09 - Kapitel 20 bis Ende (Seite 521 - Ende)

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  • Puuuhh, fertig!


    Das ging ja noch mal richtig rund. Schade, daß Wolf Lacríma nicht gleich richtig erwischt hat, aber selbst zu dritt hatten sie ja noch erhebliche Probleme, die Frau endlich auszuschalten. Sehr beeindruckend, wie sie vor ihren Augen so schnell zerfiel.


    Daß der Bote mit dem Friedensangebot überhaupt nie beim Heer aus Orilac angekommen ist, hatte ich schon vermutet, nicht nur, weil es ja noch eine Schlacht geben mußte, da Manuel sie ja schon angekündigt hatte, sondern weil es einfach zu den ganzen Intrigen und Wirrungen gehörte. Das Auftauchen von Nachtschatten war einigermaßen überraschend, aber nun ist auch klar, wem die letzte Brieftaube galt, die Zilber da losgeschickt hat. Klar aber auch, daß der General sich etwas damit überfordert fühlt, seine früheren Untergebenen auf einmal als gleichrangig zu sehen. Aber das wird wohl noch werden, wenn auf den gesammelten Thronen erst einmal überall Streuner sitzen. So gesehen bricht für Lesh-Tanár tatsächlich ein neues Zeitalter an, auch wenn dieses nun ganz anders aussieht, als der Schnitter sich das vorstellte :D


    Ob die Idee, Wolf zum Statthalter zu machen, allerdings wirklich so gut ist? Bei seiner Geschwindigkeit im Denken habe ich da leichte Zweifel, vielleicht sollte er doch besser Tischler bleiben und endlich Lúpas Stuhl reparieren ;)


    Was ich mich allerdings frage: Warum greifen die elbischen Bogenschützen noch mal in die Schlacht ein? Lacríma sagt, sie hielten zu der „wunderbaren Verheißung, die uns König Durban hinterlassen hat“ und daß sie „diesen Krieg zu dem von Seiner Hoheit vorgesehenen Ausgang“ bringen würden? Warum? Die Ziele, die damit mal verknüpft waren, sind doch nicht mehr zu erreichen. Welchen Zweck soll das also haben? Und was hat Durban ihnen überhaupt für ihre Mitarbeit geboten? Macht kann für die Elben doch keine besondere Triebfeder gewesen sein. Waren die einfach alle nur furchtbar gelangweilt nach ein paar hundert Jahren Leben und suchten ein bißchen Unterhaltung?


    Fischkopf, war diese erste Schlacht nicht furchtbar aufregend für Dich? Du warst ja ziemlich nah an den entscheidenden Stellen und hast es hautnah miterlebt. Sei ehrlich, die Nerven haben schon ein bißchen geflattert, oder? ;)

  • Wow, Du hast ja einen enormen Schlußsprint hingelegt! :o :winken:


    Was ich mich allerdings frage: Warum greifen die elbischen Bogenschützen noch mal in die Schlacht ein? Lacríma sagt, sie hielten zu der „wunderbaren Verheißung, die uns König Durban hinterlassen hat“ und daß sie „diesen Krieg zu dem von Seiner Hoheit vorgesehenen Ausgang“ bringen würden? Warum? Die Ziele, die damit mal verknüpft waren, sind doch nicht mehr zu erreichen. Welchen Zweck soll das also haben? Und was hat Durban ihnen überhaupt für ihre Mitarbeit geboten? Macht kann für die Elben doch keine besondere Triebfeder gewesen sein. Waren die einfach alle nur furchtbar gelangweilt nach ein paar hundert Jahren Leben und suchten ein bißchen Unterhaltung?


    Tja, zum einen entpuppt sich Lacríma ja letztlich als Fanatikerin, die ihre (?) Ziele kompromißlos und mit aller Konsequenz verfolgt. Zum anderen ist die Bezeichnung "elbische Bogenschützen" mit Vorsicht zu genießen. Vielleicht hat Lacríma gelogen, und ihre Leute sind Alben, genau wie sie. Die hätten sich dank ihres menschlichen Erbes wohl leichter mit dem Versprechen von Macht oder Geld (von welchem Durban als König genug anzubieten hatte) locken lassen; und sie hätten - nicht zuletzt durch den schon lange schwärenden, auf S. 250 angedeuteten Konflikt zwischen Elben und Alben - auch eine ganz eigene Motivation, die bestehenden Herrschaftsstrukturen zu ihren Gunsten umzustürzen.


    Hoffe, Dir hat das Buch ein bißchen gefallen! Jetzt bin ich gespannt, wer als Zweite(r) fertig wird. :)

  • Heho, Fischkopf hier!


    Frau Aldawen, die Chronik verschweigt so einiges.
    Von meiner Tapferkeit erzählt der Herr Manuel ja nur wenig.
    Hab aber ziemlich hart gekämpft. (Tintenklecks)
    Sonst hätte der Herr Wolf mich nicht ins Heer von Tanár aufgenommen.
    Gut, ich hab mich auch für den Frieden verdient gemacht.
    Nämlich in dem Moment, als ich ihn zu unserem Hauptmann brachte.
    (Aber ich schwöre, ich hab nicht gewinselt, als der fiel!!)
    Einige Kameraden aus Orilac haben mir das ziemlich übelgenommen.
    Die halten mich für einen Überläufer.
    Die hätten mich lieber durch Herrn Wolfs Schwert sterben sehen.
    Na, kann mir ja egal sein.
    Der Gefreite Hängezunge ist ein klasse Kamerad im Vergleich zu denen!
    Gerade hat er mir mein Pergament mit Bier versaut, so dass -----------
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    (weitere unleserliche Zeilen)


  • Wow, Du hast ja einen enormen Schlußsprint hingelegt! :o :winken:


    Ich wußte, daß ich diese Woche aus dienstlichen Gründen nicht so viel zum Lesen kommen würde. Und außerdem wollte ich jetzt natürlich auch endlich die Auflösung wissen, das ist Dir doch wohl klar ;)



    Vielleicht hat Lacríma gelogen, und ihre Leute sind Alben, genau wie sie.


    Das wäre zwar möglich, aber wie paßt jemand wie Syrfil Silberdistel dann da hinein? Das ist doch ein eindeutig elbischer Name. Und dann zieht auch das hier nicht mehr recht:



    und sie hätten - nicht zuletzt durch den schon lange schwärenden, auf S. 250 angedeuteten Konflikt zwischen Elben und Alben - auch eine ganz eigene Motivation, die bestehenden Herrschaftsstrukturen zu ihren Gunsten umzustürzen.


    Mist, und jetzt liegt das Buch zu Hause, ich sitze im Hotel und frage mich, was auf Seite 250 steht. Das muß dann jetzt wohl noch zwei Tage warten *seufz*



    Hoffe, Dir hat das Buch ein bißchen gefallen!


    Hat es, und nicht nur ein bißchen. Die Tage kommt auch noch eine abschließende Meinung. Auf jeden Fall werde ich ein Auge offenhalten, damit mir weitere Geschichte aus der Welt der Streuner nicht entgehen, so viel kann ich schon verraten! ;D



    Frau Aldawen, die Chronik verschweigt so einiges.
    Von meiner Tapferkeit erzählt der Herr Manuel ja nur wenig.


    Ja, das dachte ich mir schon. Nicht besonders nett von Herrn Manuel. Aber wenigstens konntest Du uns hier ein bißchen über Deine Beteiligung aufklären :winken:



    (Aber ich schwöre, ich hab nicht gewinselt, als der fiel!!)


    Das würde ich auch nie von Dir glauben ;)



    Na, was in denen gestanden hat, das würde mich ja doch interessieren. Schade, daß der Gefreite Hängezunge nicht schreiben kann, sonst könnte man ihm das Neuschreiben als Strafarbeit aufgeben. Bis das Pergament ausgeht ;D

  • Hallo!



    Jetzt bin ich gespannt, wer als Zweite(r) fertig wird. :)


    :winken: ;D Ich konnte am Sonntag nicht anders, als die letzten Kapitel in einem wegzulesen, ich musste doch endlich wissen, wie die Geschichte endet. Nur, wie das halt so ist, komme ich erst heute dazu, meinen Senf dazu abzugeben.


    Was die Schlacht betrifft, hast Du uns tatsächlich nicht zu viel versprochen, da werden nochmal spannende Asse aus dem Ärmel geschüttelt. Das erneute Auftauchen von Nachtschatten hat mir gut gefallen, auch, weil es ihn in eine Situation bringt, die ihn, anders als die Schlacht selbst, etwas überfordert. Aber vor allem die magischen Wesen fand ich interessant, und wie Balder sich mit Rikkulins Hilfe derer entledigt hat. Apropos Rikkulin, ein typischer Fall von 'auf die falscher Fährte geführt'. ;) Zuletzt wurde die Scherenschrecke mir noch fast sympathisch mit ihrer sehr speziellen Art.



    Schade, daß Wolf Lacríma nicht gleich richtig erwischt hat, aber selbst zu dritt hatten sie ja noch erhebliche Probleme, die Frau endlich auszuschalten. Sehr beeindruckend, wie sie vor ihren Augen so schnell zerfiel.


    Ja, Lacríma los zu werden war in der Tat nicht so leicht. Wer hätte anfangs gedacht, dass diese Frau den Streunern so viele Scherereien bringt? Um so beeindruckender war ihr Ende, da schließe ich mich Aldawen an.


    Einen Kritikpunkt in Zusammenhang mit ihr muss ich noch loswerden: Wolfs doppeldeutige Formulierung. Was er zum Beispiel auf Seite 524 sagt: "... werde ich dich ein letztes Mal aufspießen, und zwar mit meinem Schwert." Gegen Ende kamen mir solche platten Aussagen einfach zu häufig.



    Aber das wird wohl noch werden, wenn auf den gesammelten Thronen erst einmal überall Streuner sitzen.


    Na, so ganz kann ich noch nicht glauben, dass dies wirklich eintreten wird. Manuel hat sich ja auch geschickt aus der Affäre gezogen und vermieden, in dieser Hinsicht reinen Tisch zu machen. ;) Der Aufbruch der nun wieder vier Streuner weist ja eher darauf hin, dass Balder und Wolf nicht wirklich Interesse an langweiligen Regierungsgeschäften haben. Und zusammen mit dem Hinweis auf den schwarz gekleideten Wanderer im Epilog bietet sich eine Fortsetzung ja schlichtweg an. ;D


    Das wäre zwar möglich, aber wie paßt jemand wie Syrfil Silberdistel dann da hinein? Das ist doch ein eindeutig elbischer Name. Und dann zieht auch das hier nicht mehr recht:



    Mist, und jetzt liegt das Buch zu Hause, ich sitze im Hotel und frage mich, was auf Seite 250 steht. Das muß dann jetzt wohl noch zwei Tage warten *seufz*


    Auf Seite 250 sagt Lacríma, dass sie und ihresgleichen für Elben weniger gelten als die Menschen.
    Ist denn Syrfil Silberdistel wirklich in die Verschwörung verwickelt gewesen? Hat sie nicht vielmehr nur als Hauptmann am Kriegszug gegen den Süden teilgenommen und ist dann, nachdem sie die Falschmeldung zum Tod des Ostkönigs "aufgefangen" hat, mit nach Orilac geritten? Sie sehe ich eher als unbeteiligte Nebenfigur, die aufgrund ihrer Herkunft und damit verbundenen Fähigkeiten eine Rolle gespielt hat.



    Auf jeden Fall werde ich ein Auge offenhalten, damit mir weitere Geschichte aus der Welt der Streuner nicht entgehen, so viel kann ich schon verraten! ;D


    Dito! Ich hatte auch viel Spaß während des Lesens und beim Rätseln um die Zusammenhänge.


    Viele Grüße
    Breña

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

  • Na, so ganz kann ich noch nicht glauben, dass dies wirklich eintreten wird. Manuel hat sich ja auch geschickt aus der Affäre gezogen und vermieden, in dieser Hinsicht reinen Tisch zu machen. ;) Der Aufbruch der nun wieder vier Streuner weist ja eher darauf hin, dass Balder und Wolf nicht wirklich Interesse an langweiligen Regierungsgeschäften haben. Und zusammen mit dem Hinweis auf den schwarz gekleideten Wanderer im Epilog bietet sich eine Fortsetzung ja schlichtweg an. ;D


    ;) :winken:
    Die Regierungsgeschäfte werden zumindest Balderdachs aber trotzdem noch einholen, schließlich ist er der rechtmäßige Thronerbe von Orilac ...


    (Mist, jetzt würde ich so gerne so viel verraten von dem, was nach der Handlung von STREUNER passiert, und darf nicht ... :'( ;))



    Das wäre zwar möglich, aber wie paßt jemand wie Syrfil Silberdistel dann da hinein? Das ist doch ein eindeutig elbischer Name.


    Gab es außer ihr in der Geschichte nicht noch mehr Leute mit falschen oder Decknamen ...? ;) Wie auch immer, ich löse auf: Syrfil Silberdistel ist wie Lacríma eine Albin. Den Namen hat sie von ihrem Vater, einem Elb namens Dúrian Silberdistel. Wie schon angedeutet, hat sie u. a. einen Halbbruder, der wie sie ein Alb ist.



    Ist denn Syrfil Silberdistel wirklich in die Verschwörung verwickelt gewesen? Hat sie nicht vielmehr nur als Hauptmann am Kriegszug gegen den Süden teilgenommen und ist dann, nachdem sie die Falschmeldung zum Tod des Ostkönigs "aufgefangen" hat, mit nach Orilac geritten? Sie sehe ich eher als unbeteiligte Nebenfigur, die aufgrund ihrer Herkunft und damit verbundenen Fähigkeiten eine Rolle gespielt hat.


    Korrekt! :winken:



    Dito! Ich hatte auch viel Spaß während des Lesens und beim Rätseln um die Zusammenhänge.


    Freut mich sehr, danke Euch! Das gemeinsame Rätseln hat übrigens auch mir großen Spaß gemacht! :winken:

  • Also, Wolf zum Stadthalter zu machen ist eine total bescheuerter Gedanke ... Mir ist der halt viel zu leichtgläubig und manipulativ.


    die Schlacht war viel besser beschrieben als die gegen den süden ! 8)


    und dass der Bote das Ostheer nie erreicht hat - das hätte Wolf auch drauf kommen können, nachdem was er alles wusste. Aber an diesse Möglichkeit denkt auch wirklich keiner *kopfschüttel*


    Seltsam fand ich, dass Wolf tagelang nicht von Lupas Lager weicht, aber als es dann in den Krieg geht bzw an die Schlachtvorbereitungen - wird Lupa kein einziges mal mehr erwähnt - noch nicht mal ein Gedanke verschwendet Wolf mehr an sie. Erst als alles vorbei ist, wird auch Lupa wieder erwähnt und ich habe endlich erfahren, dass sie ihre Wunden überlebt hat und wieder recht genesen ist!


    Da hier manche sehr über Syrfil Silberdistel nachdenken, frage ich mich jetzt, ob ich das Buch nochmal lesen sollte und dabei besagte Albin nicht einfach als Nebenfigur betrachten sollte :-\ Für mcih spielt sie nämlich keine (sehr) wichtige Rolle...

    Einmal editiert, zuletzt von ColetteDuranger ()

  • Jetzt komme ich auch endlich dazu, meine Gedanken zum letzten Abschnitt zu posten - irgendwie war ich zuviel unterwegs. ;) Die Schlacht war wie versprochen ganz anders zu lesen als die letzte, man war mittendrin und wurde mitgerissen - zudem gab es allerhand magische Wesen zu entdecken. Mir hat auch gefallen, dass zwei "Einheiten" nach Falbe benannt wurden - so war er irgendwie doch mit dabei.


    Dass der Bote mit dem Friedensangebot gar nicht an seinem Ziel angekommen ist, erscheint mir im Nachhinein schon mehr als logisch - und es passt einfach super zu den ganzen Intrigen, die gesponnen wurden. Allerdings ist mir der Gedanke beim Lesen gar nicht gekommen, vielleicht auch weil die Magier diesen Krieg so unbedingt wollten - da erschien mir diese "Antwort" gar nicht abwegig.


    Wolf als Statthalter... Da habe ich ja so meine Bedenken. Das Denken ist ja nicht so seine große Stärke und er ist recht leichtgläubig, auch wenn sich das etwas verbessert hat. Er erscheint mir trotzdem nach wie vor mehr als jemand, der einfach losstürmt - quasi ein Streuner der Tat, weniger einer des Planens und Verhandelns. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihm das lange Spaß machen würde - er ist einfach nicht der Typ dafür.


    Lacrímas "Sterbevorgang" hat mich ja erschrocken, sterben so alle Alben? Oder hat es etwas mit der Magie zu tun, die sie wirkt? Beinahe hätte sie auch noch Wolf mit in den Tod gerissen, was ihr scheinbar sehr gefallen hätte. Ihr unbedingter Wille, Durbans Plan auch nach seinem Tod umzusetzen, hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn sie so fanatisch dahinter stand, kann es doch nicht nur um Ziele eines anderen gehen - sie muss sich davon viel versprochen haben. Möglicherweise einen neuen, besseren Platz für die Alben - eine höhere Wertschätzung und mehr Macht.


    Der Epilog verspricht nicht nur eine Fortsetzung, er verwirrt mich auch schon wieder... Dieser schwarz gekleidete Wanderer, der nun Rache üben will. Da gibt es so viele Möglichkeiten! Ist das einer der Kuttenträger? Oder jemand ganz anderes? Ich habe sogar überlegt, ob der Schnitter wirklich Durban war...
    Außerdem frage ich mich ja immer noch, ob Lacríma Wolf "verhext" hatte oder ob sie so generell auf andere "Nicht-Magier" gewirkt hat.



    Wie auch immer, ich löse auf: Syrfil Silberdistel ist wie Lacríma eine Albin. Den Namen hat sie von ihrem Vater, einem Elb namens Dúrian Silberdistel. Wie schon angedeutet, hat sie u. a. einen Halbbruder, der wie sie ein Alb ist.


    Oh! Syrfil ist auch eine Albin! Und ihr Vater hat gleich mehrfach... Ohne daran zu denken, was für ein Los er damit seinen Kindern beschert - wie egoistisch und überheblich. Würde damit aber zu dem nicht so tollen ersten Eindruck von deinen Elben passen... Dann bin ich umso gespannter auf die Alben. :)



    Da hier manche sehr über Syrfil Silberdistel nachdenken, frage ich mich jetzt, ob ich das Buch nochmal lesen sollte und dabei besagte Albin nicht einfach als Nebenfigur betrachten sollte :-\ Für mcih spielt sie nämlich keine (sehr) wichtige Rolle...


    Man kann doch auch über Nebenfiguren nachdenken, oder nicht? Für die Geschichte spielt sie ja kaum eine Rolle - andererseits begegnen mir immer mal wieder Nebenfiguren, die mich vom ersten Moment an sehr interessieren. Das fängt manchmal ganz harmlos an... Ich schaue mir Elfen/Elben/Alben (unter anderem) sehr genau an (sorry!), und bei ihr fand ich eben den Namen so toll!

  • Hallo Ihr Lieben,


    was für ein Schlusssprint! Lácrima trifft Lúpa nicht in ihrer Wohnung an, schickt dann aber extra noch einen Bogenschützen hinter Wolf und Rikkulin her, damit die Streunerin getötet werden kann! Wie irre, ist diese Frau??? :o


    Zum Glück überlebt Lúpa, auch wenn ich da ganz schön gebangt habe! :schwitzen:



    Die Schlacht war wie versprochen ganz anders zu lesen als die letzte, man war mittendrin und wurde mitgerissen - zudem gab es allerhand magische Wesen zu entdecken. Mir hat auch gefallen, dass zwei "Einheiten" nach Falbe benannt wurden - so war er irgendwie doch mit dabei.


    Ja, das hat mir auch total gut gefallen, dass so Falbe wirklich irgendwie an der Schlacht mit teilnimmt. Die Schlacht selber war auch sehr spannend beschrieben und v. a. die Dunkelalben waren ja richtig unheimlich, aber sehr gut beschrieben!


    Dass der Bote sein Ziel nie erreicht hat, ist mir am Ende auch sehr logisch vorgekommen, aber im ersten Moment war ich mir auch sicher, dass der Magierrat den Boten einfach geköpft hat, da die doch so unbedingt den Krieg wollten. Ich hätte ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass sich Lácrima und ihre Getreuen überhaupt noch in den Kampf einmischen. Der Schnitter ist tot, also für wen sollten sie noch kämpfen, aber da habe ich mich gründlich getäuscht!
    Schlimm, dass Wolf letzlich Lácrima doch nicht so einfach töten konnte und ihr letzter Gedanke nur darin lag, dass sie möglichst auch noch Wolf mit in den Tod nimmt. Also diese Frau war wirklich sehr irre! :o Würde ja schon fast sagen: psychopathisch! :o



    Lacrímas "Sterbevorgang" hat mich ja erschrocken, sterben so alle Alben? Oder hat es etwas mit der Magie zu tun, die sie wirkt? Beinahe hätte sie auch noch Wolf mit in den Tod gerissen, was ihr scheinbar sehr gefallen hätte. Ihr unbedingter Wille, Durbans Plan auch nach seinem Tod umzusetzen, hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn sie so fanatisch dahinter stand, kann es doch nicht nur um Ziele eines anderen gehen - sie muss sich davon viel versprochen haben. Möglicherweise einen neuen, besseren Platz für die Alben - eine höhere Wertschätzung und mehr Macht.


    Ich habe ihr Sterben so interpretiert, dass sie sich durch Magie so lange jung gehalten hat und diese bei ihrem Tod einfach nachlässt. Somit bin ich auch immer mehr davon überzeugt, dass sie nachgeholfen hat, bei der Verführung von Wolf und er deswegen andauernd seinen Kopf so verloren hat. Zilber und Balder haben ja selber magische Fähigkeiten und konnten sich daher auch besser gegen sie schützen (so weit meine Theorie! ;)).


    Übrigens denke ich auch, dass für die Alben da wohl einiges hätte heraus springen sollen...


    Na, so ganz kann ich noch nicht glauben, dass dies wirklich eintreten wird. Manuel hat sich ja auch geschickt aus der Affäre gezogen und vermieden, in dieser Hinsicht reinen Tisch zu machen. ;) Der Aufbruch der nun wieder vier Streuner weist ja eher darauf hin, dass Balder und Wolf nicht wirklich Interesse an langweiligen Regierungsgeschäften haben. Und zusammen mit dem Hinweis auf den schwarz gekleideten Wanderer im Epilog bietet sich eine Fortsetzung ja schlichtweg an. ;D


    ;D Ich musste ganz schön grinsen bei der Vorstellung, dass jetzt das gesamte Land von Streuner regiert wird: Nein, so hat sich der Schnitter die neue Welt wohl nicht vorgestellt... :P Aber das Leben wäre wohl v. a. ein großes Fest! ;D ;)
    Wolf als Statthalter finde ich irgendwie auch sehr amüsant! Aber ich denke, dass sich da bald ein Nachfolger finden lässt. Obwohl Wolf ja schon eine gute Entwicklung durchgemacht hat und schön langsam auch beweist, dass er doch einiges drauf hat. Leider hat er eine Schwäche für schöne Frauen, die beim Regieren doch etwas hinderlich werden könnte... :P ;D


    Schön, dass du, Fischkopf auch noch einen richtig großen Beitrag hattest und dich dabei sehr tapfer geschlagen hast!


    Der Epilog macht auf jeden Fall schon mal neugierig auf einen nächsten Teil. Wer ist derjenige in der Kutte? Und wofür will er Rache üben? Ich bin gespannt...


    Man kann doch auch über Nebenfiguren nachdenken, oder nicht? Für die Geschichte spielt sie ja kaum eine Rolle - andererseits begegnen mir immer mal wieder Nebenfiguren, die mich vom ersten Moment an sehr interessieren. Das fängt manchmal ganz harmlos an... Ich schaue mir Elfen/Elben/Alben (unter anderem) sehr genau an (sorry!), und bei ihr fand ich eben den Namen so toll!


    Ja, das passiert mir auch häufiger, dass ich komplett an einer Nebenfigur hängen bleibe und es dann sogar sehr schade finde, dass sie nicht mehr weiter erwähnt wird. Dafür mache ich mir dann umso mehr Gedanken über sie... ;) Das ist doch aber auch genau das Spannende bei einer Leserunde, dass jeder sein Augenmerk auf ganz andere Dinge legt und durch die gemeinsame Diskussion die einzelnen Augenmerke zusammengefügt werden und man damit noch Eindrücke von dem Buch erhält, die man beim alleine lesen gar nicht bemerkt hätte! Ich finde das immer total spannend! Bei Syrfil Silberdistel fand ich auch v. a. den Namen irgendwie total interessant und hervorstechend, weswegen sie bei mir auch intensiver haften geblieben ist!


    Jedoch kann ich mich ja hier gleich mal outen, dass ich jetzt gegen Ende des Buches ein totaler Fan von Zilber geworden bin. 8) :-[ ;D


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Suse

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