05 - Kapitel 19 bis Ende (ab Seite 297)

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  • Helenas Vorgehen, die Täter in Selbstmord zu treiben.. puh... ich fragte mich die ganze Zeit: Warum gingen die Frauen nicht an die Presse?


    Ich vermute mal, dass sie wirklich nur die Täter und nicht noch ihre ganzen Familien bestrafen wollten und bei unserer Presse wäre das nunmal schlichtweg unmöglich gewesen. Die Kinder/Enkel/etc. hätten immer in der Öffentlichkeit dagestanden als die Verwandten dieser Verbrecher, ohne überhaupt selbst an den Taten Schuld gewesen zu sein oder auch nur davon gewusst zu haben. Insofern erscheint mir die Lösung mit dem erzwungenen Selbstmord noch irgendwie ... nunja, ich nenn es mal "human".


    Das ist irre, nicht? Am Ende können wir nicht mehr zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden. :o


    Genauso geht es mir auch. Wie Jens es geschafft hat, allein durch seine Danksagung so viel Verwirrung zu stiften - einfach genial. :anbet:

  • Ich vermute mal, dass sie wirklich nur die Täter und nicht noch ihre ganzen Familien bestrafen wollten und bei unserer Presse wäre das nunmal schlichtweg unmöglich gewesen. Die Kinder/Enkel/etc. hätten immer in der Öffentlichkeit dagestanden als die Verwandten dieser Verbrecher, ohne überhaupt selbst an den Taten Schuld gewesen zu sein oder auch nur davon gewusst zu haben. Insofern erscheint mir die Lösung mit dem erzwungenen Selbstmord noch irgendwie ... nunja, ich nenn es mal "human".


    Ja, so könnte ich es auch unterschreiben :)

  • Hallo miteinander :winken:


    Auch ich habe es geschafft, dass Buch zu beenden. Je näher ich dem Ende kam, desto schlimmer fand ich es, dass ich so eine lange Pause machen musste und das nur wegen Schule, etc. >:(


    Der Abschnitt beginnt ja schon einmal interessant mit dem Besuch bei Dengler. Ich dachte schon, dass sie etwas von den beschuldigten fordern, aber nicht gleich den Tod. Ich dachte er, dass sie sie sozial ruinieren wollen und ihre Familien zerstören. Aber wohl falsch gedacht.
    Eine der Todesarten war ja un wirklich sehr ausgefallen: Tod durch Schokolade. Ich wusste von meinen Großeltern und meiner Mutter her (3 Diabetiker mütterlicher Seits in der Familie), dass man durch zu viel Süßes ins Koma fallen kann, aber nicht das man sterben kann :o
    Der Schuss in den Kopf un der Sprung vom Gebäude warn dann doch die Todesarten, die man eher erwartet.


    Von Noack hätte ich es am wenigsten erwartet, dass er so sehr an seinem Leben festhält und sich nicht umbringt.
    Bei dem Treffen um Mitternacht, war ich dann doch sehr überrascht, dass Noack Linas Vater mitbringt. Aber das war ja doch nur alles Show.
    Als er dann anfängt zu erzählen, hätte ich als Lina auch nicht mehr gewusst, was jetzt richtig oder falsch ist. Ich glaube, ich hätte auch Noack eher geglaubt. Das klang alles so logisch.
    Aber so einem Idioten darf man natürlich nicht vertrauen. Als er Linas Vater umgebracht hat, wäre ich am liebsten in das Buch rein gesprungen und hätte im die Gurgel umgedreht >:(
    Das Helena stirbt war eigentlich klar. Ich glaube fast, sie hätte sich selbst umgebracht, wenn Noack das nicht schon getan hätte.
    Am schönsten war, dass Noack auch noch gestorben ist. Wie dieser elendige Mistkerl um sein Leben gebettelt hat. Mich würde es ja nicht wundern, wenn er der Sandmann war.


    Am Ende fand ich es schön, dass sie die Notizen weiter gibt und nicht einfach bei sich behält. So fahren auch andere von den Dingen, die nach dem KZ abliefen.
    Was mir auch noch gut gefallen hat, war, dass sie nicht alleine bleibt sondern zu Franz geht, mit dem sie sich immer gut verstanden hat.


    Lg
    Chibi

    Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich. <br />-Chinesisches Sprichwort-

  • Huhu Chibi,


    Von Noack hätte ich es am wenigsten erwartet, dass er so sehr an seinem Leben festhält und sich nicht umbringt.


    Warum das?


    Wie dieser elendige Mistkerl um sein Leben gebettelt hat. Mich würde es ja nicht wundern, wenn er der Sandmann war.


    Ich finde es ja eigentlich schade, dass wir nie erfahren werden, wer nun der Sandmann wirklich war.


    Liebe Grüße
    nimue

  • Am Ende bleibt... mein Wunsch nach einem Raben ;) Hugin würde wohl am besten zu mir passen glaube ich.


    Das Lina schließlich doch noch die Chance bekommt ihr Leben irgendwie zu Ordnen und mit Ferdiands Tod besser klar zu kommen gönne ich ihr. Nach dem ganzen schrecklichen was ihr wiederfahren ist hat sie wenigstens einen kleinen Lichtblick am Horizont. Ihre Schmerzen wird sie nie loswerden, auch ihre Schuldgefühle werden sie sicher für immer verfolgen. Dennoch eine Chance hat sie jetzt... schade das sie, sie nicht gemeinsam mit Ferdiand nutzen kann.


    Helena bleibt für mich nach wie vor absolut unsympathisch. Sie hat Lina in ihre Ideenwelt gezogen und Lina hat sich mitziehen lassen. Wer weiß... irgendwie wusst ich eine kurze Zeit lang auch nicht mehr was nun Wahrheit und Lüge war. Ich hab mich glaube ich eine Zeitlang zu stark in den Roman ziehen lassen. Das habe ich auch daran gemerkt das es mir wärend dem Lesen nicht so gut ging. Das passiert mir oft mit düsteren,traurigen Geschichten die mir gefallen. Das Problem ist das ich meist solche Bücher am meisten mag, die mich so treffen das es weh tut. Und das ist mir hier passiert. Es hat mir trotzdem sehr gut gefallen und mir fällt es nach wie vor schwer mich von dem Buch zu lösen. Irgendwie komme ich grade ständig mit diesem Thema in Berührung gerade auch durch meinen Geschichtstuntericht. Vielleicht fällt es mir momentan auch nur verstärkter auf?


  • Was mir auch noch gut gefallen hat, war, dass sie nicht alleine bleibt sondern zu Franz geht, mit dem sie sich immer gut verstanden hat.


    Er ist wohl außerdem der einzige Mensch auf der Welt, dem sie sich vorbehaltlos anvertrauen könnte, nach allem, was passiert ist. Immerhin kennt er einen Teil der Vorgeschichte (den Comic, das Schicksal seiner Frau, Ferdinands Tod), so dass er auch als ein Ansprechpartner am geeignetsten erscheint, wenn Lina über die Geschehnisse reden möchte. Alle anderen Menschen (Linas Mutter inkl.) haben die Ereignisse entweder nicht miterlebt oder ihre Augen davor verschlossen und wissen daher nicht um die Hintergründe, die überhaupt erst zu dieser Tragödie geführt haben.




    Am Ende bleibt... mein Wunsch nach einem Raben ;)


    Dito. ;D
    Ich glaube, ich schau mal im Souvenirshop vom Zoo vorbei, ob die dort Plüschraben haben, nachdem es auf der Messe nicht geklappt hat.

  • Franz ist auch für mich der einzige Mensch zu dem Lina noch gehen konnte. Irgendwie ist ihre Entscheidung in dieser Hinsicht logisch. Ich denke das er ihr auch erstmal den nötigen halt geben kann bis sie weiter weiß was sie machen soll.


  • Huhu Chibi,



    Warum das?


    Als er zu Beginn mit Lina geredet hat, wirkte er auf mich so einsam und allein. Fast so als wäre ihm alles egal. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er allzu sehr an seiner Firma hing.
    Ich hielt ihn eher für labil als stark.


    Ich finde es ja eigentlich schade, dass wir nie erfahren werden, wer nun der Sandmann wirklich war.


    Liebe Grüße
    nimue


    Das würde mich auch interessieren. Besonders ist er eine Person, die wir kennen gelernt haben oder nicht?

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  • Huhu,



    ls er zu Beginn mit Lina geredet hat, wirkte er auf mich so einsam und allein. Fast so als wäre ihm alles egal. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er allzu sehr an seiner Firma hing.
    Ich hielt ihn eher für labil als stark.


    Interessant, wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. Ich fand Noack von vornherein eher abstoßend und unsympathisch.


    Das würde mich auch interessieren. Besonders ist er eine Person, die wir kennen gelernt haben oder nicht?


    Ich habe ja immer noch Ferdinands Vater in Verdacht ;D


    Liebe Grüße
    nimue

  • Ich habe ja immer noch Ferdinands Vater in Verdacht ;D


    :o


    Obwohl, mit Sicherheit ausschließen können wir auch nicht, dass er der Sandmann ist. Das ist ja es - mit Sicherheit wissen wir nur, wer es alles nicht gewesen sein kann, aber davon abgesehen, tappen wir im Dunkeln. :-\


  • Interessant, wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. Ich fand Noack von vornherein eher abstoßend und unsympathisch.


    Das eine schließt dich das andere nicht aus. Obwohl ich ihn für labil halte, finde ich auch, dass er ein abstoßendes Ekelpaket ist.



    Ich habe ja immer noch Ferdinands Vater in Verdacht ;D


    Oder wie wärs mit Linas Mutter? Vom Charakter würde es doch passen ;)
    Aber die ist wahrscheinlich zu jung ...

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  • Suse

    Hat das Thema geschlossen