01 - Prolog und 1. Buch: bis Kapitel II (bis Seite 80)

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    Kinder des Judas


    Leipzig im Jahr 2006. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist ... Jung sein, schön, gesund - und das bis in alle Ewigkeit: Was sich für viele nach einem Traum anhört, ist für Sia schon vor langer Zeit zum Fluch geworden. Sie sehnt sich nur nach einem: einschlafen und nie wieder aufwachen müssen. Doch das darf sie nicht. Zu groß ist die Schuld, die Sia auf sich geladen hat, zu groß die Verantwortung, die sie gegenüber der Menschheit trägt. Um den Schmerz zu lindern, schreibt Sia in einer langen, einsamen Nacht ihre Geschichte nieder. Sie beginnt 1670 und erzählt von einem kleinen Mädchen, das in die dunklen Machenschaften der ¯Kinder des Judas® verwickelt wurde, jenes mächtigen Bündnisses von Wissenschaftlern - und Vampiren!




    Verlosung:


    je ein Freiexemplar der Taschenbuchausgabe ging an:


    MesCalinum
    Murkxsi
    Jaqui
    Moony
    Brawen77


    Mein Herzlicher Dank dafür gilt dem Knaur Verlag




    Feste Teilnehmer:


    Markus Heitz, der Autor


    MesCalinum
    Murkxsi
    Jaqui
    Moony
    Brawen77
    dubh
    Aeria
    Chibi
    Tammy1982


    Unsichere Teilnehmer:


    Galadriel43
    MesCalinum
    Muertia
    Fandorina
    Moony
    chillhase
    Kati
    yanni
    Leah B. Natan
    midnight
    Hanni
    Dreamy
    Moscow
    Tolpan
    Lina-
    Koboldin


    Moderation:


    Das Leserunden-Team

  • Guten Morgen, ihr Lieben!


    Heute beginnt eine Gänsehaut-Leserunde und ich begrüße dazu alle TeilnehmerInnen und ganz besonders natürlich Markus, der uns bei der Leserunde wieder begleiten wird. Schön, dass Du wieder mit dabei bist. :)


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis einschließlich Kapitel II (Seite 80) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden-FAQ durch. Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Fragen, Wünsche und Anregungen im Zusammenhang mit der Leserunde dürft ihr natürlich gerne an mich richten. Ich selbst werde nicht mitlesen, sondern nur etwas aufpassen. :winken:


    Ich wünsche euch allen viel Spaß! ;D


    Viele liebe Grüße
    nimue

  • So, dann fange ich mal endlich an.


    Ehrlich gesagt weiß ich so gar nicht, was ich schreiben soll. Mein Kopf steckt blöderweise fast nur voller Fragen über den weiteren Verlauf und die Zusammenhänge. Der Prolog und das erste Kapitel (bereits gelesen) lassen jedenfalls viel Raum für Fragen, Vermutungen oder gar Spekulationen.


    Als ich angefangen habe zu lesen, hat mich jedenfalls schon der erste Satz in seinen Bann gezogen. Durch die Ich-Erzählung Sias fällt es mir leicht mich einzufinden. Ich spüre durch ihre Erzählung hindurch ihre Emotionen als wären sie meine eigenen, eine tiefe Traurigkeit und … Nachdenklichkeit. Ihre Sicht der Dinge und ihre Überlegungen faszinieren mich auf gewisse Art und Weise. (Ich mag Ich-Erzähler einfach gerne ;).)


    Der Prolog wirft insgesamt natürlich schon die ersten Fragen auf: wer ist Scylla? Was ist ihre Geschichte? Wie sieht Sias Geschichte aus? Was verbindet sie mit Scylla? Und wie kam sie bis zu diesem Punkt an dem sie jetzt steht? Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen! ;D


    Dann das erste Kapitel ...


    Kapitel 1 fängt auch direkt wieder mit den nächsten Fragen an, die sich mir stellen: Wer sind Janja und Jitka, welchen Bezug haben sie zu Sias und Scyllas Geschichte? Also weiterlesen!


    Jitka tut mir Leid. Was wohl mit Janja passiert währenddessen? Ich komme nicht umhin Empörung zu verspüren über die Geschehnisse oder auch über das Verhalten, dass man Jitka aufgrund ihres Mals entgegenbringt. Doch Aberglauben ist ja besonders in früheren Zeiten recht häufig anzutreffen und alltäglich.


    Ob das übrigens wirklich ein Upir war? Wenn ja, was will er von Jitka? Wenn man es genau nimmt und Jitkas Annahmen stimmen, dann hätte der Upir ihr ja auf gewisse Weise geholfen ihren Verfolgern zu entgehen – und sie dabei selbst verschont. Aber warum … ?


    Und war dieser Traum, den sie da hatte ein Zufall, denn schließlich taucht Jitkas Vater kurz darauf wirklich auf. So, so. Irgendwie bin ich misstrauisch geworden. Das ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zuviel des Zufalls. Er scheint – zumindest auf den "ersten Blick" freundlich zu sein, aber sicher steckt hinter dessen Begründung, warum er nicht bei seiner Tochter war mehr als er ihr sagt oder sagen will. Wie konnte er eigentlich von dem Gewitter wissen, dass zufälligerweise kurz darauf über dem Hof niedergeht? Hat er es gespürt? Oder steckt auch da mehr dahinter?


    Schon wieder mehr Fragen, verflixt! Aber irgendwie bin ich froh, dass diese während des Lesens auftauchen. Es hält die Geschichte spannend und das bereits vom Anfang an! Andere Geschichten brauchen ja durchaus eine Weile, bevor sie die ersten spannenden Fragen aufwerfen … es ist mal eine schöne Abwechslung direkt mitten drin zu sein im Geschehen.


    Bisher liest es sich auch sehr schön und flüssig. Ich hoffe das bleibt so!
    (Oh man, so ein langer Post und vermutlich nur voller Fragen, die sicherlich beantwortet werden, wenn ich weiterlese :P )

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Hallo zusammen,


    ich habe auch den Prolog und das erste Kapitel gelesen bisher und mit ging es genau wie Tolpan, ich habe lauter Fragen im Kopf (die ich an dieser Stelle nicht nochmal aufgreifen werde, da Tolpan sie fast alle gestellt hat :winken:). Die geheimnisvolle Stimmung des Prologs hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Zuerst habe ich mich ein wenig geärget, dass das erste Kapitel dann mit anderen Personen losging, aber da die dort geschilderten Szenen gleich auch wieder so spannend waren, haben sie mich komplett von Sia und ihren Geheimnissen abgelenkt.


    Es ist wirklich unglaublich, dass ich so schnell in die Geschichte eingetaucht bin und den Wunsch habe, schnell weiterzulesen. Das passiert bei mir recht selten, da die meisten Handlungen auch erst ein mal ein wenig in Fahrt kommen müssen.


    Soviel kurz von mir, viele Grüße
    Muertia

  • Hallo alle zusammen :winken:


    Den Prolog habe ich auch schon gelesen und war von der ersten Seite an fasziniert. Durch die Ich-Erzählung ist es so, als würde man selbst Sias Emotionen durchleben.
    Der Tod der kleinen Thea hat mich sehr getroffen, da der Tod von Kinder für mich meistens schlimmer ist, als der von Erwachsenen. Mit Tod bin ich heute auch schon in "Kontakt" gekommen: 1) Heute ist der 5.Todestag meiner Oma und 2) habe ich erfahren, dass jemand sehr nettes aus meinem Schützenverein gestern gestorben ist.
    Wer Scylla ist würde mich natürlich auch brennend interessieren.


    Bevor ich jetzt weiterlesen kann, muss ich wahrscheinlich noch wegen meiner Brille in die Stadt (das könnte ruhig noch bis nächste Woche warten, ich will jetzt lesen ::))


    Lg
    Chibi

    Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich. <br />-Chinesisches Sprichwort-

  • Hallo an alle! Freue mich sehr dabei zu sein. :lesen: ;D


    Gelesen habe ich bisher den Prolog und ich glaube die ersten zwei Kapitel oder drei? ;D Bis Seite 80 bin ich zumindest noch nicht gekommen.


    Den Prolog fand ich sehr intensiv geschrieben. Ich habe sehr mit dem kleinen Mädchen gelitten und Sia fand ich sehr interessant. Der Prolog lag mir aufgrund der Ich-Perspektive etwas mehr, als die folgenden Kapitel.
    Das Eintauchen in Jitkas Welt fiel mir daher im ersten Moment etwas schwer, weil ich aus der Welt des Prologs nicht weg wollte, meine Fragen beantwortet haben wollte. Dennoch wurden einige weitere Fragen aufgeworfen. Vor allem interessiert es mich, wer eigentlich Jitkas Vater ist und was genau passiert, als sie mit "diesem" das Dorf verlässt.


    Bisher ist es sehr spannend geschrieben, entwickelt aber eine ganz andere Atmosphäre als beispielsweise Ritus und Sanctum sie hatten.

  • Hallo!


    Dann sage ich rasch "guten Tag" in die Runde! Freut mich, dass die ersten Seiten gut angenommen wurden. ;D
    Sitze gerade am nächsten Buch aus der Sparte "dunkle Spannung" und werde immer mal wieder reinschauen.


    Es hat einige Leser überrascht, dass das Buch mit dem Krebstod eines Kindes beginnt.
    Zum Hintergrund: Als freier Journalist hatte ich auch mehrere Termine in der Kinder-Onkologie, und meiner Meinung nach ist DAS die härteste Abteilung überhaupt im Universitätsklinikum Homburg. Wenn man sich Fragen über Sinn und Leben stellt, dann sicherlich hier.
    Antworten wird man niemals erhalten. Von wem auch?
    Und weil es meiner Meinung nach zu Wenige gibt, die sich mit dem Tod auseinandersetzen, kam diese Sequenz zum Einstand des Buchs. Nicht unnötig dramatisch, sondern so, wie er sicherlich oft stattfindet. Schlicht und doch brutal. Es war mir einfach ein Anliegen.


    Viele Grüße und spannende Stunden!
    Mahet

  • Hallöchen!


    Also, erst einmal ein dickes Lob für den Prolog. Ich bin ja eh eine Prolog-Vertreterin und wenn sie dann auch geheimnisvoll voll sind, wie dieser hier, dann bin ich glücklich. Zu dem Vergleich Herz, Messgeräte - "Melodie des Lebens" kann ich nur sagen: Respekt. Man hat das Gefühl neben Sia zu stehen, mit ihr und Thea das letzte Stück dieses Weges zu beschreiten und das geht natürlich sehr nahe und trägt mit Sias melancholischen, gefühlvollen Gedanken zu dieser ganz besonderen Stimmung bei: irgendwie still und sehnsüchtig.
    Ich glaube nicht, dass ich zu dem im Stande wäre, was Sia tut.


    Bin natürlich auch schon ganz gespannt, wie's mit Jitka und ihrem Vater weitergeht und diesem ganz speziellen Freund der beiden - und besonders neugierig bin ich natürlich auf die Verbindung zwischen Jitka und Scylla und wo die Kleine da überhaupt hineingerät... Spekulationen über Spekulationen! *seufz* Am besten les ich jetzt dann einfach wieder und lass mich weiter fesseln... :lesen: ;D

    Was mich außerdem interessieren würde: Warum ist das Osmanische Reich der Ort Geschehens? Wie bist du darauf gekommen, Markus, wenn ich das mal so fragen darf?


    Liebe Grüße an alle und tüdldü
    Koboldin

  • Hallo alle zusammen,


    erst einmal vielen Dank an den Autor, der unbewusst direkt meine erste Frage beantwortet hat. Denn um so einen Prolog zu schreiben, der zugleich sachlich, aber auch mitfühlend und bedrückend ist, muss man in irgendeiner Weise damit in Berührung gekommen sein.


    Der Prolog gefiel mir sehr gut, eben weil er nicht auf einer kitschigen, sondern auf einer sachlichen und doch emotionalen Art und Weise beschrieben wurde. Auch wenn man noch nicht weiß, was es damit auf sich hat, aber ich vermute, die Verbindung wird sich im Laufe des Buches herausstellen.


    Denn wir bei Ritus und Sanctum auch wird anscheinend immer zwischen zwei Zeiten gewechselt. Ich persönlich mag so etwas, weil es zwar zuerst viele Fragen aufwirft (da kann ich mich Tolpan uneingeschränkt anschließen), es aber einen förmlich zwingt, dabei zu bleiben, weil man endlich erfahren möchte, was es auf sich hat und wie der Bezug zu den jeweiligen Personen ist.


    Meine Frage an den Autor: Ist es Zufall, dass auch in diesem Buch wie in Ritus und Sanctum zwischen zwei Zeiten gewechselt wird oder ist das mittlerweile eine Art "Markenzeichen"?


    In die Geschichte bin ich ebenfalls sehr schnell eingetaucht und hat so einige Fragen aufgeworfen. Besonders die Verbindung zum "Vater" und dem "Upir" gibt mir einige Rätsel auf und ich kann noch nicht so wirklich für mich ausmachen, wer davon nun der Gute oder der Böse ist. Das Mädchen scheint auf jeden Fall etwas Besonders zu sein, dass als Erwachsene mit Sicherheit eine bestimmte Mission zu erfüllen hat (ob gewollt oder ungewollt).


    Noch ein Satz zu dem Buch: Diese Taschenbuchausgabe finde ich optisch sehr ansprechend. Das doppelte Deckblatt mit der Neonleuchtschrift gibt dem Buch etwas mystisches. Außerdem mag ich Bücher mit großer gut lesbarer Schrift, da es die Augen nicht so anstrengt und ich so stundenlang durchlesen kann.


    Soweit erstmal zu diesem Abschnitt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.


    LG Murkxsi

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Es hat einige Leser überrascht, dass das Buch mit dem Krebstod eines Kindes beginnt.


    Ich weiß gar nicht so sehr was daran überraschend sein soll. Der Klappentext weist ja schon auf die Sterbe-Thematik hin. Nun gut, man kann nicht ahnen, dass es direkt ein Kind sein muß ... aber das ist gerade das was die Szene noch ergreifender macht: die Tragik ein so junges Leben vergehen zu sehen. :(

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Weil ich neugierig war und mir schon dachte, dass das Buch wahrscheinlich viel Historisches mit einfließen lässt, habe ich mal "Upir" bei Google eingegeben und bin ausreichend fündig geworden. ;D


    Nachdem ich jetzt auch die Kapitelaufteilung verstanden habe, kann's ja weitergehen. *g* Habe jetzt Kapitel 2 gelesen. Es schweben viele Fragen in der Luft, weil viele Dinge nur sehr kurz angerissen werden. Ich bin sehr gespannt, wie die Forschung von Jitkas Vater genau ausehen wird und wer der Baron aka "der Upir" den nun wirklich ist.


    Im Vergleich zu Sanctum läuft die Geschichte noch etwas schleppend an; der Sog in die Geschichte ist noch nicht stark genug, bzw. es fehlt mir noch etwas der Draht zu den Personen. Ich hoffe, dass kommt aber noch. Es mag auch daran liegen, dass ich kurz vorher Tender Bar beendet habe, dessen Sprache emotional so ganz anders auf mich gewirkt hat.

  • Hallihallo!
    Als erstes möchte ich etwas zum Prolog sagen:
    Auch ich fand den Tod der kleinen Thea sehr berührend.Es war wirklich als würde man "Sia" sein.Dieses Beschreiben der verschiedenen Stufen bzw. Ebenen der Trauer, wirklich authentisch.
    Und wie Koboldin auch schon erwähnt hat, das Leben mit einem Konzert bzw. mit einer Melodie zu vergleichen.
    Im ersten Moment erscheint es einem eventuell etwas, wie soll ich sagen, krass?Doch im nächsten Augenblick fragt man sich welcher Vergleich den bitte sonst passen sollte!
    Das wäre meine Frage an dich Markus, wie kam es zu dieser Idee?
    Weiter mit den ersten Kapiteln:
    Selbstverständlich drängen sich Fragen auf, wie etwa, in welchem Zusammenhang Jitka und die ominöse Scylla stehen oder wer bzw. was Jitka´s Vater wirklich ist.Auch die Gestalt des Upir verspricht Spannung.
    Dies ist mein erstes Buch von Markus, und es hat wirklich versprochen was Koboldin mir erzählt hat!^^
    Alles in allem freu ich mich drauf heute Abend noch weiterzulesen!



    liebe Grüße Celina

    Melancholie ist süße Vergnügen traurig zu sein...

  • So, ich habe nun auch das zweite Kapitel beendet.


    Zunächst wurden mir zumindest ein paar meiner Fragen beantwortet. Der Fremde (also wirklich ein Upir?!) war nicht untätig, als die Türken Jitka verfolgten. Dachte ich es mir doch. Die genauen Gründe bleiben aber noch im Dunkeln. Und Karol hatte also tatsächlich mit dem plötzlichen Gewitter zu tun, wie wir erfahren. Die Frage des "Wie?" bleibt natürlich, vielleicht wird sie noch beantwortet. Auf jeden Fall ist es doch ein recht skrupelloses Verhalten all jene zu vernichten, die sich an Jitka erinnern könnten. Jetzt stellt sich die Frage des Warums? Warum passiert das? Was wird Jitkas Aufgabe sein? Was ist die besondere Bedeutung ihrer Herkunft?


    Und dabei dachte ich schon dieses Kapitel wirft weniger Fragen auf. :P
    Naja, die Frage, die mich noch am meisten beschäftigt:
    Was zum Henker ist an funkelnden Perücken so toll?
    :-\
    Seltsame Mode. ;D


    In diesem Kapitel hatte ich einige Schwierigkeiten mit Jitka zu fühlen. Jedenfalls wechselt ihre Gemütsruhe für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. Die Nachricht vom Tod ihrer Mutter scheint sie mir ein wenig zu einfach wegzustecken. Und dann ist sie im einen Moment misstrauisch gegenüber ihrem Vater, einige Zeit später hat sie aber wieder vollstes Vertrauen gefasst und will ihm ganz nahe sein. Verstehe das wer will. Vielleicht ist mir ein (abenteuerlustig-veranlagtes) 8-jähriges Mädchen aber auch einfach zu fremd? Ich weiß es nicht ...


    Nun ja, wie ich sehe ist Sia im nächsten Kapitel wieder dran, ob es mir das einfacher macht? ;)
    Zwei wechselnde Handlungsstränge finde ich jedenfalls nicht so schlecht, das erhält die Spannung sehr gut.
    Ich hoffe mal die Geschichte wechselt nicht zu selten (oder zu häufig, das geht ja auch) zwischen diesen Ebenen. :)



    Noch ein Satz zu dem Buch: Diese Taschenbuchausgabe finde ich optisch sehr ansprechend. Das doppelte Deckblatt mit der Neonleuchtschrift gibt dem Buch etwas mystisches. Außerdem mag ich Bücher mit großer gut lesbarer Schrift, da es die Augen nicht so anstrengt und ich so stundenlang durchlesen kann.


    Da kann ich nur zustimmen ... bis auf eins: das Buch ist fast so groß wie ein Hardcover und demnach ziemlich unhandlich. Leider. Ich mag kleinere Taschenbücher lieber.

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Hallo Ihr Lieben,


    erstmal ein herzliches "Hallo" in die Runde und ganz besonders an Markus! Danke, dass du uns begleitest! :-*


    Ich muss sagen, das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Prolog war sehr emotional und ich habe mit Sia richtig mitgelitten. Der Tod von einem Menschen ist immer schwer, aber wenn es dann auch noch ein Kind ist, ist das Ganze so richtig traurig! :'(



    Und wie Koboldin auch schon erwähnt hat, das Leben mit einem Konzert bzw. mit einer Melodie zu vergleichen.
    Im ersten Moment erscheint es einem eventuell etwas, wie soll ich sagen, krass?Doch im nächsten Augenblick fragt man sich welcher Vergleich den bitte sonst passen sollte!
    Das wäre meine Frage an dich Markus, wie kam es zu dieser Idee?


    Diesen Vergleich finde ich auch sehr schön! Würde mich auch interessieren, wie du, Markus, auf die Idee dazu gekommen bist? Finde die Vorstellung sehr schön, dass jedes Leben eine bestimmte Melodie spielt. :herz:


    Der Wechsel zwischen den Zeiten finde ich sehr schön! Bin ein Fan von so Zeitsprüngen in Romanen. Natürlich bleibt dadurch die Spannung erhalten, weil man sich als Leser gleich fragt, was die Geschichte über Janja und Jitka mit Sia zu tun hat, also muss man schnell weiter lesen! ;)
    Und auch in der Vergangenheit zieht einen das Buch sofort in seinen Bann: Janja wird verhaftet und Jitka muss fliehen! Udn keiner im Dorf will ihr helfen! >:( Anscheinend ranken sich ja schon einige Gerüchte um ihren Vater und das Mal auf ihrem Arm machte die Sache wohl nicht besser!


    Ich weiß noch nicht, wie ich Jitka's (angeblichen?) Vater einordnen soll: Anscheinend hat er Janja ja wirklich geliebt und will sich jetzt um Jitka kümmern. Aber was ist ihre Bestimmung? Wer ist er? Wo war er? Und was will der andere Upir von ihr? Bevor ihr Vater da war, hat er sie ja vor den Türken beschützt, also hat er wohl wenn dann auch was mit ihr vor, oder? Und sehr erschreckend, dass Jitka's Vater ihre Spuren quasi komplett verwischt! :o



    In diesem Kapitel hatte ich einige Schwierigkeiten mit Jitka zu fühlen. Jedenfalls wechselt ihre Gemütsruhe für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. Die Nachricht vom Tod ihrer Mutter scheint sie mir ein wenig zu einfach wegzustecken. Und dann ist sie im einen Moment misstrauisch gegenüber ihrem Vater, einige Zeit später hat sie aber wieder vollstes Vertrauen gefasst und will ihm ganz nahe sein. Verstehe das wer will. Vielleicht ist mir ein (abenteuerlustig-veranlagtes) 8-jähriges Mädchen aber auch einfach zu fremd? Ich weiß es nicht ...


    Ich finde Jitka's Verhalten ganz gut nachvollziehbar. Ich denke sie versucht den Gedanken an ihre Mutter auch zu verdrängen, weil sie den Tod von ihr bestimmt auch nicht wahr haben möchte. Und ihr Verhalten ihrem Vater gegenüber ist auch verständlich: Einerseits sehnt sie sich nach jemandem, der für sie da ist und er ist ihr ja auch schon in ihren Träumen erschienen. Andererseits ist sie natürlich unsicher und weiß nicht, was sie davon halten soll, dass ihr Vater einfach so aus dem Nichts auftaucht!



    Naja, die Frage, die mich noch am meisten beschäftigt:
    Was zum Henker ist an funkelnden Perücken so toll?
    :-\
    Seltsame Mode. ;D


    :D


    Es entstehen wirklich Fragen über Fragen! Da hilft wohl nur :lesen:! ;D


    Wollte auch noch erwähnen, dass ich die Aufmachung des Buches auch sehr edel finde! 8)


    Liebe Grüße
    Tammy

  • Hallo zusammen! :winken:


    Das Buch hat mich auch sofort gepackt. Der Prolog ist ganz schön heftig, man hat durch die Sicht von Sia das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Eigentlich mag ich Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben wurden, nicht so sehr. Aber hier hat mich das gar nicht gestört, im Gegenteil, es macht die Geschichte erst richtig lebendig. Der Tod von Thea hat mich traurig gestimmt. Auch frage ich mich, was Scylla mit Sia zu tun hat. Die Beschreibung von der Melodie des Lebens hat mir sehr gut gefallen!


    Das erste Kapitel ist sehr geheimnisvoll, besonders als der Upir und Jitkas Vater Karol auftauchen. Und dann die merkwürdigen Blitze, die auf den Hof niedergehen, kaum sind Jitka und Karol von dort weggefahren. Ich bin schon sehr gespannt, ob Karol wirklich so nett ist, wie er sich hier gegeben hat. Oder ist er am Ende doch der Upir? Und was er wohl jetzt mit Jitka vorhat? Einfach nur spannend!


    Zum Buch möchte ich noch sagen, dass mir der Einband sehr gut gefällt. Es ist ein Blickfang mit dem leuchtend grünen Schriftzug. Auch die Muster auf den ersten Seiten des Kapitels finde ich sehr ansprechend. Es macht das Buch wirklich zu etwas besonderem. :lesen:


  • Ich finde Jitka's Verhalten ganz gut nachvollziehbar. Ich denke sie versucht den Gedanken an ihre Mutter auch zu verdrängen, weil sie den Tod von ihr bestimmt auch nicht wahr haben möchte. Und ihr Verhalten ihrem Vater gegenüber ist auch verständlich: Einerseits sehnt sie sich nach jemandem, der für sie da ist und er ist ihr ja auch schon in ihren Träumen erschienen. Andererseits ist sie natürlich unsicher und weiß nicht, was sie davon halten soll, dass ihr Vater einfach so aus dem Nichts auftaucht!


    Deine Erklärung leuchtet mir schon ein. Logisch kann ich es auch nachvollziehen ... aber auf emotionaler Ebene fällt mir das einfach schwer. ;)



    Wer ist er? Wo war er? Und was will der andere Upir von ihr? Bevor ihr Vater da war, hat er sie ja vor den Türken beschützt, also hat er wohl wenn dann auch was mit ihr vor, oder?


    Tja, der Upir und der Vater scheinen sich nicht recht zu mögen.
    Beide sind aber an Jitka interessiert ...
    ... ich vermute: Konfliktpotential.
    (Was für eine Überraschung! *g*)

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Hallo zusammen,


    vorweg erstmal ein herzliches Dankeschön an Markus, dass Du uns mal wieder begleitet! ;D Die Leserunden waren bisher immer der Hit von daher gehe ich jetzt nur vom besten aus... ;D


    Der Prolog ist einerseits heftig, andererseits auch äußerst gelungen. Emotionen und Eindrücke werden aus ungewöhnlicher Sicht ziemlich nachvollziehbar und gefühlvoll geschildert... :o Aber - jetzt mal von der schrecklichen Situation abgesehen - die ersten Spekulationen beginnen zeitgleich: da ja nun bekannt ist, dass es sich um einen Vampirroman handelt, ist meine erste Annahme die, dass Sia eine Vampirin sein muss (wenngleich in ihrem menschlichen Leben soetwas wie eine inoffizielle Sterbebegleiterin). Schließlich gibt es ein paar Hinweise - unter anderem ihr Alter, das zumindest ihr Pass auf 37 angibt (und sie jünger ausschaut), Sia beispielsweise aber einige Jahrhunderte den Tod erfühlt hat.


    Deshalb nach guten 60 Seiten die erste Vermutung: Sia = Jitka = Scylla?


    Jitka tut mir leid, obwohl ich gleichzeitig den Verdacht habe, dass sie ein aufgewecktes, willensstarkes und mutiges Mädchen ist und das Verschwinden der Mutter halbwegs (so gut es eben geht) wegstecken kann. Der Vater ist mir da schon etwas suspekter - wieso taucht er erst jetzt auf? Zufällig kurz nach dem Verschwinden von Jitkas Mutter? Also ich nehme ihm die Geschichten nicht ab... Ob er ein Vampir ist?
    Und was hat es mit dem Mal an Jitkas Arm auf sich? Fragen über Fragen... :-[ Deshalb nichts wie weiter! ;D


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Hallo zusammen.


    Mit einem Tag Verspätung schließe ich mich euch nun auch an. Gelesen habe ich gerade mal den Prolog, aber ich werde ganz schnell aufholen, schätze ich. Der Prolog liest sich einfach toll (und ist sehr traurig, ich hatte beim Lesen feuchte Augen :'( ). Ich habe so schnell die Seiten umgeblättert, dass ich sogar eine eingerissen habe :o . Ich würde sagen, das spricht schon mal für das Buch! ;) .


    Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, wirkt sehr edel. Die Schrift ist angenehm groß, kein Vergleich zu meiner vorherigen Lektüre, bei der ich meine Augen doch sehr anstrengen musste.


    Eure Beiträge werde ich mir durchlesen, sobald ich mit diesem Abschnitt durch bin.


    ***
    Aeria

    Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

  • Hallo an alle,


    ich bin jetzt mit diesem Teil fertig (konnte mich gestern Nacht nicht zurückhalten und habe trotz Arbeit heute früh weitergelesen).


    Also einiges ist mir jetzt tatsächlich klarer, aber dafür habe ich mindestens wieder doppelt so viele Fragen im Kopf.


    Mit Jitka selbst werde ich noch nicht 100% warm. Sie fasst mir zu schnell Vertrauen zu ihrem Vater und fügt sich scheinbar leicht in ihre neue Lebenssituation. Aber vielleicht auch nur, weil sie wenige Möglichkeiten hat, etwas anderes zu machen?


    Der Tod der Mutter ist mir auch sehr suspekt. Die Erklärung des Vaters gegenüber Jitka scheint ja gelogen zu sein, aber weiter wird dazu auch nichts gesagt. Er trauert auch nicht wirklich, so kommt es mir zumindest vor. Und Jitka versteht entweder noch nicht ganz, was da passiert oder sie glaubt wohl schlichtweg nicht an den Tod der Mutter, denn sonst wäre es wohl viel schlimmer für sie als es hier dargestellt ist oder?


    Zum Vater selbst kann ich gar nicht sagen ob ich ihn mag oder nicht. Ich schwanke immer hin und her, was sicherlich auch so gewollt is ;) Jedesmal wenn er mit Jitka redet, kommt er mir liebevoll und nett vor, aber wenn ansonsten von ihm die Rede ist, fühle ich mich eher so: ???. Die Sache mit dem Upir verspricht zumindest noch spannend zu werden!
    Und welche Fähigkeiten besitzt der Vater wirklich? Die Blitze im alten Dorf scheinen ja von ihm verursacht worden zu sein...


    Fragen über Fragen, ich lese schnell weiter, nachdem ich nun endlich von der Arbeit zu Hause bin.


    Bis später,


    Muertia

  • Hi erstmal ;D


    So, da ich nun endlich Internet habe, kann ich auch mal ein bisschen was schreiben ;)


    Der Einband hat mir schon mal super gefallen, nur etwas abschreckend war die dicke des Taschenbuches schon :-[ * eingeschüchtert bin*


    Als erstes mal zum Prolog, eigentlich mag ich den Ich-Erzählstil nicht so gerne, aber hier bei Sia finde ich ihn richtig passend. Man wird sozusagen direkt ins Geschehen rein gestellt, und die Geschichte fängt erst mal richtig traurig mit dem Tod von Thea an. Ich finde gut, dass man den Tod des Mädchen gleich mit erlebt, da bekommt man richtiges Verständnis warum Sia anfangen will dieses Buch über Scylla zu schreiben. Die Idee mit der Melodie des Lebens fand ich richtig gut, und hat mir super gefallen ;D



    Zum ersten Kapitel:
    Wieder kommt man direkt im Geschehen an und lange Vorerzählungen werden sich auch gesparrt. Jitka tat mir richtig leid, und man konnte ihr Handeln sowie ihre Gefühle (meiner Meinung nach) teilweise gut nachvollziehen. Obwohl ich mir auch dachte, dass sie etwas seltsam reagiert, ich weiß ja nicht, aber würde uhr plötzlich ein Mann vor mir stehen und mir sagen er wäre mein Dad, würde ich auf dem Absatz kehrt machen, aber vielleicht liegt ihr Handelsweise auch nur daran, dass sie ihr Mutter so sehr vermisst und einfach wieder Hoffnung haben will, wie in ihrem Traum...
    Am besten finde ich, die vielen Fragen die jetzt schon auftauchen, da kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen weil man unbedingt Antworten haben will....


    Zum zweiten Kapitel:
    In diesem Kapitel komme ich mit Jitkas Denk und Gefühlsweise nicht mehr wirklich zurecht,
    Tammy1982 hat mir zwar etwas geholfen ( von wegen Gedanken an Mutter verdrängen etc....), aber trotzdem finde ich hat sie für ein 8-jähriges Mädchen etwas ... sagen wir nicht nachvollziehbare Gefühlsweisen...
    Und wieder stehe ich am Ende von einem Kapitel und eigentlich wurde ein paar Frage ja geklärt, aber für mich hat es den Anschein als würde für jede geklärte Frage drei neue dazu kommen.... ??? (Umso besser, dann hört man nicht mehr so schnell mit dem Lesen auf ;D )


    Die Perücken sind wirklich so eine Art für sich (erinnert mich an frühes Frankreich :D )


    Auf jeden Fall werde ich gleich weiter lesen, bin schon gespannt, wie viele Fragen im 3.Kapitel dazu kommen ;)

    Man kann ein Buch lesen oder man kann ein Buch fühlen.