Allgemeine Fragen an Wolf Kunik

  • Hallo Wolf,


    erst einmal schönen Dank für Deine Bereitschaft, unsere Leserunde hier zu begleiten. Ich mache das in dieser Form zum ersten Mal mit und bin schon sehr gespannt.


    Außerdem muß ich hier direkt etwas loswerden. Beim Blättern bin ich hinten auf die Hinweise zu Deinen anderen Büchern Der Katalane und Wüstensohn gestoßen. Die Zusammenfassungen hörten sich so an, als würden die beiden die Vorgeschichte zu diesem hier erzählen. Stimmt das? Und wenn: "Braucht" man die beiden als Vorkenntnisse zu Tränen der Sahara? (Ich hoffe ja nicht, sonst versteh ich das Buch womöglich nicht ;D )


    Schönen Gruß,
    Aldawen

  • Hallo Wolf,
    auch von mir ein herzliches Danke dafür, dass du unsere Leserunde hier begleigest.


    Es ist meine erste Leserunde hier in diesem Forum. Ich bin auch schon recht neugierig. Mir ging es wie Aldawen, auch ich bin auf auf die zwei "Vorgängerbücher" gestoßen und hoffe nun, dass ich mit "Tränen der Sahara" ohne entsprechende Vorkenntnisse zurecht kommen werde.

  • Hallo zusammen, vor allem Hallo Wolf
    (ich :winken: Dir mal von Frankfurt aus nach Frankfurt zu, auch wenn ich hier nur arbeite...aber trotzdem Erbarme zu spät, die Hesse komme ;D)


    schön, jetzt endlich auch meine erste LR hier bei leserunden.de.
    Und super vielen Dank, Wolf, dass Du hier für uns da bist und die LR begleitest.


    Mir gings natürlich direkt wie Aldawen und Karthause, dass ich auch erstmal ganz hinten geguckt hab und die anderen Bücher gefunden hab...


    Bei den ersten Seiten hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass ich die anderen Bücher zum Verständnis von "Tränen der Sahara" brauche. Von den Beschreibungen her, klingen die Bücher eher nach eigenenständigen Geschichten, mit den gleichen Personen zwar und wohl auch zumindest übergreifenden Szenen, aber hier wird wohl in erster Linie Arubs Geschichte seit der Entführung erzählt und in dem "Vorgänger" die von Farids Kindheit und wie er Arub kennenlernt und sie sich lieben lernen. Aber ich lass mich auch gerne überraschen. Bislang steig ich zumindest noch durch. Aber ich bin dann doch froh und irgendwie erleichtert, dass ich nicht die einzige bin, die die "Vorgänger" noch nicht gelesen hat.


    viele grüße
    Kathrin

  • @ Aldawen,


    hallo, ich kann dich beruhigen: Tränen der Sahara versteht man völlig ohne Probleme auch
    ohne Vorkenntniss der ersten beiden Teile. Jede Geschichte ist eine für sich abgeschlossene
    Geschichte.


    Viel Spaß beim Lesen, wenn dir das Buch gefällt, kannst du ja auch die beiden
    anderen lesen, es wird die den Spaß sicher nicht verderben. Die Leute sind
    ja auch gerne bei Star Wars ins Kino gegangen :)

    Wolf Kunik<br />Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, nur nicht für die Ohren des Verstädnisses. Ibn Alim

  • @ Alle,


    danke für die nette Begrüssung, ich freue mich schon auf die Runde :)

    Wolf Kunik<br />Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, nur nicht für die Ohren des Verstädnisses. Ibn Alim

  • Hallo Wolf,


    schön, dass du die Runde begleitest!


    Eine Frage habe ich gleich zu Anfang: Das Buch und auch die vorherigen spielen in Spanien/Nordafrika. Wie/Warum hast du diese Schauplätze und die Zeit gewählt.? Und die Kultur ist ja auch fremd. Ich habe bisher kaum etwas über diesen Zeitraum/Ort gelesen.
    (Ich frage mich das eigentlich immer, wie ein Autor entscheidet, über welche Zeit und welche Orte er schreibt)


    Danke schon mal und viele Grüeße
    Heimfinderin

  • Hallo Heimfinderin,


    ich habe Spanisch in Málaga studiert, als Reiseleiter habe ich die Alhambra kennengelernt und seitdem
    hat sie mich nicht mehr losgelassen. Auch all die anderen Orte in Andalusien, wo die Spuren der arabischen
    Welt noch sehr deutlich sichtbar und spürbar sind. Ich habe das Essen, die Musik, die Architektur, Kleidung,
    Ästetik und Kultur aus dieser Zeit lieben gelernt. In Marokko scheint mir von dieser Zeit weniger lebendig
    zu sein wie noch in Andalusien. Sehr fasziniert hat mich auch immer das Zusammenleben der verschiedenen
    Kulturen und Religionen auf spanischem Boden. Davon könnte wir uns heute alle mal eine Scheibe abschneiden.


    Der Katalane beginnt kurz vor 1492 und läuft dramaturgisch auch auf dieses Jahr hin. In diesem Jahr wurde nicht
    nur Amerika entdeckt, wie wir alle wissen, sondern Spanien wurde von den Katholischen Königen wieder erobert,
    die Mauren vertrieben und auch bald die Juden. Mit der "Entdeckung" Amerikas wurde auch der Grundstein für den
    sogenannte Dreieickshandel gelegt. Deshalb schreibe ich über Sklaverei. Diese Zeit interessiert mich sehr, weil sie
    der Beginn der "westlichen Zivilisation" bedeutet.


    Hmhm, war lang genug die Antwort, denke ich. Noch Fragen???


    Nur zu 8)

    Wolf Kunik<br />Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, nur nicht für die Ohren des Verstädnisses. Ibn Alim

  • Hallo Wolf,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort! Es ist schön zu wissen,was die Motivation zu den Büchern ist. Das "Lesegefühl" , oder wie ich es nennen soll, ist dann ganz anders.
    Ich selbst war noch nicht in diesen Ländern und habe in historischen Romanen eher über Spanien aber kaum etwas über die arabische Welt gelesen und finde es sehr interessant, sie mal zum Thema zu haben.


    Viele Grüße
    Heimfinderin

  • Bevor ich ein Fazit ziehe (ist ja auch noch ein bißchen früh, da einige noch irgendwo mitten im Buch stecken), vorab eine Frage an Wolf: Würdest du sagen, daß dieses Buch mit Der Katalane und Wüstensohn eine Einheit bildet? Das meine ich jetzt weniger auf den Inhalt bezogen - da ist die Kenntnis der beiden anderen vielleicht nicht schädlich, aber auch nicht unbedingt nötig -, sondern auf den Stil, die Anlage der Charaktere, die Art der Handlungsführung usw.


    Edit: Ich habe Deinen Beitrag hierher verschoben, wo er m.M.n. besser passt - nix für Ungut. Grüsse - Sandhofer

  • @ Aldawen


    Hi :)


    Ja, ich denke, die drei Bücher bilden eine Einheit, sie gehören zusammen, so wie die Leben aller Protagonisten.


    Und ich denke, dass ich auch an dieser Saga weiterschreiben werde...

    Wolf Kunik<br />Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, nur nicht für die Ohren des Verstädnisses. Ibn Alim

  • Lieber Wolf,


    ich habe die Leserunde zwar leider nicht begleitet, bin aber nach Durchlesen der kritischen Beiträge hier umso gespannter auf das Buch. Den Kopf also nicht hängen lassen, denn so wie mir geht es sicherlich auch vielen anderen. Kritik ist immer zweiseitig. Das was andere stört, mag mir gefallen und umgekehrt. Ich freue mich jedenfalls noch immer auf "Tränen der Sahara" :winken:


    Da diese Leserunde hier beendet ist, verschiebe ich sie ins Archiv und bedanke mich ganz herzlich für Deine Teilnahme!


    Liebe grüße
    nimue

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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