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  • Hallo Ihr Lieben, ich bin nun auch dabei!


    Wobei ich beim ersten Abschnitt auch reichlich für mich sortieren musste, so viele Gestalten, Namen und Begriffe!


    Ich finde ja momentan Magister Zorn sehr spannend. Offensichtlich hat er diverse interessante Fähigkeiten. So eine unerschöpfliche Geldbörse hätte ich auch gerne mal! Pech für Tajo, dass sie das Funktionsprinzip nicht durchschaut hat. Ein merkwürdiger Zufall, dass der Magister mit seinem Diener und Leibwächter ausgerechnet in das Haus eingezogen ist, in dem Tajo früher übernachtet hat - oder gar kein Zufall? ;)


    Luca hat er ja in der Kneipe offensichtlich gezielt ausgesucht - warum nur? Was hat der Magister mit dieser Elidar zu tun, die wiederum mit Luca verbunden ist bzw. war? Alles sehr rätselhaft momentan!


    Ach, und Tajo - ob sie auch magische Fähigkeiten hat? Als der Magister versucht, sie festzuhalten, sagt er doch so etwas, von wegen überraschende Fähigkeiten?
    Und dann hätten wir ja noch die Parallelen zwischen Tajo und Elidar - beides Mädchen, die sich allein als Jungen verkleidet durchschlagen...


    Ich bin sehr gespannt, wie das alles zusammenhängt!

  • Puh, schon über 20 Beiträge nach einem Tag, das ist ja wirklich mehr als ich hier bislang erlebt habe. ;)


    Nun gut, dann komme ich mal zum Buch. Für mich war das Setting die ganze Zeit über eindeutig orientalisch. Am Anfang gab es einen Basar, damit liegt der Orient ja erstmal nahe und der Rest hat auch dazu gepasst.


    In letzter Zeit, geht es mir bei vielen Büchern so, dass ich vieles nicht hinreichend beschrieben finde und den Eindruck habe zu viel selbst ergänzen zu müssen. Das Problem hatte ich hier in wesentlich geringerem Maße. Vieles ist wirklich sehr gut beschrieben. Vorallem die Beschreibung des Basars in der ersten Szene fand ich super. Auch vieles anderes habe ich mir sehr gut vorstellen können. Es gab allerdings auch Stellen, an denen ich mir ein wenig mehr Beschreibung gewünscht hätte. Zum Beispiel wird über den ersten Echsenmenschen lediglich gesagt, dass er senkrecht geschlitzte Augen hat. Das fand ich schon sehr knapp. Echsenmenschen kann man sich halt auf sehr unterschiedliche Arten vorstellen.


    Das Tajo so konsequent für einen Jungen gehalten wird und nicht nur ab und zu hat mich auch erst irritiert. Als dann aber angedeutet wurde, dass sie deutlich älter ist als sie aussieht, ist mir einiges klar geworden. Tajo ist also offenbar irgendwie anders. Vermutlich gehört die irgendeiner weitestgehen unbekannten "Rasse" an. Und natürlich ist sie magisch begabt - wenn ich die Szenen mit der Geldbörse richtig verstanden habe. Ich vermute mal einfach so, dass es eigene Magie erfordert um Geld aus der Börse zu ziehen.


    Insgesamt hat das Buch bis hierher wirklich Spass gemacht.


    Allerdings haben mich die letzten 3 Kapitel ein wenig verwirrt. Kapitel 4 endet damit, dass Magister Zorn Tajo und Luca die Geschichte von Elidar erzählen möchte. Kapitel 5 habe ich dann zunächst für diese Geschichte gehalten. Es verwirrt mich allerdings, dass Luca, dort auch vorkommt, obwohl er die Geschichte nicht kennt. Ist das ein anderer Luca? Oder ist es doch nicht die Geschichte? In Kapitel 6 und 7 geht die Geschichte dann offenbar weiter. Vermutlich nimmt sie einen Großteil des Buchs ein...

  • Hallo Susanne, hallo an alle anderen! :winken:


    Also den Einstieg finde ich mal wieder sehr gelungen! :)
    Wir steigen in der „Gegenwart“ ein, um dann später erst einmal die Geschehnisse der Vergangenheit mitzuerleben.


    In den ersten fünf Kapiteln lernen wir also zunächst die junge Taschendiebin Tajo kennen, die in letzter Zeit vom Pech verfolgt ist. Sie findet einfach keine gute Beute und hinkt mit den Zahlungen an den Alten Drachen, dem Herrn der Taschediebe hinterher.
    Interessant, wie sehr sich Tajo und Elidar gleichen. Beide kennen nicht ihre Eltern und sehen auch nicht aus wie typische Yasemiten. Beide verkleiden sich als Junge und schlagen sich alleine durch. Beiden scheint das Zaubern durchaus zu liegen.
    Bei Elidar ist es ganz klar: Sie wehrt sich so in gefährlichen Situationen. Tajo scheint keine Ahnung zu haben, aber der Zauberbeutel hat ihr Geld gegeben (aus Magister Zorns Äußerung schließe ich, dass das ungewöhnlich ist) und sie widersteht auch dem magischen Griff des Magisters etwas.
    Noch etwas ist mir aufgefallen: Beide Mädchen lügen, wenn es um ihr Alter geht.
    Tajo lügt Meister Karem an, bei dem sie jetzt auf Geheiß des Alten Drachen das Diebeshandwerk lernen soll an und bei Elidar hatte ich auch den Eindruck, dass sie Luca angelogen hat, was ihre Beteiligung an dem Drachentag vor 11 Jahren angeht.



    Dann haben wir da noch Luca, der bis jetzt das Verbindungsglied zwischen beiden Zeitebenen ist.
    Als junger Mann ist er ledonischer Gardist, einer der „Unsterblichen“. Die Ledonier beherrschen ein riesiges Reich und er lebt als Soldat recht gut, auch wenn er nicht (wie die anderen) aus einer guten Familie kommt. Auf dem Basar rettetet er den Taschendieb Elidar kennen und muss im Badehaus bald ihr wahres Geschlecht herausfinden. ;D
    Einige Zeit später beim sogenannten Drachentag, bei dem die ganze Stadt verrückt spielt, rettete er Elidar erneut und wird dabei verletzt.
    Wir wissen schon, dass er von nun ab hinken wird.
    In der Gegenwart ist er ein heruntergekommener Söldner, der zuviel trinkt, eine große Abneigung gegen Zauberer hat und nicht mehr daran denkt, nett zu Straßenkindern zu sein.
    Ebenso wissen wir, dass er wohl für die „Drachen“, also das Echsenvolk der Dkhev gearbeitet hat. Trotz seiner augenscheinlichen Verrohung, ist nicht er es, der die die dkhevschen Straßenräuber tötet, sondern Ibram.


    Ibram ist der Diener und Begleiter des rätselhaften Magister Zorns und das macht er wirklich gut (auch wenn er sich zwischendurch den unerschöpflichen Geldbeutel klauen lässt :D). Er scheint immer genau zu wissen, was sein Magister will und ist bei weitem nicht so oberflächlich, wie es zunächst den Anschein hat.


    Magister Zorn gefällt mir bisher sehr gut. Sehr geheimnisvoll, aber durchaus freundlich . Auf jeden Fall hat er etwas mit den Drachen zu tun und als ledonischer Zauberer außerdem anscheinend Probleme mit dem Kurator, dem Herrscher von Ledon.


    So ganz bekomme ich die politischen Verhältnisse wohl noch nicht auf die Reihe.
    Yasaim liegt in der Wüste und wird von zwei unterschiedlichen intelligenten Spezies bewohnt: Mensche, die zum Volk der Yasemiten gehören und Echsenmenschen, die Dkhev heißen.
    Die Dhev sind wohl die Nachfahren der Drachen, die Yasaim vor langer Zeit beherrschten. Dann kamen die Scha’Yassim, entmachteten die Dkhev und herrschten Jahrhunderte lang bis sie von den Ledoniern geschlagen wurden.
    Das ledonische Reich ist wahnsinnig groß und wird von seinem „Kaiser“, dem Kurator, sowie von zahlreichen adligen Familien, den Patrizier-Häusern regiert. Ein anderes großes Reich ist Malandakay, mit dem jedoch zurzeit Frieden herrscht, der durch eine Heirat zwischen der Mondprinzessin und dem Kurator besiegelt wurde.
    Habe ich das soweit richtig verstanden?
    Wobei ich da schon viel Konfliktpotential sehe. Nicht nur, wegen der Prophezeiung, dass die Drachen zurückkehren werden, sondern vor allem wegen des ledonischen Regierungssystems, das doch sehr anfällig scheint. ::)


  • Ah - ja. Morgenblüte. Die ist schuld, klar.
    Ich dachte, bis zu ihrem Auftreten wäre das orientalische bzw. "römische" Setting so fest etabliert, dass sie als Exotin rausfällt. Aber ich sag ja - ich steh zu nah dran.


    Ich habe das durchaus so verstanden.
    Yasaim=Orient
    Ledon=Rom
    Malandakay= China, zumindest etwas asiatisches


    Auch die Sache mit dem Zeitsprung war mir völlig klar.


    Ich bin nicht wirklich eine Teetrinkerin. Hab mir gedacht, dass das wie klassischer grüner japanischer Tee (also - der aus der Teezeromie) so eine ziemlich dickflüssige, bittere Sache ist. Aber es könnte auch ganz normaler Schwarztee sein, der ist ja auch eher bitter.


    Und ich musste sofort an den indischen Chai denken. Der wird dort auch an jeder Ecke ausgeschenkt. Das ist Schwarztee, der mit Milch und Gewürzen aufgekocht und in kleinen Gefäßen serviert wird. Wahnsinnig lecker! Finde ich jedenfalls.



    Ach, und Tajo - ob sie auch magische Fähigkeiten hat? Als der Magister versucht, sie festzuhalten, sagt er doch so etwas, von wegen überraschende Fähigkeiten?
    Und dann hätten wir ja noch die Parallelen zwischen Tajo und Elidar - beides Mädchen, die sich allein als Jungen verkleidet durchschlagen...


    Ich bin sehr gespannt, wie das alles zusammenhängt!

    Meine Rede! Schön, dass das jemand genauso sieht. Ob Elidar und Tajo verwandt sind?
    Und was hat Magister Zorn mit Elidar zu tun?
    Ich bin auch schon sehr gespannt!



    Allerdings haben mich die letzten 3 Kapitel ein wenig verwirrt. Kapitel 4 endet damit, dass Magister Zorn Tajo und Luca die Geschichte von Elidar erzählen möchte. Kapitel 5 habe ich dann zunächst für diese Geschichte gehalten. Es verwirrt mich allerdings, dass Luca, dort auch vorkommt, obwohl er die Geschichte nicht kennt. Ist das ein anderer Luca? Oder ist es doch nicht die Geschichte? In Kapitel 6 und 7 geht die Geschichte dann offenbar weiter. Vermutlich nimmt sie einen Großteil des Buchs ein...

    Mir schien das alles recht klar.
    Außerdem wussten wir doch aus dem 4. Kapitel schon, dass Luca natürlich Elidar gekannt hat. Dass er sie gerettet hat und deshalb nun hinkt (S.43). Allerdings ist das schon einige Zeit her.
    Aus diesem Grund ist Magister Zorn doch so traurig, weil Luca Tajo geschlagen hat. Früher war Luca nicht so.
    Und natürlich ist die Verbindung auch der Grund, warum er Luca überhaupt erst in seinen Dienst genommen hat.

    Der Magister will nun beiden (Luca, der sie gekannt hat und Tajo, die keine Ahnung hat) Elidars Geschichte erzählen.


    Schwenk in die Vergangenheit: Luca lernt Elidar kennen.


  • Oh, Wirrwarr ist nicht schön. :-\
    Ich hoffe, das der weitere Verlauf sich etwas bessert. Der Anfang des Buches ist nämlich ungefähr sieben Jahre älter als der Rest ... :-)


    Wo ist denn der Schnitt? Ich muss nämlich leider sagen, dass ich auch nach mehr als 77 Seiten noch immer nicht so richtig in der Geschichte drin bin. So wie Marny schnell ihre Lieblingsfiguren hat, bin ich mal wieder diejenige, die noch nicht in die allgemeinen Begeisterungsstürme einstimmen kann. Susanne, du kennst das ja von mir schon - ich sage ja auch (leider) immer die Wahrheit ... und bisher ... weiß ich noch überhaupt nicht, wie du in dieser Story die Kurve kriegen wirst und was überhautp im Mittelpunkt stehen wird.


    Achja, die Echsenmenschen sind natürlich großartig! Wie sie sich immer mit der Zunge über die Augen lecken *schleck* ;D

  • Ah ja, so langsam komme ich wieder klar.


    Für Elidar/Tajo kämen mir mehrere Ideen: Mutter und Tochter oder gleiche Herkunft oder sogar die gleiche Person. Da die in der Vergangenheit liegende Handlung ja offenbar damit enden wird, dass Luca zumindest Teile vergisst, wäre es ja möglich, dass mit Elidar das gleiche passiert und dann könnten Elidar und Tajo durchaus die selbe Person sein. Außerdem wäre es ja auch erzählttechnisch sehr elegant...


    PS: Nein, der Hund sieht nur nett aus. ;)


  • So wie Marny schnell ihre Lieblingsfiguren hat, bin ich mal wieder diejenige, die noch nicht in die allgemeinen Begeisterungsstürme einstimmen kann.


    Eine! Nur Luca! Und... Naja, was soll ich denn bei einem geheimnisvoll-tragischen Schwertfuchtler machen? Du kennst mich doch. :-[



    Susanne, du kennst das ja von mir schon - ich sage ja auch (leider) immer die Wahrheit ... und bisher ... weiß ich noch überhaupt nicht, wie du in dieser Story die Kurve kriegen wirst und was überhautp im Mittelpunkt stehen wird.


    Ich auch. :P Aber ich lese wohl einfach anders als viele und bin scheinbar nicht sehr kritisch - das zeigt sich in letzter Zeit immer mehr. Ich habe auch noch keine Vorstellung, wo genau es hingehen wird - darüber mache ich mir einfach keine Gedanken. Ich lasse mich einfach auf die Geschichte ein und schaue, wie sich alles verbindet und ob mir das gefällt. Wie es auf mich wirkt. Mir ist wichtig, etwas von der Welt und den Figuren zu erfahren - und es darf nicht oberflächlich sein. So hat jeder andere Ansprüche...

  • Ich mag ja Spekulationen gar nicht so gerne, lasse mich lieber einfach von der Geschichte leiten. Nur muss sie mich dafür gefangen nehmen und das hat sie leider noch nicht.

  • Huhu :winken:


    ich mochte den ersten Teil sehr und habe mich schnell wohlgefühlt. Alles war so fremdartig. Ich glaube direkt an der Stelle, als der Kuttenträger (der sich später als Magister herausstellte) sein Gesicht nicht zeigen wollte, hattest du mich, Susanne. ;D
    Die Stadt ist gut beschrieben. Mit den vielen Händlern, dem Basar, den Garküchen stelle ich sie mir mittelalterlich vor. Diese Echsenwesen sind natürlich das i-Tüpfelchen. Die machen die Stimmung richtig rund.
    Mit Tajo konnte ich mich sofort anfreunden. Die kleine Geschichte um ihre Herkunft fand ich ganz passend. Das Hafenviertel mit dem Schiffswrack und dem verschwundenem Meer... hui, sowas mag ich.


    Die Reise in die Vergangenheit von Luca hat mich ein wenig aus dem Konzept gebracht. Gerade die Szene mit dem Statthalter hatte zu viele Namen, das war etwas verwirrend. Wahrscheinlich waren es in dem Moment auch zu viele politische Dinge, die ich nicht erfassen konnte. Meine Güte, wer denkt sich nur die ganzen Begriffe aus. ;D


    Luca gefällt mir vom Charkater bisher am besten. Mit dem könnte ich mich anfreunden. Sein wahres freundliches Wesen wurde schnell klar. Es ist wirklich schade, dass er seit dem Kampf als Krüppel leben muss. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass er sein Trübsal durch Tajo langsam verlieren wird. Na hoffentlich bleibt der Leibwächter uns wirklich noch etwas erhalten, in Büchern weiß man ja nie... ;)


    Das Tajo und Elidar sich unabhängig voneinander als Junge durchs Leben schlagen, ist ein netter Zufall. Steckt mehr dahinter oder ist es einfach normal, weil es die Männer zu der Zeit leichter hatten?


    Für Abschnitt 2 wünsche ich mir den ollen Magister Zorn zurück. Mit dem gibt es sicher noch einiges zu entdecken. :popcorn:


  • Die Reise in die Vergangenheit von Luca hat mich ein wenig aus dem Konzept gebracht. Gerade die Szene mit dem Statthalter hatte zu viele Namen, das war etwas verwirrend. Wahrscheinlich waren es in dem Moment auch zu viele politische Dinge, die ich nicht erfassen konnte. Meine Güte, wer denkt sich nur die ganzen Begriffe aus. ;D


    An der Stelle hattest du mich auch kurzzeitig verloren, Susanne.
    Ich hab den Absatz 2mal gelesen, aber immer noch nicht verstanden, wer woher und warum - aber ich hab es dann gut sein lassen. Was davon wichtig ist, wird sicherlich noch mal erwähnt ;)

  • Hallo ihr Lieben :)


    Nun habe ich den ersten Abschnitt endlich auch geschafft. Leider konnte ich nicht am Stück lesen, wie ich das sonst mache, sondern immer nur 5-10 Seiten, bevor ich wieder unterbrechen musste. Ich nehme an, das hat viel dazu beigetragen, dass ich mich ein bisschen schwer getan habe mit dem Anfang. Da kamen so viele Personen mit so seltsamen Namen vor und auch viele andere seltsame Wörter wie z.B. „Equils“. Susanne, hättest du da nicht einfach „Jahre“ sagen können? Oder entspricht sich das nicht genau? Bei einigen solchen Dingen ist mir aufgefallen, dass sie nicht erklärt werden. Da wünsche ich mir dann mal wieder ein Glossar ;)


    Durch die Beschreibung des Basars fühlte ich mich gleich in den Orient versetzt. Den Basar, die engen Gassen, die vielen Leute, überhaupt die ganze Stadt, konnte ich mir relativ gut vorstellen. Aber wie so ein Dkhev genau aussieht, weiß ich noch nicht.


    Von den Charakteren finde ich bisher Luca am interessantesten, er hat eine (noch) geheimnisvolle Vergangenheit und hat es in der Gegenwart nicht leicht.


    Auch auf Magister Zorn bin ich gespannt. Was weiß er über Luca und woher weiß er das? Welche Art von Magie beherrscht er? Welche Ziele verfolgt er? Warum wollte Luca zuerst nicht für „eine Kutte“ arbeiten? Hat der Name „Magister Zorn“ etwas mit unserem deutschen Wort „Zorn“ zu tun, oder bedeutet er hier etwas ganz anderes?


    Mal sehen, ob die Parallelen zwischen Tajo und Elidar zufällig sind oder ob die beiden etwas verbindet.

  • Jetzt hab ich mal eure bisherigen Postings durchgelesen und festgestellt, dass ich im Buch wohl einiges überlesen habe. An „Morgenblüte“ oder „Spinnenorden“ kann ich mich gar nicht mehr erinnern :-[. Das hab ich wohl gleich wieder ausgeblendet, weil es mir sonst zu viele Einzelheiten gewesen wären.




    Kiala - danke. 8) Das ist alles perfekt auf den Punkt. Ich bin beruhigt. :winken:


    Ich danke dir auch, Kiala. Das hast du toll zusammengefasst. Jetzt verstehe ich es auch ;)

  • An der Stelle hattest du mich auch kurzzeitig verloren, Susanne.
    Ich hab den Absatz 2mal gelesen, aber immer noch nicht verstanden, wer woher und warum - aber ich hab es dann gut sein lassen. Was davon wichtig ist, wird sicherlich noch mal erwähnt ;)


    Aua. Das war genau die Stelle, an der ich überlegt habe, ob ich das komplett rausnehmen soll. Dann hab ich aber gedacht, das gibt dem Ledonischen Imperium seinen nötigen Background. Es ist immer schwer zu unterscheiden, wo die Information aufhört und der Infodump anfängt. Hätte mal auf meinen Bauch hören sollen, der wollte das nämlich streichen ... ::)

  • So, ich bin nun auch vollends durch mit dem Abschnitt. Ich hab ja am Ende der Einleitung gestoppt und genau da wieder eingesetzt, wo die Geschichte um Elidar beginnt. Luca ist der Hauptprotagonist und vorerst mein Bindeglied zwischen den beiden Geschichten und natürlich interessiert es mich brennend, warum er so geworden ist, wie er im Anfangsteil ist. Denn in der früheren Zeitebene kommt er ja eigentlich recht sympathisch rüber; wie er sich um Elidar sorgt, das ist in meinem Augen schon ein bisschen intensiver als nur nach dem Motto "jeden Tag eine gute Tat".


    Die politische Seite der Geschichte war für mich auch noch ein wenig unübersichtlich, aber im Prinzip hab ich die Machtstrukturen schon richtig verstanden; spätestens seit Kialas genialer Zusammenfassung. ;D Das exotische an der Sache sind die Echsenmenschen - und ich finde sie recht gut beschrieben; da gibts doch diese Passage, in der Luca erzählt, als er zum ersten Mal einem Echsenmenschen begegnet. Das war mir ausführlich genug, für den Rest hab ich ja immer noch meine Phantasie. ;)


    Was ich ja ziemlich gelungen finde, ist die Beschreibung der Gerichte und Gerüche aus den Garküchen; meine Güte, da läuft mir glatt das Wasser zusammen, obwohl ich ja kein Fleisch esse. Und außerdem gefällt mir die Qang-Wurzel - hihi, diesmal keine Rauchstäbchen, eine Wurzel die man sowohl kauen als auch rauchen kann. Nette Erfindung, Susanne!


    Ach ja, zu Elidar sollte ich vielleicht auch noch was sagen. Klar sind die Parallelen zwischen ihr und Tajo sehr auffällig - was es damit auf sich hat, da lasse ich mich überraschen. Sie tat mir jedenfalls aufrichtig leid, als sie da tatsächlich ins Badehaus der Männer marschiert ist und nun wider Erwarten doch ihre Kleidung ablegen musste. Und schon enttarnt! Jetzt bin ich mal gespannt, welche Verbindung sie tatsächlich zu den Echsenmenschen und dem Alten Drachen hat...


    Einen schönen verregneten Lesesonntag euch allen! :)

  • Wenn ich Kialas tolle Zusammenfassung so lese, wird mir klar, dass ich wohl nicht die richtige Konzentration für das Buch aufbringe. Das ist echt schade und Elidar hat es nicht verdient :-[ Ich werde mir aber weiterhin Mühe geben, meine Meinung kann aber wohl nicht ganz ernst genommen werden - dieses Mal.


    Ahja, die Beschreibungen des Essens! Ich habe ja meist im Strandkorb gelesen und habe immer furchtbar Hunger auf all die leckeren Sachen bekommen. Da ich am Strand aber nur Bonbons dabei hatte, musste ich schmachten.

  • Hi ihr Lieben :winken:,


    habe es nun auch geschafft anzufangen. Ich konnte mich auch schnell zurecht finden und Susannes Schreibstil hat mich wieder einmal überwältigt. Die Beschreibungen sind so schön bildlich und detailliert, dass ich beinahe das Gefühl hatte die Gerüche und die Umgebung selbst wahrzunehmen ;). Durch die herübergebrachte Atmosphäre und die Namen der Einwohner von Yasaim hatte ich einen orientalischen Ort vor Augen. Genauso geht es mir mit dem/r erwähnten Land/Stadt Malandakay (weiß grad nicht mehr, was es war). Nur scheint es mir dort eher asiatischer Natur zu sein.
    Viele neue Begriffe wurden hier eingeführt, die wie selbstverständlich eingestreut wurden und mir im Verständnis keine Probleme bereitet haben, jedoch das Gefühl einer andersartigen Welt bestärkten. Ich bin zwar sonst kein Fan davon, wenn Dinge neue Bezeichnungen erhalten, aber hier passte es irgendwie. Man nehme z.B. Zequils, Equils und Tayfs. Diese Begriffe waren für mich sofort Jahrzehnt, Jahre und Monat. Keine Ahnung, ob das der wahren Bedeutung entspricht, aber da ich im Kopf schon passenden Assoziationen habe, ist mir das eigentlich auch egal.
    Anfänglich habe ich mich gewundert, warum nun eine Tajo eingeführt wird, aber keine Elidar. Vor allem weil einige Parallelen zum Klappentexxt waren. Ich hatte mich schon gefragt, ob Tajo ein falscher Name sei ;). Da sie aber später bei der Geschichte über Elidar unwissend schien, war der Gedanke schnell wieder gestrichen^^ und Elidar tauchte ja hier dann auch endlich auf.
    Die Frage ist nur, warum wird Elidar durch eine Vorgeschichte über Tajo eingeführt? Was spielt Tajo noch für eine Rolle? Schließlich soll es ja in diesem Buch eher um Elidar gehen...


    Kleiner Fehler: Anführungszeichen zuviel (S.49, Zeile7)

    &quot;Programmieren ist im echten Leben das Gegenstück zu Magie. Man kann sich etwas ausdenken und durch das Schreiben von Buchstaben und Zahlen wahr werden lassen.&quot; (Jeff Winters)<br /><br />Leserundenkalender


  • Aua. Das war genau die Stelle, an der ich überlegt habe, ob ich das komplett rausnehmen soll. Dann hab ich aber gedacht, das gibt dem Ledonischen Imperium seinen nötigen Background. Es ist immer schwer zu unterscheiden, wo die Information aufhört und der Infodump anfängt. Hätte mal auf meinen Bauch hören sollen, der wollte das nämlich streichen ... ::)


    Sorry :trost:
    Aber nun hast du wieder eine Bestätigung mehr, beim nächsten Mal auf den Bauch zu hören!


  • Viele neue Begriffe wurden hier eingeführt, die wie selbstverständlich eingestreut wurden und mir im Verständnis keine Probleme bereitet haben, jedoch das Gefühl einer andersartigen Welt bestärkten. Ich bin zwar sonst kein Fan davon, wenn Dinge neue Bezeichnungen erhalten, aber hier passte es irgendwie. Man nehme z.B. Zequils, Equils und Tayfs. Diese Begriffe waren für mich sofort Jahrzehnt, Jahre und Monat. Keine Ahnung, ob das der wahren Bedeutung entspricht, aber da ich im Kopf schon passenden Assoziationen habe, ist mir das eigentlich auch egal.

    So habe ich das auch sofort übersetzt! :winken:
    Passte ja auch immer in den Zusammenhang. Ich finde das solche Bezeichnungsänderungen viel Stimmung in die Geschichte bringen. Es muss nicht immer sein, aber es stört mich nicht.



    Sorry :trost:
    Aber nun hast du wieder eine Bestätigung mehr, beim nächsten Mal auf den Bauch zu hören!

    Und ich fand das gerade hilfreich, um mich etwas besser mit den politischen Gegebenheiten auszukennen. Sonst kann man doch gar nicht so recht die Beziehung der Ledonier zu den Yasemiten und den Dkhevs richtig einordnen.
    Und ich will zwar nicht spoilern, aber im zweiten Abschnitt half das Vorwissen um die Verhältnisse im ledonischen Reich schon enorm!