Allgemeine Fragen an Christoph Hardebusch

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  • Hallo Christoph,


    was mich natürlich brennend interessiert, ist der Stand von Sturmwelten 3. Dauert es wirklich noch bis zum Sommer? Ich kann es doch kaum noch abwarten, weiterzulesen. ;D


  • was mich natürlich brennend interessiert, ist der Stand von Sturmwelten 3. Dauert es wirklich noch bis zum Sommer? Ich kann es doch kaum noch abwarten, weiterzulesen. ;D


    Ja, wird es ... ;)


    Der dritte Band braucht viel Arbeit, damit die Trilogie zu einem guten - nicht notwendig Happy! - Ende kommt. Die Verflechtung der Stränge ist recht diffizil, und ich mag mich da nicht hetzen.


    Lieben Gruß,


    Christoph


  • Der dritte Band braucht viel Arbeit, damit die Trilogie zu einem guten - nicht notwendig Happy! - Ende kommt. Die Verflechtung der Stränge ist recht diffizil, und ich mag mich da nicht hetzen.


    Du sollst dich auch nicht gehetzt fühlen. :)


    Ich rechne da ja sowieso schon mit allem, aber mach mir doch nicht solche Angst vor dem Ende :o ;D

  • Hallo Christoph,


    auch ich habe da zwei Fragen. Die erste bezieht sich allgeimen auf Die Werwölfe, die zweite ist eher genereller Art.


    1)Ich muss gestehen, dies ist das erste deine Bücher, das ich lese und dabei habe ich das Gefühl, der Schreibstil ist an manchen Stellen bewusst an die Sprache des frühen 19 Jh. angelehnt. Ist dies tatsächlich so? Wenn ja, fällt es dir leicht so zu schreiben, oder bastelst du länger an den Sätzen?


    2)Wennn Du an ein neues Buchprojekt herangehst, schreibst Du einfach drauf los, oder baust Du eine Art Gerüst, evt. Sogar eine kleine Inhaltsangabe je Kapitel auf?


    Also, Vielen Dank schon mal und Viele Grüße


  • 1)Ich muss gestehen, dies ist das erste deine Bücher, das ich lese und dabei habe ich das Gefühl, der Schreibstil ist an manchen Stellen bewusst an die Sprache des frühen 19 Jh. angelehnt. Ist dies tatsächlich so? Wenn ja, fällt es dir leicht so zu schreiben, oder bastelst du länger an den Sätzen?


    Ich habe mich stilistisch tatsächlich ein wenig an der historischen Epoche orientiert. Allerdings war mein Ziel dabei, den Roman auch für heutige Leser angenehm lesbar zu halten. Dementsprechend habe ich recht viel Zeit mit der stilistischen Überarbeitung des Textes verbracht. Wenn ich einmal im Fluss und damit auch im Stil bin, kann es leicht von der Hand gehen, aber meistens muss der Text noch durch einige Überarbeitungsschritte, bevor es mir endgültig gefällt.


    2)Wennn Du an ein neues Buchprojekt herangehst, schreibst Du einfach drauf los, oder baust Du eine Art Gerüst, evt. Sogar eine kleine Inhaltsangabe je Kapitel auf?


    Ich schreibe nie einfach drauf los. Ich plane meine Romane und Geschichten vor Schreibbeginn, lege Spannungsbögen und wichtige Punkte innerhalb der Handlung an, und habe meist einen recht genauen Plan, was wann geschieht. Das bedeutet aber nicht, dass sich während des eigentlichen Schreibens, also mitten im kreativen Prozess, nicht noch so einiges verändert. Aber der Rahmen steht schon von Anfang an.


    Das ist allerdings nur meine Methode. Wenn sich mit Kollegen unterhält, stellt man schnell fest, dass es sehr unterschiedliche Methoden gibt. Für mich hat sich aber die Vorplanung bewährt.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    mich würde mal interessieren, wie lange es eigentlich dauert, bis so ein umfangreiches, mit Details gespicktes Buch fertig ist, z. B das jetzige hier.
    Wieviel Zeit steckt in so einem Werk?
    Insbesonder, denke ich zumindest, bedarf es doch sicherlich einer größeren Recherche. Wo bekommt man die Detailinfos her, nur aus dem Nirvana des WWW oder hast Du bzw. man so seine stillen Quellen?


    Gruß Yoda

    Nur zwei Dinge sind unendlich,das Weltall und die menschliche Dummheit.<br />Beim Weltall bin ich mir aber nicht ganz sicher<br />(Albert Einstein)

  • Hallo,


    die komplette Arbeitszeit ist schwer einzuschätzen. Reine Schreibzeit dürfte ein dreiviertel Jahr sein. Wenn ich einmal drin bin, schreibe ich recht viel, und lege auch immer seltener Pausen ein; zum Abschluss des Buches, wenn alles noch mehrfach überarbeitet und geschliffen werden muss, habe ich eigentlich keine Wochenenden mehr ... ;)


    Aber dazu kommt natürlich sehr viel andere Arbeit, von der Entwicklung der Geschichte und der Charaktere bis hin zu der Recherche. An der Idee, einen Roman mit diesem historischen Personal zu schreiben, saß ich schon seit einigen Jahren. Vorarbeit, wie grundlegende Recherche und dergleichen lief ebenfalls seit Jahren. Ich kann das schlecht beziffern, und führe darüber auch kein Buch.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    ich habe auf deinem Journal gelesen, dass du dich nach den Sturmwelten ins Genre Science-Fiction begibts. Da ich vor einiger Zeit dieses Genre erstmals mit Begeisterung kennengelernt habe, interessiert mich dein Vorhaben natürlich sehr. Kannst du schon mehr dazu sagen? :)

  • Hallo,


    nach den Sturmwelten werde ich einen SF-Roman im Justifiers-Universum schreiben. Dabei handelt es sich um die Hintergrundwelt eines Rollenspiels. Markus Heitz hat einen Roman in diesem Universum geschrieben, der dieses Frühjahr erscheint: Collector. Und von mir wird der Auftaktroman einer ganzen Reihe von Büchern vor diesem Hintergrund sein, die alle von talentierten Kollegen geschrieben werden.


    Hier mal die Beschreibung von Markus' Roman:


    Das Weltall ist nicht groß genug, um zu entkommen...


    Die Zukunft, unendliche Weiten ... Dies ist die Geschichte vom Aufbruch der Menschheit ins All. Die Geschichte der Besiedelung zahlloser faszinierender Welten. Und die Geschichte der Begegnung mit den Collectors, Außerirdischen, die noch überheblicher sind als wir – und weitaus gefährlicher ... Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben – ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope.


    Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors –, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können – mit katastrophalen Folgen ...


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    das hört sich spannend an! Das Buch von Markus Heitz ist mir sogar schon vorher aufgefallen. Sollte man dies kennen, um dann später dein Buch zu lesen?

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen