01 - Anfang bis einschl. Kapitel 3 (bis Seite 64)

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  • Hallo miteinander,



    aber es soll ja auch kein ratekrimi sein,


    Ich rate trotzdem, welches Motiv hinter dem Kindertausch steckt. Im Moment könnte ich mir nur denken, dass die Haywards vielleicht von der Krankheit ihres Kindes wussten und es daher tauschen wollten? Das wäre ja ganz schön krass.


    Das ë kann man so tippen: Alt-Taste gedrückt halten und auf der rechten Nummerntastatur (funktioniert nur dort) 137 tippen. Alt-Taste loslassen - voilà. :)


    Grüße von Annabas :winken:

  • ë tatsächlich ;)::)
    danke, Annabas


    also, liebe Zoë, ich merk mir Zo-alt-137 .... hoffentlich ;)

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  • So, ich hatte ja auf S. 39 aufgehört und hab erst heute weioter gelesen.


    Carla ist ja echt ein einsamer Mensch: Bekanntschaften pflegen kann sie, Freundschaften nicht. Man merkt ja schon, dass das tragisch ist, denn nun fehlen ihr die wahren Freunde, die ihr hätten Unterstützung geben können. Sie tut mir leid ... :trost:


    Und dann diese seltsamen Nahaufnahmen. Warum hat Ella die gemacht? Ist auch etwas seltsam diese Ella, oder?


    Und dann Fiona. Sie tut mir auch leid. Sie sucht Hilfe bei Ben - und er geht. Auch ihr fehlen richtige Freunde. Männer benutzen sie nur. Freundinnen hat sie keine?


    Und dann ihr Vater. Man ahnt es schon, als die Diskussion um die Blutgruppe anfängt. Puh, die arme ... "Wenn ich dir antworte, ist alles vorbei" ...
    Sie verliert den wichtigsten Menschen ihres Lebens :(


    Bei Fliss wird die Krankheit diagnostiziert, das ahnte man ja durch den Titel schon. Bemerkenswert finde ich, wie es Caral kalt lässt. Klar, und natürlich konsequent. Es ist halt nicht ihre Tochter ...


    Geschockt war ich, als herauskommt, dass Carla Ella bezahlt! Freundinnen bezahlt man nicht. So einsam muss Carla sein! Das fand ich sehr sehr drastisch :o


    Auf der letzten Seite hab ich mir auch noch was angestrichen: "Vielleicht war sie zu leise."
    So leise finde ich Carla gar nicht, sie wehrt sich doch so gut sie kann.

  • Geschockt war ich, als herauskommt, dass Carla Ella bezahlt! Freundinnen bezahlt man nicht. So einsam muss Carla sein! Das fand ich sehr sehr drastisch :o


    Passt aber völlig zu Carlas Charakter. Wahrscheinlich hat sie nie erfahren, dass sie jemand "einfach so" mag oder sogar liebt. Selbst Frederic nimmt von ihr, was immer er kriegen kann... ein bequemes unabhängiges Leben und den Luxus...

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  • Der erste Teil war wirklich mytseriös ..


    Die Vorstellung, dass kein Mensch einem glaubt, wovon man selber aber überzeugt ist .. beängstigt mich sehr. Ich war selber schon einmal in einer solchen Situation, in der mir niemand glauben schenken wollte.
    Ich kann daher die beiden Frauen und deren Verzweiflung sehr gut nachvollziehen. So überzeugt der Schreibstil durchaus!
    Als Fiona dann merkt, dass sie selber gar nicht die Tochter ihres zuvor vermuteten Vaters ist, habe ich mir Gedanken gemacht, ob wirklich jeder Mensch - wenn er .. nun ja .. davon "überzeugt" ist - sich sicher sein kann, dass er nicht adoptivert worden ist. Nicht jede innere Überzeugung muss zwangsläufig wahrer Natur sein.


    Man spürt schon das Grauen aufkommen ...

    Die Welt ist wie ein Buch.<br />Wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon ..

  • :winken:
    Huhu!
    So, nachdem ich mir das Buch besorgt hatte... und von Euch netterweise nochmals an die Leserunde erinnert wurde, bin ich auch fleissig am Lesen!
    So, der 1. Teil ist durch.
    Wo fange ich an?
    Also, ich hatte laut Klappentext etwas anderes erwartet. Der Klappentext hat mich auch seit Erscheinen des Buches zögern lassen, ob ich es lesen will... ich dachte, es wäre so eine Psychogeschichte mit Irren....
    Hah!
    Weit gefehlt!
    Erst mal will ich aber noch sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefällt, es liest sich flott, aber eine sehr schöne Sprache, nicht so trivial, sondern angenehm. Es ist spannend, grade durch die Wechsel der Geschichten -tolle Idee mit den verschiedenen Schriften, auch intelligent gemacht, dass man nicht weiss, zu welcher Zeit sich die Geschichte mit Fiona spielt... ist sie gar das vermisste Kind?-, ich kann es kaum aus der Hand legen. Und bin jetzt froh, dass ich es mir doch noch gekauft habe, Dank dieser Leserunde!
    Ich kenne einen Fall der Progerie aus dem persönlichen Bekanntenkreis!
    Ich war damals Kind, das betroffene Kind wesentlich jünger als ich, aber unglaublich alt.
    Sie ist einige Jahre später verstorben, war unendlich beliebt gewesen, hatte ungezählte Freunde, weil sie immer gut gelaunt, trotz Schmerzen nie vrzagt oder depressiv, das Schicksal dieses Mädchens hat mich lange Zeit sehr beschäftigt!
    Ich war überhaupt nicht vorbereitet darauf, dass dieses Buch sich u.a. damit beschäftigen wird - obwohl der Titel ja darauf hinweist!
    Ich bin jetzt Anfang des 2. Abschnitts und sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt!
    LG vom Hausdrachen
    :lesen:

  • Hallo Hausdrache :winken:

    Zitat

    ich dachte, es wäre so eine Psychogeschichte mit Irren....



    also ich bin schon der Meinung, dass es sich hier um eine "Psycho"-Geschichte handelt.. Aber ich denke das wird vlt ers später klarer..
    Ich war mir auch nicht sicher, was ich von einem Thriller erwarten soll. Diese meinige erste Leserunde hat mir gezeigt, dass ich noch gar nicht so viele Genres durchgegangen bin. Das ist jetzt also (glaube ich) mein erster Thriller und ich find ihn genial. "Mehr von dem Stoff!!!" :popcorn:

    Zitat

    Ich kenne einen Fall der Progerie aus dem persönlichen Bekanntenkreis!



    Das ist ja spannend!! Ich habe mich nämlich gefragt, ob diese Krankheit vielleicht nur fiktiv ist, da ich noch nie von ihr gehört hatte (kam aber noch werder zum googlen noch dazu zoe zu fragen)..

    LG, Das Fräulein


  • Das ist ja spannend!! Ich habe mich nämlich gefragt, ob diese Krankheit vielleicht nur fiktiv ist, da ich noch nie von ihr gehört hatte (kam aber noch werder zum googlen noch dazu zoe zu fragen)..


    Nein, diese Krankheit gibt es. Ich habe einen Stern-TV-Bericht gesehen, den habe ich nun immer vor Augen http://www.google.de/images?hl…fMsgbK_c3sDA&ved=0CDgQsAQ

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  • Ich kenne einen Fall der Progerie aus dem persönlichen Bekanntenkreis!
    Ich war damals Kind, das betroffene Kind wesentlich jünger als ich, aber unglaublich alt.
    Sie ist einige Jahre später verstorben, war unendlich beliebt gewesen, hatte ungezählte Freunde, weil sie immer gut gelaunt, trotz Schmerzen nie vrzagt oder depressiv, das Schicksal dieses Mädchens hat mich lange Zeit sehr beschäftigt!


    Das ist sehr interessant und berührend, was du erzählst. Ich habe per Google nach der Krankheit recherchiert und die Fotos und Berichte dazu haben mich sehr betroffen gemacht. Fliss ist demzufolge auch eine sehr lebensnahe Figur, sie ist in dem Buch toll beschrieben.



    also ich bin schon der Meinung, dass es sich hier um eine "Psycho"-Geschichte handelt.. Aber ich denke das wird vlt ers später klarer..
    Ich war mir auch nicht sicher, was ich von einem Thriller erwarten soll. Diese meinige erste Leserunde hat mir gezeigt, dass ich noch gar nicht so viele Genres durchgegangen bin. Das ist jetzt also (glaube ich) mein erster Thriller und ich find ihn genial. "Mehr von dem Stoff!!!" :popcorn:


    Ich lese zwar hin und wieder mal einen Thriller, aber mein Stammgenre ist es nicht. "Das alte Kind" hat mir aber definitiv auch Lust auf weitere Bücher dieses Genres gemacht.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen