07 - Kapitel 30 bis einschl. 34 (Seite 419 bis Ende)

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  • Uff, ich konnte heute Nacht nicht aufhören :lesen:
    Ich habs durch ...
    Ich muss meine Eindrücke noch ein wenig sacken lassen, dann schreib ich die Details ...
    :winken:

  • Ich habs jetzt auch durch. Von mir ebenfalls später noch mehr. Super Buch!! 8)
    Und sehr süß, wie es am Ende noch mit Nick und Emily ausgeht! Das war der krönende Abschluss. :herz:

  • Das Buch war so spannend, dass ich doch gar nicht so viel geschrieben habe, da ich es einfach nicht weglegen konnte. Dafür schreib ich am Wochenende eine Rezension. Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen, gerade am Ende.

  • Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???


    Vielleicht muss ich das auch nicht alles nachvollziehen können ... ich mein, ich grübel noch ... :-\
    Wie geht es Euch damit? :winken:


  • Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???


    Das ist ja glücklicherweise noch Fiktion und soweit ich weiß noch nicht realisierbar. Aber es ist immer wieder das Horrorszenario der Menschen, dass irgendwann die Maschinen die Macht übernehmen. Aber letztendlich kann keine Maschine grausamer sein als der Mensch selbst.


    Das Ende war einfach der Hammer und schon irgendwie sehr gruselig :o
    Da schreibt der nun tote Vater von Adrian ein hochintelligentes Programm, um sich zwei Jahre später an seinen Erzfeind zu rächen, ohne das Ergebnis mitzubekommen. Ich hatte da irgendwie Gänsehaut.


    Sehr erschreckend fand ich auch die Reaktion von Helen. Sie konnte zum Schluss Spielewelt und Realität nicht mehr auseinander halten bzw. sie hat sich schon so mit Erebos identifiziert, dass sie ihre reale Persönlichkeit ablegen wollte.
    ""Nenn mich nicht Helen", sage sie, "Ich bin BloodWork."" :o Das erschreckt mich, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das gar nicht so abwegig ist.


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hätte es in einem Rutsch lesen können, wenn ich nicht hier in dieser Leserunde wäre. Ich hoffe, es werden viele Jugendliche lesen, um auch darüber nachzudenken, was diese Spiele bewirken können, wenn man nicht aufpasst.


    LG Murkxsi

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???
    Vielleicht muss ich das auch nicht alles nachvollziehen können ... ich mein, ich grübel noch ... :-\
    Wie geht es Euch damit? :winken:


    Da es sich um eine fiktive Erfindung handelt, habe ich das einfach so akzeptiert. Mir war wichtiger, dass die Handlung in der wirklichen Welt realistisch ist. Bei Raumschiff Enterprise macht sich ja auch keiner über das Beamen Gedanken, es wird einfach so hingenommen. ;)



    Ich hoffe, es werden viele Jugendliche lesen, um auch darüber nachzudenken, was diese Spiele bewirken können, wenn man nicht aufpasst.


    Meinst du das Lesen des Buches wirkt abschreckend auf einen Jugendlichen? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Die meisten denken bestimmt "So etwas könnte mir nie passieren". Oder wenn sie vor einem richtig spannenden Game sitzen, denken sie wahrscheinlich nicht an Erebos. Das Buch macht zwar viele Gefahren der Spielsucht deutlich, doch dass es abschreckend wirkt, kann ich mir nicht vorstellen.


    Die Aufklärung der Zusammenhänge hat mir gut gefallen und es gab einige Überraschungen, was mir immer gut gefällt. Dadurch sind die letzten beiden Abschnitte nur so dahingeflogen.


    Dass Ortolan überlebt finde ich gut, doch die plötzlich auftauchenden Beweise und Unterlagen haben mich etwas irritiert. Wo kommen die auf einmal her und warum lagen die während des Prozesses gegen Adrians Vater noch nicht vor?


    Adrians Begegnung mit der virtuellen Präsenz seines Vaters ist richtig gut gelungen. Adrian verurteilt dessen Verhalten und Vorgehen und kann sich auch alles von der Seele reden, was er seinem Vater nie sagen konnte. Auch wenn klar ist, dass das nicht wirklich sein Vater ist, tut das Adrian sicher gut.


    Vieles an diesem Ende gefällt mir, manches verläuft mir zu harmlos im Sand. Doch diese ganzen Eindrücke muss ich jetzt erstmal sacken lassen.


    Alles in allem ein richtig spannendes und fesselndes Jugendbuch!


    LG, Aurian

  • Hallo lieber Mitleser und liebe Ursula ,


    nun ich muß ehrlich sagen, da ich keine Pause einlegen konnte...einfach zu spannend habe ich Kapitel 6 und 7 einfach zusammen gelesen . :)
    Mich, aber jetzt entschlossen, auch etwas zum 7.und letzten Kapitel zu schreiben .


    Auch hier wird dem Leser keine Atempause zu gesprochen :)Munter ging es weiter mit der Aufklärung zum einen Teil ....Code und entsprechende U-Bahnlinen sind der Schlüssel zum Feind von Erebos =Herrn Ortolan=, klasse :) wie sich das Stück für Stück heraus kristallesiert.Geld ...Macht ....Vaterliebe ??...Hass ...Unvermögen ...Verbordheit in eine Sache :)alles Fakten die hier eine Rolle spiele und ein mehr oder minderer unscheinbarer Junge, der alles ins Rollen bringt ....


    Mit doch einem guten Ende für fast alle ... was auch für die Liebe von Nick und Emily angeht .
    Was man sich so eigendlich nicht denken konnte am Anfang der Geschichte oder ??


    LG...starone...

  • Hallo liebe Ursula und liebe Mitleser ,


    nun mir brennt noch eine Frage " auf den Nägeln " ist, aber mehr eine logistische ...wieso U.Poznanski und nicht Ursula Poznanski .
    Glaubst du, dass so ein Roman besser an kommt...vielleicht hat das ja auch der Verlag so entschieden ;D....., wenn man nicht gleich erkennt, ob der Autor weiblich oder männlich ist .


    Oder ist es mehr wie auch bei Fantasy-Romanen, die Leute glauben einfach nicht im ersten Moment, dass Frauen ;) so was auch können :), wäre da meine Erklärung ,wenn die Idee vom Verlag stammt . :)


    Sonst bin ich auf deine gespannt ....bis bald dann und LG...starone...

  • Hallo Starone!


    Nein, es ist viel unspektakulärer: Mein Name war zu lang für's Cover. Der Grafiker meinte, wenn wir ihn ganz ausschreiben wollten, müsste man das Auge und/oder die Schrift drastisch verkleinern, was nicht gut aussehen würde. Deshalb habe ich mich dann einverstanden erklärt (obwohl ich anfangs nicht begeistert war). Aber heute stört es mich gar nicht mehr, dem Buch hat es auch nicht geschadet und wer sich dafür interessiert ob U. Ulf, Uwe, Udo, Ulrich oder eben Ursula heißt, der kann das ganz leicht herausfinden, indem er einmal umblättert ;D


    Liebe Grüße
    U. ;)

  • Hallo ihr Lieben!


    Ich habe das Buch ja nun schon einige Zeit durch, will aber auch hier noch etwas schreiben, bevor ich meine endgültige Rezi schreibe.


    Also ich fand das Ende wirklich fantastisch!!! Ob das mit der künstlichen Intelligenz wirklich so funktionieren würde, habe ich mir allerdings auch überlegt und konnte mir das nicht so recht vorstellen, vor allem wie das mit dem Lesen funktioniert oder wie es weiß, welche Fragen es wem stellen muss um bestimmte Informationen zu erfahren, aber da ich von Technik ohnehin nicht die geringste Ahnung habe, habe ich es als möglich akzeptiert. ;)


    Ehrlich gesagt hatte ich kurze Zeit tatsächlich Adrian selbst im Verdacht, weil ich bis zum Schluss sicher war, dass da doch noch ein Mensch dahinter steckt. Aber dann war ich froh, dass der Junge unschuldig war, weil er mir doch ganz sympathisch war und auch irgendwie ziemlich leid tat.


    Dass Colin Drizzle war, hätte ich überhaupt nicht gedacht. Als jedoch klar war, dass Helen BloodWork ist, hab ich eher gedacht "Ja, wusst ich's doch!". ;D So etwas in der Richtung hatte ich nämlich schon vermutet. Für sie war es schließlich der perfekte Zufluchtsort, weil die Realität für sie ja alles andere als schön war. Ständig gemobbt zu werden, macht einen Menschen eben kaputt. :( Deswegen tat sie mir auch irgendwie einfach nur leid. Jetzt hat sie sich ihr Leben erst recht zerstört, sie war ja auch leichte Beute für das Computerspiel, weil sie dort wahrscheinlich zum ersten Mal richtige Anerkennung bekommen hat.


    Also die Auflösung mit Ortolan, dann seine etwas unüberlegte und überstürzte Rettung - das war schon echt cool. Da konnte ich das Buch auch gar nicht mehr zur Seite legen.


    Und dann natürlich wie schon erwähnt der letzte Abschnitt mit Nick und Emily, das war ja sooo süß!! :herz: Ich bin echt froh, dass das mit den beiden jetzt doch noch geklappt hat. Und das Rabentattoo ist natürlich auch eine wahnsinnig süße Geste.


    LG,
    Sookie, die auch fast eine Woche später immer noch begeistert ist ;)

  • So, ich bin auch durch und muss sagen, dass ich schon noch von der ganzen Geschichte fasziniert bin, auch das Ende finde ich sehr gut gelungen!!



    Sehr erschreckend fand ich auch die Reaktion von Helen. Sie konnte zum Schluss Spielewelt und Realität nicht mehr auseinander halten bzw. sie hat sich schon so mit Erebos identifiziert, dass sie ihre reale Persönlichkeit ablegen wollte.
    ""Nenn mich nicht Helen", sage sie, "Ich bin BloodWork."" :o Das erschreckt mich, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das gar nicht so abwegig ist.


    Das hat mich auch voll getroffen!! Die Vorstellung ist schon unglaublich, dass jemand sich so in seiner Spielerrolle verliert, sein reales Ich eigentlich verleugnet und buchstäblich über Leichen geht!


    Die Szene mit Adrian, wie er im Spiel mit seinem toten Vater kommuniziert, war für mich allerdings ein Tick zu viel. Das konnte ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen und ich denke dass es auch nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Eine Nachricht vom Vatter hätte vielleicht auch ausgereicht!Diese direkte Kommunikation zwischen den beiden hat mich irgendwie gestört.


    Ansonsten werde ich das Buch meinen Jungs ans Herz legen (16 und 18 Jahre alt) und bin ich gespannt, wie diese es einschätzen werden!!


    Dass sich Nick und Emily gefunden haben finde ich auch sehr schön und natürlich auch, dass sich trotz allem noch das Schlimmste verhindern lies und dieser Ortolan vielleicht trotzdem noch seiner Taten überführt werden kann, sodass zwar die Rache von Adrians Vater sich nicht erfüllt hat, aber ein Stück Gerechtigkeit.

  • Hallo Marreh und liebe Mitleser,


    nun, so erschreckt hat mich persönliche diese Reaktion von Helen nicht , denn im Laufe der Geschichte hat sich das schon so herauskristalliert, für
    meinen Geschmack, besonders als sie Adrian verteidigt hat...
    Zitat: marreh
    Sehr erschreckend fand ich auch die Reaktion von Helen. Sie konnte zum Schluss Spielewelt und Realität nicht mehr auseinander halten bzw. sie hat sich schon so mit Erebos identifiziert, dass sie ihre reale Persönlichkeit ablegen wollte.
    ""Nenn mich nicht Helen", sage sie, "Ich bin BloodWork."" :o Das erschreckt mich, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das gar nicht so abwegig ist.



    Zitat :marreh
    Die Szene mit Adrian, wie er im Spiel mit seinem toten Vater kommuniziert, war für mich allerdings ein Tick zu viel. Das konnte ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen und ich denke dass es auch nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Eine Nachricht vom Vatter hätte vielleicht auch ausgereicht!Diese direkte Kommunikation zwischen den beiden hat mich irgendwie gestört.


    War mir jetzt auch nicht zu abgehoben, da ich das so ähnlich schon mal gelesen habe ;)



    Zitat:marreh
    Dass sich Nick und Emily gefunden haben finde ich auch sehr schön und natürlich auch, dass sich trotz allem noch das Schlimmste verhindern lies und dieser Ortolan vielleicht trotzdem noch seiner Taten überführt werden kann, sodass zwar die Rache von Adrians Vater sich nicht erfüllt hat, aber ein Stück Gerechtigkeit.


    Ob es wirkliche Gerechtikeit gibt :( , finde ich läßt das Buch doch ziemlich offen oder ??
    Werden die Beweise gegen Ortolan reichen ,keiner weiß es wirklich .....ist wahrscheinlich wie im richtigen Leben ,der Mann kann sich einen guten Anwalt leisten und ihm wird nicht viel passieren ... :(


    Einzige Helen und die anderen Beteiligten am Überfall auf Ortolan werden zur Rechenschaft bezogen ...
    Adrian und sein Vater haben wahrscheinlich Ihren Seelenfrieden mit einander gefunden :)


    LG...starone...

  • Nun hat mich die Realität auch wieder. ;) Der letzte Abschnitt ist wirklich nur so dahingeflogen. Einfach klasse.


    Nick trifft wirklich erneut auf den Jaguar. Und klemmt sich prompt hinter den Fahrer. Und macht so endlich die Entdeckung. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass Ortolan der Geschäftsführer einer Softwarefirma sein könnte. Und als dann die Sache mit der Klage rauskommt, fügte sich endlich nach und nach alles zusammen. So stelle ich mir ein Ende vor. Wirklich super.



    Ehrlich gesagt hatte ich kurze Zeit tatsächlich Adrian selbst im Verdacht, weil ich bis zum Schluss sicher war, dass da doch noch ein Mensch dahinter steckt. Aber dann war ich froh, dass der Junge unschuldig war, weil er mir doch ganz sympathisch war und auch irgendwie ziemlich leid tat.


    Das kann ich genauso unterschreiben. ;D Adrian und Helen waren die ganze Zeit so komisch. Um ehrlich zu sein, hatte ich den gleichen Verdacht. Aber zum Glück stellt es sich ja doch anders dar.



    Dass Colin Drizzle war, hätte ich überhaupt nicht gedacht. Als jedoch klar war, dass Helen BloodWork ist, hab ich eher gedacht "Ja, wusst ich's doch!". ;D So etwas in der Richtung hatte ich nämlich schon vermutet.


    Echt? Das Helen BloodWork ist, hätte ich nie vermutet. Da hätte ich eher auf einen der Häkelschwestern oder Colin getippt. :-[



    Und dann natürlich wie schon erwähnt der letzte Abschnitt mit Nick und Emily, das war ja sooo süß!! :herz: Ich bin echt froh, dass das mit den beiden jetzt doch noch geklappt hat. Und das Rabentattoo ist natürlich auch eine wahnsinnig süße Geste.


    Stimmt! Und verstecken brauchen die beiden sich nun auch nicht mehr. 8)


    Ich bin auf jeden Fall begeistert. Endlich mal ein Buch ( welches normalerweise nicht so ganz in mein Beuteschema passt ) was mir super gut gefällt und ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Zumindest weiß ich schon mal, was ich meiner Nichte zum Geburtstag schenken werde. ;)


    Ich werde das Ganze noch ein wenig sacken lassen und mich dann an eine Rezi werfen.

    Liebe Grüße<br />Yvonne

    Einmal editiert, zuletzt von Twiceybaby ()

  • Hallo,



    Ob es wirkliche Gerechtikeit gibt :( , finde ich läßt das Buch doch ziemlich offen oder ??
    Werden die Beweise gegen Ortolan reichen ,keiner weiß es wirklich .....ist wahrscheinlich wie im richtigen Leben ,der Mann kann sich einen guten Anwalt leisten und ihm wird nicht viel passieren ... :(


    Einzige Helen und die anderen Beteiligten am Überfall auf Ortolan werden zur Rechenschaft bezogen ...


    Ganz so ungeschoren kommt Ortolan nicht davon, denn immerhin hat er einen ordentlichen Schrecken eingejagt bekommen. Den vergisst er bestimmt nicht so schnell. Ob das allerdings Strafe genug ist, für seine Taten, weiss ich nicht. Die von dir beschriebene Entwicklung ist durchaus möglich und wäre leider sehr realistisch.


    Ich finde es allerdings gut, dass das Buch hier endet und man nicht gleich eine Verhaftung Ortolans durch neue Beweise serviert bekommt.



    Echt? Das Helen BloodWork ist, hätte ich nie vermutet. Da hätte ich eher auf einen der Häkelschwestern oder Colin getippt. :-[


    Mir ging es genau wie dir. ;D Ich habe mit meinen Vermutungen total danebengelegen. :D



    Ich bin auf jeden Fall begeistert. Endlich mal ein Buch ( welches normalerweise nicht so ganz in mein Beuteschema passt ) was mir super gut gefällt und ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Zumindest weiß ich schon mal, was ich meiner Nichte zum Geburtstag schenken werde. ;)


    Meine Nichte wird es zu Weihnachten bekommen. ;D Dieses Buch kann man wirklich guten Gewissens verschenken und empfehlen.


    LG, Aurian

  • Hallo Aurian,


    Zitat von dir:
    Ganz so ungeschoren kommt Ortolan nicht davon, denn immerhin hat er einen ordentlichen Schrecken eingejagt bekommen. Den vergisst er bestimmt nicht so schnell. Ob das allerdings Strafe genug ist, für seine Taten, weiss ich nicht. Die von dir beschriebene Entwicklung ist durchaus möglich und wäre leider sehr realistisch.


    Ich finde es allerdings gut, dass das Buch hier endet und man nicht gleich eine Verhaftung Ortolans durch neue Beweise serviert bekommt.


    Was den Schrecken betifft, als Emily ihren Drohanruf machen mußte , hat Ortolan ...doch sehr cool reagiert oder ? Der Mann hat sicherlich schon mehrere solche Anrufe bekommen ;)und hat entsprechend schon seinen Spruch zu recht gelegt für solche Situationen , außerdem hat Ortolan genau gewußt , was er da hat !Und mit Aufdeckung mußte er möglicherweise rechnen, deshalb kommt für mich hier auch kein Mitleid in Frage , sorry :(


    Ich stimme dir , es ist gut so , das Ende hier offen bleibt .... :)


    LG...starone...

  • Ich habe das Buch heute nacht beendet und bin begeistert. Ob es nun daran liegt, das ich selber eine Zockerin bin oder ob es einfach an dem genialen Einfallsreichtum von Ursula liegt. Gestern abend konnte ich einfach nicht aufhören zulesen. Ich musste wissen was passiert und das obwohl ich vom Tag total geschafft war und eigentlich totmüde.



    Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???


    Die Idee mit der künstlichen Intelligenz fand ich klasse. Ob es machbar ist oder nicht ist für mich in dem Fall jetzt nicht so relevant. Wobei ich denke das die Menschheit an soviele Dingen arbeitet das es durchaus möglich sein könnte das es sowas in ferner Zukunft geben könnte.



    Die Aufklärung der Zusammenhänge hat mir gut gefallen und es gab einige Überraschungen, was mir immer gut gefällt. Dadurch sind die letzten beiden Abschnitte nur so dahingeflogen.


    Dem schließe ich mich an. Man konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.



    Das Ende war einfach der Hammer und schon irgendwie sehr gruselig :o
    Da schreibt der nun tote Vater von Adrian ein hochintelligentes Programm, um sich zwei Jahre später an seinen Erzfeind zu rächen, ohne das Ergebnis mitzubekommen. Ich hatte da irgendwie Gänsehaut.


    Das finde ich auch extrem. Er hat sich 2 Jahre in seinem Keller verkrochen um dieses Spiel zu programmieren und hat alles wesentliche vergessern, unter anderem seinen Sohn Adrian. Doch das dieser nun am Schluß sich nochmal mit seinem Vater unterhalten kann, fand ich eine gute Idee.



    Sehr erschreckend fand ich auch die Reaktion von Helen. Sie konnte zum Schluss Spielewelt und Realität nicht mehr auseinander halten bzw. sie hat sich schon so mit Erebos identifiziert, dass sie ihre reale Persönlichkeit ablegen wollte.
    ""Nenn mich nicht Helen", sage sie, "Ich bin BloodWork."" :o Das erschreckt mich, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das gar nicht so abwegig ist.


    Es ist auf keinen Fall abwegig. Wenn man heute sieht, was eine Spielesucht aus einem Menschen machen kann *kopfschüttel*. Die verlieren gänzlich den Zugang zur Realität und verschanzen sich in der virtuellen, für sie besseren Welt. Helen hatte es nicht einfach, denn sie wurde schließlich immer gemobbt. Solche sind dann noch mehr davon betroffen.


    Ich finde das Buch wirklich sehr gut gelungen und ich hoffe das es mein Sohn auch irgendwann mal lesen wird.

  • In diesem letzten Abschnitt wendet sich alles grundlegend und das Buch erhält noch einmal einen ganz anderen Charakter. Die Handlung spitzt sich dramatisch zu und wir erfahren endlich die Auflösung von allem.


    Für mich geht es am Ende alles ein wenig zu schnell. Erst tappt man ewig im Dunkeln und dann geht es Schlag auf Schlag. Ursula, sollte das so sein aus Gründen der größeren Spannung, oder wurde der Text hier gekürzt?


    Nicht erwartet hätte ich, daß Erebos auf die Vernichtung einer realen Person um jeden Preis abzielt, es also einen wirklich völlig destruktiven Zweck hat, der niemandem nützt. Irgendeinen Nutzen in Form von Drogenhandel oder sonstwelchen Geschäften, bei denen zum Schluß irgendjemand verdient, hätte ich eher vermutet. All der Aufwand, nur um zu zerstören - das ist ganz schön hart.


    Nun ist es also tatsächlich so, daß Erebos aus sich selbst heraus läuft und nicht ein Mensch dahintersteckt (oder mehrere) sondern künstliche Intelligenz. Das habe ich nicht erwartet und für mich bewegt sich das Buch hier stark in Richtung Science Fiction.



    Ich grübel nun seit Tagen .. ich weiß nicht, ob das für mich logisch und machbar zu sein scheint, dass eine künstliche Intelligenz solche Schachzüge durchführt? So manipuliert, auch bei völlig unvorhergesehen Ereignissen? ???


    Vielleicht muss ich das auch nicht alles nachvollziehen können ... ich mein, ich grübel noch ... :-\
    Wie geht es Euch damit? :winken:


    Nein, das ist nicht möglich, und deshalb kommt man als Leser auch nicht darauf. ich habe mich während meines Studiums mal ein wenig mit KI beschäftigt. Okay, das ist nun über 20 Jahre her, und man ist inzwischen ein wenig weiter, was spezielle Anwendungen betrifft. Aber eine solch generalisierte universelle KI-Maschine zu bauen wie bei Erebos wird vermutlich niemals realisierbar sein - meiner persönlichen Meinung nach ist das grundsätzlich unmöglich. Deshalb ist das für mich SF, und das Buch an dieser Stelle nicht mehr realistisch. Aber wenn man es so als gegeben hinnimmt, ist es natürlich eine gute Idee und eine sehr einleuchtende Auflösung.


    Für Larry McVay fehlt mir das Verständnis. Solch ein Riesenaufwand, um sich zu rächen? Warum hat er Andrew Ortolan nicht einfach aufgelauert oder eine Briefbombe geschickt oder dergleichen? Der Gedanke, daß jemand hier arglose junge Menschen abhängig macht und benutzt, Unbeteiligte ermordet nur seiner eigenen Rache wegen, geht mir arg gegen den Strich. Ich bin immer wieder irritiert, wenn hochintelligente Menschen, die eigentlich kreativ und produktiv sind, sich als verantwortungslos und hochkriminell erweisen. Natürlich weiß ich, daß es so etwas gibt und Intelligenz nicht unbedingt moralische Integrität beinhaltet - trotzdem. Hier fehlt mir die Verhältnismäßigkeit. Insbesondere, wenn man bedenkt, daß der Vater ja auch seinen eigenen Sohn mißbraucht und ihm eine riesige Schuld damit auflädt - und dann programmiert er noch solch einen Dialog für den Fall, daß sein Sohn ins Spiel gerät, in dem er sich ihm noch erklärt?? Das paßt für mich irgendwie nicht recht zusammen... ich kann solche irrationale, alles einschließlich sich selbst und seiner eigenen Familie zerstörende Wut und Verzweiflung nicht verstehen. :(
    Und das Argument "jeder hätte jederzeit aufhören können" lasse ich nicht gelten als Entschuldigung dafür, junge unerfahrene Menschen (von denen manche eben anfälliger und unreifer sind als andere) abhängig zu machen, zu manipulieren und zu mißbrauchen. Für mich ist Larry McVay also der absolute Bösewicht in dieser Geschichte - Ortolan hat auch Dreck am Stecken, aber ist ein Waisenknabe gegen ihn!


    Wenn ich es recht verstanden habe, bezieht Erebos seine Informationen über Menschen nicht nur von den Mitspielern, sondern auch aus dem Internet und sogar über das Abhören von Telefonaten (z.B. bei Nicks T-Shirt-Wunsch) - wie letzteres funktionieren soll, ist mir nicht klargeworden.


    Schön, daß wir noch von einigen realen Personen erfahren, wer sie im Spiel waren. Colin=Drizzel hätte ich nicht gedacht, Colin war mir insgesamt relativ ungreifbar. Daß ich bei Helen mit meiner Vermutung tatsächlich richtig lag, ist ja witzig! ;D Daß sie sich am Ende nur noch mit ihrer Spielfigur identifiziert, ist erschreckend, aber gut nachvollziehbar.


    Insgesamt hat mir (als Nicht-Computerspielerin) das Buch überraschend gut gefallen, Fazit und Rezi folgen in den nächsten Tagen. Ich bin gespannt, ob meine Tochter (11) das Buch später auch mal lesen wird, und wie sie es finden wird. Momentan interessiert sie sich noch nicht dafür und weiß (glaube ich) auch gar nicht, daß es solche Computerspiele gibt. Ich staune, daß eure 11jährigen dieses Buch zum Teil schon gelesen haben.


    Grüße,
    kaluma

  • Hallo Kaluma und liebe Mitleser und klar liebe Ursula ,


    nun, da scheinen sich die Geschlechter ..zu trennen, denn mein Sohn ist 11 Jahre alt und interressiert sich natürlich für PC , ND usw. :)
    Außerdem hat er in der Schule auch schon Informatik . ;)


    Deshalb finde ich, es auch nicht so ungewöhnlich ...das er dieses Buch jetzt auch schon gelesen hat ;)



    LG...starone... :winken:

  • Suse

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