Kai Meyer - Seide und Schwert - Seite 78 bis Seite 167

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  • Das erste Kapitel "Die Brücke der Riesen" war ja atemberaubend und voller Spannung. Diese Raunen müssen wirklich schreckliche Wesen sein.


    Trotzdem bin ich gespannt was es mit dieser Brücke auf sich hat und wer Wisperwind nun tatsächlich ist und was es mit ihrem Hut auf sich hat.


    Oh Mann, ich finde diese Geschichte so richtig toll geschrieben und Niccolo wächst mir immer mehr ans Herz. Den Absturz seines Vaters glaube ich nicht mehr ganz, da muss mehr dahinter stecken.
    Ich kann ihn verstehen, dass er Heimweh hat, wenn man behütet aufwächst und nie so etwas kennen lernt, muss es schon beängstigend sein, mit der Realität konfrontiert zu werden.


    Ich werde jetzt gleich weiter lesen, ich muss wissen, wie es weiter geht. (da ich in den nächsten Tagen arbeitstechnisch eh nicht mehr so viel Zeit haben werde)


    Katrin

  • Die ersten beiden Kapitel diesen Threads habe ich nun beendet und ich bin nach wie vor sehr fasziniert von dem ganzen Buch.


    Ich habe mir mal so meine Gedanken gemacht und würde gerne einen Kommentar von Kai oder den anderen dazu hören:
    Die Handlung spielt doch im Jahre 1760.
    Nun ist aber auch noch von Marco Polo die Rede. Dieser bereiste zwischen 1271 und 1291 den vorderen Orient und war auch eine Zeitlang in China. Dann kehrte er nach Venedig zurück. Mit zahlreichen Aufzeichnungen und so weiter.


    Die Montefeltros waren damals schon Herzöge in Italien. Kann es sein, dass das einen Zusammenhang ergibt oder spinne ich mir da gerade etwas zusammen?


    Wenn meine sämtlichen Vermutungen stimmen, dann hat Marco Polo die Technik der Wolkeninsel von China nach Venedig gebracht (sonst würde sie ja auch nicht mit Äther fliegen - Drachen kennt man ja in Venedig nicht). Er hat alles den Montefeltros übergeben und diese haben auf einen Techniker gewartet, der sie tatsächlich in Gang setzen kann: Leonardo da Vinci.


    Klingt alles sehr mysteriös. ;D


    Nun bin ich auf Meinungen gespannt.


    Katrin


  • Wenn meine sämtlichen Vermutungen stimmen, dann hat Marco Polo die Technik der Wolkeninsel von China nach Venedig gebracht (sonst würde sie ja auch nicht mit Äther fliegen - Drachen kennt man ja in Venedig nicht). Er hat alles den Montefeltros übergeben und diese haben auf einen Techniker gewartet, der sie tatsächlich in Gang setzen kann: Leonardo da Vinci.


    Eins verstehe ich dabei nicht: Wie hat er den Äther nach Italien gebracht? Ich bin mal gespannt, ob
    deine Theorie bestätigt wird.


    Aber nun zu den nächsten Kapiteln.


    Es geht genauso spannend und rasant weiter! Die Sprache ist sehr flüssig und durch die
    bildhafte Erzählung kann ich mir vieles gut vorstellen.


    Wisperwind ist eine geheimnisvolle Figur mit einem feinen Sinn für Humor. Der Abschied von ihr nach dem
    Kapitel Federflug tat mir leid und ich hoffe, dass sie bald wieder in die Handlung eingreift.


    Mit dem Bösewicht Lotusklaue kann ich noch nicht so viel anfangen. Seine Beschreibung könnte für
    meinen Geschmack noch etwas detaillierter sein. Vielleicht kommt das ja noch, denn ich gehe davon aus
    dass er den Angriff der Tiger überlebt hat.


    Endlich lernt Niccolo Nugua kennen. Die Beschreibung, wie Nugua auf Niccolo wirkt, gefällt mir sehr
    gut. Auch das Nugua verwildert aussieht und nach "Wald und Schmutz und Schweiß" riecht finde
    ich glaubwürdiger als eine edle Drachenprinzessin.


    Der Dritte im Bunde ist Feiqing (das hört sich doch sicher absichtlich wie Feigling an, oder?). Irgendwie tut
    er mir leid, aber er geht mir auch etwas auf die Nerven. Da es Nugua und Niccolo genauso geht, denke ich
    dass seine Beschreibung gelungen ist, wenn die Gefühle der Figuren auf den Leser übergehen.


    Das nun wieder ein Kapitel kommt, das in den Wolken spielt ist gut. Man verliert den Bezug zum Wolkenvolk
    und seinem Schicksal nicht. Alessia wird etwas sympathischer, da ihre Beweggründe und Gedankengänge
    klarer werden. Ihr Ausflug zur Erde macht die Geschichte noch spannender, da klar wird, warum das
    Wolkenvolk nicht einfach an den Felsen hinunterklettern kann um sich zu retten.


    Genauso wie Thanquola habe ich mich auch gefragt, wie groß die Wolkeninsel ist und wieviele Leute darauf
    leben. Vielleicht wird das ja noch geklärt.


    Zu Niccolos Vater und Mutter habe ich inzwischen auch eine eigene Theorie und ich bin schon gespannt,
    was wir in dieser Richtung noch alles erfahren.

  • @Jacqui: Für mich hört sich deine Theorie sehr plausibel an. So weit habe ich noch gar nicht gedacht, aber dafür hat mir das Buch auch gar keine Zeit gelassen, die Handlung geht ja Schlag auf Schlag weiter.


    Man kommt wirklich nicht zum Luftholen. Sofort nach der Landung, müssen Niccolo und Wisperwind auch schon wieder fliehen. Bei der Verfolgung durch die Raunen musste ich übrigens total an "Ronja Räubertochter" denken. ;D Und zwar die Stelle, als Ronja im Wald auf einem Stein hockt und von allen Seiten die Gnome herankommen. Fragt mich aber nicht, wie ich auf die Verbindung komme. :-\


    Wenn Alessia wirklich, wie ich denke, die Verfolgung aufnehmen will, wird es für sie aber ganz schön schwer, bei so vielen Gefahren. Zumal sie ja die Sprache nicht spricht.


    Heute werd ich erstmal nicht mehr weiterlesen, sondern lieber auf meine Zweitlektüre zurückgreifen. Bei einem so schönen Buch will ich mir doch lieber ein bisschen Zeit lassen. :herz:


    EDIT:

    Eins verstehe ich dabei nicht: Wie hat er den Äther nach Italien gebracht?


    Stimmt, das ist allerdings eine gute Frage. Mal sehn, ob sie noch geklärt wird.


  • Eins verstehe ich dabei nicht: Wie hat er den Äther nach Italien gebracht? Ich bin mal gespannt, ob
    deine Theorie bestätigt wird.


    Hm ???
    Tja, soweit habe ich dann nicht gedacht. ;D


    Aber Niccolo muss den Äther ja auch irgendwie auf die Wolkeninsel bringen, vielleicht gibt es einen Behälter oder so was in der Art. Ich lasse mich mal überraschen.


    Ich bin vor lauter Arbeit nicht weitergekommen beim Lesen und jetzt habe ich Aurians Text gelesen und bin ganz gespannt auf die nächsten Kapitel.
    Heute muss ich einfach weiter lesen.


    Katrin


  • Wenn Alessia wirklich, wie ich denke, die Verfolgung aufnehmen will, wird es für sie aber ganz schön schwer, bei so vielen Gefahren. Zumal sie ja die Sprache nicht spricht.


    Inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob Alessia Niccolo folgt. Sie ist eine interessante Persönlichkeit und
    hebt sich stark vom restlichen Wolkenvolk ab. So oberflächlich wie sie am Anfang wirkt ist sie nicht. Da ich davon ausgehe,
    dass zwischendurch ab und zu das aktuelle Geschehen in den Wolken beschrieben wird, wäre es ohne Alessia da oben relativ langweilig.


    Was meint ihr dazu?


  • Inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob Alessia Niccolo folgt. Sie ist eine interessante Persönlichkeit und
    hebt sich stark vom restlichen Wolkenvolk ab. So oberflächlich wie sie am Anfang wirkt ist sie nicht. Da ich davon ausgehe,
    dass zwischendurch ab und zu das aktuelle Geschehen in den Wolken beschrieben wird, wäre es ohne Alessia da oben relativ langweilig.


    Dem schließe ich mich sofort an. Ich denke, dass es anders weiter gehen wird.


    Ich bin gerade in dem Kapitel wo sich Niccolo und Nugua treffen. Das ist ein super Kapitel. Ich kann mir das so richtig vorstellen. Da geht der Aufseher hin und her und die beiden streiten im Gras herum. ;D Scheinen sehr unterschiedliche Typen zu sein. Ich bin schon sooo gespannt wie es weiter geht. Ich wollte gestern unbedingt noch weiter lesen, aber mir sind vor Müdigkeit schon meine Augen zugefallen. Also wird in der U-Bahn gelesen. ;D


    Katrin

  • Guten Morgen,


    Niccolo und Nugua sind ein tolles Gespann! Der trockene Humor von Nugua ließ mich schon einige Male schmunzeln. Da wird es Niccolo nicht einfach haben. Und Feiqing ist ja auch mehr als toll. So einen Charakter muss man sich erst einfallen lassen. Ich habe mich gefragt, wie er an den Namen Feiqing kommt? Wird das irgendwo erwähnt? Wenn ja, dann habe ich das überlesen. Es erscheint mir nämlich komisch, dass er sich an nichts was ihn selbst betrifft erinnern kann, seinen Namen aber noch weiss. Oder hat er den von den Gauklern bekommen? Toll finde ich auch den Spruch "Beim heiligen Leonardo (oder so ähnlich)", anstelle von "du lieber Himmel". Oder solche Sätze wie: Ein zahnloses Grinsen zog die faltigen Mundwinkel auseinander wie Vorhänge! Geil!


    Niccolo scheint auch ein ausgeprägtes Näschen zu haben, so oft wie er den "Gestank" von Nugua erwähnt! So langsam könnte er sich dran gewöhnt haben.

  • Bin nun auch soweit :-)


    Die Beschreibung der Raunen im Kapitel "Die Brücke der Riesen" fand ich klasse, auch das sie zu Herbstlaub werden wenn sie sterben, das konnte ich mir richtig gut bildlich vorstellen.
    Gut für Niccolos Ego fand ich auch das er auch mal Wisperwind (welch toller Name übrigens) mal das Leben retten konnte als er sie aus dem Fluß gezogen hat.
    Erstaunlich wie gut Niccolo diese turbulente Zeit mit Wisperwind übersteht wo doch sein Leben vorher so "langweilig" und sicher war, klar das ihm da Zweifel kommen.


    Im Kapitel "Federflug" probiert Niccolo ja die Schwerter von Wisperwind aus. Wem hat Wisperwind die gestohlen und ist diese Kraft Böse die davon ausgeht. Hat sie daher ihre Narben?


    Wow, wei groß die Stirn von Lotusklaue seien muß wenn er eine Handtellergroße Eisenplatte da drin hat!
    Und machen diese dampfende Lotusschalen wirklich high?
    Die Aussage von dem Händler das seine Platte in der Stirn rostet und dadurch verrückt wird fand ich gut ;-)
    Auch wenn Lotusklaue jetzt nicht so einen netten Eindruck macht, das er die Hunde befreien läßt find ich sehr lobenswert!


    Bei Feiqing frage ich mich wie der wohl aufs Klo geht wenn sein Köstum angewachsen ist? :-)


    Ja, finde auch das die Beschreibung von Nugua so am besten zur Geschichte passt und nicht als Liebchen daher kommt.


    Alessia mag ich immer noch, gerade weil sie in "Alessias Plan" wieder gezeigt hat wie mutig sie ist obwohl sie Angst hat.


    Muß nun erfahren wie es weitergeht da Feiqing jawohl durch einen Pfeil getroffen wurde...

    Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.

    Einmal editiert, zuletzt von Nenya ()

  • Ich habe Alessias Plan jetzt auch beendet und habe auch schon weiter gelesen. Ich finde es total spannend. Vor allem das letzte Kapitel finde ich super. Die Spannung, schafft sie es oder nicht, war schon ein Hammer. Und ich finde es gut so wie es ausgegángen ist, wäre doch fad ohne sie. ;D


    Feiqing finde ich einen super Charakter. An das mit dem Klo gehen habe ich gar nicht gedacht. :-[


    Ich denke er wird noch eine Rolle spielen. Bin sehr gespannt ob sie diesen ominösen Friedhof finden.


    Katrin

  • Mittlerweile sieht es ganz danach aus, als würde Alessia der Wolkeninsel doch noch eine Weile erhalten bleiben. Das freut mich, denn ich hätte es sehr schade gefunden, wenn von der Wolkeninsel nichts mehr gekommen wäre. Dafür ist sie als Schauplatz viel zu interessant. Und Alessia ist mir sehr sympathisch. Kein einfacher Charakter, sondern mit Ecken und Kanten, aber im Grunde ein guter Mensch. Zum Glück ist ihr "Ausflug" so glimpflich ausgegangen. Den Anblick wie die Raunen von allen Seiten auf die Wolkeninsel zuströmen, stell ich mir übrigens ziemlich gruselig vor. :o



    Bei Feiqing frage ich mich wie der wohl aufs Klo geht wenn sein Köstum angewachsen ist? :-)


    Ihr kommt wieder auf Gedanken! :D Eine gute Frage, allerdings. ;D


    Niccolo, Nugua und Feiqing sind ein tolles Gespann! Es macht richtig Spaß ihre Erlebnisse zu verfolgen und die Seiten fliegen dahin wie nichts! :lesen:

  • Schönen guten Tag!


    Die Runde ist ja schon gut in Fahrt. Freut mich, dass euch allen das Buch so gut gefällt.
    Zur Frage nach dem Aether bzw. Marco Polo: Polo hat den Aether nicht mit nach venedig gebracht. Musste er auch gar nicht, denn der Aether umgibt die ganze Welt, nicht nur China. Leonardo musste also lediglich (übrigens in Florenz, nicht Venedig) einen Weg finden, ihn anzuzapfen.


    Viele Grüße
    Kai

  • Guten Morgen!


    kai: herzlich Willkommen bei der Leserunde! Ich finde es wirklich toll, dass Du Dich bereit erklärt hast, uns hier etwas zur Seite zu stehen! :klatschen:


    Diese Raunen müssen wirklich schreckliche Wesen sein.


    Ich stelle sie mir ziemlich interessant vor - Wie war das? Sie bestehen aus Laub? Oder zerfallen zumindest in Laub, wenn sie getötet werden.


    Die Seiten fliegen bei mir übrigens nur so dahin, allerdings habe ich wie immer kaum Lesezeit (an den Wochenenden sowieso nicht). In den Kapiteln zu diesem Bereich tat es mir vor allem Feiqing an - der ist ja so klasse! Was für eine absurde Idee, an einem Menschen ein Kostüm zur Strafe festwachsen zu lassen!


    Er hat alles den Montefeltros übergeben und diese haben auf einen Techniker gewartet, der sie tatsächlich in Gang setzen kann: Leonardo da Vinci.


    Darüber habe ich mir jetzt noch gar keine Gedanken gemacht, aber die Flugmaschine, mit der Niccolo nach China kam, brachte ich in direkten Zusammenhang mit Leonardo da Vinci.


    Mit dem Bösewicht Lotusklaue kann ich noch nicht so viel anfangen. Seine Beschreibung könnte für meinen Geschmack noch etwas detaillierter sein. Vielleicht kommt das ja noch, denn ich gehe davon aus
    dass er den Angriff der Tiger überlebt hat.


    Ich glaube auch, dass da noch einiges auf uns zukommt. Was mich sehr fasziniert hat, waren die Gefühle, die die Szene mit den Hunden auf dem Markt in mir ausgelöst haben. Ähnlich wie Niccolo war ich zuerst entsetzt, dass die Hunde als Schlachttiere verkauft werden (allerdings wäre ich als Vegetarier auch entsetzt, wenn Lämmchen oder Gänseküken angeboten worden wären - da reagiere ich also völlig irrational *g*). Doch dass der Verkäufer dann aufgeknüpft wurde und dass ausgerechnet Lotusklaue das aus Mitleid mit den Hunden anordnete ist schon starker Tobak.


    Endlich lernt Niccolo Nugua kennen. Die Beschreibung, wie Nugua auf Niccolo wirkt, gefällt mir sehr gut. Auch das Nugua verwildert aussieht und nach "Wald und Schmutz und Schweiß" riecht finde ich glaubwürdiger als eine edle Drachenprinzessin.


    Und sie muss ja ganz schön ordentlich duften :D


    Der Dritte im Bunde ist Feiqing (das hört sich doch sicher absichtlich wie Feigling an, oder?). Irgendwie tut er mir leid, aber er geht mir auch etwas auf die Nerven. Da es Nugua und Niccolo genauso geht, denke ich dass seine Beschreibung gelungen ist, wenn die Gefühle der Figuren auf den Leser übergehen.


    Also ich mag Feiqing. :P


    Inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob Alessia Niccolo folgt. Sie ist eine interessante Persönlichkeit und hebt sich stark vom restlichen Wolkenvolk ab. So oberflächlich wie sie am Anfang wirkt ist sie nicht. Da ich davon ausgehe,
    dass zwischendurch ab und zu das aktuelle Geschehen in den Wolken beschrieben wird, wäre es ohne Alessia da oben relativ langweilig.


    Das sollte sich ja mit dem Kapitel "Alessias Plan" geklärt haben - sie kann gar nicht von der Wolkeninsel runterkommen und auch kein anderer Bewohner. Also hängt die ganze Rettung nur an Niccolo. Ich muss Dir zustimmen: Ohne Alessia wäre es auf der Wolkeninsel wohl sehr langweilig geworden, aber wo ich Dir widersprechen muss: Ich fand sie von Anfang an gar nicht oberflächlich :-)


    Niccolo und Nugua sind ein tolles Gespann! Der trockene Humor von Nugua ließ mich schon einige Male schmunzeln.


    Huh? Ich habe bisher überhaupt gar nicht den Eindruck, dass Nugua so etwas wie Humor besitzt - zumindest nicht freiwillig ;D


    Im Kapitel "Federflug" probiert Niccolo ja die Schwerter von Wisperwind aus. Wem hat Wisperwind die gestohlen und ist diese Kraft Böse die davon ausgeht. Hat sie daher ihre Narben?


    Dieser Federflug... argh... da war ich immer erinnert an diesen unsäglichen Film "Tiger & Dragon", wo diese ganzen Hauptprotagonisten durch die Luft rennen ::)


    Liebe Grüße
    nimue

  • Huh? Ich habe bisher überhaupt gar nicht den Eindruck, dass Nugua so etwas wie Humor besitzt - zumindest nicht freiwillig


    Na gut, einigen wir uns auf ungewollten Sarkasmus! Auf jeden Fall sind manche ihrer Sprüche einfach toll!

  • Nimue - Googel mal den Begriff "Wuxia", dann erfährst du mehr über das ur-chinesische Genre der Wuxia-Literatur, der sowohl "Tiger & Dragon" (und hunderte andere Filme), wie auch "Seide und Schwert" ihre Existenz verdanken. Die fliegenden Schwertkämpfer gehören dort zum festen Inventar.


    Grüße
    Kai

  • Hallo,


    endlich komme ich mal dazu, mich in diesem Topic hier zu Wort zu melden. Gelesen habe ich zwar vor 2 Tagen schon bis Seite 155, aber zum Schreiben war bisher keine Zeit! :(


    Ich muss auch sagen, dass die Geschichte nur so dahin fliegt, ich konnte am Ende eines Kapitels immer nur ganz schwer aufhören zu lesen. :lesen:



    Bei der Verfolgung durch die Raunen musste ich übrigens total an "Ronja Räubertochter" denken. ;D Und zwar die Stelle, als Ronja im Wald auf einem Stein hockt und von allen Seiten die Gnome herankommen. Fragt mich aber nicht, wie ich auf die Verbindung komme. :-\


    Wie witzig, genau das habe ich auch gedacht. Die Raunen erinnern mich auch total stark an die Graugnomen, die Ronja nachts auf dem Stein überraschen! ;D


    Die Wortspiele (Raunen - raunen; Feiqing - Feigling) finde ich übrigens toll! :jakka:


    Ich fand es sehr schade, als sich Niccolo und Wisperwind im Kapitel "Federflug" schon wieder trennen mussten. Mir hat die Figur Wisperwind seeehr gefallen, und ich hoffe dass wir sie bald wiedersehen! :herz:
    Ist sie eigentlich nicht sogar auf dem Cover abgebildet? Zumindest ist dort eine Figur mit 2 Schwertern zu sehen! Hat das was zu bedeuten? ;)


    kai Hat der Autor eigentlich ein Mitspracherecht, was die Gestaltung des Covers betrifft? Kann er mit entscheiden, ob das Cover z.B. zur Geschichte passt oder sich sogar ein Bild oder eine Szene für das Cover aussuchen? Oder wird das nach anderen Kriterien entschieden?


    Im Kapitel "Lotusklaue" habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Nugua endlich wieder auftaucht. Ich hatte sie und die Geschichte um die verschollenen Drachen schon etwas vermisst, weil so lange von Niccolo und dem Wolkenvolk erzählt wurde. Allerdings kommt der Charakter der Nugua nun ganz anders rüber als im Prolog, finde ich. Anfangs habe ich sie für ein eher sensibles, einfühlsames (Drachen-)Mädchen gehalten, aber jetzt ist sie ja richtig draufgängerisch und fast schon brutal. Ich bin mal gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.
    Sie ist ja inzwischen schon 10 Monate auf der Suche nach ihren Drachen, die Geschichte hat inzwischen also einen Zeitsprung gemacht.


    Auf Seite 115 heißt es in Bezug auf den aufgeknüpften Hundehändler:


    Zitat

    "Menschendünkel interessierten sie nicht."


    Das zeigt ja, dass sich Nugua wirklich in keinster Weise als Mensch, sondern nur als Drache sieht. Dabei muss ich gerade irgendwie an die Anlage-Umwelt-Problematik aus meinem Pädagogik-LK damals in der Schule denken! ;)


    Nugua denkt, dass Niccolo sie zu den Drachen führen kann, weil er goldene Augen hat. Dabei hat der arme Kerl doch selbst keine Ahnung, wie er einen Drachen auftreiben soll.


    Als ich sah, dass das nächste Kapitel "Der Drache" heißt, war ich natürlich ganz aufgeregt. Aber ganz so einfach war es dann ja nun doch nicht, einen Drachen zu finden! :D
    Das Kapitel ist sehr spannend, vor allem die Szene, in der Nugua und Niccolo an den Gauklerwagen aufeinander treffen und versuchen, den "Drachen" zu befreien.


    Im Kapitel "Der Fluch des Wächters" stellt sich ja dann heraus, mit was für einem merkwürdigen Wesen wir es hier zu tun haben. Feiqing geht mir ganz schön auf die Nerven, das ist ja ein richtiger Schlaffi! :P
    Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich das Wesen Feiqing mit seinem festgewachsenen Kostüm total albern oder genial finden soll. Jedenfalls gab es sowas bisher noch nie! ;)


    Am Ende dieses Kapitels steht ja nur fest, dass Feiqing von einem Pfeil getroffen wird. Ob er nun tot ist? :o
    Weiter bin ich noch nicht gekommen, und ich musste mich wirklich mit aller Kraft zwingen, das Buch zuzuklappen, damit ich vor der nächsten Stillmahlzeit meiner Tochter noch eine Mütze Schlaf bekomme! Es ist so spannend! :lesen:;)


    Zitat von "Nenya"

    Im Kapitel "Federflug" probiert Niccolo ja die Schwerter von Wisperwind aus. Wem hat Wisperwind die gestohlen und ist diese Kraft Böse die davon ausgeht. Hat sie daher ihre Narben?


    Mich haben die Schwerter in dieser Szene sehr an DEN Ring aus "Herr der Ringe" erinnert, den man ja auch nur schwerlich wieder hergeben will, wenn man ihn erstmal in der Hand hält! :o
    Ob die Schwerter auch so etwas wie eine böse Macht über denjenigen haben, der sie besitzt?

  • Hallöle,


    Nimue - Googel mal den Begriff "Wuxia", dann erfährst du mehr über das ur-chinesische Genre der Wuxia-Literatur, der sowohl "Tiger & Dragon" (und hunderte andere Filme), wie auch "Seide und Schwert" ihre Existenz verdanken. Die fliegenden Schwertkämpfer gehören dort zum festen Inventar.


    Schon wieder was gelernt! Ich wusste gar nicht, dass es dafür einen festen Begriff gibt. Nun sehe ich das ganze mit etwas anderen Augen (hätte ich nicht gedacht).


    Ist sie eigentlich nicht sogar auf dem Cover abgebildet? Zumindest ist dort eine Figur mit 2 Schwertern zu sehen! Hat das was zu bedeuten? ;)


    Ich nehme auch an, dass sie das ist. Schade eigentlich, dass Feiqing nicht optisch noch dazu gepasst hat ;D Ich könnte mich immer köstlich über die Drachenratte amüsieren!


    Allerdings kommt der Charakter der Nugua nun ganz anders rüber als im Prolog, finde ich. Anfangs habe ich sie für ein eher sensibles, einfühlsames (Drachen-)Mädchen gehalten, aber jetzt ist sie ja richtig draufgängerisch und fast schon brutal.


    Auf mich wirkt sie sehr abgeklärt und wie wenn sie über allem anderen steht - ähnlich müssen sich wohl Drachen verhalten.


    Im Kapitel "Der Fluch des Wächters" stellt sich ja dann heraus, mit was für einem merkwürdigen Wesen wir es hier zu tun haben. Feiqing geht mir ganz schön auf die Nerven, das ist ja ein richtiger Schlaffi! :P


    Heeee... Feiqing ist cooool! ;D


    Liebe Grüße
    nimue

  • Capesider - Zumindest bei meinen Büchern im Loewe-Verlag (wie also "Seide und Schwert") habe ich ein Mitsprachrecht. Was nicht immer zwangsläufig bedeutet, dass das Cover hundertprozentig meiner Vorstellung entspricht. Allerdings bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.


    Feiqing ist übrigens ein echter chinesischer Name. Aber, klar, ausgesucht habe ich ihn tatsächlich, weil er wie Feigling klingt.


    Kai

  • Hallo liebe Leserunde,


    ganz lang hab ich nichts von mir hören lassen, ich war total mit den Urlaubsvorbereitungen beschäftigt. Stress!
    Mit dem Buch bin ich noch nicht sehr viel weiter, aber ich bin optimistisch, dass ich es heute schaffe.



    Wie witzig, genau das habe ich auch gedacht. Die Raunen erinnern mich auch total stark an die Graugnomen, die Ronja nachts auf dem Stein überraschen! ;D


    Das ist ja witzig! Da bin ich ja nicht die Einzige, die solche Assoziationen bekommt. :D


    Das zeigt ja, dass sich Nugua wirklich in keinster Weise als Mensch, sondern nur als Drache sieht.


    Ich fand die Stelle total süß, wo beschrieben wird, wie sie sich selbst sieht, sinngemäß: "Nein, SIE war kein Mensch, SIE war ein DRACHE!" ;D



    Feiqing geht mir ganz schön auf die Nerven, das ist ja ein richtiger Schlaffi! :P
    Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich das Wesen Feiqing mit seinem festgewachsenen Kostüm total albern oder genial finden soll.


    Das geht mir zur Zeit noch genauso. Aber ich bin sehr gespannt, wann er mal zeigen kann, was wirklich in ihm steckt. Und welche Vorgeschichte er hat.


    Und jetzt geh ich erstmal in die Badewanne. :) Mit Buch natürlich! ;D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen