04 - Kapitel 9 bis 11 (Seite 196 - 262)

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  • Puhhh - was für ein Abschnitt!


    Ich weiß im Moment noch nicht so genau, ob ich mich nicht doch mal eben meines Frühstücks entledige :o


    Jetzt weiß ich auch, warum auf dem Cover nur drei Streuner abgebildet sind :(
    Aber der Tod von Balder war echt schlimm - ich hätte mitheulen können und schlecht war mir auch. Das ist echt zu deutlich beschrieben. :'(
    Zilber möchte ich in dieser Situation nicht begegnen.


    Was hatte Falbe wohl mit Zilber zu bereden - oder wollte er ihn nur von Balder weglocken, damit dieser leichter umgebracht werden konnte? Spielt Falbe ein falsches Spiel?


    Lacrima traue ich jetzt noch weniger!!!
    Wie sie versucht Wolf über seine Gefährten auszufragen und wie leicht Männer ihre Vorsicht über Bord werfen, wenn eine hübsche "Frau" sie "ranlässt".
    Bei Wolfs Rechtfertigung nach dem ersten Mal musste ich echt schmunzeln: "Alles, was sich zwischen ihm und Lacrima abspielte, geschah im Interesse des Friedens ..." - ja ne iss klar :D


    Der Schnitter scheint seine Leute in allen Königreichen in wichtigen Positionen zu haben. Wie sonst könnte er von Varuns Verrat erfahren haben und ihn dann auch noch verschleppen können.


    Das mit den Pelzjägern verstehe ich nicht so ganz. Dürfen die einfach Mitbewohner töten, um deren Pelz zu verkaufen? Also die Rechtsauffassung in Lesh-Tanar entzieht sich mir immer mehr ???


  • Puhhh - was für ein Abschnitt!


    Das kannst Du laut sagen! :o


    Kapitel 9 mit dem Tod von General Várun war ja ein regelrecht harmloser Einstieg. Verwundert hat mich, dass die Versammlung der Anhänger des Schnitters so groß war. Ich hatte höchstens eine Handvoll Kapuzenträger erwartete, die mit dem Attentat auf den König betraut wären, aber nicht fünf Dutzend Anhänger. Allerdings hätte Wolf bei der ersten Variante natürlich nicht dabei sein können. Unser ungutes Gefühl dem General gegenüber war also berechtigt. Auch wenn er sich umentschieden hat, dem weine ich keine Träne nach.


    Gut, dass Wolf vorerst nicht im Fokus der Verschwörer steht. Und kein Wunder, dass der Tod des ersten Königmörders, Tánatos (bei dem Namen wundert mich nicht, dass er den Draht der Klinge vorzog), für etwas Unruhe in den Reihen sorgt. So ganz habe ich aber nicht begriffen, aus was für Typen sich die Truppe zusammensetzt. Wurden sie erst für Geld angeworben und jetzt durch Drohungen gehalten? Und nur einige wenige stehen tatsächlich hinter den Zielen des Schnitters? Das kann doch nicht gut gehen.


    Nichtsdestotrotz gelingt der Anschlag auf den Westkönig, sogar der Süden wird verdächtigt. Nach jahrhundertelangem Frieden geht mir das etwas zu glatt, da haben doch bestimmt wieder Verschwörer in den Reihen des Palastes ihre Finger im Spiel. Auf jeden Fall war der Anschlag ziemlich spektakulär.


    Lacríma. In erster Linie stört mich an ihr, dass Wolf für sie Lúpa vergisst bzw. bewusst herunterspielt. Natürlich, er liebt sie. >:( Aber ganz koscher erscheint sie mir auch nicht. Wie hätte sie den Satz nach der Versammlung fortgeführt, "Es lebe ..." - wer? Und warum fragt sie Wolf über seine Gefährten aus? Welches Interesse hat sie tatsächlich an Wolf? Zumindest wissen wir nun, dass sie eine Albin ist, und zwar eine mit nicht wenig Einfluss.


    Den Überfall der Pelzjäger fand ich spannend geschrieben. Fischkopf, jetzt weiß ich, was Du meintest. Mich wundert aber auch, dass diese Methoden offenbar geduldet werden, schließlich geht es hier nicht um Raubüberfälle, sondern Mord. Naja, die Streuner zögern auch nicht, kurzen Prozess zu machen. Die Konsequenz, die sich allerdings ergeben haben, ließen mich sprachlos zurück. Ich habe manches erneut gelesen, in der Hoffnung, dass noch ein Hintertürchen existiert und Balder in einer günstigen Minute wieder erscheint. :'(
    Die Stimmung war wirklich gut eingefangen, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte. Und Zilber hat eine Seite offenbart, die wahrscheinlich alle lieber unentdeckt belassen hätten.


    Viele Grüße
    Breña

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa


  • Unser ungutes Gefühl dem General gegenüber war also berechtigt. Auch wenn er sich umentschieden hat, dem weine ich keine Träne nach.


    Jein, würde ich sagen. Klar ist jetzt, er gehörte zu den Leuten des Schnitters. Aber wann ist er abgefallen? Schon bevor er mit Wolf gesprochen hat? Danach? Das würde für mich nur Sinn ergeben, wenn er dadurch erst erfahren hätte, daß auch sein eigener König auf der Abschußliste steht und der Schnitter ihn zuvor darüber belogen hat. Das wäre ein Motiv. Aber dann könnte er nicht zweite Mann gewesen sein, den Wolf zufällig belauscht hat, denn der wußte schon von allen sieben. Wer war das also dann? Und wenn Várun vorher schon Bescheid wußte, warum dann der Abfall ausgerechnet jetzt? Plötzliches Mitleid mit den Königen? Doch wohl nicht. Das ist mir alles in der Motivlage viel zu unklar, ich hoffe, dazu kommt noch etwas, auch wenn Várun die Fragen leider nicht mehr selbst beantworten kann.



    Tánatos (bei dem Namen wundert mich nicht, dass er den Draht der Klinge vorzog),


    Hast Du da einen anderen Namensgeber im Sinn als ich? ???



    So ganz habe ich aber nicht begriffen, aus was für Typen sich die Truppe zusammensetzt. Wurden sie erst für Geld angeworben und jetzt durch Drohungen gehalten? Und nur einige wenige stehen tatsächlich hinter den Zielen des Schnitters? Das kann doch nicht gut gehen.


    Das habe ich mich auch gefragt. Und dann auch noch so viele, daß man sich nicht mal von Ansehen kennt, sonst hätte Wolf trotzdem auffallen müssen. Was ist denn für eine Laienspieltruppe (auch wenn sie jetzt schon zweimal erfolgreich waren, aber trotzdem wirkt das recht unprofessionell)?



    Lacríma. In erster Linie stört mich an ihr, dass Wolf für sie Lúpa vergisst bzw. bewusst herunterspielt.


    Ja, wie er schon überlegt, daß Lúpa es ja nicht erfahren müsse. Männer! >:(



    Aber ganz koscher erscheint sie mir auch nicht. Wie hätte sie den Satz nach der Versammlung fortgeführt, "Es lebe ..." - wer?


    Der Schnitter? Es war zumindest recht auffällig.



    Und warum fragt sie Wolf über seine Gefährten aus? Welches Interesse hat sie tatsächlich an Wolf? Zumindest wissen wir nun, dass sie eine Albin ist, und zwar eine mit nicht wenig Einfluss.


    Ich fand sie auch reichlich neugierig. Ich würde sie im Moment auch eher als „verdächtig“ einstufen, bis sie mir das Gegenteil beweist.



    Mich wundert aber auch, dass diese Methoden offenbar geduldet werden, schließlich geht es hier nicht um Raubüberfälle, sondern Mord.


    Scheint, die Menschen und Elben in Téan Hu haben für Streuner außerhalb der Armee nicht so viel übrig, daß es ihnen wichtig wäre. Spricht nicht für die Stadt, die Bevölkerung und auch nicht für den ach so gütigen König.



    Und Zilber hat eine Seite offenbart, die wahrscheinlich alle lieber unentdeckt belassen hätten.


    Da ja nach dem ersten Kampf gegen die Pelzjäger und Balders Aktion sowie Falbes Andeutung Wolf gegenüber nach Balders Tod wohl klar ist, daß dieser tatsächlich ein Magier mit mehr Fähigkeiten als Feuerholz anzünden war, habe ich mich gefragt, ob Balder mit irgendwelchen magischen Kräften vielleicht auch Zilber gestützt hat. Wer sagt denn, daß das Experiment bei Zilber nur die Augen und das Fell beeinflußt hat? Vielleicht haben wir jetzt seinen „Normalzustand“ gesehen?

  • Hui, es ist wirklich spannend, Eure Leseeindrücke hautnah miterleben zu dürfen! :winken:



    Das mit den Pelzjägern verstehe ich nicht so ganz. Dürfen die einfach Mitbewohner töten, um deren Pelz zu verkaufen? Also die Rechtsauffassung in Lesh-Tanar entzieht sich mir immer mehr ???


    Die Pelzjäger stelle ich mir als eine Art mafiös operierende Untergrundorganisation vor. Natürlich wird ihr Treiben nicht geduldet, aber das Geschäft ist wohl zu lukrativ und die Strafen vielleicht zu lasch - wenn sie überhaupt mal erwischt und verurteilt werden -, als daß sich das Übel komplett ausrotten ließe. Noch dazu agieren die Hintermänner, also die Pelz-Hehler, im Dunkeln und finden für jeden Pelzjäger, der im Kerker oder am Galgen landet, drei neue, die bereit sind, gegen entsprechende Entlohnung das fraglos immense Risiko ihres brutalen Geschäfts auf sich zu nehmen.


    Auch darf man dabei nicht vergessen, daß es in Lesh-Tanár keine flächendeckende polizeiliche Infrastruktur gibt. Innerhalb der Städte sorgt zwar das Militär (Garden, Patrouillen) einigermaßen für Recht und Ordnung, aber dessen Möglichkeiten und Ressourcen sind nicht unbegrenzt, d. h. längst nicht alle Räuber und Mörder werden auch verfolgt und bestraft.


    Die Schergen des Schnitters sind in der Tat größtenteils Söldner, wie bei dem Treffen in den Yolánischen Katakomben deutlich wird. Diejenigen von ihnen, die Tánatos als ihren Anführer betrachteten, dem sie ihre alleinige Loyalität entgegenbrachten, sind nach dessen Tod natürlich aufgebracht und wütend, weil für sie weder die Könige noch der Schnitter, sondern einzig und allein ihre Bezahlung im Vordergrund stand. Der Glatzköpfige sieht das anders - und ist schlau genug, ihnen einen neuen Anführer vor die Nase zu setzen (Patwan), der nicht zuletzt als "Puffer" zwischen ihnen und dem Schnitter zu fungieren hat.

  • General Várun war also ein Vertrauter des Schnitters, und hat ihn dann verraten. Was ihn wohl dazu bewogen hat? Bei Wolfs Bericht scheint er ja noch ein treuer Diener des Schnitters gewesen zu sein, darum war er sicher auch so bestrebt, diese Warnung unglaubwürdig zu machen. Ich frage mich allerdings, wer dort noch alles auf der Seite des Schnitters steht. Und muss mal wieder an Rówan denken - was wäre, wenn er dank des Schnitters aufgestiegen ist?


    Trotz der Warnung wurde der zweite König ermordet, und die Hilflosigkeit war deutlich spürbar. Allerdings war ich darüber verwundert, dass der König bei seinem Auftritt total schutzlos war und ihn nicht eine Leibwache begleitet hat. War er so sorglos? Oder haben ihn alle durch die Entfernung in absoluter Sicherheit gewähnt?
    Jedenfalls hatte der Schnitter seinen großen Auftritt, und durch die Wahl des Ballons auch gleich alte Feindschaften neu entfacht. Und scheinbar hat er wirklich überall seine Leute...


    Lacrima ist also eine Albin, womit in dieser Welt ein Mensch-Elben-Mischling bezeichnet wird. Trotzdem erscheint sie mir verdächtig, sie will zuviel über Wolfs Freunde wissen - und dann erst der unvollendete Satz nach dem Treffen. Da sie danach so rot geworden ist, kann sie doch nur den Schnitter gemeint haben - oder haben ihre Leute auch noch einen geheimnisvollen Anführer, dessen Namen sie womöglich fast gesagt hätte? Ich mag sie nicht besonders, was vor allem aber daran liegt, dass Wolf wegen ihr Lúpa hintergeht und seine Sinne nicht so wirklich beisammen hat. Und was war das für ein merkwürdiger Traum? Sie ist mir jetzt nicht unsympathisch, ich misstraue ihr nur.


    Und dann natürlich Balders Ende, was für eine Entdeckung! :o Der arme Zilber tut mir da eigentlich am meisten Leid, und er zeigt eine ganz andere Seite von sich. Das, was aus ihm wird, wenn er gewissermaßen rasend vor Wut ist. Was für ein Glück, dass er auf seinen vollen Namen reagiert hat - ich hatte tatsächlich ein wenig Angst um Wolf. Und bin nun umso neugieriger, was Zilber und Balder verband. Und was Zilber und Falbe zu klären hatten!
    Balders Tod hat mich jedoch nicht sehr getroffen, was für mich ja ziemlich ungewöhnlich ist. Vielleicht ja auch, weil man über ihn kaum etwas erfahren hat und ich keinen großen Bezug zu ihm aufbauen konnte. Allerdings habe ich so den Verdacht, das wir ihm möglicherweise noch einmal begegnen könnten. Total unbegründet, einfach nur wegen seines Namens...

  • Hast Du da einen anderen Namensgeber im Sinn als ich? ???


    Thánatos ist eigentlich der Gott des sanften Todes, für den gewaltsamen Tod ist seine Schwester Ker zuständig. Und der Draht ist immerhin sanfter als die Klinge. ;)


    Der Schnitter? Es war zumindest recht auffällig.


    Zu auffällig, meinst Du nicht?



    Hui, es ist wirklich spannend, Eure Leseeindrücke hautnah miterleben zu dürfen! :winken:


    Freut mich! ;D Und ich bin froh über Deine erläuternden Ausführungen. Die Pelzjäger habe ich zum Beispiel erst nicht als organisierte Gruppe verstanden, aber so ist natürlich verständlich, dass zwar jeder davon weiß, aber niemand wirklich einschreiten kann.


    Und um nochmal auf den Schnitter und seine Schergen zu sprechen zu kommen: wofür braucht er so viele Söldner, wenn er sich dann doch selbst um den Mord kümmert?



    Balders Tod hat mich jedoch nicht sehr getroffen, was für mich ja ziemlich ungewöhnlich ist. Vielleicht ja auch, weil man über ihn kaum etwas erfahren hat und ich keinen großen Bezug zu ihm aufbauen konnte. Allerdings habe ich so den Verdacht, das wir ihm möglicherweise noch einmal begegnen könnten. Total unbegründet, einfach nur wegen seines Namens...


    Nachdem ich noch eine Weile über Balders Tod nachgegrübelt habe, habe ich etwas gefunden, woran ich meine Hoffnung klammern kann (ich glaube erst, dass er wirklich tot ist, wenn ich das Buch zuklappe und er nicht wieder aufgetaucht ist). Der Pelzjäger hat nur ein Stück von Balders Pelz zurückgelassen. Zum einen wundert mich, dass er sich mit dem schweren Körper abgemüht hat, statt Balder an Ort und Stelle zu häuten, zum anderen schmälert er bestimmt den Preis, wenn er ein Stück aus dem Fell schneidet, vor allem, weil Balders Zeichnung so ungewöhnlich war.

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa


  • Thánatos ist eigentlich der Gott des sanften Todes, für den gewaltsamen Tod ist seine Schwester Ker zuständig. Und der Draht ist immerhin sanfter als die Klinge. ;)


    Schon, aber er ist auch bekannt dafür, seinem Opfer mit einem Messer eine Locke abzuschneiden. So gesehen paßt das Messer besser als der Draht ;)



    Zu auffällig, meinst Du nicht?


    Einerseits ja, andererseits ...



    Nachdem ich noch eine Weile über Balders Tod nachgegrübelt habe, habe ich etwas gefunden, woran ich meine Hoffnung klammern kann (ich glaube erst, dass er wirklich tot ist, wenn ich das Buch zuklappe und er nicht wieder aufgetaucht ist). Der Pelzjäger hat nur ein Stück von Balders Pelz zurückgelassen. Zum einen wundert mich, dass er sich mit dem schweren Körper abgemüht hat, statt Balder an Ort und Stelle zu häuten, zum anderen schmälert er bestimmt den Preis, wenn er ein Stück aus dem Fell schneidet, vor allem, weil Balders Zeichnung so ungewöhnlich war.


    Hat was, aber hatte Zilber nicht den Pelzjäger sogar noch verfolgt?

  • Schon, aber er ist auch bekannt dafür, seinem Opfer mit einem Messer eine Locke abzuschneiden. So gesehen paßt das Messer besser als der Draht ;)


    Dem kann ich nichts entgegensetzen. ;)



    Hat was, aber hatte Zilber nicht den Pelzjäger sogar noch verfolgt?


    Stimmt, er hat ihn aufgespürt, aber da hatte dieser das Fell schon nicht mehr, sagt Falbe auf Seite 261. Ich habe auch noch keine Erklärung für die Sache an sich, ich sträube mich momentan nur dagegen, dass Balder tot sein soll ...

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

  • Hallo Ihr Lieben,


    meine Vermutung, dass General Rówan den König gewarnt haben könnte, hat sich als falsch herausgestellt. Dass Várun nicht so ganz richtig spielt, hatte ich schon im Gefühl. Interessieren würde mich aber auch, was den Sinneswandel bei ihm ausgelöst hat? :-\ Sein Tod war schon sehr brutal, aber ich hatte auch noch Angst, dass Wolf in seiner Unbedachtheit auf einmal aufschreit und noch versucht den General zu retten... :o


    Lácrima ist mir gar nicht geheuer. Habe ich mir nach dem letzten Abschnitt noch gedacht, sie würde wirklich auf der Seite unserer Freunde stehen, habe ich jetzt eher das Gefühl, dass sie die Aufgabe vom Schnitter bekommen hat, die Freunde in Sicherheit zu wiegen und sich an Wolf heran zu machen, um Informationen über alle zusammenzutragen. So ein bisschen wie bei den Nibelungen: Sie muss die Schwachstellen herausfinden und dann können der Schnitter und seine Anhänger diese ausnutzen... *Spekulationsmodus aus*
    Alleine, dass sie sich ihm so an den Hals wirft, fand ich schon sehr auffällig! ::)


    Aber ein sehr nettes Bild zeichnet das von Wolf nicht: Eine Frau zeigt ihm ihre Brüste und er vergisst alles um sich herum... ::) Sogar Lúpa... Seine Rechtfertigungen sind ja schon sehr süß, aber doch eigentlich v. a. sehr heuchlerisch... ::)


    Stimmt, er hat ihn aufgespürt, aber da hatte dieser das Fell schon nicht mehr, sagt Falbe auf Seite 261. Ich habe auch noch keine Erklärung für die Sache an sich, ich sträube mich momentan nur dagegen, dass Balder tot sein soll ...


    Ich muss sagen, dass ich auch noch nicht so ganz an den Tod von Balder glaube... Keine Ahnung wieso! Oder wenn, dann wurde er nicht von dem Pelzjäger umgebracht, sondern von den Leuten des Schnitters... :-\ Na, da hilft wohl nur :lesen:



    Trotz der Warnung wurde der zweite König ermordet, und die Hilflosigkeit war deutlich spürbar. Allerdings war ich darüber verwundert, dass der König bei seinem Auftritt total schutzlos war und ihn nicht eine Leibwache begleitet hat. War er so sorglos? Oder haben ihn alle durch die Entfernung in absoluter Sicherheit gewähnt?


    Dass der König da total schutzlos dasteht und auch keiner eingreift, sondern der Attentäter in alle Ruhe sein Werk zu Ende bringen kann, hat mich auch sehr gewundert. Also entweder stecken da ganz viele mit drin und sind eigentlich Untergebene des Schnitters oder die Leibwache ist schon selten unfähig... Da gibt es eine Warnung und keiner kommt auf die Idee die Ballons mal zu überprüfen oder dem König da oben noch zusätzliche Leibwächter hinzustellen??? ??? Das finde ich schon etwas seltsam...


    Da bin ich ja jetzt mal gespannt, ob Zilber wieder zu sich kommt... Was er und Falbe zu bereden hatten, würde mich ja auch brennend interessieren...


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Sein Tod war schon sehr brutal, aber ich hatte auch noch Angst, dass Wolf in seiner Unbedachtheit auf einmal aufschreit und noch versucht den General zu retten... :o


    :D Ja, das wäre ihm zuzutrauen gewesen. ;D



    Dass der König da total schutzlos dasteht und auch keiner eingreift, sondern der Attentäter in alle Ruhe sein Werk zu Ende bringen kann, hat mich auch sehr gewundert. Also entweder stecken da ganz viele mit drin und sind eigentlich Untergebene des Schnitters oder die Leibwache ist schon selten unfähig... Da gibt es eine Warnung und keiner kommt auf die Idee die Ballons mal zu überprüfen oder dem König da oben noch zusätzliche Leibwächter hinzustellen??? ??? Das finde ich schon etwas seltsam...


    Also ich stelle es mir so vor, daß die Garde den König durch die Entfernung für unangreifbar hielt. Nicht einmal Bogenschützen hätten ihn auf der Turmzinne erreichen können (s. S. 212), und damit, daß jemand von einem der Ballons aus einen Angriff starten würde, hat offenbar niemand gerechnet, zumal die Körbe vor Beginn der Feierlichkeiten bewacht waren (s. S. 245/46).

  • wow.. sehr eindrucksvoll beschrieben!


    wobei ich sagen muss: wolf geht mir langsam ganz gewaltig auf den keks!
    sucht fadenscheidige gründe für´s fremdgehen - ich find da nix süß dran!


    die reaktion zilbers nach der ermordung balders ging mir echt nah...


    was ich von falbe halten soll weiß ich nicht mehr ... bisher hätte ich eigentlich meine hand für ihn ins feuer gelegt, dass er auf der richtigen seite steht.


    und lacrima mag ich nicht! die spielt ein falsches spiel *überzeugtbin*

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen