03: Kapitel 12 bis einschl. 17 (Seite 111 - 167)

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  • Ich habe gleich in der Sonne weiter gelesen und bin inzwischen hier gelandet.


    Wusste ich´s doch 8):
    Flauberts Käfig hat es in sich… oder besser unter sich! Hier hätte ich an Anitas Stelle auch das Moos versteckt.
    Anita war also auf der Flucht vor ihrem ehemaligen Chef Fabricius.
    Auch meine zweite Vermutung, dass nicht unbedingt Armin - oder nicht nur Armin – oben herumgetobt hat, erwies sich als richtig.
    … und tatsächlich: Karenke ist nicht nur eine Nebenhandlung, sondern zweites Opfer des Mörders…. Auf meine Spürnase trinke ich heute Abend ein Glas Sekt oder Reitwein mehr… :D


    Ich kaufe Fabricius ab, dass er nicht der Täter war.


    Ich fasse einmal zusammen:
    Beide Opfer hatten Angst, Karenke schafft sich einen Schäferhund zum Schutz an
    Anita Bialas versteckt sich in einer Zweitwohnung, sichert sich mit Türschlössern.
    Ich bleibe bei meiner Annahme, dass der Täter nicht der war, von dem sie Gefahr vermuteten, ihnen – und auch dem Hund – bekannt war, sodass sie völlig überrumpelt von dem Anschlag waren.


    Eine Verbindung zwischen Karenke und Anita sehe ich nicht. Die einzige ist der wertvolle Schmuck Anitas..
    Ich vermute, dass er aus Karenkes Goldschmiedwerkstatt stammt. Vielleicht ist sie auf ähnliche Art an diesen Schmuck gekommen wie Irina und hatte eine Affäre mit Karenke.
    Vielleicht war es Karenkes Art, Frauen, die ihm gefielen, anzubaggern…


    Irina ist mir ein wenig suspekt. Sie schildert ihre Beziehung zu Karenke als große Liebe, bis drei Monate vor ihren Auszug (hatte er da eine Beziehung zu Anita begonnen?), der Nachbar, Architekt Firlei, mit dem sie eine Liebesaffäre hatte, malt ein ganz anderes Bild von dieser Beziehung. Scheinbar beerbt Irina den toten Karenke nicht, aber warum lügt sie?


    Ich fand es ganz schön cool, wie Gerlach mit Kettenbach an der Bushaltestelle nach der Prügelei vernimmt. Ich wäre keine zwei Minuten mit diesem Wüterich allein geblieben.
    Er war zwar außer Gefecht, dennoch…
    Ich halte ihn auch, wie anscheinend Gerlach, für unschuldig.


    Schön finde ich es, zwischendurch auch vom Privatmann Alexander Gerlach zu lesen.
    Die Zickereien seiner Töchter verfolge ich amüsiert. Hier beweist er durchaus ein Händchen.
    Auch wie es mit Theresa weitergehen mag, bleibt spannend.


    Aber spannender ist: nun haben wir eine heiße Spur: Täter-DNA!


    Heute wird es definitiv nichts mehr mit :lesen:


    Also, bis morgen :winken:
    lesegrete

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  • Da bin ich schon wieder ;D. Ich musste mich doch noch einmal vom Grillabend wegschleichen.
    Zwischen Grillsteak und (nein, weder Sekt noch Rotwein, das kommt später 8)) Früchtetee fiel mir eine mögliche Gemeinsamkeit zwischen beiden Opfern ein:
    Beide hatten öfter wechselnde Beziehungen bzw. Ehen. Karenke könnte zwischen den Ehen auch noch andere Beziehungen gepflegt haben....
    Dies könnte ein Motiv für einen religiös-fanatischen Täter sein. Damit kämen wir zu den Karten, die Gerlach erhalten hat….Ich bin überhaupt der Ansicht, er sollte sich um diese Karten kummern....


    Und wer ist der Täter? Die Lehrerin? ???
    Aber nun endgültig: :winken:
    lesegrete

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  • Ich habe die selbe Vermutung wie lesegrete, dass keiner der bisher offensichtlich Verdächtigen der Täter ist. Und auch dass der wertvolle Schmuck, der sich schließlich in Anitas Handtasche wiederfand, von Karenke hersgestellt sein könnte, scheint mir naheliegend.


    Allerdings war Irina keine Affäre (wie vielleicht Anita B.) von John Karenke, sondern die beiden waren mehrere Jahre ein Paar.


    Beim ersten Zusammentreffen von Irina und Alexander Gerlach war ich übrigens sehr verwundert. Gerlach sucht die ihm unbekannte Frau eines 72-jährigen Mannes auf und wundert sich kein bisschen, als eine 39-jährige vor ihm steht? Das scheint mir ziemlich unwahrscheinlich, denn ein Altersunterschied von über 30 Jahren ist doch ziemlich happig. Auch als Irina erzählt, dass John Karenkes Eltern tot sind auch es auch keine Onkel und Tanten mehr gibt, konnte ich mir ein sarkastisches "Ach?" nicht verkneifen. Immerhin wären die Herrschaften heute vermutlich weit über 90 Jahre alt.
    Den studierenden Sohn lasse ich so gerade noch durchgehen, Karenke ist ein sehr später Vater, der wahscheinlich auch vor Irina ein Faible für deutlich jüngere Frauen hatte.



    (...)Karenke schafft sich einen Schäferhund zum Schutz an
    Anita Bialas versteckt sich in einer Zweitwohnung, sichert sich mit Türschlössern.
    Ich bleibe bei meiner Annahme, dass der Täter nicht der war, von dem sie Gefahr vermuteten, ihnen – und auch dem Hund – bekannt war, sodass sie völlig überrumpelt von dem Anschlag waren.


    War der Täter dem Hund wirklich gut bekannt? Immerhin haben die Auswertungen der DNA-Spuren ergeben, dass der Hund den Täter gebissen haben muss.




    (...) fiel mir eine mögliche Gemeinsamkeit zwischen beiden Opfern ein:
    Beide hatten öfter wechselnde Beziehungen bzw. Ehen. Karenke könnte zwischen den Ehen auch noch andere Beziehungen gepflegt haben....
    Dies könnte ein Motiv für einen religiös-fanatischen Täter sein. Damit kämen wir zu den Karten, die Gerlach erhalten hat….Ich bin überhaupt der Ansicht, er sollte sich um diese Karten kummern....


    Und wer ist der Täter? Die Lehrerin? ???


    Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Obwohl wir keine Ahnung haben, ob Ute Hasenkamp wirklich Lehrerin ist. Kriminalrat Gerlach hat es nur vermutet.
    Auf jeden Fall stutze ich jetzt noch einmal über die Frau in Rosa, die die Zeit findet, sich in aller Herrgottsfrühe die Haare sehr ordentlich zu frisieren, die Polizei aber im Morgenmantel und Plüschpantoffeln empfängt. Das passt nicht zusammen.


  • Allerdings war Irina keine Affäre (wie vielleicht Anita B.) von John Karenke, sondern die beiden waren mehrere Jahre ein Paar.


    DAS schließt nicht aus, dass er nebenher Affären gehabt haben könnte. Vielleicht immer mit der gleichen Schmuck-Anmach-Nummer.... ;)




    ]


    War der Täter dem Hund wirklich gut bekannt? Immerhin haben die Auswertungen der DNA-Spuren ergeben, dass der Hund den Täter gebissen haben muss.


    Im Verteidigungsfall könnte der Hund trotzdem versuchen, sein Herrchen zu schützen und zubeißen

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  • Einige Überraschungen hat dieser Abschnitt gebracht... der erpresste Finanzfuzzi hätte natürlich ein starkes Motiv, ähnlich wie der aufbrausende Koch - aber was haben die mit dem alten Juwelier zu schaffen? Also ist der Täter wohl doch jemand ganz anderes... wobei ich tippe, dass das DNA-Profil nicht bei der Polizei gespeichert sein dürfte.
    Interessant ist, dass sich Anita und der Juwelier bedroht fühlten, Hund bzw. Schlösser angeschafft haben, dann aber doch anscheindend dem Mörder (in?) die Tür geöffnet haben - das passt nicht zusammen... Vielleicht sollte die Polizei sich mal bei den Expartnern umschauen, nicht den "aktuellen", sondern den ersten, von denen sie sich getrennt haben.


    Die Idee mit der Lehrerin scheint weit hergeholt, aber sie ist ja tatsächlich erst kurz vorher in das Haus gezogen und wollte ein neues Leben anfangen - zu ihr würden die Karten passen. Aber warum sollte sie morden und sich dann belasten?


  • Ich habe gleich in der Sonne weiter gelesen und bin inzwischen hier gelandet.


    Wusste ich´s doch 8):
    Flauberts Käfig hat es in sich… oder besser unter sich! Hier hätte ich an Anitas Stelle auch das Moos versteckt.


    Glückwunsch zu deinem kriminalistischen Gespür! Wäre ich nie drauf gekommen!

  • Glückwunsch zu deinem kriminalistischen Gespür! Wäre ich nie drauf gekommen!


    Dem schließe ich mich an. Allerdings hätte eher irgendwelche belastenden Papiere erwartet als einen Haufen Geld. Aber so ist es natürlich keine eindeutige Spur und man muss erst einmal herausfinden, woher es stammt.


    Inzwischen tauchen immer weitere mögliche Verdächtige auf und ich habe mich noch nicht entschieden, auf wen ich nun tippe.



    Obwohl wir keine Ahnung haben, ob Ute Hasenkamp wirklich Lehrerin ist. Kriminalrat Gerlach hat es nur vermutet.


    Nein, auf Seite 15 stellt sie sich selbst so vor. Obwohl das natürlich gelogen sein kann, aber dafür sehe ich keinen Grund. Für mich ist Frau Hasenkamp sehr unverdächtig - was sie natürlich sehr verdächtig macht ... ;)



    Interessant ist, dass sich Anita und der Juwelier bedroht fühlten, Hund bzw. Schlösser angeschafft haben, dann aber doch anscheindend dem Mörder (in?) die Tür geöffnet haben - das passt nicht zusammen... Vielleicht sollte die Polizei sich mal bei den Expartnern umschauen, nicht den "aktuellen", sondern den ersten, von denen sie sich getrennt haben.


    Es müsste demnach eine Person sein, die beide kannten - und auf so jemand habe ich bisher noch keinen Hinweis gefunden, beide Tote bewegten sich in völlig unterschiedlichen Bereichen. Der einzige Hinweis ist der Schmuck in Anita Bovarys Handtasche, das zeigt, dass sich die Wege der beiden einmal kreuzten. Aber einen gemeinsamen Feind konnte ich noch nicht ausmachen. Naja, ist ja auch erst die Hälfte des Buches ...


    Bis morgen! Grüße von Annabas :winken:

  • Nein, auf Seite 15 stellt sie sich selbst so vor. Obwohl das natürlich gelogen sein kann, aber dafür sehe ich keinen Grund. Für mich ist Frau Hasenkamp sehr unverdächtig - was sie natürlich sehr verdächtig macht ... ;)


    Stimmt, das hatte ich total überlesen! Also warten wir ab, ob Ute Hasenkamp noch einmal auftaucht und ob sie wirklich nur einen normale Ex-Lehrerin ist. :)

  • Hallo liebe Mitleser und lieber Wolfgang,


    mir persönlich, liegen diese ganzen Liebschaften und Affären etwas im Magen, wo soll, dass noch alles hinführen? ;D
    Etwas unübersichtliche das ganze z.Z. für mich ;D


    Immer mehr und mehr kommt ans Tageslicht....


    LG..starone... :winken: :lesen:

  • Das nächste Kapitel ist beendet und ich finde, wie ihr auch, kein Motiv für beide Taten. Soll es tatsächlich ein religiöser Fanatiker sein? Dann hätte er bestimmt noch so einiges zu tun ::)
    Immerhin war der Kerl vom Bestattungsinstitut sehr aufmerksam und hat die Stichwunde der Polizei gemeldet. Ich kann mir vorstellen, dass einige so wie sein Vorgesetzter verfahren wären und nichts gesagt hätten ::)



    Im Verteidigungsfall könnte der Hund trotzdem versuchen, sein Herrchen zu schützen und zubeißen


    Das wird so ein Hund bestimmt machen. Doof nur, dass der Hund erschossen wurde. Zumindest würde er den Täter kennen


    Jetzt möchte ich aber wissen wie es weiter geht. Nicht nur mit dem Fall, auch mit Gerlachs Geliebten Theresa. Tut wohl ganz schön weh, gar kein Lebenszeichen mehr zu erhalten.


  • Jetzt möchte ich aber wissen wie es weiter geht. Nicht nur mit dem Fall, auch mit Gerlachs Geliebten Theresa. Tut wohl ganz schön weh, gar kein Lebenszeichen mehr zu erhalten.


    Tja, so eine Liebesbeziehung mit Ehemann im Hintergrund hat sicher viele Nachteile.... :(

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  • Tja, so eine Liebesbeziehung mit Ehemann im Hintergrund hat sicher viele Nachteile.... :(


    Und noch komplizierter wird es, wenn der gehörnte Ehemann gleichzeitig der Chef ist. Ob diese Beziehung gutes Karma haben kann (auch in Bezug auf die weiteren Gerlach-Krimis)?

  • Und noch komplizierter wird es, wenn der gehörnte Ehemann gleichzeitig der Chef ist. Ob diese Beziehung gutes Karma haben kann (auch in Bezug auf die weiteren Gerlach-Krimis)?


    Hallo alle zusammen,


    ich denke mir, dass kann auf die Dauer nicht wirklich gut gehen :(. Wenn man sich nur verstecken muß, mit und wegen seiner Gefühle sowie Gerlach :( und ob das nicht mal auch Auswirkungen auf die Liebe der beiden hier hat? :(


    Bei so einer Konstilation, bin ich extrem negativ eingestellt :(


    LG..starone... :winken: :lesen:

  • Hey,
    eigentlich war es keine allzu große Überraschung, dass Karenke nicht nur zur Nebenhandlung gehört. Jedoch fand ich die Art und Weise wie herausgefunden wurde, dass es sich doch um einen Mord und nicht um einen Unfall oder Ähnliches handelt sehr einfallsreich.


    Noch kann ich mir überhaupt keinen Reim darauf machen wie die Morde an Anita und an Karenke zusammenhängen sollen. Als einzige Möglichkeit fällt im Moment Anitas Schmuck ins Auge. Aber irgendwie habe ich so ein Gefühl, dass die Auflösung in eine ganz andere Richtung geht von der man an dieser Stelle aber noch gar nichts ahnen kann. Ich bin auf jeden Fall weiterhin gespannt und sehr neugierig.


    Fabricius, Anitas alten Chef, schließe ich als Mörder übrigens auch aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu einem Mord fähig wäre. Außerdem wollte er von Anita sein Geld zurück haben und eine tote Anita kann ihm schlecht verraten, wo sie das Geld aufbewahrt. Zum anderen sehe ich keine Verbindung zu Karenke.


    Irina Durian ist mir noch suspekt und unsympathisch, wahrscheinlich scheint sie mir daher auch suspekt. Sie wirkt recht abgebrüht. Ein allzu großer Schock scheint der Mord an ihrem Ex-Partner für sie nicht zu sein. Selbst wenn man mit der Beziehung abgeschlossen hat, wird man doch bei so einer Nachricht geschockt sein. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie jeden Moment Gerlach anbaggert. Sie hat ihn ja schon nach seiner Position bei der Polizei gefragt. Außerdem frage ich mich, wie sie sich das Hotel leisten kann. Geht sie arbeiten? Sie wird ja wohl nicht Geld von Karenke annehmen, wenn sie doch mit der Beziehung völlig abgeschlossen hat. Außerdem passt zu seiner Beschreibung nicht, dass er ihr gerne ein Hotelzimmer bezahlen würde.


    Die Lehrerin aus Anitas Haus hatte ich mittlerweile übrigens schon wieder vergessen und bin nur durch eure Beiträge noch mal auf sie aufmerksam geworden. Aber auch da sehe ich absolut gar kein Motiv und schließe sie daher auch aus.


    Lustig fand ich, dass nebenbei die Schweinegrippe erwähnt wurde. Die habe ich nämlich auch schon völlig vergessen!


    Viele Grüße
    foenig


  • Schweinegrippe? Das habe ich irgendwie wohl überlesen


    Sie wird auch wirklich nur in einem Nebensatz erwähnt und hat keine Funktion für die Geschichte. Gerlach wünscht einer Berliner Ziege die Schweinegrippe an den Hals (S. 139). ;D
    Da habe ich mich nämlich auch gefragt, ob man in ein paar Jahren überhaupt noch weiß, was wohl die Schweinegrippe ist...

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen