02 - 1. Buch: Kapitel III bis Kapitel V (bis Seite 158)

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  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln III bis V (bis Seite 158) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Wie ich bereits vermutet habe, kann man sich in dieses Buch richtig einlesen. Mit Jittka bzw. jetzt Scylla und ihrem "Vater" Karol komme ich sehr gut zurecht. Die Figur Sea oder Hel bereitet mir dagegen ein wenig Probleme.


    Die Szene mit dem Kampf empfand ich als unwirklich, was es wahrscheinlich auch sein soll. Aber irgendwie konnte ich mich da nicht so richtig einlesen.


    Unerwartet stieß ich dann auf etwas mir Vertrautes: Das Mephisto in Leipzig, in dem ich bei meinem Leipzig-Besuch ebenfalls am Fenster gesessen habe. Was es allerdings mit den 4 Namen auf Sia's Liste auf sich hat, kann ich noch nicht so richtig deuten. Und warum muss sie sie töten?


    Auch die weiteren Seiten ergeben mal wieder mehr Fragen als Antworten. Die Doppeldeutigkeit des Namens Scylla gefällt mir. Immer mehr wächst in mir der Verdacht, dass Scylla und Sia ein und die gleiche Person sind. Warum sonst sollte sie die Geschichte von Scylla aufschreiben bzw. kennt sie so genau?


    Auch das Auftauchen des "Bruders" Marek lässt nichts Gutes erahnen. Irgendetwas führt er im Schilde. Zumindest macht er keinen sympathischen Eindruck. Ihre Emotionen, als sie den jungen Mann mit dem "vertrauten" Gesicht trifft, lassen mich mit der Figur Sia ein wenig wärmer werden.


    Immerhin erfährt man ein wenig über die Cognatio, anscheinend einem Geheimbund und über die Upire.


    LG Murkxsi

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich bin jetzt durch mit Kapitel 3, also etwa auf Seite 110.


    Dieses Kapitel war also zweigeteilt. Zum einen ist da die Gegenwart mit Sia, zum anderen die wissbegierige Jitka, die in der Vergangenheit immer mehr Wissen in sich aufsaugt.


    Zur Gegenwart: Es ist schon recht heftig, wie Sia ihren emotionalen Schmerz mit körperlichem Schmerz bekämpft. Es ist ihr Ventil, ja, und ein Ventil wird sie bei dieser Arbeit, die sie macht, sicher brauchen - trotzdem: Wie man Schmerz anregend empfinden kann entzieht sich dann doch meiner Vorstellungskraft. Allerdings gibt es ja auch tatsächlich Menschen, die Schmerz mögen oder als befreiend empfinden. Also abwegig ist es sicher nicht.
    Noch weniger verstehe ich aber wie Menschen solche Kämpfe gut finden können. ::) Ich finde es irgendwie abartig, besonders mit dem ganzen Gehabe (der Show) drumherum. Sia sagt ja selbst, dass es ihr nicht gefällt. Und das kann ich widerum gut nachvollziehen ... passt schon. ;)


    Zur Vergangenheit: Jitkas Wissensdurst und ihr Lerntempo ist mir schon fast unheimlich. Ist sie nicht immer noch 8 Jahre alt? Oder doch schon 9 (obwohl das ja nicht so den Riesenunterschied nun macht)? Zudem kommt ihr Wunsch nach Rache. Jitka wirkt auf mich so viel älter als sie sein sollte bzw. als sie ist. Und ihr Vater ist mir mittlerweile ein wenig unheimlich. Hat Jitka nicht gesagt, sie würde ein Heulen aus den unteren Räumen hören? Seziert ihr Vater wirklich nur Tote ... oder auch Lebendige? Das wäre ja ... :o



    Auch die weiteren Seiten ergeben mal wieder mehr Fragen als Antworten. Die Doppeldeutigkeit des Namens Scylla gefällt mir. Immer mehr wächst in mir der Verdacht, dass Scylla und Sia ein und die gleiche Person sind. Warum sonst sollte sie die Geschichte von Scylla aufschreiben bzw. kennt sie so genau?


    Die Doppeldeutigkeit - ja, die hat was ... und der Verdacht ereilte mich gerade eben auch.


    In Sias Abschnitt im dritten Kapitel gab es auch dieses Zitat, was mich eine Weile beschäftigt hat:
    "Scylla hat es nicht geschafft, Theas Monster zu verjagen. Meinem Gegner wird dieses Glück nicht widerfahren."
    Ich verstehe das im Moment so, dass dieser Regen-Gegner (er wird von Sia auch Monstrum genannt) nicht das Glück hat, dass Scylla ihn nicht verjagen kann.
    Mit anderen Worten: Scylla kann ihn verjagen.
    Und diejenige, die das Monstrum besiegt, ist Sia.
    Also Sia = Scylla?
    Wäre eine Möglichkeit.
    Aber vielleicht habe ich diese zwei Sätze ja auch total falsch ausgelegt?

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

    Einmal editiert, zuletzt von Tolpan ()


  • Die Szene mit dem Kampf empfand ich als unwirklich, was es wahrscheinlich auch sein soll. Aber irgendwie konnte ich mich da nicht so richtig einlesen.


    Mit diesem Abschnitt bin ich auch nicht zurecht gekommen. Während Sia im Prolog faszinierend und geheimnisvoll auf mich wirkte und ich mehr wissen wollte, finde ich sie jetzt abstoßend und unsympathisch. Ich kann einerseits den Reiz dieses Extremums nachvollziehen, um ihr eigenes Leiden darzustellen, finde es aber arg gewöhnungsbedürftig.
    In dem Abschnitt, wo wir sie als Türsteherin erleben und Marek auftaucht, finde ich sie wieder interessanter. Vor allem, als sie in dem Jungen eine Person aus ihrer Vergangenheit wiedererkennt, der sie offensichtlich sehr nahe stand, wird sie für mich emotional wieder greifbarer.


    Mit Karol und Jitka werde ich noch immer nicht so ganz warm. Ich würde mich dabei gerne mehr auf Jitka einlassen, aber fühle mich als Leser noch zu sehr auf Distanz gehalten. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Karol wecken durchaus mein Interesse. Bin gespannt, was er draußen im Wald die ganze Zeit so treibt.

  • So, Kapitel 4 und 5 sind auch gelesen.


    Sehr interessant fande ich einen von Sias Gedankengängen: warum sie sich nicht selbst tötet. Diese Frage habe ich mir selbst schon gestellt und es ist nett, dass Sia das aufgreift und beantwortet. Ich hätte damit jetzt nicht gerechnet, ist aber ein interessanter Aspekt. :)


    Was ich von der Liste halten soll, weiß ich auch noch nicht so Recht. Es scheint ja eher eine Verwandten-Liste als eine Todes-Liste zu sein, aber warum kann es dann sein, dass sie diese Leute möglicherweise umbringen muß? :o Es scheint ihr ja durchaus etwas an diesen Menschen zu liegen ... oder irre ich mich da? Mareks Auftauchen wirft natürlich auch einige Fragen auf. Er macht einige Andeutungen, was wohl in der Vergangenheit passiert ist. Aber viel erfährt man nicht. Verflixt, das ist fies. Und spannend! Außerdem frage ich mich jetzt verstärkt was Sia und Marek denn sind? Anscheinend ist es ihnen doch möglich zu altern bzw. ihre Körper verfallen. Und Marek will wissen warum Sia da mehr "Glück" hat.


    Hier gefällt mir Sia übrigens besser als in dem Kapitel davor. Sie ist ein wenig sympathischer, wenn sie nicht gerade Schmerzen als Anregung empfindet. *g*


    Mit Jitka aka Scylla kann ich mich mittlerweile weniger anfreunden. Irgendwie erscheint sie mir nach dem Namenswechsel sehr kalt (und das in so jungen Jahren). Ich finde keinen Zugang zu dem Mädchen, die Erzählung bleibt einfach zu sehr auf Distanz zu ihr. Interessant ist ihre Geschichte trotzdem ... ich bin gespannt ob der Hirtenjunge vielleicht noch eine Rolle spielt? Wenn der Verdacht Sia = Scylla stimmt ... naja, Sia hat ja im Kapitel zuvor ein "bekanntes Gesicht" gesehen, nicht? *rumrätsel*


    Der Kampf mit der Upirina und das anschließende sezieren ... war auch ... :o
    Allerdings war DAS für mich eher unwirklich ... Puh.

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  • Zu Kapitel 5: Wir erfahren ein bisschen mehr über die Upire und unterschiedliche Arten von Vampiren. Das hat mir gefallen.
    Ich fand auch die Situation mit der Ziege recht interessant und Scyllas Interaktionen mit den Hirten, hier kommen wir ihr nun ein bisschen näher.
    Den kleinen Kampf mit der Upirinia und die anschließende Sezierung fand ich gut beschrieben, es kam Spannung auf. Jetzt juckt es mich schon mehr in den Fingern weiterzulesen.


    :lesen:


  • Der Kampf mit der Upirina und das anschließende sezieren ... war auch ... :o
    Allerdings war DAS für mich eher unwirklich ... Puh.


    Ich muß noch einmal kurz hierauf zurückkommen, weil ich eben keine Zeit hatte.


    Ich fand den Kampf und das Sezieren zwar recht unappetitlich, aber dankenswerterweise bin ich beim Lesen mit einem weitaus stärkerem Gemüt bedacht als beim Filme anschauen. ;D Die Beschreibungen waren recht genau, aber gleichzeitig empfand ich sie wieder als sehr sachlich und distanziert, ähnlich wie sich derzeit schon mein Verhältnis zu Scylla darstellt. Das fand ich daran irgendwie so unwirklich: das es an sich zwar unappetitlich ist, aber das es mich (trotz des Lesens) so wenig nahe geht, so wenig berührt. Man, da bin ich ja mal gespannt wie es weitergeht.



    Ach ja, zwei Fragen hätte ich noch:
    -> Zum einen - warum gerade Leipizig? Oder gibt es dafür keinen besonderen Grund?
    -> Und zum anderen: Scylla findet in der Literatur westlicher Wissenschaftler nicht wirklich viel über Upire (& Co.). Karol erzählt ihr daraufhin, dass diese mehr den Osten bevorzugen. Jetzt interessiert mich einfach mal: warum ist das eigentlich so? Das ist jetzt nicht speziell auf dieses Buch bezogen sondern eine allgemeine Frage warum der Vampirglaube eher aus dem östlichen Raum kommt. Ist das einfach so ... oder gibt es da noch mehr Hintergründe?

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  • Auch ich habe erst Kapitel Drei gelesen:



    Mit diesem Abschnitt bin ich auch nicht zurecht gekommen. Während Sia im Prolog faszinierend und geheimnisvoll auf mich wirkte und ich mehr wissen wollte, finde ich sie jetzt abstoßend und unsympathisch. Ich kann einerseits den Reiz dieses Extremums nachvollziehen, um ihr eigenes Leiden darzustellen, finde es aber arg gewöhnungsbedürftig.


    Auch ich war erst recht schockiert über die Wandlung der Sia.Dabei meine ich jedoch lediglich den Gegensatz zu Prolog und Anfang Kapitel 3.Im Prolog wurde zwar ein "Ventil" erwähnt, jedoch hätte ich nie erwartet das es so aussieht.Doch man sagt ja immer stille Wasser sind tief und schmutzig.


    Als es dann weiter mit Jitka und Karol geht, hat der Puls Zeit sich etwas zu verlangsamen, denn ich finde man geht mit Sia richtig mit.


    Ich denke die Erste Deutung ist richtig, doch meiner Meinung nach sind Sia und Scylla nicht die selbe Person dafür spricht auch der Satz:"Das Mädchen hatte sie zu lange beschäftigt:"


    Sehr faszinierend ist auch Karol.Mal scheint es er will seine Tochter beschüzen, mal für seine Zwecke benutzen(was auch immer jene sein mögen).


    Nund enn auf zud en nächsten Kapiteln!

    Melancholie ist süße Vergnügen traurig zu sein...

  • Hallo, hallo!


    Auf Sia bezogen ist: Wo Schatten ist, gibt es auch Dunkelheit. >:D
    -Kämpfe: gibt es wirklich. Vielleicht auch in der Art, DAS weiß ich nicht. Es gibt jedoch 1. auf youtube genügend Videos mit CageFights, 2. in den USA eine "Tradition" des Hinterhofkampfs, bei denen sich die Kontrahenten mit Tackern, Neonröhren (wie im Buch) bearbeiten. Habe ich in einer Doku gesehen und fand es so faszinierend-schockierend, dass ich das Thema unbedingt verwenden wollte.
    -Leipzig: Ich mag Leipzig. Bedingt durch die Buchmesse und das WGT bin oft dort, die Gothik-Szene ist recht ausgeprägt dort, was meiner musikalischen Vorliebe sehr entgegen kommt.
    -Vampire und Osten: Zu den Vampiren bringe ich meine Recherchen im Herbst als kleines Heftchen raus, damit die Leserinnen und Leser selbst nachforschen können. Im Westen herrschte die Tradition der Hexen und Werwölfe, im Osten mehr die TRadition des Vampirs. Interessanterweise läuft durch Deutschland die Grenze, und je weiter man nach Westen kommt, um so weniger stößt man auf Vampire. Dazu kommt, dass der Balkan lange Zeit "verbotenes" Gebiet war, bedingt durch die Vorherrschaft der Osmanen. So gelangte nur wenig von dort in den Westen. Das änderte sich richtig erst mit dem Vorfall in Medvegia.


    Grüße
    Mahet

  • Hoihoi,


    Also, eins nach dem anderen. Erstens: Sia. Ich muss sagen, der erste Gedanke, als ichd en Kampf las, war, das mir das alles ein wenig masochistisch vorkommt. Schon ziemlich heftig. Ich finds aber auch mutig sowas zu überhaupt zu schreiben und der Charakter wird meiner Meinung nach dadurch auch irgendwie menschlicher, den wir existieren schließlich auch nicht nur als schwarz und weiß, sondern in Grautönen. Die Sache mit dem "Schmerz empfinden, um lebendig zu sein" erinnert mich auch an das Ritzen, das viele jüngere Leute betreiben. Da ich mich ab und zu in der Goth-Szene bewege, kenn ich auch ein paar, die das leider... durchmachen/-machten. Die Menschen haben was erlebt, was so dermaßen weh tut, dass es befreiend wirkt, wenn sie ihren Körper verletzen. Bei Sia ist es ja genauso - und das, was sie durchmacht, mit dieser Totenwache, der Tatsache, dass sie ihre eigenen Verwandten (meiner Meinung nach sind das ihre Nachkommen) töten muss, gibt ihr durchaus den Grund, in ihrem Inneren so einen Knoten zu haben. Ich betrachte Sia als ein sehr emotionales Wesen - und kann sie eigentlich schon gut leiden.
    Toll auch, dass sie in der Gothic Szene arbeitet, schööööööne Musik :) (aber "Das Ich"? Konnte das nicht "Oomph!" sein?! ;D )
    Natürlich frag ich mich auch immer mehr, was Sia eigentlich ist. Und ich hoffe, dass der süße Goth-Junge wiedervorkommt - in mir schlägt einfach das Herz einer Romantikerin... ^^


    Zweitens: Scylla. Scylla!!!! Jetzt ist mir auch wieder eingefallen, woher ich den Namen kenne: das war das Monster, an dem Odysseus vorbei musste! War sie nicht eine Frau, die dummerweise denselben Mann lebte wie Circe? Und Circe übermannte die Eifersucht, sodass sie Scyllas Badewasser vergiftete, aus dem Letztgenannte dann als Monster entstieg.
    Wieder kann ich nur sagen, die Vergleiche und die Hintergründe, die das Buch bietet, sind echt super. Da steckt so viel drin!
    Ich glaub auch, dass Jitka/Scyllas Geschichte ziemlich tragisch endet, da ihr Vater wohl der Ansicht ist ihr was Gutes zu tun, indem er sie zur "Größten unter den Lebenden und Toten" macht. Ärmes Mädel. Außerdem scheint sie wohl wirklich irgendwelche Kräfte zu besitzen (schnelles Lernen, außergewöhnliche Geschicklichkeit), die wohl von ihrem Vater stammen, der ja auch nicht nur ein einfacher Mensch ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass da nochmal ein Zusammenhang zu dem Teifelsmal ist.


    Naja, dann les ich einfach mal Kapitel fünf. Es wartet schon sehnsüchtig auf mich - oder umgekehrt ;D


    Liebe Grüße,
    Koboldin


  • Mit diesem Abschnitt bin ich auch nicht zurecht gekommen. Während Sia im Prolog faszinierend und geheimnisvoll auf mich wirkte und ich mehr wissen wollte, finde ich sie jetzt abstoßend und unsympathisch. Ich kann einerseits den Reiz dieses Extremums nachvollziehen, um ihr eigenes Leiden darzustellen, finde es aber arg gewöhnungsbedürftig.


    So erging es mir auch. Das sind zwei völlig unterschiedliche Seiten von Sia. Vielleicht ist es aber nur deshalb so erschreckend, weil Sia ihre Trauer und Machtlosigkeit gegenüber dem Tod durch Gewalt und Schmerz verarbeitet. Unsere Gesellschaft verdammt so ein Verhalten. Wenn sie ihre Gefühlsaufwallung durch sportliches Training, etwa Joggen etc., abbauen würde, wäre es akzeptabler.


    Jitka lernt mit einem beachtlichen Tempo. Zusammenhänge begreift sie sehr schnell, etwas zu schnell für eine durchschnittliche 8-Jährige. Liegt das am väterlichen Erbe?


    Eine Folge ihrer raschen Auffassungsgabe ist es, dass ihr Vater vorzeitig beschließt ihr die Kellergewölbe zu zeigen. Das unterste wäre für jedes Kind das reinste Gruselkabinett. Bei Jitka siegt die Wißbegier über die Angst, wenngleich sie sie nicht ganz ablegen kann.


    Bei der letzten Szene musste ich gleich an Frankenstein denken. Hat er die Leichen wirklich alle vom Friedhof gestohlen oder hat er für einige vielleicht selber gesorgt. An Jitkas Stelle hätte ich jetzt sicher ein etwas arg gespaltenes Verhältnis zu meinem Vater. :o
    "Ich werde dir helfen die Größte zu werden."
    Die Größte wovon?

  • Huhu,


    so ich bin nun auch mit diesem Abschnitt fertig obwohl mich heute Nachmittag ein kurzer Mittagsschlaf überrascht hat :schnarch:.


    Ihr habt schon ziemlich viel geschrieben zu den verschiedenen Szenen, mit denen wir hier konfrontiert werden.



    Mit diesem Abschnitt bin ich auch nicht zurecht gekommen. Während Sia im Prolog faszinierend und geheimnisvoll auf mich wirkte und ich mehr wissen wollte, finde ich sie jetzt abstoßend und unsympathisch. Ich kann einerseits den Reiz dieses Extremums nachvollziehen, um ihr eigenes Leiden darzustellen, finde es aber arg gewöhnungsbedürftig.


    Das ging mir gar nicht so. Ich fand eher, dass es trotz der Gegensätzlichkeit zum Prolog gut zu Sia passte. Ungewöhnlich ist hier vor allem, dass eine Frau an solchen Kämpfen teilnimmt und wie überlegen sie zu sein scheint. Sia ist sich ja 100% sicher, dass sie gegen jeden Gegner gewinnt und zögert das Ende der Kämpfe nur hinaus, um auch etwas davon zu haben (nämlich den Schmerz). Die Vorstellung mit dem körperlichen Schmerz den seelischen Schmerz in den Griff zu bekommen ist auch nicht ganz ungewöhnlich. Zumindest findet man so etwas in unserer "normalen Welt" auch häufiger, wenn auch nicht in dieser Form. Aber Menschen, die sich selbst verletzen gab es in meiner Jugend schon einige. Auf jeden Fall empfand ich die Szene als sehr gelungen!



    Auch das Auftauchen des "Bruders" Marek lässt nichts Gutes erahnen. Irgendetwas führt er im Schilde. Zumindest macht er keinen sympathischen Eindruck.


    Da kann ich uneingeschränkt zustimmen. Mir war der Türsteherteil ein wenig zu viel. Ich kam gar nicht richtig mit den rasanten Geschehnissen mit. Zunächst Marek, der große Rätsel aufgibt, und dann auch noch der geheimnisvolle Doppelgänger und Sia´s Gefühlswelt. Ab hier bin ich dennoch endgültig mit Sia warm geworden. Bisher haben wir drei ganz unterschiedliche Dinge von ihr erfahren (das Begleiten von Menschen in den Tod, das Kämpfen und den Türsteherjob), was sie für mich immer interessanter und geheimnisvoller werden lässt.



    Mit Jitka aka Scylla kann ich mich mittlerweile weniger anfreunden. Irgendwie erscheint sie mir nach dem Namenswechsel sehr kalt (und das in so jungen Jahren). Ich finde keinen Zugang zu dem Mädchen, die Erzählung bleibt einfach zu sehr auf Distanz zu ihr. Interessant ist ihre Geschichte trotzdem ... ich bin gespannt ob der Hirtenjunge vielleicht noch eine Rolle spielt? Wenn der Verdacht Sia = Scylla stimmt ... naja, Sia hat ja im Kapitel zuvor ein "bekanntes Gesicht" gesehen, nicht? *rumrätsel*


    Ja so geht es mir auch, Scylla ist derzeit einfach nicht mein Fall. Karol aber noch viel weniger. Das warmherzige hat er in diesem Abschnitt für mich völlig verloren. Es scheint eher, als wolle er Scylla zu etwas heranzüchten, als dass er wirklich an seiner Tochter interessiert ist. Der Tod der Mutter kommt auch nicht mehr zur Sprache, außer eben darin, dass Scylla sich rächen will. Na ja, mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.


    Tja, und dann ist da noch die geheimnisvolle Liste, bei der ich mir die gleichen Fragen stelle wie ihr, deshalb gehe ich darauf nicht näher ein an dieser Stelle.


    Den Kampf gegen die Upirina fand ich völlig unappetitlich aber auch ich kann in Büchern mehr ertragen als in Filmen ( :winken: Tolpan). Insofern habe ich es tapfer überstanden. Wobei ich mich dann gefragt habe, wie Scylla so abgebrüht sein kann.


    Sooo, das war es erstmal von mir zu diesem Abschnitt.


    Viele Grüße
    Muertia

  • Hallo zusammen,


    inzwischen habe ich den zweiten Abschnitt fast beendet.


    Sia wird mir durch das erste Kapitel nicht unsympatischer, auch wenn diese Art, das Leben spüren zu wollen, völlig abgefahren und schwer nachvollziehbar ist. Irgendwie wirkt Sia/Hel auf mich eben auch sehr einsam und vielleicht ist sie ja auch nicht immer glücklich mit der Rolle, die ihr auf Erden beschieden ist?!
    "Sympathisch" finde ich es da fast noch, dass sie der ganze Zirkus (die durchgeknallten Fans und die damit verbundene Vermarktung) eigentlich anwidert - auch wenn sie deshalb (konsequenterweise) aussteigen müsste. Trotzdem ist sie für mich bei ihren anderen "Berufen" keine gefühllose Person, im Gegenteil: sie macht im Krankenhaus einen Job, den nicht viele bewältigen können... Von daher könnte man ihren ungewöhnlichen Stressabbau auch in einem klein wenig anderen Licht betrachten.


    Mich interessiert momentan auch ihre Beziehung zu Tanja, ihrer Gardarobiere. Wirkt diese nur auf mich so devot? Die Darbietung ihres Halses...


    Bei Jirka/Scylla bleibt für mich erstmal alles unverändert: sie wirkt für ihr Alter ganz besonders wissbegierig und lernfähig. Ich tippe da schon auf eine besondere Veranlagung durch ihre Abstammung. Trotzdem brechen in ihr auch immer wieder kindliche Wünsche durch: sie möchte dem Mädchen, das vor ihrer Tür auf die Behandlung der Mutter wartet, gerne vorlesen; kennt den Ziegenhirten von ihren Beobachtungen durch das Fernglas...
    Der Ziegenhirte scheint für mich die Erinnerung zu sein, die bei Sia in der Türsteher-Situation wieder durchbricht. Ist das ein Freund, gar die erste Liebe von Scylla? An die sich Sia so warm erinnert, dass es hier kurzzeitig echt den Boden unter den Füßen nimmt?


    Und dann dieser Marek. Irgendwie widerlich - weil ich es ähnlich wie Sia sehe ;): er versucht sich einzuschleimen um seine Alterung zu stoppen. Und danach? Wird er, nachdem er an Sias Wissen geraten ist, sie einfach zur Strecke bringen? Ich würde denken ja. Er wirkt sehr von sich eingenommen, arrogant - überheblich.
    Mit diesem Gespräch wird allerdings klar, dass Sia (ebenso wie Marek) keine Vampirin ist, denn der Cognatio ist ja durch diese bedroht. Sie gehört zu den Kindern des Judas - vielleicht eine Art Nachfahrin von Judas Ischariot -, owohl sie sich über deren Vernichtung freut. Ist das vielleicht ihre Mission? Möchte sie die Kinder des Judas zerstören weil sie sie als Unheil empfindet? Denn die Verräterin selbst kann sie nicht sein - da vermutet sie ja selbst jemand anderen.
    Und deshalb spekuliere ich jetzt auch bezüglich ihrer Vier-Namen-Liste, dass sie diese Leute schützen möchte, solange es geht. Vielleicht sind sich diese nicht über ihre angeborenen Fähigkeiten bewusst? Und Sia tötet sie erst, falls sie diese bemerken und ausüben und vervollkommnen wollen?


    Immer noch schwirren zahlreiche Fragen in meinem Kopf. Aber das macht verdammt Spass! ;D


    Liebe Grüße
    dubh

  • Hallo,


    Sia führt ein sehr vielschichtiges Leben. Sie ist Sitzwache, Türsteherin, beteiligt sich an diesen Fights und ist so etwas wie eine Wächterin/Beschützerin ihrer Verwandten.


    Ihre Liste umfasst noch 4 Personen, einst war sie länger und wie zu erfahren war, hat sie dem Ableben des einen oder anderen nachgeholfen. Warum? Wurden sie zu einer Gefahr? Für sie? Für andere?


    Bruder Marek jagt ihr einen gehörigen Schrecken ein. In welcher Beziehung steht dieser Mann zu ihr? Im Gegensatz zu ihm scheint Sia ein besseres Mittel gegen die Alterung gefunden zu haben. Sie sagt ein Teil von ihm wäre Mensch geblieben. Das bedeutet dann ja, dass sie ursprünglich mal Menschen waren und dann eine Veränderung durchmachten. Oder zumindest teilweise Menschen.
    Ich teile eure Meinung über diesen Mann; er ist hinter ihrem Geheimnis her.


    Sie sind also die beiden letzten der Kinder des Judas. Was für eine Organisation mag das (gewesen) sein? Die Sprache ist von einem Kampf gegen die Upir. Sia und Marek sind demnach keine Upire, wie ich anfangs dachte, oder doch?


    Was immer auch Sia sein mag, sie glaubt an Gott. Und achtete seine Gebote, da sie sich deshalb nicht selbst das Leben nimmt. Ich habe keine Erfahrung mit Vampire und weiß daher nicht an was diese glauben oder nicht. Aber als gottesfürchtig habe ich sie mir sicher nicht vorgestellt! (Falls sie nun eine ist.)


    Wer oder was sind denn nun die Kinder des Judas. Daraus werde ich nicht schlau. Die Guten scheinen sie ja nicht gerade zu sein, da Sia sich über ihre Vernichtung eigentlich erfreut zeigt. Oder nehme ich irrtümlich nur an, dass Sia zu den Guten gehört?!

  • Hallo zusammen!



    Sie sind also die beiden letzten der Kinder des Judas. Was für eine Organisation mag das (gewesen) sein? Die Sprache ist von einem Kampf gegen die Upir. Sia und Marek sind demnach keine Upire, wie ich anfangs dachte, oder doch?


    Nein, ich glaube nicht, dass die beiden Upire sind - eher schon so eine Art Wächter vielleicht? Anfangs waren sie auch Menschen oder sind es noch zu einem gewissen Anteil. Aber was hat sie zu etwas anderem gemacht? Ihre Bestimmung? Die Gene? Oder die geheimen Mittelchen?
    Hm, oder sind sie eine Form von "unterdrückten" Vampiren? :-\


    Zitat

    Wer oder was sind denn nun die Kinder des Judas. Daraus werde ich nicht schlau. Die Guten scheinen sie ja nicht gerade zu sein, da Sia sich über ihre Vernichtung eigentlich erfreut zeigt. Oder nehme ich irrtümlich nur an, dass Sia zu den Guten gehört?!


    Irgendwie galube ich schon, dass Sia eine Gute ist - aber nicht weil sie zu den Kindern des Judas gehört, sondern weil sie selbst so ist... Hoffentlich liege ich mit meiner Vermutung richtig, aber ihr Sitzwachen-Job, ihre fürsorgliche Art gegenüber Emma und Elena... ich kann mir nicht vorstellen, dass Sia etwas Böses in sich trägt. Aber ihre Aufgabe kann offensichtlich Morde verlangen und Sia ist gottesfürchtig und deshalb (in diesem Zusammenhang) auch gehorsam.


    Liebe Grüße
    dubh

  • Mit diesem Abschnitt bin ich fertig. Da passiert ja so einiges, Donnerlittchen.


    Die Kapitel um Jitka/Scylla finde ich recht interessant, aber die um Sia finde ich besser. Dass Sia ihren seelischen Schmerz mit dem körperlichen bekämpft, ist für mich nachvollziehbar. Menschen tun so etwas; einige ritzen sich, andere hungern sich zu Tode und widerum andere verfallen der Kaufsucht - nur um ihren eigenen Dämonen zu entkommen.


    Die Sia-Kapitel empfinde ich, trotz der Action, als eher ruhig, irgendwie schwermütig. Sia ist offenbar schon sehr alt, aber die Frage nach dem, was sie wirklich ist, wird noch nicht beantwortet. Ihr Zusammentreffen mit Marek war sehr aufschlußreich, trotzdem bleiben zu viele Fragen offen.
    Die Liste mit den Namen macht mich sehr neugierig. Warum muss Sia die Personen darauf womöglich töten? Wie ist das mit ihrem Glauben vereinbar? Sie scheint doch einen starken Gottglauben zu haben, oder zumindest kommt das zeitweise so rüber, da sie sich selbst nicht umbringen kann, das ist gegen die Gebote. Sia wirkt wie ein innerlich sehr zerrissener Mensch, ich mag sie.


    Scylla war mir sympathischer als sie noch Jitka war, jetzt vergräbt sie sich bis zu den Ohren in die verschiedenen Forschungen. In der väterlichen Mühle ist kein Platz für eine normale Kindheit mit Freunden und Spielen, Scylla muss eines der einsamsten Mädchen auf der Welt sein, auch wenn sie selbst das vermutlich nicht so sieht.
    Ist Karol nun ein Upir oder nicht? Ich werde aus ihm nicht richtig schlau. Einerseits jagt er die Upire, andererseits erzählt er von Upiren, die das Wetter beeinflussen können - das kann er doch auch. Wenn er selbst einer ist, dann ist er auf jeden Fall anders als z. B. die Upirina. Erinnert mich ein wenig an "Interview mit einem Vampir", in dem Buch gibt es eine Stelle, an der Louis und Claudia durch Osteuropa reisen, um ihresgleichen zu finden, sie stoßen dabei nur auf hirnlose Blutsauger.
    Karol ist auch nicht mehr der Jüngste, wie es aussieht, er verplappert sich einmal, als er von seinem "Vater" spricht. Sollte er ein Vampir sein, dann bin ich sehr gespannt darauf, wie Scylla reagieren wird.


    ***
    Aeria

    Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

  • Hallo Ihr Lieben,


    bin mit dem Abschnitt noch nicht durch (daher habe ich auch jetzt eure Kommentare vorerst noch nicht gelesen), aber ich habe gerade den Kampf von Sia gelesen und muss deswegen gleich schreiben!!!


    Der Kampf ist ja wirklich hart! Oh man! Der erinnert wirklich an Fight Club! :o Ok, also Sia ist eine Todesgöttin! Das heißt dann wohl, dass sobald sie auftaucht, für den Menschen eh keine Hoffnung mehr besteht, oder? Aber sie hat dann wohl die Aufgabe die Menschen in den Tod zu begleiten? Oder führt sie ihre Aufgabe nur so aus?


    Natürlich ist es sehr interessant zu erfahren, wie es dazu gekommen ist, dass sie zu einer Todesgöttin geworden ist? So weit ich das verstanden habe, war sie das ja nicht von Anfang an, oder? :-\ Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!


    Den Kampf fand ich auf jeden Fall sehr grausam und die Vorstellung, dass es solche "Kampfveranstaltungen" wirklich geben könnte, erschreckt mich wirklich.
    MARKUS: Gibt es solche Kampfveranstaltungen denn wirklich?
    Sehr erschreckend, wie Leute es toll finden können dabei zu zu sehen, wie 2 Menschen wie bekloppt aufeinander einschlagen! :o Ich kann mir ja nicht einmal Boxen ansehen! Aber da gibt es wenigstens noch Regeln! :(


    So, werde dann gleich mal :lesen: Habe schon gesehen, dass im nächsten Abschnitt wieder in die Vergangenheit gesprungen wird! Sehr cool! 8) Bin ja ein totaler Fan von so Zeitsprung-Romanen! ;D


    Liebe Grüße
    Tammy

  • Ich bin jetzt auch durch mit den Kapiteln und es stellen sich mir immer mehr Fragen.


    Der Kampf von Sia/Hel kam mir fast ein wenig unreal vor. Etwa so wie in einem Comic, in dem die Heldin mit Superkräften ausgestattet ist, aber total unterschätzt wird. Sie scheint wohl auch mit speziellen Kräften ausgestattet zu sein, dass sie sich so sicher sein kann, den Gegner zu besiegen. Sia ist mir dadurch, dass sie solche Kämpfe mitmacht, nicht unsympathischer geworden. Nur ein wenig fremd. Ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die Schmerzen brauchen, um das Leben zu spüren. Bei Sia ist mir das zwar ein Rätsel, denn ich denke, wenn man Sterbende begleitet, fühlt man sich danach lebendig genug. Aber vielleicht ist sie schon so alt, dass ihr das nicht genügt und sie Schmerz braucht, um sich zu spüren. Ich mag vielschichtige Personen, und Sia ist sehr vielschichtig.


    Marek ist mir unsympathisch. Ich komm nicht dahinter, was er von Sia will. Er scheint sich für ihre Jugendlichkeit zu interessieren. Was hat es mit dem jungen Mann auf sich, der ihr so bekannt vorkam? Das wird immer spannender.


    Jirka dagegen scheint bei ihrem Vater richtig aufzublühen. Ihr Wissensdurst ist enorm, sie bleibt wachsam und auch gewisse Geheimnisse ihres Vaters fallen ihr auf. Das Kellergewölbe, das er ihr zeigt, lässt sie relativ kalt, die Neugierde siegt über die Angst. Sehr spannend fand den Teil über die Upire. Die verschiedenen Sorten von Upiren hat mich ein wenig zum grübeln gebracht:


    Ist Karol nun ein Upir oder nicht? Ich werde aus ihm nicht richtig schlau. Einerseits jagt er die Upire, andererseits erzählt er von Upiren, die das Wetter beeinflussen können - das kann er doch auch.


    Genau diese Frage stellte ich mir auch. Ist schon ein wenig auffällig. Aber andererseits erforscht er die Upire. Merkwürdig!


    Der Kampf mit der Upirina und das anschliessende sezieren fand ich sehr spannend. Ich mag es ja gerne gruselig und das war ganz mein Ding. 8)


    Ich bin mittlerweile fast überzeugt davon, das Jirka kein gewöhnliches kleines Mädchen ist. Sie hat einen unendlichen Wissensdurst und scheint sich auch sonst äusserst geschickt anzustellen. Ich tippe jetzt einfach mal darauf, dass sie das von ihrem Vater geerbt hat.


    Kapitel VI. ich komme! :lesen:


  • Noch weniger verstehe ich aber wie Menschen solche Kämpfe gut finden können. ::) Ich finde es irgendwie abartig, besonders mit dem ganzen Gehabe (der Show) drumherum.


    Ist beim Boxen doch genauso. Da sitzen auch manche Leute sabbernd vor der Glotze und geilen sich an der Show auf.


    Ich fand den Kampf übrigens sehr gut, solange so etwas in einem Buch steht, kann ich damit leben. Anschauen würde ich mir das aber nicht wollen. Bin kein Fan von Zweikämpfen, die man sich angucken kann. Den Film Fight Club habe ich aus genau diesem Grunde nicht gesehen. Interessiert mich eben nicht. Außerdem zähle ich zu der sehr seltenen Spezies, die Brad Pitt nicht leiden kann :P .


    ***
    Aeria

    Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.