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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!


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    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

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  • Hallo,


    dann will ich mal hier meine Meinung posten.


    Inhalt:Dem Kontinent Kanduras droht das Verderben: Der machthungrige Magier Tarvin Xandor steht kurz davor, ein uraltes, als verschollen geltendes Artefakt aufzuspüren, das es ermöglicht, einen neuen Gott zu erschaffen - der die alten Götter vernichten würde.
    Nur ein Mann - der Paladin - kann dies verhindern. Doch dieser ahnt nichts von seiner Herkunft. Als Befehlshaber der Stadtgarde von Surdan genießt er höchstes Ansehen und blickt einer viel versprechenden Zukunft entgegen.


    Meine Meinung: Nachdem ich "Bluttrinker" von Stephan schon gelesen hatte, wusste ich ja schon einiges rund um Kanduras und um Tarvin Xandor. Und Stephan hat in der vorherigen Leserunde alle vorgewarnt, dass sein Erstlingswerk kein Meisterwerk ist und er heute einiges umschreiben würde.
    Daher war ich auf einiges gefasst, wurde schlussendlich aber mit einer wunderschönen Geschichte belohnt, die ich so nicht erwartet hätte. Am Anfang des Buches muss ich aber dennoch sagen hatte ich so meine Schwierigkeiten, vor allem mit den Dialogen. Nach jedem Satz, den einer spricht kommt ein "sagte er" oder ein "erwiederte er" oder sonstwas in diese Richtung. Als Leser hat man das Gefühl, dass der Autor einem nicht zutraut dass man sich merkt wer gerade an der Reihe ist. Wenn nur zwei Leute sprechen, ist es eigentlich logisch, dass wenn der eine aufhört zu reden, der andere dran ist.


    Und auch die Handlung kam nicht so recht in Schwung. Hätte ich das Buch nicht vom Autor signiert geschenkt bekommen und in einer Leserunde gelesen, dann wäre es wahrscheinlich nach 100 Seiten in der Ecke gelandet. So aber habe ich mich durchgebissen und bin froh darüber. Denn nach den anfänglichen Schwierigkeiten bin ich richtig schön reingekommen und man will unbedingt wissen wie es mit dem Paladin weitergeht, was Tarvin noch alles für Grausamkeiten auf Lager hat und wieso die Orks plötzlich sesshaft werden wollen. Apropo Orks: So wie in diesen Büchern habe ich sie noch nie gesehen, sie sind nicht das kriegerische Volk, als dass es überall beschrieben wird, sondern ein Volk mit Gefühlen, einer Tradition und hin und wieder auch Ehre.


    Überhaupt sind die Figuren bei Stephan nicht nach Schema F gezeichnet, auch die Elfen sind ein klein wenig anders als wir sie alle kennen, sei es von Tolkien oder Hennen. Aber dennoch als solche erkennbar. Das gefällt mir übrigens am Besten an diesem Buch, das Ausbrechen aus vorhandenen Klischees.


    Da Tharador der Auftakt einer Trilogie ist, folgen noch zwei weitere Bände, die bereits auf meiner Wunschliste stehen. Immerhin will ich nun wissen wie es weitergeht.


    Zur Leserunde: Auch wenn die Runde klein und spontan war, hat sie mir sehr viel Spaß gemacht. Ich danke Stephan für die wundervolle Begleitung und die Beantwortung unserer Fragen. Es ist immer wieder schön den Autor ein bisschen näher kennen zu lernen und nicht nur sein Werk zu lesen.


    Katrin

  • Da wir nun alle fertig sind und so schön die Leserunde zum nächsten Teil planen, kommt hier noch meine Meinung zum Buch :winken:


    "Tharador" ist der Beginn einer Trilogie und Stephan´s Erstling. Natürlich war auch ich sehr gespannt, wie er sich zu Beginn seiner Autorentätigkeit angestellt hat. ;) Und ich nehme eins vorweg: Für "Tharador" muss man keine Warnungen aussprechen. Zu Beginn des Buches holperte die Geschichte ein wenig und durch zu viele Informationen, war der Einstieg schwierig. Aber das Durchhalten wird belohnt.


    Durch häufigen Szenenwechsel bleibt es immer recht spannend und kurzweilig. Die Welt Kanduras bietet schöne Details, ich habe sie ins Herz geschlossen. Wer klassische Fantasy mag, ist hier gut aufgehoben. Orks, Goblins, Elfen, Menschen sind vertreten und bedienen dabei nicht nur die eingefahrenen Klischees. "Tharador" bietet auch Witz, Magie und Kämpfe.


    Wie auch schon in der Vorgeschichte "Bluttrinker", fand ich die verschiedenen Handlungsorte besonders schön. Man kann sich gut einfühlen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Paladin nicht als übermächtiger, strahlender Held dargestellt wird, sondern er gemeinsam mit seinen Gefährten dieses Abenteuer besteht.


    Für mich ist "Tharador" schöne, solide Fantasy. Diese Trilogie verfolge ich weiter.


    Zur Leserunde:
    Mir hat unsere kleine Runde viel Spaß gemacht. Dir Stephan erneut herzlichen Dank für die tolle Begleitung, wir lesen uns :winken:


    LG Kati

  • Mein Fazit ist auch überfällig, merke ich gerade. Entschuldigt bitte, aber die letzten Wochen waren sehr durch die Fertigstellung des nächsten ROmans, sowie der Weichenstellung für die weiteren Projekte gefüllt. Und mit beidem wird es noch ein wenig dauern ;)


    Aber ich will sagen, dass ich großen Spaß mit der Leserunde hatte. Gerade weil Tharador so lange zurückliegt. Es war einfach herrlich wieder in die Geschichte des Paladins einzutauchen. Und ich freue mich ganz besonders, dass euch die Geschichte so gut gefallen hat.


    Ich habe ja immer wieder kurz angedeutet, was ich heute anders schreiben würde. Im Endeffekt ist es inhaltlich gar nicht so viel. Am Beginn der Geschichte würde ich das Tempo ein wenig langsamer erhöhen, vielleicht. Tharadors Motivation Surdan zu verlassen ein wenig besser herausarbeiten. Stilistische Evolution ist ja ohnehin unvermeidbar, darum lasse ich das außen vor. Aber generell bin ich sehr zufrieden mit der Geschichte, und auch mit den folgenden Teilen.


    Das wäre ein kurzer Überblick.
    Ich freue mich auf die Leserunde zum Amulett. Oder zu Portal des Vergessens, was auch immer als erstes passiert ;)

  • Ok, nun endlich auch noch meine Rezension. (Sorry, aber da es meine erste wird, habe ich mich nicht so recht getraut.... :-[)


    Zum Buch:


    Also, ich habe Tharador ohne die Vorkenntnis von Bluttrinker gelesen und kannte daher weder die Personen, noch die Welt Kanduras, doch war dies kein Problem. Die Personen werden alle ausführlich beschrieben und auch in Kanduras fand ich mich schnell zurecht. Die vielen Szenenwechsel waren zu Beginn für mich etwas gewöhnungsbedürftig, doch sehr passend. Besonders gegen Ende, da man nicht allzu lange auf die Auflösungen der einzelnen Szenen warten muss, sind diese doch ziemlich spannend.
    Die ersten 100 Seiten sind etwas schleppend zu lesen, doch wird weiterlesen mehr als belohnt.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass von den typischen Fantasyklischees abgewichen wird und auch der Held der Geschichte nicht Perfekt ist, sondern auch Schwächen hat.
    Die Geschichte ist gut zu Lesen und spannend, aber auch die Lachmuskeln werden nicht zu kurz kommen!
    Tharador ist eine Trilogie und der zweite Band trägt den Titel: Das Amulett - welchen ich schon auf meiner Wunschliste habe! ;)


    Zur Leserunde


    Tharador war meine erste Leserunde in diesem Forum und meine erste LR überhaupt. Ich habe das Buch ohne Vorkenntnis von Bluttrinker gelesen, doch war es kein Problem Löcher in Bäuche zu fragen. Und auch Stephan war immer für Fragen offen! ;)
    Mir hat die LR sehr viel Spaß gemacht, und obwohl ich die letzte war, wurde immer nochmal was zu den Posts geschrieben, so dass ich mir nicht verloren vor kam. Auch wenn es eine kleine Runde war, so fand ich sie gerade deshalb so schön und ja, irgendwie gemütlich!


    Ich freue mich schon auf die LR zum zweiten Teil mit euch!


    Grüßle Jasmin

    Hier - dort - und doch niergendwo....

    Einmal editiert, zuletzt von Tagtraumelfe ()

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen