01 - Anfang bis Seite 69

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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 28.01. zur Leserunde zu dem Buch "Rabenschwarz" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Alexander Felden, der uns hier begleiten wird. Schön, dass Du, lieber Alex, mit dabei bist! :)


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Leserunden FAQs durch. Postet hier bitte erst, wenn Ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder Fragen habt. Die Beiträge „Buch liegt bereit, ich fange heute abend an“ ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 69 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß beim :lesen:


    Liebe Grüßle
    Marion :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Hallo Alexander, hallo liebe Mitleser :winken:
    Erstmal danke für das Buch :winken:
    Ich war sehr erstaunt, dass es sozusagen im Selbstverlag erschienen ist - das lohnt sich ja eigentlich in der Regel gar nicht ... (sorry, ich bin sozusagen aus der Branche ;))
    Ansonsten hat mich etwas gestört, dass ich nirgendwo gefunden habe, wer denn nun die Zielgruppe ist ... Das gehört doch eigentlich auf das Buch? ;)


    Dann habe ich angefangen zu lesen und mich gefragt, warum das Buch in England spielt? Warum ausgerechnet England? Und dann ein Junge, der anfängt sich in seine Mitschülerin zu verlieben? Eine gruselige Burg? Das hat mir dann doch etwas viel Nähe mit Harry Potter? ???


    Beim Lesen des ersten Kapitels habe ich mir dann einige Formulierungen angestrichen die ich, hmm, sprachlich recht altbacken fand ... Alexander, die Zielgruppe sind doch Kinder/Jugendliche? Habe ich da was falsch verstanden?
    Ich habe mich dann auch kurz gefragt, ob das Buch eventuell im letzten Jahrhundert spielen soll - aber die Handlung spielt, wenn ich richtig gerechnet habe (Angaben zum Brand) durchaus in der Jetztzeit?


    Ich habe mich dann ehrlich gesagt gefragt, wie alt Du bist - und habe auf deiner Homepage gelesen ... Du arbeitest noch als Lehrer, oder? Dann müsstest Du ja eigentlich einen Draht zu den Kids und zu ihrer Spache haben. Ist der Stil bewusst so gewählt?

  • Hallo Sille - hey, du bist die Erste!


    Dann will ich doch auch gleich mal ein paar Fragen abarbeiten, möglicherweise brennen die ja anderen auch unter den Nägeln.


    Warum Selbstverlag?


    Nun, dazu hatte ich ja bereits in meiner Vorstellung seinerzeit hier im Forum ausführlich Stellung genommen (siehe https://leserunden.de/forum/index.php?thread/4137.0.html - ich habe das Buch ursprünglich überhaupt gar nicht aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten veröffentlicht geschweige denn geschrieben. Außerdem hatte ich überhaupt keine Erfahrungen mit der Publikation eines Titels. Meine Erfahrung ist aber eben NICHT, dass sich der Eigenverlag am wenigsten für den Autor lohnt, ganz im Gegenteil. Ich erhielt Zusagen nur von Zuschussverlagen, denen ich vorab Geld hätte bezahlen müssen, um das Buch zu drucken und dazu dann noch eine substantielle Gewinnbeteiligung an jedem verkauften Exemplar. Große, renommierte (nennen wir sie mal "seriöse") Verlage haben mir das Buch mit dem lapidaren Vermerk zurückgeschickt, dass unaufgefordert eingesandte Manuskripte prinzipiell nicht berücksichtigt, ja nicht einmal geprüft würden.


    Ich kenne auch nur zu gut das "Misstrauen" in einen Roman, der vom Autor selbst verlegt wird. Das riecht vermutlich immer etwas nach Schund, den keiner veröffentlichen will. Die Wahrheit ist aber leider, dass es ungemein schwierig ist, ein Buch bei einem Verlag zu platzieren, vor allem, wenn es in eine so stark bestzte Sparte wie Jugendfantasy fällt.


    An eine Literaturagentur hatte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht gedacht, das Buch war eigentlich nur ein Hobby von mir - also habe ich mit einer lokalen Druckerei einen Deal gemacht. Natürlich musste ich den Druck so ganz allein finanzieren - aber eben auch nichts sonst. Einziger Nachteil ist dabei, dass man es als Privatperson natürlich schwer hat, sein Buch zu einer gewissen Bekanntheit zu bringen. Aber deswegen bin ich ja hier. ;)


    Abgesehen davon sind seit dem Erscheinen im Oktober 2009 ca. 1000 Bücher verkauft worden. Die meisten natürlich an Schüler und ehemalige Schüler von mir, aber gerade über Amazon auch andere in alle Ecken Deutschlands, ein paar wenige auch nach Österreich und in die Schweiz.


    Ich trage mich zur Zeit mit dem Gedanken, eine Literaturagentur einzuschalten und auf diesem Wege noch einmal an ein paar Verlage heranzutreten - ich hatte es seinerzeit nur sehr halbherzig versucht und mich von o.g. Erkenntnissen rasch entmutigen lassen. Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich? Dafür wäre ich sehr dankbar!


    Warum spielt die Handlung in England?


    Das ist eine ganz subjektive und persönliche Entscheidung von mir gewesen. Erstens unterrichte ich Deutsch und Englisch und bin ziemlich anglophil. Zweitens habe ich früher die ollen Edgar Wallace Schinken im Fernesehen geliebt (Klaus Kinski, Eddie Ahrent - herrlich!) und seitdem gehören für mich verwunschene Landsitze und Herrenhäuser nach England. Am besten ins Moor, mit Nebel und Käuzchenrufen...


    Ein "Spukhotel" irgendwo bei Castrop-Rauxel passt irgendwie nicht in meine Vorstellung...


    Das Ganze hat nichts mit Harry Potter zu tun, obwohl man sich vermutlich nie von Einflüssen frei machen kann, schon gar nicht wenn man, wie ich, ein großer Fan der Potter-Reihe ist. Aber ich verrate an dieser Stelle sonst nichts weiter, ihr alle werdet bald feststellen, dass das grundlegende Setting die einzige Ähnlichkeit zu Harry Potter ist...


    Welche Zielgruppe?


    Nun, das Buch zielt in erster Linie tatsächlich auf Jugendliche ab, Mindestalter ist 12 Jahre. Euch wird aber vielleicht bereits aufgefallen sein, dass ich an keiner einzigen Stelle das tatsächliche Alter der Protagonisten erwähnt habe - nur eben, dass Terry Paxton zwei Jahre älter ist als die anderen. Das hat den einfachen Grund, dass sich Leser unterschiedlichen Alters möglichst gut mit den Figuren identifizieren können. Stellt sie euch als 13-Jährige vor oder als 17-Jährige - wie es eben besser in eure Vorstellung passt. Ich habe das bewusst offen gehalten.
    Ebenso habe ich die Protagonisten nur mit wenigen Eckpunkten umrissen, was die äußerliche Erscheinung angeht. Dies dient dem gleichen Zweck. Wir haben hier ganz klassische Stereotypen, also Charaktere, wie man sie so oder so ähnlich natürlich mehrfach kennen gelernt hat. Das ist, meiner Meinung nach, aber eine Grundbedingung für einen Jugendroman, denn jugendliche Leser brauchen eine gewisse Identifikationsmöglichkeit mit einer der Figuren, entsprechend werden also grundlegende Typen (der Träumer, die Freche, die Schlaue, der Vernünftige etc.) abgedeckt.


    Ist die Sprache so gewollt oder ist Herr Felden zu verkalkt, um die Sprache seiner Schüler zu verstehen?


    Auf beide Teilfragen kann ich zunächst einmal mit "Ja" antworten. ;) Aber im Ernst, ich bin vergleichsweise jung an Jahren, erst 35, und habe daher einen recht guten Draht zu meinen Schülern. Dennoch fällt es mir als Deutschlehrer besonders auf, dass Sprachkompetenzen auf ein besorgniserregendes Niveau sinken. Da lese ich in Aufsätzen neben den mittlerweile obligaten Fehlern auch schon einmal solche Dinge wie "lol" oder OMG" oder ähnliches.


    Das sind natürlich Extreme, die keinesfalls der Regelfall sind. Dennoch sehe ich, berufsbedingt, immer auch einen gewissen pädagogischen Anspruch in der Literatur. Wenn Eltern nicht mehr weiter wissen und verzweifelt zum Deutschlehrer laufen, um zu erfragen, wie denn die Leistungen im Fach Deutsch verbessert werden könnten, dann ist oft der erste Aspekt, der angesprochen wird: "Liest das Kind denn viel?" Lesen ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern es bildet auch, vor allem sprachlich. Die Korrelationen sind mehr als deutlich. Kinder, die viel lesen, sind in der Regel deutlich sicherer im Umgang mit Sprache, vor allem mit verschiedenen Sprachebenen.


    Und hier liegt denn auch mit Ansatzpunkt. Ich bemühe mich, die Schulsituation im Roman recht anschaulich, ja authentisch zu beschreiben. Meine Berufserfahrung erlaubt das (un-)glücklicherweise, je nach Standpunkt. Aber ich habe mich von Anfang an dagegen entschieden, mich dem tatsächlichen Sprachniveau von Teenagern anzupassen. Dies soll Literatur sein und wenn möglich auch sprachlich bilden, so wie es jedes vernünftige Buch tut. Zudem litte, fürchte ich, die Atmosphäre sehr unter einem allzu salloppen Sprachstil der Protagonisten. ("Alder, krass, in dem Hotel spukt's voll!" "Ey dei Mudda, da spukt's! Da spukt's net!") Okay, ich übertreibe hier ein GANZ klein wenig, aber ich hoffe, ihr könnt meiner Argumantation folgen.


    Ich habe also meine eigene Sprache nicht künstlich beschränkt, um jugendlichen Lesern gerecht zu werden. Ich habe so geschrieben, wie ich es für richtig hielt, um Atmosphäre zu schaffen. Ob mir das gelungen ist, das werdet ihr mir in den nächsten Tagen dann ja miteilen. :)


    Schließlich und endlich ist gerade der Stil natürlich auch Geschmackssache und scheidet auch immer ein Stück weit die Geister.


    So, hoffentlich konnte ich damit erst einmal alle Klarheiten beseitigen. Viel Spaß beim Weiterlesen!



    Euer Alex




    [size=7pt]@edit: Ich habe mir erlaubt die Fabe etwas aus dem Text zu nehmen, Alex. Nichts für Ungut.[/size] ;)

  • Hallo liebe Leserunde.

    Dieser erste Abschnitt stellt für mich schon einmal einen recht gelungenen Einstieg dar. Alexander weiß hier sehr genau wovon er schreibt. Die Situationen rund um den Schulalltag bzw. die Belange sowie die Chemie der Schüler unter einander sind hier richtig gut eingefangen. Fast glaubte ich schon die Szenen und Sorgen wären aus der Schule meiner eigenen Tochter entstiegen. Hier tat mir natürlich der Teller mit Tomatensoße auf Terry Paxtons Haupt erst einmal unglaublich gut. Leider bekommt der kleine Dave ja bald darauf alles wieder zigfach heimgezahlt. :( Überhaupt konnte ich stets gut mitfühlen. Auch die Szenen mit Papas Fotoapparat – das gute Stück – welches doch seinen Zweck auf der Exkursion haben sollte kam mir sehr bekannt vor. Nur der Vorwurf des kleinen Daves seinen eigentlichen Freunden gegenüber lies mich dann doch etwas unverständlich stehen. :( Oder liegt es vielleicht daran, dass Mister Schwarz ihm ja irgendwelche falsche Anweisungen gab? Dies wiederum kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen. :-\
    „Terry sieht Schwarz“ fand ich dann auch eine gute Kapitelüberschrift. Doch mal ganz ehrlich, mit diesem Mister Schwarz stimmt doch etwas nicht, oder? Hat er einfach nur so eine autoritäre Art? Da steckt doch mehr dahinter… Für uns als Leser ist es natürlich toll, dass die alte Miss Parks mit als zweite Begleitperson auf die Wanderung geht. Dies hat gewiss noch Konfliktpotenzial. Die Schüler können da einem aber dafür echt Leid tun. Die strenge Dame selbst scheint aber auch nicht gerade versessen zu sein sich diesem Spukhotel zu nähern. Das wird sicher noch lustig werden.
    Die Träume die Ian und Amber hatten haben mich natürlich aufhorchen lassen. Vor allem, da beide ganz ähnlich zu sein schienen. Hier bin ich natürlich sehr gespannt… Gespannt bin ich dann natürlich auch, was es mit diesem Spukhotel noch auf sich hat. Die Erwähnung, dass die Begründung vielleicht unterhalb des abgebrannten Hotels, im alten Bugkeller liegen könnte empfand ich aus richtig schön schaurig… :o Überhaupt ist dieser komische Angler ja doch sehr kurios. Ich glaube an Ians Stelle hätte ich mich auch überaus vor ihm gefürchtet. Und das lag nicht nur an den Schauergeschichten am nächtlichen Lagerfeuer. Bis ins ferne Mittelalter soll diese Spukgeschichte reichen? Ein Graf, der nie gefunden wurde?
    Sogar eine zarte Liebesgeschichte bahnt sich hier an. Oder ist es etwas anderes, dass Ian so plötzlich handeln lies? Ich finde ja Amber und Ian würden doch ein recht nettes Pärchen abgeben. Nunja, der Start war wohl etwas verkorkst… aber wer ist schon perfekt. ;D

    Oh, eine Sache die mich ein wenig irritiert hat, war die Kursiv-Schrift für die direkte Rede. In Büchern war ich es bisher immer gewohnt diese Schriftart für Gedanken zu erkennen, was mich nun natürlich im ersten Moment immer etwas verwirrt. Aber sicher gewöhne ich mich noch daran.
    Das Cover finde ich nicht schlecht. Passend zum Titel würde ich jetzt sagen. Ich starre immer wieder darauf um zu erkennen ob es jetzt ein verändertes Foto oder eine gut gemachte Malerei ist. Auch frage ich mich, ob ich da in der unteren Mitte tatsächlich so etwas wie ein Fenster eines hm, Häuschens, ist? Und wenn ja, ist dies dann so passend wie der Rabe. ;D
    Vollmond, übrigens auf dem Cover. ;) Mondfinsternis laut Ians Aussage in diesem ersten Abschnitt. Aber sonst würden wir ja auf dem so schönen blauen Cover ja gar nichts mehr sehen. ;D


    Eine Kleinigkeit hat mich auch noch ein wenig stutzig gemacht. Der Name des deutschen Lehrers. Mister Schwarz. Klingt für mich irgendwie leicht komisch, zumal dieser Name exakt nach der Erwähnung auf Seite 13 auftauchte, als von dem schwarzen kenianischen Schüler Ben gesprochen wurde. Hoppla, dachte ich da und strauchelte kurz, da ich meinte er sei irgendwie mit Mister Schwarz gemeint. Aber vielleicht ist dieser Name ja auch ganz absichtlich so gewählt. Der Herr Lehrer ist mir trotz all seiner Nettigkeit doch so manches Mal nicht ganz koscher. Stellt er gar die Verbindung zur rabenschwarzen Nacht dar?


    Locker, leicht und flockig geschrieben ist es ideal zu lesen für ein Jugendbuch. Ich hatte ja aus einem Zufall heraus meiner vierzehnjährigen Tochter ein Stück laut vorgelesen… und jetzt darf ich nur noch lesen, wenn sie mit dabei ist. ;D Sie möchte nämlich wissen, wie es weiter geht… und ich jetzt auch gleich wieder... :lesen:

    Liebe Grüssle
    Marion :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi


  • Ich war sehr erstaunt, dass es sozusagen im Selbstverlag erschienen ist - das lohnt sich ja eigentlich in der Regel gar nicht ... (sorry, ich bin sozusagen aus der Branche ;))


    Wieso nicht im Selbstverlag? Wäre ja auch nichts schlechtes. :-\
    Da habe ich auch bei mir zuhause was rumliegen. Habe es eben auch nur für mich und meine Freunde machen lassen.



    Dann habe ich angefangen zu lesen und mich gefragt, warum das Buch in England spielt? Warum ausgerechnet England? Und dann ein Junge, der anfängt sich in seine Mitschülerin zu verlieben? Eine gruselige Burg? Das hat mir dann doch etwas viel Nähe mit Harry Potter? ???


    Wieso muss man einen Jungen der in England eine Mitschülerin liebt gleich mit Harry Potter gleichsetzen? :o Sie armen Engländer. Meine, derer gibt es ja viele und ich hoffe sie verlieben sich mal alle irgendwann. ;D



    Beim Lesen des ersten Kapitels habe ich mir dann einige Formulierungen angestrichen die ich, hmm, sprachlich recht altbacken fand ... Alexander, die Zielgruppe sind doch Kinder/Jugendliche? Habe ich da was falsch verstanden?
    Ich habe mich dann auch kurz gefragt, ob das Buch eventuell im letzten Jahrhundert spielen soll - aber die Handlung spielt, wenn ich richtig gerechnet habe (Angaben zum Brand) durchaus in der Jetztzeit?


    Also mit der Sprachgestaltung hatte ich jetzt echt keine Probleme. Sie war recht einfach gestaltet, ja. So wie ich es eigentlich auch für ein Jugendbuch als richtig empfinde. Ok, ich persönlich lese jetzt eher weniger Stories für die Kiddies, aber die anderen Jugendbücher die ich kenne sind auch nicht viel anders.
    Aber dies kann natürlich unterschiedlich empfunden werden.


    :)

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  • Notiz für mich:


    "Direkte Rede NIE NICHT WIEDER in kursiv setzen!"


    Liebe Marion, die bist weiß-Gott nicht die Erste, und allerhöchstwahrscheinlich auch nicht die Letzte, die sich an dieser, nennen wir sie mal "unglücklichen" Layoutentscheidung stört.


    Das ist dann wohl noch ein weiterer Nachteil des Selbstverlegers - man hat zu viele Freiheiten, selbst am Layout herumzupfuschen. Ich wollte halt etwas ANDERS machen als in anderen Büchern, daher auch die Kapitelüberschriften sowie das "Tagebuch" und der "Zeitungsartikel" später im Buch.


    Ich werde den Kursivdruck in Band Zwei und in etwaigen künftigen Auflagen des ersten Bandes definitiv ändern. Naja, und wenn es dann soweit ist, habt ihr eines der berühmt-berüchtigten "Kursiv"-Exemplare, die dann in zehn Jahren bei Sammlern Millionen wert sind... :D


    Das Cover ist übrigens tatsächlich ein Foto, das meine Herzallerliebste im Urlaub geschossen hat. Sie hat generell einen maßgeblichen Anteil daran, dass dieses Buch überhaupt veröffentlicht wurde - sie hat gesagt, ich soll! Und sie war sogar so überzeugt von der Idee, dass sie bei der Vorfinanzierung geholfen hat. Ich selbst hatte eigentlich nicht so wirklich vor, den Roman herauszubringen...gut, dass sie mich angeschubst hat!) .
    Es handelt sich um die Breitachklamm in Oberstdorf, falls das jemandem etwas sagt. Allerdings war es Mittag, als die Aufnahme entstanden ist - ich habe dann in einem Anflug von Kreativität und VIEL zu viel Zeit dann ein bisschen mit PhotoShop herumgealbert - und das Ergebnis seht ihr nun vor euch. :) Der gesamte Nachthimmel sowie die Farbanpassung sind natürlich digital, das Motiv als solches ist echt.


  • "Direkte Rede NIE NICHT WIEDER in kursiv setzen!"


    Dann bin ich ja beruhigt. :schwitzen:
    Ist mit der Zeit auch ziemlich anstrengend zu lesen.



    ... habt ihr eines der berühmt-berüchtigten "Kursiv"-Exemplare, die dann in zehn Jahren bei Sammlern Millionen wert sind... :D


    :D Dafür würde ich dann ja wieder zu gerne kursiv lesen. :D

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  • Hallo Alexander! Hallo Mitleser!


    So, ich habe den ersten Abschnitt fertig. Das Lesen ging schnell und gut. Der Stil ist unaufregend, aber lässt sich flüssig lesen.


    Relativ am Anfang habe ich gleich eine Frage: Ist das Schulende in England wirklich so? Mit dem Eintragen der Zensuren, etc. Es erinnert mich sehr, vielleicht zu sehr an Deutschland.


    Die Charakterzeichnung ist sehr klar; die Gruppe Jugendlicher entspricht jeweils einen Archetyp. Ich hoffe, dass sie im Laufe des Buches noch an Tiefe gewinnen und so ihre Klischeehaftligkeit anlegen können.
    Ian (Spricht er sich I-an oder Ei-an?) ist ja offensichtlich der Held. Ich finde ihn recht sympathisch. Ein Träumer, der aber manchmal in der Wirklichkeit ein bisschen überfordert ist. Auch Ben ist ausgesprochen sympathisch; ich hoffe, dass er noch mehr Raum bekommt. Fiona ist auch noch ein wenig blass - ihrem Archetyp als der stille See entsprechend. Amber ist ein wenig anstrengend mit ihren ständigen Temperamentsausbrüchen. Aber sie hat ja noch Zeit zu wachsen. ;) David gefiel mir am Anfang sehr; ich habe eine Schwäche für die Underdogs, aber mit seiner "Aufrüstung" und etwas fanatischen Heldenverehrung für Mr. Schwarz hat er schon wieder ein paar Sympathiepunkte eingebüßt.


    Zitat

    Stellt sie euch als 13-Jährige vor oder als 17-Jährige - wie es eben besser in eure Vorstellung passt. Ich habe das bewusst offen gehalten.


    Eine Frage, die ich mir beim Lesen sofort gestellt habe war: Wie alt sind die fünf Teenager eigentlich? Habe ich das überlesen? Ich finde es störend, dass sie kein Alter haben. Mal sprechen sie von einer "Rauferei" wie kleine Kinder und dann wieder benehmen sie sich wie echte Teenager, die mit ihren Hormonen nicht klarkommen. Eine Festlegung wäre gut gewesen.


    Ms. Parks ist eine Schreckschraube, aber ich bin sicher, dass sie noch an Sympathie gewinnen wird. Mr. Schwarz ist mir von Anfang an ein wenig zu glatt, zu toll, zu liebenswert erschienen; der Auftritt in der Schule mit Terry macht dann ja sehr klar, dass er auch eine "dunkle" Seite hat. Und spätestens bei Angus Bright wird dann klar, dass es in diesem Buch sprechende Namen gibt … Die erste Begegnung zeigt dann ja auch deutlich, dass die beiden Rivalen oder Gegner sind. Und als dann die Geschichte der Grafen von Castle Black erzählt wird, steht die Frage im Raum: Sollte Mr. Schwarz gar ein Nachfahre der Grafen Black sein?


    Elegant fand ich die durch Ben, den Zugezogenen, gut genutzte Möglichkeit die Gerüchte und Geschichten über Blackrock Manor auch dem Leser zu erzählen.


    Ich finde es wie apassionata befremdlich, dass die wörtliche Rede kursiv gedruckt ist. Gut, wenn das geändert wird.


  • Und als dann die Geschichte der Grafen von Castle Black erzählt wird, steht die Frage im Raum: Sollte Mr. Schwarz gar ein Nachfahre der Grafen Black sein?


    Interessante Spekulation.
    Mir ist dieser Mister Schwarz ja auch nicht ganz grün. Nur an diese Möglichkeit habe ich jetzt noch gar nicht gedacht.
    Der Name ist sicher kein Zufall und so betrachtet hätte der Geschichtslehrer nicht nur einen Draht zum Buchtitel sondern auch zum dunklen Grafen.



    Elegant fand ich die durch Ben, den Zugezogenen, gut genutzte Möglichkeit die Gerüchte und Geschichten über Blackrock Manor auch dem Leser zu erzählen.


    Stimmt. Gleichzeitig sitzt nun jemand mit im Boot der kleinen Gruppe, der die Dinge vielleicht auch ein wenig differenzierter sehen kann.
    Zumindest ist er nicht vorbelastet, was die ganzen Gerüchte und Spukspekulationen betrifft.

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Zitat

    und bin ziemlich anglophil.


    Sind wir das nicht alle? 8)


    Zitat

    Zweitens habe ich früher die ollen Edgar Wallace Schinken im Fernesehen geliebt (Klaus Kinski, Eddie Ahrent - herrlich!) und seitdem gehören für mich verwunschene Landsitze und Herrenhäuser nach England. Am besten ins Moor, mit Nebel und Käuzchenrufen...


    Oh ja, die habe ich auch geliebt. So gruselig fand ich die damals.
    Ich kann mir spukende Häuser auch nicht in Deutschland vorstellen. Viel zu dicht besiedelt! In Osteuropa oder Skandinavien kann ich es mir hingegen schon wieder vorstellen ...


    Zitat

    Der Name ist sicher kein Zufall


    Das denke ich auch. Wie gesagt, ich denke, dass wir es mit sprechenden Namen zu tun haben. Mr. Schwarz/die Grafen Black/ Castle Black/Blackrock Manor, also alles schwarze und dunkle auf der einen Seite und auf der anderen Seite Mr. Bright, der Leuchtende.

  • Hallo miteinander,


    gestern bin ich leider noch nicht zum Lesen gekommen, ich musste länger arbeiten. Dafür habe ich heute morgen gleich losgelegt. :)


    Zuerst will ich sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Das düstere Tal passt super in eine Gespenstergeschichte. Allerdings habe ich lange draufgestarrt und überlegt, ob der Schatten unten eine Gestalt oder doch nur ein Felsen ist - ich habe beschlossen, hier eine Gestalt zu sehen (und nach dem Lesen des ersten Abschnittes könnte es durchaus der hünenhafte Angler sein). ;)


    Bisher mag ich die Geschichte sehr, sie erinnert mich an Bücher, die ich früher verschlungen habe - Gespenstergeschichten mochte ich damals schon.


    Ich denke, dass es auch außerhalb der eigentlichen Gespenstersuche noch genügend Zündstoff geben wird - immerhin haben wir eine unbeliebte Lehrerin als Begleitung der Schulklasse, Ians Schwärmerei für Amber, Davids plötzliches Selbstbewusstsein und den Klassenfiesling Terry, der sicherlich nicht seinen letzten Auftritt hatte. Ganz abgesehen davon, dass Ians Träume und die angekündigte Mondfinsternis mit "seltener Sternenkonstellation" darauf hindeuten, dass es noch ganz schön spannend und hoffentlich recht gruselig-gespenstisch wird.


    Die kurzen Kapitel finde ich angenehm, da man nicht mitten im Lesefluss unterbrechen muss, wenn man doch mal etwas anderes erledigen muss als nur Lesen.


    Fazit: ich freue mich aufs Weiterlesen und auf den nächsten Abschnitt.


    Eine Frage habe ich aber an den Autoren: die Geschichte spielt in England - wie kamst du darauf, diesen Schauplatz zu wählen? England ist sicher passend für Gespenster, aber im ersten Moment habe ich kurz gestutzt - irgendwie hatte ich erwartet, dass die Geschichte irgendwo im deutschsprachigen Raum spielt, ich weiß aber auch nicht, warum ich das so im Kopf hatte.


    Und nun lese ich erst einmal eure Meinungen.


    Grüße von Annabas :winken:


  • Eine Frage habe ich aber an den Autoren: die Geschichte spielt in England - wie kamst du darauf, diesen Schauplatz zu wählen?


    Humpf, habe gerade gelesen, dass das schon ausführlich beantwortet ist.
    Zur Erklärung: wenn ich meinen ersten Eindruck schreibe, lese ich bewusst noch nicht, was meine Mitleser schon alles geschrieben haben, da ich sonst immer meine, dass ja eh schon alles gesagt ist. ;)


    Grüße von Annabas :winken:


  • Doch mal ganz ehrlich, mit diesem Mister Schwarz stimmt doch etwas nicht, oder?


    Ja, ich glaube auch, dass noch etwas in ihm steckt, was wir nicht wissen. Im Moment finde ich ihn fast zu superpädagogisch, aber mal sehen, er wird sicher auch mal eine unvolkommene Seite an sich zeigen.



    Eine Kleinigkeit hat mich auch noch ein wenig stutzig gemacht. Der Name des deutschen Lehrers. Mister Schwarz.


    Nunja, wir haben aber auch einen Mister Bright als Gegenpol. ;D



    Eine gruselige Burg? Das hat mir dann doch etwas viel Nähe mit Harry Potter? ???


    Aber Hogwarts ist doch nicht gruselig, vor allem, wenn ich an den "fast kopflosen Nick" denke. ;)



    Eine Frage, die ich mir beim Lesen sofort gestellt habe war: Wie alt sind die fünf Teenager eigentlich? Habe ich das überlesen? Ich finde es störend, dass sie kein Alter haben.


    Ich hatte sie irgendwie sofort als 13/14-jährige gesehen. Warum weiß ich aber auch nicht, kam mir halt insgesamt so vor.



    Sollte Mr. Schwarz gar ein Nachfahre der Grafen Black sein?


    Toller Gedanke! Ich liebe Spekulationen! :klatschen:


    Jetzt muss ich erstmal kochen, dann geht's weiter zu Abschnitt 2.
    Grüße von Annabas :winken:


  • Zuerst will ich sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Das düstere Tal passt super in eine Gespenstergeschichte. Allerdings habe ich lange draufgestarrt und überlegt, ob der Schatten unten eine Gestalt oder doch nur ein Felsen ist - ich habe beschlossen, hier eine Gestalt zu sehen (und nach dem Lesen des ersten Abschnittes könnte es durchaus der hünenhafte Angler sein). ;)


    ;D Dieses Bild hat es wohl noch in sich. Was man darin alles so sehen kann.
    Aber jetzt wo du diese Gestalt erwähnst sehe ich sie auch ständig. ;D Für mich passt Mister Bright da auch vorzüglich. 8)


    Alexander, interessant, dass es ursprünglich doch ein Urlaubsfoto ist. Wir hatten echt ein wenig gerätselt.
    Was das Alter der Teenies betrifft, so habe ich mir diese ganz einfach passend zu meiner Tochter vorgestellt. Schon alleine da mich so vieles an dem Schulalltag an ihren eigenen kleinen Freundeskreis erinnert hat. :)

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Hallo,


    wow, hier ist ja schon richtig viel los. :)


    Die Sprache des Buches gefällt mir gut und lässt sich flüssig lesen. Es stört mich nicht, dass die Sprache der Jugendlichen, nicht dem ihrem Alter entsprechenden Slang angepasst ist. Im Gegenteil, mir gefällt es so besser.


    Dass die Seiten sehr weit zur Mitte hin bedruckt sind, stört mich etwas beim Lesen, da ich das Buch aufbiegen muss, um alle Buchstaben lesen zu können. Auch die Schrift bei der wörtlichen Rede, bremst meinen Lesefluß etwas. Vielleicht werden aber auch nur meine Augen schlechter. ;D


    Ian und seine Mitschüler werden glaubhaft und realistisch dargestellt und ich konnte bisher ihre Gefühle immer gut nachvollziehen.


    Zum Spekulieren gibt es auch schon einige Punkte:
    -War vor 49 Jahren, als Blackrock Manor niederbrannte, auch eine Mondfinsternis?
    -Taucht Terry doch noch auf dem Ausflug auf, um sich an seinen Mitschülern zu rächen?
    -Ist Mister Schwarz ein "normaler" Mensch? Ich wittere da Magie, wenn ich an die Szene mit Terrys Einschüchterung denke. ;D
    -Wer ist Mr. Bright? Ist er eventuell der Hüter der Ruine oder eines Geheimnissen?


    Über dem Ganzen liegt jetzt schon der Hauch einer düsteren Atmosphäre und ich bin schon gespannt wie es weitergeht.


    LG, Aurian

  • Hallo,



    Ich hatte sie irgendwie sofort als 13/14-jährige gesehen. Warum weiß ich aber auch nicht, kam mir halt insgesamt so vor.


    Mich hat diese fehlende Angabe auch gestört. Nach Alexanders Erklärung ist das für mich ok. Wenn ich allerdings das Buch für mich lesen würde, wüsste ich ja nicht, dass Absicht dahintersteckt. Es kann aber durchaus sein, dass es die eigentliche Zielgruppe nicht weiter stört.



    Das denke ich auch. Wie gesagt, ich denke, dass wir es mit sprechenden Namen zu tun haben. Mr. Schwarz/die Grafen Black/ Castle Black/Blackrock Manor, also alles schwarze und dunkle auf der einen Seite und auf der anderen Seite Mr. Bright, der Leuchtende.


    Das ist mir erst ganz entgangen. :-[ Ob das ein Hinweis darauf ist, dass die beiden auf unterschiedlichen Seiten stehen?



    Notiz für mich:
    "Direkte Rede NIE NICHT WIEDER in kursiv setzen!"


    Danke! :-* Die Kapitelüberschriften gefallen mir übrigens gut.



    Das Cover ist übrigens tatsächlich ein Foto, das meine Herzallerliebste im Urlaub geschossen hat. Es handelt sich um die Breitachklamm in Oberstdorf, falls das jemandem etwas sagt. Allerdings war es Mittag, als die Aufnahme entstanden ist - ich habe dann in einem Anflug von Kreativität und VIEL zu viel Zeit dann ein bisschen mit PhotoShop herumgealbert - und das Ergebnis seht ihr nun vor euch. :) Der gesamte Nachthimmel sowie die Farbanpassung sind natürlich digital, das Motiv als solches ist echt.


    Diese Klamm haben wir letztes Jahr im Urlaub besucht. Allerdings hätte ich sie auf dem Cover nicht wiedererkannt. ;D Die Bearbeitung ist wirklich gelungen.



    Nur der Vorwurf des kleinen Daves seinen eigentlichen Freunden gegenüber lies mich dann doch etwas unverständlich stehen. :( Oder liegt es vielleicht daran, dass Mister Schwarz ihm ja irgendwelche falsche Anweisungen gab? Dies wiederum kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen. :-\


    Mich würde auch brennend interessieren, was genau Mister Schwarz zu Dave gesagt hat. Ich vermute schon, dass Daves Sinneswandel nicht von alleine kommt, sondern dass da etwas anderes mitwirkt. Vielleicht war es Mister Schwarz, vielleicht aber auch ein nächtlicher Traum? Ich hoffe wir erfahren das noch.


    LG, Aurian

  • Hallo liebe Leserunde, hallo Alexander!


    Ich bin mit dem Abschnitt noch nicht ganz durch, will aber kurz mal meine Gedanken aufschreiben, bevor ich wieder alles vergesse.


    Einige Dinge wurden ja hier schon angesprochen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut und ich hatte mich auch schon gefragt, ob es sich um ein bearbeitetes Foto oder eine Malerei handelt.


    Dass die direkte Rede kursiv gesetzt ist, habe ich auf den ersten Seiten auch als etwas störend empfunden, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.


    Die fehlende Altersangabe finde ich nicht weiter schlimm, ich hatte mich schon gefragt, ob ich da was überlesen habe. Nachdem Ian Amber geküsst hat, hätte ich vom Alter her eher auf 14 oder 15 getippt, vielleicht sogar noch älter. Ich glaube aber schon, dass die Zielgruppe, also Jugendliche, es nicht weiter schlimm finden, wenn das Alter nicht angegeben ist, denn so können sie sich in einem gewissen Bereich immer damit identifizieren und sich die Protagonisten des Buches als ihre Gleichaltrigen vorstellen.


    Die Gruppe um Ian ist noch recht klischeehaft und ziemlich typisch für eine Schulklasse. Der eine ist mehr der Draufgänger, der andere eher zurückhaltend, das eine Mädchen ist eine Streberin, die andere eher der Männerschwarm. Und natürlich gibt es den bösen älteren Schüler, der alle schikaniert. Ich bin überzeugt, dass Terry nochmal auftaucht, wäre ja blöd, wenn der Bösewicht schon nach den ersten Kapiteln ausgeschaltet ist.


    Die Erzählweise und die Sprache fand ich auch ein kleines bisschen altmodisch, ich habe mich an Zeiten von "Hanni und Nanni" erinnert gefühlt, auch wenn es bei denen in der Schule nicht ganz so wild und blutig zuging. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, das Spukschloss und die Klassenfahrt erinnert mich von der Stimmung her irgendwie an diese Bücher, die ich als Jugendliche verschlungen habe.


    Mister Schwarz fand ich auch etwas verdächtig, aber wenn wir ihn hier alle von Anfang an verdächtigen, glaube ich nicht, dass er wirklich der "Bösewicht" der Geschichte ist, eher will uns Alexander am Anfang auf eine falsche Fährte locken...


    Ich freue mich jedenfalls schon aufs Weiterlesen und überlege schon die ganze Zeit, welche Jugendlichen ich kenne, denen ich das Buch dann aufdrängen könnte. Meine Brüder lesen nur leider gar nicht und sind inzwischen auch schon viel zu cool und erwachsen für Jugendbücher ;-)

  • Huhu alle miteinander! :winken:


    Bin nun auch mit dem Abschnitt fertig und bin schon voll in der Geschichte drinne und kann mir die Figuren schon ganz gut vorstellen. Euren Postings schließe ich mich an, was zb. die Kursivschrift betrifft, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt. Auch die Kurzen Kapitel finde ich sehr praktisch und das Cover fängt die Stimmung des Buches ganz gut ein. Hast du gut hinbekommen, Alexander! Und interessant finde ich, was jeder so darin erkennt... ;)


    Was das Alter der Schüler betrifft würde ich so ca 5-6 Klasse sagen, da Terry ja bereits zweimal wiederholt hat und Bart zu bekommen scheint, müsste er eigentlich so ca 8 Klasse sein... da passt dann auch der Wechsel zwischen kindlichem und Teene ganz gut, da dies ja so die Anfangsphase des Teenalters ist. Jedenfalls stelle ich sie mir in dem Alter vor. ;)


    Zu Miss Parks finde ich passt dies hier etwas: :belehren: *grins*


    Mister Schwarz ist mir zu oft als dir glänzende Person hervorgehoben worden. Als er dann Dave zu ''manipulieren'' beginnt, wurde er mir ganz schnell unsympathisch. Aber an Magie oder daran, das er der Nachfahre Blacks sein kann, habe ich noch nicht gedacht. Aber falls Magie im Spiel sein sollte, könnte es ja sogar Black selbst sein.... :-\ Auf jeden Fall führt er was im Schilde und das scheint nichts Gutes zu sein. Aber zum Glück sind sie ja auf Mister Bright gestoßen....


    Der Angler ist mir recht schnell sympathisch geworden. Mister Schwarz scheint allerdings gar nicht so begeistert von ihm zu sein, ja zuerst regelrecht erschrocken... (Wieso sagte er eigentlich ''Petri Heil'' zu Mr. Bright?? Ist das nicht für Wanderer oder Jäger gedacht?)


    Die Träume haben bestimmt etwas mit dem Geheimnis um Black Manor zu tun und ich bin gespannt, was es damit noch auf sich hat. Aber auch die Mondfinsternis uns die Sternenkonstelation versprechen es spannend zu machen! Da finde ich übrigens Aurians Frage echt interessant!:popcorn:


    Aber eines hat mich stutzig gemacht: Auf Seite 69 wird ja Prinz Edward von den Franzosen ''The Black Prince'' genannt. Warum übersetzt Mister Bright es den Schülern nochmal? Sollte da der französiche Titel hin? ???


    So, ich verschwinde dann mal wieder :lesen:
    Bis später!

    Hier - dort - und doch niergendwo....

  • Dann bin ich ja beruhigt. :schwitzen:
    Ist mit der Zeit auch ziemlich anstrengend zu lesen.



    :D Dafür würde ich dann ja wieder zu gerne kursiv lesen. :D



    :winken: Ich habe zwar noch nichts zur Geschichte an sich geschrieben, aber hier muss ich einfach einmal meine Meinung kundtun: Mich verwirrt der Kursivdruck auch! Ich nehme ihn gerne für die Wertsteigerung... aber ansonsten freue ich mich auf einen zweiten Band ohne so viele kursive Worte....