06 - Kapitel 14 bis 15 (Seite 333 - 388)

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  • Nach der, für die Westler siegreichen, Schlacht stellt sich also raus, daß es anscheinend nur ein Ablenkungsmanöver war.


    Irgendwie fand ich die Schilderung der Schlacht etwas emotionslos. Es ist zwar viel Blut geflossen und es sind auch wohl einige gestorben, aber so der letzte "Boah-" Effekt fehlte - wie zB bei der Beschreibung von Balders Ermordung!
    Apropos Balder - in diesem Abschnitt ist wieder mehr von ihm die Rede. Während des Heerzugs fand er keine Erwähnung, so als ob seine Freund ihn schon fast vergessen hätten.


    Tja - Falbe - ob er wohl wirklich ein Verräter war. Irgendetwas wollte er Wolf kurz vor seinem Tod noch mitteilen.


    Zilber mag ich immer lieber und es wäre für mich furchtbar, wenn er wirklich etwas mit dem SChnitter zu tun haben sollte.
    Namenlos ist für mich nicht so wirklich greifbar. Auf der einen Seite rettet er Wolf - auf der anderen Seite scheint er nicht nur Antipathie gegenüber dem Schnitter zu haben. Und warum macht er die Botschaft der Taube nicht sichtbar, wenn er doch anscheinend weiß wie das geht!?
    Nur um Misstrauen zwischen Zilber und Wolf zu säen?


    Bei den Brieftauben hast du dir wohl eine kleine dichterische Freiheit erlaubt - Manuel ;)
    Zumindest die bekannten Arten hier bei uns fliegen nur zurück in ihren Schlag - denen kann man kein anderes Ziel vorgeben. ::)


    Während des Lesens des letzten Kapitels kamen mir etwas ketzerische Gedanken:
    Was wäre, wenn Wolf der Verräter wäre?
    Diese Beschwichtigungen wenn es bei Streitgesprächen in die Tiefe geht; die Folter von Falbe - obwohl Wolf doch eigentlich mehr wissen müsste; ...


    Ich freue mich jetzt Orilac kennenzulernen - auch wenn der König angeblich tot ist.
    Was Zilber seltsamerweise vergessen haben will ...........

  • Und warum macht er die Botschaft der Taube nicht sichtbar, wenn er doch anscheinend weiß wie das geht!?
    Nur um Misstrauen zwischen Zilber und Wolf zu säen?


    Ja, ich denke, in der Situation ist es ihm wichtiger, einen Keil zwischen die beiden zu treiben, als tatsächlich den Inhalt der Nachricht zu erfahren - wozu er außerdem mindestens eine offene Flamme und ein bißchen Zeit bräuchte.



    Bei den Brieftauben hast du dir wohl eine kleine dichterische Freiheit erlaubt - Manuel ;)
    Zumindest die bekannten Arten hier bei uns fliegen nur zurück in ihren Schlag - denen kann man kein anderes Ziel vorgeben. ::)


    Ja, das entspricht ungefähr auch meinem Wissensstand.
    In Lesh-Tanár werden Brieftauben immer von einer Nachrichtenstation zur nächsten geschickt, d. h. die Flugrichtung ist pro Taube immer dieselbe (= zurück in ihre Heimatstation). Wenn Zilber also eine Brieftaube losschicken will, befestigt der Stationsleiter dessen Nachricht an einer Taube, deren Heimatstation dem Bestimmungsort der Nachricht näher ist als seine eigene. Der dortige Stationsleiter muß die Nachricht entnehmen und einer anderen Taube übertragen, die sie wiederum dem Zielort ein Stück näher bringt. So wird die Nachricht alle paar Dutzend Meilen über eine andere Station weitergeleitet, bis sie schließlich am Zielort eintrifft. Die Tauben müssen natürlich zu Pferde o. ä. wieder in die jeweils "fremden" Stationen zurückgebracht werden, bevor sie den nächsten Einsatz fliegen können.
    Meinst Du das mit "dichterische Freiheit"? Meine Absicht war nämlich nicht, daß es im Text so wirkt, als verschickte Zilber immer dieselbe Brieftaube. ;)



    Während des Lesens des letzten Kapitels kamen mir etwas ketzerische Gedanken:
    Was wäre, wenn Wolf der Verräter wäre?
    Diese Beschwichtigungen wenn es bei Streitgesprächen in die Tiefe geht; die Folter von Falbe - obwohl Wolf doch eigentlich mehr wissen müsste; ...


    Spannende Theorie! Wer weiß, ob was dran ist ... :winken: :lesen:

  • Inzwischen sehe ich wohl so aus [Blockierte Grafik: http://cosgan.de/images/smilie/konfus/d015.gif] Aber der Reihe nach.



    Nach der, für die Westler siegreichen, Schlacht stellt sich also raus, daß es anscheinend nur ein Ablenkungsmanöver war.


    Naja, das war aber keine wirkliche Überraschung, oder? Immerhin wußten wir, daß es für Téan Hu so aussehen sollte, als sei Hylándia schuld. Daß man damit etwaige Verfolger des Schnitters auch vom nächsten Tatort, nämlich Orilac, ablenkt, ist dabei ein sicher nicht unerwünschter Nebeneffekt gewesen.



    Irgendwie fand ich die Schilderung der Schlacht etwas emotionslos. Es ist zwar viel Blut geflossen und es sind auch wohl einige gestorben, aber so der letzte "Boah-" Effekt fehlte


    Ja, das ging mir allerdings auch so. Hauptmann Fleck kannte ich nicht gut genug, als daß er mir besonders leid hätte tun können, und dafür war er auch ein bißchen arg schnell tot. Ansonsten ist keinem etwas Schlimmes in der Schlacht passiert und die ganze Schlacht wirkte eher wie ein Spaziergang durch die Landsknechthaufen. Aus dieser ganzen Schlachtaufstellung hätte sich bestimmt mehr machen lassen. Und auch, warum nun ausgerechnet Basalt 2 in der Mitte kaum Verluste, die Reiterstaffeln, die so spät zum Einsatz kommen, aber so hohe Verluste hatten, erschließt sich mir auch nicht.



    Tja - Falbe - ob er wohl wirklich ein Verräter war. Irgendetwas wollte er Wolf kurz vor seinem Tod noch mitteilen.


    Vor allem wollte er etwas über Balder sagen, und das hätte ich hochspannend gefunden. Ich bin allerdings durchaus froh, daß es hier keine erhellenden Worte auf dem Sterbebett gab. Ich kann es nicht leiden, wenn mit dem letzten Atemzug gerade noch alles gesagt werden kann, was die Hinterbliebenen wissen müssen. Dann nehme ich lieber in Kauf, daß ich nichts weiß und nur vermuten kann. Wenn die Folterer Leute des Schnitters waren und sie Falbe nach Balders Verbleib fragen müssen, dann wissen sie offensichtlich nicht, wo er ist. Wäre Balder wirklich einem Pelzjäger zum Opfer gefallen, dann hätte sich das in den Kreisen sicher rumgesprochen. Wenn sie ihn selbst durch Entführung in der Gewalt hätten, wüßten sie es auch. Also vielleicht hat Balder doch seinen Abgang inszeniert? Um nun quasi inkognito weiter zu arbeiten? Wäre denkbar, obwohl mich immer noch wundern würde, daß er Zilber zurückläßt.


    Andererseits: Zilbers Brieftauben sind natürlich höchst auffällig. Wem schreibt er dauernd in Orilac? Und seine Reaktion auf den toten König ist auch recht merkwürdig. Gut, da wir ja gehört haben, der Thron gehöre seit jeher den Menschen, wird er ihm vielleicht nicht persönlich nahegegangen sein, aber daß die Stadt sich jetzt nicht mehr im Normalzustand befindet, das hat er etwas zu nonchalant hingenommen und gleich wieder vergessen.


    Was ich von Namenlos und Lacríma halten soll, weiß ich auch nicht mehr. Beide unternehmen Aktionen, die sie sowohl auf der Seite des Schnitters als auch gegen ihn positionieren können. Curúcors Erwähnung durch Namenlos in Lacrímas Zelt und vor allem, was er über diesen sagte, ist schon ziemlich belastend. Aber warum, und damit knüpfe ich an meine Überlegung zum vorigen Abschnitt an, sollte Namenlos sich um Wolf Sorgen machen und ihn jetzt sogar retten, wenn er auf Seiten des Schnitters arbeitet? Nur um Wolf über sich in Sicherheit zu wiegen? Das wäre vielleicht doch ein bißchen arg aufwendig inszeniert gegenüber einem einzelnen Streuner, deshalb glaube ich das nicht. Tendentiell bin ich daher schon bereit, sowohl Namenlos als auch Lacríma zu glauben, daß sie gegen den Schnitter eingestellt sind, aber dann verfolgen sie wohl zumindest noch andere (eigene) Pläne, die sich vermutlich auch nicht im Geldverdienen erschöpfen, wie man es bei einem Söldner vermuten könnte.



    Zilber mag ich immer lieber und es wäre für mich furchtbar, wenn er wirklich etwas mit dem SChnitter zu tun haben sollte.


    Einen Verräter muß es geben oder gegeben haben. Die Frage ist allerdings: Wer ist es? Das werden weitere Aktionen vielleicht zeigen. Wenn die „zufälligen“ Zusammentreffen jetzt aufhörten, dann wäre es vermutlich wirklich Falbe gewesen, denn von dem wissen wir nun sicher, daß er tot ist. Passieren weiter Sonderbarkeiten, dann muß es jemand anders sein. Und da würde ich auch Zilber erst einmal nicht weiter trauen, als ich ihn sehen kann (von riechen will ich mal lieber nicht reden, da kann ich mit Streunern natürlich nicht mithalten ;) ).



    Nur um Misstrauen zwischen Zilber und Wolf zu säen?


    Je nachdem, wer der Verräter ist, und je nachdem, welche Ziele Namenlos verfolgt, kann das sehr wertvoll für ihn sein.



    Zumindest die bekannten Arten hier bei uns fliegen nur zurück in ihren Schlag - denen kann man kein anderes Ziel vorgeben. ::)


    Das habe ich aber auch im herkömmlichen Sinne verstanden ...



    Was wäre, wenn Wolf der Verräter wäre?
    Diese Beschwichtigungen wenn es bei Streitgesprächen in die Tiefe geht; die Folter von Falbe - obwohl Wolf doch eigentlich mehr wissen müsste; ...


    Interessante Überlegung, aber ich glaube trotzdem nicht dran, auch wenn ich das nicht wirklich begründen kann.


  • Inzwischen sehe ich wohl so aus [Blockierte Grafik: http://cosgan.de/images/smilie/konfus/d015.gif]


    Ich geselle mich mal zu Dir. [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/n010.gif]



    Was wäre, wenn Wolf der Verräter wäre?


    Hmmm ... nein. Mein Bauch sagt definitiv nein. ;)


    Ja, das ging mir allerdings auch so. Hauptmann Fleck kannte ich nicht gut genug, als daß er mir besonders leid hätte tun können, und dafür war er auch ein bißchen arg schnell tot. Ansonsten ist keinem etwas Schlimmes in der Schlacht passiert und die ganze Schlacht wirkte eher wie ein Spaziergang durch die Landsknechthaufen.


    Hier muss ich mich euch leider anschließen, denn auch mir hat etwas gefehlt, damit es klick machen konnte. Ich fand die Schlacht außerdem irgendwie zweigeteilt, als der Kampflärm bereits abklingt, wird nochmal richtig aufgeräumt und Wolf gerät ins Visier des Armbrustschützen. Vorher erleben wir zwar die verschiedenen Phasen, die Wolf während der Schlacht erlebt, aber sehr distanziert. Allerdings haben es Schlachtenschilderungen bei mir immer ziemlich schwer.


    Was ich in dem Zusammenhang aber wieder verwundert festgestellt habe (vorher ebenfalls, aber ich habe immer vergessen es zu erwähnen): Die Pferde scheint es ja in keinster Weise zu stören, dass ihre Reiter Streuner sind. Entweder sind sie bereits an den Streunergeruch gewöhnt, oder der Geruch ist gar nicht so "wild". Also mehr Hund als Wolf - entschuldige den Vergleich, Fischkopf!


    Falbes Tod finde ich traurig, und ich weiß nicht, ob ich ihn für einen Verräter halten soll oder nicht ... Auch die anderen kann ich gerade überhaupt nicht einschätzen und jeder Versuch führt inzwischen zu einem Knoten in meinem Kopf.


    Auch die Idee, die mir während des Lesens kam, will und will nicht rund werden: Angenommen, Balder wäre ein so mächtiger Zauberer, dass er seine Gestalt ändern kann, dann könnte er seinen Tod inszeniert haben - auf ein Stückchen Fell könnte er dann problemlos verzichten. Weiterhin angenommen, er wäre nun in der Gestalt eines Menschen unterwegs, nämlich in der von Namenlos, dessen Geruch Wolf bekannt vorkommt, der ihn aber nicht einordnen kann, weil es zu unwahrscheinlich ist. Und der ein großes Geheimnis um seine Person macht. Allerdings wüßte ich nicht, warum Balder das tun sollte. Und, der größte Schwachpunkt, warum er das Zilber antun sollte. Oder ist Zilber eingeweiht und ein noch viel besserer Schauspieler, als bisher zu vermuten war? Und würde das Erscheinen von Namenlos am westlichen Hof mit dem Eintreffen der vier Streuner in Téan Hu zusammenpassen? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern. *seufz* Anfangs hatte diese Idee was, aber je länger ich darüber nachdenke, desto schlechter wird sie, aber ich will sie einfach nicht ganz verwerfen. ::)


    Wie auch immer, ich schnappe mir gleich das Buch und lese endlich etwas weiter. Hoffentlich tauchen nicht noch mehr Fragezeichen auf, so langsam hätte ich gerne ein paar Antworten.


    Viele Grüße
    Breña

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

  • Daß Hylándia dem Westheer nicht viel entgegenzusetzen hätte, deutete sich ja schon bei der letzten Diskussion in Nachtschattens Zelt an. Der Westen "überrennt" den Süden völlig. Da diese Schlacht außerdem nicht die einzige im Buch bleiben wird, wollte ich mir und Euch den "Boah"-Effekt für die zweite aufsparen. Ich bin gespannt, ob mein Plan aufgehen wird ... :schwitzen: ;)



    Und auch, warum nun ausgerechnet Basalt 2 in der Mitte kaum Verluste, die Reiterstaffeln, die so spät zum Einsatz kommen, aber so hohe Verluste hatten, erschließt sich mir auch nicht.


    Nun, von fünf Reiterstaffeln (S. 339) wurde eine (die Drei, S. 342) besonders heftig dezimiert - das ist in einer Schlacht diesen Ausmaßes durchaus wahrscheinlich, denke ich. Auch Kavalleristen sind nicht unverwundbar ...



    Was ich in dem Zusammenhang aber wieder verwundert festgestellt habe (vorher ebenfalls, aber ich habe immer vergessen es zu erwähnen): Die Pferde scheint es ja in keinster Weise zu stören, dass ihre Reiter Streuner sind. Entweder sind sie bereits an den Streunergeruch gewöhnt, oder der Geruch ist gar nicht so "wild". Also mehr Hund als Wolf - entschuldige den Vergleich, Fischkopf!


    Sehr interessanter Gedanke! Dazu wird wohl am besten Fischkopf noch etwas sagen. :winken:

  • Heho, Fischkopf hier!


    Mit Pferden komm ich sehr gut aus.
    Mein Vater ist ja Gastwirt, daheim in Orilac.
    Am Fischmarkt, um genau zu sein.
    Ein Kollege von ihm, drüben in der Kalten Anrichte, verkauft Pferdewurst.
    Die ist handlich und so richtig lecker.
    Nein, also gegen Pferde hab ich nichts!


    Außerdem haben wir ja oft genug Reiter zu Gast gehabt.
    Ich weiß noch genau, wie ich zum ersten Mal ein Pferd in den Stall hab bringen müssen.
    Da war ich noch ein Welpe.
    Es hat dann mich in den Stall gebracht.
    Um nicht zu sagen, geschleift.


    Reiten kann ich natürlich auch.
    Ich mach es aber nicht so gerne.
    Der Herr Wolf, den hab ich ein paar mal reiten sehen.
    Kann er wirklich gut!
    Obwohl wir's meistens schwerer haben als zum Beispiel die Menschen.
    Irgendwie scheuen die Viecher bei uns viel öfter.
    Gibt da allerdings einige von uns, die das wirklich drauf haben.
    Also so ein Ungetüm zu beruhigen, damit es einen in den Sattel lässt.
    Das ist auch eine Spezialität vom Herrn Zilber.
    Der hat auch schon Pferdewurst gemacht.
    War sogar besser als die aus der Kalten Anrichte!


  • Ein Kollege von ihm, drüben in der Kalten Anrichte, verkauft Pferdewurst.
    Die ist handlich und so richtig lecker.
    Nein, also gegen Pferde hab ich nichts!


    Das kann ich gut nachvollziehen, gegen Pferde in der Form habe ich auch nichts! ;D


  • Ein Kollege von ihm, drüben in der Kalten Anrichte, verkauft Pferdewurst.
    Die ist handlich und so richtig lecker.
    Nein, also gegen Pferde hab ich nichts!


    So kann man die Sache natürlich auch angehen. :D Besonders nach solch einer Erfahrung:



    Es hat dann mich in den Stall gebracht.
    Um nicht zu sagen, geschleift.


    ;)



    Obwohl wir's meistens schwerer haben als zum Beispiel die Menschen.
    Irgendwie scheuen die Viecher bei uns viel öfter.


    Ich kann's den Pferden noch nicht mal verdenken. Und Wolf hatte ja ausreichend Gelegenheit zum Üben, wenn ich mich recht erinnere, war ihm zu Beginn seines Abenteuers auch nicht ganz wohl auf dem Pferderücken, oder?

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

  • Ich musste in diesem Abschnitt wieder an meine Spekulationen wegen Falbe denken - vor seinem Tod wollte er Wolf ja auch noch etwas sagen, dass mit Balder und dem See zu tun hat. Sollte Balder entführt oder getötet werden und hat sich in den See gerettet? Wer weiß, vielleicht konnte er doch noch Magie wirken. Und um meine wilde Spekulation fortzuführen: Zilber war doch der einzige, der durch den See geschwommen ist, um Balder quasi zu beerdigen - was, wen er auf dem Weg zurück auf Balder gestoßen ist? Die Nachrichten, die Zilber verschickt, könnten doch an Balder gehen - der sich irgendwohin zurückgezogen hat. Vielleicht nach Orilac?


    Der Namenlose und Lácrima werden auch immer undurchsichtiger. Mal tun sie etwas für und mal etwas gegen den Schnitter - oder zumindest sieht es so aus. Es gibt dort wohl mehr als nur zwei Seiten, aber welches gemeinsame Ziel könnten die beiden haben? Und wie passt ihr gesteigertes Interesse an Zilber, Balder und Wolf dazu? Erst versucht Lácrima über Wolf etwas über seine Gefährten herauszufinden, dann wird sie Zilber gegenüber direkter - und nun versucht der Namenlose, Zwietracht zwischen Wolf und Zilber zu säen. Sind sie als Gruppe zu stark? Oder wollen sie Zilber dadurch zu etwas verleiten?


    Wie man sieht, bin ich ein wenig verwirrt von den ganzen Möglichkeiten und Geheimnissen. Allerdings lenkt mich das auch wunderbar davon ab, dass mir die Figuren nicht ganz so nah stehen. Und ich bin schon sehr gespannt, wie es in Orilac ist - und warum sich Zilber so auf seine Heimkehr freut... Hm, wartet irgendwo dort vielleicht doch Balder?

  • Hallo Ihr Lieben,


    den vielen Fragezeichen hier kann ich mich anschließen. Ich weiß auch gar nicht mehr wo mir der Kopf steht und v. a. wer auf welcher Seite steht. ??? ??? ???
    Ist Falbe wirklich ein Verräter oder soll es nur so aussehen? Auf welcher Seite steht Zilber? Ist Balder noch am Leben? Wem schickt Zilber verschlüsselte Briefe? Und was haben Namenlos und Lácrima vor? :-\ Fragen über Fragen und ich bin total verwirrt.


    Ich habe mir aber folgende Spekulation zurecht gelegt: Balder ist nicht tod, sonder zum König des Ostens gereist, hat ihn gewarnt und daher lebt dieser noch. Die Nachricht von seinem Tod wurde nur verbreitet, um den Schnitter in Sicherheit zu wiegen. Zilber kommunziert entweder über die Tauben mit Balder oder direkt mit dem König. Teilweise habe ich sogar schon spekuliert, dass Balder der König des Ostens ist und nur verdeckt gereist ist... :P :-\ ;D Ja, wie man sieht, gehen meine Spekulationen ganz wilde Wege und ich bin schon sehr gespannt auf die Auflösung!



    Der Namenlose und Lácrima werden auch immer undurchsichtiger. Mal tun sie etwas für und mal etwas gegen den Schnitter - oder zumindest sieht es so aus. Es gibt dort wohl mehr als nur zwei Seiten, aber welches gemeinsame Ziel könnten die beiden haben? Und wie passt ihr gesteigertes Interesse an Zilber, Balder und Wolf dazu? Erst versucht Lácrima über Wolf etwas über seine Gefährten herauszufinden, dann wird sie Zilber gegenüber direkter - und nun versucht der Namenlose, Zwietracht zwischen Wolf und Zilber zu säen. Sind sie als Gruppe zu stark? Oder wollen sie Zilber dadurch zu etwas verleiten?


    Die Motive von Namenlos und Lácrima sind mir auch noch nicht so ganz klar. Wissen sie, dass Zilber ein Verräter ist oder wollen sie Wolf nur prüfen? Und die geheimnisvollen Anspielungen von dem Namenlosen, dass Wolf acht geben muss, auf welcher Seite er schließlich wirklich steht, fand ich auch sehr verwirrend! Einerseits rettet der Namenslose Wolf das Leben, aber dann versucht er ihn mit Anspielungen auf Lácrima zu provozieren und wieso kommt Wolf der Namenlose immer noch so bekannt vor? Die Idee mit dem Gestaltwandler finde ich da auch sehr spannend. Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit... :-\ ;D



    Ein Kollege von ihm, drüben in der Kalten Anrichte, verkauft Pferdewurst.
    Die ist handlich und so richtig lecker.
    Nein, also gegen Pferde hab ich nichts!


    :D "Ich mag Pferde! Am liebsten in Wurstform!" :P ;D


    Hier muss ich mich euch leider anschließen, denn auch mir hat etwas gefehlt, damit es klick machen konnte. Ich fand die Schlacht außerdem irgendwie zweigeteilt, als der Kampflärm bereits abklingt, wird nochmal richtig aufgeräumt und Wolf gerät ins Visier des Armbrustschützen. Vorher erleben wir zwar die verschiedenen Phasen, die Wolf während der Schlacht erlebt, aber sehr distanziert. Allerdings haben es Schlachtenschilderungen bei mir immer ziemlich schwer.


    Ja, ich muss gestehen, dass mich die Schlacht auch gar nicht gefesselt hat und ich sie eher unbeteiligt gelesen habe. Normalerweise verfolge ich Schlachten beim Lesen eher mit angehaltenem Atem, aber hier wurde das alles so distanziert geschildert, dass mich das gar nicht näher berührt hat. Am Ende war ich dann ein bisschen verwirrt. Zuerst ergeben sich die Landsknechte und dann bringt auf einmal ein Landsknecht noch einen Verwundeten um? ??? Da war ich etwas verwirrt, aber dieser aufmüpfige Landsknecht hatte sich dann wohl vorher noch nicht ergeben? :-\ ;)


    Den König fand ich dann übrigens sehr unsympathisch. Der mag wohl keine Streuner, oder? Kein Wunder, dass es in dem Land nicht so schön zu geht. Dieser König ist ja echt unmöglich! >:(


    So, bin gespannt, wie es weitergeht: :lesen:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Suse

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