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  • Hallo ihr Lieben!


    Nun, da es hier schon gaaaaanz ruhig geworden ist, wollte ich die Gelegenheit nutzen und Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest
    sowie alles erdenklich Gute für das Neue Jahr wünschen! :herz:


    Wenn ich richtig gezählt habe, stehen zwei Rezis noch aus, da warte ich einfach mal ab und bleibe gespannt.


    Vielleicht können wir in naher Zukunft wieder in einer LR zusammenkommen - ich würde mich sehr freuen!


    Herzliche Grüße
    Marion :winken:

  • Hallo Marion, hallo all...


    ja es ist ruhiger geworden und ich denke, so langsam kann man diese Runde abschließen.
    Natürlich können Meinungen und Rezis gerne auch noch nachträglich gesetzt werden. Wir lassen die Runden ja immer auch noch eine Zeit lang offen stehen.


    Euch allen auch an dieser Stelle, noch eine besinnlich Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest.
    Marion, feier schön und lasse dich allzeit für neue Ideen inspirieren. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war außerordentlich interessant sich mit dir hier
    auszutauschen. Nochmals danke, dass du dir hier die Zeit genommen hast. :-*


    Liebe Grüssle
    Marion :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Hallo, ich finde gerade meine Rezi hier nicht - scheinbar ist beim Einstellen etwas schief gegengen ...


    Das Amulett der Wölfin" von Marion Henneberg ist ein historischer Roman, der im zwölften Jahrhundert in Deutschland spielt. Zu dieser Zeit konkurrieren die Welfen und die Staufer um die Macht, dieser Konflikt bildet auch den Hintergrund der Geschichte, in deren Mittelpunkt die junge Adlige Adolana steht. Sie lebt nach dem Tod der Eltern auf der Burg ihres Onkels, doch der verspielt zuerst die Burg und kommt dann unter mysteriösen Umständen ums Leben. Adolana erfährt durch Zufall von einem Mordkomplott einflussreicher Adliger, sie muss fliehen und landet schließlich am Hof der Kaiserin Richenza. Dort erlebt sie Liebe und Leid, gerät in die Wirren der politischen Konflikte und muss ihren Platz im Leben suchen.


    Die Geschichte um Adolana ist wundervoll erzählt, wenn man sich in die beschriebene Zeit hineingelesen hat, kann man richtig „abtauchen“ und mit Adolana Freud und Leid erleben. Die beschriebenen Personen und ihre Handlungen sind stimmig und - soweit ich das beurteilen kann - auch historisch gut recherchiert. Mir hat der Mix aus historischen Personen und „erfundenen“ sehr gefallen, auch die Nebenfiguren sind schön dargestellt und machen die Geschichte lebendig.


    Mein Fazit: wer historische Romane mag, dem kann ich "Das Amulett der Wölfin" sehr empfehlen! Die Leserunde war wieder sehr lebendig und ich danke allen, vor allem Marion für ihre Kommentare und Zusatzinfos!


  • Mein Fazit: wer historische Romane mag, dem kann ich "Das Amulett der Wölfin" sehr empfehlen!


    Vielen lieben Dank für die schöne Rezi! :-* Ich hatte sie schon in einem anderen Forum entdeckt, ich glaube es war auf lovelybooks.
    Hier auch mein Dankeschön für's Verteilen! :)


    Herzliche Grüße
    Marion

  • Hallo alle Zusammen und liebe Marion, :winken:


    ja diese LR geht ihrem Ende entgegen genauso wie dieses Jahr.


    Deshalb allen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr.


    Danke nochmal an Marion für dieses klasse mitwirken als Autorin ihres Buches und würde mich über eine weitere LR mit Dir freuen :).


    LG..starone... :winken: :lesen:

  • Besser spät als nie kommt endlich meine Rezi und das Fazit: :-[ Danke für eure Geduld :winken:



    Im Jahre des Herrn 1134. Die junge Adolana wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel auf. Dieser liebt sie abgöttisch und lässt der jungen Frau viel mehr Freiheiten, als es zu der Zeit üblich war. Dennoch muss er für sie ein Heiratsversprechen geben, denn er ist hoch verschuldet und kann nur so seinen Hals retten. Beim Versuch Adolanas, einen Blick auf den Zukünftigen in spe zu werfen, belauscht sie ein folgenschweres Gespräch – ein Mordkomplott wird geschmiedet. Sie wird entdeckt und muss fliehen – und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die sie weit fort von Zuhause führen werden.


    Die Geschichte um Adolana ist eine Geschichte voller Höhen und Tiefen. Marion Henneberg verbindet historische Fakten mit der persönlichen Entwicklung des jungen Mädchens Adolana zur Frau, die nach und nach ihre anfängliche Naivität ablegt und zu einer Persönlichkeit wird, die weiß was sie will und sich vom Schicksal nicht unterkriegen lässt. Man fiebert und bangt und freut sich und leidet mit ihr.


    Auch die anderen beiden Hauptpersonen, Berengar und Waldemar, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Berengar, weil er einfach eine wunderbare Figur ist, die man sich einfach so sehr an Adolanas Seite wünscht. Waldemar, weil er, wie ich finde, der am besten durchdachte Protagonist des Buches ist. Wie sich für ihn meine Gedanken und Gefühle verändert haben, je mehr man über ihn erfuhr bzw. je mehr Rolle er bekam – einfach eine Figur mit Tiefe.


    Auch das „Drumherum“ ist Marion Henneberg offenbar leicht aus der Feder geflossen. Es fällt einem nicht schwer, sich in die Personen oder an die beschriebenen Orte zu versetzen, das ist wirklich sehr gelungen. Ich konnte in Kampfszenen regelrecht die Waffen klirren hören und habe viele Szenen bildlich vor meinem geistigen Auge entstehen sehen.


    Die historischen Zusammenhänge waren stellenweise etwas verwirrend. Die Verwirrung wurde durch einen beigefügten Stammbaum und eine chronologische Auflistung der historischen Ereignisse ein wenig abgemildert. Dennoch musste ich über die ein oder andere Stelle einfach hinweglesen – der Handlung konnte ich aber zu jeder Zeit folgen.


    Die Sprache des Romans gefiel mir sehr. Nicht geschwollen oder unverständlich, aber dennoch gehoben und von gewählter Ausdrucksweise, gut passend zur Geschichte. Abschließend möchte ich noch sagen, dass das titelgebende Amulett der Wölfin eine Rolle im Buch spielt – und auch das hat mir gut gefallen, denn das ist ja nicht selbstverständlich.


    Zusammenfassend gebe ich dem Buch vier von fünf Leseratten.


    Zur Leserunde:
    Die Runde war einfach klasse. Selten sind wir so ausführlich begleitet worden, wie von Marion. Sie hat keine Frage offen gelassen und uns mit Bildern und viel Hintergrundwissen versorgt. Es hat großen Spaß gemacht, alle Eventualitäten miteinander zu beleuchten und zu diskutieren, und ich hatte das Gefühl, dass wir alle viel Freude mit Marions Geschichte hatten.


    Ich habe die Diskussion immer als fair empfunden, auch wenn wir einmal nicht alle einer Meinung waren und mich nach dem Lesen und Schreiben schon auf die ausführlichen Kommentare von Marion und meinen Mitleserinnen gefreut.


    Vielen Dank noch mal an alle, besonders natürlich an Marion – ich würde mich freuen, noch einmal eine Leserunde zusammen zu bestreiten.

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien


  • Besser spät als nie kommt endlich meine Rezi und das Fazit: :-[ Danke für eure Geduld :winken:


    Auf so eine schöne Rezi warte ich doch gerne! :)



    Auch das „Drumherum“ ist Marion Henneberg offenbar leicht aus der Feder geflossen. Es fällt einem nicht schwer, sich in die Personen oder an die beschriebenen Orte zu versetzen, das ist wirklich sehr gelungen. Ich konnte in Kampfszenen regelrecht die Waffen klirren hören und habe viele Szenen bildlich vor meinem geistigen Auge entstehen sehen.
    Die Sprache des Romans gefiel mir sehr. Nicht geschwollen oder unverständlich, aber dennoch gehoben und von gewählter Ausdrucksweise, gut passend zur Geschichte. Abschließend möchte ich noch sagen, dass das titelgebende Amulett der Wölfin eine Rolle im Buch spielt – und auch das hat mir gut gefallen, denn das ist ja nicht selbstverständlich.


    Vielen Dank für die schönen Komplimente und die gute Bewertung :tanzen:! Ich habe die Runde ebenfalls als sehr interessant und angenehm empfunden.

  • Gute Bücher erhalten eben gute Bewertungen ;D


    Meine Rezi steht jetzt auch im Literaturschock-Forum, die anderen Streuungsorte folgen noch. :winken:

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

  • Suse

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