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  • Hallo Susanne! Hallo Ihr Lieben!


    Wie schön, dass wir wieder eine Leserunde haben! Und ganz pünktlich hat auch meine Tochter angefangen einen Zahn zu bekommen. (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich finde, dass Zahnen echt total doof ist!) Ich bin also todmüde und schreibe daher erst jetzt ...


    Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen. Kiala hat ja schon alles so gut zusammengefasst, dass ich zum Inhalt mal gar nichts mehr schreibe.


    Ich bin mal gespannt auf Meister Zorn und seinen Spinnenorden. (Warum müssen es denn ausgerechnet Spinnen sein? So finde ich ihn und seinen Orden schon einmal grundsätzlich unangenehm. Und dabei sind Magier doch so spannend.


    Seychella, ich mag Luca auch. Zwar teile ich Deine Vorliebe für tragische Figuren nicht grundsätzlich, aber hier - wer weiß, was Luca noch so alles erlebt. Und ich bin gespannt, wie er am Bein verletzt wird und wieso er sein Schwert rosten lässt.


    Und auf Ibram bin ich auch gespannt. Er scheint so ein netter, gut aussehender "Haushofmeister zu sein und dann ist er plötzlich so schnell mit dem Messer …


    Tajo und Elitär haben mich bisher nicht so gefangen nehmen können. Aber vielleicht ist das Motiv des Mädchens, das sich als Junge ausgibt, nichts über seine Herkunft weiß und im Basar klaut, auch ein bisschen abgegriffen. Mal schauen, wie das Klischee zum Leben erwacht.


    Oh, und über die Echsenmenschen freue ich mich!



    Ich dachte, bis zu ihrem Auftreten wäre das orientalische bzw. "römische" Setting so fest etabliert, dass sie als Exotin rausfällt.


    Bei mir hat das funktioniert. Yasemiten = mittelalterliche Perser, Ledonier = Römer, Malandakay = Reich der Mitte. Die Namen und Beschreibungen haben direkt die richtigen Bilder in meinem Kopf abgerufen.


    Öh. Gar nicht, wenn ich ehrlich sein soll. Das ist wieder mal eine der Gelegenheiten, wo ich hoffe, dass ich das nie vorlesen muss. ;)


    *kicher*


    Da hab ich mich inspirieren lassen: nämlich bei den alten Persern. Das ist die "Elitetruppe" sozusagen. (Ich fand den Begriff "Unsterbliche" zu hinreißend!)


    An die musste ich auch gleich denken - die Perser sind ein großes, großes, wirklich großes Steckenpferd von meinem Mann. Das Problem ist, dass ich dann sofort jede Menge Anekdoten zu denen im Kopf habe und vermutlich dürften die meisten nicht passen ... ;)



    Aua. Das war genau die Stelle, an der ich überlegt habe, ob ich das komplett rausnehmen soll. Dann hab ich aber gedacht, das gibt dem Ledonischen Imperium seinen nötigen Background. Es ist immer schwer zu unterscheiden, wo die Information aufhört und der Infodump anfängt. Hätte mal auf meinen Bauch hören sollen, der wollte das nämlich streichen ... ::)


    Nein! Nicht rausnehmen!
    Ich finde das großartig Hintergrundmaterial zu bekommen. Aber ich bin ja beim Lesen auch eine mir-exotische-Kulturen-und-Welten-Touristin. Nein, ernsthaft, ich finde Worldbuilding unglaublich wichtig, sonst wird Fantasy so schnell beliebig. Aus dem Grund finde ich es auch nicht schlimm, dass noch nicht so ganz klar ist, wohin die Reise geht. Erst einmal möchte ich schauen, wo wir eigentlich sind.


    Oh, und Seychella, Susanne, gute Besserung!


  • Ich bin mal gespannt auf Meister Zorn und seinen Spinnenorden. (Warum müssen es denn ausgerechnet Spinnen sein? So finde ich ihn und seinen Orden schon einmal grundsätzlich unangenehm. Und dabei sind Magier doch so spannend.

    :D Da habe ich mich auch erst mal geschüttelt!

  • Hallo, ihr Lieben!


    Da bin ich nun auch endlich. :) Für mich war das Setting auch eindeutig orientalisch - allerdings habe ich die römischen Einflüsse übersehen. :-[ Jetzt, wo ich es weiß, sind sie eigentlich gar nicht schwer zu erkennen. ;) Mir gefällt die Idee, eine Fantasy-Welt in einer Art Römischem Reich anzusiedeln.
    Die Beschreibung des Basars hat mir auch sehr gut gefallen, sie ließ sehr lebendige Bilder in meinem Kopf entstehen. Ich mag deinen bildhaften Schreibstil, Susanne! :)


    Tajo ist geheimnisvoll. Ich habe zunächst eine geraume Zeit gerätselt, ob sie nun männlich oder weiblich ist. Das Pronomen "sie" weist ja eindeutig auf eine Frau hin, aber andererseits halten sie alle für einen Jungen - ich musste echt noch mal zurückblättern, um nachzusehen, ob ich mich mit dem "sie" nicht verlesen hatte. ;D Elidar scheint derselben Spezies (oder um was auch immer es sich handelt) anzugehören. Die beiden scheinen auch deutlich älter zu sein, als ihr Äußeres vermuten lässt. Und sie verraten niemandem ihr wahres Alter und geben sich für Jungen aus. Warum? Vielleicht wird ihre Spezies verfolgt? Oder halten sie es einfach für praktischer, weil sie eh schon jeder für Jungen hält und Männer es allgemein leichter haben? Ich bin gespannt, was da dahinter steckt.


    Magister Zorn finde ich auch faszinierend. Er ist ein wenig eigenbrötlerisch und weltfremd, aber trotzdem gutmütig und freundlich. Er scheint auch ziemlich beherrscht zu sein, macht also seinem Namen nicht alle Ehre. ;) Warum sind die "Kutten" wohl so verhasst? Sowohl von Luca als auch von Tajo schlägt ihm Verachtung entgegen. Offensichtlich hat er magische Fähigkeiten, ob es damit zusammenhängt? Vielleicht liegt es an der gesellschaftlichen Angst vor "Hexerei"? Sein magisches Ritual mit der Drachenbeschwörung war auch sehr eindrucksvoll beschrieben. Mir ist allerdings nicht so ganz klar geworden, ob er einen Drachen beschworen hat oder sich selbst in einen verwandeln kann. Auf jeden Fall steht er mit den Drachen in Verbindung, vermute ich mal. Oder ist er gar selber einer? Auf jeden Fall ist der Charakter hochinteressant.


    Luca ist auch mein bisheriger Liebling unter den Charakteren. Er hat anscheinend eine schwere Vergangenheit hinter sich und ist deshalb in der Gegenwart ein misstrauischer, verbitterter und etwas verrohter Zeitgenosse. Deshalb habe ich ihn zu Beginn, als er Tajo Schläge verabreicht, auch noch nicht unbedingt gemocht. Aber der Rückblick in seine Vergangenheit zeigt, dass er nicht ohne Grund zu dem geworden ist, was er jetzt ist und dass er im Grunde ein sehr freundlicher und mitfühlender Mensch ist. Warum er sich wohl so zu Elidar hingezogen und sich für sie verantwortlich fühlt? Warum hat er sie am Anfang vor den Bütteln versteckt? Bewerkstelligt Elidar das vielleicht mit Magie? Ich vermute mal, sie hat magische Fähigkeiten...
    Die Szene im Badehaus fand ich toll, da kam richtig Spannung auf. Und prompt hat sie Luca als Frau entlarvt. :)


    Die Dkhef finde ich auch sehr interessant. Vor allem, wie sich die Einstellung der Yasemiten gegenüber den Echsenmenschen von derjenigen der Ledonier unterscheidet. Für die Ledonier sind die Dkhev freundliche Wesen, die einfach zum Stadtbild dazugehören; für die Yasemiten sind sie bösartige Wesen, die ihnen Steuern abnehmen und sogar ihr Leben bedrohen. Alles in allem sind die Yasemiten das unterdrückte Volk, während Ledonier und Dkhev anscheinend ganz gut miteinander auskommen. Mal sehen, ob das auch so bleibt.
    Aus dem Alten Drachen werde ich auch nicht so ganz schlau. Er scheint ziemlich grausam zu sein; andererseits ermöglicht er Tajo eine Ausbildung zur Meisterdiebin... Ob sie wohl zu Meister Karem zurückkehren wird? Oder bleibt sie bei Magister Zorn? Da bin ich mal gespannt.


    Die politischen Verhältnisse finde ich auch einigermaßen verwirrend. Kialas Ausführungen haben mir das Ganze aber nun durchschaubar gemacht - danke dir! :-*
    Die ganzen Namen und Begrifflichkeiten sind auch nicht eben einfach zu unterscheiden, tragen aber viel zur Atmosphäre des Buches bei. Und mittlerweile finde ich mich eigentlich ganz gut zurecht. :)


    Spannend finde ich auch noch die Frage, warum sich das Meer zurückgezogen hat. Das hat bestimmt etwas mit den Dkhev zu tun.
    Der arme Luca, jetzt hat es ihn ja ziemlich arg erwischt. Am Tag des Drachensterns ist es wohl eher nicht ratsam, durch die Stadt zu bummeln. ;)

  • Hallo alle Zusammen und liebe Susanne, :winken:


    man habt Ihr alle aber schon sehr viel geschrieben. Was kann ich dazu noch beitragen, nun diese Geschichte in der Geschichte erinnert mich schon an "Den Nebelkönig" oder?


    LG..starone... :winken: :lesen:

  • :D Da habe ich mich auch erst mal geschüttelt!


    Ja, Spinnen sind auch nicht gerade meine Lieblingstiere. Aber solange es sich nur um einen Fingerring handelt und nicht um ein echtes Tier, geht es gerade noch. ;D



    Was ich ja ziemlich gelungen finde, ist die Beschreibung der Gerichte und Gerüche aus den Garküchen; meine Güte, da läuft mir glatt das Wasser zusammen, obwohl ich ja kein Fleisch esse. Und außerdem gefällt mir die Qang-Wurzel - hihi, diesmal keine Rauchstäbchen, eine Wurzel die man sowohl kauen als auch rauchen kann. Nette Erfindung, Susanne!


    Das finde ich auch toll, bei diesen Passagen bekomme ich immer richtig Appetit. :) Diese Qang-Wurzel wirkt ja wie eine richtig harte Droge, wenn man sie kaut und nicht raucht (oder umgekehrt, weiß ich gar nicht mehr so genau :verlegen:). Das birgt auch Gefahrenpotenzial, wie man am Tag des Drachensterns deutlich erkennen kann. Da sind ja anscheinend alle Yasemiten "auf Qang". ;D

  • So habe ich das auch sofort übersetzt! :winken:
    Passte ja auch immer in den Zusammenhang. Ich finde das solche Bezeichnungsänderungen viel Stimmung in die Geschichte bringen. Es muss nicht immer sein, aber es stört mich nicht.


    Klar, ich habe das auch sofort so übersetzt, aber für mich hätten es wirklich Jahre und Monate getan ;)
    Es kommen auch so noch genügend fremde Bezeichnungen vor, um mich in eine andere Welt zu versetzen, und zwar eben Bezeichnungen, für die es bei uns nicht so ein einfaches Pendant gibt. Dann finde ich das ja auch vollkommen in Ordnung. Aber hier war es mir einfach zu viel des Guten.


  • Elidar scheint derselben Spezies (oder um was auch immer es sich handelt) anzugehören. Die beiden scheinen auch deutlich älter zu sein, als ihr Äußeres vermuten lässt. Und sie verraten niemandem ihr wahres Alter und geben sich für Jungen aus. Warum? Vielleicht wird ihre Spezies verfolgt? Oder halten sie es einfach für praktischer, weil sie eh schon jeder für Jungen hält und Männer es allgemein leichter haben? Ich bin gespannt, was da dahinter steckt.

    Ich denke mal, dass das rein praktische Gründe hat.
    Ein Straßenmädchen, dass aufgrund ihres fremdartigen Aussehens eindeutig eine Außenseiterin (auch unter den anderen Straßenkindern) ist, ist gleich dreifach gefährdet.
    Da kann man wenigstens eine Gefährdung ausschließen, indem man sich als Junge ausgibt.
    Straßenmädchen ohne Schutz sind doch Freiwild für jeden Sch...kerl!


    Ansonsten rätsele ich auch noch, was Elidar und Tajo eigentlich sind.

  • So, ich hink zwar etwas hinterher, aber ich habe heute endlich angefangen :-)


    Ein bißchen irritiert bin ich derzeit - es gibt soviele Begriffe, die ich nicht kenne; soviele Wesen, so viele verschiedene Personen - ich bin etwas verwirrt. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Schreibstil sehr gut und die Geschichte lässt sich gut an. Ich war etwas überrascht, dass sich das ganze dann als Geschichte entpuppt, die der Magier dem/der kleinen Tajo und seinem Leibwächter, dem Söldner Luca erzählt. Zumal Luca da ja eine wichtige Rolle spielt.


    Was mir hier fehlt ist ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden. Ich bin die andersartigen Welten nicht wirklich gewöhnt und hab leichte Probleme damit.

  • Ich habe mich schon gut unterhalten beim ersten Abschnitt :) Es liest sich shcon locker weg und ich bin gut reingekommen in die Geshcichte udn jetzt shcon sehr gespannt drauf, wie es mit den einzelen Figuren weitergeht !!!


    Bei mir hat es auch funktioniert mit dem "orientalischen Flair" ;)


    Ich stolpere ja ein bißchen über unaussprechliche Namen, bzw nervt mich das auch, wenn ich das Gefühl habe "Ich weiß nicht wie das ausgesprochen wird". Wobei ich Namen auch sehr wichtig finde und es eben deshalb lieber ganz genau wissen mag. ;)
    Tajo: Tacho ? Tajo ? Wie wird sie ausgesprochen ?


    Die ganzen verschiedenen "Lebewesengrupen" kann ich noch nicht recht sortieren, aber das ist am Anfang eines Buches auch okay für mich;)



    Klar, ich habe das auch sofort so übersetzt, aber für mich hätten es wirklich Jahre und Monate getan ;)
    Es kommen auch so noch genügend fremde Bezeichnungen vor, um mich in eine andere Welt zu versetzen, und zwar eben Bezeichnungen, für die es bei uns nicht so ein einfaches Pendant gibt. Dann finde ich das ja auch vollkommen in Ordnung. Aber hier war es mir einfach zu viel des Guten.


    Hier geht es mir so wie Lilli: mir hätten auch Jahre und Monate gereicht, um mich in die fremde Welt zu versetzen. ;)
    Aber mich nerven auch schon Fuß und Inches weil ich das nie behalten kann, was da wieviel ist ::)


    *grusel* ich würde mir definitiv keinen Spinnenring ummachen :o :o

  • Hallo ihr Lieben (meine Güte, seid ihr schnell ...) :lesen:


    Herzlich willkommen an alle, die heute eingestiegen sind. Ich freu mich, dass alle ein Buch vor der Nase haben. ;D


    Sorry, dass ich jetzt erst so richtig reinspringe, aber ich habe vorgestern "Ende" unter mein aktuelles Projekt getippt und natürlich jetzt drei harte Tage der Durchsicht hinter mir. (Das mache ich gerne als Marathonsitzung, ich bin nämlich schrecklich ungeduldig und das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern.)


    Also, ich geh mal gleich an die Mehrfacherwähnungen: Ich mag Spinnen. ;) Aber keine Sorge, die kommen nicht explizit vor.
    Ich bin auch Vegetarierin, aber ich mag es inzwischen, virtuelle Fleischmahlzeiten zu beschreiben. Das hab ich ein paar Bücher lang strikt vermieden, aber es passt nicht immer. Und da ich in meiner Jugend auch Fleisch gegessen habe, erinnere ich mich noch an die Sachen, die ich gemocht habe. :o


    Die Frage der Equils usw. Seufz. Ich hab einen Hang zur Verspieltheit, was sprachliche Dinge angeht. Das blüht manchmal ein bisschen zu stark. Ihr habt recht: Es ist unnötig und stört den Lesefluss. Ich werde demnächst aufpassen, versprochen!


    Zur Aussprache: Ta-jo. Wie man es schreibt. (In der Erstfassung hieß sie "Teo", aber das war mir zu hiesig.)


    So, für den Rest muss ich jetzt noch mal lesen gehen ... :-\


  • Das exotische an der Sache sind die Echsenmenschen - und ich finde sie recht gut beschrieben; da gibts doch diese Passage, in der Luca erzählt, als er zum ersten Mal einem Echsenmenschen begegnet. Das war mir ausführlich genug, für den Rest hab ich ja immer noch meine Phantasie.


    Das ist die alte Crux beim Schreiben - wann gibt man zuviel an Beschreibung rein, wann zu wenig? Ich habe mich bemüht, die Drachen Stückchen für Stückchen zu beschreiben, nicht im Block (das mag ich an Büchern selbst gar nicht!) - aber vielleicht war das bei dieser Lebensform doch für einige zu mager ... Seufz.


    Was ich ja ziemlich gelungen finde, ist die Beschreibung der Gerichte und Gerüche aus den Garküchen; meine Güte, da läuft mir glatt das Wasser zusammen, obwohl ich ja kein Fleisch esse. Und außerdem gefällt mir die Qang-Wurzel - hihi, diesmal keine Rauchstäbchen, eine Wurzel die man sowohl kauen als auch rauchen kann. Nette Erfindung, Susanne!


    Kicher. Virtuelles Hühnchen mag ich auch - im wahren Leben würde ich wahrscheinlich :boahnee: :krank:


    Und ich rauche nicht. Noch nie nicht. Deshalb mag ich wahrscheinlich solche Zigarettenersatzgegenstände. :-) (ich hab so lachen müssen, als der TV-Holmes etwas als ein "Drei-Nikotinpflaster-Problem" bezeichnete ... :D)


  • Noch bevor eine Figur tiefer auf mich wirken konnte, hat mich das orientalische Setting angesprungen. Bunt, lebendig, mit vielen Sinneseindrücken. Der Basar ist wunderbar beschrieben, ich fühlte mich als wäre ich wirklich dort. Ich war noch nie auf einem Basar, aber genau so stelle ich mir das vor. Dazu die vielen Gerüche, die unterschiedlichsten Menschen und Dinge auf engem Raum - und dann wären da ja noch die Dkhev...
    Später, als Luca seine Lieblings-Garküche sucht und die vielen verschiedenen Gerichte genannt wurden, habe ich natürlich auch Hunger bekommen... Mmmh, einiges davon hört sich wirklich lecker an! Und was habe ich vor meiner Nase? Krankheitstee... ::)


    Aber wo ich gerade bei Tee bin: Was genau ist der Cha‘fai denn für einer? Ich hatte erst etwas in Richtung Rotbusch vermutet, aber durch den bitteren Geschmack passt das ja nicht...


    Hier geb ich Dir Recht … ich hatte auf gleich die Gerüche der verschiedenen Gerichte in der Nase und mein Magen reagierte mit einem lauten, vernehmlichen Knurren – mitten in der Straßenbahn …



    Luca ist der Charakter, der mich momentan am meisten packt und interessiert. Ich bin gespannt, was es mit seiner Geschichte auf sich hat, warum er sich so wandelt und Taja misshandelt hat, während er Elidar damals geholfen hat. Was ist passiert, das ihn zu einem so zornigen Menschen hat werden lassen.



    Für Elidar/Tajo kämen mir mehrere Ideen: Mutter und Tochter oder gleiche Herkunft oder sogar die gleiche Person. Da die in der Vergangenheit liegende Handlung ja offenbar damit enden wird, dass Luca zumindest Teile vergisst, wäre es ja möglich, dass mit Elidar das gleiche passiert und dann könnten Elidar und Tajo durchaus die selbe Person sein. Außerdem wäre es ja auch erzählttechnisch sehr elegant...


    Mutter und Tochter ist ein sehr interessanter Ansatz – ich dachte eher an Geschwister. Aber es wäre natürlich durchaus möglich. Die gleiche Person würde ich allerdings ausschließen, da ein Zeitsprung von einigen Jahren zwischen den einzelnen Begebenheiten liegt – es sein denn Elidar altert nicht und bleibt immer das kleine Mädchen.

  • Hallo! :winken:

    Wie schön, dass wir wieder eine Leserunde haben! Und ganz pünktlich hat auch meine Tochter angefangen einen Zahn zu bekommen. (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich finde, dass Zahnen echt total doof ist!) Ich bin also todmüde und schreibe daher erst jetzt ...


    Du Arme! Das ist eine anstrengende Zeit für Eltern und Kinder!



    Zitat

    Tajo und Elitär haben mich bisher nicht so gefangen nehmen können. Aber vielleicht ist das Motiv des Mädchens, das sich als Junge ausgibt, nichts über seine Herkunft weiß und im Basar klaut, auch ein bisschen abgegriffen. Mal schauen, wie das Klischee zum Leben erwacht.


    :P:ploed:


    (Na gut, hast ja recht. Aber - eh - es lebe das Klischee!)



    Zitat

    An die musste ich auch gleich denken - die Perser sind ein großes, großes, wirklich großes Steckenpferd von meinem Mann. Das Problem ist, dass ich dann sofort jede Menge Anekdoten zu denen im Kopf habe und vermutlich dürften die meisten nicht passen ... ;)


    HA! Das hätte ich wissen müssen! Und ich schlag mich mit Wikipedia und was weiß ich für Seiten rum, die alle nicht wirklich erfreulich waren, was das alte Persien angeht. (Nicht für Elidar - für die "Drachenhaut") Da hätte ich doch bloß mal fragen müssen. Seufz.


    Zitat


    Nein! Nicht rausnehmen!
    Ich finde das großartig Hintergrundmaterial zu bekommen. Aber ich bin ja beim Lesen auch eine mir-exotische-Kulturen-und-Welten-Touristin. Nein, ernsthaft, ich finde Worldbuilding unglaublich wichtig, sonst wird Fantasy so schnell beliebig. Aus dem Grund finde ich es auch nicht schlimm, dass noch nicht so ganz klar ist, wohin die Reise geht. Erst einmal möchte ich schauen, wo wir eigentlich sind.


    Gut. Ich auch. Mir ist so was auch immer wichtig - aber da teilen sich die Lesegeschmäcker wirklich sehr. Ein Glossar wäre wahrscheinlich die Lösung gewesen ... Seufz. (Das vergesse ich immer!)


    Zitat

    Oh, und Seychella, Susanne, gute Besserung!


    Danke! Bei mir ist das Schlimmste vorbei. :)

  • Das ist die alte Crux beim Schreiben - wann gibt man zuviel an Beschreibung rein, wann zu wenig? Ich habe mich bemüht, die Drachen Stückchen für Stückchen zu beschreiben, nicht im Block (das mag ich an Büchern selbst gar nicht!) - aber vielleicht war das bei dieser Lebensform doch für einige zu mager ... Seufz.


    Mach dir da mal nicht zu viele Gedanken. Vielen von uns hat es ja so gefallen, und allen wirst du es eh nie recht machen können. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.


  • Luca ist der Charakter, der mich momentan am meisten packt und interessiert. Ich bin gespannt, was es mit seiner Geschichte auf sich hat, warum er sich so wandelt und Taja misshandelt hat, während er Elidar damals geholfen hat. Was ist passiert, das ihn zu einem so zornigen Menschen hat werden lassen.


    Ja, so geht es mir auch... wobei ich auch auf die Geschichten der beiden Mädchen (jetzt ja wohl erst mal Elidar) gespannt bin.


    Das Klischee stört mich gar nicht. Und sich als Mann/Junge ausgeben ist in so vielen Kulturen, Zeitaltern (...) einfach "die einzige Lösung" für eine Vielzahl von Problemen, das es ganz "normal" ist, daß das immer wieder vorkommt.
    - in Büchern jedenfalls.
    Wie das tatsächlich war/ ist weiß ich gar nicht.


    Bei mir reicht übrigens das Wort "Garküche"... ganz ohne weitere Essensbeschreibung. Wie beim Palowschen Hund :vogelzeigen: ich finde, das hört sich soooo nach "lecker" an ;)

  • Hallo Ihr alle, hallo Susanne :winken:


    Heute steige ich dann auch ins Geschehen ein. Hier ist ja schon ordentlich geschrieben worden, aber ich poste erstmal und lese mich dann durch die Menge...


    Mir gefällt es bisher ganz gut. Für Luca hab ich schon eine kleine Schwäche entwickelt - ich mag so bärige, harte Typen mit einem weichen Kern...Ibram und Magister Zorn, bzw. der Letztere ist noch seeehr geheimnisvoll, er scheint gar nicht sooo böse zu sein, wie ich angenommen hatte, aber der Schein kann ja auch trügen, wir sind ja erst am Anfang :) Und Ibram sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen !!


    Auch zu Tajo, die sich ja als Mädchen entpuppte, kann ich noch nichts sagen, die Figur muss ich noch besser kennenlernen. Auf jeden Fall scheint sie irgendeine Gabe zu haben, an der der Magister interessiert zu sein scheint...


    Bei dem Ort, wo das Ganze spielt, hatte ich sofort eine Mischung aus orientalischen Basar und dem Wüstenplaneten Tatooine aus Star Wars vor Augen. In meinem Kopf eine gute Kombination ;D


    Bin gespannt auf die Geschichte, die Magister Zorn über Elidar zu erzählen hat.... :lesen:


  • Die ganzen verschiedenen "Lebewesengrupen" kann ich noch nicht recht sortieren, aber das ist am Anfang eines Buches auch okay für mich;)


    Seh ich auch so ! Für mich ist am Anfang eines Buches wichtig das richtige Gefühl dafür zu kriegen, die verschiedenen Lebensformen oder politische Angelegenheiten kommen irgendwann von alleine dazu.


    Die Beschreibungen des Basars und der Garküchen ist dir wirklich richtig toll gelungen Susanne ! Ich kann verstehen, das einige beim Lesen Hunger bekommen haben ;D Zum Glück hatte ich gerade gefrühstückt...


  • Die Beschreibungen des Basars und der Garküchen ist dir wirklich richtig toll gelungen Susanne ! Ich kann verstehen, das einige beim Lesen Hunger bekommen haben ;D Zum Glück hatte ich gerade gefrühstückt...


    Mir hat es da ja besonders der Fisch mit Zimt angetan. Ich überlege sogar, ob ich einfach mal probiere, wie sich Fisch mit meiner scharfen Zimtmischung verträgt...

  • Ich denke, dass das recht gut passt, wenn du noch eine süßliche Note (als Beilage?) dazunimmst. Zimt ist ja an sich ordentlich scharf ...


    Die Mischung ist wirklich scharf, das glaubt nur kaum jemand... Da ist auch noch Pfeffer, Paprika, Kardamom, Ingwer, Piment, Nelke und Chili drin.
    Dann nehme ich Mohrrüben dazu, die schmecken damit total lecker (und Mutti fällt vom Glauben ab, weil ich die sonst nur roh esse). Das wird ausprobiert!