Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler!)

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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Ich mache mal den Anfang, weil ich heute in Rezensions-Laune war, werde aber natürlich weiterhin hier hereinschauen, solange noch jemand liest. :)


    Inhalt:


    Der Halbelbe Lluigolf wird nach dem schmerzhaften Verlust seiner Geliebten Siiran von seiner Mutter fortgeschickt in die markgräfliche Residenz. Dort verliert er das wenige Geld, das er mit auf Reisen genommen hat und durch Zufall trifft er die geheimnisvolle und resolute junge Frau Hadmut. Diese vermittelt ihn in eine Ausbildung, in welcher er ein sehr ungewöhnliches „Handwerk“ erlernt. Durch einige Verwicklungen und Zufälle gerät er in das markgräfliche Schloss, wo er schließlich gezwungen ist, als Diener zu leben. Dort begegnet er auch der wunderschönen Elbin Chaantrea, die ihn sofort verzaubert und in seinen Bann zieht – doch diese Elbin scheint ein düsteres Geheimnis zu umgeben…


    Meine Meinung:


    Ein wunderbarer Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe, da ich mich nicht mehr imstande sah, das Buch wieder aus der Hand zu legen und damit diese wunderbare, fantasievolle Welt zu verlassen.
    Die größte Stärke dieses Romans sind die Charaktere – ich gewann jeden einzelnen von ihnen lieb, da nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch die Nebencharaktere so liebevoll ausgearbeitet sind, dass ich das ganze Buch über mit ihnen litt und mich mit ihnen freute.


    Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Lluigolf, von der widerspenstigen und selbstbewussten Prinzessin Vanandel und des Schreibers Tijan erzählt.
    Neben Lluigolfs Geschichte wird auch die Geschichte der Prinzessin Vanandel erzählt, die von ihrem Vater für ein Adlerei – das perfekt in seine Kuriositätensammlung passt - an einen Mann verheiratet werden soll, für den sie keine Gefühle hat. Das will Vanandel verhindern und versucht auf einem gefährlichen Weg, diesem Schicksal zu entgehen.


    Auf dem markgräflichen Hof und in der Residenz begegnet der Leser allerlei außergewöhnlichen und bemerkenswerten Figuren – so begegnet uns beispielsweise ein liebenswertes Rudel Orks mit ihrem cleveren und gutmütigen Rudelführer Groszbarrt, seines Zeichens Kommandeur der Stadtwache - Orks einmal anders! Auch der geheimnisvolle, blinde Elbenbarde Maris, den einige Geheimnisse zu umranken scheinen und der Barde und Frauenschwarm Garness, der äußerlich gar nicht wie ein sanfter Poet wirkt, haben mir sehr gut gefallen.


    Wunderbar finde ich auch den Humor des Buches, der immer wieder aufblitzt und mich so manches Mal zum Schmunzeln brachte – allen voran der Zwerg Trurre, der sich schnell mit Lluigolf anfreundet, ist immer für einen Lacher gut und ein echtes Original.
    Sehr gut gefällt mir auch die poetische Sprache und der ruhige Erzählstil der Kapitel, die aus der Sicht des Schreibers Tijan, der dem Schreiberorden angehört, erzählt werden. Hier begegnen wir so individuellen Wesen wie einem Riesenadler, der gerne nicht ganz jugendfreie Lieder zum Besten gibt.


    Die Geschichte ist durchzogen vom Geheimnis um die Seelentrinker und dem geheimnisvollen Bann, unter dem die betroffenen Elben zu stehen scheinen. Was hat es mit diesen alten Geschichten auf sich? Immer wieder wird dem Leser ein Teil der Lösung dieses Rätsels offenbart – und doch kam ich bis zum Schluss nicht ganz hinter das Geheimnis, so dass ich immer weiter lesen musste, um es zu erfahren.
    Der Schluss war denn auch stimmig und beantwortete die meisten Fragen, ließ aber doch noch ein paar Geheimnisse um die Figuren offen, so dass ich mich über einen weiteren Ausflug in diese wunderbare Welt sehr freuen würde.


    „Die Seele der Elben“ ist ein wunderbar kurzweiliger Fantasy-Schmöker, der immer flüssig zu lesen ist und mit seiner teils sehr poetischen, teils auch eher flapsigen, aber immer passenden Sprache eine tolle Atmosphäre aufbaut, in die ich immer wieder gerne eintauchte.


    Für mich ein absoluter :buchtipp:!


    Zur Leserunde:


    Die Leserunde hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Es ist schön, mit euch zu spekulieren und zu diskutieren und manchmal werde ich dadurch auch auf Aspekte und Details des Buches gestoßen, die mir selbst nicht aufgefallen wären. Ich danke meinen MitleserInnen und natürlich vor allem auch dir, Susanne, für die nette Begleitung und die vielen interessanten Hintergrundinformationen. Es ist doch immer spannend, zu erfahren, wie die Autorin über gewisse Figuren oder Textstellen denkt oder sich beim Schreiben gedacht hat.
    Über weitere Leserunden mit dir würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen (zumal deine kommenden Bücher auch alle sehr spannend klingen). :)

  • Dann werde ich mal als zweite nachlegen ;)


    Inhalt:


    Nach dem Verlust seiner Geliebten, verlässt der junge Halbelf Lluigolf auf den Wunsch seiner Mutter seine Heimat um zur markgräflichen Residenz zu gehen. Kaum ist er dort angekommen, wird ihm auch schon das bisschen Geld, das ihm seine Mutter mitgegeben hat, gestohlen. Infolge dessen trifft er die geheimnisvolle, aber auch resolute Hadmut. Durch sie gerät er an die zwielichtige Gestalten der Stadt und beginnt bei ihnen eine "Ausbildung". Durch einige Zwischenfälle kommt er schließlich in das markgräfliche Schloss und wo bestimmt wird, dass er dort als Diener zu arbeiten habe.
    Zeitgleich wird die arrangierte Hochzeit der Prinzessin Vanandel vorbereitet. Vanandel kann ihren Verlobten nicht leiden. Sie versucht alles, um ihm und der ganzen Vorbereitung aus dem Weg zu gehen. Sie lässt nichts unversucht, um dieser Heirat zu entgehen.
    Während der Verlobungsfeier lernt Lluigolf die schöne Elbin Chaantrea kennen. Er ist sofort von ihr verzaubert und kann sich ihr nicht mehr entziehen. Doch dies birgt eine große Gefahr.


    Meine Meinung:


    Nachdem ich bereits "Elbenzorn" gelesen hatte, hatte ich schon hohe Erwartungen an diesen Roman. Da ich viele der Charaktere bereits kannte, hatte ich keine Schwierigkeiten mir die Szenerie vorzustellen und in das Buch einzutauchen. Ganz besonders hat es mich hier gefreut, dass meine Lieblingsfigur Lluigolf aus "Elbenzorn" hier eine ganz besondere Rolle zu Teil wird. Dies hat dem Buch von vornherein unheimlich viele Pluspunkte beschert.


    Insgesamt sind auch in diesem Buch die Charaktere die Stärke dieses Buches. Dadurch, dass sie nur schwierig in eine bestimmte Form zu passen scheinen, macht es sehr viel Spaß sie kennenzulernen und sich immer wieder von ihnen überraschen zu lassen.


    Dadurch, dass das Buch aus drei Perspektiven geschrieben wurde, hatte ich manchmal Schwierigkeiten mich sofort wieder in die Handlung einzufinden. Es fiel mir dadurch manchmal schwer zu verstehen, wo in der Handlung ich mich befinde und was dies mit der ganzen Geschichte zu tun hatte. Dies hat zwischenzeitlich dafür gesorgt, dass ich aus meinem Lesefluss geworfen wurde. Zum Ende hin, hat diese Erzählweise jedoch Sinn gemacht und hat sich so gut in die gesamte Handlung gepasst.


    Mir ist zudem positiv aufgefallen, dass das Buch wenig vorhersehbar war. Dadurch konnte ich mitfiebern oder raten und wurde so manches Mal überrascht. Viele Fragen die sich mir während des Lesens gestellt haben, wurden zum Ende hin beantwortet, jedoch nicht alle, sodass man darauf hoffen kann das vielleicht in einer anderen Geschichte diese Geheimnisse noch gelüftet werden.


    Alleine dadurch, dass ich in diesem Roman soviel über meine Lieblingsfigur Lluigolf erfahren habe, ist dieses Buch empfehlenswert ;D, aber auch ansonsten kann dieses Buch mit seinem Vorgänger absolut mithalten. Es ist ein schöner Fantasy-Roman, der durch seine Charaktere glänzt und Lust auf mehr macht!



    Zur Leserunde:


    Zunächst einmal will ich dir Susanne für die nette Begleitung danken. Es ist für mich immer wieder spannend, wie so ein Buch entsteht und was sich bei bestimmten Stellen im Buch gedacht wurde. Auch meinen MitleserInnen möchte ich für diese Leserunde danken! Es hat wieder Spaß gemacht, mit euch zu spekulieren und die unterschiedlichsten Meinungen auszutauschen. Durch euch bin ich auch auf Details gestoßen, die wohlmöglich übersehen hätte (was wirklich schade gewesen wäre!). Es war wieder eine sehr angenehme Leserunde und ich freue mich schon darauf bei einer anderen Leserunde mit euch zu lesen und über die verschiedenen Eindrücke auszutauschen.

  • Hallo :winken:


    Vielen lieben Dank euch beiden für die schöne Leserunde, die auch mir sehr, sehr viel Spaß gemacht hat - und ein extra Danke für das überaus nette Fazit!


    Ich habe mit euch das eigene Buch noch mal aus anderen Augen sehen dürfen, das war wirklich spannend - und natürlich freue ich mich sehr, dass es so funktioniert, wie ich mir das beim Schreiben vorgestellt habe. (Das klappt beileibe nicht immer!)


    Ich hoffe, wir treffen uns noch mal in einer Leserunde - ich komme definitiv wieder!


    (Und ich bleibe auch noch ein bisschen hier, falls jemand "nachzügelt". ;D)


    Liebe Grüße


    Susanne

  • Ja, ich zügel nach !!


    Meine Meinung :


    Ich schließe mich dem Lob meiner Vorgängerinnen an. Auch mich hat das Buch begeistert und Llui und Trurre sind in meine Favoritenliste gewandert !


    Die Charaktere in diesem Buch sind alle wie sie da sind gelungen und zu den Meisten baut man als Leser schnell eine Beziehung auf - man kommt gar nicht drum herum ;D


    Ich kam einmal kurzfristig ins straucheln, als der Erzählstrang von Tijan, dem Schreiber, in die Geschichte eingriff - das war kurz unübersichtlich - aber ansonsten las sich das Buch schön flüssig und die Autorin hat es geschafft mich durch ihren Schreibstil und eine wirklich gute und aufregende Geschichte so zu fesseln, das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Sehr gut haben mir auch die witzigen Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, das lockerte die Geschichte schön auf. Noch besser fand ich die chaotische Kampfszene am Ende des Buches. Hier habe ich sehr lachen müssen :D !!


    Fazit : Bitte mehr davon, Susanne !!!


    Zur Leserunde :


    Vielen Dank liebe MitleserInnen, es hat ganz viel Spaß gemacht eure Meinungen und Eindrücke in mein Leseerlebnis mit einfliessen zu lassen. Das eine oder andere Mal habt ihr mich dadurch auf andere Wege geleitet ;D Das ist der besondere Spaß an einer Leserunde, finde ich.
    Und natürlich ganz doll Danke an dich, Susanne :-*
    Für deine informative Begleitung und die Zeit, die du dir genommen hast. Ich hoffe wir haben noch viele Leserunden gemeinsam :winken:

  • Mein Leserundenfazit:


    Zur Leserunde:


    Ein wunderbare Leserunde! Vielen lieben Dank, Susanne, und ein dickes Bussi für dich :-* weil du uns so gewissenhaft und unterhaltsam begleitet hast. Ich hoffe, du hattest auch deinen Spaß und wir können noch viele weitere Leserunde gemeinsam erleben - so wie es aussieht, wird es ja in der nächsten Zeit auch genug Material dafür geben. Ich freue mich jedenfalls schon auf deine neuen Veröffentlichungen! :)


    Allen Teilnehmern natürlich auch ein herzliches Danke für eure Teilnahme und eure ausführlichen Beiträge. :-* Bestimmt sehen wir uns bald mal wieder in einer Leserunde!


    Zum Buch:


    Nachdem Susanne Gerdom in meinem Augen mit „Elbenzorn“ eine recht ansprechender und innovativer Fantasyroman gelungen ist, war ich sehr gespannt auf „Die Seele der Elben“, ein Prequel mit bekannten Figuren aus dem Vorgängerroman. Und ich wurde nicht enttäuscht; der flüssige und unverbrauchte Schreibstil der Autorin haben mir wiederum ein sehr schönes Leseerlebnis bereitet und ich fühlte mich sehr wohl mit der Geschichte.


    Konkret geht es um Lluigolf, eine der Hauptfiguren aus „Elbenzorn“ – dort bereits ein mit allen Wassern gewaschener Haudegen, erleben wir ihn hier als unbedarften Halbelben-jüngling, der gezwungenermaßen in die weite Welt hinauszieht und seine ersten Erfahrungen macht – mit dem Leben an sich, mit Intrigen und Versteckspielen, aber auch mit der Liebe und nicht zuletzt mit geheimnisvollen magischen Kräften, die ihn in ihren Bann ziehen.


    Damit er nicht so ganz einsam und verlassen umherirrt, hat die Autorin ihm einige recht interessante Figuren zur Seite gestellt, die seinen Weg fortan begleiten und mit seinem Schicksal verflochten sind. Vor allem möchte ich da natürlich den heimlichen „Star“ aus „Elbenzorn“ hervorheben, den allseits beliebten Zwerg Trurre, der hier als angehender Zauberlehrling seinen Auftritt hat und Lluigolf aus so mancher Patsche hilft.


    Aber auch das geheimnisvolle Halbweltmädel Hadmut, der Barde Garness, der geheimnisumwitterte Elb Maris, der magische Schreiber Tijan und die unzufriedene Prinzessin Vanandel sind einige Beispiele für tolle Protagonisten mit einer liebevollen und ausgeprägten Charakterzeichnung, die jeder Figur ihre eigene Note gibt. Selbstverständlich gibt es auch die titelgebenden Elben in der Geschichte, die hier eine ganz eigene Rolle spielen und den Schlüssel für so manche rätselhafte Geschehnisse bilden, ohne aber allzu sehr im Vordergrund zu stehen.


    Erfrischend fand ich die Riesenadlerfrau Ranvidar, die als Luxus-Transportmittel herhalten muss und die Handlung mit frechen Sauf- und Seemannsliedern belebt, so dass auch der Humor nicht zu kurz kommt. Überhaupt finden sich neben der doch eher düsteren Haupthandlung sehr viele kleine Szenen, die zum Schmunzeln einladen und mir riesig Spaß gemacht haben. Aber der Roman hat auch eine gewisse poetisch-romantische Seite, ebenso wie eine reichliche Portion Phantastik im ansonsten mittleralterlich geprägten Ambiente und ist weniger episch angelegt, als dies in der Fantasyliteratur oft der Fall ist; daher wirkt die Handlung auch sehr temporeich und hat keine Längen.


    Durch den häufigen Perspektivenwechsel werden alle Handlungsstränge gleichmäßig aufgebaut, ver- und entflechten sich immer wieder, bis dann am Ende ein fulminanter Showdown für die Auflösung der zahlreichen Rätsel sorgt, die mich bis dahin immer wieder in Atem hielten. Dennoch bleiben einige interessante Fragen offen und lassen mich hoffnungsvoll auf eine Fortsetzung oder ähnliches spekulieren... Insgesamt ist die Geschichte aber schon in sich abgeschlossen und hat mich auch in der Auflösung voll überzeugt.


    Ein toller Roman und ein echter Buchtipp!


    :buchtipp:

  • Rezension


    Die Geschichte um Lluigolf und seine Freunde wirkte auf mich von Anfang an sehr stimmungsvoll und wurde in einem ruhigen Ton erzählt. Dadurch habe ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt und konnte - sicher auch durch die gelungenen Charaktere - tief in diese Welt eintauchen. Das Buch las sich sehr flüssig, konnte mich überraschen und mit tollen Szenen sowie ungewöhnlichen Ideen überzeugen.


    Es gab auch einige unheimliche Stellen, die jedoch nie sehr blutig waren und nicht überhand nahmen. Durch viele ruhige, geheimnisvolle und auch humorvolle Momente wurden diese aufgelockert und zu einem abwechslungsreichen Ganzen verwoben.
    Ein zentrales Thema sind Freundschaften, sowohl neu entstandene (wie beispielsweise die zwischen Trurre und Lluigolf) als auch schon länger bestehende. Mir gefallen da besonders die kleinen und großen Unterschiede, die diese Beziehungen so besonders machen - und von Offenheit und Toleranz zeugen.


    Mit einer Entwicklung kann ich mich leider immer noch nicht so recht anfreunden - auch wenn es eigentlich nichts "schlimmes" ist, so passt es doch einfach nicht zu meinem Gefühl. Allerdings gab es noch so viele andere tolle Figuren, dass ich mich da schnell ablenken konnte.
    Eine meiner Lieblingsfiguren war Tijan der Schreiber, er bringt noch mal eine ganz eigene Atmosphäre in die Geschichte. Besonnen, etwas poetisch, geheimnisvoll und mit der Magie seiner Schreibkunst hat er einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ebenso wie einige Nebenfiguren, die sehr liebevoll dargestellt wurden - ganz zu Schweigen von einer tragischen Figur, die mich dann doch noch zum Weinen gebracht hat...


    Leserundenfazit


    Da habe ich mich mitten in den Trurre-Fanclub gewagt, und tatsächlich überlebt! ;D
    Ihr Lieben, vielen Dank für die schöne Leserunde! Ich fand die Stimmung und den Austausch hier sehr angenehm, es ließ sich prima spekulieren und über Lieblingsfiguren quatschen. :)
    Liebe Susanne, vielen Dank für die tolle Begleitung und die vielen Hintergrundinfos! Das war ja meine erste Leserunde mit dir, und ich würde mich über weitere freuen. :winken:

  • Es freut mich sehr, dass das Buch insgesamt rund läuft - für den Trurre-Fanclub UND die einsame Elfenfraktion ;)
    Und ich freue mich, dass trotz der anscheindend fraglichen Verbindung zwischen Maris und Vanandel (an der ich zugegebenermaßen auch ein wenig rumgeknackt habe - aber wat willse machen? Wenn zwei solche Dickköpfe sich was in den Schädel gesetzt haben, stehst du auch als Regisseurin hilf- und ratlos daneben ... ::) - also, dass es trotzdem für euch so funktioniert. Ist wie im "echten Leben" - man ist nicht immer einverstanden mit einer Entwicklung, aber es ist trotzdem okay. Seufz. ;D


    Ihr Lieben, ich danke auch euch für die wirklich wunderschöne Leserunde, es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht! Ich komme gerne wieder und hoffe, ich sehe euch dann auch alle nochmal! :winken:

  • Liebe Susanne,


    schön dass du dich auch so wohl in unserer Runde gefühlt hast und dass die Leserunde auch für dich gut lief - vielen Dank nochmal fürs Mitmachen! Mal sehen, wann wir wieder mal bei dir anklopfen... ;D


    Viele liebe Grüße :winken:
    Miramis

  • Ein großes Hallo an Alle, :)
    nachdem es mich krankheitsbedingt etwas gebeutelt hat :(, möchte ich natürlich auch noch mein Fazit hier abgeben:


    Lluigolf, ein eher junger, schüchterner Halbelf vom Land, wird nach dem schmerzhaften Verlust seiner großen Elbenliebe von seiner Mutter mit ein paar Münzen versehen und auf eine Reise in die so genannte Residenz geschickt. Im Trubel der Residenz angekommen wird Lluigolf auch schon um seiner Barschaft beraubt. Hier lernt er auch eine resolute und interessante Person namens Hadmut kennen. Diese bringt ihn mit zwielichten Gestalten zusammen, welche ihn in einem bestimmten Handwerk ausbilden möchten. Im weiteren Verlauf der nun wilden Geschehnisse kommt Lluigolf als Diener in das markgräfliche Anwesen. Hier laufen die Hochzeitsvorbereitungen für die Prinzessin Vanandel in vollen Zügen, obwohl sie ihren Zukünftigen nicht mag. Während den Feierlichkeiten der Verlobung lernt Lluigolf die wunderschöne Chaantrea kennen und verfällt ihr. Doch diese Elbin birgt ein großes Geheimnis.



    Meine Meinung:
    Dieses Buch lebt durch die charakterstarken Persönlichkeiten. Allen voran, abgesehen natürlich von Lluis und Hadmut/Vanadel, welche fast einmalig sind, erstmal Trurre, (auch ich bin mittlerweile ein Trurrefan geworden) der liebenswerte, feinfühlige Zwerg mit seiner immer bei Bedarf glühenden Pfeife (Susanne, du musst noch verraten wie er das Macht. Selbst Lluis kam nicht dahinter und uns blieb es bisher verborgen. Ist hier Magie im Spiel, da er ja „Zauberlehrling“ ist?) Dann ein feinfühliger und intelligenter Groszbart als Orkrudelführer, der Barde Garness, der geheimnisvolle blinde Elbe Maris, und natürlich ein schmutzige Lieder singender Riesenadler (hier hätte ich mich vor lauter Lachen wegschmeißen können). Die gesamten Haupt- und Nebencharakteren sind so fein ausgearbeitet und fantastisch in die Story eingewebt, dass das Buch ein Eigenleben entwickelt und den Leser somit voll in seinen Bann zieht. Ein Weglegen erscheint fast schon unmöglich.
    Der Schreibstil des Buches ist flüssig und wird aus drei Perspektiven geschrieben. Am Anfang etwas eingewöhnungsbedürftig, was zu einem späteren Zeitpunkt aus Sicht des Lesers aber sinnvoll erscheint. Einzig der Sprung aus Sicht des Schreibers Tijan hat mich etwas irritiert und aus dem Lesefluss geholt. Ansonsten fiel es mir immer wieder schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.
    Sehr lesenswert und erwähnenswert war auch der finale, aber auch chaotische Schluss. Genial, detailreich, mit Witz gespickt und spannend bis zum Ende.
    Dieses Buch macht Spaß und Lust auf mehr. ;D



    Zur Leserunde:
    Ein herzliches Dankeschön an Susanne und natürlich an alle anderen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und finde es einfach nur schön, als Newbie hier so toll aufgenommen zu werden. Ich hoffe, dass es noch weitere Leserunden mit Susanne gibt. Denn auch deine informative Begleitung war einfach nur fantastisch. 8)


    Gruß Yoda :winken: :winken:

    Nur zwei Dinge sind unendlich,das Weltall und die menschliche Dummheit.<br />Beim Weltall bin ich mir aber nicht ganz sicher<br />(Albert Einstein)

  • Hi Yoda 8)


    danke fürs Mitlesen, es hat richtig Spaß gemacht, deine Kommentare zu lesen! Ich hoffe auch, dass wir uns bald mal wiedersehen hier (ich schreibe ja gerade Akkord, das könnte also von meiner Seite aus klappen ;D)


    Ach ja, das mit der Pfeife. Na klar, so ein kleiner Feuerzauber ist doch ein Klacks für einen Zauberlehrling. ;)


    Liebe Grüße


    Susanne

  • Mit dem Fazit tue ich mich ja immer schwer, aber nun habe ich doch noch was zusammengestöpselt!


    Leserunde
    Das war mal wieder eine schöne Leserunde mit vielen fleißigen Teilnehmern!
    Danke an alle und besonders an Susanne!


    Rezension
    Lange hatte ich mich auf dieses Prequel zu „Elbenzorn“ gefreut. Lluis und Trurre waren mir schon damals sehr ans Herz gewachsen.
    Nun bekommt der junge Lluigolf seinen eigenen Roman.
    Da „Die Seele der Elben“ jedoch weit vor dem ersten Roman spielt, ist Lluis noch lange nicht so abgebrüht, wie wir ihn kennen.
    Und auch sein Freund Trurre steht erst am Anfang seiner Karriere. In diesem Buch treffen die beiden das erste Mal aufeinander. Für jeden Fan ein wunderbarer Moment!


    Aber dieser Roman konzentriert sich nicht alleine auf Lluigolf, sondern teilt sich in weitere Perspektiven. Da ist zum einen die widerspenstige Prinzessin Vanandel und zum anderen der scheue Schreiber Tijan. Das gab der ganzen Handlung mehr Abwechslung, Atmosphäre und Tempo.
    Obwohl die ganze Handlung nie atemlos spannend wird oder in reinen Actionszenen ertrinkt, so bleibt man als Leser doch ständig gespannt auf den weiteren Verlauf.


    Besonders gut sind Susanne Gerdom mal wieder die Charaktere an sich gelungen. Nicht nur die Hauptprotagonisten werden mit viel Liebe zum Detail beschrieben, sonder auch die Nebenpersonen.
    Die waren mir oft so sympathisch, das ich am liebsten gleich noch mehr von ihnen gelesen hätte!


    Am Ende finden alle Handlungsstränge zusammen und lösen sich.
    Hier hätte ich aber persönlich gerne noch mehr Fragen beantwortet bekommen. Allerdings scheine ich die Einzige gewesen zu sein, die noch mehr Antworten wollte.


    Fazit: Ein ruhiger Fantasyschmöker, der dazu einlädt die reale Welt zu vergessen.

  • Hier auch mein Leserundenfazit – leider konnte ich mich katzenbedingt nicht so ausführlich beteiligen, wie ich es gern wollte, aber die interessanten Gedanken von euch habe ich auf jeden Fall mitgelesen. An dieser Stelle vielen lieben Dank an die Veranstalter, Susanne und alle Teilnehmer.


    Wer möchte, kann gern mal auf meinen Blog gehen, hier habe ich eine Zeichnung zum Buch gepostet.
    http://ranathecat.blogspot.com/2010/06/juni-buch-3_14.html


    Zum Inhalt:
    Der Halbelf Lluigolf lebt in Weidenheim bei seiner menschlichen Mutter und seiner Stieffamilie. Aufgrund seiner Abstammung ist er wenig akzeptiert, sowohl von Leuten in seinem Dorf, als auch von den Elben, die in der Nähe wohnen. Mit der jungen Elbin Siiran hat er ein heimliches Verhältnis, das jedoch immer schwieriger wird, da es von ihren Eltern nicht erwünscht ist. Als Siiran plötzlich an einer mysteriösen Krankheit stirbt, verlässt Lluis seine Heimat und macht sich auf die Reise in die Mark Raakus, um dort eine Anstellung zu finden. Zunächst gerät er in zwielichtige Gesellschaft der „Kröte" und wird an einer Schule für Diebe angenommen und ausgebildet. Er lernt aber auch schnell neue Freunde kennen, den Zwerg Trurre, den Barden Garness und die ruppige Hadmut. Die Prinzessin Vanandel hingegen, die auf Schloß Raakus lebt, möchte am liebsten aus ihren gesellschaftlichen Zwängen ausbrechen. Ihre Zwangsverlobung mit einem Langweiler steht vor der Tür, während sie jede Gelegenheit nutzt, verkleidet in die Stadt zu schleichen und ihren Geschäften nach zu gehen. Der Zufall bringt die beiden schließlich zusammen, als Lluis eine Anstellung auf dem Schloß erhält. Hier trifft er auf die geheimnisvolle Elbin Chantreea, die ihn von Anfang an im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Doch warum erleidet er immer Schwächeanfälle, sobald er in die Nähe der Elbin kommt?


    Fazit:
    Die Seele der Elben ist High Fantasy vom Feinsten! Sowohl sprachlich als auch inhaltlich weiß die Geschichte voll und ganz zu überzeugen. Elben, Zwerge, Orks, Magier und riesengroße Adler – viele klassische fantastische Figuren haben Einzug in diese Geschichte gehalten, jedoch bewegen sie sich abseits der üblichen Klischees und haben einen ganz eigenen Charakter. Gerade Susanne Gerdoms Version der Orks ist überraschend, witzig und unheimlich sympathisch, bitte mehr davon!


    Zur Leserunde:
    Die Leserunde war sehr spannend, gerade auch mitzuverfolgen, welche Gedanken ihr zu den verschiedenen Entwicklungen hattet und was ich im Vergleich dazu selbst vermutet hatte. Die Ausführungen von Susanne, was sie alles aus dem "Nähkästchen" geplaudert hat ;), haben das ganze noch abgerundet.

  • Hier ist es ruhig geworden und ich denke, wir können die Leserunde als beendet betrachten. Ich danke nochmal allen Teilnehmerinnen und unserer Autorin Susanne Gerdom - habt eine schöne Zeit und bis zur nächsten Leserunde!


    Viele liebe Grüße
    Miramis

  • Hallo, ihr Lieben und danke!
    Ein spezielles Dankeschön noch mal an Kiala und Chatnoir und sorry, dass ich mich jetzt erst melde (sitze in der Korrektur meines letzten Manuskriptes, da geht mir schnell alles andere durch die Lappen.)


    Es war eine schöne Leserunde mit euch und ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns demnächst wiederlesen würden! :winken:


    Macht es gut, ich wünsche euch noch viele schöne Bücher und einen schönen Sommer!


    Liebe Grüße


    Susanne

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen