02 - Kapitel 3 bis 5 (Seite 65 - 132)

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  • Noch keiner da? Dann muss ich wohl mal wieder anfangen. ;)


    Wolf trifft seine Zechkumpane wieder und sie werden eher unfreiwillig zu einer Gemeinschaft. Das ging mir ehrlich gesagt etwas zu glatt und schnell. Oder halten Streuner einfach grundsätzlich zusammen, wenn einer von ihnen plötzlich von finsteren Gestalten angegriffen wird?


    Wenn die Leute des Schnitters so gut über Wolf Bescheid wissen und ihn in seiner Stammkneipe finden, wissen sie garantiert auch von Lúpa. Dass Wolf sie einfach zurück lässt, lieber trinken und spielen geht als nach ihr zu schauen, finde ich ziemlich schwach von ihm. Wenn sie ihr das gleiche angetan haben wie Graubart, nutzt ihr die Nachricht, die er ihr schickt, auch wenig.


    Die Flucht im Boot war ziemlich spektakulär, toll geschrieben, hat Spaß gemacht. Aber nach der Fahrt befand sich garantiert kein Messer mehr im Boot, mit dem sie das Wildschwein hätten ausnehmen können. Wenn schon betont wird, woher das Messer kommt, dann lieber etwas logischer. Eher hätte ich akzeptiert, dass einfach einer der Streuner es bei sich getragen hatte.


    Wolfs neue Gefährten gefallen mir nach dem Kapitel sehr gut, nachdem sie anfangs ja noch recht negativ erschienen. Ich bin gespannt, wie sich die Beziehungen untereinander entwickeln.


    Magie ist jetzt auch mit im Spiel, ich bin gespannt, ob sie noch eine größere Rolle spielen wird. Zilber kann einem wirklich leid tun, einfach so für ein Experiment missbraucht zu werden.


    Es fällt mir wirklich schwer, mich zu beherrschen und nicht zu weit vorzulesen, weil mir das Buch wirklich gut gefällt und ich die Streuner mag.

  • Ich habe natürlich die Chronik auch schon weiter studiert, kam aber gestern nicht mehr zum Schreiben.


    Der alte Schmied und Waffenmeister hat mir auch gut gefallen, ein Mann mit Berufsehre, der sich für den Druck, den man mit den Preisen seitens der Armee auf ihn ausübt, mit entsprechender Qualität „bedankt“. Und er heißt doch sicher nicht zufällig Vulkhan, oder? Naja, zumindest lebt er nicht in einem solchen ;) Schwert ist klar, das kann ich mir vorstellen ;D , aber mit diesem Nahkampfdreizack habe ich ein paar Probleme. Ist das einfach ein Dreizack mit sehr kurzem Griff? Oder mehr so eine Art Handschuh mit quasi verlängerten „Fingern“? :-\



    Wolf trifft seine Zechkumpane wieder und sie werden eher unfreiwillig zu einer Gemeinschaft. Das ging mir ehrlich gesagt etwas zu glatt und schnell. Oder halten Streuner einfach grundsätzlich zusammen, wenn einer von ihnen plötzlich von finsteren Gestalten angegriffen wird?


    Ich war auch überrascht, wie schnell das ging, andererseits hat man ja nicht viel Zeit nachzudenken, wenn man friedlich in einer Kneipe sitzt und da auf einmal solche Typen auftauchen, die Ärger machen. Als rein instinktives Verhalten kann ich es dann auch wieder verstehen. Obwohl ich zunächst, als Zilber Wolf festhielt, dachte, daß Zilber nicht ganz sauber ist und Wolf in eine Falle geraten ist. Verfolgt werden sie jetzt alle, daher ist es schon in Ordnung, daß sie zusammenbleiben, und vielleicht haben die drei ja auch gerade nichts Besseres vorgehabt, als mit einem weiteren Streuner eine Verschwörung aufzudecken und zu verhindern ;D


    Schade eigentlich, daß Wolf in der Küche den einen Verfolger nicht mehr befragen konnte, weil Zilber den unbedingt aufspießen mußte, aber sonst hätten sie wahrscheinlich auch den entscheidenden Vorsprung bei ihrer Flucht eingebüßt. Es war ja so schon ziemlich knapp. Wenn er es sich hätte aussuchen können, hätte Wolf vermutlich gerne auf die Bootsfahrt verzichtet, Wasser scheint ja nicht so sein Element zu sein ;)



    Die Flucht im Boot war ziemlich spektakulär, toll geschrieben, hat Spaß gemacht. Aber nach der Fahrt befand sich garantiert kein Messer mehr im Boot, mit dem sie das Wildschwein hätten ausnehmen können. Wenn schon betont wird, woher das Messer kommt, dann lieber etwas logischer. Eher hätte ich akzeptiert, dass einfach einer der Streuner es bei sich getragen hatte.


    Volle Zustimmung, das hat mich auch gewundert. Auch, daß Zilber bei der ganzen Aktionen diesen sicher extrem handlichen Speer nicht verloren hat. Hat man in einem Wasserfall, in dem man aus seinem Boot geschleudert wird, keine anderen Sorgen, als so ein Ding festzuhalten? [Blockierte Grafik: http://cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif] Nun, für die Streuner war's jedenfalls gut, für das Wildschwein nicht, von dem Braten hätte ich auch etwas genommen. Der Jungstreuner bekommt nur Abfälle, das fand ich nicht nett. Zumindest ist man auf dem Wege, sich zusammenzuraufen, was bei Zilber und Wolf fast wörtlich zu nehmen ist. Junge, Junge, leicht erregbar die beiden. Ist das eigentlich typisch für Streuner?


    Ich denke, Wolf wird sich über seine Gefährten noch freuen. Wir wissen schon, daß Zilber im Dunkeln sehen kann, auch wenn er selbst leider gleichermaßen auffällig ist. Balderdachs kann etwas Magie wirken, auch wenn er sich als unbegabt bezeichnet. Ist das eine besondere Fähigkeit, die sich in Orilac konzentriert? Fischkopf, kannst Du auch zaubern? Wenigstens ein bißchen? Nur von Falbe wissen wir nichts, ich würde aber vermuten, daß auch er etwas kann. Vielleicht eine Andeutung davon spürte man, als er in den Streit von Zilber und Wolf eingriff, auf einmal sehr viel größer und bedrohlicher wirkte und tatsächlich alle etwas kleinlaut auf ihn hörten. Da werde ich ein Auge drauf haben.


    Warum sich die drei Wolf so leicht als Anführer unterordnen, kann ich auch noch nicht ganz nachvollziehen. Im Grunde gibt er wenig Veranlassung dazu, und als er Unterschlupf suchen wollte und Balderdachs auf Téan Hu bestand, ging ich eigentlich davon aus, daß nun auch Balderdachs (wieder) die Führung übernimmt. Warum sollte Wolf da auch geeigneter sein als die anderen?



    Wenn die Leute des Schnitters so gut über Wolf Bescheid wissen und ihn in seiner Stammkneipe finden, wissen sie garantiert auch von Lúpa. Dass Wolf sie einfach zurück lässt, lieber trinken und spielen geht als nach ihr zu schauen, finde ich ziemlich schwach von ihm. Wenn sie ihr das gleiche angetan haben wie Graubart, nutzt ihr die Nachricht, die er ihr schickt, auch wenig.


    Ja, das sehe ich auch so. Ich hoffe nicht, daß wir später davon hören müssen, daß Lúpa umgebracht wurde. Das würde ich Wolf nicht verzeihen (er sich selbst zwar sicher auch nicht, aber das ist etwas anderes).


    Schönen Gruß
    Aldawen

  • Jetzt hat Wolf also Gefährten.


    Bei den Streunern wird auch einiges - gerade was Sympathien angeht über die Nase geregelt.
    Ich denke, da Wolf die "Aura" der fremden Streunern nicht unangenehm war haben sie sich zusammengeschlossen.


    Mir gefallen die drei sehr gut - gerade weil sie so unterschiedlich sind.
    Der eher unscheinbare Falbe, der plötzlich während des Streits größer wird und dessen "Duft seltsam überlagert, als hätte er erst vor kurzem ein früheres Leben hinter sich gelassen..." ist.
    Der edle Balderdachs, dessen Duft "fremd, aber nicht unsympathisch" ist, aber auch eine "nicht einzuordnende Note" hat.
    Und dann noch den durch Magie veränderten Zilberpardel, bei dem Wolf eine "unberechenbare Wildheit witterte, die jedem anderen Streuner abging".


    Irgendwie erinnert mich das Verhalten der vier an Hunde-Rüden (-sorry Fischkopf-), die sich gezwungenermaßen in einem Rudel zusammenschliessen.
    Da wird geprollt, gedroht, evtl auch etwas gerauft und zum Schluss ist einer Chef und die anderen akzeptieren das. Wobei diese Regelung nicht starr ist. Auch die Futterverteilung folgt dieser Rangordnung.


    Die Flucht über die Kanäle und den Fluss ist klasse beschrieben. Ich war richtig dabei.
    Ich muss gestehen, wenn mich ein Buch fesselt fallen mir so Ungereimtheiten, wie das mit dem Messer oder dem Speer nicht auf :-[


    In jedem Kapitel tauchen neue Fragen für mich auf - super:
    Warum waren die Schwarzkutten auch hinter den Dreien her?
    Wer sind sie wirklich? Sowohl die Kaputzenträger als auch die neuen Kumpels?
    War es ein Fehler von Wolf Lupa eine Nachricht zukommen zu lassen?
    Warum praktiziert in Tanar keiner Magie?
    Hat der Schnitter etwas mit den Schwarzmagiern zu tun?


    Grüßle
    Tina


  • aber mit diesem Nahkampfdreizack habe ich ein paar Probleme. Ist das einfach ein Dreizack mit sehr kurzem Griff? Oder mehr so eine Art Handschuh mit quasi verlängerten „Fingern“? :-\


    Google mal nach "Sai", das ist eine Dreizackgabel die fernöstlichen Kampftechniken verwendet wird. So ähnlich stelle ich mir hier die Dreizacke vor. Oder liege ich damit falsch, Fischkopf?


    Nur von Falbe wissen wir nichts, ich würde aber vermuten, daß auch er etwas kann. Vielleicht eine Andeutung davon spürte man, als er in den Streit von Zilber und Wolf eingriff, auf einmal sehr viel größer und bedrohlicher wirkte und tatsächlich alle etwas kleinlaut auf ihn hörten. Da werde ich ein Auge drauf haben.


    Das ist mir auch aufgefallen, ich denke, da wird noch was passieren. Der Falbe ist nicht so unscheinbar, wie es auf den ersten Blick aussieht.



    Warum sich die drei Wolf so leicht als Anführer unterordnen, kann ich auch noch nicht ganz nachvollziehen. Im Grunde gibt er wenig Veranlassung dazu, und als er Unterschlupf suchen wollte und Balderdachs auf Téan Hu bestand, ging ich eigentlich davon aus, daß nun auch Balderdachs (wieder) die Führung übernimmt. Warum sollte Wolf da auch geeigneter sein als die anderen?


    Danke ;D Ich wollte nicht soviel mosern, weil mir das Buch ja eigentlich wirklich gut gefällt. Aber die Stelle ist mir auch aufgefallen. Ich hätte eher Rangordnungsschwierigkeiten zwischen Balderdachs und Wolf erwartet.

  • Heho, Fischkopf hier!


    Frau Likimeya, vor kurzem musste ich mit dem Kameraden Hängezunge eine Übung absolvieren.
    Von Sonnenaufgang bis Punkt Mittag von Zweieich aus eine Botschaft aus Moorhausen holen.
    Auf dem Hinweg nahmen wir eine Treibgondel.
    Dachten uns, wir sparen unsere Kräfte für den Rückweg.
    Den mussten wir rennen.
    Und dabei die Kämpfe mit den gegnerischen Trupps bestehen. (Tintenklecks)
    Alles natürlich Kameraden, war ja eine Übung.
    Jedenfalls hab ich gesehen, was die Gondelführer so alles in ihren Booten haben.
    Vorne und hinten und an den Seiten haben die nämlich Stauraum.
    Verschließbar und mit Wachs abgedichtet.
    Da drin sind Wasserflaschen und Proviant.
    Da drin sind Ersatzpaddel und Werkzeuge, und auch Messer.
    Und sogar Öl und Feuersteine, mit denen abends die Schlusslichter angezündet werden.


    Frau Aldawen, ja, ich kann zaubern. (Tintenklecks)
    Natürlich!
    Und kämpfen und lesen und schreiben!
    Wollte mal Zauberer werden.
    Hat aber nicht geklappt.
    Als ich in der Akademie vorgesprochen hab, wollte ich zwar, dass die Kerze angeht.
    Aber sie wollte nicht.
    Wie denn auch, da hätt ich schon Zunder gebraucht.
    Wurde wieder fortgeschickt.
    Na, jetzt bin ich Soldat, das ist auch toll.

  • Zum Thema Saï schaut mal bei Wikipedia, das Bild dort trifft's ganz gut. Tatsächlich ist das japanische Sai das Vorbild für Wolfs Nahkampfwaffen! :)




    Und er heißt doch sicher nicht zufällig Vulkhan, oder?


    Nein. ;D Inspiriert ist der Name durch den Gott Hephaistos (röm. Vulcanus/Vulkan, der ziemlich gut schmieden konnte. ;) Überhaupt gibt es zahlreiche lateinisch und griechisch inspirierte Figurennamen in STREUNER. Na, wer findet sie alle? :winken:


    Was Zilbers Speer anbelangt, so dachte ich, er könnte ja mit der Gondel und den Streunern den Wasserfall heruntergefallen sein - ob Zilber ihn festgehalten hat oder nicht, würde dann ja keine Rolle spielen. Am Fuße des Wasserfalls wird's natürlich trotzdem ein ziemliches Habseligkeiten-Chaos gegeben haben ...

  • Hallo zusammen,


    den zweiten Abschnitt habe ich auch gestern Abend gelesen und musste mich bremsen, weiterzulesen, bevor ich nicht hier etwas geschrieben habe. ;) Ich habe gar nicht bemerkt, wie schnell die Seiten bis zum nächsten Lesezeichen weniger wurden. Die turbulente Flucht hatte mich ganz in den Bann geschlagen, und auch als die vier Streuner ihren Weg etwas gemächlicher zu Fuß fortsetzten, blieb der Lesesog erhalten. Ein gutes Zeichen. ;)


    Als das Ziel der Reise allerdings festgelegt wurde, musste ich an Deine Worte denken, Fischkopf:



    Und auch in Téan Hu ist man seines Pelzes nicht sicher.


    Ganz abgesehen davon, dass ihnen eine kampferprobte Truppe auf den Fersen ist, ihr Ziel scheint auch so schon alles andere als gastfreundlich zu sein. :o


    Dass Wolf nun Verstärkung an seiner Seite hat, gefällt mir gut, vor allem, weil die neu entstandene Gruppe uns ganz neue Einblicke erlaubt. Mich hat es nicht gewundert, dass die vier sich sofort zusammenschließen, schließlich sind sie sich nach dem etwas näheren Kennenlernen trotz des polterigen Einstands am Abend zuvor nicht ganz unsympathisch. Außerdem machten die Kapuzenmänner nicht den Eindruck, als würden sie geduldig einer Erklärung von Balderdachs lauschen. Dass der Zusammenschluß zu einer Reisegruppe eben nicht ganz so glatt verläuft, zeigt sich schon am Anfang der gemeinsamen Reise mehrfach, sobald keine unmittelbare Gefahr mehr droht. Die neuen Gefährten sind auf jeden Fall interessante Zeitgenossen. Ich glaube auch, dass besonders Falbe noch für die eine oder andere Überraschung gut sein wird.


    Genauso wie ihr, Likimeya und Aldawen, nehme ich es Wolf auch übel, dass er über seinen Stolz ganz vergisst, Lúpa zu warnen. >:( Er ist in einen Komplott verwickelt, der nicht nur einem König, sondern auch einem Freund das Leben gekostet hat, und er kann nur daran denken, seine Spielerehre wiederherzustellen und Trinkfestigkeit zu beweisen. Argh!



    Die Flucht im Boot war ziemlich spektakulär, toll geschrieben, hat Spaß gemacht. Aber nach der Fahrt befand sich garantiert kein Messer mehr im Boot, mit dem sie das Wildschwein hätten ausnehmen können.


    Och warum nicht? Die Gondel kann doch Fächer in Bug oder Heck gehabt haben, oder Bootskisten unter den Sitzbrettern. Mich hat auch eher verwundert, weshalb Zilber den Speer bis zuletzt sichern konnte, habe es mir im Nachhinein aber mit seinen Jägerinstinkte erklärt. Die Waffe hat ihm gute Dienste erwiesen, also lässt er sie nicht so schnell wieder los. ;) (Hmpf, inzwischen haben Fischkopf und Manuel schon geantwortet, ich lasse das aber trotzdem stehen. Und weigere mich nun stur ans Telefon zu gehen, bis ich nicht diese Antwort beendet habe.)



    Und er heißt doch sicher nicht zufällig Vulkhan, oder?


    Dass Streuner eine Vorliebe für "sprechende" Namen haben, ist inzwischen sehr deutlich geworden, aber woher sie die römische Mythologie kennen ...? ;)
    Bei Balderdachs und Zilberpardel finde ich interessant, dass wieder Bezüge zu anderen Tieren hergestellt werden. Fischkopf, hat Dein Name auch etwas mit Deiner Fellfarbe zu tun?


    Viele Grüße
    Breña

    "It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa


  • Hallo Fischkopf, wenn das so ist, kann natürlich auch ein Messer im Boot verblieben sein. Ich hatte einen einfachen Kahn vor Augen, Wände, ein paar Bretter zum sitzen und die Riemen, mehr nicht. Daher meine Verwunderung.


  • Jedenfalls hab ich gesehen, was die Gondelführer so alles in ihren Booten haben.
    (...)


    Das ist ja wirklich eine ganze Menge, und wenn das gut verschlossen ist, dann mag das ja sogar einen Wasserfall aushalten ;)



    Frau Aldawen, ja, ich kann zaubern. (Tintenklecks)
    Natürlich!


    Ok, hab ich verstanden, Du zauberst nur mit Deinem Schwert, das ist ja auch schon mal was ;D



    Zum Thema Saï schaut mal bei Wikipedia, das Bild dort trifft's ganz gut.


    Ok, dann weiß ich Bescheid. Ich könnte mir zwar für den Nahkampf was handlicheres vorstellen, aber ich bin ja auch kein geübter tanárischer Soldat ;D



    Nein. ;D Inspiriert ist der Name durch den Gott Hephaistos (röm. Vulcanus/Vulkan, der ziemlich gut schmieden konnte. ;)


    Das dachte ich mir, die Ähnlichkeit wäre doch etwas zu zufällig gewesen.



    Überhaupt gibt es zahlreiche lateinisch und griechisch inspirierte Figurennamen in STREUNER. Na, wer findet sie alle? :winken:


    Au weia, da stellst Du aber eine Aufgabe ;D Ich würde in die Kategorie auf jeden Fall auch Wolfs Namen für sein Schwert einsortieren. Und, wenn auch nicht griechisch oder lateinisch sondern germanisch inspiriert fand ich Falbes Erwähnung eines Gottes Gurlóki ...



    Bei Balderdachs und Zilberpardel finde ich interessant, dass wieder Bezüge zu anderen Tieren hergestellt werden.


    Zumal es bei Balderdachs ja wohl auch die Fellzeichnung recht genau beschreibt und bei Zilber zumindest die Farbe. Da würde mich ja interessieren, ob er diesen Namen erst nach dem Experiment bekommen hat und vorher anders hieß. Weiß unser Chronist Manuel das vielleicht?

  • Mir ist da gerade noch eine Idee gekommen. Falbe wird als Deserteur selbst Balderdachs und Zilber kaum seinen echten Namen genannt haben, oder? Ich täte das jedenfalls nicht, wenn ich desertiert wäre. Fischkopf, bist Du hier etwa unter anderem Namen unterwegs? Die Fellfarbe dürfte jedenfalls hinkommen und die Herkunft aus Orilac paßt auch zusammen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Aldawen ()

  • Hallo Ihr Lieben,


    Ich war auch überrascht, wie schnell das ging, andererseits hat man ja nicht viel Zeit nachzudenken, wenn man friedlich in einer Kneipe sitzt und da auf einmal solche Typen auftauchen, die Ärger machen. Als rein instinktives Verhalten kann ich es dann auch wieder verstehen. Obwohl ich zunächst, als Zilber Wolf festhielt, dachte, daß Zilber nicht ganz sauber ist und Wolf in eine Falle geraten ist. Verfolgt werden sie jetzt alle, daher ist es schon in Ordnung, daß sie zusammenbleiben, und vielleicht haben die drei ja auch gerade nichts Besseres vorgehabt, als mit einem weiteren Streuner eine Verschwörung aufzudecken und zu verhindern ;D


    Ein bisschen verwundert war ich auch, dass sich die Gefährten dann doch relativ schnell zusammentun und gemeinsam die Flucht meistern. Aber dann habe ich mir gedacht, dass Streuner zwar untereinander die ganze Zeit im Wettstreit stehen, aber wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht, wohl doch zusammenhalten. Außerdem vermute ich auch, dass die Kapuzenmänner keinen Unterschied zwischen den Streunern machen würden...


    Dass Wolf anstatt zu Lúpa zu gehen, erstmal seine Ehre retten muss, hat mich zwar auch zu einem ::) hingerissen, aber es passt einfach so gut zu seinem Charakter und der beschriebenen Natur der Streuner, dass ich es ihm eigentlich schon wieder verziehen habe. Außerdem denke ich, dass die Verfolger zwar wussten, ob Wolf wohnt, aber nicht wissen, wo Lúpa wohnt, sonst hätten sie ihm ja bereits bei ihr aufgelauert. So haben sie ihn nur verfolgt, nachdem er Graubart verlassen hat und sind ihm in das Gasthaus gefolgt. Von daher ist Lúpa vielleicht sogar sicherer, so lange Wolf nicht bei ihr auftaucht! ;)



    Mir gefallen die drei sehr gut - gerade weil sie so unterschiedlich sind.
    Der eher unscheinbare Falbe, der plötzlich während des Streits größer wird und dessen "Duft seltsam überlagert, als hätte er erst vor kurzem ein früheres Leben hinter sich gelassen..." ist.
    Der edle Balderdachs, dessen Duft "fremd, aber nicht unsympathisch" ist, aber auch eine "nicht einzuordnende Note" hat.
    Und dann noch den durch Magie veränderten Zilberpardel, bei dem Wolf eine "unberechenbare Wildheit witterte, die jedem anderen Streuner abging".


    Ja, diese Beschreibungen der Streuner anhand ihrer Gerüche fand ich auch total super und eine total geniale Idee. Bei Zilber hat sich ja auch gleich herausgestellt, dass er etwas unberechenbares in sich hat und auch Falbe scheint einiges zu verbergen. Zum einen ist er desertiert, aber zum anderen denke ich auch, dass noch einiges an Potenzial in ihm steckt, sonst hätte er die Kampfhähne nicht so erfolgreich trennen können.


    Dass Wolf als Anführer akzeptiert wird, finde ich jedoch auch sehr seltsam, da er sich bis jetzt ja nicht wirklich besonders hervorgetan hat. Zilber ist ein guter Jäger, Balderdachs kann Feuer machen und auch Falbe hat etwas, aber Wolf? :-\ ;)



    Mir ist da gerade noch eine Idee gekommen. Falbe wird als Deserteur selbst Balderdachs und Zilber kaum seinen echten Namen genannt haben, oder? Ich täte das jedenfalls nicht, wenn ich desertiert wäre. Fischkopf, bist Du hier etwa unter anderem Namen unterwegs? Die Fellfarbe dürfte jedenfalls hinkommen und die Herkunft aus Orilac paßt auch zusammen ;)


    Ha, das is ja eine interessante Spekulation... Auf die Antwort bin ich ja schon gespannt... ;D


    Bin sehr gespannt, wie das Abenteuer unserer kleinen Gruppe jetzt weitergeht... :lesen:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Ich war ja schon ziemlich erstaunt, als Wolf lieber seine Spieler-Ehre retten wollte, anstatt Lúpa schnellstmöglich zu warnen. Diese Einstellung ist für mich dann doch sehr gewöhnungsbedürftig, auch wenn es für Wolf ja keine "entweder oder"-Entscheidung war - er ging ja davon aus, dass er beides schafft. Am Zeitmanagement muss er wohl noch arbeiten. ;)


    Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Leute des Schnitters ihm bei Lúpa auflauern wollten. Die wissen viel über ihn - und da sie ihn in seiner Hütte ja nicht erwischt haben, warten sie einfach bei seiner Freundin auf ihn, die er ja sicher warnen würde. Und als Wolf sich so Zeit gelassen hat, haben sie sich eben auf den Weg in seine Lieblingskneipe gemacht. Und auch wenn das alles nicht stimmt, hat er Lúpa nun durch seine Nachricht in Gefahr gebracht. Zudem bringt er auch sich selbst in Gefahr, denn die Nachricht kann sicher bis in dieses Dorf zurückverfolgt werden...


    Bleibt allerdings die Frage, warum die Kapuzenmänner auch hinter Balderdachs, Zilberpardel und Falbe her waren. Hängt das vielleicht mit Ereignissen in Orilac zusammen? Mit Falbe? Was hat ihn wirklich dazu bewogen, zu desertieren? Er wird dort sicher auch anders geheißen haben... Auf jeden Fall glaube ich, dass wir von ihm noch einige Überraschungen erwarten können.
    Zilber mag ich sehr, auch wenn Wolf und er sich teilweise ja gern an die Kehle springen würden. Durch seine tragische Geschichte erfahren wir auch von Schwarzmagiern - und auch Magie hält durch Balderdachs Einzug in die Geschichte. Bin ja gespannt, wie es weitergeht...


    Eins hat mich allerdings noch etwas stutzig gemacht, vielleicht bin ich momentan aber auch einfach nur ziemlich skeptisch. Wolf sagte doch, dass man in den letzten Jahren nicht viel von König Durban gehört hat. Äußerst merkwürdig für einen König, oder nicht? Ich habe es ja nicht so mit höfischen Intrigen, aber da werde ich doch hellhörig. Lebt er überhaupt noch oder wird er gefangen gehalten? Er hat ja einen Nachfolger, vielleicht will man diesen (sobald er alt genug ist) auf den Thron setzen und im Hintergrund die Fäden ziehen. Hm, da erscheint mir die Beförderung von Rówan doch immer noch merkwürdig...


  • Zudem bringt er auch sich selbst in Gefahr, denn die Nachricht kann sicher bis in dieses Dorf zurückverfolgt werden...


    Wo man ihn suchen muß, können sich die Leute des Schnitters auch ohne diese Nachricht zurechtreimen. Téan Hu ist doch schließlich die einzig logische Wahl, nach dem, was Wolf belauscht hat. Daher sehe ich in dieser Nachricht zunächst mal kein größeres Problem. Jedenfalls nicht für Wolf ...



    Bleibt allerdings die Frage, warum die Kapuzenmänner auch hinter Balderdachs, Zilberpardel und Falbe her waren. Hängt das vielleicht mit Ereignissen in Orilac zusammen?


    Vielleicht auch einfach mit dem Trinkgelage mit Wolf. Die Verfolger wissen schließlich nicht zwingend, ob die drei mit Wolf befreundet sind und daher etwas wissen könnten. Freunden könnte Wolf seine Lauschergebnisse ja mitgeteilt haben, das macht die drei sicher erst einmal verdächtig.



    Wolf sagte doch, dass man in den letzten Jahren nicht viel von König Durban gehört hat. Äußerst merkwürdig für einen König, oder nicht? Ich habe es ja nicht so mit höfischen Intrigen, aber da werde ich doch hellhörig. Lebt er überhaupt noch oder wird er gefangen gehalten?


    Leben wird er noch. Ich gehe davon aus, daß der Schnitter wüßte, daß er den König des Zentralreiches nicht mehr umzubringen braucht, wenn es ihn schon nicht mehr gäbe. Über alles andere im Palast läßt sich aber natürlich trefflich spekulieren.


  • Mir ist da gerade noch eine Idee gekommen. Falbe wird als Deserteur selbst Balderdachs und Zilber kaum seinen echten Namen genannt haben, oder? Ich täte das jedenfalls nicht, wenn ich desertiert wäre. Fischkopf, bist Du hier etwa unter anderem Namen unterwegs? Die Fellfarbe dürfte jedenfalls hinkommen und die Herkunft aus Orilac paßt auch zusammen ;)


    Interessante Therorie...

  • Schön, daß Euch der Fortgang der Geschichte gefällt! :winken:


    Was das Thema Decknamen anbelangt - ja, es gibt einige Figuren, die in Wahrheit anders heißen. Vielleicht klärt sich da ja noch einiges im Laufe der Handlung ... Soviel kann ich allerdings verraten: Fischkopf gehört definitiv nicht zu ihnen! :D


    Wolf als Anführer - da bin ich selber im Zweifel. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt; laut dem Erzähler (also mir ;)) fühlt er sich ab einem bestimmten Punkt als Anführer. Beobachtet man aber das Gruppenverhalten der vier im weiteren Verlauf, merkt man durchaus, daß Balderdachs sich nicht einfach so "entthronen" läßt. Zunächst bestimmt er die Richtung (Téan Hu), dann zeigt er Wolf die kalte Schulter (indem er sich, weit hinter ihm zurückbleibend, allein mit Zilber berät).
    Was sagt uns das? Daß die "Rudelführung" wohl nicht ganz so eindeutig geklärt ist, wie Wolf vielleicht annimmt - und daß es womöglich irgendwann zum großen Knall kommt ...


  • Soviel kann ich allerdings verraten: Fischkopf gehört definitiv nicht zu ihnen! :D


    Der Ansicht bin ich nach dem nächsten Abschnitt dann allerdings auch ;D



    Was sagt uns das? Daß die "Rudelführung" wohl nicht ganz so eindeutig geklärt ist, wie Wolf vielleicht annimmt - und daß es womöglich irgendwann zum großen Knall kommt ...


    Würde mich, auch angesichts des Temperamentes, das die Jungs bisher gezeigt haben, nicht wundern ...

  • Ein spannender aktionsreicher Abschnitt. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Dass sich die vier Streuner so schnell zusammen getan haben, hat mich in dieser Situation nicht verwundert. Dass Wolf zumindest dem Anschein nach als Führer gesehen wird, hat mich auch stutzig gemacht. Aber nach Manuels Erklärung kann ich das jetzt besser einordnen. Streit bzw. Auseinandersetzungen wird es bei diesen vier sehr unterschiedlichen Charakteren auf jeden Fall geben (ich hoffe allerdings nicht gerade in einem unpassenden Moment).


    Ich hoffe, dass Luna nichts passiert. Sie macht mir allerdings einen sehr cleveren Eindruck und vielleicht hat sie schon gemerkt oder gehört, dass da etwas nicht stimmt.



    Eins hat mich allerdings noch etwas stutzig gemacht, vielleicht bin ich momentan aber auch einfach nur ziemlich skeptisch. Wolf sagte doch, dass man in den letzten Jahren nicht viel von König Durban gehört hat. Äußerst merkwürdig für einen König, oder nicht? Ich habe es ja nicht so mit höfischen Intrigen, aber da werde ich doch hellhörig. Lebt er überhaupt noch oder wird er gefangen gehalten? Er hat ja einen Nachfolger, vielleicht will man diesen (sobald er alt genug ist) auf den Thron setzen und im Hintergrund die Fäden ziehen. Hm, da erscheint mir die Beförderung von Rówan doch immer noch merkwürdig...


    Das hat mich auch ein wenig stutzig gemacht. Ich glaube, dass dort irgendetwas faul ist. Vielleicht kommt der Schnitter aus diesem Königshaus und zieht von dort aus alle Fäden. Dieser Rówan ist mir nach wie vor supekt. Wer weiß, vielleicht ist er es auch ???


    LG Murkxsi

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Das hat mich auch ein wenig stutzig gemacht. Ich glaube, dass dort irgendetwas faul ist. Vielleicht kommt der Schnitter aus diesem Königshaus und zieht von dort aus alle Fäden. Dieser Rówan ist mir nach wie vor supekt. Wer weiß, vielleicht ist er es auch ???


    Ähnliche Gedankengänge hatte ich auch schon. Wobei ich Rowan eher als Zuträger, denn als Chef sehe.

  • Heho, Fischkopf hier!


    Tut mir leid wegen der Verzögerung.
    Wollte schon eher auf die Namen eingehen, Frau Breña.
    Hatte aber Ärger mit dem Kameraden Hängezunge.
    Er hat mir das Pergament weggeschnappt und einen Teil davon in der Latrine ausgelegt.
    Glück für ihn, dass er das meiste andere nur versteckt hat.
    Hätte ihm sonst tüchtig das Fell gegerbt, diesem Hundsfott!
    Jetzt kann ich weiterschreiben.


    Also, wir Streuner werden als Welpen meistens nach unserer Fellfarbe benannt.
    Davon gibt's viele in der Chronik.
    Balderdachs, zum Beispiel, oder Falbe.
    Oder Schwarzfell.
    Wolf ist ja bloß sein Spitzname.
    Aber manchmal zeichnen uns auch andere Sachen aus.
    Wie den Kameraden Hängezunge.
    Oder meinen Vater, der als Welpe ziemlich struppig ausgesehen hat.
    Und sein Vater hatte schlechte Laune, weil ihn gerade Flöhe plagten.
    Also nannte er ihn Filzlaus.
    Und er mich dann Fischkopf.
    Warum sollte ich's im Leben besser haben als er?
    Hab ich euch ja schon erzählt.
    Dann gibt's noch die unter uns, die später ihren Namen ändern.
    Wolf zum Beispiel.
    Oder Lúpa.
    Weiß aber nicht, wie sie richtig heißt.
    Das ist übrigens ein Menschenname.
    Streuner heißen nie von Geburt an so.
    Bei uns bedeutet der Name immer irgendwas.
    Man versteht es auf Anhieb.
    Ja, so ist das bei uns!