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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Ihr Lieben,


    weil es bei mir schon in Kürze mit einer neuen Leserunde weitergeht und ich die Rezension zum Buch schon fertig habe, stelle ich sie gleich hier ein. Die Leserunde ist mal wieder klasse gewesen. Das haben wir unter anderem auch dem tollen Einsatz des Autors, Alexander Felden, zu verdanken. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe wieder Dinge über das Buch und in diesem Fall auch seinen Entstehung erfahren, die mir sonst sicherlich verborgen geblieben wären. Von meiner Seite heißt es jetzt ganz fest Daumen drücken für deine baldige Genesung Alexander, für die möglichst schnelle Fertigstellung des zweiten Bandes und natürlich für das Finden eines großen Verlages, der eventuell noch mehr will!!!??? 8)


    Natürlich schaue ich hier auch in den nächsten Tagen immer wieder einmal vorbei ;) .


    So und hier kommt die Rezension:


    Rabenschwarz heißt diese Geschichte des Autors Alexander Felden, in der ein Rabe und auch die Farbe schwarz eine große Rolle spielen. Der Autor beginnt mit der Handlung dort, wo er sich selbst am allerbesten auskennt, in einer Schule. Der Leser lernt schnell die jugendlichen Protagonisten Ian, Amber, Ben, Fiona und David, deren Gegenspieler Terry und seine Freunde, sowie die übrigen Schüler einer Klasse kennen. Ein Klassenausflug soll sie alle auf Anregung des Geschichtslehrers Mr. Schwarz zu einem alten Gemäuer namens Blackrock Manor führen. Um dieses Gebäude ranken sich viele Geschichten, denn seit es vor vielen Jahren abgebrannt ist, wird immer wieder von Geistern und Lichterscheinungen gesprochen, die dort zu sehen sein sollen. Die Bewohner der umliegenden Ortschaften führen diese Dinge auf den Tod des einstigen Hotelinhabers und seiner Familie zurück, denn er soll dem Wahnsinn verfallen sein und alles angezündet haben. Mr. Schwarz jedoch will gemeinsam mit seinen Schülern beweisen, dass es in der alten Ruine nicht spukt.


    Die Schüler der Klasse sind begeistert, denn solch ein Ausflug ist ein echtes Abenteuer. Zu ihrem großen Bedauern aber sollen sie von Miss Parks begleitet werden, einer sehr strengen Lehrerin, die nicht allzu beliebt ist. Bereits auf dem Hinweg ereignen sich merkwürdige Dinge. Das Verhalten der Schüler scheint sich zu verändern. Nachdem dann die Zelte an Blackrock Manor aufgeschlagen sind, wagen sich die Jugendlichen auf Erkundungstour und finden merkwürdige Dinge: eine geheimnisvolle Tür, außergewöhnliche Schriftzeichen, ein altes Tagebuch und noch vieles mehr. Und dann tauchen auch noch sonderbare Gestalten auf. Schon bald scheint fast sicher: Auf Blackrock Manor spukt es doch.


    Dieses Buch ist ein Erlebnis. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite von einer Spannungskurve durchzogen, die steil nach oben steigt. Das Buch aus der Hand zu legen fällt einfach schwer. Die mitspielenden Charaktere sind so natürlich dargestellt, dass man sowohl die Guten wie auch die Bösen gern haben muss. Wobei: Wer ist hier eigentlich gut und wer böse? So viele Wendungen und neue Erkenntnisse legen hier manche falsche Fährte und was am Anfang noch ganz klar schien sieht am Ende wieder völlig anders aus.


    Ein Buch für Jugendliche ab ca. 12 Jahren und Erwachsene jeden Alters, die gerne in eine Mischung aus Horror und Fantasy abtauchen wollen. Hier geht es geheimnisvoll und gefährlich zu, aber nicht übermäßig blutig,


    Als im Eigenverlag herausgegebenes Buch, hebt sich dieses auch in Form und Gestaltung etwas von den üblichen Büchern ab. Es ist größer, verfügt über angenehm dicke Seiten und ist besonders in der Gestaltung des Schriftbildes außergewöhnlich. Hat man sich jedoch erst einmal an das Erscheinungsbild gewöhnt, steht einem spannenden Lesevergnügen nichts mehr im Wege.


    Eines weiß ich nach diesem Buch ganz sicher: Dem schwarzen Raben auf dem Cover möchte ich nicht begegnen und auch keinem Abkömmling der Familie Black.
    Auf die geplante Fortsetzung dieser Geschichte freue ich mich jedoch schon heute.

  • Ausgerechnet Blackrock Manor, das geheimnisvolle Spukhotel mitten im Wald, soll Ziel des Schulausfluges werden. Mister Schwarz, der Geschichtslehrer, will seiner Klasse beweisen, dass es dort nicht spukt und man mit ein bisschen Vernunft die seltsamen Vorkommnisse in der Ruine erklären kann. Doch bald passieren Dinge, die mit reiner Vernunft eben nicht mehr zu verstehen sind. Ian und seine Freunde geraten immer wieder in Gefahr beim Versuch, die Rätsel um das Spukhotel zu lösen.


    Alexander Felden ist mit "Rabenschwarz" ein sehr spannendes Jugendbuch gelungen. Seine Jugendlichen sind zwar Stereotypen, es gibt den Draufgänger, den Vernünftigen, den Klassenclown, die besserwisserische Streberin, wie man sie in jeder Schulklasse finden wird. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört, da es jugendlichen Lesern einfacher gemacht wird, sich mit Ian und Co zu identifizieren und auch einzelne Personen aus der eigenen Klasse in den Figuren wiederzuerkennen. Auch das Alter der Protagonisten ist nicht festgelegt, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich diese im eigenen Alter vorzustellen.


    Lange Zeit tappt man mit Ian und seinen Freunden im Dunkeln, kann sich nicht vorstellen, was das Geheimnis von Blackrock Manor ist. Es gibt immer wieder Hinweise, die man wie ein Puzzle zusammensetzen muss, man wird durchaus zum Miträtseln eingeladen. Einige Szenen sind ganz schön furchteinflößend und gruselig, ich hätte als Jugendliche sicher Angst bekommen und habe mich selbst jetzt als Erwachsene nicht getraut, das Buch abends zu Ende zu lesen. Sicher gibt es aber heute etwas weniger sensible Jugendliche, die mit so einem Buch besser umgehen können.


    Das Ende hat mich dann leider nicht komplett überzeugt, da es ein großes Durcheinander mit sehr vielen Wendungen und Informationen war. Da wäre weniger meiner Meinung nach mehr gewesen, oder man hätte einige Sachen schon etwas früher aufklären müssen. Auch geht es für ein Jugendbuch ein bisschen grausam zu. Dass das Buch nicht komplett in sich abgeschlossen ist, habe ich schon erwartet, es sind noch zwei Fortsetzungen geplant, die allerdings noch nicht erschienen sind.


    Sprachlich ist das Buch sehr angenehm zu lesen und ist auch etwas anspruchsvoller geschrieben, driftet nicht in den "Slang" der Jugendlichen ab. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die wörtliche Rede kursiv gesetzt ist, aber auch das nimmt man nach wenigen Seiten kaum noch wahr. Rabenschwarz ist im Selbstverlag erschienen, was aber niemanden abschrecken sollte, dieses gelungene Jugendbuch zu lesen.


    Trotz einiger Mängel und einem eher schwachen Ende bin ich gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass er bald erscheinen wird.

  • Alexander Felden – Rabenschwarz


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    Inhaltsangabe:


    Blackrock Manor ist eine berüchtigte Ruine. Seit das Hotel in den 50er-Jahren in Flammen aufging und der Inhaber mit seiner Familie darin umkam, soll es darin spuken. Als der beliebte Geschichtslehrer Mister Schwarz seiner Klasse einen Ausflug nach Blackrock Manor vorschlägt, um Historie und Wirklichkeit des Gemäuers zu untersuchen, sind die Schüler Feuer und Flamme. Leider trübt die vom Schuldirektor bestimmte weibliche Aufsichtsperson die Freude – ausgerechnet Miss Parks soll ebenfalls mitkommen, eine unerbittlich strenge Lehrerin. Trotzdem machen sich die Schüler voller Abenteuerlust auf den Weg, und bald kommen die Freunde Ian, Amber, David und Ben einigen Geheimnissen auf die Spur. Und diese bringen die Jugendlichen in große Gefahr ...


    Der erste Satz:


    „Es war heiß und geradezu lähmend schwül.“


    Meine Meinung zum Buch:


    Ich habe mich beim Lesen hervorragend unterhalten. Das Buch hat alles, was Jugendliche (und Erwachsene mit Sinn für Gespenstergeschichten) anspricht: Gespenster, eine Schulklasse mit Freunden und Feinden, Geheimnisse, unerklärliche Ereignisse, ein altes Gemäuer, Spannung, Helden und eine kleine erste Liebe.


    Der Gruselfaktor ist angenehm und steigert sich zum Ende der Geschichte hin sehr hoch, bleibt aber immer in einem Rahmen, der für eine jugendliche Zielgruppe passt. Dass man als Leser schon am Anfang ahnt, dass nicht alle „gut“ erscheinenden Personen auch zu den Guten gehören, stört dabei gar nicht – man möchte einfach wissen, wann die anderen endlich draufkommen und welche finsteren Absichten sich hinter den Ereignissen verstecken bzw. wie man aus dem Schlamassel wieder herauskommen wird.


    Die Hauptpersonen wirken sehr natürlich und authentisch – ich kann mir gut vorstellen, dass es unter Jugendlichen ähnlich zugeht.


    Sprachlich fand ich das Buch sehr flüssig und rund zu lesen, die Seiten flutschen nur so weg.


    Obwohl man am Ende ahnt, dass es eine Fortsetzung geben wird, ist die Geschichte angenehm in sich geschlossen. Die Neugier auf einen zweiten Band wird allerdings geweckt.


    Meine Bewertung: :buchtipp:


    Viele Grüße von Annabas :winken:

  • Das Buch beginnt wie eine normale Schulgeschichte und wir lernen Ian und seine Freunde in ihrem Schulalltag kennen. Da gibt es Fieslinge, nette Lehrer und Schreckschrauben. Doch sobald die Klasse sich auf den Weg zum Spukhotel macht, wird es spannend.


    Die Klasse macht sich in den Überresten des Hotels auf die Suche nach Hinweisen, warum der Hotelbesitzer es damals niedergebrannt hat. Doch je mehr Hinweise die Jugendlichen finden, umso geheimnisvoller und düsterer wird die Geschichte.


    Der Autor schafft es tatsächlich die Spannungsschraube immer mehr anzuziehen bis zum furiosen Finale, das nichts für zarte Gemüter ist. Die Atmosphäre ist gruselig und düster und es geht auch recht grausam zu. Doch die entsprechenden Ereignisse werden nicht bis ins Detail beschrieben, damit es für jugendliche Leser geeignet ist. Doch würde ich es sicher nicht jedem 12-jährigen empfehlen.


    Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und unerwartete Ereignisse, sodass es beim Lesen nie langweilig wird. Das einzigste was den Lesefluss bremst ist das Faible des Autors für Schriftarten. So wird die wörtliche Rede im gesamten Buch in einer kursiven Schrift gedruckt, die nicht unbedingt schnell zu lesen ist. Doch Alexander hat versprochen, dies bei einer Neuauflage zu ändern.


    Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt ist das Buch nicht komplett abgeschlossen, sondern endet mit einem Cliffhanger, der sehr neugierig auf den Folgeband „Blutrot“ macht.


    Fazit: Ein spannender und gruseliger Horrorkrimi für Jugendliche und Erwachsene.


    Die Leserunde hat mir viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, ob noch ein paar Beiträge kommen.


    Vielen Dank Alexander, dass du uns so nett begleitet hast. Durch deine Beiträge wurde mir einiges klarer, vor allem, wie schwierig es ist als Autor sein Buch zu platzieren.


    LG, Aurian

  • Hallo liebe Leserunde,


    nachdem sich die Geschichte ein wenig setzen konnte, nun auch meine Meinung.


    Zum Buch:
    England in der Jetztzeit. Auf Anregung ihres beliebten Geschichtslehrers plant eine Schulklasse ihren Jahresabschlussausflug zu einem eher ungewöhnlichen Ziel, dem Blackrock Manor. Einem verfallenen Gemäuer aus dem Mittelalter, welches eine zeitlang als idyllisch gelegenes Hotel diente. Sie wollen hinaus zu diesem verlassenen und zum Teil zerstörten Hotel pilgern um den Wahrheitsgehalt rund um die Spekulationen, es handle sich um ein Spukhotel, zu dementieren. Denn diese Gerüchte kreisen unentwegt um das seit Jahrzehnten „leerstehende“ Hotel in dem es angeblich Kinderstimmen gibt. Der Besitzer soll sich und seine Familie seinerzeit dort den Flammen geopfert haben. Die Schulleitung ist natürlich nicht begeistert und schickt als zweite Begleitperson die überstrenge, wenig geliebte Miss Parks mit. Und schon auf dem Weg zu ihrem Ausflugsziel passieren rätselhafte Dinge, die dem Hauptprotagonist und Schüler Ian mehrmals eine Gänsehaut bescheren. Gespannt und aufgeregt machen sich die Schüler dann nach einer gestörten Campingnacht auf, das Innere des verlassenen Hotels zu erkunden. Dabei werden gerade Ian und seine drei Freunde Amber, Fiona und Ben immer mehr in die Kuriositäten dieses Hauses hineingezogen. Denn sie finden nicht nur ein altes, aussagekräftiges Tagebuch einer damaligen Hotelangestellten, sondern entdecken auch einen versteckt gehaltenen Keller mit einer überraschenden Geheimtür. Spätestens nachdem sie von geisterartigen Wesen angegriffen werden, kristallisiert sich für sie heraus, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmen kann. Was hat sich damals zugetragen? Und was tun sich für unerklärliche Dinge innerhalb dieses alten Gemäuers auf, dessen Geschichte weit bis hinein ins Mittelalter reicht?


    Für mich hat Alexander Felden mit „Rabenschwarz“ ein sehr gelungenes Debüt für einen Jugendroman hingelegt. Eine ansprechende Geschichte mit klar strukturierten, sehr lebendigen Charakteren, denen ich nur zu gerne hinein in die gruselige Atmosphäre dieses Spukhotels gefolgt bin. Mir hat es richtig gut gefallen gemeinsam mit der kleinen, eingeschworenen Schülergruppe um Ian der neugierigen Abenteuerlust zu frönen. Die Spannung war bereits nach den ersten beiden Kapiteln vorprogrammiert. Aber auch der anfänglich beschriebene Schulalltag kam sehr authentisch bei mir herüber. Schüler und Lehrer fand ich sehr gut gezeichnet. Viele der Szenen konnten bei mir einen gewissen Wiedererkennungswert freisetzen. Dass sich zwischen all der Spannung auch ein gut dosiertes Gefühl von Freundschaft, Zweifel, Hoffnung und auch eine ganz zart angehauchte Liebelei verbreiteten, hat mir ebenso gut gefallen. Auch einen überraschend tollen Helden gab es, der hier aber nicht verraten wird. Spätestens nach einem rasant-gruseligen Wagnis der Freundesgruppe innerhalb eines düsteren Seitenflügels des Hauses hatte mich das Buch gepackt, so dass ich nur noch weiter lesen wollte. Dabei wusste sich das Buch kontinuierlich von Kapitel zu Kapitel jeweils zu steigern. Für Jugendliche gedacht und sicher auch bestens geeignet ist es zum Schluss hin dann sicher nichts für die ganz zarten Gemüter unter den Lesern. Denn immerhin wurde gerade zum Ende immer mehr Gruselpotenzial geboten. Dabei hat es der Autor zum Glück vermieden zu sehr auf Details zu fokussieren oder gar zu blutig zu werden.


    Ein Jugendroman, der sprachlich angebracht und leicht zu lesen war und sicher auch so manchem Erwachsenen gut gefällt. Die recht kurzen Kapitel empfand ich gleichsam als angenehm. Nur die direkte Rede in Kursiv-Schrift zu halten war sicher ein Minuspunkt in diesem Buch, doch dies tat der Spannung selbst ja keinen Abbruch. Alles in Allem ein flotter Abenteuerroman mit viel gruseligem Spannungspotenzial und rasanten Szenen, der mir gute Unterhaltung bot. Und so freue ich mich bereits auf den angekündigten Fortsetzungsroman.


    Zur Leserunde:
    Es hat mächtig Spaß gemacht, sich mit euch allen auszutauschen. Gerade das gemeinsame Spekulieren machte diese Leserunde so interessant.
    Gerade auch die überaus umfangreichen, zusätzlichen Darstellungen und Informationen von dir, Alexander, konnten diese Leserunde bereichern.
    Dafür und für deine Begleitung ganz herzlichen Dank. Auch vielen Dank allen Teilnehmerinnen für den spannenden Austausch eurer verschiedensten Eindrücke.


    Es sind ja nun noch nicht alle Teilnehmer durch. Aber ich freue mich auch bereits darauf deren Eindrücke und Meinungen zu lesen.
    Somit wünsche ich allen, die noch „auf der Strecke“ sind viel Spaß und Spannung und freue mich vielleicht auf ein Wiedersehen zu „Blutrot“ hier bei Leserunden.de.


    Liebe Grüssle
    Marion :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Wow, ich bin so happy, dass euch das Buch so gut gefallen hat. Und Stefanies Kritik kann ich gut nachvollziehen - danke dafür! :)


    Ganz besonders hat mich gefreut, dass Marion und Iris auch schon bei Amazon ihre Bewertung abgegeben haben - ich denke, das wird mir bei Verhandlungen mit Verlagen sehr weiterhelfen.


    Mir hat die Leserunde auch großen Spaß gemacht und ich stehe weiter gerne zur Verfügung, wenn es um Fragen usw. geht.


    Liebe Grüße


    Alex

  • Hier kommt auch meine Meinung.


    Als Ian und seine Freunde von dem ungewöhnlichen Ziel ihres Klassenausflugs erfahren, schwankt die Stimmung zwischen Angst, Vorfreude und Neugier. In der englischen Wildnis steht ein altes, verlassenes Hotel, welches seit Jahren für viele Gerüchte sorgt. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts will die Klasse auf den Spuren von Historikern Klarheit schaffen.


    Ich habe mich immer dabei erwischt, dass ich die Handlung vorantreiben und schnell zum Spukhotel wollte. Es wurde eine geheimnisvolle Spannung aufgebaut, der ich nicht widerstehen konnte. Später haben es mir viele Details leicht gemacht: die Lagerfeuergeschichten, ein mysteriöser Wächter, der lange nicht einzuschätzen ist, die Erkundung des Hotels und natürlich die passenden, altersgemäßen Horrorelemente.


    Die Charaktere sind ganz unterschiedlich und sorgen oft für Überraschungen. Dabei kam natürlich auch das spekulieren nicht zu kurz. Alexander Felden hält dafür einiges Potential bereit. Es gab allerdings auch einen Moment im Buch, wo mir es etwas viel wurde und ich schlecht an ein Ende glaubte, dass alles unter einen Hut bekommt. Aber es hat funktioniert, ich bin zufrieden. Mit ganz viel Action wurde der Schluß eingeläutet und die Rätsel klärten sich. Auch das richtige Mittelmaß zwischen Cliffhanger und Vorgeschmack auf Band 2 ist getroffen.


    Zum Schluß möchte ich natürlich noch Danke sagen, für deine tolle Begleitung der Leserunde, Alexander :-*


    lg kati :winken:

  • Ich lege auch noch nach...


    Ian ist ein Schüler, der mit seiner Klasse, dem Geschichtslehrer Mr. Schwarz und der verhassten Englischlehrerin Miss Parks, einen Wochenendausflug nach Black Manor macht.
    Um diese alte verfallene Ruine ranken sich zahlreiche Gerüchte, u. a. das der Hotelbesitzer das Hotel angezündet und mit seinen beiden Kindern in dem Feuer umgekommen ist. Nun soll es dort spuken und seit ewigen Zeiten trau sich niemand mehr in die Nähe.


    Aufgeregt machen sich Ian und seine Freunde auf den Weg, doch schon auf der Hintour geschehen merkwürdige Dinge, die Ian nachdenklich machen. Dazu nzählt auch die Bekanntschaft des merkwürdigen Mr. Bright...


    An der Ruine angekommen, läuft dann irgendwann alles aus dem Ruder und die Kinder fürchten plötzlich um ihr Leben. Gleichzeitig entdecken sie aber auch Stück für Stück das Geheimnis des alten Bauwerks und nachdem sie sich auf Mr. Schwarz nicht mehr verlassen können. kommt Miss Parks ihnen unerwartet zur Hilfe...


    Mein Eindruck :


    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen - einzig die Wahl der Schriftarten würde ich hier bemängeln.
    Die Geschichte selber wird zu keiner Zeit langweilig, immer hat man das Bedürfnis zu wissen, was als nächstes passiert. Um dem Leser die Geschehnisse aus der Vergangenheit zu erzählen, hat der Autor Tagebucheinträge gewählt, die den Kindern in die Hände gefallen sind. Das hat mir prima gefallen und hat mir kleine Pausen in der gruseligen Atmosphäre des Ausflugs gegönnt.
    Im letzten Drittel des Buch hab ich mich sogar richtig gegruselt - das war toll ;D


    Am Ende hat es der Autor dann richtig krachen lassen und teilweise hab ich gedacht : Ganz schön heftig !!!
    Aber im Nachhinein fand ich alles passend, stimmig - und es geht weiter...!!!
    Ich freu mich drauf :)


    Die Leserunde hat mir prima gefallen, es hat wieder viel Spaß gemacht mit euch gemeinsam zu lesen und sich auszutauschen. Ich hoffe wir lesen uns im 2. Teil wieder ! Auch an dich ein riesiges Danke schön, Alexander. Super wie du Rede und Antwort gestanden hast. Ich hoffe es hat dir genau soviel Spaß gemacht, wie uns und du kommst mit deinem 2. Teil wieder :daumen:
    Ich hoffe deine Genesung schreitet gut voran und du kommst schön zum Schreiben ;)


    Liebe Grüße Simone

  • So, nun wioll ich auch endlich mal mein Fazit ziehen.


    Gut gefallen haben mir die Sprache und der Schreibstil - das war angenehm und flüssig zu lesen.
    Überflüssig war hier meiner Meinung nach die Sprache von "TNT" bzw wäre da weniger mehr gewesen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit.


    Bei der Aufmachung des Buches war die kursive wörtliche Rede nicht so gelungen und die Schrift ging zu weit in die Mitte des Buches. Format und Cover haben mir gut gefallen.


    Die Geschichte hat mir gut gefallen, am besten gefiel mir der Mittelteil des Buches, dort war es wirklich enorm spannend *schlotter* und ich konnte gar nicht recht aufhören.
    "Nicht aufhören" wollte ich auch beim Schlussteil, der auch spannend war, aber dann "fast zuviel" weil so vieles passierte und erklärt wurde. Und ein bißchen mehr "Happy End" hätte doch sein dürfen, genug um Hoffnung zu schöpfen das "vielleicht alles gut wird".


    Die Leserunde war prima, wir haben toll spekuliert was passieren könnte und warum es passiert.
    Und der Ton in der Runde war auch sehr angenehm.


    Schön war auch die Begleitung durch Alexander, so gab es viele interessante Hintergrundinformationen.


    Ich würde mich freuen wenn wir Band 2 auch hier lesen würden !

  • Und hier nun endlich auch noch mein Fazit. (Hatte die Rezi ganz vergessen.... :-[)


    Zum Buch:


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    Es spukt auf Blackrock Manor - seit jener Nacht, als der wahnsinnige Alistair Grayborne sein eigenes Hotel in Brand setzte und er selbst, seine Frau und seine beiden kleinen Kinder in den Flammen umkamen, geht etwas in der alten Ruine um.


    Das zumindest erzählen sich die Leute - und kaum jemand käme auf die aberwitzige Idee, sich freiwillig in die Nähe des düsteren, halb verfallenen Gemäuers zu wagen. Schließlich sind in manchen Nächten seltsame Lichter zu sehen, obwohl seit Jahrzehnten niemand mehr dort wohnt. Und manchmal, so munkelt man, könne man sogar Stimmen hören - die Stimmen von Kindern...


    Was ist nur geschehen in jener Nacht vor neunundvierzig Jahren, das den Hotelbesitzer Grayborne, der in der Gegend als liebenswerter und fürsorglicher Familienvater bekannt war, dazu getrieben hat, Blackrock Manor in Brand zu setzen und dabei sich selbst und seine ganze Familie zu töten?


    Viele Gerüchte und Legenden ranken sich um das alte "Spukhotel". Es sei auf den Ruinen eines viel älteren Gebäudes errichtet worden, heißt es. Auf den Überresten einer Burg, in der im Mittelalter ein entsetzlich grausamer Graf gehaust haben soll. Die Kirche soll den Boden damals sogar für unheilig und entweiht erklärt haben. Und schon damals sei etwas in den Gewölben tief unter der Burg geschehen, das auch den Tapfersten unter den Rittern fast den Verstand geraubt hätte...


    Alles schierer Aberglaube - das zumindest behauptet der junge Geschichtslehrer Richard Schwarz, der erst seit Kurzem in der Gegend ist und nichts mit all den düsteren Legenden anfangen kann. Er will beweisen, dass Blackrock Manor kein Spukhaus ist, sondern nur ein teilweise abgebrannte Ruine mit einer tragischen Geschichte. Also organisiert er mit seiner Klasse einen Wochenendausflug zu dem alten Gemäuer. Die helle Begeisterung für einen vermeintlichen Abenteuerurlaub weicht allerdings sehr bald ersten Zweifeln, ob nicht doch mehr hinter den alten Geschichten stecken könnte. Schließlich scheinen sich auch andere, sehr zwielichtige Gestalten sehr für das Gemäuer zu interessieren.


    Dann ist da der Rabe, der den Kindern scheinbar folgt - und schließlich geschehen Dinge, für die es keine vernünftige Erklärung zu geben scheint. Stimmen, Erscheinungen - kann es sein, dass es tatsächlich spukt? Oder hat irgendjemand einen gewaltigen Aufwand betrieben, um unliebsame Besucher zu vergraulen?


    Als schließlich ein altes Tagebuch auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse - und plötzlich befinden sich die Jugendlichen in Todesgefahr...



    Das Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren, sowie Erwachsene


    Zum Buch Rabenschwarz ist ein Folgeband in Arbeit.

    Mein Eindruck:


    Ian, Amber, Ben, Fiona und David sind Freunde und Klassenkameraden, die den alltäglichen Schulwahnsinn kurz vor den Sommerferien erleben, mit strengen Lehrern wie Miss Parks, fiesen Schulkameraden wie Terry oder ihrem Lieblingslehrer Mister Schwarz.
    Mit Mister Schwarz und Miss Parks soll es zu einem Klassenausflug zum geheimnisvollen Spukhotel Blackrock Manor gehen - auf Geschichtsexkursion.
    Doch schnell wird den Schülern klar dass hier etwas nicht stimmt, denn es häufen sich die sonderbaren Geschehnisse... Spukt es wirklich auf Blackrock Manor, oder steckt da mehr dahinter?



    Gut gefallen hat mir das Cover. Auch der Schreibstil war gut, sodass ich flüssig lesen konnte. Die kursiver Schrift für die Sprache ist etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich habe mich recht schnell daran gewöhnt.


    Ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht. Alexander Felden versteht es gut, die Protagonisten zu beschreiben und darzustellen, sodass ich direkt ein Bild von ihnen vor Augen hatte.


    Auch den Spannungsaufbau beherrscht er perfekt, sodass ich vor lauter Neugier das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Unermüdlich steigerte sich die Spannung im Buch und ich fieberte mit Ian und seinen Freunden mit.


    Es gibt viele Wendungen in dem Buch, welche einen so richtig schön miträtseln lassen.


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, nur den Schluss fand ich für meinen Geschmack etwas zu Horrorintensiv, doch da scheiden sich die Geschmäcker ;)


    Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch es gibt bereits einen Vorgeschmack auf die Fortsetzung.


    :buchtipp:


    Zur Leserunde:



    Die Leserunde hat mir sehr gut gefallen. Es wurde spekuliert, diskutiert und auch gelacht. Es gab auch konstruktive Kritik, welche Alexander gut angenommen hat.
    Klasse fand ich, dass Alexander uns trotz Rückenproblemen und Op in der Leserunde begleitet hat. Danke hier nochmal an dich, Alexander! :daumen:
    Es hat wirklich Spaß gemacht Rabenschwarz in der Leserunde zu lesen und ich hoffe, dass wir auch den zweiten Teil wieder zusammen lesen werden!


    Grüßle Jasmin

    Hier - dort - und doch niergendwo....

    Einmal editiert, zuletzt von Tagtraumelfe ()

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe noch viel herumüberlegt, was ich wie schreibe, aber jetzt bin ich so weit …


    Buchfazit:
    Für mich zergliedert sich das Buch in zwei Teile: der erste ist Jugendmystery und der zweite Horror mit Splatter. Ich persönlich finde diesen "Genreumbruch" als störend und unangenehm.
    Der erste Teil überzeugt durch seine wirklich gelungene Atmosphäre. Diese ist sehr gut aufgebaut und lässt den Leser mit den jugendlichen Protagonisten mitfiebern, was es denn nun mit dem Spukhotel weit draußen im Nirgendwo auf sich hat. Es gibt "Gruseleffekte" und das Miträtseln bei der Frage, was hier eigentlich geschieht, spannende Entdeckungen und ungelöste Fragen.
    Die Handlung ist - wie für ein Jugendbuch angemessen - in großen Teilen genretypisch. Große Überraschungen bleiben - bis auf den großen Bruch - aus. Doch das würde einem Jugendmystery-Roman keinerlei Abbruch tun, da die Stimmung und Atmosphäre einfach so gelungen und gut ist.
    Der zweite Teil hingegen hat mich enttäuscht. Nicht nur ein völlig aus dem Nichts kommender Genrewechsel (in ein Genre, das ich nur sehr bedingt mag,) auch die sehr sympathischen Helden und mit ihnen die Leser sind dazu verdammt, der Handlung nur noch zu zusehen und sie hinzunehmen.
    Die Figuren sind archetypisch: der jugendlicher Held, der weise Ratgeber, die attraktive, kratzbürstige Freundin, der brutale Raufbold, die verbiesterte, alte, schreckschraubige Lehrerin. Leider gewinnen sie während des Buches nicht wirklich an Tiefe. Das ist schade, denn als Leser beginnt man recht schnell Sympathie für die jugendlichen Helden zu entwickeln und möchte mehr über sie erfahren und an ihrer Entwicklung teilnehmen.


    Die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen. Das Cover ist wunderschön und sehr stimmungsvoll. Im Inneren verwirrt es anfänglich, dass die wörtliche Rede kursiv gesetzt ist, aber man kann sich recht schnell daran gewöhnen. Die Papierqualität hebt sich angenehm von anderen (billigproduzierten) Taschenbüchern ab; es ist ausgesprochen angenehm das Buch in den Händen zu halten.


    Leserundenfazit:
    Es war sehr schade, dass ich wegen meines Rückens nicht mit dem allgemeinen Tempo mithalten könnte. Am Ende der Abschnitte konnte ich eigentlich immer nur noch kommentieren, aber leider nicht mehr so richtig mitdiskutieren. Und dabei macht das gemeinsame Spekulieren doch immer so viel Spaß! Und es hat mir sehr gefallen, Euren Eindrücken, Anmerkungen und Spekulationen zu lauschen.
    Und ein großes Danke an Alexander für das Begleiten der Leserunde und beantworten der Fragen!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen