09 - 3. Buch: Kapitel XXII bis Ende

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  • Ich habe in den letzten zwei Tagen so viel geschrieben, dass mir jetzt nicht mehr so Recht etwas einfallen will. Vielleicht muß ich aber auch erst einmal das Ende sacken lassen.
    Und das war noch einmal harter Tobak, schließlich haben wir es hier gleich mit zwei Kämpfen zu tun! Scylla in der Vergangenheit und Scylla/Sia in der Gegenwart. Während dieser Kämpfe fügen sich die Beiden auch endlich vor meinem Auge zu einer Person zusammen und netterweise wird später ja noch erklärt wie Scylla ihren alten Namen ablegte und unter wechselnden Identitäten weiterlebt. Mit dem Kampf in der Gegenwart hat sie nun hoffentlich die alte Scylla vollständig hinter sich gelassen, wenngleich sie auch ihre Vampirnatur nicht mehr leugnet. Auf jeden Fall finde ich ihren Wandel über das Buch hinweg sehr nachvollziehbar und glaubhaft.


    Aber zurück zum Ende: mit dem Verdacht bzgl. Irina hatte ich also Recht, fein. Auch wenn es nicht ganz so war, wie ich erwartet hatte. Im Bezug auf Viktor bestätigt sich meine Vermutung, dass er nicht überlebt und es nicht glücklich endet für die Zwei, ebenfalls. Manchmal mag ich es nicht Recht zu haben *g*. Aber es hätte anders auch gar nicht in die Geschichte nicht hinein gepasst, da ist kein Platz für diese Art von Friede, Freude, Eierkuchen und Happy End.


    Obwohl das Ende durchaus einen gewissen Hoffnungsschimmer bereit hält. Marek ist nun endgültig tot, Sia ist das letzte der Judaskinder. Sie braucht Emma und Elena doch nicht wirklich töten. Sie kann es doch tatsächlich so machen wie bisher gemacht hat: über ihre Nachkommen wachen und nur dann einschreiten, sollten diese sich tatsächlich nach ihrem Tode als Vampir wieder erheben. Und diesen Weg scheint sie nun auch begehen zu wollen, das ist eine kleine Erleichterung zum Schluß zumindest für den Leser. :) Ob es für Sia, die sich nach dem endgültigen Tod sehnt, eine Erleichterung ist, bezweifle ich. Vielleicht hilft ihr aber auch die Rückbesinnung auf ihre vampirische Natur und ihre Kräfte.


    Eine Frage, die sich mir gerade noch stellt: Konnte Scylla eigentlich die Formel nicht retten? Und ist sie etwas so Besonderes, dass sie auch ohne die Formel lange leben kann? Ich hoffe ich habe hier nichts überlesen, aber am Ende haben sich die Ereignisse so überschlagen, dass ich nicht ausschließen kann, dass mir das entgangen ist. :(


    Ein abschließendes Fazit werde ich jetzt aber noch nicht verfassen. Erst einmal lasse ich das Buch sacken und sehe mir so an, was meine Mitleser noch so schreiben werden. :winken:


    Aber soviel noch: mir hat es gut gefallen. Es war spannend und mal eine andere Art von Vampirliteratur. Diese Vampire hier sind wirklich dunkel und im Buch wird nicht mit Ekligkeiten gespart (Edit: Okay, ich meinte jetzt nicht das mir DAS gut gefällt ... :schwitzen:). Gut, dass ich soetwas beim Lesen noch ganz gut aushalte!


    Ich habe jedenfalls mittlerweile große Lust mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, zumindest das hier:


    Vampire und Osten: Zu den Vampiren bringe ich meine Recherchen im Herbst als kleines Heftchen raus, damit die Leserinnen und Leser selbst nachforschen können. Im Westen herrschte die Tradition der Hexen und Werwölfe, im Osten mehr die TRadition des Vampirs. Interessanterweise läuft durch Deutschland die Grenze, und je weiter man nach Westen kommt, um so weniger stößt man auf Vampire. Dazu kommt, dass der Balkan lange Zeit "verbotenes" Gebiet war, bedingt durch die Vorherrschaft der Osmanen. So gelangte nur wenig von dort in den Westen. Das änderte sich richtig erst mit dem Vorfall in Medvegia.


    ... klingt vielversprechend und interessiert mich auf jeden Fall. :)


    Wobei mir Vampire, die ihre Kiefer schlangengleich aushaken um Blut zu trinken, immer noch nicht gefallen. :o Egal wie viel effektiver es ist. *brrrrr*

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

    Einmal editiert, zuletzt von Tolpan ()

  • So, ich habe es nun auch geschafft und bin geschafft. Das Tempo des Buches ist enorm und damit auch ziemlich ermüdend. Zum Schluss wurde ich beim Lesen immer langsamer, hatte aber trotzdem immer das Gefühl mehr durch die Seiten gestolpert zu sein und vieles habe ich gar nicht so richtig aufgenommen und begriffen. Wahrscheinlich muss ich das ganze ebenfalls erst einmal verdauen.


    Auch Viktor ist nun tot und Marek zum Glück auch. Ich denke Sia hat somit auch eine Art von Frieden gefunden, indem sie nun den Rest ihrer Familie beschützt. Das gefällt mir als Ende besser, als noch ein Blutbad. Insgesamt ist mir dieses Buch tatsächlich zu blutrünstig gewesen. So spannend wie es ist, irgendwann ist es zuviel.


    Was mir abschließend sehr gut gefallen hat, ist die Recherche über die Vampire, die in das Buch miteingeflossen ist. Mir hat auch schon in Ritus und Sanctum sehr gut gefallen, dass wir immer wieder in die Vergangenheit zurückgereist sind und dort einen Großteil der Geschichte erleben durften. Auch bei Kinder des Judas war das immer der Teil, der mir besser gefallen hat.


    So, jetzt werde ich mir erst einmal ein paar Tage Zeit lassen, bis ich dann meine Abschlusseindrücke schreibe und noch ein bisschen in den Kommentaren der anderen Leserundenteilnehmer stöbern gehen. :winken:

  • Ich habe das ganze jetzt mal zwei Tage sacken lassen - manche Bücher versetzen mich in einen solchen Leserausch, dass ich immer ein bisschen Abstand brauche um noch einmal ... ähm ... genau nachzudenken. Deshalb muß ich jetzt leider mal kurz hier zustimmen.



    Insgesamt ist mir dieses Buch tatsächlich zu blutrünstig gewesen. So spannend wie es ist, irgendwann ist es zuviel.


    Es war mir im Nachhinein betrachtet am Ende tatsächlich dann auch eher too much. Ein bisschen zu viel Äcktschen, ein bisschen zu viel Blut.


    Sicher war es auch spannend, aber die größere Spannung bestand für mich immer am Anfang als es um die ganzen Fragen ging:
    Was verbindet Sia mit Scylla? Was ist die Cognatio bzw. die Kinder des Judas? Was ist an ihnen so besonders? Was verbindet sie mit Vampiren? etc. Das fand ich toll, da konnte ich ja gar nicht aufhören mit Lesen! Der Rest war auch spannend, keine Frage, aber hätte das Buch mit solchen blutigen Gemetzeln angefangen, hätte ich es vermutlich nicht so schnell gelesen. ;)

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Stimmt, ging mir genauso. Die Hintergründe der Geschichte sind für mich das, was die Spannung ausgemacht hat und weswegen ich weiterlesen wollte ... der Drang zu wissen, wie alles zusammenhängt. Zum Glück hatte das Buch davon genug zu bieten. *g*

  • Fertig! Geschafft! Wow!
    Ich kann da nur zustimmen, das Buch ist echt a bissl zu grausam. Meine Mam hat einmal einen Blick reingeworfen und meinte nur: "Gut, dass ich nicht weiß, was du für Zeug liest..." ;D Naja.
    Trotzdem ist es ein Buch, dass ich relativ schnell durch hatte - und das bedeutet bei mir normalerweise: es gefällt mir, ich will wissen wie's weitergeht. Und dass muss man dir einfach lassen, Markus, dein Schreibstil ist meiner Meinung nach Klasse.
    Buch vier hat mir wieder besser gefallen als Buch drei: die Auflösung der Geschichte ist originell, nichts ist abgehackt oder zu schnell, sprich der Höhepunkt hält auch ein bisschen an (es gibt ja auch Bücher, bei denen er genau eine hlabe Seite dauert - und das ist mir zu kurz!), obwohl ich es schade fand, dass Sia den falschen Viktor getötet hat *grumml*


    Was mich noch interessiert hätte: Was ist aus der Formel geworden? Was war's denn überhaupt, wenn's so einfach war? Und Lydias Schicksal fehlt mir auch ein bisschen - das war irgendwie so plötzlich... puff, und weg...


    Hat mir gefallen, dass Jitka von Schwarzhagen es schafft, ihre Rachegelüste endgültig abzulegen und weiter für ihre Familie zu sorgen und sogar endlich mit ihr in Kontakt zu treten, anstatt alle umzubringen. Kam mir ein wenig so vor, als hätte sie jetzt mehr das Gefühl, dass ihre Familie das Leben ist und nicht irgendwelche Adrenalinstöße und Prügeleien. Sie wirkte ausgeglichener, wenn auch mit ziemlich dunklen Seiten.


    :winken:
    Koboldin

  • Hallo!


    Ja, ja, die Grausamkeit im Buch - nicht umsonst habe ich auf meiner HP eine Leseempfehlung mit FSK16 angegeben. ;D
    Die Szenen passen zum Buch, von der Untersuchung eines Upirs bis hin zu Kämpfen. Und wären die KdJ ein Film, hätte man in den Szenen auch alles gesehen. ;D ;D ;D Ich meine, es kann ja nicht immer nur explizite Liebe geben, oder?! ;)


    Viele Grüße
    Mahet

  • Hey, dann bin ich ja gerade alt genug ;D
    Viele Szenen waren auch richtig interessant trotz Grausamkeit, das Sezieren zum Beispiel, und Viktor wurde mir richtig sympathisch als er starb und zum Vampir wurde (tolle Stelle), aber an anderen... naja, hatten wir ja schon.


    Tüdeldü!
    Koboldin

  • Zu viel Blut? Nö! Kann es in einem Vampirbuch wirklich zu viel davon geben? :winken:


    Ihr Guten, ich bin auch fertig. Auch mit den Nerven. Ich habe 5 Tage am Stück gelesen, über 100 Seiten am Tag, das gab's bei mir bisher nicht oft. Obwohl mir die erste Hälfte des Buches eindeutig besser gefallen hat, musste ich einfach wissen, wie die Geschichte denn nun ausgeht.


    Fragen habe ich auch viele, einige sind den euren ähnlich:
    Was wurde aus der Formel? Hat Scylla das Mittel eingenommen? Wenn nicht - warum altert sie so langsam? Liegt das am Erbe ihrer Mutter, der Karol das Serum gegeben hatte? Was ist aus Lydia geworden? Warum ist Sia/Scylla manchmal nach ihrer Verwandlung in die "geisterhafte, durchsichtige Gestalt" nackt und ein anderes Mal ist sie es nicht? Ist dieses durchsichtige Geiswesen dasselbe wie die Windgestalt, die vom Wind getragen werden kann?


    Obwohl ich, wie geschrieben, die erste Hälfte für die bessere halte, hat mich das letzte Kapitel fast wieder mit allem versöhnt, was mir vorher nicht gefallen hatte. Dass Sia Emma und Elena am Leben lässt, das musste einfach sein. Schön fand ich, dass sie sich plötzlich mit dem Janitscharen vergleicht und beschließt, anders zu handeln. Der Kreis hat sich hier sehr schön geschlossen. Auch als sie auf der letzten Seite den Frick grillt hat mir gefallen, das ist ihr Weg, ihre Familie vor Übel zu schützen. Überhaupt, Sia - nun wieder Jitka - hat beschlossen, sich wieder öfter ihrer Vampirkräfte zu bedienen. Diese letzten Seiten lassen mich nach mehr lechzen. MARKUS *wink mit dem Zaunpfahl* Ich hätte nichts dagegegen, noch mehr über Sia zu lesen, diesmal aber nur über Sia/Jitka und ihre Gegenwart. Für eine Frau mit derartigen Kräften sollte es doch noch ein paar Abenteuer geben!


    ***
    Aeria

    Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

  • Erstmal: Das Buch schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Und vermutlich ist der Schluss auch so ausgelegt, dass eventuell ein weiter Roman geschrieben werden könnte, wenn man denn wollte ;):winken:


    Das Buch endete auch für mich schlüssig, wieder mit Jitka, dem damals wissbegierigen Mädchen und von Scharzhagen, der großen Liebe.


    Obwohl ich das Buch durchgehend spannend fand auf teilweise recht unterschiedliche Art und Weise, wurden mir die letzten Kämpfe in der Mühle ein wenig überdrüssig und ich war froh, als endlich alles vorbei war. Um so schöner war für mich der Schluss zu lesen, dass Sia/Jittka Emma und Elena hat am Leben gelassen und sie von ihrer größten Sorge auf standesmäßiger Vampirart entledigt hat.


    Ein paar Fragen sind leider noch offen geblieben, aber vielleicht werden sie irgendwann geklärt.


    Jetzt werde ich das Buch und das Ende auch erstmal sacken lassen.


    LG Murkxsi

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Hallihallo!
    Melde mich jetzt auch mal zu Wort.....
    Habe das Buch auch schon vor 2 Tagen zu Ende gelesen, und wollte es etwas sacken lassen.
    Ich persönlich fand das Buch nicht "zu blutig", denn wie Aeria schon sagte:


    Zu viel Blut? Nö! Kann es in einem Vampirbuch wirklich zu viel davon geben? :winken:


    Mich haben eher die Ggensätze am Anfang erschreckt, als Sia noch relativ sanftmütig war und im nächsten Kapitel gegen Monsoon kämpfte.
    Zum Kapitel selber:
    Ich hätte nie gedacht das Irina nochmal auftaucht.....war eien Überraschung für mich.
    Der Showdown zwischen ihr,Sia und all den anderen Vampiren war nochmal richtig spannend!


    Auch ich habe die selben Fragen wie ihr:


    Was geschah mit der Formel?Weshalb altert sie nicht bzw. kaum?Was genau geschah mit Lydia?Und wer ist Mareks Mutter?
    Außerdem frage ich mich, aus welcher Zeit Marek eigentlisch stammt, oder habe ich das überlesen????
    Abgesehen davon, kann sie wirklich sicher sein das sie das letzte Kind des Judas ist?Marek konnte zwar keine Nachkommen zeugen, doch wie sieht es mit all den anderen Mitgliedern auf?
    Und da fällt mir noch was ein: Als Sia einen ihrer Nachkommen tötet (dieser Vergewaltiger, Lobitsch hieß der glaube ich?), bemerkt Sia das man vorher nicht festellen kann, ob jemand nach dem Tod zur Aeterna oder Aeternus wird.
    Woher wusste Karol dann, das die gesamte Ausbildung von Scylla nicht umsonst war?Und all die anderen Boarone etc.?
    Denn die Tochter von Lydia, Eleonora, hat sie bspw. nicht verwandelt!


    Interessant fand ich auch den Schluss, als Sia zwar die Ähnlichkeit zwischen sich und der kleinen entdeckt, dann aber beschließt, ihr doch eine Chance zu geben.
    Und auch die Brücke die sie durch den alten neuen Namen zu ihrer Vergangenheit herstellt, Jitka von Schwarzhagen, zeigt, das sie sich relativ ausgesöhnt hat mit allem.



    Wobei mir Vampire, die ihre Kiefer schlangengleich aushaken um Blut zu trinken, immer noch nicht gefallen. :o Egal wie viel effektiver es ist. *brrrrr*


    Ja das war echt gewöhnungsbedürftig und ist es auch immer noch........ich weiß nicht, aber von all den Sachen fand ich das am unapettitlichsten........ :o



    so das war´s fürs erste, vllt schreibe ich noch etwas hinzu!^^

    Melancholie ist süße Vergnügen traurig zu sein...


  • Und da fällt mir noch was ein: Als Sia einen ihrer Nachkommen tötet (dieser Vergewaltiger, Lobitsch hieß der glaube ich?), bemerkt Sia das man vorher nicht festellen kann, ob jemand nach dem Tod zur Aeterna oder Aeternus wird.
    Woher wusste Karol dann, das die gesamte Ausbildung von Scylla nicht umsonst war?Und all die anderen Boarone etc.?
    Denn die Tochter von Lydia, Eleonora, hat sie bspw. nicht verwandelt!


    Die Barone wissen das eben nicht, es ist immer ein Risiko dabei, dass die Eleven nach ihrem Tod einfach tot bleiben.


    ***
    Aeria

    Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.


  • Zu viel Blut? Nö! Kann es in einem Vampirbuch wirklich zu viel davon geben? :winken:


    Jep. ;) Vampirbuch heißt ja nicht direkt gleich Gemetzelbuch.
    Zumal nicht alle Vampire zum Beißen die Kiefer aushaken und die Kehle zerfetzen ... :belehren:


    Och, ich wußte ja schon, dass es in dem Buch schon teilweise heftig zugeht - hätte ich damit ein Problem gehabt, hätte ich es nicht gelesen.
    Mir war es am Ende nur eine gewisse ... ähm ... ReizBlutüberflutung. ;)



    MARKUS *wink mit dem Zaunpfahl* Ich hätte nichts dagegegen, noch mehr über Sia zu lesen, diesmal aber nur über Sia/Jitka und ihre Gegenwart. Für eine Frau mit derartigen Kräften sollte es doch noch ein paar Abenteuer geben!


    Der Meinung bin ich aber auch. *hüstel*

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)

  • Scylla hat ihren Viktor gleich zwei mal verloren. Einmal durch Irina und anschließend durch die Cognatio. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gegen die Verwandlung durch Irinas Biss etwas unternehmen konnte.
    Dass ihre Nachkommen gar nicht von Viktor sind, hat mich nun doch erstaunt. Da musste dann sein Vater als Stellvertreter herhalten.


    Bei dem Überfall der vereinten Vampire wird Marek so schwer verletzt, dass er stirbt.
    Sia gründet zwar die Cognatio nicht neu, wie er es gerne gesehen hätte, aber es hat sich dennoch etwas in ihr verändert.
    Sie sucht Emma und Elena auf um sie zu töten ... als sie wieder geht sind beide noch am Leben. Nur Frick, der ihr auf dem Rückweg entgegen kommt, übersteht die Begegnung nicht so gut wie die beiden.
    Sia beschließt weiterhin über sie zu wachen. Diesmal sogar offen, auch wenn keiner der beiden etwas davon ahnt.


    Reizüberflutung trifft es ganz gut. Irgendwann hat man eben genug und ist dann dazu geneigt etwas zu überspringen, weil es ermüdet bzw. langweilig wird.


    So empfand ich es teilweise auch. Nach einiger Zeit ist man mit den bluttriefenden Szenen "übersättigt".

  • Ich bin froh, dass ich das nicht allein so empfinde. ;)



    Scylla hat ihren Viktor gleich zwei mal verloren. Einmal durch Irina und anschließend durch die Cognatio.


    Scylla hat Viktor schon beim ersten Mal endgültig verloren.
    Er ist gestorben ... und ein Vampir geworden. Vielleicht war er damit noch lebendig, aber er war auf keinen Fall der alte Viktor mehr.
    Ich finde es wäre noch tragischer gewesen, wenn er als Vampir weitergemacht hätte. Scylla hätte ihn ja nach wie vor geliebt, aber er sie (anscheinend) nicht mehr ...

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  • Hallo Ihr Lieben,


    so, bin auch durch und ich muss sagen, dieser letzte Abschnitt hat mich komplett mit dem Buch wieder versöhnt! Ein sehr gelungenes Ende! Gefällt mir sehr gut! 8)



    Obwohl ich, wie geschrieben, die erste Hälfte für die bessere halte, hat mich das letzte Kapitel fast wieder mit allem versöhnt, was mir vorher nicht gefallen hatte. Dass Sia Emma und Elena am Leben lässt, das musste einfach sein. Schön fand ich, dass sie sich plötzlich mit dem Janitscharen vergleicht und beschließt, anders zu handeln. Der Kreis hat sich hier sehr schön geschlossen. Auch als sie auf der letzten Seite den Frick grillt hat mir gefallen, das ist ihr Weg, ihre Familie vor Übel zu schützen. Überhaupt, Sia - nun wieder Jitka - hat beschlossen, sich wieder öfter ihrer Vampirkräfte zu bedienen. Diese letzten Seiten lassen mich nach mehr lechzen. MARKUS *wink mit dem Zaunpfahl* Ich hätte nichts dagegegen, noch mehr über Sia zu lesen, diesmal aber nur über Sia/Jitka und ihre Gegenwart. Für eine Frau mit derartigen Kräften sollte es doch noch ein paar Abenteuer geben!


    Aeria, ich finde du beschreibst richtig gut, wie ich das auch sehe: Elena und Emma bleiben am Leben und Sia wird wieder zu Jitka und nimmt ihre Lebensaufgabe wieder auf: Sie passt auf ihre Verwandten auf! Finde es auch schön, dass sie nicht mehr ihre Vampir-Seite verleugnen möchte, sondern auch diese Seite zu lässt. Um so jemanden wie den Frick ist es nicht schade und ich denke mir gerade, dass es wohl noch mehr Frauen gibt, die sich wünschen würden vor ihren gewalttätigen Männern von einem Vampir beschützt zu werden! ;)
    Eine Fortsetzung, die sich vllt. v. a. um Elena dreht, würde mir auch sehr gut gefallen... *winkmitdemzaunpfahl* ;D


    Dass Victor stirbt, war von Anfang an klar, aber ich hatte schon darauf gebaut, dass die Nachkommen wenigstens von ihm sind. Dass Scylla eine Affärre mit seinem Vater anfängt, um ein Kind zu bekommen, ist schon richtig krass! Passt aber zu ihrem Charakter!
    Gut auch, dass sie am Ende Irina umbringt. So kann sie sich für Viktor rächen!
    Die Verwandlung von Viktor zum Vampir fand ich auch sehr intensiv und hat mir sehr gut gefallen. Man hat richtig gemerkt, dass die tiefen Gefühle vorhanden sind, aber nach seiner Verwandlung nichts mehr übrig bleibt! Super! 8)


    Schließlich erfahren wir auch, dass Irina den Aufstand gegen die Adligen angezettelt hat und anscheinend waren sie sehr erfolgreich. So viel ich bis jetzt über die Cognatio erfahren habe, wundert mich das auch nicht: Die waren so damit beschäftigt sich gegenseitig zu hintergehen, dass sie sich bestimmt nicht geholfen haben. Als sie dann vllt. gemerkt haben, dass sie nach und nach ausgelöscht werden, war's wohl schon zu spät!
    Und Marek stirbt! Das hat mir ja noch mit am Besten gefallen. Ich finde es auch sehr gut, dass er und Scylla nicht gegeneinander gekämpft haben (davor hatte ich wirklich schon Angst. V. a. wenn der Abschnitt auch noch "Tod" heißt... :o), sondern er einfach durch den Kampf stirbt!


    So weit ich das jetzt verstanden habe, ist anscheinend wirklich etwas in Scyllas Blut, dass sie so lange lebt, weil sie vermutet ja auch gleich, dass Irina so lange lebt, weil sie von ihrem Blut getrunken hat!



    So empfand ich es teilweise auch. Nach einiger Zeit ist man mit den bluttriefenden Szenen "übersättigt".


    Ich muss gestehen, dass ich auch teilweise das Gefühl einer "Blutüberflutung" (lustiges Wort!) hatte! FSK ab 16 ist auf jeden Fall sinnvoll! ;)


    Das Nachwort finde ich auch spitze und sehr informativ!


    MARKUS: Wird in den Quellen eigentlich auch mal erwähnt, wie die Leute dazu kamen an Vampire zu glauben? Es ist ja jetzt nicht so, dass Tote in der Gegend rumlaufen und Kehlen aufreißen, oder? :o ;)


    Liebe Grüße
    Tammy


  • Scyllas Liebe zu ihm war so groß, dass sie geglaubt hat, sie könne irgendein Mittel finden um ihn von diesem Fluch zu befreien. Markus hat irgendwo erwähnt, dass Vampire nach einer gewissen Zeit sterben oder auch wieder Mensch werden können. Vielleicht hatte Scylla in diese Richtung gedacht und dafür brauchte sie einen lebenden Vampir-Viktor.
    Im Gegensatz zu Scylla hat Viktor nach der Umwandlung seine Erinnerung besessen und langsam verloren, während Scylla ihre Erinnerungen erst verlor und dann wiedererlangte. Ist euch das aufgefallen?


    Schade, dass sich nicht endgültig aufgeklärt hat wodurch Irina dieses lange Leben erhielt. Lag es wirklich an Scyllas Blut? Dann müsste sie ja schon zu dieser Zeit den lebensverlängernden Trank eingenommen haben. Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Oder brauchte Scylla diesen Trank nicht? Karol hat ihn ihrer Mutter gegeben. Leider wurde nicht erwähnt, wann das war. Wenn es vor ihrer Geburt war, dann könnte Scylla schon als wirklich Unsterbliche geboren worden sein. Was denkt ihr darüber?


  • Scyllas Liebe zu ihm war so groß, dass sie geglaubt hat, sie könne irgendein Mittel finden um ihn von diesem Fluch zu befreien. Markus hat irgendwo erwähnt, dass Vampire nach einer gewissen Zeit sterben oder auch wieder Mensch werden können. Vielleicht hatte Scylla in diese Richtung gedacht und dafür brauchte sie einen lebenden Vampir-Viktor.
    Im Gegensatz zu Scylla hat Viktor nach der Umwandlung seine Erinnerung besessen und langsam verloren, während Scylla ihre Erinnerungen erst verlor und dann wiedererlangte. Ist euch das aufgefallen?


    Das stimmt. Aber Viktor hat sich auch in eine andere Art Vampir verwandelt, als Scylla. Vllt. liegt es daran? :-\



    Schade, dass sich nicht endgültig aufgeklärt hat wodurch Irina dieses lange Leben erhielt. Lag es wirklich an Scyllas Blut? Dann müsste sie ja schon zu dieser Zeit den lebensverlängernden Trank eingenommen haben. Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Oder brauchte Scylla diesen Trank nicht? Karol hat ihn ihrer Mutter gegeben. Leider wurde nicht erwähnt, wann das war. Wenn es vor ihrer Geburt war, dann könnte Scylla schon als wirklich Unsterbliche geboren worden sein. Was denkt ihr darüber?


    Mh, das ist natürlich eine interessante Frage: Wenn Janja schon vor der Geburt von Jitka den Trank bekommen hat, hätte sie damit schon von Anfang an ein längeres Leben gehabt. Das würde vllt. auch erklären, wieso sie den anderen Kindern des Judas so überlegen ist. Auch gegen Ende hat sich ja jetzt nicht aufgeklärt, ob sie den Lebensverlängernden Trank zu sich nimmt oder nicht... :-\
    Aber so weit ich das verstanden habe, hat Karol den Trank noch getestet und hat sich erst auf den Weg gemacht, als der Trank gepasst hat. Da war Janja aber schon in den Händen des Janitscharen... :-\


    Liebe Grüße
    Tammy


  • Scyllas Liebe zu ihm war so groß, dass sie geglaubt hat, sie könne irgendein Mittel finden um ihn von diesem Fluch zu befreien. Markus hat irgendwo erwähnt, dass Vampire nach einer gewissen Zeit sterben oder auch wieder Mensch werden können. Vielleicht hatte Scylla in diese Richtung gedacht und dafür brauchte sie einen lebenden Vampir-Viktor.


    Ja, aber wir wissen nicht unter welchen Umständen man glaube, dass Vampire wieder Menschen werden könnten. (Vielleicht trifft es hier gar nicht zu?)
    Im Roman selbst war auch nur der Aspekt der Lebenserwartung bis zum endgültigen Tod mit dabei. Wenn Scylla in die Richtung gedacht hätte, dann also wenn ich von meinen Romaninfos ausgehe, wohl eher weil sie sowieso ein Forschergeist ist und alles tun würde um ihren geliebten Viktor zu retten und bloß nicht zu verlieren. ... mh ... und dabei wollte Viktor lieber sterben, als ein Vampir zu werden. Also ich weiß ja nicht ... aber ich fand in diesem Fall den schnellen Schnitt einfach besser.



    Im Gegensatz zu Scylla hat Viktor nach der Umwandlung seine Erinnerung besessen und langsam verloren, während Scylla ihre Erinnerungen erst verlor und dann wiedererlangte. Ist euch das aufgefallen?


    Das war doch eher so, dass Viktor sich noch erinnert, die Erinnerung für sein neues Wesen jedoch völlig ohne Bedeutung ist. (Für mich nicht das Gleiche wie Vergessen. ;))

    Ein Leben ohne Bücher wär Tortur!<br />(Professor Abronsius)