03 - Kapitel 11 bis einschl. Kapitel 16 (Seiten 142 bis 210)

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  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 11 bis einschließlich 16 (Seite 141 bis 210) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • ERSTE!!! :D
    Ich bin froh, dass Hanna in Harry einen Mit-Ermittler gefunden hat. Ab und an habe ich so meine Befürchtungen um ihr Wohl, wenn ich ihre forsche unerschrockene Art bei den Recherchen verfolge. Apropos Harry: er ist also kein Single. Mir scheint da wenig Aussicht auf eine Love-Story zu bestehen… obwohl: könnte nicht der Kuss auf die Wange :-* wie der hölzerne, försterliche Annäherungsversuch zu deuten sein? ::)


    An Frédéric als Hauptverdächtigen kommt nun wohl keine(r) vorbei. Hanna scheint in ein brummendes Wespennest gestochen zu haben….


    Aber der Reihe nach:
    Das Gespräch mit Claudia, Jonathans Verlobten, gibt Einblicke in dessen Privatleben. Offensichtlich hat Jonathan nicht nur seine Karriere minutiös geplant. Das eher coole Arrangement passt zu beiden Verlobt- Nicht-Verliebten. Es wundert mich nicht, dass und wie leicht Frédéric in die Rolle seines Freundes und (wahrscheinlich Opfers) schlüpft.
    Wie wird Claudia auf die Frédérics Entlarvung reagieren? Eigentlich müsste dieser Schock sie aus dem Dornröschenschlaf aufwecken…. :P


    Oder hat Ute doch noch eine Überraschungswende im Ärmel? ???


    Was mir gut gefällt, sind Hannas plötzliche Einfälle den Fall betreffend. Natürlich ist dies durchaus von der Autorin geplant und dennoch wie aus dem Leben gegriffen. ICH kenne es auch, dass mir bei irgendeiner Tätigkeit plötzlich ein Licht aufgeht…
    :-\


    Sehr nett fand ich auch Frédérics Tipp, dass Hanna eine Busreise ins Sauerland machen solle. ;)
    DAS war der erste sympathische Satz, den dieser fiese Möp gesagt hat. Sie kann gern bei mir vorbeikommen. Ich koch schon mal Tee….. :) :klatschen:


    Bis sie klingelt, lese ich noch ein bisschen. Ich habe nämlich heute Zeit
    lesegrete

    Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich. <br /><br />Chinesisches Sprichwort

  • Wunderschön, wie Harry und Hanna sich nun immer näherkommen. Und das gemeinsame Kochen hat mir wirklich gut gefallen. So stelle ich mir auch gemütliche und harmonische Zweisamkeit vor.
    Wo hat eigentlich gestanden, dass Harry kein Single ist? Ich glaube ich habe da was überlesen... :-[
    Die Beiden passen doch so gut zusammen. Ich wünsche mir da ein Paar.


    Der Verdacht gegenüber Frédéric verdichtet sich nun natürlich. Ich bin schon ganz gespannt was nun herauskommt als Geldquelle der zwei Freunde. Frédéric scheint ja jedenfalls wenig begeistert über Hannas Offenheit gegenüber seinem Chef. An dieser Stelle fühlte ich mich wirklich recht schadenfroh!!


    Diese Verlobte Claudia zieht ja nicht gerade Sympathien auf sich. Aber eigentlich ist sie ja genauso, wie sie zuvor auch von Jonathan geschildert wurde. Ein Mittel zum Zweck! Wie kann man nur so naiv und blöd sein?
    Hat sie denn vom Leben nicht mehr zu erwarten?


    Etwas zu ausufernd waren mir in diesem Abschnitt die Einschübe von Richard und Camilla und ihrem Winterliebestrallala, auch wenn diese Gedankengänge Hanna dann letztlich zu Fortschritten bei der Ermittlung im Fall führen. Vielleicht stört mich aber auch das Gefühl, dass Hanna selbst nicht wirklich hinter ihren Liebesgeschichten zu stehen scheint. Jedenfalls derzeit nicht.


    Und jetzt sind Johannes und seine Mutter alleine. Ob es noch ein Opfer geben wird?


  • Wunderschön, wie Harry und Hanna sich nun immer näherkommen. Und das gemeinsame Kochen hat mir wirklich gut gefallen. So stelle ich mir auch gemütliche und harmonische Zweisamkeit vor.
    Wo hat eigentlich gestanden, dass Harry kein Single ist?


    "Ich bin überzeugter Junggeselle", sagte er freundlich.
    "und Single?"
    Das nun nicht."
    "Aha."
    "Ist das ein Problem für dich?
    S. 159 ... und ich habe es ihm Wort für Wort so abgekauft..... ;)



    Etwas zu ausufernd waren mir in diesem Abschnitt die Einschübe von Richard und Camilla und ihrem Winterliebestrallala, auch wenn diese Gedankengänge Hanna dann letztlich zu Fortschritten bei der Ermittlung im Fall führen. Vielleicht stört mich aber auch das Gefühl, dass Hanna selbst nicht wirklich hinter ihren Liebesgeschichten zu stehen scheint. Jedenfalls derzeit nicht.


    DAS wiederum stört mich überhaupt nicht, weil ich jeden Freitagabend hingebungsvoll Forsthaus Falkenau (auch die 1000. Wierholung) :-[ sehe, da ist der Förster sogar weniger hölzern..... :P

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  • Apropos Harry: er ist also kein Single. Mir scheint da wenig Aussicht auf eine Love-Story zu bestehen… obwohl: könnte nicht der Kuss auf die Wange :-* wie der hölzerne, försterliche Annäherungsversuch zu deuten sein? ::)


    So ein bisschen Baggerei schwingt bei den Begegnungen zwischen Hanna und Harry (hey, der selbe Anfangsbuchstabe - wenn das mal kein gutes Omen ist! ;D ) ja die ganze Zeit mit und das Hanna prinzipiell nicht abgeneigt wäre, wissen wir. Auch wenn sie noch zögert. Richard hätte das schon längst bemerkt, sich galant und in gegenseitigem Einvernehmen von der anderen Dame getrennt und Hanna keine Wahl gelassen, ihn unwiderstehlich zu finden. Aber Harry ist eben nicht Richard. *seufz* Und Hanna würde mit Sicherheit auch wissen wollen, ob Richard, bzw. Harry, nun Boxershorts oder Schiesser-Feinripp trägt. :D



    An Frédéric als Hauptverdächtigen kommt nun wohl keine(r) vorbei. Hanna scheint in ein brummendes Wespennest gestochen zu haben….


    Hier habe ich mich gefragt, ob nicht Chef-Anwalt Gravenstein ebenfalls in illegale Geschäfte verwickelt sein könnte, oder auch sein Chef-Kollege Dübelot.
    Frédéric jedenfalls kam mir nicht nur wütend vor, sondern auch ängstlich (jedenfalls habe ich das hinein interpretiert).




    Sehr nett fand ich auch Frédérics Tipp, dass Hanna eine Busreise ins Sauerland machen solle. ;)
    DAS war der erste sympathische Satz, den dieser fiese Möp gesagt hat. Sie kann gern bei mir vorbeikommen. Ich koch schon mal Tee….. :) :klatschen:
    Bis sie klingelt, lese ich noch ein bisschen. Ich habe nämlich heute Zeit


    Ja, die Szene hat mir auch gefallen, nachdem meine erste Empörung abgeklungen war. Ist dieser Frédéric etwa der Meinung, dass es im Sauerland langweilig zugeht? Pahh... >:(;)
    @ lesegrete
    Wenn Hanna tatsächlich vorbeikommt, sag Bescheid. Ich stehe dann umgehend bei dir auf der Matte! :D

  • Ja, die Szene hat mir auch gefallen, nachdem meine erste Empörung abgeklungen war. Ist dieser Frédéric etwa der Meinung, dass es im Sauerland langweilig zugeht? Pahh... >:(;)
    @ lesegrete
    Wenn Hanna tatsächlich vorbeikommt, sag Bescheid. Ich stehe dann umgehend bei dir auf der Matte! :D


    Kalr doch. Habe mir schon gedacht, dass du dabei sein willst.... ;) 8)

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  • Ja, du hast natürlich Recht. Ich habe das zwischenzeitlich auch noch einmal nachgeblättert, aber ich habe das irngendwie nicht so Richtung feste Partnerschaft gedeutet. Single könnte man da ja vielleicht auch anders auffassen, oder?? Also ich habe noch Hoffnung auf eine Liebesbeziehung zwischen Harry und Hanna.

  • Hallo miteinander,


    Hanna ist dem Mörder auf der Spur. Sie kommt (wie wir) zu dem Schluss, dass einer aus dem Freundeskreis der Täter ist:
    Bendix, Johannes, Ole, Frederic, Harry.
    Harry klammere ich einfach mal aus, weil er und Hanna so ein gutes Gespann sind.
    Und Frederic klammere ich aus, weil er zur Zeit am ehesten verdächtig ist.
    Bleiben Johannes, Ole, Bendix.
    Aber das Motiv? Ich habe echt keinen Schimmer.


    Claudia in ihrer "Märchenwelt" tut mir fast leid. Sie ist eine Schachfigur, die selbst weiß, dass sie nur Mittel zum Zweck ist. Das ist traurig.


    Wie Harry und Hanna die Möglichkeiten durchspielen, wer der Mörder sein könnte, ist interessant und für mich nochmal eine Zusammenfassung. So was mag ich in Büchern, da werden mir die Details noch einmal schön übersichtlich präsentiert.


    Dass Nikolaus von Betendorp auch noch stirbt, ist für Johannes aber echt viel! Der Arme ist jetzt der einzige und letzte Familienspross - wie er wohl damit klar kommen wird?


    Viele Grüße von Annabas :winken:


  • Diese Verlobte Claudia zieht ja nicht gerade Sympathien auf sich. Aber eigentlich ist sie ja genauso, wie sie zuvor auch von Jonathan geschildert wurde. Ein Mittel zum Zweck! Wie kann man nur so naiv und blöd sein?
    Hat sie denn vom Leben nicht mehr zu erwarten?


    Ich denke, die Vorteile dieses Arrangements sind ihr durchaus bewusst. Und die scheinen ihr auszureichen, um mitzuspielen.


    DAS wiederum stört mich überhaupt nicht, weil ich jeden Freitagabend hingebungsvoll Forsthaus Falkenau (auch die 1000. Wierholung) :-[ sehe, da ist der Förster sogar weniger hölzern..... :P


    Das sind auch die Abschnitte, die ich besonders genieße (auch ohne Forsthaus Falkenau). ;D


    Grüße von Annabas :winken:

  • Das sind auch die Abschnitte, die ich besonders genieße (auch ohne Forsthaus Falkenau). ;D


    Grüße von Annabas :winken:


    ... und ich auch insofern, als ich bei den Hanna-Schmalzheimern-Passagen doch ein bisschen überziehe. In der überkitschten Form würde das kein Yellow-Press-Blatt nehmen. Doch es macht einfach ziemlich viel Spaß, weil ich eben nicht an die Form gebunden bin und das Genre einmal so richtig schön durch den Kakao ziehen kann. Entfesselt könnte man das wohl nennen, obwohl sowohl Hanna als auch ich unseren Brotberuf durchaus ernst nehmen.


    Nochmals liebe Grüße
    Ute


  • ... und ich auch insofern, als ich bei den Hanna-Schmalzheimern-Passagen doch ein bisschen überziehe. In der überkitschten Form würde das kein Yellow-Press-Blatt nehmen.


    Wie jetzt?? Überziehen? Überkitschig?? Ich dachte, so wäre das wahre Leben! :o Beraube mich nicht meiner
    Illusionen! :o



    ;)

  • Wie jetzt?? Überziehen? Überkitschig?? Ich dachte, so wäre das wahre Leben! :o Beraube mich nicht meiner
    Illusionen! :o



    ;)


    Nee, nee, selbstverständlich betätige ich mich nicht als Illusionsräuberin (welch schöner Titel). Die Welt ist schließlich voller Förster, Rehe, fescher Mannen und zarter Heldinnen mit glutäugigen Augen. Man muss nur genau hinsehen. Da kann also schmalzheimerisch gar nichts passieren. Und was das Verhältnis zwischen Harry und Hanna betrifft ... tja, das ist bewusst als Cliffhanger aufgebaut, entwickelt sich also in den Folgebänden weiter. Vielleicht nicht ganz so wie in der Förster- und Rehlein-Welt, aber doch schon um manches bis einiges.


    Liebe Grüße
    Ute

  • [


    Nee, nee, selbstverständlich betätige ich mich nicht als Illusionsräuberin (welch schöner Titel). Die Welt ist schließlich voller Förster, Rehe, fescher Mannen und zarter Heldinnen mit glutäugigen Augen.


    Puh... danke Ute... ich hatte schon Angst. *Schweiß von der Stirn wischt* Mein Weltbild ist also völlig ok. :belehren:


  • Und was das Verhältnis zwischen Harry und Hanna betrifft ... tja, das ist bewusst als Cliffhanger aufgebaut, entwickelt sich also in den Folgebänden weiter. Vielleicht nicht ganz so wie in der Förster- und Rehlein-Welt, aber doch schon um manches bis einiges.


    :herz: :herz: WIE SCHÖN ;)

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  • Ach Jonathan war zu Lebzeiten aber wirklich ein netter aufrichtiger Mensch ::).
    Mir taten die beiden Mädels Claudia und Valerie tatsächlich ein bisschen Leid. Schade, dass meine Theorie mit dem Rhabarberkuchen nicht aufgegangen ist.
    Immerhin hat der Buchtitel meinen Freund heute auf eine ganz falsche Spur geführt. Ich zeigte ihm das Buch mit den Worten: Mein Leserundenbuch. Und was sagt er ernsthaft: Aha, ein Pferderoman :D


    Ganz ehrlich, ich tippe zur Zeit auf Bendix als Täter. Nach dem Tod von Johannes' Vater hatte ich nicht das Gefühl, dass Bendix Trost spenden wollte mit seiner Rede über den Sinn, der hinter allem stehen könnte. Ich hatte eher den Eindruck, er wolle von Johannes Göttin und dem Buddha Absolution für seine Taten. Ein Motiv sehe ich aber auch noch nicht. Nur einen Nutznießer: Frédéric, der sich selbstverständlich direkt an Claudia ran schmeißt.


    @Ute
    Wieviel von Dir steckt eigentlich in Hanna? Die Gedanken und Beschreibungen zu diesen blutleeren Anwälten in ihrem gestylten Einheitslook fand ich äußerst echt und sehr passend.


  • Immerhin hat der Buchtitel meinen Freund heute auf eine ganz falsche Spur geführt. Ich zeigte ihm das Buch mit den Worten: Mein Leserundenbuch. Und was sagt er ernsthaft: Aha, ein Pferderoman :D


    Da sieht man mal, wie weit man den Titel interpretieren kann. Auf Pferde wäre ich jedenfalls nie gekommen. ;D


    Grüße von Annabs :winken:

  • Immerhin hat der Buchtitel meinen Freund heute auf eine ganz falsche Spur geführt. Ich zeigte ihm das Buch mit den Worten: Mein Leserundenbuch. Und was sagt er ernsthaft: Aha, ein Pferderoman :D


    @Ute
    Wieviel von Dir steckt eigentlich in Hanna? Die Gedanken und Beschreibungen zu diesen blutleeren Anwälten in ihrem gestylten Einheitslook fand ich äußerst echt und sehr passend.


    Donnerwetter, Hanna als Pferderoman? Nee, da ich allergisch gegen Pferde bin, wird das auch in Zukunft garantiert nichts werden. Oder höchstens per Fernbeobachtung und aus sicherer Niesentfernung.
    Tja, was nun von mir in Hanna steckt, ist die Frage, die mir hier vor Ort immer wieder gestellt wird. Viele sind einfach nicht von der Überzeugung abzubringen, dass ich als Ute ein überaus schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter haben muss, die bei uns um die Ecke wohnt. Wir kommen dabei "in echt" ganz gut miteinander aus, was man eigentlich hier auf dem Dorf auch weiß und sieht. Doch das reicht offenbar nicht. Nee, ich habe die nörgelnde Mutter Hanna angedichtet, weil so etwas einfach spannender und witziger ist als ein herzensgutes Exemplar, das ihrer Tochter permanent zuhört und sie lieb durchs Leben begleitet. Auf der anderen Seite schreibe ich natürlich selbst Liebesgeschichten und habe die Kritik daran in den Büchern verwurstet, weil ich mich eben in dem Genre auskenne. Und klar: Man kann Sachen recherchieren, aber es ist erst einmal leichter und gerät einem authentischer, wenn man auf das zurückgreift, was man ziemlich genau kennt. Der gute Gustav ist auch so ein Fall. Ich wollte Hanna ein außergewöhnliches Haustier mit auf den Weg geben (und ein Knuddeltier hätte zu ihrem Charakter nicht gepasst), also wurde es der Kröterich, bei dem ich Verhaltensweisen, von denen nicht allzu viele Leute eine Ahnung haben, aus eigener Anschauung genau beschreiben kann.
    Es steckt also schon eine Menge von mir in Hanna (sie hat allerdings eindeutig die größere Klappe), aber im Kern ist sie eine Kunstfigur, der ich Eigenschaften und Verhaltensweisen ganz bewusst angedichtet habe. Außerdem - und das ist ohne Zweifel der entscheidende Punkt - mag ich keine Cremeschnitten!


    Liebe Grüße
    Ute


    P.S. Die Anwälte, die Dir so gut gefallen haben, sind ausgedacht, aber solche geleckten und vor Selbstsicherheit platzenden Herren hat man ja schon früher an der Uni erlebt ...

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen