihm nicht gut gehen und er mag bewusstlos sein, aber tot ist er nicht! Da konnte ich erst einmal aufatmen.


    Ich habe auch aufgeatmet und war sehr erleichtert. Ob wir Rodraeg auch mal wieder bei voller Gesundheit und im Vollbesitz seiner Kräfte erleben dürfen ;)?


    Zitat von "nimue"


    Eines vorweg: Richtet Eure Aufmerksamkeit bitte mal kurz auf den hinteren Klappentext ;-)


    :klatschen:


    Zitat von "Loomis"


    Der rote Schnee kam tatsächlich schon mal vor. Das war da als der mit den blauen Haaren vor seinem Boss kniete und die Standpauke erhalten hat, weil er das mit den Walen vermasselt hat.


    :anbet: Das wusste ich auch schon nicht mehr. Normalerweise müsste ich vor jedem neuen Band die Vorgänger erneut lesen, um die Geschichte in ihren ganzen Facetten zu begreifen...


    Insgesamt ein guter Start in die neue Geschichte mit vielen neuen Fragen:
    Wann kommt endlich Naenns Kind? Ich hätte sie so gerne etwas mehr "in Aktion".
    Taucht Hellas bald wieder auf?
    Schafft es Rodraeg im Laufe dieser Geschichte noch, endlich etwas mehr Gesundheit zu erlangen?


    So, werde jetzt noch ein wenig lesen, da ich heute abend noch arbeiten muss und sicherlich spät nach Hause kommen werde.


    LG
    Bianca

  • Hallo an alle,
    Bianca, dir gute Besserung.


    Ich muss wirklich sagen, dass ich Cajin auch mal gerne in Aktion erleben würde. Er ist mir sehr sympathisch und es würde mich interessieren, wie er auf die verschiedenen Situationen reagiert, denen das Mammut so ausgesetzt ist.
    Bis jetzt macht er auf mich eigentlich so gar nicht den Eindruck eines aggressiven Menschen, ich finde es interessant, dass andere auf diese Idee gekommen sind.
    Natürlich erinnere ich mich an Cajins Vorgeschichte, wobei ich mir aber gedacht habe, dass das mit der Situation des Krieges zusammenhing und nicht mit besonderen "Problemen" der beiden Eltern.
    Wenn man aber natürlich an die "Harry Potter-Moral" glaubt, kann Cajin als Mensch, der ohne Liebe gezeugt wurde und von seiner Mutter nie Liebe empfangen hat, kein normaler Mensch werden, aber daran glaube ich persönlich nicht.


    Ich fände es aber überhaupt sehr interessant zu wissen, ob Jazat noch eine Rolle im weiteren Verlauf der Geschichte spielen wird, genau wie die beiden vergifteten Städte Furbus und Chlayst.
    Diese Dinge werden ja immer wieder erwähnt, auch jetzt im ersten Kapitel, haben aber bisher noch keine bedeutende Rolle gespielt.


    Aber jetzt sollte ich vielleicht auch noch etwas zur momentanen Geschichte sagen.
    Auch ich bin erleichtert, dass Rodraeg noch am Leben ist, da das ja am Ende des letzten Bandes doch in Frage stand.
    Leider scheint es aber gesundheitlich ja nicht wirklich gut um ihn zu stehen, was nicht das erste Mal ist.


    Übrigens auch noch ein Lob an Tobias im Nachhinein.
    Ich fand es sehr gut wie du Rodraegs Hustenkrankheit in den vorherigen Bänden immer wieder thematisiert hast und wie sie sein Leben auch noch wirklich stark beeinflusst hat, so etwas findet man in Fantasygeschichten selten, aber du scheinst immer, auch in diesem Band, großen Wert darauf zu legen, alles realistisch und anschaulich zu beschreiben, so dass man als Leser wirklich das Gefühl hat, mit auf dem Kontinent zu leben.


    Es ist auf jeden Fall verständlich, dass Eljazokad in dieser Situation versucht, jede Chance auf Hilfe zu nutzen, auch wenn ich bei diesen Dreimagiern auch ein recht ungutes Gefühl habe.
    Genauso sieht es auch mit der Geschichte um den Tuchhändler aus, da kann ich die Entscheidung des Mammuts, sich zurückzuhalten gut verstehen und halte sie für sinnvoll, denn sie wissen wirklich zu wenig darüber, worum es da geht. Auch Bestars Landsmann schien durchaus gute Gründe für sein Verhalten zu haben.


    Aufgefallen ist mir hier wieder, dass Naenn sich anscheinend dort in Warchaim doch ziemlich unwohl und unsicher fühlt.
    Ich bin aber nicht mehr ganz sicher, ob das erst nach dem Stein angefangen hat, oder auch schon vorher so war.
    Die mysteriöse Drohung macht das natürlich nicht besser und ich bin auf jeden Fall gespannt, wer dahinter steckt. Feind hat sich das Mammut ja inzwischen schon einige gemacht.

  • Hallo ihr lieben Leserundenteilnehmer, hallo Tobias!


    Endlich komme ich dazu, meine ersten Eindrücke zu berichten. Es ist soo schön, wieder mit dem Mammut unterwegs zu sein! :)


    Eure Beiträge lese ich mir morgen Früh durch. Ich wollte nur wenigstens schon mal meine Eindrücke berichten.


    Auf den ersten Sätzen ist es mir schwer gefallen, die vielen neuen Eindrücke und Informationen zu einem Bild zusammenzufügen. Im Prolog steckt sehr viel Atmosphäre. Roter Schnee? Mir den vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Wer war wohl die Frau? Und was war das für ein Tier, das meinte, das Kind sei seines? Irgendwie erinnert mich das an eine Stelle aus einem vorangegangenen Buch: irgendwas mit „die Kinder von blabla“.. Ich muss unbedingt nochmal nachlesen!


    Nett ist, dass die Werbung am Ende des Buches zu den ersten 3 Bänden eine kleine Zusammenfassung bietet. Kommt mir ganz gelegen… ;-)


    Ich werde, nebenbei bemerkt, den Covertext wieder meiden, weil mir da immer viel zu viel verraten wird. Den lese ich dann wieder, wenn ich das Buch nach dem letzten Satz zuklappe! :)


    Nur noch ein Monat bis zur Entbindung.. Bald ist es soweit. Ich bin sehr gespannt. Aber bis dahin hat Naenn noch genug mit dem kranken Rodraeg zu tun. Auch da bin ich auf die Lösung des Problems gespannt. Vielleicht können die Dreimagier ja wirklich helfen. Mit einem von den Dulfs hat Eljazokad bereits Bekanntschaft machen dürfen und ich bin reichlich verwirrt. Die Tür..was war da los? Wieso dieser Zauber, dass man das Gesicht nicht erkennen kann? Reichlich mysteriös ist das. Magisch und chaotisch. Ich freu mich drauf, die Dreimagier besser kennenzulernen!


    Es ist im Übrigen ganz wunderbar, die Namen alle wieder zu lesen. In mir steigt da so ein warmes, angenehmes freundschaftliches Gefühl auf. Und ich muss auch wieder einmal feststellen, „Naenn“ ist ein soo schöner Name! :herz:
    Wie wohl das Kind heißen wird? (Und warum hab ich da ein Mädchen vor Augen?) (Seltsamerweise sagt Naenn ja etwas später, dass es ein Junge wird…wieso also sehe ich ein Mädchen? Hmm… Komische Irrungen..)


    Einen Satz von Naenn fand ich besonders schön, als sie Gruppe über Hellas geredet hat:

    Zitat von S. 19


    Manche Menschen … können ihr Leid nur mitteilen, indem sie es anderen zufügen.


    Ein sehr intelligenter, von viel Einfühlungsvermögen zeugender Satz, wie ich finde. Den werde ich mir auch für mich hier irgendwo aufschreiben. Ich musste sofort an eine allein erziehende, überforderte Mutter von 4 Kindern denken, die nicht gut mit letzteren umgeht, und diese Unzulänglichkeit daherrührt, weil es ihr selbst eigentlich ganz scheußlich geht. Mir tun da natürlich die Kinder sehr Leid. Aber auch die Mutter. Und auch Hellas. Ich frage mich, was aus ihm wird und ob wir ihn wieder sehen werden (ich denke ja schon, oder zumindest hoffe ich…).


    Das erste größere Rätsel ist da: Was bedeuten die Buchstaben der Unterschrift in dem Drohbrief? DMDNGW… (S. 21) Es geht los! Juhuu! Auch wenn sie recht schnell herausfinden, welche Bezeichnung(en) hinter den Buchstaben steckt, ist noch völlig unklar, was das Mammut damit zu tun haben sollte. (Für die vielen Ideen, was diese Buchstaben alles bedeuten könnten, muss ich hier unbedingt meinen Respekt ausdrücken! :klatschen: )


    Mit ist aufgefallen, dass die vorangegangenen Ereignisse wohl dosiert wiederholt werden, so dass ich mich doch Stück für Stück wieder an sie erinnere. Das gefällt mir und ich find, dass die Infos sehr gut eingeflochten sind. Für mich ist das optimal so!


    Ich habe gerade mal im Namensregister geschaut und gesehen, was zu Rodraeg drin steht. Ist das ein Bezug zum Titel? Ist das ein und dieselbe Brücke? Im nächsten Kapitel wurde die Frage dann gleich von den Dreimagiern beantwortet. Ja, es ist dieselbe, und ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass wir Rodraeg vielleicht erst am Ende des Buches richtig wiederhaben, wo doch sein Zustand Titel gebend ist. :(


    Eljazokad tut mir ja irgendwie Leid, dass er sich mit dem Bericht an den Kreis so abquält. Ich bin mal gespannt, ob er aufgeben wird. Sich seine Nächte um die Ohren zu schlagen ist nicht unbedingt gesund und wenn das dann auch noch halbwegs erfolglos bleibt, dann motiviert das auch nicht gerade zum Weitermachen. Aber wenn nicht er das macht, wer soll den Bericht sonst schreiben? Und die Zeit drängt auch, der Kreis könnte sich schließlich sehr bald wieder melden…


    Cajin hat mich mit dem, was er herausgefunden hat, verblüfft. Ich habganz schön gestaunt du freue mich sehr für ihn, dass er seinen Platz im Mammut wohl gefunden zu haben scheint.


    Naenn hat mich auch überrascht, wie sie sich zu Rodraeg ins Bett legt. So eine Schwellen überschreitende Aktion hätte ich mir für sie gern belohnt gewünscht. Schade, dass es - zumindest offensichtlich - nichts an Rodraegs Zustand geändert hat. Aber vielleicht hat er es auf seiner Brücke ja trotzdem mitbekommen.


    Was ich von Arevaun halten soll, weiß ich noch nicht. So wie vor der Begegnung mit ihm über ihn gesprochen wurde, war mir ganz mulmig, aber als Bestar ihn dann besucht hat, war mit Arevaun dann doch irgendwie sympathisch. Der von Heyden scheint ja wirklich miese Geschäfte zu machen. Ich fand die Reaktion des Mammuts auf diese Information sehr gut! Ich würde damit auch nichts zu tun haben wollen. Jedenfalls nicht mit der Seite von Heydens.


    Die Dreimagier sprechen in Rätseln. Ich habe keine Ahnung, was sie mit ihren Antworten auf Eljazokads Fragen meinen. Aber das ist wohl sicherlich beabsichtigt. Ich bin ja immer fasziniert davon, wie Tobias solche Sachen hinbekommt. Tobias, findest du es schwierig, solche Rätsel oder solche rätselhaften Passagen zu schreiben? Kommen dir die Ideen dazu einfach oder muss man solche Dinge tagelang austüfteln?


    Soweit erstmal, ich verkrabbel mich erstmal wieder ins Bettchen, Erkältung auskurieren...


    Liebe Grüße,
    melima


  • Bis jetzt macht er auf mich eigentlich so gar nicht den Eindruck eines aggressiven Menschen, ich finde es interessant, dass andere auf diese Idee gekommen sind.
    Natürlich erinnere ich mich an Cajins Vorgeschichte, wobei ich mir aber gedacht habe, dass das mit der Situation des Krieges zusammenhing und nicht mit besonderen "Problemen" der beiden Eltern.
    Wenn man aber natürlich an die "Harry Potter-Moral" glaubt, kann Cajin als Mensch, der ohne Liebe gezeugt wurde und von seiner Mutter nie Liebe empfangen hat, kein normaler Mensch werden, aber daran glaube ich persönlich nicht.

    Ich auch nicht! In der Realität!
    Aber das heißt nicht, dass ich glaube, dass Tobias nicht Übles mit Cajin vorhat. Cajin ist bisher so eine Art Ruhepol. Und Tobias scheint es Spass zu machen unsere Helden mit Leid zu überschütten und jeder war schon mal dran, nur Cajin nicht. Diese Tatsache zusammen mit seiner Vorgeschichte (von der er ja nichts weiß), läßt in mir eben nur den unguten Verdacht aufkommen, dass Tobias mit Cajin den ganz großen Knall vorhat.
    Und da ich den Jungen so gerne mag bin ich froh, wenn er im Hintergrund bleibt. Denn sollte er das mal nicht mehr sein, wird es vielleicht problematisch werden.


    Hätte ich nicht so ein schlechtes Gefühl, würde ich euch vollkommen zustimmen. Cajin ist großartig und hätte eigentlich viel mehr Platz in den Büchern verdient. Und immer nur zu Hause rumsitzen zu müssen, kann einem Jungen seines Alters schon Flausen in den Kopf setzten.

  • Natürlich kann ich mir schon auch vorstellen, dass mit Cajin noch irgendetwas passiert.
    Bei Hellas hatte ich aber ähnlich wie Bestar schon von Anfang an eine gewisse Abneigung, irgendwie fand ich nie einen richtigen "Draht" zu ihm.
    Das ist bei Cajin anders, aber natürlich wissen wir über ihn noch nicht soviel.
    Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass er irgendwann wissen möchte, wo er herkommt, das tun ja die meisten Jugendlichen irgendwann und besonders seine "Recherchen" könnten vielleicht eine Andeutung sein, dass so etwas passieren könnte, wie sich das auf ihn auswirken würde, weiß ich aber nicht.
    Meistens rächt es sich aber irgendwann, wenn einem Kind solch ein Wissen absichtlich vorenthalten wird.
    Ich halte es auch für möglich, dass er anfängt sich Gedanken zu machen, wenn Naenns Kind dann einmal da ist und sie sich darum kümmert, das wäre bestimmt ein Grund, über die eigenen Eltern, besonders die eigene Mutter nachzudenken.


    Tobias, wenn du das beantworten willst. Ist Cajin eigentlich auch ein Kind von Dasco?


  • Ich muss wirklich sagen, dass ich Cajin auch mal gerne in Aktion erleben würde. Er ist mir sehr sympathisch und es würde mich interessieren, wie er auf die verschiedenen Situationen reagiert, denen das Mammut so ausgesetzt ist.
    Bis jetzt macht er auf mich eigentlich so gar nicht den Eindruck eines aggressiven Menschen, ich finde es interessant, dass andere auf diese Idee gekommen sind.


    Also ich habe damit eigentlich nicht gemeint, dass Cajin unbedingt aggresiv wird, aber dass er vielleicht irgendwann meint, sich im Mammut beweisen zu müssen und deswegen eine Dummheit begeht.

  • Hallo!



    Irgendwie erinnert mich das an eine Stelle aus einem vorangegangenen Buch: irgendwas mit „die Kinder von blabla“.. Ich muss unbedingt nochmal nachlesen!


    Aah, Dasco, danke Amanita, ich hatte ihn im Kopf, war mir aber nicht mehr so sicher.. Und ihr habt alle an ihn gedacht, wie ich das so lese.. Nur ich konnte den Namen nicht mehr sicher zuordnen.. Oh weh...


    Und mir fiel beim Nachlesen nochmal auf: "blabla"? Was hat mich da geritten? Sowas schreibe ich doch nie! Weil es so negativ klingt. Entschuldigt bitte, sollte keinesfalls so rüberkommen! War wohl meine Erkältung, die mr da die Sinne vernebelt hat! :-[ Verzeiht mir bitte...



    Bei der Aufzählung der Ereignisse kam einiges wieder zu mir zurück. Manche Dinge standen mir wieder klar vor Augen, auch wenn ich sicher einiges vergessen habe. Meine Emotionen vor allem zum Schluß des letzten Bandes, zu Hellas und Rodraeg, waren wieder voll da und wollten in Form von Tränen raus. Ich werde wohl doch noch zu einer Heulsuse, aber ich fand das alles schon sehr traurig. *schnief*


    Ui, lass dich mal trösten!! Mensch, das geht dir ja wirklich total nah! Ich erinner mich auch noch, wie du nach dem Ende des letzten Bandes geschrieben hattest! *knuddel*



    Es ist nicht so, dass ich die anderen Figuren nicht mag, aber Hellas war (ist!) für mich eben etwas besonderes.


    Ja, das ist dir auch deutlich anzumerken!



    Und gleich zu Anfang erfahren wir etwas über die Brücke der brennenden Blumen, die dem Buch seinen Namen gab. Sehr gelungen!
    Und unheilverkündend. Denn sicher wird bald einer oder mehrere vom Mammut nicht mehr allzu lebendig sein und ebenfalls auf diese Brücke gelangen. :o


    Vielleicht hat das ja was mit Eljazokads Vision zu tun... :-\



    nachdem ich am Montag ganz pünktlich ( ;D) gestartet bin, musste ich gestern leider eine Pause inlegen, da meine Tochter alles mit mir teilt - auch die Magen-Darm-Infekte :o.


    :o Gute Besserung!



    Eines vorweg: Richtet Eure Aufmerksamkeit bitte mal kurz auf den hinteren Klappentext ;-)


    Oha, das hätte ich doch glatt verpasst vor lauter Sorge, dass ich zu schnell zu viel erfahren könnte! Das ist ja suuuuper! Spätestens jetzt ist Litaturschock unstreitbar mit dem Mammut verknüpft.. ;)8)



    :anbet: Das wusste ich auch schon nicht mehr. Normalerweise müsste ich vor jedem neuen Band die Vorgänger erneut lesen, um die Geschichte in ihren ganzen Facetten zu begreifen...


    Nach dem Augenöffner im letzten Band (d.h. die Erkenntnis, dass so viele, teilweise sehr kleine Dinge, so bedeutsam sind - s. Kapitel Sieben) glaube ich, dass selbst das erneute Lesen der Vorgänger dafür nicht vollkommen ausreichen würde.


    Auch, wenn mir das einerseits etwas Angst einjagt - schließlich will ich ja eigentlich nix verpassen -, so find ich das alles doch auch unglaublich spannend!


    Liebe Grüße,
    melima


  • Also ich habe damit eigentlich nicht gemeint, dass Cajin unbedingt aggresiv wird, aber dass er vielleicht irgendwann meint, sich im Mammut beweisen zu müssen und deswegen eine Dummheit begeht.


    Das war jetzt keinesfalls als Kritik von mir gedacht, sondern wirklich so gemeint, dass ich selbst noch gar nicht auf diese Idee gekommen bin, es aber natürlich durchaus möglich ist, dass so etwas geplant ist.
    Dass Cajin sich irgendwann einmal beweisen will, ist natürlich gerade bei einem jungen Mann in diesem Alter sehr gut möglich und ich hoffe, dass es gut geht, wenn es mal soweit kommen sollte.