03 - Seite 153 bis 195

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Nun taucht endlich der Taterkönig auf, wenn auch schlafend. Er wird bestimmt noch eine wichtige Rolle spielen. Die Szenen im Wald haben mir gut gefallen. Man kann förmlich das Gras riechen und den Fluß rauschen hören.
    Während der Lektüre fiel mir auf, dass Mina doch sehr naiv ist. Kein Wunder - so behütet, wie sie aufgewachsen ist. Aber dass Mädchen keinen Mut brauchen...? Da wird sie wohl noch dazulernen im Lauf der Geschichte.
    Insgesamt bin ich leider auch nach den knapp 200 Seiten immer noch nicht ganz in die Geschichte eingetaucht...

  • @ Methexchen, ich glaube, es könnte Dir vielleicht helfen, Dich ein bisschen mehr auf die Zeit einzulassen, in der alles spielt, dann ist Mina für Dich verständlicher - und Du kommst auch besser in die Geschichte rein. Es ist zwar nicht soooo lange her, aber es war eine wirklich völlig andere Zeit und Gesellschaft als heute. Natürlich kommt uns Mina heute naiv vor - wir hatten ja auch sowas wie eine Emanzipationsbewegung. Unsere Mütter haben uns - hoffentlich - erzählt, dass Mädchen genau dasselbe erreichen können wie Jungs. Aber damals sollte eine junge Dame vor allem hübsch und gehorsam sein und einen Haushalt führen können. Das wurde von den meisten Frauen auch nicht als irgendwie entwürdigend empfunden, es war eben so. Männer waren stärker und klüger und mutiger, und die Frauen waren ihnen, auch rechtlich, untergeordnet wie Kinder. Was brauchten sie da "Mut"?! Im Gegenteil, dann hätten sie ja womöglich aufbegehrt ...;-)

  • Nach der Begegnung mit ihrer Tante will Mina nicht zurück nach Hause, sondern am liebsten wieder zu den Tatern. Aber der Weg ist ohne Tausendschön nicht so leicht zu finden.
    Und dann wird sie ja auch noch verfolgt - dieser Hund war ganz schön gruselig :o
    Ganz begriffen habe ich es (genau wie Mina) noch nicht, aber die Tater scheinen in einer Art Parallelwelt zu leben, oder? Zum Glück schafft Mina den Sprung dorthin dann doch, bevor der Hund sie erwischt.
    Lilja beginnt, einige von Minas Fragen zu beantworten, aber es bleiben noch viele offen.
    Mina ist inzwischen überzeugt, dass sie ihre Brüder finden muss und dass der Doktor Unheimliches im Schilde führt, sie verdächtigt ihn ja auch, etwas mit dem Verschwinden des Kindes ihrer Tante zu tun gehabt zu haben...


    Dieser Abschnitt war eher kurz, aber es passierte viel und ich freu mich schon aufs Weiterlesen.


    Sehr süß finde ich Minas Versuche, auch im Taterlager ihre gewohnten Manieren beizubehalten, z.B. nicht barfuß zu laufen ;)


  • Nach der Begegnung mit ihrer Tante will Mina nicht zurück nach Hause, sondern am liebsten wieder zu den Tatern. Aber der Weg ist ohne Tausendschön nicht so leicht zu finden.
    Und dann wird sie ja auch noch verfolgt - dieser Hund war ganz schön gruselig :o
    Ganz begriffen habe ich es (genau wie Mina) noch nicht, aber die Tater scheinen in einer Art Parallelwelt zu leben, oder? Zum Glück schafft Mina den Sprung dorthin dann doch, bevor der Hund sie erwischt.


    Hier fand ich es doch interessant, dass Mina einen Weg wählte, der normalerweise keiner einschlagen würde: dem Jäger in die Arme laufen.
    In eine Art Parallelwelt glaube ich nicht, eher ist es eine reale Welt, die aber durch den Taterkönig besonders "geschützt" wird. Hier denke ich immer an den Blumenkreis, der den Taterkönig irgendwie umgibt. Hier denke ich eher, das der gräßliche Hund nicht ganz real ist, denn wie sollte Dieser Mina immer wieder finden und auflauern.



    Lilja beginnt, einige von Minas Fragen zu beantworten, aber es bleiben noch viele offen.
    Mina ist inzwischen überzeugt, dass sie ihre Brüder finden muss und dass der Doktor Unheimliches im Schilde führt, sie verdächtigt ihn ja auch, etwas mit dem Verschwinden des Kindes ihrer Tante zu tun gehabt zu haben...


    Dieser Abschnitt war eher kurz, aber es passierte viel und ich freu mich schon aufs Weiterlesen.


    Sehr süß finde ich Minas Versuche, auch im Taterlager ihre gewohnten Manieren beizubehalten, z.B. nicht barfuß zu laufen ;)


    Also, dieser Doc ist mir auch nicht so ganz koscher. Warum wollte er Mina in eine "Institution" zwecks Untersuchund stecken? Das sie ihre brüder finden möchte und will ist verständlich, sie weiss ja so gut wie gar nichts über Sie. Ich glaube auch, das früher mehr Personen "eingeliefert" wurden, weil Diese nicht so ganz in die Gesellschaft passten.
    Das Mina ihre gewohnten Manieren im taterlager versucht beizubehalten, ist doch normal. Sie kennt doch nichts anderes. Alles andere, was ihr beigebracht wurde, ist in ihren Augen nicht normal. Hier glaube ich, dass Sie noch so manche Erfahrung machen wird, zumindest so lange sie bei den Tatern lebt. Vor allem lernt sie so die "andere Seite" des Lebens kennen und ich frage mich, wie lange die Tater Mina noch so weiter an ihrem Leben teilhaben lassen. Irgendwann wird Mina bestimmt mitarbeiten müssen, auch als "Grande Madame".

    Nur zwei Dinge sind unendlich,das Weltall und die menschliche Dummheit.<br />Beim Weltall bin ich mir aber nicht ganz sicher<br />(Albert Einstein)

  • Dieser Abschnitt war eher klein, daher von mir heute nur ein kurzes Statement, damit ich gleich weiterlesen kann :-)


    Mina verlässt das Haus ihrer Tante, aber Tausendschön ist nicht mehr aufzufinden, um ihr den Weg zurück zu zeigen... Alleine macht sie sich auf den Weg und wird von dem wirklich gruseligen Hund überrascht - mir hat er auch ein bisschen Angst gemacht. Auf jeden Fall schien er mir nicht nach seinem normalen tierischen Instinkt gehandelt zu haben - vielleicht weiß er auch etwas? Unterstützt er sogar den Doktor, um Mina aufzuspüren?


    zu Spatzi79: Dass die Tater in einer Parallelwelt leben, könnte ich mir durchaus vorstellen. Falls nicht, so besitzen sie doch zumindest die Gabe, sich sehr gut zu tarnen und zu verstecken. Welche Kraft Mina aufbringt, um die Tater zu erreichen, war schon erstaunlich und hat mich in eine ähnliche Richtung wie du denken lassen. Na mal schaun :-)
    Auf jeden Fall ist sie jetzt erstmal wieder in Sicherheit...


    Jetzt nochmal allgemein zu den ersten 200 Seiten:
    Langsam wünsche ich mir ein bisschen mehr Klarheit in der Geschichte. Klar, nach 200 von 500 Seiten verlange ich noch keine Auflösung, aber mich würden einige generell Sachen interessieren: In was für einer Welt befinden wir uns, wo sprechende Katzen, Tater und verrückte Blumenmütter neben den "normalen" Menschen leben? Warum ist der Doktor so hinter der kleinen Mina hinterher? Hat sie vielleicht eine besondere Gabe oder besitzt etwas (evtl. das Kästchen), was er sich zu eigen machen will? Warum ist Mina so überzeugt davon, dass die Zwillinge ihre Brüder sind und sie sie retten muss? Welches Spiel spielt der Taterkönig? (Habe so das Gefühl, dass er noch einen wichtigen Part einnehmen wird, wenn er erst erwacht...)
    Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht auf alle diese Fragen sofort Antworten bekommen, aber ein Stups in die richtige Richtung wäre schön! (damit man das große Ganze etwas besser greifen kann) Hoffe, das kommt jetzt bald, denn langsam wird es schwierig für mich bei den ganzen Unklarheiten noch am Ball zu bleiben. Geht es euch auch so?


    Viel spaß heute in der Sonne, beim Lesen und sonstwo! Eure Bücherdiebin

  • Von mir auch nur ein paar kurze Bemerkungen, bevor ich wieder an die Lektüre gehe:


    "Parallelwelt" ist etwas übertrieben. Schon am Anfang (1./2. Kapitel) wird doch von einem Feenkreis gesprochen, der besonders geschützt ist. Und ich nehme mal an, dass Menschen/Tiere mit bösen Absichten ihn nicht nur nicht betreten, sondern auch nicht sehen können. Interessant finde ich ja, dass Tausendschön Mina einfach kommentarlos zurücklässt. Für einen Moment habe ich mir sogar Sorgen um ihn gemacht, vor allem, als Mina die Bemerkung, sie solle ihn nur ja wieder heil zurückbringen, wieder einfiel.
    Offensichtlich ist Mina mehr als nur ein gewöhnliches Gadsche-Mädchen. Oder liegt das vielleicht nur an der Spieluhr? In jedem Fall würde es erklären, warum der Doktor hinter ihr her ist. Das Bild mit den Spiegeln für die Brillengläser des Doktors finde ich gut (musste da noch jemand an Alice denken?), allerdings wäre ich da wohl nicht selbst draufgekommen. Ich bezweifle allerdings, dass der Hund abgewartet hat, weil er dachte, der Doktor stehe vor ihm. Nur wegen einer Spiegelung? Glaube ich nicht, dazu ist er zu klug. Vielleicht liegt es eher an der Spieluhr...


    So, und jetzt will ich wissen, wie es weitergeht. Ihr entschuldigt mich also... ;)

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Hallo (oder lieber Moin? ;D ) ihr Lieben!


    Hach ja, also ich kann in diese Geschichte regelrecht abtauchen und möchte nochmal den wunderbar märchenhaften Schreibstil hervorheben, der mir wahnsinnig gut gefällt. Besonders schön fand ich gleich auf Seite 153 den Absatz über die Mittagsträume. Da habe ich richtig die Hitze gespürt, die Ruhe und Trägheit, die sich über alles legt.



    Interessant finde ich ja, dass Tausendschön Mina einfach kommentarlos zurücklässt. Für einen Moment habe ich mir sogar Sorgen um ihn gemacht, vor allem, als Mina die Bemerkung, sie solle ihn nur ja wieder heil zurückbringen, wieder einfiel.


    Da ging es mir genauso. Und dann war es ja eigentlich klar, dass irgendetwas Schlimmes passieren musste. Die Szene mit dem Hund war wirklich gruselig. Als er inne gehalten hat, als Mina die Spieluhr hochgehalten hat, dachte ich zuerst, es hat etwas mit der Spieluhr an sich zu tun, aber die Erklärung mit den Brillengläsern leuchtet mir sogar ein. Ich glaube, ich oute mich als Katzenmensch, wenn ich jetzt sage, dass ich der Meinung bin, dass der Hund vielleicht nicht so schlau ist, das Spiegeln der Spieluhr von dem der Brille zu unterscheiden. Das ist wahrscheinlich ein "Merkmal" seines Herren, das er sich eingeprägt hat und auf das er reagiert...


    Diesen magischen Wald fand ich faszinierend. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Parallelwelt ist, zu der die Tater sich Zugang verschaffen können. Sie wissen ja auch über den Feenkreis bescheid und schützen sich damit und dann können sie vielleicht auch die Feenwelt (oder wessen Welt auch immer es ist) betreten. Es gibt ja Geschichten, in denen die Menschen in die Welt der Feen gelockt werden und Feste feiern und nachdem sie nach wenigen Tagen dort nach hause zurück kehren, sind in ihrer Welt hunderte Jahre vergangen. Vielleicht haben die Tater ja die Fähigkeit in eine solche Welt hinüber zu wechseln, wenn sie sich in Gefahr befinden. Es war ja anscheinend auch gefährlich, zu lange dort zu bleiben, vielleicht hat das etwas damit zu tun, dass sie sozusagen Eindringlinge in dieser Welt sind...


    Zinni war in diesem Abschnitt wieder ganz besonders süß. Wie begeistert er losrennt, um das Blumenbuch zu holen. Das kann ich mir richtig bildhaft vorstellen. :D


    Uuuuund: Jetzt gibt es doch nach den Nesselhemden endlich wieder einen Hinweis auf das Schwanenmärchen (hatte ich erwähnt, wie sehr ich dieses Märchen liebe? Juliet Marillier hat es ja in ihrem Buch "Tochter der Wälder" auch verarbeitet. Völlig anders zwar, aber es ist eins meiner Lieblingsbücher). Mina verliert nämlich ihre Stimme. Ich hätte es mir eigentlich denken können (ich kenne ja das Märchen), aber wieso hatte Lilja das schon vermutet?


    Und weiter geht's... Das Buch entwickelt sich immer mehr zu einem Lieblingsbuch-Kandidaten! :herz:


    EDIT: Als ich gerade Seychellas Beitrag zum ersten Abschnitt gelesen habe, ist mir noch etwas aufgefallen (was ich da aber nicht schreiben konnte, weil es vorweg gegriffen wäre): Mein Verdacht, dass die Großmutter im Prolog Mina ist, erhärtet sich. Es hieß ja, dass sie die meisten Orte im Haus mit ihren Gedanken erreichen könnte und dass sie "sogar den Mund dabei öffnete", als sie ihre Tochter rief. Vielleicht hat die diese Art, zu kommunizieren gelernt, als sie stumm war!?


  • Diesen magischen Wald fand ich faszinierend. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Parallelwelt ist, zu der die Tater sich Zugang verschaffen können. Sie wissen ja auch über den Feenkreis bescheid und schützen sich damit und dann können sie vielleicht auch die Feenwelt (oder wessen Welt auch immer es ist) betreten. Es gibt ja Geschichten, in denen die Menschen in die Welt der Feen gelockt werden und Feste feiern und nachdem sie nach wenigen Tagen dort nach hause zurück kehren, sind in ihrer Welt hunderte Jahre vergangen. Vielleicht haben die Tater ja die Fähigkeit in eine solche Welt hinüber zu wechseln, wenn sie sich in Gefahr befinden. Es war ja anscheinend auch gefährlich, zu lange dort zu bleiben, vielleicht hat das etwas damit zu tun, dass sie sozusagen Eindringlinge in dieser Welt sind...


    Hm, stimmt. Guter Gedanke. Da macht dann natürlich Feenwelt durchaus Sinn.


    [quote author=Sookie]
    Uuuuund: Jetzt gibt es doch nach den Nesselhemden endlich wieder einen Hinweis auf das Schwanenmärchen (hatte ich erwähnt, wie sehr ich dieses Märchen liebe? Juliet Marillier hat es ja in ihrem Buch "Tochter der Wälder" auch verarbeitet. Völlig anders zwar, aber es ist eins meiner Lieblingsbücher). Mina verliert nämlich ihre Stimme. Ich hätte es mir eigentlich denken können (ich kenne ja das Märchen), aber wieso hatte Lilja das schon vermutet?
    [/quote]
    Das Buch liegt noch auf meinem Sub. Das ist dasselbe Märchen? Gut zu wissen. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir überhaupt nicht geläufig ist. Deswegen lasse ich mich mal überraschen.

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • @ Llyren, nee nee, das ist nicht dasselbe Märchen. Marillier bezieht sich auf Bechstein, so viel ich weiß; bei mir haben mehr die Grimms Pate gestanden. Ich habe auch dazu bissl was im Blog geschrieben. Sind schon recht unterschiedliche Märchen. Aber das ist letztlich gar nicht so furchtbar wichtig. ;)

  • Lilach
    ich sehe schon, den Blog muss ich mir doch mal anschauen ;)
    Für die Geschichte spielt es auch keine Rolle, aber Märchen finde ich prinzipiell toll. Da werde ich wahrscheinlich so oder so mal nachlesen...

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.


  • Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht auf alle diese Fragen sofort Antworten bekommen, aber ein Stups in die richtige Richtung wäre schön! (damit man das große Ganze etwas besser greifen kann) Hoffe, das kommt jetzt bald, denn langsam wird es schwierig für mich bei den ganzen Unklarheiten noch am Ball zu bleiben. Geht es euch auch so?


    Ich kann dich verstehen, mir geht es ganz ähnlich. Bei mir kommt erschwerend hinzu, das ich nicht unbedingt der Typ für "blumige" Schreibweise, oder Erzählstil bin....Das finde ich zwar schön, ziehe aber persönlich anderes vor. Und Lilach beschreibt die Dinge so schön....Ich merke leider, das ich immer öfter abdrifte beim Lesen und ich das Gelesene nicht wahrnehme :(
    Deswegen bekomme ich natürlich auch Schwierigkeiten zu verstehen, bzw. zu kombinieren....Diese Geschichte hat ganz viele kleine leise Zwischentöne - aber ich tue mich sehr schwer damit, weil sie sooo langsam voran schreitet. Aber ich gebe mir Mühe :)


    Ich mag Mina unheimlich gerne ! Als sie völlig verstört von ihrer verrückten Tante wieder zu der Taterfamilie zurück kommt, ist sie völlig durch den Wind und die Stelle, wo sie fragt, ob jemand mit ihr reden würde....Hach, da hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen und ganz doll gedrückt !! Sie muss ja wirklich furchtbar durcheinander sein, eigentlich - auch wenn es nicht den Anschein hat !
    Und Zinni ist wirklich auch wieder oberputzig und sooo schön altklug, aber auf eine liebenswürdige Art. Ich frag mich nur, wer diese Tater eigentlich sind und was genau sie wissen ?! Sie scheinen ja den Durchblick zu haben und gucken immer so wissend und weise...Und was hat es mit Karol auf sich - da steig ich gar nicht durch... :-\


    Irgendwann trifft Mina auf diesem Rapsfeld auf diesen Hund. Das Rapsfeld fand ich übrigens klasse. Ich liebe es, wenn die Rapsfelder bei uns in Schleswig - Holstein blühen, das ist eine der schönsten Zeiten hier :herz: Leider hatte man in diesem Jahr gar nichts davon, weil der Raps, wahrscheinlich durch die Trockenheit, gar nicht richtig blühte und gleich kaputt ging....
    Zurück zu dem Hund - habe ich es richtig verstanden, das der Hund mit dem Doktor in Verbindung gebracht wird ? Sucht er nach Mina ? Wenn es so ist, dann frage ich mich natürlich, warum der Doktor so behaarlich nach ihr sucht und nicht einfach sagt, verschwunden ist verschwunden....?


    Mal sehen wie es weiter geht... :lesen:

  • @ simmilu, lass Deine Gedanken ruhig bisschen wandern beim Lesen, das ist durchaus so gedacht ;-) Und wenn Du das Gefühl hast, etwas verloren zu gehen - keine Sorge, die Geschichte sammelt Dich wieder ein. Und alles wird sich am Ende auch aufklären.


  • Und Lilach beschreibt die Dinge so schön....Ich merke leider, das ich immer öfter abdrifte beim Lesen und ich das Gelesene nicht wahrnehme :(
    Deswegen bekomme ich natürlich auch Schwierigkeiten zu verstehen, bzw. zu kombinieren....Diese Geschichte hat ganz viele kleine leise Zwischentöne - aber ich tue mich sehr schwer damit, weil sie sooo langsam voran schreitet. Aber ich gebe mir Mühe :)


    Ja, das mit dem Abdriften ist bei mir auch an einigen Stellen vorgekommen... So fand ich die erste Begenung mit den Tatern so zauberhaft, dass ich mich ganz in den Beschreibungen der Umgebung verloren habe. Deswegen habe ich leider immer noch (bin jetzt auf Seite 326) das Gefühl, Rosa, Pipa und die anderen nicht richtig "greifen" zu können.
    Insgesamt tue ich mich aber nicht ganz so schwer mit der Sprache, je weiter man im Buch kommt, desto besser taucht man in diese fremde Welt ein und desto besser liest es sich auch, finde ich. Habe z.B. heute morgen den ganzen Abschnitt 5 gelesen und hatte das Problem gar nicht. Hoffentlich bleibt es so :-)


    Mich verwirren halt Geschichten, in denen zuviele Geheimnisse angeschnitten werden, aber (vorerst) ungelöst bleiben. Habe dann immer das Gefühl, etwas nicht mitzubekommen (obwohl das meist gar nicht stimmt), wenn ich soviele "Fäden" in der Hand behalten muss. Aber vielleicht bin ich da auch ein besonderer Fall, mir ist das teilweise nämlich schon bei "Harry Potter" passiert, und das ist doch ein Jugendbuch, das einfach geschrieben sein sollte...


    Möchte daher auch noch einmal betonen, dass dies alles keine scharfe Kritik am Buch sein soll, da ich die Sprache sehr schön und gelungen fühle - sie passt auch perfekt in die Zeit und vermittelt einem das Gefühl, dass man sich selbst in dieser Zeit befindet! Nur lese ich "sowas" halt nicht oft und bin daher erstmal ins Straucheln gekommen.



    @ simmilu, lass Deine Gedanken ruhig bisschen wandern beim Lesen, das ist durchaus so gedacht ;-) Und wenn Du das Gefühl hast, etwas verloren zu gehen - keine Sorge, die Geschichte sammelt Dich wieder ein. Und alles wird sich am Ende auch aufklären.


    Da bin ich ja gleich mit beruhigt! ;-)

  • @Die Bücherdiebin : Ich glaube, es fasst auch keiner als scharfe Kritik auf, wenn man mal eine Meinung sagt, die nicht "Oh wie toll" und " So eine schöne Geschichte " lautet :) Man kann nicht von allem und jedem begeistert sein und ich persönlich finde es auch mal erfrischend, wenn man mal sagt "Sorry ist gar nicht meins" oder " Das passte für mich nicht richtig" oä. Eigentlich sind es ja erst die Gegensätze, die sowas interessant machen und ich gehöre ja auch zu denen, die sich noch nicht so im Klaren sind ;D :winken:


    Lilach : Das ist beruhigend zu hören. Bei mir bildet sich immer so ein unzufriedenes Gefühl, wenn ich beim Lesen nicht alles mitbekomme, oder wechseln kann...das ist dann sehr schwer zu ignorieren ::) Aber ich versuche es...

  • @ simmilu und Bücherdiebin, ich verstehe Euch, aber ich finde auch: Habt doch mal ein bisschen mehr Vertrauen zu Euch selbst als Leser! Ihr kriegt schon alles Wesentliche mit, einiges vielleicht gar nicht mal bewusst. Ihr braucht gar nicht jemanden, der Euch fester an der Hand nimmt - das ist jedenfalls meine Meinung. Ich glaube, viele Bücher heute, gerade in der Fantasy, trauen den Lesern zu wenig zu, erklären alles, bevor überhaupt wirklich Fragen entstanden sind. Dabei denke ich, wie gesagt, die meisten brauchen das eigentlich gar nicht, sind halt bloß mittlerweile sehr daran gewöhnt.


    Man kann doch auch Dinge einfach mal eine Weile offen stehen lassen, sich selbst zurechtspinnen, was sie wohl bedeuten könnten ... Ihr macht Euch zu viele Sorgen, scheint mir, dass Ihr etwas Wichtiges verpassen könntet. Ich glaube nicht, dass das passiert. Lasst Euch einfach treiben und setzt Euch sozusagen nicht selbst zu sehr unter Druck. Hm? Ihr werdet am Ende nicht da stehen und denken: Häh?! Versprochen.

  • Lilach : Liebe Lilach, da hast du vollkommen recht und ich finde es ganz lieb, das du das schreibst :-*
    Wenn ich für mich lese, ist es normaler Weise auch kein Problem,aber in einer Leserunde muss ich ja meine Eindrücke posten und da ist es schon einigermaßen wichtig, das man mitkommt....Das nicht alles erklärt wird, oder man selber mitdenken muss etc., macht doch sehr viel Spaß und ich finde es super, aber ich muss Zugang zu der Geschichte haben und jedenfalls die "Eckpfeiler" verstehen, dann fügt sich der Rest schon. Wir werden mal sehen, wie es mir hier ergeht :)

  • @ simmilu, ich versteh das gut. Ich glaube, ich habe das schon an anderer Stelle geschrieben: Halt Dich einfach an der Märchen-Grundstruktur fest. Das Mädchen, das seine Brüder sucht, reist im Märchen von der Sonne zum Mond zu den Sternen und schließlich zum Glasberg, wo es seine Brüder findet. Sonne und Mond sind "böse" und gefährlich, die Sterne sind freundlich und helfen ihr. Und im Glasberg schließlich muss es die schlimmste Prüfung von allen bestehen ...
    Daran orientiert sich das "Schwänchen" die ganze Zeit über. Ist sozusagen die ganz "klassische" Linie ;-) Ich habe das so gemacht, eben damit man ein bisschen Hilfe hat - bloß war mir, glaube ich, leider nicht richtig bewusst, dass viele von Euch diese alten Märchen nicht mehr soooo gut kennen! Falls es irgendwann mal eine zweite Auflage geben sollte (nun ja ... man darf ja träumen ;-)), könnte man vielleicht diesen wichtigsten Teil aus dem Märchen vorne mit reinschreiben. Wäre das nützlich, was meinst Du?


  • Ihr macht Euch zu viele Sorgen, scheint mir, dass Ihr etwas Wichtiges verpassen könntet. Ich glaube nicht, dass das passiert. Lasst Euch einfach treiben und setzt Euch sozusagen nicht selbst zu sehr unter Druck. Hm?


    Lieb, dass du das sagt, Lilach. Wahrscheinlich hast du recht und uns Lesern wird heutzutage wirklich viel zu wenig zugetraut und zu wenig Raum für Fantasie gelassen. Bei mir kommt dazu, dass ich, wenn ich Fantasy lese, eher im Bereich "Urban Fantasy" bleibe und dort ja meist ganz genau erklärt wird, wie die fantastische Welt mit der normalen zusammenhängt und wie sich das alles ergeben hat... Von daher war ich erstmal verwirrt, dass es beim "Schwänchen" nicht so war.
    Und da ich hier fleißig mitdiskutieren möchte, möchte ich natürlich auch ganz genau wissen, worüber ich schreibe ;-)



    Falls es irgendwann mal eine zweite Auflage geben sollte (nun ja ... man darf ja träumen ;-)), könnte man vielleicht diesen wichtigsten Teil aus dem Märchen vorne mit reinschreiben. Wäre das nützlich, was meinst Du?


    Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber ich antworte trotzdem mal, weil ich ja ungefähr die gleichen Probleme wie simmilu hatte ;-) ich finde einen kleinen Auszug aus dem Märchen definitiv nützlich! Stelle mir das gerade vor, eine Seite mit einem langen Zitat daraus, ganz vorne im Buch, bevor das Geschehen um Mina losgeht. Ja, das wäre toll!
    Und so unwahrscheinlich finde ich das mit einer zweiten Auflage gar nicht... habe das Gefühl, das Buch spricht sich langsam aber sicher rum! (Kann natürlich auch sein, dass es mir nur vermehrt auffällt, da ich mich gerade so intensiv damit befasse...)


  • Falls es irgendwann mal eine zweite Auflage geben sollte (nun ja ... man darf ja träumen ;-)), könnte man vielleicht diesen wichtigsten Teil aus dem Märchen vorne mit reinschreiben. Wäre das nützlich, was meinst Du?


    Ich denke schon, das es etwas Licht ins Dunkel :) für uns Unwissende bringen würde. So weiss man, woran die betreffende Stelle angelehnt wurde und kann sich, mehr oder weniger, sein Teil denken. Mir hat dein Tipp, mit den Informationen auf deiner Seite seeehr geholfen !!
    Also Ja, ich glaube, das es sehr nützlich wäre :winken: